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Ein plötzlicher Todesfall

Roman

(4)
Als Barry Fairbrother plötzlich stirbt, sind die Einwohner von Pagford geschockt. Denn auf den ersten Blick ist die englische Kleinstadt mit ihrem hübschen Marktplatz und der alten Kirche ein verträumtes und friedliches Idyll, dem Aufregung fremd ist. Doch der Schein trügt. Hinter der malerischen Fassade liegt die Stadt im Krieg. Und dass Barrys Sitz im Gemeinderat nun frei wird, schafft den Nährboden für den grössten Krieg, den die Stadt je erlebt hat. Wer wird als Sieger aus der Wahl hervorgehen – einer Wahl, die voller Leidenschaft, Doppelzüngigkeit und unerwarteter Offenbarungen steckt?
Portrait
J.K. Rowling ist die Autorin der Harry Potter-Bücher. Weltweit wurden ihre Bücher in 73 Sprachen übersetzt und haben über 450 Millionen Leser gefunden. J. K. Rowling, die mit zahlreichen Literaturpreisen, wie z. B. dem Hans-Christian-Andersen-Preis, ausgezeichnet wurde, unterstützt über ihre Stiftung Volant zahlreiche gemeinnützige Projekte.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 592, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.12.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783843705165
Verlag Ullstein eBooks
Originaltitel The Casual Vacancy
Verkaufsrang 6.411
eBook (ePUB)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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J.K.Rowling von einer neuen Seite
von Martina Crößmann am 14.03.2014

Ich gehöre nicht zu den Lesern der Harry - Potter Bücher und war daher unvoreingenommen, bevor ich den Roman von J.K.Rowling als e-Book gekauft habe. Der Aufbau der Geschichte um den imaginären Ort Pagford ist genial und die detaillierte Beschreibung der Charaktere führte zu einem ordentlichen Kopfkino - Erlebniss.... Ich gehöre nicht zu den Lesern der Harry - Potter Bücher und war daher unvoreingenommen, bevor ich den Roman von J.K.Rowling als e-Book gekauft habe. Der Aufbau der Geschichte um den imaginären Ort Pagford ist genial und die detaillierte Beschreibung der Charaktere führte zu einem ordentlichen Kopfkino - Erlebniss. Für mich ist der Roman gelungen und ich bin bereit für das nächste "Buch für Erwachsene" von J.K.Rowling.

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2 0
Dieses Rowling-e-book schafft es, mich wieder völlig zu fesseln!
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 11.12.2013

Allerdings brauche ich erst mal etwa 100 Seiten Lektüre, um mich an die Sprache und den Stil dieses Romans zu gewöhnen. Außerdem musste ich wirklich alles, was ich an Gedanken über Harry Potter in meinem Kopf hatte, beherzt beiseite schieben. Aber dann nahm diese Geschichte über die Kleinstadt Pagford... Allerdings brauche ich erst mal etwa 100 Seiten Lektüre, um mich an die Sprache und den Stil dieses Romans zu gewöhnen. Außerdem musste ich wirklich alles, was ich an Gedanken über Harry Potter in meinem Kopf hatte, beherzt beiseite schieben. Aber dann nahm diese Geschichte über die Kleinstadt Pagford mit allen ihren Bewohnern und ihrem Randbezirk Fields mich immer mehr gefangen. Nach kurzer Zeit fieberte ich bei der Gemeinderatswahl mit. Diese Kleinstadt könnte überall sein! Das macht dieses e-book so beklemmend und trostlos für mich. Gleichzeitig so allgemeingültig. Das ist ein Buch ohne Held und ohne Schlupflöcher. Rowling schafft eine sich steigernde Spannung, die zum Ende hin fast nicht auszuhalten ist. Ich finde, es ist ein großartiger Roman!

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2 0
Aller Anfang ist schwer
von Robert Martens aus Wirschweiler am 19.12.2013

Für dieses Buch benötigte ich erstmal gut 200 Seiten um die etwas kompliziert dargestellten Charaktere und die Verbandelungen zu verinnerlichen. Ständig mußte ich zurückblättern, um mir ins Gedächtnis zu rufen welche Figur im Zusammenhang mit der steht, die hier gerade das Thema ist. Hat man sich das jedoch zu... Für dieses Buch benötigte ich erstmal gut 200 Seiten um die etwas kompliziert dargestellten Charaktere und die Verbandelungen zu verinnerlichen. Ständig mußte ich zurückblättern, um mir ins Gedächtnis zu rufen welche Figur im Zusammenhang mit der steht, die hier gerade das Thema ist. Hat man sich das jedoch zu eigen gemacht, so ungefähr ab Seite 350, nimmte die Handlung allmählich Fahrt auf. Am Ende fehlte mir jedoch der AHA Effekt. Jeder, der hier ein Werk ala Potter erwartet, sollte sich vorher davon verabschieden. Die Sprache der Autorin ist eine ganz andere.

