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Ein feiner dunkler Riss

Roman

(17)
East Texas, 1958. Bis vor kurzem glaubte der dreizehnjährige Stanley noch an den Weihnachtsmann. Im Laufe eines einzigen heissen Sommers erfährt er jedoch mehr über die Welt jenseits seiner Superheldencomics und des elterlichen Autokinos, als ihm lieb ist.
Stans Welt ist von Gewalt geprägt: Sein bester Freund wird zu Hause verprügelt, die Küchenhilfe lebt bei einem gewalttätigen Mann, und selbst Stans Vater wird handgreiflich, wenn es um die Familienehre geht – zum Beispiel gegen übereifrige Verehrer von Stans siebzehnjähriger Schwester. Das einzige Gegenprogramm liefern das Autokino von Stans Vater und die faszinierenden alten Geschichten um ein Spukhaus auf dem Hügel, einen kopflosen Geist am Bahndamm und zwei in ein und derselben Nacht ermordete Mädchen. Begleitet von seinem treuen Hund Nub und unterstützt von dem mürrischen schwarzen Filmvorführer und Ex-Polizisten Buster, beginnt Stan, Detektiv zu spielen – ohne zu ahnen, worauf er sich da eingelassen hat.
Rezension
"Wer sich jetzt noch nicht aufgemacht hat, sich dieses Buch zu besorgen, dem kann auch nicht mehr geholfen werden."
Rouge Nation März 2014
Portrait

Joe R. Lansdale, 1951 in Gladewater/Texas geboren, gehört mit zahlreichen Romanen und Erzählbänden zu den Stars der amerikanischen Krimiliteratur. Er wurde mit dem American Mystery Award, dem British Fantasy Award und fünfmal mit dem Bram Stoker Horror Award ausgezeichnet. Joe R. Lansdale lebt mit Frau und Kindern in Texas, wo er auch mehrere Kampfsportschulen betreibt.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 351
Erscheinungsdatum 17.02.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46497-7
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 189/121/32 mm
Gewicht 324
Originaltitel A Fine Dark Line
Auflage 2
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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Man spürt die Hitze dieses Sommers in Texas
von einer Kundin/einem Kunden am 20.11.2015

Sommerferien, Texas in 1958. Der 13 jährige, naive Stanley erlebt einen Sommer, den er nie vergessen wird. Stan kommt mit Gewalt in Berührung. Gottlob nicht in seiner Familie, aber sein bester Freund wird regelmäßig von seinem religiös fanatischen Vater verprügelt und die Haushälterin Rosy Mae von ihrem gruseligen Lebensgefährten Bubba... Sommerferien, Texas in 1958. Der 13 jährige, naive Stanley erlebt einen Sommer, den er nie vergessen wird. Stan kommt mit Gewalt in Berührung. Gottlob nicht in seiner Familie, aber sein bester Freund wird regelmäßig von seinem religiös fanatischen Vater verprügelt und die Haushälterin Rosy Mae von ihrem gruseligen Lebensgefährten Bubba Joe. Stan wird zu einer Zeit groß, die noch strikte Rassentrennung vorgibt. Schwarze sitzen im Kino hinten, Schwarze werden Nigger genannt und Schwarze arbeiten für die Weißen und haben sich ansonsten still zu verhalten. Während Stans Vater an diese Rassentrennung festhält, ist Stans Mutter sehr aufgeschlossen und kümmert sich rührend um die farbige Haushälterin Rosy Mae. Sie bezieht sogar ein Zimmer im Haus der Familie. Stan und sie freunden sich an. Generell hat in Stans Familie die schlagfertige Mutter das Heft in der Hand, was zu dieser Zeit nicht üblich war und für eine Leichtigkeit in dieser Geschichte führt. Der Junge Texaner findet beim Spielen mit seinem treuen Hund Nub Liebesbriefe und Tagebuchblätter, die er seiner Schwester Callie und Buster, dem farbigen Filmvorführer des väterlichen Autokinos, zeigt. Diese Briefe führen Stan auf die Spur eines „Doppelmordes“. 2 junge Frauen sterben auf mysteriöse Weise in der gleichen Nacht. Wer waren die Ermordeten, und warum ließen sie ihr Leben? Hingen die beiden Morde zusammen oder war alles ein Zufall? Und wer ist hier der Mörder? Stan möchte mehr herausfinden und so stürzt er sich mit Hilfe von Buster in Nachforschungen. Buster lehrt Stan detektivisches Denken und die beiden werden verbündete. Callie hilft mal mehr, mal weniger begeistert bei den Ermittlungen. Es entspinnt sich eine Geschichte, die weit über die Grenzen eines Kriminalromanes hinaus gehen. Es ist vielmehr eine Geschichte über bedingungslose Freundschaft, Mut und die Vielfalt der Menschen. . Meine Meinung: Der Schreibstil ist sehr flüssig. Landsdale kommt ganz ohne Kryptik oder sonstigen verwirrenden Schnickschnack aus. Er erzählt einfach aus der Sicht des erwachsenen Stanleys, der auf einen Sommer zurückschaut als er 13 Jahre alt war. Landsdale spielt mit den Konventionen der 50er Jahre und lässt seine Protagonisten bewusst einige Tabus ankratzen. Das gibt dem Buch seinen Charme. Protagonisten wie Antagonisten sind so fein gezeichnet und die Handlung so tiefgründig, dass man stundenlang über sie schreiben könnte. Die Rahmenhandlung ist für mich hier viel wichtiger als der Kriminalfall, der schon fast zur Nebensache verkümmert. Umso überraschender packt einen dann doch das Finale. Zum Ausklang des Buches hatte ich erstaunlicherweise sogar Tränen in den Augen. So wünsche ich mir ein Buch. Eine Geschichte, die mich sehr fasziniert hat. Vielen Dank für dieses Buch!

