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Ein anderes Paradies

Gekürzte Ausgabe

(1)

»Zusammen gegen den Rest der Welt«, so lautet ihr Motto: Seit Charlotte im Internat St. Anne’s die schillernde Julia Buchanan kennengelernt hat, steht sie vollkommen in deren Bann. Bald lernt Charlotte auch Julias Bruder Sebastian und den Rest der Familie kennen und taucht in eine für sie neue Welt ein: mondäne Partys, ein Sommer-anwesen am Atlantik, Ruderregatten. Unausweichlich verliebt sie sich nicht nur in Sebastian, sondern in die ganze Familie, und möchte unbedingt dazugehören – doch die glückliche Fassade trügt.

Portrait
Chelsey Philpot ist auf einer Farm in New Hampshire aufgewachsen. Sie ist Pressesprecherin einer Kunststiftung und schreibt unter anderem für die New York Times und den Boston Globe .
Inka Löwendorf arbeitete unter anderem am Schauspielhaus Wien, Staatstheater Mainz sowie am Berliner Ensemble und ist seit 2007 festes Ensemblemitglied der Volksbühne Berlin. Im gleichen Jahr gründete sie den Heimathafen Neukölln, wo sie seither in der künstlerischen Leitung tätig ist wenn sie nicht gerade in Stücken wie Die Rixdorfer Perlen oder ArabQueen selbst auf der Bühne steht.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Inka Löwendorf
Anzahl 4
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 27.11.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783867425490
Verlag Silberfisch
Auflage 1
Spieldauer 300 Minuten
Hörbuch (CD)
Fr. 25.90
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Kundenbewertungen


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Ein anderes Paradies - Hörbuch
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 22.01.2016

Atmosphäre - angenehm Thema - für mich sehr ansprechend Spannung - super Stimme - passend Buchgestaltung & Eindruck: Ich finde die Farbwahl ansprechend - sanfte, helle Farben und auch die Schrift vom Buchtitel gefällt mir. Insgesamt sehr gut gelungen. Inhalt & eigene Meinung: Es handelt von Charlotte und Julia - Charlotte kommt aus einfachen Verhältnissen, Julia... Atmosphäre - angenehm Thema - für mich sehr ansprechend Spannung - super Stimme - passend Buchgestaltung & Eindruck: Ich finde die Farbwahl ansprechend - sanfte, helle Farben und auch die Schrift vom Buchtitel gefällt mir. Insgesamt sehr gut gelungen. Inhalt & eigene Meinung: Es handelt von Charlotte und Julia - Charlotte kommt aus einfachen Verhältnissen, Julia hingegen kommt aus der gehobenen Schicht, einer reichen Famile. Sie freunden sich an und verbringen viel Zeit..auch in dem Lebensstil von Julia - bestehend aus Partys und anderen "Aktionen". Julia hat schon ein Luxusleben! Julia verbringt die Ferien mit Charlotte in dem Sommerhaus / Anwesen der Familie und dort lernt sie auch Julias Bruder kennen.. es bahnt sich etwas an. Außerdem erfährt sie etwas über das Geheimniss der Famile - über den Tod von Julias Schwester.. Das Hörbuch hat mir gut gefallen - die Geschichte/Handlung, Erzählstil, Stimme, Charaktere, Spannung find ich klasse. Der Erzählstil und die Stimme sind sehr ansprechend. Ich konnte gut zuhören, zudem konnte die Erzählerin jede Person gut charakterisieren. Die französichen Sätze die vorkamen fand ich abwechslungsreich. Insgesamt ein gut gelungendes Hörbuch!!

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Ein anderes Paradies
von einer Kundin/einem Kunden am 28.11.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Die künstlerisch begabte Charlotte Ryder hat ein Stipendium an dem Mädchen-Elite-Internat St. Anne's erhalten und sich dort gut eingelebt. Durch einen Zufall lernt sie die reiche, witzige und völlig verdrehte Julia Buchanan kennen, mit der sie sich sofort anfreundet und so ihr bisheriges Leben völlig auf den Kopf stellt,... Die künstlerisch begabte Charlotte Ryder hat ein Stipendium an dem Mädchen-Elite-Internat St. Anne's erhalten und sich dort gut eingelebt. Durch einen Zufall lernt sie die reiche, witzige und völlig verdrehte Julia Buchanan kennen, mit der sie sich sofort anfreundet und so ihr bisheriges Leben völlig auf den Kopf stellt, denn nun taucht sie in die Welt der Buchanan-Familie ein mit ihren großartigen Partys, ihrem Sommersitz auf Nantucket, ihren Beziehungen und später auch ihrem Geheimnis. Charlotte ist nun Charlie und liebt nicht nur Julia und deren Bruder Sebastian, mit dem sie eine Beziehung anfängt, sondern sie fühlt sich zur ganzen Familie hingezogen und dazugehörig. Ihre bisherigen Freundinnen und ihre Familie rücken in den Hintergrund, da sie fast nur noch bei den Buchanans zu finden ist und die sie schon fast adoptieren, haben sie doch durch einen Autounfall, den Julia überlebt hat, ihre begabte, intelligente und allseits beliebte Tochter Augustine verloren. Julia ist durch diesen Unfall noch immer seelisch sehr angeschlagen und Charlie soll sie aus ihrem Tief herausholen, doch sobald sie unter der Oberfläche kratzt, zeigen sich die wahren Gesichter der Familie. Eine bewegende Geschichte um Freundschaft, Liebe, Eifersucht und Wahrheit. Ich bin völlig mit Charlie in die Welt der Buchanans eingetaucht und konnte ihre Gefühle für diese Familie völlig nachvollziehen. Ein wirklich gelungener Jugendroman, der einem zeigt, wie man sich doch in Menschen täuschen kann.

