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Du hättest es wissen können

Roman

(32)
Grace Reinhardt Sachs lebt auf der Manhattaner Eastside in dem Gefühl, alles richtig gemacht zu haben. Sie ist eine erfolgreiche Paartherapeutin, ihr Mann ein berühmter Kinderarzt, und ihr Sohn besucht eine renommierte Privatschule.
Graces Beziehungsratgeber DU HÄTTEST ES WISSEN KÖNNEN steht kurz vor der Veröffentlichung, und das Interesse ist gross. Als die Mutter eines Mitschülers ermordet wird und Graces Mann nicht zu erreichen ist, beginnt Grace zu ahnen, dass es vielleicht auch Dinge gibt, die sie hätte wissen können.
Jean Hanff Korelitz erzählt von einer modernen Frau — klug, emotional, erfolgreich, die glaubt, alles im Griff zu haben. Erst eine grosse Krise hält sie davon ab, die Fassade weiterzupolieren, hinter der sie fast verschwunden war — endlich fängt sie wieder an zu leben.
Rezension
Hervorragend und fesselnd geschrieben., Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 30.01.2016
Portrait
Jean Hanff Korelitz lebt in New York City und ist in den USA eine erfolgreiche Autorin. Die Verfilmung ihres Romans Admission kam im März 2013 in die Kinos, mit Tina Fey in der Hauptrolle. Du hättest es wissen können ist ihr viertes Buch.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 15.01.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28735-5
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 205/137/35 mm
Gewicht 420
Originaltitel You Should Have Known
Buch (Paperback)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
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Doppelleben
von Marion L. aus Tornesch am 16.07.2016

Am Anfang fand ich es ziemlich psychologisch gehalten. Aber dann wendete sich das Blatt und man konnte sich schnell in Grace hineinversetzen. Die Angst und Ungewissheit was ihren Mann betrifft. Die Motivation zu besitzen und sich auf eigene Faust der Wahrheit zu stellen. Hut ab!! Und was da ans... Am Anfang fand ich es ziemlich psychologisch gehalten. Aber dann wendete sich das Blatt und man konnte sich schnell in Grace hineinversetzen. Die Angst und Ungewissheit was ihren Mann betrifft. Die Motivation zu besitzen und sich auf eigene Faust der Wahrheit zu stellen. Hut ab!! Und was da ans Tageslicht kommt, ist ein ausgeprägtes Doppelleben, welches auf Lügen basiert.

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.....
von einer Kundin/einem Kunden am 03.07.2016

Jean Hanff Korelitz schrieb hier die Geschichte einer starken Frau. Die Therapeutin Grace ist erfolgreich, klug und glücklich verheiratet. Als Paartherapeutin steht ihr Beziehungsratgeber kurz vor der Veröffentlichung. Sie glaubt zu wissen, was andere Paare falsch machen in der Beziehung. Aber da taucht ein Zusammenhang auf, als ihr Mann... Jean Hanff Korelitz schrieb hier die Geschichte einer starken Frau. Die Therapeutin Grace ist erfolgreich, klug und glücklich verheiratet. Als Paartherapeutin steht ihr Beziehungsratgeber kurz vor der Veröffentlichung. Sie glaubt zu wissen, was andere Paare falsch machen in der Beziehung. Aber da taucht ein Zusammenhang auf, als ihr Mann plötzlich verschwunden ist und die Mutter eines Schulkollegen ihres Sohnes ermordet wird. Ist vielleicht doch nicht alles so einfach? Gibt es das, dass man jemand nur zu kennen glaubt? Diese Geschichte ist kein Krimi. Es ist eine Geschichte, über das Zugeben, dass man sich geirrt hat und dass manchmal von Heute auf Morgen alles anders ist. Und ob man es wirklich hätte wissen könne? Das ist hier die Frage! Ganz toll geschriebener Roman. Leseempfehlung!

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Interessantes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Runkel am 02.07.2016

" Du hättest es wissen können" von Jean Hanff Korelitz, durfte ich auch durch bookcrossing.com lesen. Grace Reinhardt Sachs arbeitet als erfolgreiche Paartherapeutin mit eigener Praxis in New York.Sie hat einen Sohn und einen Mann , der ein erfolgreicher Onkologe ist. Sie schreibt einen Beziehungsratgeber mit dem Titel" Du hättest es... " Du hättest es wissen können" von Jean Hanff Korelitz, durfte ich auch durch bookcrossing.com lesen. Grace Reinhardt Sachs arbeitet als erfolgreiche Paartherapeutin mit eigener Praxis in New York.Sie hat einen Sohn und einen Mann , der ein erfolgreicher Onkologe ist. Sie schreibt einen Beziehungsratgeber mit dem Titel" Du hättest es wissen können". Die Mutter eines Mitschülers, ihres Sohnes wird ermordet und Grace erreicht ihren Mann tagelang nicht...... Zuviel möchte ich hier zu dem Buch jetzt nicht verraten. Mein Fazit: Das Cover fand ich leider jetzt nicht so gelungen. Hätte ich es in der Buchhandlung gesehen, hätte ich es wahrscheinlich nicht in die Hand genommen. Aber das Buch hat mich überzeugt. Sehr gut geschrieben. So manches mal habe ich mich beim lesen auch gefragt ob ich nicht gewisse sachen hätte wissen können.