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Ein feiner dunkler Riss
von anyways am 24.10.2015

Ausgerechnet Dewmont! In diesem verschlafenen Kaff in East Texas, im Sommer 1958, übernimmt der Vater der 16 jährigen Callie und des 13 jährigen Stan ein Autokino. Umkreisen Callie schon nach kurzer Zeit die Jungs, wie Satelliten, findet Stan so gar keinen Anschluss an die Kinder, ihm graut schon richtig... Ausgerechnet Dewmont! In diesem verschlafenen Kaff in East Texas, im Sommer 1958, übernimmt der Vater der 16 jährigen Callie und des 13 jährigen Stan ein Autokino. Umkreisen Callie schon nach kurzer Zeit die Jungs, wie Satelliten, findet Stan so gar keinen Anschluss an die Kinder, ihm graut schon richtig vor dem Schulanfang. Außer in Richard, ein Junge der mehr oder weniger vor seinem gewalttätigen Vater flüchtet, hat er einen Freund und natürlich steht ihm sein treuer Hund Nub zur Seite. Es ist ein sehr heißer, schwüler Sommer und mit ihm kommt das Ende der Kindheit, Stück für Stück. Erst muss Stan verkraften, das weder Weihnachtsmann noch Osterhasen je existiert haben, dann wird er auch noch, für seine Begriffe recht rüde, „aufgeklärt“, aber das ist erst der Anfang von diesen schicksalhaften Sommerferien. Zum Glück hat er etwas Ablenkung, durch die Entdeckung einer Schatulle, in einem verfallenem Haus, das auf dem Grundstück des Autokinos steht. Die daraus folgernde Geister- und Gruselgeschichte, über zwei junge Mädchen die in Newmont vor einigen Jahren , recht grausig, den Tod fanden, versprechen eine gehörige Portion Nervenkitzel. Seine Neugier teilt er mit dem Schwarzen Buster, früher Sheriff in einem Indianerreservat, heute Filmvorführer bei Stans Vater. Beide spielen Sherlock Holmes, und kommen dem Mörder dabei sehr nahe. Joe R. Landsdale beschreibt eindrücklich die Szenerie einer texanischen Kleinstadt, geprägt von Rassendiskriminierung den Schwarzen gegenüber, von gewaltbereiten Männern, egal welcher Ethnie sie angehören, und von einem Hauch Aufbruchsstimmung, einer kleinen Ahnung vom Umdenken der weißen Bevölkerung und von der Bürgerrechtsbewegung, die erst ein paar Jahre später Verbote von Rassendiskriminierungen durchsetzen wird. Er erzählt seine Geschichte mitreißend, ohne erhobenen Zeigefinger aber auch ohne zu beschönigen. Es ist erfrischend wie er den Jungen Stan „erwachsen“ werden lässt, seine Empörung ob der Ungeheuerlichkeiten, die das Erwachsenenleben so mit sich bringt, alles Veränderungen, gegen die er sich sträubt, die er am besten nicht näher hinterfragt. Bei einer älteren Schwester, die zudem auch noch viel reifer als er selber ist, gar nicht so einfach. Ein Portrait, über das man schmunzelt und sich an die eigene Kindheit erinnert, und den damit verbundenen Schwierigkeiten in der Welt der Erwachsenen. Joe R. Landsdale zählt für mich zu den interessantesten Autoren. Seine Geschichten sind nie laut, oder übertrieben, sie sind eher leise und nachhaltig, dabei aber unverkennbar. Sollte man sich aber jetzt dem Glauben befinden, gar keinen Krimi in den Händen zu halten, so täuscht man sich gewaltig.

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Ein Riss durch die Gesellschaft
von einer Kundin/einem Kunden am 29.09.2015

Als Krimi ausgewiesen ist dieses Buch doch eher eine Gesellschaftsstudie der 50er Jahre in Amerika. Für Stan ist Ende der 50er Jahre die Welt in Ordnung. Er ist in jeder Hinsicht unschuldig und will nur Abenteuer erleben. Er weiß aber, wie das wahre Leben ist - Kinder werden noch... Als Krimi ausgewiesen ist dieses Buch doch eher eine Gesellschaftsstudie der 50er Jahre in Amerika. Für Stan ist Ende der 50er Jahre die Welt in Ordnung. Er ist in jeder Hinsicht unschuldig und will nur Abenteuer erleben. Er weiß aber, wie das wahre Leben ist - Kinder werden noch geschlagen, man soll sie sehen aber nicht hören. Frauen werden unterdrückt und Farbige kennen noch keine Gleichberechtigung. Eines Tages gerät Stans Welt in Aufregung. Er findet im Wald eine geheimnisvolle Kiste und im Zimmer der großen Schwester wird ein Kondom gefunden! Beides bedarf der unbedingten Aufklärung. Mit seinem besten Freund Richard macht sich Stan an die Klärung der Geheimnisse. Aber erst einmal wird er von seiner Schwester aufgeklärt. Die Eltern sind auch anders als andere Eltern. Sie gehen freundlich miteinander um, schlagen die Kinder nicht und geben der schwarzen Rosy ein Zuhause. Sie und der alte Filmvorführer Buster werden für Stan zu Vertrauten. Die beiden bewegen sich in der Welt der Weißen und Schwarzen, wodurch auch Stans Sichtweise erweitert wird. In diesem Sommer lernt Stan wahre Freundschaft kennen, aber auch Mord und Tod. Am Ende hat er seine kindliche Unschuld verloren und wird den Rest seines Lebens davon beeinflusst sein. Um die Aufklärung zweier Morde hat Lansdale einen Roman geschrieben. Aus der Sicht von Stan wird die Gesellschaft beschrieben. Wir lernen alle Gesellschaftsschichten kennen und bekommen ein paar Weisheiten mit auf den Weg. Vorurteile und Meinungen können schon mal die Wahrheit verbiegen und am Ende ist nichts so wie es den Anschein hatte. Nicht wirklich ein Krimi, aber spannend bis zum Ende, wo doch ein Anderer der Täter ist als gedacht.