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Wenn niemand dich wirklich kennen darf
von LinaLiestHalt am 20.12.2015
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Contra Mundum- zusammen gegen den Rest der Welt: Das ist das Motto der beiden Freundinnen Julia und Charlie. Seitdem Charlie die schillernde Julia Buchanan kennt, ist nichts mehr wie vorher. Ihre Lebendigkeit, ihre Zerbrechlichkeit, ihr Witz und ihre Familie ziehen Charlie vollkommen in den Bann. Auch Sebastian, Julias Bruder,... Contra Mundum- zusammen gegen den Rest der Welt: Das ist das Motto der beiden Freundinnen Julia und Charlie. Seitdem Charlie die schillernde Julia Buchanan kennt, ist nichts mehr wie vorher. Ihre Lebendigkeit, ihre Zerbrechlichkeit, ihr Witz und ihre Familie ziehen Charlie vollkommen in den Bann. Auch Sebastian, Julias Bruder, schleicht sich in Charlies Herz. Während sie in die unbekannte Welt von mondänen Partys, einflussreichen Familien und Charity-Arbeit eintaucht, wird ihr aber immer mehr bewusst, dass die Buchanans ein Geheimnis hüten, das auf gar keinen Fall ans Licht kommen darf. Was mich sofort fesseln konnte, ist die Atmosphäre der Geschichte, das mondäne und zeitlose Leben, welches die Senatorenfamilie auf ihrem Anwesen Arcadia führt. Ich mag auch die Bezüge zu Arkadien und lateinischen Sinnsprüchen. Es entsteht sofort der Eindruck einer ausschweifenden Lebensart, die irgendwann Sprünge bekommen muss. Charlie ist ein künstlerischer Geist, der eigentlich ganz sympathisch rüberkommt. Was ist an ihr nicht mag, ist, dass sie sich von ihrer neuen Freundin so blenden und vereinnahmen lässt und daraufhin all ihre anderen Freunde vernachlässigt. Julia macht von Anfang an einen sehr lebendigen, aber zerbrechlichen und traumatisierten Eindruck. Man versteht, warum Charlie sie um alles in der Welt beschützen möchte. Dass aber auch Julias Familie Charlie diese Verantwortung auflastet, ist mehr als unfair für ein so junges Mädchen, dass auch gar nicht wissen kann, worum es wirklich geht. Die kleine Liebesgeschichte mochte ich, auch wenn sie teils etwas zu kurz kam und dadurch ein wenig überflüssig wirkte. Der Schreibstil ist angenehm und mitreißend. Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden an zwei Tagen durchgelesen und diese Zeit auch sehr genossen. Leider hatte das Buch ein bisschen wenig Spannung zu bieten und auch das große Geheimnis, die Tragödie, die Julia mit sich schleppt und für die sie sich selbst geißelt, ist ziemlich bald offensichtlich, auch wenn Charlie etwas länger braucht. Dass Julia all ihre Freundinnen fallen lässt, sobald diese die Wahrheit wissen, liegt ein klassischer Mechanismus zugrunde: Wenn man weiß, dass jemand die größte und schmerzlichste Wahrheit des eigenen Lebens kennt, bringt einen allein die Anwesenheit dieses Menschen immer wieder in die Situation des Versagens und Schmerzes zurück. Diesen Aspekt des Buches mochte ich sehr, weil es etwas verständlich macht, dass die meisten selbst im Leben schon durchmacht haben. Letzten Endes hat mich die Geschichte aber relativ unberührt gelassen. Ich habe sie sehr gerne gelesen, einen bleibenden Eindruck konnte sie mir aber nicht vermitteln.

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Lachen und Weinen
von einer Kundin/einem Kunden am 30.08.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

„Ein anderes Paradies" ist ein schöner Jugendroman für zwischendurch, der den Leser trotz seiner Leichtigkeit nicht nur zum Lachen sondern auch zum Weinen bringt. Chelsey Philpot trifft ihren ganz eigenen Ton und erfindet für die Charaktere eine eigene Sprache. Wer gerne wissen möchte, warum Kronkorken klüger machen oder was Waffelruhe... „Ein anderes Paradies" ist ein schöner Jugendroman für zwischendurch, der den Leser trotz seiner Leichtigkeit nicht nur zum Lachen sondern auch zum Weinen bringt. Chelsey Philpot trifft ihren ganz eigenen Ton und erfindet für die Charaktere eine eigene Sprache. Wer gerne wissen möchte, warum Kronkorken klüger machen oder was Waffelruhe bedeutet, der sollte dieses Buch nicht verpassen. Es lohnt sich!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Die Welt der Reichen und Schönen eröffnet sich Charlotte durch ihre Studienkollegin Julia, doch es ist nicht alles Gold, was glänzt. Kommt Charlotte hinter das Familiengeheimnis?

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Ein anderes Paradies
von einer Kundin/einem Kunden am 31.01.2016
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Die Buchanans sind alles, was Charlotte nicht ist: laut, schillernd, reich, angesagt und farbenprächtig. Der heimliche Traum eines jeden Mädchens. Als sie die beiden trifft, wird plötzlich alles ganz anders, als Charlotte es kennt. Julia und ihr Bruder Sebastian üben eine enorme Faszination auf die Stipendiatin aus - genau... Die Buchanans sind alles, was Charlotte nicht ist: laut, schillernd, reich, angesagt und farbenprächtig. Der heimliche Traum eines jeden Mädchens. Als sie die beiden trifft, wird plötzlich alles ganz anders, als Charlotte es kennt. Julia und ihr Bruder Sebastian üben eine enorme Faszination auf die Stipendiatin aus - genau wie der Rest der Familie. Chelsey Philot schreibt sehr lebendig und zeitgetreu, nimmt den Leser mit ihren Worten gefangen. Gleichzeitig ist es aber auch so, als würde sie eine kleine Parallelwelt kreiren - das Internat - in der es nur gelegentlich Einflüsse von außen gibt. Gerade am Anfang der Erzählung ist dieser Eindruck stark. Die Charaktere sind sehr kompliziert aufgebaut, stellenweise auch sehr abstrakt. Hier eine Anmerkung: Französischkenntnisse kommen Einem sehr gelegen, wenn man das Buch liest. Jedenfalls ist etwas von jedem dabei, Sebastian, der irgendwie tollpatschig ist, Julia, die ihren Reichtum zeigt, indem sie alle möglichen Dinge hortet und auch noch die ältesten Sachen aus der Kleiderspende anzieht und Charlotte, die Künstlerin, deren Gedanken in Richtungen gehen, die man nie erwartet. Julia will wissen, was zum Tod ihrer Schwester führte, die in einem Unfall gestorben ist. Sie zieht Charlotte immer tiefer mit hinein, deswegen wird es auch immer spannender. Eigentlich sollte man ja meinen, dass das Thema "Mädcheninternat" irgendwann langweilig wird, auch die Kluft zwischen Arm und Reich und alle entstehenden Konflikte. Diesen Gedanken kann man hierbei getrost ablegen, es ist spannend. Sehr sogar. Vielleicht aber eher ein Frauen- oder Mädchenroman, weil der Tiefsinn teilweise überhand nimmt. Enorm gefühlsbetont. Gigantisch.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein insgesamt schönes Buch über Freundschaft, Liebe und Zusammenhalt. Leider bleibt der Inhalt nicht lange im Gedächtnis, denn das gewisse Etwas fehlt.