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Du hättest es wissen können
von Herbert Mangl aus Wien am 25.04.2016

Grace führt das perfekte Leben. Sie ist erfolgreiche Paartherapeutin und hat soeben ein Buch fertiggestellt, das eine sehr gewagte Theorie zum Inhalt hat. „Du hättest es wissen können“ behauptet, das das Scheitern einer Beziehung bereits am Anfang absehbar ist und spiegelt Graces eigene tiefe Überzeugung wieder. Sie selbst lebt... Grace führt das perfekte Leben. Sie ist erfolgreiche Paartherapeutin und hat soeben ein Buch fertiggestellt, das eine sehr gewagte Theorie zum Inhalt hat. „Du hättest es wissen können“ behauptet, das das Scheitern einer Beziehung bereits am Anfang absehbar ist und spiegelt Graces eigene tiefe Überzeugung wieder. Sie selbst lebt in einer überaus glücklichen Beziehung mit einem überaus erfolgreichen Kinderonkologen, die beiden haben einer überaus begabten Sohn – ihr Leben könnte nicht besser sein. Bis eines Tages die Mutter eines Schulkameraden ihres Sohnes ermordet wird. Zunächst ist dies für sie nur ein schockierender Vorfall, den sie ihrem Sohn schonend beibringen muss. Doch dann wird die Sache plötzlich eine persönliche Angelegenheit, als die Polizei vor ihrer Tür steht und nach ihrem Mann fragt, der angeblich auf einem Medizinerkongress weilt. Dort ist er nicht und auch etliche andere Dinge sind nicht so wie sie dachte. Plötzlich beginnt die ihr Leben Stück für Stück zu bröckeln und es bleibt nichts mehr wie es war. Und vor allem – ihre eigene Theorie stimmt plötzlich nicht mehr, denn sie hat nichts geahnt, alle Vorzeichen ignoriert, die sie eigentlich hätte erkennen müssen. Hier wird sehr eindrucksvoll und auch spannend beschrieben, wie schnell eine heile Welt einstürzen kann und wie mühsam der Weg aus den Trümmern ist. Aber auch, dass es leichter ist, eine Situation von außen zu beurteilen als wenn man mittendrin steckt und keinen Blick mehr fürs Gesamte hat. Ein Buch, das von Anfang an packend und mitreissend geschrieben ist und die man gar nicht so leicht weglegen kann. Eine Geschichte, über eine perfekte und perfide Täuschung und deren katastrophale Folgen. Sehr beeindruckend.

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geht unter die Haut...
von einer Kundin/einem Kunden am 08.03.2016

Das Leben meint es gut mit Grace, ihre Praxis läuft, sie ist anerkannt als Beziehungsratgeberin, glücklich verheiratet mit einem engagierten Kinderonkologen und der Sohn ist ein wohlgeratener Schüler einer Privatschule ! Alles könnte schöner nicht sein...Doch nach einem grausamen Mord an einer Mutter eines Mitschülers beginnt die heile Welt... Das Leben meint es gut mit Grace, ihre Praxis läuft, sie ist anerkannt als Beziehungsratgeberin, glücklich verheiratet mit einem engagierten Kinderonkologen und der Sohn ist ein wohlgeratener Schüler einer Privatschule ! Alles könnte schöner nicht sein...Doch nach einem grausamen Mord an einer Mutter eines Mitschülers beginnt die heile Welt zu bröckeln, die Scheuklappen fallen und Grace fällt schonungslos in eine Realität , die sie und der Leser kaum aushalten ! Mühsam kämpft Grace für sich und ihren Sohn in ein Leben zurück , das niemals annähernd so sein kann wie vor den Geschehnissen ! Eine spannende , realitätsnahe Story , nach deren Lektüre man seinen Ehemann schon mal anders anschaut als vorher....

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Spannung auf psychologischem Niveau
von Ostsee_71 am 23.02.2016

New York: Grace Reinhardt Sachs arbeitet als erfolgreiche Paartherapeutin mit eigener Praxis in New York, sie hat einen Sohn, der eine exklusive Privatschule besucht und ein guter Schüler ist, ihr Mann Janathan, ein erfolgreicher Onkologe. Alles schein perfekt, als Grace die Möglichkeit ihr Buch über Paartherapie veröffentlicht. Doch dann... New York: Grace Reinhardt Sachs arbeitet als erfolgreiche Paartherapeutin mit eigener Praxis in New York, sie hat einen Sohn, der eine exklusive Privatschule besucht und ein guter Schüler ist, ihr Mann Janathan, ein erfolgreicher Onkologe. Alles schein perfekt, als Grace die Möglichkeit ihr Buch über Paartherapie veröffentlicht. Doch dann kommt alles anders: Die Mutter eines Mitschülers ihres Sohnes wird ermordet und Jonathan verschwindet….. Das Buch ist psychologisch sehr geschickt aufgebaut. Wir erleben die ganze Geschichte aus der Perspektive von Grace, mit ihr durchleben wir das Zerbrechen ihrer bis dahin doch sehr heilen Welt. Von den ersten Verhören der Polizei, über die sie beinahe noch lachen kann, über die langsame Erkenntnis, dass etwas nicht stimmt, hin zu der ganzen Tragweite des Geschehens, durchleben wir einen wahren Albtraum zusammen mit Grace. Ich konnte ihre Gefühle sehr gut nachvollziehen und ihre Handlungen waren bis zum Ende hin schlüssig. Es handelt sich hier um ein eher ruhiges Buch ohne viel Action, hier wird mit den Gefühlen der Leser auf psychologischer Ebene gespielt. Sehr lesenswert

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Will man alles Wissen?
von einer Kundin/einem Kunden am 19.02.2016

Ein sehr gelungener psyhologischer Spannungsroman einer scheinbar glücklichen Familie. Die erfolgreiche Paartherapeutin Grace steht kurz vor ihrer Veröffentlichung des Buches "Du hättest es wissen können". Sie selbst ist glücklich und zufrieden, verheiratet mit einem Arzt, haben einen gemeinsamen Sohn. Als die die Nachricht erhält, dass die Mutter eines... Ein sehr gelungener psyhologischer Spannungsroman einer scheinbar glücklichen Familie. Die erfolgreiche Paartherapeutin Grace steht kurz vor ihrer Veröffentlichung des Buches "Du hättest es wissen können". Sie selbst ist glücklich und zufrieden, verheiratet mit einem Arzt, haben einen gemeinsamen Sohn. Als die die Nachricht erhält, dass die Mutter eines Mitschülers ermordet aufgefunden wurde, möchte sie dieses ihren Mann mitteilen. Doch dieser ist nicht erreichbar, spurlos verschwunden. Der Aufbau des Buches ist sehr interessant. Am Anfang fragt man sich "Warum muß ich das alles wissen?". Doch dann versinkt man in diesen modernen psychologischen Roman einer Familie.