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2 0
Unspektakulär
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 18.03.2014

Das Buch ist langatmig und langseilig. Meine Erwartungen waren höher, da die Schriftstellerin bisher spannenderes geschrieben hat,;z.b. Harry Potter. Dieses Buch baut keine Spannung auf, und zieht sich wie ein Kaugummi.

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0 0
Kann sie's oder kann sie's nicht?
von einer Kundin/einem Kunden am 27.09.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Die Frage, ob "Harry Potter"-Autorin JK Rowling auch andere Bücher schreiben kann oder nicht, hing seit Monaten in der Luft und kann mit einem plötzlichen Todesfall beantwortet werden. Ja, sie kann. Und wie. Ihr neuester Roman hat kaum noch etwas mit dem gemein, mit der eine ganze Generation aufgewachsen ist -... Die Frage, ob "Harry Potter"-Autorin JK Rowling auch andere Bücher schreiben kann oder nicht, hing seit Monaten in der Luft und kann mit einem plötzlichen Todesfall beantwortet werden. Ja, sie kann. Und wie. Ihr neuester Roman hat kaum noch etwas mit dem gemein, mit der eine ganze Generation aufgewachsen ist - mich eingeschlossen. "Ein plötzlicher Todesfall" ist erwachsener in jeglicher Hinsicht. Der Humor ist bisweilen schwärzer, britischer und doch noch immer allgegenwärtig. Und auch Rowlings Schreibstil hat sich gewandelt, wenn auch nicht vollkommen geändert. Man erkennt sie wieder und merkt doch, dass man hier etwas Neues in der Hand hält. Etwas, das man nicht fanatisch von der ersten bis zur letzten Seite durchliest, um dann direkt von vorne zu beginnen, sondern genießt. Etwas, das man immer mal wieder beiseite legt, um zu reflektieren, was man gerade gelesen hat. Oder um es erst einmal herunterzuschlucken und zu verarbeiten. Denn es ist fröhlicher Roman, der in einer heilen Welt spielt. Wechselnde Perspektiven offenbaren die Sorgen, Wünsche, Hoffnungen und Ängste eines Dorfes, als einer der ihren plötzlich und unerwartet von ihnen geht. Von jugendlichen Sexualfantasien über Mobbing, Drogenmissbrauch und der Leere, die die Hinterbliebenden umfängt - all das ist Thema, wird nicht nur angesprochen, sondern greifbar gemacht für die Leser. Rowling gelingt es, einen in die Geschichte hineinzuziehen und selbst Bürger von Pagford zu machen. Ein großartiger Roman einer großartigen Autorin, die noch immer Geschichten zu erzählen hat - und ich hoffe, sie wird nie damit aufhören.