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Ein überraschend vielschichtiges Jugendbuch
von einer Kundin/einem Kunden am 30.03.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Meine Meinung: Dieses Jugendbuch hat mich überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass sich eine Geschichte mit einer derart starken Aussage dahinter verbirgt. Die Autorin übt ihre Kritik auf sehr sympathische Weise dadurch, dass sie den Jugendlichen in einer anschaulichen Geschichte den Spiegel vorhält oder auch aufzeigt was wäre wenn, wie... Meine Meinung: Dieses Jugendbuch hat mich überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass sich eine Geschichte mit einer derart starken Aussage dahinter verbirgt. Die Autorin übt ihre Kritik auf sehr sympathische Weise dadurch, dass sie den Jugendlichen in einer anschaulichen Geschichte den Spiegel vorhält oder auch aufzeigt was wäre wenn, wie soll ich mich verhalten? Sie behandelt sehr wichtige Themen, die für Jugendliche nicht aktueller sein könnten. Von Feundschaft, Liebe und Selbstfindung bis zu Alkohol und Straftaten. Die Charaktere sind alle sehr aussagekräftig. Jugendliche dürften eine Verbindung zu ihnen wahrnehmen, denn die Figuren wirken sehr lebensnah und authentisch. Ich konnte mich sehr gut in die Situationen des Buches hineinfühlen, weil die Gedanken und Gefühle sehr gut beschrieben waren. Charlotte ist ein Charakter dem ich nicht immer alles abnehmen konnte. Teilwiese ist sie etwas Schwierig aber auf der anderen Seite gibt es Situationen, wo ich sehr gut mitfühlen kann. Ihre Wandlungsfähigkeit hat mich sehr beeindruckt. Die Autorin hat diese sehr gut herausgearbeitet. Der Schreibstil ist einfach gehalten und hat keine großartigen Schnörkel vorzuweisen. Für ein Jugendbuch ist das genau das Richtige. Die Dialoge sind stimmig aber ab und an etwas langatmig. Ansonsten ließ sich das Buch aber flüssig lesen. Spannung kam in diesem Buch nicht so viel auf. Aber das hat mich auch nicht gestört. Der Subtext des Buches ist sehr prägnant und mir hat es sehr gut gefallen, wie die Autorin diese ernsteren Thematiken behandelt hat. Es muss nicht immer spannend sein oft reicht, wie in diesem Fall, eine einfallsreiche Story mit einer guten Aussage.

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Eine Freundschaft auf dem Prüfstand
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberschöna am 03.02.2016
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Charlotte Ryder und Julia Buchanan begegnen sich auf dem Internat St. Anne´s und werden beste, unzertrennliche Freundinnen – trotz vollkommen anderer Einstellungen und familiärer Hintergründe. Während Charlie die praktische, realitätsbezogene, zuvorkommende Tochter aus einer bodenständigen Patchwork-Familie ist, verkörpert Julia die individuelle, auffallend schöne, weltgewandte mittlere Tochter einer betuchten Unternehmerfamilie... Charlotte Ryder und Julia Buchanan begegnen sich auf dem Internat St. Anne´s und werden beste, unzertrennliche Freundinnen – trotz vollkommen anderer Einstellungen und familiärer Hintergründe. Während Charlie die praktische, realitätsbezogene, zuvorkommende Tochter aus einer bodenständigen Patchwork-Familie ist, verkörpert Julia die individuelle, auffallend schöne, weltgewandte mittlere Tochter einer betuchten Unternehmerfamilie mit Hang zu Exzessen. Julia ermöglicht Charlotte den Einblick in eine ganz andere, mondäne Welt, in der Geld keine Rolle spielt und Regeln dazu da sind, um gebrochen zu werden. Als Charlie sich auf dieses Abenteuer einlässt, sich darüber hinaus in den älteren Bruder Sebastian verliebt, scheint ihre Welt für eine kurze, glückliche Weile stillzustehen – solange bis sie das wahre Geheimnis der Familie Buchanan entdeckt und damit die Schattenseiten ihrer oberflächlichen Lebensweise kennenlernt. Dieser eher stille, unspektakuläre Jugendroman baut eine subtile, geheimnisvolle Atmosphäre auf, die bis zum Schluss erhalten bleibt. Ständig befindet man sich in einer Art Erwartungshaltung, die darauf abzielt, die tiefen, verborgenen Geheimnisse zu entschlüsseln und die dennoch keine Fortschritte macht, selbst dann nicht, als das Familiengefüge nach und nach zerbricht. Im Grunde genommen werden hier tiefgründige, erschreckende Wahrheiten benannt, wie die Alkoholabhängigkeit Jugendlicher, das fehlende Gewissen nach einer Straftat immer gepaart mit Selbstüberschätzung und ausgeglichen durch ein volles Bankkonto. Im Mittelpunkt steht eine Mädchenfreundschaft die einerseits durch herzliche Zuwendung geprägt ist, andererseits aber im Schatten einer Lebenslüge verkommt. Eine recht unausgeglichene Beziehung, die auf dem Weg zur Selbstfindung ihren Tribut fordert und die mit der Zeit zu dem verblasst, was keiner gedacht hätte. Der Schreibstil ist abwechslungsreich gestaltet, mit unterschiedlich langen Kapiteln, kleinen Briefauszügen oder Zeitungsausschnitten untermalt und mit wörtlicher Rede aufgelockert. Lediglich die französischen Textpassagen haben für mich, als Unwissende, den Lesefluss behindert, wobei sich alles aus dem Kontext erschließen lässt. Fazit: Ich vergebe 3,5 Sterne für einen Roman der sich sehr differenziert mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung, Einflussnahme und Gewissenskonflikten auseinandersetzt, dessen Geschichte mich aber emotional nicht fesseln konnte, vor allem weil die Entscheidungsfindung und die Wahl des Lebensweges sehr zäh und nicht immer nachvollziehbar gestaltet war. Kein Entweder/ Oder sondern immer nur ein vielleicht, keine Nägel mit Köpfen sondern nur eine weitere Möglichkeit – Charlie wendet sich zwar ab, hätte aber immer alles wieder ganz genauso gemacht und diese Einstellung war für mich schlicht und einfach nicht nachvollziehbar.