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Kann man es wirklich vorher ahnen oder sogar Wissen?
von einer Kundin/einem Kunden aus Erkrath am 01.02.2016

In dem Buch „Du hättest es wissen können“, geschrieben von Jean Hanff Korelitz, geht es um eine die erfolgreiche Paartherapeutin Grace Reinhardt Sachs. Sie ist glücklich verheiratet und hat einen Sohn der in dieselbe renommierte Privatschule geht wie sie es auch schon tat. Ihr Mann ist ein sehr bekannter... In dem Buch „Du hättest es wissen können“, geschrieben von Jean Hanff Korelitz, geht es um eine die erfolgreiche Paartherapeutin Grace Reinhardt Sachs. Sie ist glücklich verheiratet und hat einen Sohn der in dieselbe renommierte Privatschule geht wie sie es auch schon tat. Ihr Mann ist ein sehr bekannter pädiatrischer Onkologe und es scheint alles bestens zu sein. Grace hat ein Buch über die Probleme geschrieben welche Sie aus ihren Erfahrungen als Paartherapeutin kennt und ist der Meinung dass man die Anzeichen für diese Probleme hätte früh genug erkennen und somit vermeiden können. Sie denkt darüber nach dass auch sie Anzeichen dieser Art in ihrer eigenen Beziehung am Anfang zwar wahrgenommen aber dennoch erfolgreich ignoriert hat. Aber: es ist ja alles gut gelaufen…… denkt Grace. Plötzlich passiert etwas Schreckliches und das Leben von Grace verändert sich einschneidend: die Mutter eines Mitschülers von Henry, ihrem Sohn, wird ermordet. Grace kann ihren Mann Jonathan nicht erreichen und macht sich darüber ernsthafte Sorgen. Dann steht die Polizei vor ihrer Tür in der Manhattaner Eastside und stellt seltsame Fragen. Nach und nach kommen Dinge ans Tagelicht was Grace sich im Traum nie hätte vorstellen können, die Ereignisse überschlagen sich regelrecht. Grace ist nun das Opfer der Presse, die Journalisten verfolgen sie und lassen sie nicht in Ruhe. Die Geschichte entwickelt sich so dass Grace mit ihrem Sohn aus dem geliebten Heim flüchtet um sich vor den Attacken der Journalisten in Sicherheit zu bringen. Eine sehr faszinierende und spannende Handlung! Das Buch hat mich sehr gefesselt, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Und es hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Kann man es wirklich vorher ahnen oder sogar erkennen und wissen? Diese Frage stelle ich mir im Moment. Das Cover passt zu diesem Buch, über der Stadt ist der rote Kreis wie eine aufgehende Sonne und dahinter die düsteren Wolken. Absolut empfehlenswertes Buch!

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Du hättest es wissen können
von larissaslawa aus Leipzig am 26.01.2016

Grace Reinhardt ist eine erfolgreiche Paartherapeutin, ihr Mann Jonathan Sachs ein bekannter Kinderonkologe, der gemeinsamer zwölfjährige Sohn Henry geht auf eine Privatschule und spielt Geige. Graces erstes Buch, eine Art Beziehungsratgeber mit dem Namen „Du hättest es wissen können“, wird bald veröffentlicht und sie ist ziemlich stolz darauf. Die... Grace Reinhardt ist eine erfolgreiche Paartherapeutin, ihr Mann Jonathan Sachs ein bekannter Kinderonkologe, der gemeinsamer zwölfjährige Sohn Henry geht auf eine Privatschule und spielt Geige. Graces erstes Buch, eine Art Beziehungsratgeber mit dem Namen „Du hättest es wissen können“, wird bald veröffentlicht und sie ist ziemlich stolz darauf. Die erste Szene mit dem Interview für die Vogue lässt den Leser die Persönlichkeit der Protagonistin kennen lernen - Grace scheint eine emphatische und bodenständige Frau zu sein, eine gute Therapeutin, Ehefrau und Mutter. Und trotzdem findet man sie am Anfang nicht besonders sympathisch. Das Interessante dabei ist, dass man schon zu Beginn eine dunkle Vorahnung hat - es wird etwas Schlimmes kommen. Als die Mutter eines Mitschülers ihres Sohnes, die sie neulich kennen gelernt hatte, ermordet wird und Graces Mann verschwindet, beginnt die Protagonistin zu befürchten, dass es vielleicht doch Dinge gibt, die sie selbst hätte wissen können. Warum hat ihr Mann keinen Kontakt zu seinen Verwandten, bricht nach und nach die Freundschaften mit den anderen Paaren und ist immer abwesend? Er scheint eine Art Parallelleben zu führen und seine Ehefrau lässt ihn das tun. Während das Graces scheinbar rundum perfekte Leben nach und nach zerfällt, wirkt sie immer symphytischer auf den Leser. Die neuen Erkenntnisse und Offenbarungen über ihren Ehemann, den sie eigentlich gut zu kennen glaubte, muss sie zuerst verkraften. Aus den Gesprächen mit ehemaligen Kollegen und früheren Freunden, mit den Verwandten von Jonathan fügt sich ein echtes und erschreckendes Bild ihres Mannes zusammen. Um ihren Sohn Henry und sich selbst zu schützen, muss sie das Ganze durchstehen und eine Lösung finden. Dieser Roman hat mich auf Anhieb fasziniert. Die Autorin schreibt so unaufgeregt und ruhig und trotzdem fesselt die Handlung und Entwicklung von Geschehnissen im Roman den Leser total. Es lohnt sich absolut, dieses Buch zu lesen.