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East Texas Blues
von P. rogue aus München am 27.02.2015

Im heißen Sommer von 1958 ändert sich das Leben des 13jährigen Stan Mitchel. Der Junge, der bis vor kurzem sogar noch an den Weihnachtsmann geglaubt hat, zieht mit seinen Eltern in eine größere Stadt und während sein Vater das Autokino betreibt, lernt Stan etwas über die dunklen und mörderischen... Im heißen Sommer von 1958 ändert sich das Leben des 13jährigen Stan Mitchel. Der Junge, der bis vor kurzem sogar noch an den Weihnachtsmann geglaubt hat, zieht mit seinen Eltern in eine größere Stadt und während sein Vater das Autokino betreibt, lernt Stan etwas über die dunklen und mörderischen Triebe der Menschen. Unweit ihres Hauses findet er eines Tages eine Kiste mit alten Briefen - nicht weiter interessant, glaubt er, bis er erfährt, dass die Schreiberin der Briefe vor 20 Jahren starb. Und nicht nur sie, zur selben Zeit wurde auch die Tochter des reichsten Mann der Stadt umgebracht. Stan findet das sehr aufregend und beschließt herauszufinden, wer der Mörder der beiden Mädchen ist. Er wird dabei von dem schwarzen Filmvorführer Buster unterstützt, einem alten Mann über 70, aus dessen Erzählungen und Lebensweisheiten man auf erschreckende Weise etwas über den Rassismus und die Unterdrückung der "N*i*g*g*e*r" erfährt. Dabei ist Buster selbst kein Kind von Traurigkeit, kein väterlicher oder gar weiser Mentor, er strotzt vor Fehlern wie jeder andere Mensch. Er ist ein Trinker, er hat Stimmungen, die von himmelhochjauzend zu zu Tode betrübt gehen, er ist nicht der Onkel Tom aus der berühmten Hütte, der die andere Wange hinhält, schlägt man ihn auf die eine. Seine Menschlichkeit führt Stan vor Augen, dass die Farbigen, die kaum als Menschen wahrgenommen werden, eben doch das sind: Menschen. Diese beiden, die unterschiedlicher kaum sein könnten, machen sich daran, das Rätsel der beiden toten Mädchen zu lösen. Anhand von Zeitungsberichten und alten Polizeiakten kommen sie dem oder den Tätern Schritt für Schritt näher und Stan gerät dabei mehr als einmal sogar in tödliche Gefahr. Was für ein Ritt, verpackt in die manchmal naive Darstellung eines jungen Burschen. Stan ist unbedarft, höflich, nicht immer sehr schlau oder mutig, aber jemand, der das Herz am rechten Fleck hat, den man sofort sympathisch findet, und er hat das Glück, in einer unglaublichen Familie aufzuwachsen. Seine Mutter ist eine phantastische Frau, für die Frauen und Farbige die gleichen Rechte haben sollten wie weiße Männer, und die ihre Meinung auch vertritt. Sein Vater - aufgewachsen in einfachsten Verhältnissen - hat etwas aus sich gemacht und sich mit dem Kino einen Traum erfüllt. Er liebt Stans Mutter und obwohl er nicht immer ihre Meinungen nachvollziehen kann, steht er auf ganzer Linie hinter ihr. Er hasst Leute, die glauben, aufgrund ihres Reichtums und ihrer Macht andere Leute schikanieren zu können, und er lässt sich nichts gefallen. Greift jemand seine Familie an, greift er auch mal zu rabiaten Mitteln und verprügelt denjenigen. Er ist wie ein Stier, der alles auf die Hörner nimmt und gleichzeitig menschlich, was sich immer wieder in seinem Umgang mit dem farbigen Personal äußert. Und dann ist da noch Stans Schwester Callie, welche die Vorteile von weiblicher List für sich entdeckt hat. Im Gegensatz zu dieser Familie stehen fast alle anderen Personen in diesem Buch. Da gibt es den durchgedrehten Ex der farbigen Köchin, der auch mal zu einem Messer greift, den gewalttätigen Vater von Stans Freund Richard, die Stilwinds, die reichste Familie in der Stadt, die alle Ungerechtigkeiten mit ihrem Geld schmieren. Lansdale ist ein begnadeter Erzähler; es spielt eigentlich keine Rolle, ob Stan und Buster die Morde lösen können, denn was uns der Autor hier präsentiert, ist nicht mehr oder weniger als eine sehr gut recherchierte Lebensstudie aus den späten 50igern. Lansdale holt uns ab und nimmt uns mit in diesen heißen texanischen Sommer, damit wir ihn riechen, schmecken, hören, sehen und erleben können. Klare Leseempfehlung.

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Unaufgeklärter, 13 jähriger Stan wird zum Detektiv!
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 23.01.2015

Stan ist für seine 13 Jahre noch sehr kindlich: Bis vor Kurzem glaubte er noch an den Weihnachtsmann und an den Osterhasen.. Als ihm seine Freunde und seine Mutter darüber dann die Wahrheit erzählen ist es für ihn ein großer Schock. An die Zahnfee hatte er selbst nicht so... Stan ist für seine 13 Jahre noch sehr kindlich: Bis vor Kurzem glaubte er noch an den Weihnachtsmann und an den Osterhasen.. Als ihm seine Freunde und seine Mutter darüber dann die Wahrheit erzählen ist es für ihn ein großer Schock. An die Zahnfee hatte er selbst nicht so überzeugt geglaubt- aber dass es den Weihnachtsmann nicht geben soll..... In der Stadt Dewmont, in der er lebt, hingt alles hinterher: Die Menschen benehmen sich nicht, als wären gerade die 60er, sondern eher die 30er, höchstens die 40er. In Dewmont hat Stan einen Freund: Richard Chapman. Dieser Junge ist stark, zwar nicht besonders intelligent und hygienisch, aber Stan bewundert ihn. Richard würde schließlich auch einen erastklassigen Tarzan Nr. 2 abgeben! Und so erzählt Stan davon, wie unaufgeklärt er doch war und wie er mit der Entdeckung, die er mit seiner großen Schwester Callie gemacht hat, sein größtes und gefährlichstes Abenteuer beginnt... Es beginnt in einem alten, halb abgebrannten Haus, wo er ein Kästchen mit Liebesbriefen findet... Und schon bald geht es nicht nur um eine längst vergangene Liebesgeschichte, sondern um einen Doppelmord und viele verdächtige, die immernoch gefährlich werden können... Nebenbei wird noch über die Erfahrungen des jungen Stanleys, aus dessen Sicht das Buch geschrieben ist, berichtet, die er in einer Zeit macht, in der Farbige nicht so viel zählen wie Weiße.... Sehr interesant! Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, da zum Einen der Schreibstil sehr angenehm ist und man sich zum Anderen sehr gut in das Geschehen hineinversetzen kann. Die Charaktee sind sehr lebendig und vielschichtig beschrieben und oftmals verbirgt sich hinter ihnen viel mehr, als man gedacht hätte. Darüber hinaus lernt man einige weise Gedanken kennen, über die man wirklich eine Weile nachdenken muss- und was natürlich ganz wichtig ist: Das Buch ist packend, spannendund überraschend!!!