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Ein ganz besonderes, bezauberndes Buch...
von Julia Lotz aus Aßlar am 11.01.2016
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Inhalt: Zusammen gegen den Rest der Welt, so lautet ihr Motto: Seit Charlotte im Internat St. Anne’s die schillernde Julia Buchanan kennengelernt hat, steht sie vollkommen unter ihrem Bann. Bald lernt Charlotte auch Julias Bruder Sebastian und den Rest der Familie kennen und taucht in eine für sie neue... Inhalt: Zusammen gegen den Rest der Welt, so lautet ihr Motto: Seit Charlotte im Internat St. Anne’s die schillernde Julia Buchanan kennengelernt hat, steht sie vollkommen unter ihrem Bann. Bald lernt Charlotte auch Julias Bruder Sebastian und den Rest der Familie kennen und taucht in eine für sie neue Welt ein: mondäne Partys, ein Sommeranwesen am Atlantik, Ruderregatten. Unausweichlich verliebt sie sich nicht nur in Sebastian, sondern in die ganze Familie, und möchte unbedingt dazugehören – doch die glückliche Fassade trügt … (Quelle: Klappentext) Meine Meinung: Ein anderes Paradies gehörte mit zu meinen Lieblingsneuerscheinungen aus dem Carlsen Verlag. Erschienen ist es erst im November, fast schon Dezember, ich hääte mir allerdings mehr gewünscht, dass es im Sommer erscheint denn nicht nur von außen, auch inhaltlich, ist das Buch ein fast schon klischeehafte Sommerlektüre. Ob diese Rezension im Sommer auch anders ausgefallen wäre, das kann ich nicht sagen. Fakt ist aber, dass Ein anderes Paradies mich nicht so sehr begeistern konnte, wie ich es anfangs erhofft habe. Müsste ich dieses Buch mit etwas anderem Vergleichen, dann würde ich sagen, dass Ein anderes Paradies wie ein fauler Urlaubstag ist. Wir genießen diesen Tag, freuen uns, nicht arbeiten zu müssen, liegen faul in der Sonne und tun einfach nichts. Rückblickend, war es ein schöner Tag aber nicht sehr erinnerungswürdig. Ich liebe den Schreibstil und die tollen Worte, die Chelsey Philpot für ihre Geschichten findet. Ich bin spielend über die Zeilen geflogen. Sie schreibt einfach wunderschön mit einer sonderbaren Mischung aus leichter Lektüre und atemberaubender Worte. Auch die Charaktere waren toll. Ich liebe Charlotte mit ihrer freundlichen und schüchternen Art ebenso wie Julia, die ein wenig exzentrisch ist. Auch die gesamte Buchanan-Familie habe ich direkt in mein Herz geschlossen und ich kann sehr gut nachvollziehen, wieso Charlotte sie in kurzer Zeit so lieb gewonnen hat. Auch das Setting ist perfekt. Der größte Teil der Handlung spielt entweder in St. Anne’s, einem Internat, das mich nur zu sehr an meine Hanni&Nanni Zeit erinnert hat, oder im Sommeranwesen der Buchanans, das auch ein irgendwie magischer Ort ist. Zählt man die oben genannten Aspekte zusammen, so hat man ein tolles Grundgerüst für eine Handlung und auch wenn Chelsey Philpots Idee super war, hat mir die Umsetzung leider gar nicht gefallen. Das Geheimnis der Buchanans war mir zu plump und leider schon sehr früh durchschaubar. Dazwischen passieren zwar einige nette Sachen aber die sind alle doch ziemlich langweilig und waren irgendwie nicht nötig. Sie störten den Lesefluss und haben es mir erschwert, das Buch zügig durchzulesen. Dieser Kritikpunkt klingt ziemlich groß und sollte eigentlich dazu führen, dass mir das Buch eher weniger gefällt. Tatsächlich konnten aber Schreibstil, Figuren und Setting sehr darüber hinwegtrösten. Auch die ganze Moral, die hinter dem Buch steckt ist nicht unwichtig und sollte genannt werden. Das Buch erzählt vom Erwachsen werden und sich weiterentwickeln, von all den Hürden, die man nehmen muss, auch wenn man dadurch etwas verliert, auf das man noch lange Zeit schmerzlich blicken wird. Es entsteht eine sonderbare Mischung aus Wärme und Traurigkeit und irgendwie lag das Buch noch eine Weile ganz schwer auf meinem Herzen. Bevor es ganz langsam, leicht davongeflogen ist. Wie ein fauler Urlaubstag mag die Geschichte an sich schnell vergessen sein aber das Gefühl, das sie in uns hervorruft, das bleibt noch lange enthalten und so liebe ich Ein anderes Paradies auf eine ganz andere Weise und werde es wohl auch so schnell nicht vergessen. Bewertung: Ein anderes Paradies vereint all das, was ein gutes Buch haben sollte. Außer eine spannende Geschichte. Dennoch konnten Schreibstil, Charaktere, Setting und die Thematik des Buches überzeugen. Es verdient von mir 4 von 5 Füchschen und ich hoffe, es ist nicht das letzte, was wir von Chelsey Philpot lesen werden. Vielen herzlichen Dank an den Carlsen Verlag für das wunderschöne *Rezensionsexemplar.

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Viel Gefühl
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 06.01.2016
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Charlotte besucht als Stipendiatin das Internat St. Annes, sie kommt aus einfachen Verhältnissen, ihre Eltern sind geschieden, der Vater neu verheiratet und hat zwei Jungs mit seiner neuen Frau. Sie versteht sich weder mit der leiblichen noch mit ihrer Stiefmutter gut. Durch Zufall rettet sie Julia Buchanan eines Nachts... Charlotte besucht als Stipendiatin das Internat St. Annes, sie kommt aus einfachen Verhältnissen, ihre Eltern sind geschieden, der Vater neu verheiratet und hat zwei Jungs mit seiner neuen Frau. Sie versteht sich weder mit der leiblichen noch mit ihrer Stiefmutter gut. Durch Zufall rettet sie Julia Buchanan eines Nachts aus der Bredouille und die beiden eher ungleichen Mädchen freunden sich an. Während Charlotte eher still und zurückhaltend ist und im Prinzip auch schon weiß, was sie aus ihrem Leben machen will, feiert Julia lieber Parts und trinkt auch gerne Alkohol. In den Ferien erhält Charlotte eine Einladung von Julia, die Ferien bei ihr und ihrer Familie zu verbringen. Während dieser Zeit verliebt sie sich regelrecht in die ganze Familie, doch der schöne, äußere Schein trügt und es ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen in der Familie Buchanan. Das Jugendbuch "ein anderes Paradies" ist Chelsey Philpots Debütroman und sie handelt hier sehr viele Themen ab, um die es beim Erwachsen werden geht. So geht es hier um Freundschaft und Liebe, große Geheimnisse und Vertrauen zueinander aufbauen und auch Leidenschaft und sehr viel Gefühl. Der Schreibstil ist einfach, verständlich und flüssig. Durch kurze Kapitel wird man immer wieder dazu weiterverleitet mehr lesen zu wollen. Besonders haben mir die kleinen Zwischenepisoden gefallen, wie z. B. Briefe oder Zeitungsausschnitte, durch die man viele Hintergründe kennenlernte. Die Beschreibungen der Landschaften und der Charaktere enthalten genügend Details, so dass beim Lesen ein Kopfkino entsteht. Erzählt wird die Geschichte von der zu Anfang des Romans sechzehnjährigen Charlotte, für die sich mit Julias Familie eine völlig neue Welt erschließt. Charlotte mag ich sehr gerne, sie hat eine ruhige, zurückhaltende Art und zieht sich lieber zurück, als im Mittelpunkt stehen zu wollen. Dadurch hat sie eine besondere Auffassungsgabe und sieht Dinge, die andere nicht bemerken würde. So baut sich auch die Freundschaft zu Julia auf, die genau diese Dinge an Charlie, so nennt sie Charlotte ganz spontan, zu schätzen weiß. Julia hingegen steht viel im Mittelpunkt, aber ihre eher schillerndes Gehabe ist nur Fassade und innendrin steckt ein verletztes Mädchen mit Problemen, die sie nicht in den Griff bekommt. Mein Fazit: das Buch wird als Jugendbuch bezeichnet und genau das ist hier auch die richtige Zielgruppe. Ein Buch, das leicht zu lesen ist und gerade Teenager Probleme behandelt. Mir hat es sehr gut gefallen und es bekommt 4 Sterne. Einen Stern Abzug gibt es, weil ich mir doch etwas mehr Tiefgang gewünscht hätte.