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Psychologie einer Täuschung
von einer Kundin/einem Kunden aus Eichwalde am 21.01.2016

Dieser kluge und spannende Roman hat mich von der ersten Seite für sich gewonnen und die Begeisterung ist bis zur letzten Seite geblieben. Hauptfigur Grace hat alles, was es braucht, um ein gutes Leben zu führen. Sie ist eine erfolgreiche Therapeutin und hat gerade ein Buch geschrieben, das Potential zum... Dieser kluge und spannende Roman hat mich von der ersten Seite für sich gewonnen und die Begeisterung ist bis zur letzten Seite geblieben. Hauptfigur Grace hat alles, was es braucht, um ein gutes Leben zu führen. Sie ist eine erfolgreiche Therapeutin und hat gerade ein Buch geschrieben, das Potential zum Bestseller hat. Ihr radikaler Beziehungsratgeber: „Du hättest es wissen können“ bringt in schonungsloser Ehrlichkeit all ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus jahrelanger Paartherapie auf den Punkt. Ihre Ehe mit dem attraktiven Kinderarzt Jonathan unterstützt ihre These der sorgfältigen Partnerwahl. Als dann ein Mord in ihrer unmittelbaren Umgebung geschieht und Jonathan plötzlich verschollen bleibt, beginnt ihre Welt zu bröckeln. Das faszinierende dieser Geschichte sind die Gedankengänge und Einsichten dieser interessanten Frau vom wohlsortierten Jetzt bis zum Zusammenbruch aller Selbstverständlichkeiten und dem Umgang mit den Trümmern einer Existenz. Die Sprache, das Tempo und der Erzählstil sind für meinen Geschmack perfekt. Wenn man Lust hat, sich auf tiefe Gedankenwelten einzulassen, wird man mit diesem Buch seine Freude haben.

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Grace erobert sich ihr Leben zurück
von HK1951/trucks am 07.01.2016

Grace erobert sich ihr Leben zurück Grace Reinhardt führt ein scheinbar perfektes Leben mit ihrem Mann und ihrem Sohn. Beide Eltern sind erfolgreich und es könnte alles so schön sein... Doch dann wird eine Mitschülerin ihres Sohnes ermordet und ihr Mann könnte darin involviert sein... Wie gut kennt sie... Grace erobert sich ihr Leben zurück Grace Reinhardt führt ein scheinbar perfektes Leben mit ihrem Mann und ihrem Sohn. Beide Eltern sind erfolgreich und es könnte alles so schön sein... Doch dann wird eine Mitschülerin ihres Sohnes ermordet und ihr Mann könnte darin involviert sein... Wie gut kennt sie ihren Mann wirklich ? Sollte ausgerechnet ihr als Paartherapeutin so etwas Wichtiges entgangen sein..? Die Krise, in der ihr Leben schliddert, lähmt sie zwar auch, doch gibt ihr auch Kraft. Stück für Stück erobert sich Grace ihr Leben zurück. Das ist kein leichter Weg, doch sie ist bereit, ihn zu gehen. Eine starke Frau, eine spannende Geschichte – die Autorin bietet den Lesern mit „Ich hätte es wissen können“ eine interessante Mischung aus Familiendrama, Frauenporträt und unterhaltsamer Geschichte, die mich alle 480 Seiten lang in ihren Bann gezogen hat. Mal etwas ganz Anderes, nicht kurzweilig, mit Tiefgang – sehr gut geschrieben und somit völlig zurecht in der Sparte „Literatur“ deklariert.

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Dieses wertvolle Buch ist voller Mitgefühl und Tiefgang
von einer Kundin/einem Kunden am 27.12.2015

Der Schreibstil fesselt von Anfang bis Ende. Hier wird der Leser bereits zu Beginn mit ins Geschehen versetzt und durch die hervorragende Darstellung der jeweiligen Gedanken- und Vorgänge generell, kann man sich das Ganze real und lebhaft vorstellen. Eine Frau, deren scheinbar geregeltes und gefestigtes Familien- und Sozialleben... Der Schreibstil fesselt von Anfang bis Ende. Hier wird der Leser bereits zu Beginn mit ins Geschehen versetzt und durch die hervorragende Darstellung der jeweiligen Gedanken- und Vorgänge generell, kann man sich das Ganze real und lebhaft vorstellen. Eine Frau, deren scheinbar geregeltes und gefestigtes Familien- und Sozialleben auseinanderbricht. Wieviel Schmerz und Demütigung kann ein Mensch ertragen, wenn das ganze Leben , gerade in Bezug auf den Lebenspartner, der offensichtlich nicht der ist, der er vorgab, zu sein, auseinanderfällt ?! Die Erkenntnis dessen, wird hier Stück für Stück aufgedröselt. Dies in einer Sprache, die den Leser fesselt und voller Mitgefühl dabei sein lässt. Das Buch erzählt zu Beginn die Phase, die vor der Erkenntnis geschieht und lädt den Leser in die Welt der Familie ein. Nach dieser Zeit folgt die Überleitung in den Vorgang, der anscheinend nichts mit Grace im näheren Sinn zu tun hat. Auch der Teil ist wieder genau und sensibel aufgearbeitet. Und die dritte Phase, nämlich das, was danach kommt, ebenso aufschlussreich und nachvollziehbar. Das Buch zeigt auch auf, wie wunderbar ehrliche und echte Freundschaft und Familienzusammenhalt sein können. Gerade in Zeiten der Not wird das besonders deutlich und kostbar. Und das sollte man sich immer und überall vor Augen halten. Hierzu zählt auch, dass diese einem die schonungslose Wahrheit sagen, auch wenn die oftmals wehtun. Mein Fazit: Dieses wertvolle Buch ist voller Mitgefühl und Tiefgang

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Du hättest es wissen können
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 27.05.2016

