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Ein mallorquinischer Sommer

Roman

(18)
Jedes Jahr fahren Jenn und Greg in die Villa Ana nach Deià, Mallorca. In diesem Sommer sind sie jedoch nicht allein: Gregs Tochter Emma kommt mit ihrem ersten festen Freund auf die Insel. Jenn fürchtet, dass die Idylle durch die beiden Teenager getrübt werden könnte. Als Emma und Nathan eintreffen, ist nichts so, wie erwartet. Nathan entpuppt sich als gut aussehender, braun gebrannter 17-Jähriger, und Jenn muss sich eingestehen, dass sie sich zum Freund ihrer Stieftochter hingezogen fühlt. Es beginnt ein erotisches Versteckspiel, an dem die Familie beinahe zerbricht und das Jenn zu einer schmerzlichen, aber erhellenden Konfrontation mit sich selbst zwingt.
»Eine Geschichte der verbotenen Lust – so gehaltvoll wie sexy« The Guardian
»Sinnlich, sexy und nervenzerreissend« Marie Claire
»Helen Walsh beweist, dass Literatur und Erotika sich nicht gegenseitig ausschliessen.« The Observer
Rezension
"Vor der malerischen Kulisse der mallorquinischen Küste zeichnet die britische Erfolgsautorin Helen Walsh ein sehr einfühlsames Psychogramm dieser von Gewissensnöten geplagten Frau." Laviva 20150715
Portrait
Helen Walsh wurde 1976 in der Nähe von Liverpool geboren, wo sie auch heute lebt. Ihr Debütroman »Millie« (KiWi 940) erregte durch seine drastische Schilderung von Sex, Partys und Drogen viel Aufsehen und war in Grossbritannien und Deutschland ein grosser, viel diskutierter Erfolg. »Millie« wurde mit dem Betty Task Prize ausgezeichnet. Walshs zweiter Roman »Once Upon A Time in England« gewann den Somerset Maugham Prize. »Ich will schlafen!« erntete begeisterte Kritiken - und trat eine Lawine los: Die Autorin erhielt Tausende von E-Mails junger Mütter, die Helen Walsh für ihr offenherziges Buch dankten.
Maria Hummitzsch, 1982 in Magdeburg geboren, studierte in Leipzig, Lissabon und Florianópolis Übersetzung, Psychologie und Afrikanistik. Seit April 2011 arbeitet sie als Literaturübersetzerin aus dem Portugiesischen und Englischen. Sie war Stipendiatin des Deutschen Bundestages, des DAAD, der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds (DÜF). Maria Hummitzsch leitet die Pressestelle des Verbands der deutschsprachigen Literaturübersetzer (VdÜ) und ist seit März 2013 auch als Beisitzerin im Vorstand des Verbands tätig. Sie ist Mitorganisatorin der Deutsch-Brasilianischen ViceVersa-Übersetzerwerkstätten und arbeitet regelmässig als Moderatorin. Maria Hummitzsch lebt mit ihrer Tochter Clara in Leipzig.
Übersetzungen
Romane
- Costello, Mark / Wallace, David Foster: Signifying Rappers. Warum Rap, den Sie hassen, nicht Ihren Vorstellungen entspricht, sondern scheissinteressant ist und wenn anstössig, dann bei dem, was heute so abgeht, von nützlicher Anstössigkeit. Kiepenheuer & Witsch 2014. - (zusammen mit Ulrich Blumenbach)- Keener, Jessica. Schwimmen in der Nacht. C.H.Beck 2014.- Bracher, Beatriz. Antonio. Assoziation A 2013.- Boianjiu, Shani. Das Volk der Ewigkeit kennt keine Angst. Kiepenheuer & Witsch 2013 (zusammen mit Ulrich Blumenbach).- Saavedra, Carola. Landschaft mit Dromedar. C.H. Beck 2013.- Azevedo, Francisco. Der Hochzeitsreis, dtv 2013.- Bracher, Beatriz. Gespräch nach aussen. Agência Riff 2012.- Walsh, Helen. Ich will schlafen! Kiepenheuer & Witsch 2012.
Erzählungen
- Saavedra, Carola. Zusammenleben. 87-92 in: Timo Berger (Hg.). Popcorn unterm Zuckerhut. Junge brasilianische Literatur. Berlin: Wagenbach, 2013.- Saavedra, Carola. Die andere Seite des Spiels. 142-46 in: Luiz Ruffato (Hg.). Der schwarze Sohn Gottes. 16 Fussballgeschichten aus Brasilien. Berlin: Assoziation A, 2013.- Bracher, Beatriz. Zezé Sussuarana, 107-20 in: Jakob, Wanda / Luísa Costa Hölzl (Hgg.). Wenn der Hahn kräht. Zwölf hellwache Geschichten aus Brasilien. Hamburg: edition fünf, 2013.- Giannetti, Cecilia. Ana und Letícia. 68-82 in: Jakob, Wanda / Luísa Costa Hölzl (Hgg.). Wenn der Hahn kräht. Zwölf hellwache Geschichten aus Brasilien. Hamburg: edition fünf, 2013.- Bracher, Beatriz. Bananensplit. die horen 251 (58.3; 2013): 145-48.- Saavedra, Carola. Romanfragment. die horen 251 (58.3; 2013): 158-63.- Walsh, Helen. Ein mallorquinischer Sommer. Kiepenheuer & Witsch, Frühjahr 2015. - (zusammen mit Michael Schickenberg)- Bracher, Beatriz: Die Verdächtigung. Assoziation A, Januar 2015.- Saavedra, Carola. Blaue Blumen. C.H. Beck, Frühjahr 2015.
Werke und Literaturprojekte
Friesen Blume, Rosvitha; Hummitzsch, Maria: Die Übersetzung als kulturelle Vermittlung: deutsche Kurzgeschichtenanthologie zeitgenössischer brasilianischer Autorinnen, in Lusorama - Zeitschrift für Lusitanistik Nr.79-80, November 2009: 162-176.
Auszeichnungen
2012 - Johann-Joachim-Christoph-Bode-Stipendium des DÜF (Mentorin: Marianne Gareis)
Michael Schickenberg, geboren 1975, übersetzt aus dem Englischen und Norwegischen und arbeitet als freier Lektor. Er studierte Anglistik/ Amerikanistik, Germanistik und Skandinavistik in Greifswald, den USA, Norwegen und Spanien.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 11.05.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04711-0
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 216/134/27 mm
Gewicht 400
Originaltitel The Lemon Grove
Buch (Paperback)
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inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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6
9
1
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Ein Leidenschaftlicher Sommer auf Mallorca
von einer Kundin/einem Kunden am 28.04.2015