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11 1
Vor Egoismus und Neid nur so strotzend
von Eva L. aus Osnabrück am 22.10.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Als bekannt wurde, dass J.K. Rowling nach dem Abschluss ihrer Harry Potter- Reihe ein neues Buch schreibt, habe ich mich riesig gefreut. Die Tatsache, dass es dieses Mal ein Buch für Erwachsene sein sollte, tat meiner Freude keinen großen Abbruch. Als es dann hieß, es soll eine Art Krimi... Als bekannt wurde, dass J.K. Rowling nach dem Abschluss ihrer Harry Potter- Reihe ein neues Buch schreibt, habe ich mich riesig gefreut. Die Tatsache, dass es dieses Mal ein Buch für Erwachsene sein sollte, tat meiner Freude keinen großen Abbruch. Als es dann hieß, es soll eine Art Krimi sein, schraubte ich meine Erwartungen dann aber doch ein bisschen zurück, denn im Normalfall sind derartige Bücher nicht mein Fall. Dass sich „Ein plötzlicher Todesfall“ jedoch als eine riesengroße Enttäuschung entpuppen würde, damit hatte ich nicht gerechnet. Auf fast 600 Seiten erzählt J.K. Rowling die Geschichte von Barry Fairbrother, einem Ehemann und Vater von vier Kindern, der direkt zu Beginn des Buches stirbt. Danach entbrennt ein erbitterter Kampf um seinen Sitz im Gemeinderat, der schmutziger nicht sein könnte. Wie schmutzig er wird, malt man sich in seinen kühnsten Träumen nicht aus. Bereits nach wenigen Seiten hat man das Gefühl, die Menschen in Pagfort hassten jeden außer sich selbst, auch ihre Partner und Kinder, und wird dieses Gefühl bis zur letzten Seite nicht wieder los. Es wimmelt nur so von egoistischen, selbstverliebten Menschen, die nur ihren eigenen Vorteil im Kopf haben und für ihr persönliches Glück über Leichen gehen. Sympathieträger gibt es kaum und man gönnt sich gegenseitig nicht die Butter auf dem Brot. Eltern werfen ihren Kindern Worte wie „Abschaum“, „Pickelfresse“, „Schwuchtel“ oder „kleiner Bastard“ an den Kopf und Rowling beschränkt sich dabei erschreckender Weise nicht auf einen oder zwei Charaktere, die so mit ihrer Familie umgehen. Bis auf einige wenige Ausnahmen ist ein derartiger Ton in den Familien Pagforts an der Tagesordnung, ebenso wie körperliche Gewalt. Die Kinder stehen ihren Eltern allerdings in nichts nach, was ich aufgrund des Verhaltens der Eltern manchmal jedoch sogar nachvollziehbar fand. Auch die Geschichte ist geprägt von Egoismus und Selbstbeweihräucherung. Es geht immer nur darum, wer sich selbst wie am besten und die anderen schlechter dastehen lassen kann. Ansonsten passiert leider nicht viel Spannendes. Erst auf den letzten 50 Seiten erlebt die Handlung einen Höhepunkt, der das Buch allerdings zu einem wenig zufriedenstellenden Ende bringt. Trotzdem war ich irgendwie froh, als es vorbei war. Mit diesem zähen, vor Egoismus und Neid strotzenden Buch, dessen sympathischste Figur bereits am Anfang stirbt, hat Joanne K. Rowling zumindest mir als eigentlich großem Fan keine Freude gemacht. Ich bin froh, es gelesen und mir eine eigene Meinung gebildet zu haben, viel Spaß hatte ich jedoch nicht dabei. Zum Glück hat Rowling bereits siebenfach bewiesen, dass sie es so viel besser kann!

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5 1
Empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 03.08.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Der neue Roman von J.K. Rowling ist sehr empfehlenswert, er besitzt keine Gemeinsamkeit mit den Harry-Potter-Romanen und erzählt eine komplett andere Geschichte.

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2 0
Das Lauffeuer einer Kleinstadt
von einer Kundin/einem Kunden am 27.11.2012
Bewertetes Format: Hörbuch (MP3-CD)

Und wieder mal hat Joanne K. Rowling ihr unglaubliches Talent zum Schreiben bewiesen. Natürlich war auch ich zuerst voreingenommen, nochmal so ein Erfolg wie Harry Potter? Nun bin ich überzeugt, auch das wird wieder ein Renner, wenn erst mal die Zielgruppe klar ist. Es ist nämlich definitiv kein Jugendbuch... Und wieder mal hat Joanne K. Rowling ihr unglaubliches Talent zum Schreiben bewiesen. Natürlich war auch ich zuerst voreingenommen, nochmal so ein Erfolg wie Harry Potter? Nun bin ich überzeugt, auch das wird wieder ein Renner, wenn erst mal die Zielgruppe klar ist. Es ist nämlich definitiv kein Jugendbuch mehr. Voller Gesellschaftskritik, Sarkasmus und Botschaften zwischen den Zeilen, ist es ein wunderbar gelungenes Werk. Auch der Sprecher Christian Berkel ist gut gewählt, da seine Stimme trotz der 19 Stunden Hörvegnügen nicht langweilig wird, und er Aussagen und Sinngehalte lautmalerisch interpretiert. Alles in Allem: Super!