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Viel Gefühl
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 06.01.2016
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Charlotte besucht als Stipendiatin das Internat St. Annes, sie kommt aus einfachen Verhältnissen, ihre Eltern sind geschieden, der Vater neu verheiratet und hat zwei Jungs mit seiner neuen Frau. Sie versteht sich weder mit der leiblichen noch mit ihrer Stiefmutter gut. Durch Zufall rettet sie Julia Buchanan eines Nachts... Charlotte besucht als Stipendiatin das Internat St. Annes, sie kommt aus einfachen Verhältnissen, ihre Eltern sind geschieden, der Vater neu verheiratet und hat zwei Jungs mit seiner neuen Frau. Sie versteht sich weder mit der leiblichen noch mit ihrer Stiefmutter gut. Durch Zufall rettet sie Julia Buchanan eines Nachts aus der Bredouille und die beiden eher ungleichen Mädchen freunden sich an. Während Charlotte eher still und zurückhaltend ist und im Prinzip auch schon weiß, was sie aus ihrem Leben machen will, feiert Julia lieber Parts und trinkt auch gerne Alkohol. In den Ferien erhält Charlotte eine Einladung von Julia, die Ferien bei ihr und ihrer Familie zu verbringen. Während dieser Zeit verliebt sie sich regelrecht in die ganze Familie, doch der schöne, äußere Schein trügt und es ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen in der Familie Buchanan. Das Jugendbuch "ein anderes Paradies" ist Chelsey Philpots Debütroman und sie handelt hier sehr viele Themen ab, um die es beim Erwachsen werden geht. So geht es hier um Freundschaft und Liebe, große Geheimnisse und Vertrauen zueinander aufbauen und auch Leidenschaft und sehr viel Gefühl. Der Schreibstil ist einfach, verständlich und flüssig. Durch kurze Kapitel wird man immer wieder dazu weiterverleitet mehr lesen zu wollen. Besonders haben mir die kleinen Zwischenepisoden gefallen, wie z. B. Briefe oder Zeitungsausschnitte, durch die man viele Hintergründe kennenlernte. Die Beschreibungen der Landschaften und der Charaktere enthalten genügend Details, so dass beim Lesen ein Kopfkino entsteht. Erzählt wird die Geschichte von der zu Anfang des Romans sechzehnjährigen Charlotte, für die sich mit Julias Familie eine völlig neue Welt erschließt. Charlotte mag ich sehr gerne, sie hat eine ruhige, zurückhaltende Art und zieht sich lieber zurück, als im Mittelpunkt stehen zu wollen. Dadurch hat sie eine besondere Auffassungsgabe und sieht Dinge, die andere nicht bemerken würde. So baut sich auch die Freundschaft zu Julia auf, die genau diese Dinge an Charlie, so nennt sie Charlotte ganz spontan, zu schätzen weiß. Julia hingegen steht viel im Mittelpunkt, aber ihre eher schillerndes Gehabe ist nur Fassade und innendrin steckt ein verletztes Mädchen mit Problemen, die sie nicht in den Griff bekommt. Mein Fazit: das Buch wird als Jugendbuch bezeichnet und genau das ist hier auch die richtige Zielgruppe. Ein Buch, das leicht zu lesen ist und gerade Teenager Probleme behandelt. Mir hat es sehr gut gefallen und es bekommt 4 Sterne. Einen Stern Abzug gibt es, weil ich mir doch etwas mehr Tiefgang gewünscht hätte.

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Ein anderes Paradies
von Jarmila Kesseler aus Mannheim am 01.01.2016
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Klappentext: Zusammen gegen den Rest der Welt, so lautet ihr Motto: Seit Charlotte im Internat St. Anne?s die schillernde Julia Buchanan kennengelernt hat, steht sie vollkommen unter ihrem Bann. Bald lernt Charlotte auch Julias Bruder Sebastian und den Rest der Familie kennen und taucht in eine für sie neue Welt... Klappentext: Zusammen gegen den Rest der Welt, so lautet ihr Motto: Seit Charlotte im Internat St. Anne?s die schillernde Julia Buchanan kennengelernt hat, steht sie vollkommen unter ihrem Bann. Bald lernt Charlotte auch Julias Bruder Sebastian und den Rest der Familie kennen und taucht in eine für sie neue Welt ein: mondäne Partys, ein Sommeranwesen am Atlantik, Ruderregatten. Unausweichlich verliebt sie sich nicht nur in Sebastian, sondern in die ganze Familie, und möchte unbedingt dazugehören ? doch die glückliche Fassade trügt ? Leseeindrücke: Mit dem Roman "Ein anderes Paradies" liefert Autorin Chelsey Philpot einen netten Debütroman ab, der mich ganz gut unterhalten hat, mehr aber auch nicht. Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und auch Dank der augenfreundlich großen Schrift kam ich mit dem Lesen sehr gut voran. Der Inhalt selbst bedient eben das typische Klischee von einem armen Mädchen, die aber Dank eines Stipendiums an ein Eliteinternat aufgenommen wird, dort ein reiches Mädchen trifft, deren ebenso reichen Bruder kennenlernt und auch den erst dieser Familie, sodann in dieser reichen Welt eintaucht und immer mehr dazugehören will bis ein Schicksalsschlag alles verändert? Wie eingangs erwähnt: Der Roman ist okay und lesenswert, aber hat mich jetzt nicht vollkommen gefesselt und gebannt. Dennoch lasen sich die knapp 400 Seiten kurzweilig, so dass es zu 4 Sternen dennoch reicht.