Zur Autorin: Helen Walsh wurde 1976 in der Nähe von Liverpool geboren, wo sie auch heute lebt. Ihr Debütroman »Millie« (KiWi 940) erregte durch seine drastische Schilderung von Sex, Partys und Drogen viel Aufsehen und war in Großbritannien und Deutschland ein großer, viel diskutierter Erfolg. »Millie« wurde mit dem Betty... Zur Autorin: Helen Walsh wurde 1976 in der Nähe von Liverpool geboren, wo sie auch heute lebt. Ihr Debütroman »Millie« (KiWi 940) erregte durch seine drastische Schilderung von Sex, Partys und Drogen viel Aufsehen und war in Großbritannien und Deutschland ein großer, viel diskutierter Erfolg. »Millie« wurde mit dem Betty Task Prize ausgezeichnet. Walshs zweiter Roman »Once Upon A Time in England« gewann den Sommerset Maugham Prize. »Ich will schlafen!« erntete begeisterte Kritiken – und trat eine Lawine los: Die Autorin erhielt Tausende von E-Mails junger Mütter, die Helen Walsh für ihr offenherziges Buch dankten. Zum Cover : Er erinnert einem an Sommer , schon die Zitronen im Vordergrund scheinen einen Duft zu verströmen . Beim Anblick und dem Titel , fühlt man sich auf der Insel Mallorca, mit all seiner malerischen Landschaft und Dörfern. Man riecht den Sommer und die Salzige Meeresluft. Ein Buch das einem wenn man hinschaut sofort ins Auge springt, das man Neugierig in die Hand nimmt.Es Lesen möchte um in der Geschichte zu versinken. Meine Meinung zum Inhalt : Jenn und Greg , fliehen wie jedes aus England nach Mallorca , um ihren Urlaub im malerischen Dorf Deia und in ihrer geliebten Villa Ana zu verbringen. Um sich vom Beruflichen Stress zu erholen und neue Kräfte zu Tanken , auch wenn der Besitzer ein unsympathischer und neugieriger Mensch ist. Doch diese schöne idyllische Zweisamkeit ist Jäh herum , als ihre Stieftochter die 15 Jährige Emma, mit ihren neuen Freund dem 17 Jährigen Nathan auftaucht . Emmas und Jenns Verhältnis ist im Moment mehr als gestört , obwohl sie Emma von Klein auf groß gezogen hat . Greg dagegen hat Probleme mit Nathan , er traut ihm nicht , ist einfach voreingenommen von ihm , er mag ihn halt nicht. Der Familienfriede ist gestört , Emma ist in einem sehr schwierigen Teenager-alter , zickig , übellaunig, besonders Jenn gegenüber , sie spielt sie gegen ihren Vater aus. Jenn fühlt sich Plötzlich mit ihren 40 Jahren alt , wenn sie die Jugendlichen angebrannten Körper sieht, besonders Nathan stellt seinen gut gebauten Athletischen Körper zur Schau . Greg scheint sich zurück zu ziehen , weicht Jenn bei Fragen nach den Anrufen auf seinem Handy aus . Sie fühlt sich Plötzlich ausgegrenzt und unverstanden , besonders da Greg nur noch für Tochter Emma da zusein scheint, die es weidlich ausnutzt. Kein Wunder , das Jenna sich heimlich von Nathan bewundern lässt. Es knistert ganz schön gewaltig und Erotisch zwischen den beiden . Es sieht so aus als würde dieses Spiel zwischen den Zweien Jenna entgleiten. Sie scheint hin und hergerissen , zwischen Vernunft , Lust , Versuchung , Leidenschaft und ihrer Liebe zu Greg. Es ist ein Tanz auf dem Vulkan , ein Spiel mit dem Feuer . Wird Jenn wirklich alles Riskieren , um ihre Ehe und Famile aufs Spiel zu setzen ….. Die Autorin , hat einen aufregenden und schon , fast Erotischen Roman geschaffen. Ihr Sprachstil ist klar , flüssig und fesselnd . Sie nimmt einem mit auf einen Abenteuerlicher Trip. Das kleines Künstlerdorf auf Mallorca. Zauberhaft und Real geschildert.Man kann sich sehr gut in die Emotionalen Gefühle von Jenn und auch Greg hineinversetzen. Versucht aber auch die beiden Teenager Emma und Nathan zu verstehen. Zwei Generationen ,die während eines Urlaubs der zur Erholung gedacht war auf einander Prallen...Sehr real und Bildhaft geschildert. Wunderbar hat sie das ganze Eingefangen , die Landschaft Mallorcas , mit allen Gerüchen und Düften. Ihre Protagonisten kommen sehr real und Lebendig herüber. Ein Sommer , der so verheißungsvoll begann und eine rasante Wendung nimmt. „ Eine fesselnde Sommerlektüre „

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Helen Walsh - Ein mallorquinischer Sommer
von Hotel aus Ostfriesland am 05.03.2016

Ein mallorquinischer Sommer ist ein Roman aus einer außergewöhnlichen Perspektive. Schonungslos konfrontiert Jenn sich selbst mit den Antworten auf diese Fragen. Diese sind nicht so wie man es erwartet und erhofft. Sie sind ernüchternd und schmerzhaft und dennoch schwebt über allem die Hoffnung. Die Beziehung ist geprägt von Liebe,... Ein mallorquinischer Sommer ist ein Roman aus einer außergewöhnlichen Perspektive. Schonungslos konfrontiert Jenn sich selbst mit den Antworten auf diese Fragen. Diese sind nicht so wie man es erwartet und erhofft. Sie sind ernüchternd und schmerzhaft und dennoch schwebt über allem die Hoffnung. Die Beziehung ist geprägt von Liebe, Freude, Sex und Glück aber auch von Schmerz, Einsamkeit, Entbehrungen und Traurigkeit. Helen Walsh entlarvt diese Widersprüche und Oberflächlichkeiten mit schonungsloser Offenheit. Heimlichkeiten, Lügen und Versteckspiele nehmen ihren Anfang und sind unvermeidlich um nicht entdeckt zu werden. Für Menschen, die an die Planbarkeit des Lebens glauben, muss die Lektüre dieses Romans schrecklich sein. Aber dem Leben sind unsere Absichten und Ziele meist ziemlich egal. Das muss auch Jenn erfahren, die eigentlich verheiratet ist und zuerst mal keine Affäre wünscht, die sie aus der stabilen Umlaufbahn wirft. So setzt sich jenn mit den starken und wechselnden Gefühlen auseinander, die ein unerwarteter Eingriff in eine scheinbar stabile Beziehung hervorruft. Wie Helen Walsh diese Forschungsreisen ins Innerste beschreibt, ist ganz grosse Kunst und hebt sich völlig von dem ab, was ich der so genannten Betroffenheitsliteratur zuordne. Wer besondere Bücher mag, sollte sich auf den Erzählstil von Helen Welch einlassen, sie nimmt den Leser mit ihrem Schreibstil gefangen, lässt ihn ein Stück weit in die Gedankenwelt ihrer Protagonisten eintauchen und weckt Fragen, die einen am Ende nachdenklich zurück lassen. Es lohnt sich in jedem Fall einen Blick von außen auf Jenn als Beteiligte dieser Affäre zu werfen. In der Hauptprotagonistin Jenn, können wir tief hinab sehen, weil sie uns ihr ganzes Innenleben, ihre Gedanken, ihre inneren Selbstreflektionen anvertraut und preisgibt. Wie erlebt diese Frau diesen ganzen Bogen zwischen Leidenschaft und auflösender Anziehung? Walsh nimmt uns ganz nahe ran, zeigt uns was hier geschieht. Heimlichkeiten, Lügen und Versteckspiele nehmen ihren Anfang und sind unvermeidlich um nicht entdeckt zu werden. Ein faszinierender Roman über eine scheinbar ziemlich alltägliche Geschichte. Aber wie der Titel bereits klar zum Ausdruck bringt, geht es der Autorin nicht einfach darum, eine Liebesaffäre zu beschreiben, sondern eine Affäre zu sezieren, um Mustern, Kräften und Ursachen von Wunden auf die Spur zu kommen. Und weil das Erwachsene oft nicht mehr können, muss dabei ein Teenager helfen, der ungefragt in diese Geschichte verwickelt wurde. Der Roman ist eine literarisch gelungene Auseinandersetzung mit einem Thema, das in unseren Zeiten sehr viele Frauen und Männer betrifft, und erst langsam in den Fokus der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit kommt. Nach dem Lesen dieses Buches sollte man sich ernsthaft mit der Frage auseinandersetzen was im Leben erstrebenswert ist und was nicht. Was erwarten wir von unserem Leben und der Liebe?

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Verstcekte Lust
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 31.12.2015

Im Buch geht es um die kleine Familie bestehend aus Jen, Greg und Gregs Tochter Emma. Wie jedes Jahr fährt das Paar nach Mallorca in den Urlaub doch dieses Jahr kommt Emma und ihr 17 jähriger Freund Nathan mit. Doch nicht nur Emma ist verzaubert von dem muskulösen Jungen... Im Buch geht es um die kleine Familie bestehend aus Jen, Greg und Gregs Tochter Emma. Wie jedes Jahr fährt das Paar nach Mallorca in den Urlaub doch dieses Jahr kommt Emma und ihr 17 jähriger Freund Nathan mit. Doch nicht nur Emma ist verzaubert von dem muskulösen Jungen auch Jen kann die Augen von ihm nicht lassen. Und so gibt sie sich ihm nun schließlich hin. Ein Versteckspiel aus Lust und Angst beginnt. Das Buch fand ich erfrischend. Man bekommt einen Einblick von einer reifen Frau die Angst hat vor dem älter werden und ihren Körper so nicht akzeptieren will. Außerdem wird einem gezeigt das Patchwork Familienleben nicht nur einfach sein können. Ich fand den Schreibstil echt super auch wenn ich in der Mitte das Buch etwas langatmig fand. Alles in allem würde ich das Buch auch ein zweites Mal lesen.