Grace Reinhardt Sachs ist eine erfolgreiche Psychotherapeutin, welche sich gerade anschickt, ihr erstes Buch mit dem Titel "Du hättest es wissen können" zu veröffentlichen, als die Mutter eines Mitschülers ihres Sohnes Henry ermordet wird. Bereits zu Anfang der Ermittlungen deuten die Polizisten an, das dieser Mord etwas mit Grace... Grace Reinhardt Sachs ist eine erfolgreiche Psychotherapeutin, welche sich gerade anschickt, ihr erstes Buch mit dem Titel "Du hättest es wissen können" zu veröffentlichen, als die Mutter eines Mitschülers ihres Sohnes Henry ermordet wird. Bereits zu Anfang der Ermittlungen deuten die Polizisten an, das dieser Mord etwas mit Grace Familie zu tun hat, doch Grace verdrängt zu Beginn sämtliche Verdächtigungen in diese Richtung. Im Laufe der Erzählung wird deutlich, das nichts so ist wie es scheint- und dies gilt für sämtliche Ebenen von Graces Leben. Es dauert bis zur Hälfte der Erzählung, bis der Leser richtig in den Bann der Handlung gezogen wird, da zu Beginn sehr ausführlich das Leben und die Gesellschaft beschrieben werden, in welcher Grace lebt. Auch wird der Buchtitel aufgrund seiner häufigen Nennung bislang überstrapaziert. Dies ändert sich jedoch, als Grace ihren Wohnort gezwungenermaassen verlegt. Sowohl die Sprache wie auch die Handlung nehmen an Fahrt auf. Sprachlich lässt sich der Roman von Anfang an gut lesen, die einzelnen Kapitel sind weder zu kurz noch zu lang geschrieben, und auch eine Lesepause schadet der Erzählung zu Beginn nicht, später möchte man das Buch bis zum Ende nicht aus der Hand legen. Die einzelnen Personen sind sehr gut charakterisiert, und als Leser hat man den Vorteil, einzelne Figuren anders zu sehen als Grace und deren Verwandlung bezüglich der Einschätzung der Personen mitzuerleben. Aber auch die Person der Grace ändert sich, war sie zu Beginn des Buches eher unsympathisch, wird sie mit der veränderten Situation zunehmend lockerer und netter, und am Schluß wünscht man sich, nochmals einen Roman um Grace lesen zu können. Das Cover besticht am Anfang durch den roten Kreis, welcher den Titel trägt, und der blasse Hintergrund kommt erst auf den zweiten Blick zur Geltung, was wunderbar mit dem Inhalt des Buches harmoniert. Insgesamt ein Buch, bei welchem man für das Durchhalten belohnt wird und die Spannung bis zum Schluß aufrechterhalten werden kann, was bei der Mischung aus Roman und Krimi häufig nicht gelingt.

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Du hättest es wissen können
von anyways am 04.05.2016

Perfekt, so könnte man das Leben der Paartherapeutin Grace beschreiben. Sie hat einen wundervollen Ehemann, der pädiatrischer Onkologe im Memorial ist, einen kleinen Sohn und eine gutgehende Praxis. Nun steht auch noch ihr allererstes Sachbuch vor der Veröffentlichung und sie wird in ihrer Praxis von „Voque“ interviewt und fotografiert.... Perfekt, so könnte man das Leben der Paartherapeutin Grace beschreiben. Sie hat einen wundervollen Ehemann, der pädiatrischer Onkologe im Memorial ist, einen kleinen Sohn und eine gutgehende Praxis. Nun steht auch noch ihr allererstes Sachbuch vor der Veröffentlichung und sie wird in ihrer Praxis von „Voque“ interviewt und fotografiert. Ein Buch mit dem etwas reißerischen Titel "Du hättest es wissen können", ihr Vorschlag " Das Gebot der Achtsamkeit" war den Verlegern zu literarisch. Thema ihres Erstlingswerkes ist die Wahl des Partners, insbesondere des Ehemannes, da bei ihr auf der „Couch“ in der Regel nur Frauen sitzen, die vom Zusammenleben mit ihrem Angetrauten so dermaßen desillusioniert sind, das sie sich Hilfe suchen müssen. Doch Grace beschönigt nichts und mit Samthandschuhen fasst sie ihre Klienten auch nicht an. Sie will schonungslos aufklären, denn liebevolle, nichtssagende Bücher zu diesem Thema gibt es genug. Doch nicht alle Klienten kommen mit der toughen Art zurecht, und so muss sich Grace auch schon mal den Vorwurf machen lassen, dass sie ein eiskaltes Miststück sei, die wenig Mitgefühl zeigt und ihren Klienten bewusste Selbsttäuschung unterstellt. Doch Selbsttäuschung wird im Allgemeinen nicht bewusst wahrgenommen, denn im Zentrum des Geschehens lassen sich die Dinge nicht so rational darstellen wie an der Peripherie und das bekommt auch Grace bitter zu spüren, als ihr Leben wie ein Kartenhaus zusammen bricht. Alles beginnt mit der Ermordung einer Mutter, deren Kind, ebenso wie Graces Sohn auf die renommierte Privatschule „Rearden“ geht. Eine unfassbare Tat, die mit Macht in das Leben der Therapeutin eindringt, denn Sie und ihre Familie geraten in den Fokus der Ermittlungen. Für Grace völlig unverständlich, da sie die Frau kaum kannte und doch kommen Zweifel auf, denn auch Graces Mann Jonathan ist seit diesem Tag spurlos verschwunden, der Medizinerkongress im Mittleren Westen, auf dem er angeblich weilt, existiert gar nicht. Das wirklich faszinierende an diesem Buch ist die Thematik. Ich habe in meinem Leben auch schon das ein oder andere Ratgeberbuch durchgelesen und mich in der Regel immer über die anmaßende Arroganz der Autoren geärgert. Nicht der Hauch eines Selbstzweifels kann man zwischen den Zeilen erkennen. So etwas halte ich persönlich immer für wenig glaubwürdig. Hier agiert die Protagonistin sogar noch überheblicher, paart sie ihren Hochmut noch mit einer gehörigen Portion Zynismus. Eine Kombination die Explosivität verspricht und über große Abschnitte auch halten kann. Rückblickend betrachtet, habe ich als Leserin sofort die Rolle der eigentlichen Protagonistin übernommen, während ich durch ihr Leben wandelte und hätte fortwährend mit dem Finger auf gewisse Ungereimtheiten zeigen können. Schon die Tatsache, dass der Ehemann von ihr zu Hause so hermetisch abgeschottet wurde das er für die Familie quasi zum Geist im eigenen Leben wurden, den es aber galt zu hofieren… Ein sehr geschickter Schachzug der Autorin, den Titel des Buches als Leitfaden durch einen Großteil der Kapitel zu flechten. Gepaart mit einem flüssigen und unaufdringlichen Schreibstil war ich über lange Zeit gefesselt von der Geschichte. Der mittlere Teil hat mich förmlich mitgerissen, danach flacht die Geschichte jedoch stark ab. Das liegt zum Teil daran, dass man nach ungefähr zwei Dritteln des Buches weiß, wie die Protagonistin agiert und das wirklich zu viele „gute“ Menschen und „schöne“ Situationen beschrieben werden. Im ersten Drittel sind die Nebendarsteller kraftvoll und sehr charakteristisch gezeichnet. Die snobistische Umgebung an der Privatschule mit all ihren Akteuren ist sehr bezeichnend dargestellt, zwar keine wirklichen Überraschungen, für mich dennoch sehr kraftvoll. Der letzte Teil dagegen flacht sehr ab, die dortigen Beschreibungen sind bestenfalls schwammig zu benennen. In der Regel lasse ich mich weniger von einem Buchdeckel als von einem Klappentext inspirieren. Auch bei diesem Buch war das der Fall und dieses Mal wurden meine Erwartungen, die ich nach dem Lesen an das Buch hatte, nicht enttäuscht. Ich würde jetzt zwar nicht in den überbordenden Lobgesang, der auf der ersten Seite zu finden ist, mit einstimmen, trotzdem muss ich sagen, dass dies ein sehr interessanter Roman ist der neben dem psychologischen Aspekt Zwischenmenschlicher Beziehung auch noch tiefe Einblicke in die Denkweise Privilegierter New Yorker gibt.