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Contra Mundum
von einer Kundin/einem Kunden am 31.12.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Als Charlotte Julia Buchanan kennen lernt, eröffnet sich ihr eine ganz neue Welt. Sie verbringt jede freie Minute mit Julia und wird Teil der Familie. Da sie selber aus einer nicht so wohlhabenen Familie kommt, ist alles, was sie erlebt, neu und exklusiv und einfach wunderschön. Schon bald fängt... Als Charlotte Julia Buchanan kennen lernt, eröffnet sich ihr eine ganz neue Welt. Sie verbringt jede freie Minute mit Julia und wird Teil der Familie. Da sie selber aus einer nicht so wohlhabenen Familie kommt, ist alles, was sie erlebt, neu und exklusiv und einfach wunderschön. Schon bald fängt sie an, diese Familie fast noch mehr als ihre eigene zu lieben. Doch natürlich kann auch bei den Buchanans nicht alles perfekt sein. Sie haben eine Tochter verloren, Julia eine Schwester, bei einem Autounfall, dessen Ursache ein Geheimnis bleibt. Fest steht, dass Julia seitdem nicht mehr glücklich war bis sie Charlotte kennen lernt. Die beiden sind fast schon abhängig voneinander: Julia von Charlotte, da sie ohne sie nicht mehr glücklich ist, und Charlotte von Julia, weil sie ohne ihre Famillie nicht mehr sein kann. Contra Mundum, wie sie so schön sagen: Charlotte und Julia gegen den Rest der Welt. .Eine gefährliche Abhängigkeit, die noch komplizierter wird, als Charlotte sich in Julias Bruder Sebastian verliebt. Und alles droht zu zerbrechen, als Charlotte hinter das gut gehütete Geheimnis der Buchanans kommt. Ich fand das Buch sehr angenehm zu lesen, was vielleicht auch damit zusammenhängt, dass es mich phasenweise ein wenig an "The Great Gatsby" erinnert, von der ganzen Atmosphäre her. Die Charaktere sind sympathisch und haben ihre ganz eigenen, individuellen Geschichten, die erklären, warum sie so geworden sind, wie sie sind. Das finde ich wichtig und vor allem entwickeln sie sich im Laufe des Buches auch weiter. Ich konnte eine echte Beziehung zu ihnen aufbauen und habe mit ihnen gelitten und mich mit ihnen gefreut. Auch wenn ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte, ist es objektiv betrachtet das Ende, das für alle am besten ist. Charlotte hat sich weiterentwickelt und diese Entscheidung zu treffen ist wichtig für sie. Also bin ich eigentlich mit dem Ende doch sehr zufrieden. Besonders schön an diesem Buch finde ich auch das Cover und allgemein die Gestaltung mit den Zitaten zu Anfang.

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Contra Mundum
von buecherfreund am 31.12.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Als Charlotte Julia Buchanan kennen lernt, eröffnet sich ihr eine ganz neue Welt. Sie verbringt jede freie Minute mit Julia und wird Teil der Familie. Da sie selber aus einer nicht so wohlhabenen Familie kommt, ist alles, was sie erlebt, neu und exklusiv und einfach wunderschön. Schon bald fängt... Als Charlotte Julia Buchanan kennen lernt, eröffnet sich ihr eine ganz neue Welt. Sie verbringt jede freie Minute mit Julia und wird Teil der Familie. Da sie selber aus einer nicht so wohlhabenen Familie kommt, ist alles, was sie erlebt, neu und exklusiv und einfach wunderschön. Schon bald fängt sie an, diese Familie fast noch mehr als ihre eigene zu lieben. Doch natürlich kann auch bei den Buchanans nicht alles perfekt sein. Sie haben eine Tochter verloren, Julia eine Schwester, bei einem Autounfall, dessen Ursache ein Geheimnis bleibt. Fest steht, dass Julia seitdem nicht mehr glücklich war bis sie Charlotte kennen lernt. Die beiden sind fast schon abhängig voneinander: Julia von Charlotte, da sie ohne sie nicht mehr glücklich ist, und Charlotte von Julia, weil sie ohne ihre Famillie nicht mehr sein kann. Contra Mundum, wie sie so schön sagen: Charlotte und Julia gegen den Rest der Welt. .Eine gefährliche Abhängigkeit, die noch komplizierter wird, als Charlotte sich in Julias Bruder Sebastian verliebt. Und alles droht zu zerbrechen, als Charlotte hinter das gut gehütete Geheimnis der Buchanans kommt. Ich fand das Buch sehr angenehm zu lesen, was vielleicht auch damit zusammenhängt, dass es mich phasenweise ein wenig an "The Great Gatsby" erinnert, von der ganzen Atmosphäre her. Die Charaktere sind sympathisch und haben ihre ganz eigenen, individuellen Geschichten, die erklären, warum sie so geworden sind, wie sie sind. Das finde ich wichtig und vor allem entwickeln sie sich im Laufe des Buches auch weiter. Ich konnte eine echte Beziehung zu ihnen aufbauen und habe mit ihnen gelitten und mich mit ihnen gefreut. Auch wenn ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte, ist es objektiv betrachtet das Ende, das für alle am besten ist. Charlotte hat sich weiterentwickelt und diese Entscheidung zu treffen ist wichtig für sie. Also bin ich eigentlich mit dem Ende doch sehr zufrieden. Besonders schön an diesem Buch finde ich auch das Cover und allgemein die Gestaltung mit den Zitaten zu Anfang.

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Ein anderes Paradies
von einer Kundin/einem Kunden aus Mengen am 27.12.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Sowohl das Cover, als auch der Titel des Buches haben mich total angesprochen. Das Cover ist sehr zart und in sanften Farbtönen ohne harte Übergänge gehalten. Der Schreibstil ist sehr locker und angenehm zu lesen. Die Hauptcharaktere Charlotte und Julia sind sehr gut gewählt und bringen eine gewisse Spannung... Sowohl das Cover, als auch der Titel des Buches haben mich total angesprochen. Das Cover ist sehr zart und in sanften Farbtönen ohne harte Übergänge gehalten. Der Schreibstil ist sehr locker und angenehm zu lesen. Die Hauptcharaktere Charlotte und Julia sind sehr gut gewählt und bringen eine gewisse Spannung in die Geschichte. Charlotte kommt aus bescheidenen Verhältnissen und lernt in der Schule Julia kennen, die aus einer reichen Familie kommt. Die beiden befreunden sich und verbringen immer mehr Zeit miteinander. Sie vernachlässigen beide ihre sonstigen Freunde. Am Ende geht Charlotte sogar mit Julia nach Hause und weilt mit ihr auch in den Ferien. Hinter Julia verbirgt sich eine schreckliche Familientragödie, bei der ihre Schwester bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Doch ist das alles oder verbirgt sich dahinter noch ein anderes Geheimnis. Während des Lesen hatte ich einen gewissen Deja –vu Effekt, kam es mir doch immer wieder so vor, als ob ich schon einmal ein Buch mit ähnlicher Handlung gelesen hätte. Es lehnt sich teilweise sehr an Bittersweet an. Zwischendurch fand ich auch, dass die Erzählung etwas mehr Spannung und Leben vertragen hätte. Da plätscherte es einfach so vor sich hin. Erst kurz vor Schluss kam dann wieder mehr Spannung auf.