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Unaufgeklärter, 13 jähriger Stan wird zum Detektiv!
von warmerSommerregen aus Essen am 21.09.2014

Stan ist für seine 13 Jahre noch sehr kindlich: Bis vor Kurzem glaubte er noch an den Weihnachtsmann und an den Osterhasen.. Als ihm seine Freunde und seine Mutter darüber dann die Wahrheit erzählen ist es für ihn ein großer Schock. An die Zahnfee hatte er selbst nicht so... Stan ist für seine 13 Jahre noch sehr kindlich: Bis vor Kurzem glaubte er noch an den Weihnachtsmann und an den Osterhasen.. Als ihm seine Freunde und seine Mutter darüber dann die Wahrheit erzählen ist es für ihn ein großer Schock. An die Zahnfee hatte er selbst nicht so überzeugt geglaubt- aber dass es den Weihnachtsmann nicht geben soll..... In der Stadt Dewmont, in der er lebt, hingt alles hinterher: Die Menschen benehmen sich nicht, als wären gerade die 60er, sondern eher die 30er, höchstens die 40er. In Dewmont hat Stan einen Freund: Richard Chapman. Dieser Junge ist stark, zwar nicht besonders intelligent und hygienisch, aber Stan bewundert ihn. Richard würde schließlich auch einen erastklassigen Tarzan Nr. 2 abgeben! Und so erzählt Stan davon, wie unaufgeklärt er doch war und wie er mit der Entdeckung, die er mit seiner großen Schwester Callie gemacht hat, sein größtes und gefährlichstes Abenteuer beginnt... Es beginnt in einem alten, halb abgebrannten Haus, wo er ein Kästchen mit Liebesbriefen findet... Und schon bald geht es nicht nur um eine längst vergangene Liebesgeschichte, sondern um einen Doppelmord und viele verdächtige, die immernoch gefährlich werden können... Nebenbei wird noch über die Erfahrungen des jungen Stanleys, aus dessen Sicht das Buch geschrieben ist, berichtet, die er in einer Zeit macht, in der Farbige nicht so viel zählen wie Weiße.... Sehr interesant! Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, da zum Einen der Schreibstil sehr angenehm ist und man sich zum Anderen sehr gut in das Geschehen hineinversetzen kann. Die Charaktee sind sehr lebendig und vielschichtig beschrieben und oftmals verbirgt sich hinter ihnen viel mehr, als man gedacht hätte. Darüber hinaus lernt man einige weise Gedanken kennen, über die man wirklich eine Weile nachdenken muss- und was natürlich ganz wichtig ist: Das Buch ist packend, spannendund überraschend!!!

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Die heile Welt ala Huckleberry Finn hat einen feinen Riss
von Inge Weis aus Pirmasens am 08.07.2014

Als typischen Krimi würde ich dieses Buch nicht bezeichnen, allerdings, einen großartiger Roman übers Erwachsenwerden geschrieben, unnachahmlich schön und ruhig erzählt, so dass das Lesen eine Wahre Freude ist. Eine Geschichte, die einen gefangen nimmt und bis zum Schluss nicht mehr loslässt. Und was für ein Schluss. So ruhig... Als typischen Krimi würde ich dieses Buch nicht bezeichnen, allerdings, einen großartiger Roman übers Erwachsenwerden geschrieben, unnachahmlich schön und ruhig erzählt, so dass das Lesen eine Wahre Freude ist. Eine Geschichte, die einen gefangen nimmt und bis zum Schluss nicht mehr loslässt. Und was für ein Schluss. So ruhig die Story sich entwickelt, so spannend wird sie gegen Ende. Denn das Schicksal ist noch nicht fertig mit Stan und nicht immer gewinnen die Guten. In, Ein feiner dunkler Riss, lässt Joe Richard Harold Lansdale die Welt seiner Kindheit auferstehen. Das ist ihm wirklich gelungen. Auch im heutigen Texas herrscht noch nicht wirklich der Geist der Aufklärung, aber 1958 war es rückständige Provinz. Trotzdem gelingt es Lansdale auch den Charme und die verschlafene Atmosphäre dieser Zeit wieder lebendig werden zu lassen. Ganz großes (Auto-) Kino! Lansdales Figuren sind wunderbar lebendig. Mit Macken, Schrullen und Fehlern, aber auch liebenswert mit viel Herz, Humor und Verstand. Man muss sie lieben oder hassen, immer jedoch sind sie glaubwürdig und absolut authentisch. Fazit: Großartige Unterhaltung mit subtiler Spannung – zum Lachen, zum Weinen und zum Fürchten – wie das richtige Leben. Einfach Toll!

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Atmosphärisch!
von einer Kundin/einem Kunden am 30.06.2014

Ohne auf den Inhalt eingehen zu wollen, kann ich“ Ein feiner dunkler Riss“ allen LeserInnen empfehlen, denen der Tonfall von „Stand by me-Das Geheimnis eines Sommers“ und alten Stephen -King -Geschichten ans Herz gewachsen ist. Zeitlich ähnlich angesiedelt, verbringt Stan einen langen heißen Sommer in seiner texanischen Kleinstadt, an dessen... Ohne auf den Inhalt eingehen zu wollen, kann ich“ Ein feiner dunkler Riss“ allen LeserInnen empfehlen, denen der Tonfall von „Stand by me-Das Geheimnis eines Sommers“ und alten Stephen -King -Geschichten ans Herz gewachsen ist. Zeitlich ähnlich angesiedelt, verbringt Stan einen langen heißen Sommer in seiner texanischen Kleinstadt, an dessen Ende er seine Kindheit hinter sich gelassen hat. Lansdale gelingt es wie so oft, eine Atmosphäre heraufzubeschwören, der man sich kaum entziehen kann. Für mich endet es immer damit, dass ich „nur noch ein Kapitel“ lese, das Buch in kürzester Zeit beendet habe und die Helden des Romans mich noch eine Weile begleiten.