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Ein Sommer voller Abenteuer
von einer Kundin/einem Kunden aus Nienburg am 29.05.2015

Der Roman "Ein mallorquinischer Sommer" von Helen Walsh aus dem Hause Kiepenheuer & Witsch greift ein Thema auf, welches gesellschaftlich eher doch verschwiegen wird: Die Beziehung einer älteren Frau zu einem jungen Mann. Interessant hierbei ist, dass diese Konstellation, also älterer Mann mit jüngerer Frau, eigentlich kein Tabu darstellt.... Der Roman "Ein mallorquinischer Sommer" von Helen Walsh aus dem Hause Kiepenheuer & Witsch greift ein Thema auf, welches gesellschaftlich eher doch verschwiegen wird: Die Beziehung einer älteren Frau zu einem jungen Mann. Interessant hierbei ist, dass diese Konstellation, also älterer Mann mit jüngerer Frau, eigentlich kein Tabu darstellt. Brisant wird das ganze noch durch die Tatsache, dass die Protagonistin in diesem Buch zum einen liiert ist und zum anderen der jüngere Mann der Freund ihrer Stieftochter ist! Es werden also sowohl moralische als auch gesellschaftliche Entgrenzungen angesprochen. Das Buch hat mich schon in der Leseprobe fasziniert, weil es keine 0815 Urlaubs-Love-Story darstellt, sondern wirklich eine Geschichte ist, die man nicht als harmlosen Urlaubsflirt abhaken kann. Jen, die Mittvierzigerin, muss durch ihre Gefühle zum erst 17-jährigen zwischen Liebe und Vernunft wählen. Es muss also eine Entscheidung zwischen Kopf und Herz getroffen werden. Eine Entscheidung, in die sich vielleicht einige auch hineinversetzen können, vielleicht aber nicht zwangsläufig mit dieser Thematik ;-) Walsh versteht es mit einer Sprache ihre Geschichte aufleben zu lassen. Die Charaktere wirken auf mich authentisch und man kann sich in den Zwiespalt, den Jen fühlt, hineinversetzen. Insgesamt ein Buch, das man als einfache Lektüre gut und gerne lesen kann!

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Mit ein paar Schwächen
von Karlheinz aus Frankfurt am 12.05.2015

Das englische Ehepaar Jenn und Greg fahren nach Mallorca um ihren Urlaub in Deia, einer idyllischen Kleinstadt an der Nordwestküste, zu verbringen. Nach der ersten erholsamen Woche kommt ihre 15 jährige Tochter bzw. Jenns Stieftochter mit ihrem 17 jährigen Freund nach. Den Freund kennt das Paar nicht und hat... Das englische Ehepaar Jenn und Greg fahren nach Mallorca um ihren Urlaub in Deia, einer idyllischen Kleinstadt an der Nordwestküste, zu verbringen. Nach der ersten erholsamen Woche kommt ihre 15 jährige Tochter bzw. Jenns Stieftochter mit ihrem 17 jährigen Freund nach. Den Freund kennt das Paar nicht und hat schon von Anfang an ihre Schwierigkeiten mit ihm, was sich bei Jenn dann recht kurzfristig komplett ändert. Das freundliche und helle Cover wirkt angenehm und macht Lust auf ein Buch, das selbst nicht ganz so hell ist, sondern ein paar düstere Ecken und Kanten hat. Es ist zwar leichte Lektüre, aber hat immer mal ein paar Tiefen und regt sogar manchmal zum Nachdenken nach. Die Handlung ist gut strukturiert, durchaus realistisch und behandelt auch Themen die nicht so gerne angesprochen werden. Das Buch ist aus der Sicht von Jenn geschrieben, sie ist ausgesprochen deutlich dargestellt. Die weiteren Protagonisten fallen natürlich dagegen ab, sind dennoch sehr anschaulich und vervollständigen Jenns Bild. Die Autorin hat einen sehr flüssigen Schreibstil und spricht das Thema der körperlichen Liebe manchmal direkt und provozierend an. Fazit: Ein Buch das nicht nur einfache Lektüre ist, sondern für den bemühten Leser ein wenig Tiefe bietet und Tabuthemen anspricht.

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Sommer der verbotenen Liebe!
von Lesezirkel am 03.05.2015

Eine verbotene Liebe, wie weit wird sie gehen? Dieses Buch war wie eine Urlaubslektüre von verbotener Liebe und mehr. Das Buch hat 288 Seiten und ist im KiWi-Paperback Verlag erschienen. Autorin: Helen Walsh wurde 1976 in der Nähe von Liverpool geboren, wo sie auch heute lebt. Ihr Debütroman »Millie« (KiWi 940)... Eine verbotene Liebe, wie weit wird sie gehen? Dieses Buch war wie eine Urlaubslektüre von verbotener Liebe und mehr. Das Buch hat 288 Seiten und ist im KiWi-Paperback Verlag erschienen. Autorin: Helen Walsh wurde 1976 in der Nähe von Liverpool geboren, wo sie auch heute lebt. Ihr Debütroman »Millie« (KiWi 940) erregte durch seine drastische Schilderung von Sex, Partys und Drogen viel Aufsehen und war in Großbritannien und Deutschland ein großer, viel diskutierter Erfolg. »Millie« wurde mit dem Betty Task Prize ausgezeichnet. Walshs zweiter Roman »Once Upon A Time in England« gewann den Somerset Maugham Prize. »Ich will schlafen!« erntete begeisterte Kritiken – und trat eine Lawine los: Die Autorin erhielt Tausende von E-Mails junger Mütter, die Helen Walsh für ihr offenherziges Buch dankten. Inhaltsangabe/Klappentext: Jedes Jahr fahren Jenn und Greg in die Villa Ana nach Deià, Mallorca. In diesem Sommer sind sie jedoch nicht allein: Gregs Tochter Emma kommt mit ihrem ersten festen Freund auf die Insel. Jenn fürchtet, dass die Idylle durch die beiden Teenager getrübt werden könnte. Als Emma und Nathan eintreffen, ist nichts so, wie erwartet. Nathan entpuppt sich als gut aussehender, braun gebrannter 17-Jähriger, und Jenn muss sich eingestehen, dass sie sich zum Freund ihrer Stieftochter hingezogen fühlt. Es beginnt ein erotisches Versteckspiel, an dem die Familie beinahe zerbricht und das Jen zu einer schmerzlichen, aber erhellenden Konfrontation mit sich selbst zwingt. Was wird geschehen? Wird alles auffliegen? Wie weit wird Jenn gehen? Fazit: Das Buch hat mir gut gefallen. Man spürt den Flair von Mallorca durch die tollen Beschreibungen. Ich finde die Umsetzung ist sehr gut gelungen, es wirkt nicht billig oder schmutzig sondern es ist wirklich auf sehr hohem Niveau dargestellt. In dieser Geschichte findet man Sehnsucht, Verlangen und Begierde, eine verbotene Affäre, von Liebe kann man nicht sprechen. Etwas Erotik ist zu spüren. Die Autorin hat es gut umschrieben. Man konnte mit der Protagonistin mitfühlen, was in ihr vorgeht. Da steht auf der einen Seite Greg ihr Mann und auf der anderen Seite ein gutaussehnder junger Mann, doch leider ist er mit ihrer Stieftochter Emma zusammen. Die ganzen Beschreibungen rund um das Gefühlsleben von Jenn und den anderen Protagonisten wurden sehr gut dargestellt. Man fragte sich immer, wie weit wird sie gehen? Wieviel bedeutet ihre Familie? Wird es jemand entdecken? Spannend bis zur letzten Seite! Das Ende war ein bischen überraschend, aber damit habe ich gerechnet. Die Geschichte zieht sich zwar an manchen Stellen etwas aber ich konnte das Buch fasst nicht weg legen und hattes innerhalb eines halben Tages gelesen Die Charakter sind verschieden ausgeprägt und realitätsgetreu beschrieben. Der Schreibstil ist locker und leicht. Das Cover ist schlicht, aber denoch vermittelt es Urlaubsfeeling, die Farben und das Bild gut gewählt, zusammen gut kombiniert.