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2 0
Es ist nie zu spät
von einer Kundin/einem Kunden am 01.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Es ist nie zu spät, ein gutes Buch gut zu rezensieren! Natürlich waren die Erwartungen des Lesepublikums und der Buchhändler an ein neues Buch von J.K.Rowling hoch und völlig anders. Ich mußte einige ältere Damen davon abhalten, dieses Buch ihren Harry-Potter-begeisterten Enkeln zu schenken. Selber lesen wollten sie... Es ist nie zu spät, ein gutes Buch gut zu rezensieren! Natürlich waren die Erwartungen des Lesepublikums und der Buchhändler an ein neues Buch von J.K.Rowling hoch und völlig anders. Ich mußte einige ältere Damen davon abhalten, dieses Buch ihren Harry-Potter-begeisterten Enkeln zu schenken. Selber lesen wollten sie aber auch nicht, sie läsen keine Kriminalromane (der deutsche Titel ist da etwas irreführend), sehr, sehr, schade! Dabei ist dieser Roman eine absolut typische Rowling-Schöpfung. Alles was sie bereits in den Potter-Romanen angelegt hatte, bringt sie hier auf den Punkt, führt es zur Vollendung: der Mief der (nicht nur englischen) Kleinstadt, die Piefeligkeit und Ränkesucht ihrer Bewohner, die Gegensätze im sozialen Gefüge, die Wirkung all dessen auf die Seelen der - vor allem jungen - Menschen. Eine absolut schonungslose Abrechnung, nein Bestandsaufnahme unserer ach so freien und offenen Gesellschaft. Also: unbedingt lesen - es ist nie zu spät!

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1 0
Das Leben hinter der Fassade
von einer Kundin/einem Kunden am 18.01.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

In J. K. Rowlings ersten Roman für Erwachsene dreht sich alles um den Tod von Gemeinderatmitglied Barry Fairbrother. An sich geht es in der Gemeinde Pagford recht idyllisch zu, doch wie es so ist, trügt der Schein. Schon vor Barrys Beerdigung beginnt die Schlammschlacht um den freien Platz im... In J. K. Rowlings ersten Roman für Erwachsene dreht sich alles um den Tod von Gemeinderatmitglied Barry Fairbrother. An sich geht es in der Gemeinde Pagford recht idyllisch zu, doch wie es so ist, trügt der Schein. Schon vor Barrys Beerdigung beginnt die Schlammschlacht um den freien Platz im Gemeinderat... J. K. Rowling schafft es in ihrem Werk verschiedenste Problemthemen miteinander zu verbinden, das Ganze noch gewürzt mit feinstem britischen Humor ergibt einen spannenden Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen will. Die Antwort auf die Frage ob das Buch gelungen ist lautet eindeutig: Ja, auf jeden Fall!

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1 0
Ein Buch für anspruchvolle Leser
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 23.11.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Als absoluter Harry Potter Fan war ich sehr neugierig als ich hörte dass Rowling eine neue Richtung einschlagen möchte. Ich muss gestehen dass ich ca die ersten 100 Seiten nicht in das Buch hingefunden haben. Den Grund dafür hab ich nach einer kurzen Reflektion rasch gefunden: Trotz dem Wissen dass... Als absoluter Harry Potter Fan war ich sehr neugierig als ich hörte dass Rowling eine neue Richtung einschlagen möchte. Ich muss gestehen dass ich ca die ersten 100 Seiten nicht in das Buch hingefunden haben. Den Grund dafür hab ich nach einer kurzen Reflektion rasch gefunden: Trotz dem Wissen dass Rowling in ein völlig anderes Genre eingetaucht ist, wollte ich es für mich nicht wirklich akzeptieren und dadurch war die neue Art von ihr zu schreiben eher befremdend. Nachdem ich das ausgeblendet und aufgehört habe die Autorin in die Harry Potter Schublade zu stecken, hab ich mir selbst die Chance zu geben wieder das zu entdecken was ich an Rowling so liebe: Ihren Schreibstil und die Art den Leser mit ihrem Talent Dinge einzufangen und zu beschreiben in einen einzigartigen Bann zu ziehen. Jeder der nicht in der Großstadt aufgewachsen ist wird die verschiedenen Personen und Situationen wiedererkennen und mitleben. Fazit: Nach der letzten Seite hab ich wirklich einige Zeit gebraucht um das Buch zu verarbeiten und zu beurteilen, da es sehr viel Stoff zum Nachdenken gegeben hat. Ich kann es nur jedem Leser der an etwas anspruchsvolleren Literatur interessiert ist empfehlen.