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Ein dramatischer Sommer
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 10.06.2014

„Außerdem fiel mir etwas Merkwürdiges auf. Nachts, wenn ich im Bett lag und mit geschlossenen Augen aufs Einschlafen wartete, hatte ich das Gefühl es sei jemand in meinem Zimmer. Ein Schauer überlief mich. Ich dachte, wenn ich die Augen öffnete, würde jemand neben meinem Bett stehen und sich wie... „Außerdem fiel mir etwas Merkwürdiges auf. Nachts, wenn ich im Bett lag und mit geschlossenen Augen aufs Einschlafen wartete, hatte ich das Gefühl es sei jemand in meinem Zimmer. Ein Schauer überlief mich. Ich dachte, wenn ich die Augen öffnete, würde jemand neben meinem Bett stehen und sich wie ein drohender Schatten über mich beugen – vielleicht dieser Hexenschatten, den ich im Stilwind-Haus auf dem Hügel gesehen hatte. In mir wuchs die Befürchtung, dass es – was auch immer es war – mich packen und mit sich ziehen würde, auf die andere Seite dieses feinen, dunklen Risses: der Grenze zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten.“ Der Klappentext beginnt mit den Worten: „East Texas, 1958. Stans Welt ist von Gewalt geprägt.“ Das kann man wohl sagen! Mit seinen Eltern und der 16jährigen Schwester ist der 13jährige Stan kürzlich in diese Kleinstadt gezogen, weil sein Vater dort ein Autokino betreiben möchte. In dieser kleinen Stadt Dewmont gibt es eine klare Rangordnung: Ganz oben – praktisch am Anfang der Nahrungskette – stehen reiche Männer. Danach kommen „normale“ Männer und dann erst mal eine Weile nichts. Irgendwann geht die Reihe weiter mit männlichen Kindern und erst danach kommen Frauen und Mädchen. Und ganz am Ende die „Nigger“. Stan’s Familie unterscheidet sich schon zu Beginn der Geschichte von den übrigen Bewohnern Dewmonts. Mit fassungslosem Erstaunen nimmt er wahr, dass es um ihn herum scheinbar üblich ist, dass Väter ihre Frauen und Kinder verprügeln. Und dass es sich zudem für einen „anständigen“ Weißen nicht schickt, privat mit „Niggern“ zu verkehren. Stan’s erste Freunde in der neuen Stadt sind das farbige Hausmädchen Rosy Mae, der farbige Filmvorführer Buster aus dem Autokino und ein Mitschüler namens Richard, dessen Mutter ständig mit zerschlagenem Gesicht rumläuft und der sich an die Prügel seines Vaters schon beinahe „gewöhnt“ hat. Eines Tages findet Stan in der Nähe des Autokinos eine kleine Kiste, voll mit Briefen und Tagebuchseiten. Neugierig geworden forscht er nach der Herkunft dieser Kiste und stößt dabei auf das Schicksal zweier junger Mädchen, die vor einigen Jahren in Dewmont lebten und die beide vor einigen Jahren in derselben Nacht starben. Die eine verbrannte in ihrem Haus und die andere wurde ganz in der Nähe ermordet… Die Geschichte beginnt wie ein typischer Abenteuerroman, die Geschichte eines Sommers im Leben eines 13jährigen Jungens. Das habe ich schon gerne gelesen, aber dann nam die Handlung Fahrt auf und wurde richtig spannend. Stan ist ein richtig sympathisches Kerlchen, zu Beginn der Handlung noch sagenhaft unschuldig und noch richtig „Kind“ – am Ende des Sommers wird er jedoch so viel Schreckliches gesehen haben, dass es eigentlich für mehr als ein Leben reicht. Wie das auf den intelligenten und fantasiebegabten Jungen wirkt, kann man sich vorstellen. Das gesamte Szenario, geprägt von Gewalt und Rassismus, ist sehr intensiv dargestellt und ich liebe einfach Geschichten über Menschen, die in einem solchen Klima auf Oppositionskurs gehen! Und zudem gibt es ja auch noch das Schicksal der toten Mädchen, das bis zu diesem Zeitpunkt nie geklärt wurde. Recht und Unrecht, Gewalt, Homosexualität, Vorurteile, Rassismus, religiöser Wahn - in dieser Geschichte steckt wirklich viel drin. Toll geschrieben, für mich ein Buch, um es in einem Rutsch durchzulesen (wozu ich an diesem Wochenende glücklicherweise Zeit hatte). Könnte eins von der Sorte werden, das ich mehr als einmal lesen werde ;-) „Schrecklich, wie es in Wirklichkeit zuging auf der Welt, in Dewmont. Wahrscheinlich spielten sich solche Dinge in jeder Kleinstadt ab, und die meisten Leute merkten nichts davon. Ich hätte lieber zu den meisten Leuten gehört. Es war, als ob ich einen Deckel angehoben hätte, und nun kamen alle üblen Geheimnisse der Welt hervorgekrochen. Noch vor gar nicht so langer Zeit war meine größte Sorge, meine größte Enttäuschung gewesen, dass es den Weihnachtsmann nicht gab. Ich seufzte und starrte an die Decke. Langsam musste es mal wieder bergauf gehen. „Muss es einfach“, sagte ich laut. Aber das Schicksal war noch nicht fertig mit mir.“

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Huckleberry Finn in der Hardcore-Version
von guybrush am 02.03.2014