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Wenn die Fassade trügt
von HK1951/trucks am 16.12.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Das Buch wird ja ab 12 Jahren empfohlen und ich finde diese Altersempfehlung auch durchaus passend – dennoch kann es auch von älteren Lesern gut gelesen werden meiner Meinung nach; ist also kein reines Jugendbuch gewesen für mich... Charlotte taucht im Internat „St. Anne´s“ in eine für sie bisher völlig... Das Buch wird ja ab 12 Jahren empfohlen und ich finde diese Altersempfehlung auch durchaus passend – dennoch kann es auch von älteren Lesern gut gelesen werden meiner Meinung nach; ist also kein reines Jugendbuch gewesen für mich... Charlotte taucht im Internat „St. Anne´s“ in eine für sie bisher völlig fremde Welt ein, als sie die charismatische Julia Buchanan kennenlernt, die sie schnell in ihren Bann zieht und nicht mehr loslässt. Auch Julia´s Bruder Sebastian und der Rest der Familie übt eine geradezu sogartige Wirkung auf Charlotte aus. Für sie eröffnet sich ein ganz neues Leben: mondäne Partys, ein Sommeranwesen am Atlantik, Ruderregatten. Sie verliebt sich Sebastian ~ und eigentlich liebt sie bald sogar die gesamte Familie und möchte so gerne zu ihrer Welt gehören. Doch sie muss bald feststellen, dass die schöne, ach so glückliche Fassade leider trügt... Der Klappentext liest sich oberflächlich erstmal wie eine billige „Soap Opera“ – doch damit würde man dem Buch übel Unrecht tun, denn es ist viel mehr als das. „Das andere Paradies“ hat im Grunde genommen sogar Tiefgang, wie ich fand. Nicht übermäßig, aber dennoch genug, um aus der breiten Masse hervorzustechen. Das hat mir sehr gut gefallen. Man kann sich in die einzelnen Akteure sehr gut hineinversetzen, auch wenn man nicht in deren Welt lebt, der des Glamours und der edlen Parties. Aber die Autorin schildert alles so authentisch, dass man sich fast dabei wähnt. Alles in allem ein sehr gutes Buch, das mich nicht nur gut unterhalten, sondern auch in Teilen nachdenklich gemacht hat. Sollte man nach Dingen streben, die man nicht hat und die einem auch vielleicht gar nicht zustehen, wenn man das so sagen kann..?

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Ein anderes Paradies
von einer Kundin/einem Kunden aus Lemwerder am 29.11.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Nach der Beschreibung dachte ich, na ja, so was ist nichts neues. Aber Chelsey Philpot hat mich eines Besseren belehrt. Sie hat Charlotte und Julia eine beeindruckende Persönlichkeit gegeben. Charlotte will nach dem Internat Kunst und Design studieren, sie arbeitet an interessanten Objekten und ist begabt. Julia ist ein armes reiches Mädchen,... Nach der Beschreibung dachte ich, na ja, so was ist nichts neues. Aber Chelsey Philpot hat mich eines Besseren belehrt. Sie hat Charlotte und Julia eine beeindruckende Persönlichkeit gegeben. Charlotte will nach dem Internat Kunst und Design studieren, sie arbeitet an interessanten Objekten und ist begabt. Julia ist ein armes reiches Mädchen, sie ist traumatisiert, wild und traurig gleichzeitig. Neid und Missgunst gibt es in diesem Internat auch, überhaupt jetzt, wo die jeweiligen Freundinnen sich vernachlässigt fühlen. Charlotte wird von der ganzen Familie Buchanan vereinnahmt, das geht nicht nur so von Charlie aus, sondern von den Anderen. Sie ist hilfsbereit, das sieht man ja schon, wie sie sich erst richtig kennenlernen, sie hilft der betrunkenen Julia, deren Freundinnen lassen sie da in Stich. Die Buchanans sind auch alle eigenartig. Man sieht Geld zu haben, ist nicht alles. Es ist interessant wie glaubhaft sich der Roman liest. Die Autorin nimmt uns mit in die Jugendzeit, ich konnte richtig in die Situation eintauchen. Besonders gut hat mir die Figur von Charlotte gefallen, sie ist so realistisch. Der Roman ist ein Jugendroman, ist aber auch für Erwachsene spannend zu lesen. Für mich ist er ein guter Gesellschaftsroman für jung und alt. Den Namen der Autorin Chelsey Philpot muss ich mir merken Dieses ist ihr erster Roman, da hoffe ich, das sie mehr schreibt, mich konnte sie begeistern.

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Ein etwas anderes Jugendbuch, das mich trotz ein paar kleinen Punkten mitgerissen hat
von Corinna Z. am 29.11.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Inhalt : Zusammen gegen den Rest der Welt, so lautet ihr Motto: Seit Charlotte im Internat St. Anne’s die schillernde Julia Buchanan kennengelernt hat, steht sie vollkommen unter ihrem Bann. Bald lernt Charlotte auch Julias Bruder Sebastian und den Rest der Familie kennen und taucht in eine für sie... Inhalt : Zusammen gegen den Rest der Welt, so lautet ihr Motto: Seit Charlotte im Internat St. Anne’s die schillernde Julia Buchanan kennengelernt hat, steht sie vollkommen unter ihrem Bann. Bald lernt Charlotte auch Julias Bruder Sebastian und den Rest der Familie kennen und taucht in eine für sie neue Welt ein: mondäne Partys, ein Sommeranwesen am Atlantik, Ruderregatten. Unausweichlich verliebt sie sich nicht nur in Sebastian, sondern in die ganze Familie, und möchte unbedingt dazugehören – doch die glückliche Fassade trügt … Meine Meinung : In " Ein anderes Paradies von Chelsey Philpot" geht es um Charlotte die auf das Internat St. Anne´s geht. Dort lautet ihr Motto " Zusammen gegen den Rest der Welt". Dort begegnet sie bald Julia Buchanan die aus einer völlig anderen Welt kommt. Sie verstehen sich und sie wird immer mehr in den Bann von ihr gerissen. Sie lernt ihre Familie kennen und möchte am liebsten dazu gehören. Doch der scheint trügt.. Charlotte kommt auf das Internat in St. Anne's. Dort lernt sie später Charlotte kennen und die beiden verstehen sich auf Anhieb. Sie wird immer mehr in ihren Zauber gerissen. Sie verbringen viel Zeit zusammen und ihre Bindung wird dadurch zur einen festen Freundschaft. Auch die Familie von Julia scheint toll zu sein doch nicht alles ist so wie es scheint.. Julia kommt aus einem reichen Eltern Haus und kam mir manchmal wie ein Kind vor und ich konnte nicht sofort hinter ihre Fassade blicken. Auch wie es in ihr drin aussieht konnte ich nicht ganz erfassen. Ist ihre Freundschaft zu Charlie wirklich ernst? Sie feiert gerne und trinkt Alkohol und tut auch gerne Dinge die man nicht von ihr erwartet, doch welchen Zweck hat das? Sie verheimlicht ein großes Geheimnis das am Ende den Leser schockieren wird und man es nicht erwartet hat. Die Nebencharaktere sind auch authentisch und gehören einfach dazu und haben das Buch damit abgerundet. Julias Familie, ihr Vater, Boom + ihre Geschwister. Aber am meisten Sebastian weil er und Charlotte eine Verbindung haben und auch die Familie von Charlotte die genauso gut zur Geschichte gehört. Der Schreibstil von Chelsey Philpot ist angenehm und er passt gut zu dieser Geschichte. Das Buch wird aus Charlottes Sicht erzählt und man kann so alles aus ihrem Blickwinkel erleben. Natürlich sind die Hintergründe aus denen beide kommen sehr verschieden und man kann nur ahnen wieso Charlotte sich von dieser Welt so fesseln lässt. Auch die Handlungsorte werden von der Autorin schön beschrieben und man kann sich das schöne Sommer Anwesen von Julias Familie in Nantucket gut vorstellen. Die Spannung und Handlung ist in dieser Geschichte in verschiedene Bereiche geteilt und wie in jeder gibt es einen Anfang, Hauptteil und einen Schluss. Man kann regelrecht spüren das die Autorin verschiedene Emotionen und Gefühle mit hinein hat fließen lassen und das dies nicht Freundschaft ist zwischen Julia und Charlotte sondern auch eine besondere Liebe die man nicht immer hat unter einander. Doch auf der anderen Seite ist das noch die Familie von Julia (die Buchanans) die versuchen ihre perfekte Welt die durch den Tod eines der Geschwister einen Riss bekommen hat, noch perfekt für die Außenwelt darzustellen. Als dann nach und nach mehr von der perfekten Welt einstürzt, lüftet sich Langsam das Geheimnis was es Wirklich mit dem Unfall von der großen Schwester auf sich hatte. Somit wird auch klarer wieso Julia sich so benimmt und Dinge macht die ihr eher ärgern einbringen und man möchte am liebsten für sie da sein. Das Cover passt einfach zu allem und die Farben haben mich gleich angezogen. Das Mädchen hat mich gleich an Charlie erinnert weil sie auch in die Ferne schaut. Das Ende hat noch einige Wendungen Parat und hat mich etwas geschockt zurückgelassen. Fazit : Mit "Ein anderes Paradies" hat Chelsey Philpot ein etwas anderes Jugendbuch geschaffen, das man entweder mögen oder hassen kann. Die Autorin hat viele Emotionen geschaffen und war einfach hin und hergerissen.