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Verbotene Leidenschaft
von Jenny Vogler am 02.05.2015

Der jährliche Sommerurlaub auf der Insel Mallorca wird in diesem Jahr eine Ehe komplett auf den Kopf stellen, denn Jen und Greg fahren erstmals mit Gregs Tochter und deren Freund weg. Ein frischverliebtes Teenagerpärchen stellt die Geduld der Erwachsenen auf eine harte Probe. Doch was noch viel schlimmer ist:... Der jährliche Sommerurlaub auf der Insel Mallorca wird in diesem Jahr eine Ehe komplett auf den Kopf stellen, denn Jen und Greg fahren erstmals mit Gregs Tochter und deren Freund weg. Ein frischverliebtes Teenagerpärchen stellt die Geduld der Erwachsenen auf eine harte Probe. Doch was noch viel schlimmer ist: Jen kann sich der erotischen Ausstrahlung des jungen Mannes nicht entziehen. Vollkommen überwältigt von ihren Gefühlen lässt sie sich auf ein sexuelles Abenteuer mit dem 17-Jährigen ein. Doch ein bitterer Beigeschmack bleibt, denn Jen schämt sich ihrer Gefühle, hintergeht ihren Mann und dessen Tochter und muss erkennen, dass ihr Liebhaber rein gar nichts anbrennen lässt. Sie ist nur eine von vielen. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie für ihr Handeln die Konsequenzen tragen muss. Ein überraschender, prickelnder Erotikroman, der sich mit allen Facetten einer verbotenen Affäre auseinandersetzt. Mit ganz grundlegenden Dingen wie Begierde, Leidenschaft und erfüllendem Sex aber auch mit den Schattenseiten einer ungewöhnlichen Liebschaft. Scham, Reue und Verrat sowie die traurige Wahrheit, dass es nur wenig Reiz von außen bedarf, um eine langjährige Beziehung aufs Spiel zu setzen. Die Autorin beschreibt das Seelenleben einer Frau Anfang 40, die sich nach Anerkennung und Bestätigung sehnt aber auch die Beweggründe eines jungen Mannes, sich in ein derartiges Abenteuer zu stürzen. Fazit: Ein Buch ganz anders als erwartet. Zwischen wilden Liebesszenen bekommt der Leser auch ein Gespür für die Sorgen und Nöte der Protagonisten. Mit dem Inhalt muss man sich nicht zwangsläufig identifizieren, um dennoch an der Handlung des Buches Gefallen zu finden.

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Urlaubslektüre ohne allzuviel Tiefgang
von einer Kundin/einem Kunden aus Teningen am 09.04.2016

Schon das Cover des Buches fand ich sehr ansprechend und es hat mich direkt neugierig gemacht. Der Klappentext klang auch ganz gut und die Leseprobe hatte mich überzeugt. So habe ich mich sehr gefreut, dass ich für dieses Buch aus dem Lostopf gezogen wurde. Die Geschichte ---------------------- Greg, Jen und Emma verbringen... Schon das Cover des Buches fand ich sehr ansprechend und es hat mich direkt neugierig gemacht. Der Klappentext klang auch ganz gut und die Leseprobe hatte mich überzeugt. So habe ich mich sehr gefreut, dass ich für dieses Buch aus dem Lostopf gezogen wurde. Die Geschichte ---------------------- Greg, Jen und Emma verbringen jedes Jahr ein paar Wochen in Deía auf Mallorca. Der Urlaub ist jedes mal etwas Besonderes. Diesmal sind Greg und Jen schon eine Woche früher geflogen, um die Zweisamkeit zu genießen. Dann kommt die 15jährige Emma mit ihrem 17jährigen Freund hinterher. Natürlich gibt es sofort wieder Spannungen zwischen Emma und Jen. Recht normal, mit einem Teenager im Haus und wohl noch dadurch verstärkt, dass Jen die Stiefmutter ist. Zwar schon seit Emma noch ein Baby war, aber dennoch die Stiefmutter. Außerdem wird Emma von ihrem Vater nach Strich und Faden verwöhnt und mit ein bisschen Schmollen bekommt sie am Ende immer, was sie will. Um die Beziehung der beiden zu verbessern, hat Jen ihren Mann überredet, das Nathan mitkommen darf. Doch so richtig werden die Vier nicht warm miteinander. Ständig gibt es Spannungen und besonders Nathan und Greg beäugen sich sehr argwöhnisch. Und Jen, die Mittvierzigerin fühlt sich magisch von dem Freund ihrer Tochter angezogen. Dieser spürt das und lässt sich nicht lange bitten. Obwohl Jen versucht, vernünftig zu bleiben, beginnen die beiden eine Affäre. Jen ist hin und hergerissen zwischen ihrer Lust und dem schlechten Gewissen, besonders Emma gegenüber. Meine Meinung ---------------------- Der Anfang des Buches hat mir sehr gut gefallen. Besonders die Beschreibung der tollen Landschaft von Mallorca fand ich sehr gelungen, obwohl sie zum Teil doch recht detailliert war. Trotzdem ist sie nicht zu weitschweifig oder langweilig. Nach der Leseprobe hätte ich erwartet, dass es in dem Buch mehr um die Probleme zwischen Mutter und Tochter geht, diese werden aber eher nur am Rande erwähnt. Ziemlich am Ende des Buches kommt es zu einem heftigen Streit zwischen den Beiden, in dem sowohl Jen als auch Emma hässliche Dinge sagen. Merkwürdig fand ich, dass dies einfach so stehen geblieben ist und quasi mit einem Händedruck von beiden beigelegt wurde. Für mich auch nicht so ganz nachvollziehbar ist, dass sich eine gestanden Frau vor den Augen von Mann und Tochter so gehen lässt. Das Jen der gutaussehnde Jüngling gefällt mag ja sein. Aber sich so weit gehen lassen, dass sie im Flur Sex haben, obwohl Mann und Tochter direkt nebenan sind. Man kann nicht wirklich verstehen, wieso Jen sich darauf einlässt. Ab und zu kann man im Buch erkennen, dass es mit Greg Probleme geben könnte. Diese werden jedoch nicht wirklich abgesprochen oder konkret gemacht. Was sich mir auch nicht erschließt, wie man den Freund der Tochter mit in den Urlaub nehmen kann, ohne ihn vorher kennenzulernen. Soweit man das herauslesen konnte, hatte Jen Nathan lediglich einmal im Dunkeln im Auto sitzen sehen und Greg hat ihn wohl heimgefahren. Und normalerweise will man auch nicht nur den Freund kennenlernen, sondern auch dessen Eltern. Irgendwie wirkt das Buch recht konstruiert. Ich hatte den Eindruck, die Autorin wollte schnell fertig werden. Die Geschichte hätte auf jeden Fall mehr Tiefgang verdient gehabt. Auch mit dem locker-leichten Schreibstil wäre das gut machbar gewesen. Obwohl man die wenigen Sexszenen doch etwas niveauvoller hätte beschreiben können. Die Sprache war zum Teil recht vulgär, was nicht wirklich zu einer Frau Mitte vierzig passen will. Alles in allem war das Buch ein nette Unterhaltung, bei der man nicht viel nachzudenken brauchte.