Ost-Texas 1958. Die Sommerferien beginnen für den 13 jährigen Stanley und seine Welt ist in Ordnung. Er streift mit seinem treuen Hund Nub durch die Wälder hinter dem Autokino und findet eine geheimnisvolle Kiste. Bis gestern glaubte er noch an den Weihnachtsmann, doch dann sickert durch einen feinen dunklen... Ost-Texas 1958. Die Sommerferien beginnen für den 13 jährigen Stanley und seine Welt ist in Ordnung. Er streift mit seinem treuen Hund Nub durch die Wälder hinter dem Autokino und findet eine geheimnisvolle Kiste. Bis gestern glaubte er noch an den Weihnachtsmann, doch dann sickert durch einen feinen dunklen Riss die Realität hindurch, mit all ihrer Gewalt und Ungerechtigkeit. Was als Kinderabenteuer beginnt, entwickelt sich zum Schnelldurchlauf im Erwachsenwerden und wird Stan für immer verändern. „Schrecklich, wie es in Wirklichkeit zuging auf der Welt, in Dewmont. Wahrscheinlich spielen sich solche Dinge in jeder Kleinstadt ab, und die meisten Leute merkten nichts davon. Ich hätte lieber zu den meisten Leuten gehört. Es war, als ob ich einen Deckel angehoben hätte, und nun kamen alle üblen Geheimnisse der Welt hervorgekrochen.“ Als Krimi würde ich dieses Buch nicht bezeichnen. Es sei denn man könnte ein Kind und einen alten Farbigen, die vom großen Vorbild Sherlock Holmes inspiriert sind, als Ermittler durchgehen lassen. Joe R. Lansdale hat einen großartiger Roman übers Erwachsenwerden geschrieben, unnachahmlich schön und ruhig erzählt, so dass das Lesen eine Wahre Freude ist. Eine Geschichte, die einen gefangen nimmt und bis zum Schluss nicht mehr loslässt. Und was für ein Schluss. So ruhig die Story sich entwickelt, so spannend wird sie gegen Ende. Denn das Schicksal ist noch nicht fertig mit Stan und nicht immer gewinnen die Guten. Joe Richard Harold Lansdale wurde 1951 in Gladewater im US-Staat Texas geboren. In Ein feiner dunkler Riss lässt er die Welt seiner Kindheit auferstehen. Das ist ihm wirklich gelungen. Auch im heutigen Texas herrscht noch nicht wirklich der Geist der Aufklärung, aber 1958 war es rückständige Provinz. Die „Nigger“ waren noch Untermenschen, Frauen und Kinder zu schlagen war durchaus noch an der Tagesordnung und unter der rechtschaffenen Oberfläche so mancher Kleinstädte brodelte es mächtig. Trotzdem gelingt es Lansdale auch den Charme und die verschlafene Atmosphäre dieser Zeit wieder lebendig werden zu lassen. Ganz großes (Auto-) Kino! Lansdales Figuren sind wunderbar lebendig. Mit Macken, Schrullen und Fehlern, aber auch liebenswert mit viel Herz, Humor und Verstand. Man muss sie lieben oder hassen, immer jedoch sind sie glaubwürdig und absolut authentisch. „Buster lag nicht mit allem richtig, und manchmal waren seine Antworten etwas konfus. Aber was mich stets begleitet, worauf man sich anscheinend getrost verlassen kann, ist seine Bemerkung darüber, dass das Leben nicht immer ganz befriedigend ist, und am Ende ist Fleisch und Dreck doch alles wieder eins.“ Fazit: Großartige Unterhaltung mit subtiler Spannung – zum Lachen, zum Weinen und zum Fürchten – wie das richtige Leben.

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Der Sommer, in dem Stanley seinen Glauben an den Weihnachtsmann verlor
von Xirxe aus Hannover am 20.02.2014

Sommer 1958, ein kleiner Ort in Texas. Stanley, gerade 13 Jahre alt, muss erfahren dass der Weihnachtsmann nicht existiert - und es somit wohl auch keinen Osterhasen gibt. So etwas nennt man wohl eine behütete Kindheit ;-) Doch damit ist es in diesem Sommer vorbei. Denn als er beim... Sommer 1958, ein kleiner Ort in Texas. Stanley, gerade 13 Jahre alt, muss erfahren dass der Weihnachtsmann nicht existiert - und es somit wohl auch keinen Osterhasen gibt. So etwas nennt man wohl eine behütete Kindheit ;-) Doch damit ist es in diesem Sommer vorbei. Denn als er beim Spielen ein kleines Kästchen mit Briefen und Tagebucheintragungen findet und Nachforschungen darüber anstellt, kommt er auf die Spur eines Doppelmordes, der noch immer nicht aufgeklärt ist. Gemeinsam mit seiner Schwester, seinem Freund Richard und Buster, dem schwarzen Mitarbeiter seines Vaters machen sie sich auf die Suche und finden so manches... Was sich hier so liest wie ein Krimi, ist sicherlich auch einer, aber dennoch nur ein kleiner Teil dieser aufregenden und unterhaltsamen Geschichte. Stanley wird erwachsen in diesem Sommer, denn so ganz nebenbei wird er nicht nur aufgeklärt, nein, er erfährt auch (wie wir Lesenden), wie böse und ungerecht aber auch wie schön das wahre Leben ist und wie wichtig Freundschaft und Vertrauen sind. Man lernt die Verhältnisse in den schwarzen und reichen Vierteln kennen, trifft warmherzige wie scheinbar abgrundtief böse Menschen und wird gewahr, welch unterschiedliche Gründe dahinterstecken können. Wie sagt Buster so schön am Ende: 'Ist nicht immer alles ganz befriedigend, aber wenn doch, dann kommt's verdammt gut. Denk dran, genieß das Leben, denn am Ende ist Fleisch und Dreck doch alles wieder eins.' Lansdale ist ein grandioser Erzähler, in dessen Buch man richtiggehend eintauchen und für Stunden die Welt um sich herum vergessen kann, da einen die seine vollständig gefangen nimmt. Toll!

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Die Abenteuer des 13-jährigen Stanley
von einer Kundin/einem Kunden aus Steyerberg am 15.08.2015