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Eine gut gelungene, authentische Geschichte übers Erwachsenwerden
von Wedma am 28.11.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Es ist eine gut gelungene, authentische Geschichte übers Erwachsenwerden, eine bildhafte Schilderung der Selbstwerdung einer jungen Person, in der physischen und in der beruflichen Dimension: von einer Möchte-gerne zu einer ausgebildeten, erfolgreichen Künstlerin, gesetzt in Kontrast zu ihrer weniger zielgerichteten Freundin. Charlotte, 16 zu Anfang der Geschichte, kommt aus eher... Es ist eine gut gelungene, authentische Geschichte übers Erwachsenwerden, eine bildhafte Schilderung der Selbstwerdung einer jungen Person, in der physischen und in der beruflichen Dimension: von einer Möchte-gerne zu einer ausgebildeten, erfolgreichen Künstlerin, gesetzt in Kontrast zu ihrer weniger zielgerichteten Freundin. Charlotte, 16 zu Anfang der Geschichte, kommt aus eher bescheideneren Verhältnissen und ist auf dem privaten Internat St. Anne’s. Die Ferien verbringt sie im Haus ihres Vaters, der mit seiner neuen Partnerin zwei Jungs hat und eine Autowerkstatt unterhält. Charlotte kellnert im Sommer im naheliegenden Hotel und passt in der Freizeit auf die Jungs auf. Charlottes Mutter lebt woanders, das Mädchen hat keinen guten Draht zu ihr, zu der neuen Frau ihres Vaters auch nicht. Im Internat lernt Charlotte Julia Buchanan kennen, die einer wohlhabenden Familie mit vier Kindern angehört, ihre ältere Schwester ist tot, der Vater war mal ein Senator, und Charlottes Leben verändert sich seit der Begegnung immer mehr: eine neue, faszinierende Welt öffnet sich ihr. Charlotte wird Julias beste Freundin, besucht sie auf ihre Einladung in den Ferien auf dem Familienanwesen auf der Insel und lernt die ganze Familie kennen, die sie schlicht verzaubert: Vater, Boom genannt, Mutter namens Teresa, zwei ältere Brüder und die kleinere Schwester Cornelia, die auch auf auch Oops hört. Julia aber hat einen labilen Charakter, sie versucht mit einem Problem fertig zu werden, das Charlotte erst am Ende der Geschichte ganz aufschlüsselt. Bis dahin gibt es schicke Parties zu feiern, auf Hochtürme mit atemberaubenden Aussichten zu klettern, sich auf die Suche nach sich selbst zu begeben, sich zu verlieben (es gibt paar sehr gut geschriebene Liebesszenen) und zu entlieben, Freundschaften zu schließen und zu beenden, etc. Die Themen wie Familie, Freundschaft, Liebe, Selbstfindung, Umgang mit schwerwiegenden Problemen, Alkoholismus unter Jugendlichen, etc. sind in diesem Jugendbuch sehr präsent. Charlotte ist eine bemerkenswerte Person. Sie ist lebensklug, authentisch und lässt sich stets von ihren inneren Werten leiten, die sie wohl nie im Stich lassen. Das sind u.a. die Eigenschaften, die sie so attraktiv für die Familie Buchanan machen, die für alles den Preis, aber nicht den Wert zu kennen scheinen. Auch alle anderen Figuren, ob Erwachsen oder Kinder, sind überlebensgroß und faszinierend, jede auf ihre Weise. Man fühlt sich gleich in diese Welt versetzt und erlebt die Geschichte vom Anfang an hautnah mit. Es ist eine Ich-Erzählung, die wunderbar zur Geltung kommt. Zwischendurch gibt es E-Mails und die kurzen Texte, die die Handlung ergänzen bzw. erklären, aber nicht den Hauptkapiteln zugeordnet sind. Die Länge der Kapitel ist gut gewählt: mal sind sie kurz, mal länger. All das lockert das Ganze zusätzlich auf. Aber auch die 34 Hauptkapitel lassen sich wunderbar lesen. Die Sprache muss ich an der Stelle loben: wunderbare, unverbrauchte Sprachbilder, insgesamt liest die Geschichte sich leicht und angenehm. Auch deshalb möchte man immer weiterlesen, um schlicht diese Sprache weiter zu genießen. Das Spiel mit Kontrasten hat mir gut gefallen: ein Mädchen aus bescheidenen Verhältnissen, aber mit starken inneren Werten vs. ein Mädchen aus einer wohlhabenden Familie ohne solche und mit einem großen Problem, das allen Beteiligten kein einfaches Leben beschert. Man mag das Buch auch deshalb nicht aus der Hand legen, weil eine unterschwellige Spannung in der Luft liegt. Man weiß, Julia ist für jede Überraschung gut und vermutet, es wird eines Tages etwas Schreckliches passieren. Das Cover passt sehr gut zum Inhalt. Diese Pastelltöne spiegeln den Ton und Charakter der Erzählung wider. Auch das hübsche Mädchen, das aus dem luxuriös anmutenden Etwas schon fast sehnsüchtig in die Welt hinausschaut, bildet die Protagonistin bestens ab. Originaltitel „Even in Paradies“ passt sehr gut zum Inhalt. Fazit: eine in leisen, aber eindringlichen Tönen gekonnt geschriebene Geschichte zu einem wichtigen Thema. Ein gutes Jugendbuch, auch als Geschenk hpts. für Mädchen.

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