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Geht so
von einer Kundin/einem Kunden am 01.07.2015

Das Buch "Ein mallorquinischer Sommer" ist ein Roman von der Autorin Helen Walsh und ist 2015 im Kiepenheuer & Witch Verlag erschienen. Die mittvierzigerin Jenn und ihr Mann Greg machen zum wiederholten Male Urlaub in Deiá, einem hübschen kleinen Dorf auf Mallorca. Die beiden geniessen die ersten Wochen dort und... Das Buch "Ein mallorquinischer Sommer" ist ein Roman von der Autorin Helen Walsh und ist 2015 im Kiepenheuer & Witch Verlag erschienen. Die mittvierzigerin Jenn und ihr Mann Greg machen zum wiederholten Male Urlaub in Deiá, einem hübschen kleinen Dorf auf Mallorca. Die beiden geniessen die ersten Wochen dort und alles scheint harmonisch abzulaufen. Für die zweite Hälfte des Urlaubs kommen Jenn's 15-jährige Stieftochter Emma und deren neuer 17-jährigen Freund Nathan zu Besuch. Das passt Jenn eigentlich gar nicht, denn das Verhältnis zwischen Emma und Jenn ist ziemlich angespannt. Doch als Jenn Nathan kennenlernt fühlt sie sich zu ihm hingezogen und ihm ergeht es anderherum genauso. Trotz Jenn's widersprüchlichen Gefühlen fangen die Beiden eine heimliche Affäre an. Nebenbei verschlechtert sich das Verhältnis zu Greg und Emma. Greg verheimlicht ihr wohl auch etwas und hängt oft am Handy und nebenbei bemerkt ist Emma auch nicht gerade das, was man sich als freundliche Stieftochter vorstellt und sorgt in dem Buch auch für einigen Wirbel. Jenn kämpft mir ihren Gefühlen zu Greg, den sie urplötzlich mit anderen Augen sieht. Sie bemerkt wie alt er geworden ist und ihn nicht mehr attraktiv findet. Nathan ist Jenn gegenüber sehr forsch und hat sie ganz schön im Griff, doch bald merkt Jenn das sie nicht die Einzige ist mit der er schläft. Zentral in diesem Buch ist hierbei der innere Kampf Jenn's, die sich zwischen der Anziehungskraft zu Nathan und der Liebe und Treue zum Ehemann hin- und hergerissen fühlt. Die Leseprobe habe ich mit 5 Sternen bewertet, doch nachdem ich das komplette Buch gelesen habe gehe ich auf 3 Sterne runter. Das Buch finde ich optisch sehr ansprechend, die Zitronen auf dem Cover kann man förmlich riechen und man denkt sofort an eine Urlaubslektüre. Das Buch lässt sich flüssig lesen und auch der Schreibstil der Autorin hat mir im Großen und Ganzen gefallen, aber sie hat mich irgendwie nicht begeistern können. Die Charaktere fande ich zum Teil anstrengend, an einigen Stellen habe ich über Jenn gedacht, "wie kann man nur so blöd sein";o) und auch Emma hat mich mit ihren zickigen Launen genervt. Nathan war der Unsympathischste in der Geschichte. Wenn mein Sohn sich so dreist und frech benehmen würde, dem hätte ich erstmal den Kopf gewaschen;o) Ich habe das Buch bis knapp über die Hälfte gelesen und hatte dann ich ein paar Tage Lesepause, weil es mich nicht fesseln konnte. Gegen Ende hin wird die Geschichte etwas interessanter. Mein Fazit: Einmal lesen reicht vollkommen.

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Einmal, dann ist Schluss
von Schnuck59 am 30.06.2015

In ihrem Roman »Ein mallorquinischer Sommer« beschreibt Helen Walsh eine Frau in der Midlife-Crisis, bei einem gefährlichen Spiel im Zwiespalt zwischen Lust und Vernunft. Es geht um eine verbotene Liebesgeschichte, die eine Familie zerstören könnte. Das Ehepaar Jen und Greg verbringt seinen jährlichen Sommerurlaub auf der Insel Mallorca im malerischen... In ihrem Roman »Ein mallorquinischer Sommer« beschreibt Helen Walsh eine Frau in der Midlife-Crisis, bei einem gefährlichen Spiel im Zwiespalt zwischen Lust und Vernunft. Es geht um eine verbotene Liebesgeschichte, die eine Familie zerstören könnte. Das Ehepaar Jen und Greg verbringt seinen jährlichen Sommerurlaub auf der Insel Mallorca im malerischen Künstlerdorf Deià. In dieser Zeit wird ihre Ehe auf den Kopf stellen, denn sie bekommen Besuch von Gregs Tochter Emma und deren ersten festen Freund Nathan. Jen muss sich eingestehen, dass sie sich zu dem Freund ihrer Stieftochter hingezogen fühlt. Sie kann sich der erotischen Ausstrahlung des gut aussehenden, braun gebrannten 17-Jährigen jungen Mannes mit athletischem Körperbau nicht entziehen. „Einmal, dann ist Schluss, dann muss es wieder sein wie vorher.“ Aber so ist es nicht. Sie muss auch erkennen, dass sie nur eine von vielen ist, er lässt nichts anbrennen. Was wird ihr Handeln, ihre verbotene Affäre, für Konsequenzen haben? In diesem Roman geht es um verschiedene Facetten von Begierde, Leidenschaft und Sex. Die Schattenseiten davon sind Lügen, Untreue, Scham, Reue und die Angst, die langjährige Ehe und die Familie aufs Spiel zu setzen. Die Autorin beschreibt die Gedanken, Gefühle und Wünsche einer Frau Mitte 40 jenseits gesellschaftlicher Normen, die ich leider nicht immer nachvollziehen kann. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Die Beschreibung der erotischen Szenen ist mir zu derb, wenig Zärtlichkeit und ohne Emotionen. Gut ausgearbeitet sind die unterschiedlichen Erwartungen der zwei Generationen bezogen auf den gemeinsamen Urlaub. Die Klappenbroschur finde ich gut. Das Cover passt zu einem mallorquinischen Sommer, ist mit dem Zitronenbaum sommerlich und frisch. Durch den Klappentext hatte ich Erwartungen an diesen Roman, die nur teilweise erfüllt wurden.

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Seichte Urlaubslektüre
von Sheena01 am 17.06.2015

Das britische Ehepaar Jenn und Greg machen Urlaub auf Deià, Mallorca. Nach einer Woche soll Gregs 15-jährige Tochter Emma mit ihrem Freund Nathan nachkommen. Als Jenn, eine Frau Mitte 40, auf den muskulösen, braungebrannten 17-jährigen Freund ihrer Stieftochter trifft, fühlt sie sich sofort wie magisch von ihm angezogen, auch... Das britische Ehepaar Jenn und Greg machen Urlaub auf Deià, Mallorca. Nach einer Woche soll Gregs 15-jährige Tochter Emma mit ihrem Freund Nathan nachkommen. Als Jenn, eine Frau Mitte 40, auf den muskulösen, braungebrannten 17-jährigen Freund ihrer Stieftochter trifft, fühlt sie sich sofort wie magisch von ihm angezogen, auch sein Interesse an Jenn ist geweckt. So beginnt eine leidenschaftliche Affäre zwischen Jenn und Nathan, ein gefährliches Spiel mit dem Feuer, da die beiden in ihrer Leidenschaft immer Gefahr laufen, erwischt zu werden. Jenn ist hin und hergeworfen zwischen Schuldgefühlen gegenüber ihrer Stieftochter und ihrem Ehemann, und andererseits von dieser noch nie verspürten Leidenschaft für den jungen Mann. Darüber hinaus spitzt sich der schwelende Konflikt zwischen Emma und Jenn immer mehr zu, der daraus resultiert, dass Emma nicht die leibliche Tochter von Jenn ist, und sich dadurch von ihr zurückgesetzt fühlt. Vom Inhalt her ein sehr interessantes Thema, auch die landschaftlichen Beschreibungen des Urlaubsorts Deià lassen im Leser Urlaubsgefühle hochkommen. Dazu passend, ein wunderschönes Cover von einem Zitronenhain, in dem Buch als Symbol der Vergänglichkeit verwendet. Dies alles ergibt eine sehr ansprechende Atmosphäre, die durch den flüssigen Schreibstil verstärkt wird. Meine anfängliche Begeisterung für das Buch ebbt aber zunehmend ab, da die Autorin sich in zunehmendem Maße einer recht derben, zuweilen schon vulgären Sprache bedient! Dieser Jargon soll vermutlich die Leidenschaft der beiden unterstreichen, dies kann man meiner Meinung aber auch anders erzielen, als durch derart ordinäre Ausdrucksweise! Pornografische Darstellungen mit Sinnlichkeit und Erotik gleichzusetzen, ist für mich eindeutig am Ziel vorbeigeschossen! Des Weiteren werden einige Passagen sehr unglaubwürdig, etwa, wenn der junge Liebhaber seine Freundin Emma einfach stehen lässt, um der Mutter nachzulaufen – ohne dass Emma etwas von der Affäre ihrer Mutter mit Nathan mitbekommt. So toll die anfänglichen Beschreibungen sind, so verwirrend und schlecht beschrieben ist der Roman gegen Ende hin. Zum Teil muss man einzelne Passagen erneut lesen, da einzelne Situationen nicht wirklich klar dargestellt sind, etwa wer was sagt. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Autorin in ihrer lieblosen Darstellungsweise zu einem möglichst raschen Ende kommen will. Der Roman mag eine perfekte Urlaubslektüre sein – für Leute, die einen Roman ohne besonderen Tiefgang suchen, die über eine ordinäre Ausdrucksweise hinwegsehen können, und die die eine oder andere unglaubwürdige Darstellung in diesem Buch nicht hinterfragen.