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gelungen - mit Vorbehalt
von Sylvia Mangl aus Wien am 17.02.2016

Grace Reinhard Sachs lebt auf der Sonnenseite des Lebens. Sie ist erfolgreiche Psychologin in New York, bringt gerade ihr erstes Buch heraus, ist mit dem perfekten Mann verheiratet und hat einen perfekten Sohn. In ihrer Praxis betreut sie Paare mit Beziehungsproblemen und wer könnte das besser als sie –sie... Grace Reinhard Sachs lebt auf der Sonnenseite des Lebens. Sie ist erfolgreiche Psychologin in New York, bringt gerade ihr erstes Buch heraus, ist mit dem perfekten Mann verheiratet und hat einen perfekten Sohn. In ihrer Praxis betreut sie Paare mit Beziehungsproblemen und wer könnte das besser als sie –sie führt die perfekte Ehe. Ihre Grundtheorie lautet, dass man die Macken seines Partners gleich bei der ersten Begegnung erkennt und sie nur richtig deuten muss, daher auch der Titel ihres Buches „Du hättest es wissen können“. Entsprechend berät sie auch ihre Klienten. Ihre Theorie geht auch mehr oder weniger auf, bis die Mutter eines Mitschülers ihres Sohnes ermordet wird. Zunächst scheint sie das nicht wirklich zu tangieren, doch kurze Zeit später gerät ihr Ehemann unter Verdacht, irgendwie in die Sache verstrickt zu sein und es bleibt nicht nur bei dem Verdacht. Stück für Stück entdeckt Grace, dass der Mann, mit dem sie beinahe zwanzig Jahre ihres Lebens verbracht hat, eigentlich ein Fremder gewesen ist und sie jahrelang getäuscht hat. Zunächst starr vor Schock beginnt sie nach einiger Zeit wieder ihr Leben neu zu ordnen und für sich und ihren Sohn neu aufzubauen. Ich hab diese Geschichte sehr gerne gelesen, obwohl etliche Passagen sehr extrem waren. Diese Schilderung der extrem Heilen Welt und die immer wieder gebetsmühlenartigen Wiederholungen der Schilderungen der glücklichen Famile fordern schon fast sowas wie Schadenfreude heraus, wenn es dann irgendwann damit vorbei ist. Allerdings geht es dann ins andere Extrem, dann mutiert der geheiligte Ehemann plötzlich zum Monster und die liebende Gattin hats all die Jahre nicht bemerkt. Das mutet schon ein wenig seltsam an, vor allem mit der Vorgeschichte von „Du hättest es wissen können“, die sich somit ad absurdum führt. Aber vielleicht spielt das Leben tatsächlich solche Streiche und es könnte so passieren.

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Du hättest es wissen können
von einer Kundin/einem Kunden am 30.01.2016

Ich fand das Buch sehr interessant. Was macht man, wenn man plötzlich entdeckt, dass der eigene Ehemann jemand ganz anderes ist, als der, für den man ihn gehalten hat? Das muss Grace in diesem Buch herausfinden. Sie ist Psychotherapeutin und kurz davor, ein Buch herauszubringen, in dem sie dafür... Ich fand das Buch sehr interessant. Was macht man, wenn man plötzlich entdeckt, dass der eigene Ehemann jemand ganz anderes ist, als der, für den man ihn gehalten hat? Das muss Grace in diesem Buch herausfinden. Sie ist Psychotherapeutin und kurz davor, ein Buch herauszubringen, in dem sie dafür plädiert, dass Eheprobleme verhindert werden könnten, wenn man nur bei der Partnerwahl aufmerksamer wäre. Der Titel ist identisch mit dem des Buches "Du hättest es wissen können". Nun muss Grace allerdings feststellen, dass ihr genau das passiert, wovor sie ihre Klienten immer gewarnt hat. Ihre Familie zerbricht, sie erfährt, dass ihr Mann ihr eine Lüge vorgelebt hat und sie kann nur dabei zuschauen, wie die Katastrophe über sie herein bricht. Hätte sie den Anzeichen mehr Aufmerksamkeit entgegen gebracht, hätte auch sie "es wissen können". Das Buch lässt sich durch den angenehmen und flüssigen Schreibstil gut lesen. Die Gefühle werden in dem Buch ausgiebig und nachvollziehbar beschrieben. Man kann sich gut in Grace hineinversetzen, besonders da man als Leser zu jedem Zeitpunkt nie mehr weiß als Grace selber und man daher mit ihr zusammen stückchenweise von den ganzen Lügen und dem Parallelleben ihres Ehemannes erfährt, was zu einigen Überraschungsmomenten geführt hat. In der Mitte des Buches fand ich es ein wenig langatmig, da irgendwie nicht viel passiert, dafür aber umso länger Graces Gedanken geschildert werden. Das hätte man kürzer halten können, da man sich als Leser ja auch seine eigenen Gedanken macht, aber ich fand es gut, dass im zweiten Drittel das Tempo wieder angezogen und es wieder spannend wurde. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Eine interessante Idee, die zum Nachdenken anregt. Was hätte man an Graces Stelle getan? Hätte man selber schon früher etwas geahnt? Das Buch ist kein spannender Thriller, aber das möchte es ja auch gar nicht sein. Es ist unterhaltsam, stellenweise durchaus spannend und regt zum Nachdenken an. Alles, was ein gutes Buch braucht.