Das Buch ist aus der Sicht vom 13-jährigen Stanley geschrieben und spielt im Sommer 1958 im heißen Texas. Die Familie lebt noch nicht lange in der Kleinstadt, die Eltern betreiben dort ein Autokino. Beim spielen entdeckt Stanley eine alte verfallene Villa, zuvor hatte er eine Kiste mit Briefen entdeckt. Die... Das Buch ist aus der Sicht vom 13-jährigen Stanley geschrieben und spielt im Sommer 1958 im heißen Texas. Die Familie lebt noch nicht lange in der Kleinstadt, die Eltern betreiben dort ein Autokino. Beim spielen entdeckt Stanley eine alte verfallene Villa, zuvor hatte er eine Kiste mit Briefen entdeckt. Die Briefe wurden von "M" an "J" geschrieben. Vor 20 Jahren ereignete sich in der Kleinstadt eine Tragödie. In der Nacht, in der die 15-jährige Miss Margret ermordet wurde, brannte die Villa nieder. Die Villa gehörte der Familie Stilwind. Die Tochter der Stilwinds, Jewel Ellen kam bei dem Brand ums Leben, sie konnte sich nicht aus dem brennenden Haus retten. Stanley hat herausgefunden, dass die Stilwinds nach dem Brand in Haus in einer sehr vornehmen Gegend der Kleinstadt gezogen sind. Das Haus haben sie zwischenzeitlich auch wieder verlassen. Stanley möchte genau herausfinden, was sich zugetragen hat, was es mit den geheimnisvollen Briefen auf sich hat. Wer die 15-jährige Margret ermordet hat. Sie wurde auf den nahe liegenden Bahnschienen von einem Zug überfahren, allerdings fehlte ihr Kopf, der nie gefunden wurde. Stanley wird bei seinen Recherchen von dem schwarzen Buster unterstützt. Er war früher bei der Polizei und arbeitet jetzt in dem Autokino von Stanley's Eltern. Eines Nachts unternimmt Stanley einen heimlichen Ausflug mit seinem Freund Richard, auch Stanley's Schwester Callie ist mit dabei. Es geht zu den Bahnschienen, genau an die Stelle, wo Margret ihr Leben verlor. Es soll dort spuken und tatsächlich taucht dort eine Gestalt auf. Wer ist diese Gestalt? Ist es Bubba Joe? Der Ehemann von Rosa Mae? Rosa Mae ist eine schwarze, die vor ihrem Mann geflohen ist, sie wurde misshandelt. Bei Stanley's Familie ist sie jetzt als Haushälterin tätig und wohnt auch dort. Eines Tages erscheint Buster nicht zu seiner Arbeit im Autokino. Stanley übernimmt seine Aufgaben. Am nächsten Tag macht sich Stanley auf den Weg, um nach Buster zu schauen. Er findet ihn zu Hause sehr stark alkoholisiert in seinem Bett. Auf dem Rückweg wird Stanley wieder von der dunklen Gestalt verfolgt. Es ist Bubba Joe, der Mann von Rosa Mae. Bubba Jo greift Stanley an. Stanley versucht sich zu wehren. Buster kommt ihm zur Hilfe. Bei dieser Auseinandersetzung verliert Bubba Joe sein leben. Mit der Zeit gelingt es Stanley, dass er immer weniger an Bubba Joe denken muss. Seine Leiche wurde bislang noch nicht gefunden. Die Polizei denkt, dass er einfach fortgegangen ist, Stanley weiß es besser. Die Sommerferien neigen sich langsam dem Ende zu. Die Leiche von Bubba Joe wurde zwischenzeitlich gefunden. Rosa Mae ist sehr traurig, obwohl er ihr sehr wehgetan hat. Weiteres Geschehen erwähne ich bewusst nicht. Es soll für die, die dieses Buch lesen möchten, auch noch spannend sein. Joe R. Lansdale ist ein hervorragender Roman gelungen. Die Probleme, die in dieser Zeit präsent waren, werden gut rübergebracht. Diesen Sommer wird Stanley sein Leben lang nicht vergessen.

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Unheimliche und atmosphärische Kleinstadtidylle
von einer Kundin/einem Kunden am 05.10.2014

1958 findet der 13-jährige Stanley irgendwo in Texas eine vergrabene Kiste mit alten Briefen, die ihn auf zwei nie gelöste Mordfälle aufmerksam machen. Der noch recht naive Stanley beginnt mit Nachforschungen und erfährt in diesem heißen Sommer mehr über die Abgründe der Menschen und das Leben, als ihm lieb... 1958 findet der 13-jährige Stanley irgendwo in Texas eine vergrabene Kiste mit alten Briefen, die ihn auf zwei nie gelöste Mordfälle aufmerksam machen. Der noch recht naive Stanley beginnt mit Nachforschungen und erfährt in diesem heißen Sommer mehr über die Abgründe der Menschen und das Leben, als ihm lieb ist. Joe R. Lansdale beschreibt mit »Ein feiner dunkler Riss« die rückständige und mitunter gewalttätige Kleinstadtidylle der USA in den 1960er Jahren. Wie in allen seinen Romanen beweist er auch hier wieder seinen unnachahmlichen Sinn für Humor und blutige wie gruslige Details. Gleichzeitig sprühen seine liebevoll Figuren geradezu vor Charme; sie wachsen jedem Leser von der ersten Seite an Herz und lassen ihn bei all den versteckten Gefahren mitfiebern.

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Erwachsenwerden in der amerikanischen Provinz
von Klara am 04.07.2014

"Ein feiner dunkler Riss" von Joe R. Lansdale spielt in der Vergangenheit in Dewmont im Bundesstaat Texas. Es ist das Jahr 1958, und erzählt wird die Geschichte von dem 13jährigen Stanley Mitchel junior. Hier ist die Familie vor kurzem hingezogen, nachdem sein Vater genug davon hatte, als Automechaniker in... "Ein feiner dunkler Riss" von Joe R. Lansdale spielt in der Vergangenheit in Dewmont im Bundesstaat Texas. Es ist das Jahr 1958, und erzählt wird die Geschichte von dem 13jährigen Stanley Mitchel junior. Hier ist die Familie vor kurzem hingezogen, nachdem sein Vater genug davon hatte, als Automechaniker in dem Kaff "No Enterprise" zu arbeiten. Er kauft das Dew Drop Drive-in, ein Autokino mit Imbiss, das nicht weit von einer stinkvornehmen Wohngegend liegt. Stanleys Vater beschäftigt zwei Farbige. Buster Abbot Lighthorse Smith, der schon für den Vorbesitzer gearbeitet hat, bedient den Filmprojektor, und Rosy Mae Bell hilft im Haushalt. Stanley freundet sich mit Richard Chapman an, den er einen prima Lausebengel nennt. Im Gegensatz zu Stanleys Leben ist Richards von Gewalt und harter Arbeit geprägt. Wenn sein Vater ihn mit dem Streichriemen oder seinem Gürtel schlägt, stellt er sich vor, er wäre Tarzan und würde von Eingeborenen gefoltert (S. 19). Eines Tages spielt Stanley mit seinem Hund Nub in der Nähe des Waldes und findet eine kleine Kiste mit Liebensbriefen und Tagebucheinträgen, die er mit nach Hause nimmt und später unter seinem Bett versteckt. Nachdem er seiner drei Jahre älteren Schwester Caldonia von dem Fund erzählt hat, entdecken beide die Reste einer riesigen Villa, die einem Brand zum Opfer gefallen ist. Rosy Mae erzählt Stanley, dass das Haus damals den Stilwinds gehörte. Als es 1944 abbrannte, starb auch Jewel Ellen, die jüngste Tochter der Stilwinds, und in der gleichen Nacht wurde die 15jährige Margret Wood vergewaltigt und kopflos auf den Bahngleisen gefunden. Seitdem spukte ihr Geist in der Gegend umher. Diese alte Geschichte fasziniert Stanley und er beginnt, Detektiv zu spielen. Der farbige Buster Smith, der früher Sheriff bei den Seminolen, einem kleinen Volk aus fünf Indianerstämmen war, hilft ihm bei der Jagd nach dem Mörder. Joe R. Lansdales Roman liest sich gut. Der Autor zeichnet die Entwicklung des 13jährigen Stanley nach und liefert ein Porträt einer vergangenen Epoche. Die Mitchels sind eine Ausnahme in der damaligen Zeit, denn sie praktizieren nicht den allgegenwärtigen Rassismus und helfen Menschen, zum Beispiel ihrer Haushaltshilfe Rosy Mae. "Ein feiner dunkler Riss" ist nicht nur Entwicklungsroman, sondern auch eine Mischung aus Abenteuergeschichte und Krimi. Er enthält ausgesprochen düstere Elemente, wie man das von anderen Romanen des Autors, zum Beispiel "Dunkle Gewässer", schon kennt. Ich finde Lansdales Roman sehr empfehlenswert.