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Verbotene Gefühle
von Jarmila Kesseler aus Mannheim am 10.06.2015

Buchklappentext: Jedes Jahr fahren Jenn und Greg in die Villa Ana nach Deià, Mallorca. In diesem Sommer sind sie jedoch nicht allein: Gregs Tochter Emma kommt mit ihrem ersten festen Freund auf die Insel. Jenn fürchtet, dass die Idylle durch die beiden Teenager getrübt werden könnte. Als Emma und Nathan... Buchklappentext: Jedes Jahr fahren Jenn und Greg in die Villa Ana nach Deià, Mallorca. In diesem Sommer sind sie jedoch nicht allein: Gregs Tochter Emma kommt mit ihrem ersten festen Freund auf die Insel. Jenn fürchtet, dass die Idylle durch die beiden Teenager getrübt werden könnte. Als Emma und Nathan eintreffen, ist nichts so, wie erwartet. Nathan entpuppt sich als gut aussehender, braun gebrannter 17-Jähriger, und Jenn muss sich eingestehen, dass sie sich zum Freund ihrer Stieftochter hingezogen fühlt. Es beginnt ein erotisches Versteckspiel, an dem die Familie beinahe zerbricht und das Jen zu einer schmerzlichen, aber erhellenden Konfrontation mit sich selbst zwingt. Leseeindruck: In diesem sinnlichen Roman "Ein mallorquinischer Sommer" von Helen Walsh lernen wir das Paar jenn und Gregory (kurz Greg genannt) kennen, welche - wie jedes Jahr - in die Villa Ana nach Deià in Mallorca. Mit von der Partie ist dieses Mal Jens Stieftochter Emma, die mit ihrem 17-jährigen Freund Nathan nachkommt. Zuerst schwant Kenn nichts Gutes, da sie mit der pubertierenden Tochter ihres Mannes nicht gut zurecht kommt, aber als das Teenager-Paar dann eingetroffen ist, spürt sie, dass sie sich verbotenerweise zu Nathan sehr hingezogen fühlt und hin- und hergerissen ist zwischen Lust und Vernunft….. Zugegeben, so ganz konnte ich zwar Jenns Gefühle nicht nachvollziehen, da ich selbst in deren Alter bin und selbst einen Sohn habe, der noch weitaus älter ist als Nathan und da spielt meine Vorstellungskraft dann eben nicht mehr mit. Tatsächlich soll es im wahren Leben - ich kenne niemanden - aber Frauen in der Midlife Crisis geben, die sich zu minderjährigen Kindern hingezogen fühlen, was sich abs reicht gutheißen kann. Das Ende ist auch etwas unbefriedigend und lässt einiges offen. Die Protagonisten sind überschaubar, werden recht gut beschrieben, auch wenn es ziemlich einfach strukturierte Charaktere sind. Als seichte Sommerlektüre, die einem die Tage an See und Strand verkürzen soll, mit der Kulisse Mallorcas im Kopf kann ich aber dennoch 3 Sterne vergeben. Die 28 Kapitel sind recht zügig lesbar, die Schrift ist augenfreundlich groß verfasst und die 283 Seiten ließen sich rutschartig lesen. Das Cover passt gut zu eben einem mallorquinischen Sommer und könnte symbolisch auch für ein Paar stehen. © esposa1969

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Seichte Urlaubslektüre
von sheena01 am 28.05.2015

Das britische Ehepaar Jenn und Gregg machen Urlaub auf Deià, Mallorca. Nach einer Woche soll Greggs 15-jährige Tochter Emma mit ihrem Freund Nathan nachkommen. Als Jenn, eine Frau Mitte 40, auf den muskulösen, braungebrannten 17-jährigen Freund ihrer Stieftochter trifft, fühlt sie sich sofort wie magisch von ihm angezogen, auch... Das britische Ehepaar Jenn und Gregg machen Urlaub auf Deià, Mallorca. Nach einer Woche soll Greggs 15-jährige Tochter Emma mit ihrem Freund Nathan nachkommen. Als Jenn, eine Frau Mitte 40, auf den muskulösen, braungebrannten 17-jährigen Freund ihrer Stieftochter trifft, fühlt sie sich sofort wie magisch von ihm angezogen, auch sein Interesse an Jenn ist geweckt. So beginnt eine leidenschaftliche Affäre zwischen Jenn und Nathan, ein gefährliches Spiel mit dem Feuer, da die beiden in ihrer Leidenschaft immer Gefahr laufen, erwischt zu werden. Jenn ist hin und hergeworfen zwischen Schuldgefühlen gegenüber ihrer Stieftochter und ihrem Ehemann, und andererseits von dieser noch nie verspürten Leidenschaft für den jungen Mann. Darüber hinaus spitzt sich der schwelende Konflikt zwischen Emma und Jenn immer mehr zu, der daraus resultiert, dass Emma nicht die leibliche Tochter von Jenn ist, und sich dadurch von ihr zurückgesetzt fühlt. Vom Inhalt her ein sehr interessantes Thema, auch die landschaftlichen Beschreibungen des Urlaubsorts Deià lassen im Leser Urlaubsgefühle hochkommen. Dazu passend, ein wunderschönes Cover von einem Zitronenhain, in dem Buch als Symbol der Vergänglichkeit verwendet. Dies alles ergibt eine sehr ansprechende Atmosphäre, die durch den flüssigen Schreibstil verstärkt wird. Meine anfängliche Begeisterung für das Buch ebbt aber zunehmend ab, da die Autorin sich in zunehmendem Maße einer recht derben, zuweilen schon vulgären Sprache bedient! Dieser Jargon soll vermutlich die Leidenschaft der beiden unterstreichen, dies kann man meiner Meinung aber auch anders erzielen, als durch derart ordinäre Ausdrucksweise! Pornografische Darstellungen mit Sinnlichkeit und Erotik gleichzusetzen, ist für mich eindeutig am Ziel vorbeigeschossen! Des Weiteren werden einige Passagen sehr unglaubwürdig, etwa, wenn der junge Liebhaber seine Freundin Emma einfach stehen lässt, um der Mutter nachzulaufen – ohne dass Emma von der Affäre ihrer Mutter mit Nathan mitbekommt. So toll die anfänglichen Beschreibungen sind, so verwirrend und schlecht beschrieben ist der Roman gegen Ende hin. Zum Teil muss man einzelne Passagen erneut lesen, da einzelne Situationen nicht wirklich klar dargestellt sind, etwa wer was sagt. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Autorin in ihrer lieblosen Darstellungsweise zu einem möglichst raschen Ende kommen will. Der Roman mag eine perfekte Urlaubslektüre sein – für Leute, die einen Roman ohne besonderen Tiefgang suchen, die über eine ordinäre Ausdrucksweise hinwegsehen können, und die die eine oder andere unglaubwürdige Darstellung in diesem Buch nicht hinterfragen.