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Du hättest es wissen können
von buecherfreund am 30.01.2016

Ich fand das Buch sehr interessant. Was macht man, wenn man plötzlich entdeckt, dass der eigene Ehemann jemand ganz anderes ist, als der, für den man ihn gehalten hat? Das muss Grace in diesem Buch herausfinden. Sie ist Psychotherapeutin und kurz davor, ein Buch herauszubringen, in dem sie dafür... Ich fand das Buch sehr interessant. Was macht man, wenn man plötzlich entdeckt, dass der eigene Ehemann jemand ganz anderes ist, als der, für den man ihn gehalten hat? Das muss Grace in diesem Buch herausfinden. Sie ist Psychotherapeutin und kurz davor, ein Buch herauszubringen, in dem sie dafür plädiert, dass Eheprobleme verhindert werden könnten, wenn man nur bei der Partnerwahl aufmerksamer wäre. Der Titel ist identisch mit dem des Buches "Du hättest es wissen können". Nun muss Grace allerdings feststellen, dass ihr genau das passiert, wovor sie ihre Klienten immer gewarnt hat. Ihre Familie zerbricht, sie erfährt, dass ihr Mann ihr eine Lüge vorgelebt hat und sie kann nur dabei zuschauen, wie die Katastrophe über sie herein bricht. Hätte sie den Anzeichen mehr Aufmerksamkeit entgegen gebracht, hätte auch sie "es wissen können". Das Buch lässt sich durch den angenehmen und flüssigen Schreibstil gut lesen. Die Gefühle werden in dem Buch ausgiebig und nachvollziehbar beschrieben. Man kann sich gut in Grace hineinversetzen, besonders da man als Leser zu jedem Zeitpunkt nie mehr weiß als Grace selber und man daher mit ihr zusammen stückchenweise von den ganzen Lügen und dem Parallelleben ihres Ehemannes erfährt, was zu einigen Überraschungsmomenten geführt hat. In der Mitte des Buches fand ich es ein wenig langatmig, da irgendwie nicht viel passiert, dafür aber umso länger Graces Gedanken geschildert werden. Das hätte man kürzer halten können, da man sich als Leser ja auch seine eigenen Gedanken macht, aber ich fand es gut, dass im zweiten Drittel das Tempo wieder angezogen und es wieder spannend wurde. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Eine interessante Idee, die zum Nachdenken anregt. Was hätte man an Graces Stelle getan? Hätte man selber schon früher etwas geahnt? Das Buch ist kein spannender Thriller, aber das möchte es ja auch gar nicht sein. Es ist unterhaltsam, stellenweise durchaus spannend und regt zum Nachdenken an. Alles, was ein gutes Buch braucht.

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Trügerische Fassade
von CabotCove aus Lemgo am 21.01.2016

„Du hättest es wissen können“ ist nicht nur der Titel dieses Buches, sondern auch der des Buches der Protagonistin, das kurz vor der Veröffentlichung steht: Paartherapeutin Grace Reinhardt, die alles im Leben zu haben scheint: sie ist erfolgreich im Beruf, ihr Mann als Kinderarzt ebenfalls und der Sohn besucht... „Du hättest es wissen können“ ist nicht nur der Titel dieses Buches, sondern auch der des Buches der Protagonistin, das kurz vor der Veröffentlichung steht: Paartherapeutin Grace Reinhardt, die alles im Leben zu haben scheint: sie ist erfolgreich im Beruf, ihr Mann als Kinderarzt ebenfalls und der Sohn besucht eine renommierte Privatschule. Das klingt nach einer heilen Welt an der Eastside von Manhattan, doch wie so oft im Leben trügt auch hier der Schein... Denn als eine Mitschülerin ihres Sohnes ermordet wird und ihr Mann nicht erreichbar ist, schwahnt Grace, dass es vielleicht auch in ihrem eigenen Leben Dinge gibt, die sie hätte wissen können... Jean Hanff Korelitz zeichnet mit „Ich hätte es wissen können“ das Porträt einer auf den ersten Blick durchaus erfolgreichen und glücklichen Frau, die klug ist und alles im Griff zu haben scheint – dann aber merkt, dass es ganz und gar nicht so ist... Doch sie ist auch stark und lässt sich von dieser Krise nicht aus der Bahn werfen. Das Buch hat ein wenig von einem Krimi der „leiseren Töne“, ist aber wohl dann doch mehr das „Porträt“ einer Frau, deren Leben komplett aus den Fugen gerät ~ denn es wird viel Wert auf die Protagonistin und ihre Beweggründe, ihren Hintergrund und ihr Leben gelegt. Sie steht eindeutig in Vordergrund. Es gab ein paar langatmige Passagen für mich, die das Buch jedoch nicht abschwächten und auch den Lesefluss nicht großartig unterbrachen, so dass diese von mir auch nicht negativ bewertet werden sollen. Es hat schon Tiefgang, ist aber dennoch nicht übermäßig anspruchsvoll, so dass einen die Kategorie „Literatur“ nicht abschrecken muss. Mir hat gerade diese Mischung, die sich eigentlich in keine „Schublade“ packen lässt, recht gut gefallen und ich vergebe vier von fünf Sternen.