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Der Sommer seines Lebens
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 26.04.2014

Stanley wird diesen Sommer überleben, das nimmt er selbst schon vorweg. Er berichtet dem interessierten Leser von den Geschehnissen jenes Sommers im Jahre 1958, als er ein mysteriöses Kästchen mit Briefen am Waldrand fand und von dem, was er mit der sich anschließenden Recherche heraufbeschwor. Eine typische amerikanische Kleinstadt... Stanley wird diesen Sommer überleben, das nimmt er selbst schon vorweg. Er berichtet dem interessierten Leser von den Geschehnissen jenes Sommers im Jahre 1958, als er ein mysteriöses Kästchen mit Briefen am Waldrand fand und von dem, was er mit der sich anschließenden Recherche heraufbeschwor. Eine typische amerikanische Kleinstadt vor idyllischer Kulisse, Sonne, Ferien, und doch wird der Leser von zunehmendem Unbehagen erfasst, je tiefer er in die spannende Handlung eintaucht. Urige Gestalten, mitunter stereotype Charaktere, Rassentrennung, der Autor fängt das damalige Lebensgefühl dennoch gut ein und transportiert es mit der vorgesehenen Wirkung. Für Stanley wird es der Sommer seines Lebens. Er wird danach kein naiver Junge mehr sein. Welchen Preis er für seine spielerische Neugier bezahlen wird, ist ungewiss. Stellenweise etwas zu gemächlich und ausschweifend geschildert, jedoch stets mit beängstigenden und düsteren Zwischentönen, kehrt die Story immer wieder zur Haupthandlung zurück.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Die Sommerferien, die wir da in den 50er Jahren erleben, sind federleicht & bedrückend, spannend & unterhaltsam, hart & zart, Schwarz & Weiß. Ein tolles Leseabenteuer!

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Super Abenteuer-Krimi
von Julia Klode am 09.04.2012
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Ein feiner dunkler Riss ist ein Abenteuer- Kriminalroman, der wirklich brillant ist! Wir befinden uns in Texas der 50er Jahre, als die Diskriminierung der Farbigen Mitbürger im vollem Gange war, Frauen sich den Männern unterzuordnen hatten, Korruption an der Tagesordnung war. Und Mitten drin der 13- Jährige Stan und seine Familie,... Ein feiner dunkler Riss ist ein Abenteuer- Kriminalroman, der wirklich brillant ist! Wir befinden uns in Texas der 50er Jahre, als die Diskriminierung der Farbigen Mitbürger im vollem Gange war, Frauen sich den Männern unterzuordnen hatten, Korruption an der Tagesordnung war. Und Mitten drin der 13- Jährige Stan und seine Familie, die wirklich nicht in das oben genannte Bild passen: Seine Mutter weiß, was sie will und zögert nicht, Stans Vater die Meinung zu sagen, sie nehmen ihre schwarze Haushaltshilfe bei sich auf und Stan senior stellt sich wie ein Fels vor seine Familie, wenn es nötig ist. Alles in allem eine sehr liebenswerte Familie, auch wenn sie alle ihre Macken haben. In einem heißen Texas- Sommer gerät Stan in einen packenden ungelösten Kriminalfall, der sich schon Jahre zuvor ereignet hat und den er aufklären will. Während ich Ein feiner dunkler Riss las, musste ich an Filme wie Stand by me oder Das Geheimnis des Bärenfelsens denken- auch hier die Helden knapp 13- Jährige, die ein wunderbares Sommerabenteuer erleben. Es ist ein Abenteuer- Roman voller Träume, über das Erwachsenwerden, Verantwortung und Gewalt. Spannend von vorne bis hintern mit feiner Situationskomik und Gesellschaftskritik. Sehr empfehlenswert für die nahenden Sommertage! (P.S. Hallo, Herr Oertel: ERSTER!)

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Moderne Kriminalgeschichte über das Erwachsenwerden in der amerikanischen Provinz. Ein vielschichtiger Roman mit Aha-Effekt und Charakteren mit Ecken und Kanten.

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Ein feiner dunkler Riss
von Hotel aus Ostfriesland am 05.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Joe R. Lansdale ist ein echter Geheimtip! Gute Sprache, ordentlich recherchiert, liberale Gedanken, nie loslassender Erzählstil, spannende Geschichte, Bodenhaftung. Sehr gut besetzte Figuren, mit jeder Menge Leben. Beim Lesen nicht ein Quäntchen Langeweile verspürt.Als ich das erste Drittel durch hatte, musste ich das Buch zu Ende lesen und habe... Joe R. Lansdale ist ein echter Geheimtip! Gute Sprache, ordentlich recherchiert, liberale Gedanken, nie loslassender Erzählstil, spannende Geschichte, Bodenhaftung. Sehr gut besetzte Figuren, mit jeder Menge Leben. Beim Lesen nicht ein Quäntchen Langeweile verspürt.Als ich das erste Drittel durch hatte, musste ich das Buch zu Ende lesen und habe den Rest in einem Stück in 5 - 6 Stunden hintereinander förmlich verschlungen. Der Grund war auch, dass ich die vielfältigen Verzweigungen nicht vergessen wollte. Das Buch hat mehrere parallele Handlungsstränge. Kein Mensch ist heroisch dargestellt und Sie alle haben Ihre menschlichen Fehler. Nichts ist klischeehaft, und entgegen den Sherlock Holmes Büchern ist hier die Spur nicht immer eindeutig. Landsdale hat den richtigen Mix aus komplexerer Atmosphäre, verbundenen Hintergrundsgeschichten und flüssigem Lesefluss gefunden. Lacher gibt es auch noch. Man fiebert mit, ist oft dem Jungen einen Schritt voraus, manchmal aber auch nicht.

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