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Ein mallorquinischer Sommer
von raschke64 aus Dresden am 12.05.2015

Jenn und Greg sind viele Jahre verheiratet, er arbeitet an der Universität, sie in einem Altenheim. Dann gibt es noch Gregs Tochter Emma, 15. Sie verbringen seit vielen Jahren ihren Urlaub im Haus Ana auf Mallorca und sind glücklich. Doch dieses Jahr ist es etwas anders. Die erste Woche... Jenn und Greg sind viele Jahre verheiratet, er arbeitet an der Universität, sie in einem Altenheim. Dann gibt es noch Gregs Tochter Emma, 15. Sie verbringen seit vielen Jahren ihren Urlaub im Haus Ana auf Mallorca und sind glücklich. Doch dieses Jahr ist es etwas anders. Die erste Woche sind Greg und Jenn allein, in der zweiten Urlaubswoche bringt Emma ihren ersten richtigen Freund Nathan mit. Nathan ist 17 und passt auf den ersten Blick gar nicht in die Familie. Doch Jenn verfällt mehr und mehr Nathan ? Genau das ist mein Problem. Außer das Nathan gut aussieht, erschließt sich mir nicht wirklich, was Jenn an ihm findet. Ein schneller Sex zwischen Tür und Angel und einige Gewissensbisse. Doch eigentlich war sie bisher glücklich mit Greg und so richtig überzeugt mich ihr ?Verfall? für Nathan nicht. Überzeugend ist die Beschreibung von Mallorca, man spürt förmlich die Sonne, Strand, das Urlaubsgefühl. Man sieht das tolle Haus vor Augen, die schönen Restaurants, das andere Leben, die Kultur. Überzeugend auch die pubertären Probleme und Verhaltensweisen von Emma. Nicht überzeugend, dass Emma und Jenn nahezu Modellmaße haben müssen, die Seitenhiebe auf die Menschen, die das nicht haben. Benötigt es diese Vorstellung, damit Nathan Sex mit der Mitte 40-jährigen Jenn hat? Für mich machte es eher den Eindruck, dass Nathan an allen Frauen Interesse zeigt, die nicht bei 3 ?auf dem Baum sind?. Im Alter von 17 sicher nicht so ungewöhnlich. Insgesamt waren für mich die Figuren aber irgendwie zu klischeehaft. Ein netter Roman, aber bei weitem werden die Ankündigungen des Klappentextes nicht erfüllt.

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Gefährliches Spiel
von leseratte1310 am 11.05.2015

Wieder einmal verbringen Jenn und ihr Ehemann Greg verbringen ihren Sommerurlaub in Deja auf Mallorca. Nach etwas zwei Wochen reisen Emma, die Tochter von Greg, und ihr Freund Nathan an. Sie wollen den Rest des Urlaubs gemeinsam verbringen, davon ist Jenn aber nicht sehr erbaut. Doch als sie den... Wieder einmal verbringen Jenn und ihr Ehemann Greg verbringen ihren Sommerurlaub in Deja auf Mallorca. Nach etwas zwei Wochen reisen Emma, die Tochter von Greg, und ihr Freund Nathan an. Sie wollen den Rest des Urlaubs gemeinsam verbringen, davon ist Jenn aber nicht sehr erbaut. Doch als sie den gutaussehenden Nathan sieht, springt ein Funke über. Es beginnt sehr vorsichtig, doch bald lässt sich Jenn auf ein gefährliches Spiel ein. Schon vor dem Eintreffen der Jugendlichen ist zu spüren, dass Jenn und Greg unterschiedliche Vorstellungen vom gemeinsamen Leben haben. Da gibt es noch so viel, das nicht richtig ausgesprochen wurde. So kann dann in dieser leichten mallorquinischen Urlaubsatmosphäre etwas beginnen, das eigentlich nicht sein darf und doch so stark ist, dass die Grenzen überschritten werden. Es sind Wochen voller Begierde und Leidenschaft, die Jenn genießt. Aber daneben gibt es auch Reue und Furcht. Die Angst, dass die Familie zerbricht, ist beständig da und dennoch kann sie es nicht lassen. Es wird nicht klar, ob Greg und Emma mitbekommen, was da geschieht. Was als erotisches Zwischenspiel begann, geht so weit, dass Jenn eifersüchtig wird. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Die Protagonisten sind realitätsnah beschrieben, so dass ich ihre Gedanken und Handlungen authentisch empfinde. Aber besonders Jenn und Nathan sind mir nicht sehr sympathisch. Das Ende hat meine Erwartungen auch nicht erfüllt, zu viele Fragen bleiben ungeklärt. Ich wurde durch diese Geschichte nicht wirklich gefesselt. Nette Lektüre ohne den erwarteten Tiefgang.

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Verbotene Gefühle
von SteffiKa am 01.05.2015

Jennifer - genannt Jenn - und ihr Mann Greg verbringen seit Jahren ihren Sommer in Deiá auf Mallorca. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Jen´s 15-jähringe Stieftocher Emma kommt mit ihrem neuen Freund Nathan auf die Insel nach. Jenn hat Angst um ihre traute Zweisamkeit mit Greg und bald... Jennifer - genannt Jenn - und ihr Mann Greg verbringen seit Jahren ihren Sommer in Deiá auf Mallorca. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Jen´s 15-jähringe Stieftocher Emma kommt mit ihrem neuen Freund Nathan auf die Insel nach. Jenn hat Angst um ihre traute Zweisamkeit mit Greg und bald soll auch ihre Angst wahr werden: Sie fühlt sich zu Nathan hingezogen. Es beginnt ein erotisches Versteckspiel. Droht die Familie daran zu zerbrechen? Jenn als Hauptprotagonistin ist glaubwürdig gezeichnet: Man kann regelrecht ihren inneren Kampf mit sich selbst spüren. Allerdings konnte ich manche Handlungen nicht nachvollziehen. Greg als Ehemann - der typische ruhige Fels in der Brandung - tut einem nur leid und fällt nicht weiter auf. Emma wickelt ihren Vater immer wieder um den Finger und eckt so mit Jenn an. Leider waren mir die Charaktere - bis auf Jenn - zu gewöhnlich. Der Schreibstil war ungewöhnlich - teilweise erfrischend, aber teilweise musste ich eine Stelle auch zweimal lesen, um die Handlung nachvollziehen zu können. Gefallen haben mir die Beschreibungen der Landschaft: Ich sah mich oft auf einem Fels sitzen, auf das Meer blickend, oder konnte das Salz auf der Zunge "schmecken". Das starke letzte Drittel des Buches hat mich dann auch wieder mit den Längen der ersten 120 Seiten versöhnt. Leseempfehlung für alle, die Mallorca und Geschichten über verbotene Gefühle mögen.

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Ein mallorquinischer Sommer
von Tintenherz aus Kronshagen am 06.05.2015

"Ein mallorquinischer Sommer" von Helen Walsh, erschienen im Kiepenheuer & Witsch Verlag, Seitenanzahl: 282 Inhalt: Jedes Jahr fahren Jenn und Greg in die Villa Ana nach Deià, Mallorca. In diesem Sommer sind sie jedoch nicht allein: Gregs Tochter Emma kommt mit ihrem ersten festen Freund auf die Insel. Jenn fürchtet, dass die... "Ein mallorquinischer Sommer" von Helen Walsh, erschienen im Kiepenheuer & Witsch Verlag, Seitenanzahl: 282 Inhalt: Jedes Jahr fahren Jenn und Greg in die Villa Ana nach Deià, Mallorca. In diesem Sommer sind sie jedoch nicht allein: Gregs Tochter Emma kommt mit ihrem ersten festen Freund auf die Insel. Jenn fürchtet, dass die Idylle durch die beiden Teenager getrübt werden könnte. Als Emma und Nathan eintreffen, ist nichts so wie erwartet. Nathan entpuppt sich als gut aussehender, braun gebrannter 17-Jähriger, und Jenn muss sich eingestehen, dass sie sich zum Freund ihrer Stieftochter hingezogen fühlt. Es beginnt ein erotisches Versteckspiel, an dem die Familie beinahe zerbricht und das Jenn zu einer schmerzlichen, aber erhellenden Konfrontation mit sich selbst zwingt. Autorin: Helen Walsh wurde 1976 in der Nähe von Liverpool geboren, wo sie auch heute lebt. Ihr Debütroman »Millie« (KiWi 940) erregte durch seine drastische Schilderung von Sex, Partys und Drogen viel Aufsehen und war in Großbritannien und Deutschland ein großer, viel diskutierter Erfolg. »Millie« wurde mit dem Betty Task Prize ausgezeichnet. Walshs zweiter Roman »Once Upon A Time in England« gewann den Somerset Maugham Prize. »Ich will schlafen!« erntete begeisterte Kritiken – und trat eine Lawine los: Die Autorin erhielt Tausende von E-Mails junger Mütter, die Helen Walsh für ihr offenherziges Buch dankten. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Das Cover ist mit frischen Farben gestaltet und vermittelt eine sommerliche Brise. Der Schreibstil ist einfach und flüssig zu lesen. Die Protagonistin Jenn O'Brian ist eine Frau Mitte 40, die in ihrem Leben ihrer Meinung nach so einiges verpasst hat, nur um vernünftig zu sein. Plötzlich bricht sie auch ihrem vorherigen Leben aus und fühlt sich von Anfang an zu dem Freund ihrer Stieftochter hingezogen. Sie versucht verzweifelt mit allen Mittel dagegen anzukämpfen. Man spürt sofort, dass eine prickelnde Erotik und Anziehungskraft zwischen Jenn und Nathan herrscht. Diese Situationen werden für meinen Geschmack etwa zu direkt und mit einfachen Worten detailliert beschrieben. Die Geschichte hat keine nennenswerten Höhen und Tiefen und hat mich leider nicht unbedingt angesprochen. Fazit: Ein kurzweiliger erotisch angehauchter Roman über eine Frau in ihrer Lebenskrise!