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Hätte sie es wissen können?
von FlipFlopLady007 aus Hannover am 18.01.2016

Grace Reinhardt Sachs ist erfolgreiche Paartherapeutin und steht kurz vor der Veröffentlichung ihres ersten Buches. Bei ihrem Buch handelt es sich um einen Beziehungsratgeber, der Frauen davor schützen soll sich den falschen Mann auszusuchen, denn sie wissen meist schon sehr früh, dass dieser Mann für sie nicht geeignet ist.... Grace Reinhardt Sachs ist erfolgreiche Paartherapeutin und steht kurz vor der Veröffentlichung ihres ersten Buches. Bei ihrem Buch handelt es sich um einen Beziehungsratgeber, der Frauen davor schützen soll sich den falschen Mann auszusuchen, denn sie wissen meist schon sehr früh, dass dieser Mann für sie nicht geeignet ist. Das, was Grace in ihrem Buch beschreibt, würde ihr natürlich niemals selbst passieren, denn sie kennt sich aus und ist glücklich verheiratet. Alles ist gut bis plötzlich die Mutter eines Mitschülers ihres Sohnes ermordet wird und ihr Mann auf wundersame Weise verschwindet. Hätte auch Grace etwas wissen können? Inhalt: Der Inhalt des Buches hat mir gut gefallen. Zunächst wird Graces normales Leben geschildert, das für mich nicht immer erstrebenswert schien. Sie unterwirft sich den Zwängen der Gesellschaft und tut nicht selten etwas, worauf sie gar keine Lust hat, nur um den äußeren Schein zu wahren und nicht negativ aufzufallen. Als dann der schreckliche Mord passiert und ihr Mann verschwindet, beginnt ihre Fassade etwas zu bröckeln, sie versucht aber weiterhin stark zu sein und sich in Gesellschaft anderer nichts anmerken zu lassen. Ich fand es teilweise richtig schlimm, wie sie sich verrenken musste, nur um den gesellschaftlichen Erwartungen gerecht zu werden. Die macht das Buch aus meiner Sicht zusätzlich interessant, da es nicht nur darum geht zu erfahren, wo ihr Mann geblieben ist, sondern es geht auch darum, wie Grace damit umgeht. Aufbau und Schreibstil: Das Buch unterteilt sich in drei große Abschnitte, die das Buch inhaltlich in die Zeit davor, die Zeit währenddessen und die Zeit danach einteilt, wobei der letzte Abschnitt natürlich der kürzeste ist. Das Buch liest sich insgesamt ganz gut, jedoch hatte ich an einigen Stellen mit dem hohen Detailgrad der Beschreibungen so meine Schwierigkeiten. Ich fand das Buch an diesen Stellen langatmig und habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass es weiter geht. Natürlich war ich auch daran interessiert zu erfahren, wie Grace sich fühlt und wie es ihr gerade geht, doch an einigen Stellen fand ich diese Gefühlsbeschreibungen einfach zu lang. Es mag sein, dass die Stimmung von Grace dadurch besonders gut herüber gekommen ist, aber dennoch habe ich mich jedes Mal gefreut, wenn es weiter geht und endlich wieder etwas „richtiges“ passiert. Charaktere: Mit Grace bin ich in diesem Buch nicht ganz warm geworden, da ich sie an einigen Stellen einfach nicht verstehen konnte. Sie tut alles um den Schein zu wahren und bloß nichts über ihre wahren Gefühle zu zeigen. Es mag ja sein, dass man das auf der Eastside so macht, aber dennoch war es für mich irgendwie nicht nachvollziehbar. Wenn ich dagegen während des Lesens sehr ins Herz geschlossen habe ist Graces Sohn. Er scheint sehr Erwachsen mit der ganzen Situation umzugehen und manchmal hatte ich das Gefühl, dass er sich viel „realer“ und auch irgendwie erwachsener verhält als seine Mutter. Für mich hängt jedoch die Qualität eines Buches nicht davon ab, ob mir die Protagonisten sympathisch sind oder nicht. Aber dennoch finde ich es schade, das ich mit Grace nicht richtig warm geworden bin. Cover und Klappentext: Das Cover des Buches passt sehr gut zum Inhalt. Ich finde es zeigt den nachdenklichen und leicht dramatischen Charakter des Buches. Dennoch finde ich das Bild auf gewisse Weise auch irgendwie harmonisch und genau dieser Gegensatz hat mich bei diesem Cover angesprochen. Den Klappentext des Buches finde ich gelungen. Er fasst das Geschehen kurz zusammen, ohne dabei zu viel über den Ausgang des Buches zu verraten. Dennoch verrät er so viel, dass ich neugierig auf das Buch geworden bin. Fazit: Auch wenn ich das Buch ein wenig langatmig fand, so hat es mir insgesamt doch ganz gut gefallen. Dass ich mit Grace nicht ganz warm geworden bin, hat dann aber doch dazu geführt, dass dieses Buch von mir 4 Sterne bekommt. Ich finde es wird dem Genre „Literatur“ gerecht, da eindeutig festzustellen ist, dass es hierbei nicht um einen reinen Unterhaltungsroman handelt, sondern das Buch geht tiefer.

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Like Desperate Housewives
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 14.01.2016

Grace Sachs 40 Jahre, erfolgreich, glücklich, hat eine perfekten Mann, einen perfekten Sohn, lebt ich New York und ist dort als Paartherapheutin sehr erfolgreich . Was will man mehr ? Doch plötzlich wird die Mutter eines Mitschülers, ihres Sohnes ermordet und ihr Mann ist spurlos verschwunden! Nun kommen immer... Grace Sachs 40 Jahre, erfolgreich, glücklich, hat eine perfekten Mann, einen perfekten Sohn, lebt ich New York und ist dort als Paartherapheutin sehr erfolgreich . Was will man mehr ? Doch plötzlich wird die Mutter eines Mitschülers, ihres Sohnes ermordet und ihr Mann ist spurlos verschwunden! Nun kommen immer mehr Geheimnisse des Mannes Jonathan ans Tageslicht, was hat das alles zu bedeuten ? Der Spannungsaufbau des Buches ist sehr langsam, aber ab ca. Seite 200 konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, davor hat es sich sehr gezogen! Es hat mich von Anfangan an leicht an Desperate Housewifes erinnert, von dem ganzen drum herum. Ich hätte mir gewünscht, dass man mal die Sicht des Mannes sieht und seine Gedanken kennenlernt! Im ganzen würde ich dem Buch 4 von 5 Sterne geben!

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