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Ein mallorquinischer Sommer
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 11.05.2015

Das Cover verspricht mit seinen herrlichen Farben Sonne und Urlaubsfreuden, die man im Buch leider nicht wiederfindet. Die Geschichte beschreibt Jenn, eine Frau Mitte 40, die sich in einer Lebenskrise befindet. Ihr mißfällt das Älterwerden und die damit verbundenen körperlichen Veränderungen. Neidisch schaut sie auf die jungen Mädchen, die... Das Cover verspricht mit seinen herrlichen Farben Sonne und Urlaubsfreuden, die man im Buch leider nicht wiederfindet. Die Geschichte beschreibt Jenn, eine Frau Mitte 40, die sich in einer Lebenskrise befindet. Ihr mißfällt das Älterwerden und die damit verbundenen körperlichen Veränderungen. Neidisch schaut sie auf die jungen Mädchen, die sich am Strand tummeln und besonders eifersüchtig ist sie auf ihre 15-jährige Stieftochter Emma. Wie jedes Jahr verbringt Jenn mit ihrem Mann Greg ihren Urlaub in der Villa Ana auf Mallorca. Leider ist die Zweisamkeit dahin, als Gregs Tochter Emma und ihr 17-jähriger Freund Nathan ebenfalls in der Villa ankommen. Jenn fühlt sich gestört, was sie aber nicht davon abhält mit Emmas Freund eine Affäre zu beginnen. Mir gefällt die Sprache nicht, in der die Geschichte erzählt wird, und die Art und Weise, wie die Beziehung zwischen Jenn und Nathan dargestellt wird, finde ich oberflächlich und abstoßend. Es gibt keine Gemeinsamkeit zwischen den vier Urlaubern. Jeder belügt jeden und von dem im Titel versprochenen "mallorquinischen Sommer" ist im Buch nichts zu spüren. Vieles war vorhersehbar, so daß keine Spannung aufkommen konnte. Kein Buch, das ich weiterempfehlen werde.

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Sehr einfühlsam erzählt
von Calbano aus Wien am 04.05.2015
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Jen ist Mitte 40 und mit einem älteren Mann verheiratet der eine kleine Tochter mit in die Ehe gebracht hat. Die Familie hat jeden Sommer in einer Traumvilla auf Mallorca Urlaub gemacht und so war es auch in diesem Jahr geplant. Doch irgendwie kommt alles anders: Emma, Jens´ mittlerweile 15-jährige Stieftochter... Jen ist Mitte 40 und mit einem älteren Mann verheiratet der eine kleine Tochter mit in die Ehe gebracht hat. Die Familie hat jeden Sommer in einer Traumvilla auf Mallorca Urlaub gemacht und so war es auch in diesem Jahr geplant. Doch irgendwie kommt alles anders: Emma, Jens´ mittlerweile 15-jährige Stieftochter besteht darauf ihren Freund mit auf die Insel zu nehmen. Der 17- jährige Nathan hat es aber nicht nur Emma angetan. Auch Jen ist von dem jungen Mann angetan und es entspinnt sich eine Menage a trois der Jen verzweifelt versucht Einhalt zu gebieten gegen deren Kraft sie aber nicht ankommt. Eine wunderschöne und spannende Geschichte über Patchworkfamilien, Mutter- Tochter- Konflikte und die Angst vor dem Älter werden. Ein Blick in die Seele einer Frau die beginnt an sich selbst und ihren Entscheidungen zu zweifeln und die erneut vor die Wahl gestellt wird vor der wunderschönen Kulisse Mallorcas. Definitiv mehr als nur leichte Urlaubslektüre!

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Verbotene Gefühle
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 10.06.2015
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Buchklappentext: Jedes Jahr fahren Jenn und Greg in die Villa Ana nach Deià, Mallorca. In diesem Sommer sind sie jedoch nicht allein: Gregs Tochter Emma kommt mit ihrem ersten festen Freund auf die Insel. Jenn fürchtet, dass die Idylle durch die beiden Teenager getrübt werden könnte. Als Emma und Nathan... Buchklappentext: Jedes Jahr fahren Jenn und Greg in die Villa Ana nach Deià, Mallorca. In diesem Sommer sind sie jedoch nicht allein: Gregs Tochter Emma kommt mit ihrem ersten festen Freund auf die Insel. Jenn fürchtet, dass die Idylle durch die beiden Teenager getrübt werden könnte. Als Emma und Nathan eintreffen, ist nichts so, wie erwartet. Nathan entpuppt sich als gut aussehender, braun gebrannter 17-Jähriger, und Jenn muss sich eingestehen, dass sie sich zum Freund ihrer Stieftochter hingezogen fühlt. Es beginnt ein erotisches Versteckspiel, an dem die Familie beinahe zerbricht und das Jen zu einer schmerzlichen, aber erhellenden Konfrontation mit sich selbst zwingt. Leseeindruck: In diesem sinnlichen Roman "Ein mallorquinischer Sommer" von Helen Walsh lernen wir das Paar jenn und Gregory (kurz Greg genannt) kennen, welche - wie jedes Jahr - in die Villa Ana nach Deià in Mallorca. Mit von der Partie ist dieses Mal Jens Stieftochter Emma, die mit ihrem 17-jährigen Freund Nathan nachkommt. Zuerst schwant Kenn nichts Gutes, da sie mit der pubertierenden Tochter ihres Mannes nicht gut zurecht kommt, aber als das Teenager-Paar dann eingetroffen ist, spürt sie, dass sie sich verbotenerweise zu Nathan sehr hingezogen fühlt und hin- und hergerissen ist zwischen Lust und Vernunft….. Zugegeben, so ganz konnte ich zwar Jenns Gefühle nicht nachvollziehen, da ich selbst in deren Alter bin und selbst einen Sohn habe, der noch weitaus älter ist als Nathan und da spielt meine Vorstellungskraft dann eben nicht mehr mit. Tatsächlich soll es im wahren Leben - ich kenne niemanden - aber Frauen in der Midlife Crisis geben, die sich zu minderjährigen Kindern hingezogen fühlen, was sich abs reicht gutheißen kann. Das Ende ist auch etwas unbefriedigend und lässt einiges offen. Die Protagonisten sind überschaubar, werden recht gut beschrieben, auch wenn es ziemlich einfach strukturierte Charaktere sind. Als seichte Sommerlektüre, die einem die Tage an See und Strand verkürzen soll, mit der Kulisse Mallorcas im Kopf kann ich aber dennoch 3 Sterne vergeben. Die 28 Kapitel sind recht zügig lesbar, die Schrift ist augenfreundlich groß verfasst und die 283 Seiten ließen sich rutschartig lesen. Das Cover passt gut zu eben einem mallorquinischen Sommer und könnte symbolisch auch für ein Paar stehen. © esposa1969

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