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1 0
Dieses Buch ist der Hammer!
von einer Kundin/einem Kunden am 05.11.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Mit Harry Potter hat der neue Roman von Joanne K. Rowling nun wirklich nichts zu tun. Auf etwa 570 Seiten lernt man 42 Menschen kennen und die meisten von ihnen auch lieben. Lassen Sie sich von den ersten 200 Seiten nicht beirren, denn ab dann geht es erst richtig... Mit Harry Potter hat der neue Roman von Joanne K. Rowling nun wirklich nichts zu tun. Auf etwa 570 Seiten lernt man 42 Menschen kennen und die meisten von ihnen auch lieben. Lassen Sie sich von den ersten 200 Seiten nicht beirren, denn ab dann geht es erst richtig los zwischen der Gemeinde "Pagford" und dem ungeliebten Viertel "Fields". Niemand schafft es so gut seinem Leser elf verschiedene Familien vorzustellen und sich an so viele Details zu erinnern wie Rowling! Unbedingt lesen!!!

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1 0
Potters Schatten ist groß...
von einer Kundin/einem Kunden am 27.10.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

... aber die Autorin macht bereits auf den ersten Seiten klar, dass man sich von „H"arry verabschieden darf. So wird die gesamte Handlung durch den Tod "B"arry Fairbrothers eingeleitet, der ausgerechnet an einem hinter der Stirn liegenden Aneurysma stirbt (nicht von Voldemort verursacht!). Leser, die Harry Potter erwarten,... ... aber die Autorin macht bereits auf den ersten Seiten klar, dass man sich von „H"arry verabschieden darf. So wird die gesamte Handlung durch den Tod "B"arry Fairbrothers eingeleitet, der ausgerechnet an einem hinter der Stirn liegenden Aneurysma stirbt (nicht von Voldemort verursacht!). Leser, die Harry Potter erwarten, auf eine actiongeladene Handlung spekulieren oder auf einen Roman hoffen, der in der Buchlandschaft ähnliche Spuren hinterlassen wird, wie die Geschichte um den bekanntesten Zauberschüler, werden mit Sicherheit Gründe finden, dieses Buch nicht zu mögen. Ja, J.K. Rowling beschreibt Sexszenen. Allerdings kann sie es auch, ganz im Gegensatz zu der Autorin eines anderen Machwerkes, das zur Zeit die Bestsellerlisten infiltriert. Aber „Ein plötzlicher Todesfall“ benutzt Sex als Zweck und nicht als Selbstzweck und dann darf dieser auch mal an etwas außergewöhnlichen Orten stattfinden. Und sie verwendet auch Kraftwörter. Das ist kein Tabubruch oder gar misslungener Ausdruck schriftstellerischer Reife, das ist authentisch. Ein großer Teil der Protagonisten sind Jugendliche aus sozialen Brennpunkten, dass man dort nicht mit verbalen Wattekugeln um sich wirft, ist selbstredend und realistisch. Klar, zu diesem Buch werden Klett und Co. nie Sekundärliteratur veröffentlichen, aber ist es deshalb simpel? Wohl kaum! Die Handlung ist überaus intelligent konstruiert und beweist ein äußerst sensibles Gespür für soziale Themen und menschliche Abgründe und v.a. diese sind kein Phänomen der 80er Jahre, sondern ein stets aktueller und mit Sicherheit nie aussterbender Teil des menschlichen Charakters. Ich leugne nicht, dass einem all diese Abgründe mitunter schonungslos plakativ um die Ohren gehauen werden, aber dem Roman gelingt es stets, gerade durch diese Übertreibung, ein sardonisches Lächeln auf die Lippen des Lesers zu zaubern. Es ist ein bitterböses Vergnügen den gierigen, heuchlerischen, skrupellosen und doppelzüngigen Figuren über die Bühne einer scheinbar idyllischen Kleinstadt zu folgen!! Dass dieses verlogene Universum konstruiert und in einer Realität angelegt ist, in der es nur schwarz-weiß gibt, stört nicht im geringsten. Beängstigend ist nur, dass eben vieles nicht halb so konstruiert ist, wie man es gerne hätte. Der Autorin in diesem Zusammenhang zu unterstellen, sie habe keine Ahnung von aktuellen sozialen Themen, weil sie aufgrund ihres Bekanntheitsgrades am sozialen Leben kaum teilnehmen könne, finde ich ein wenig hanebüchen. Zum einem ist das ein Roman und keine Sozialstudie zum anderen darf der Autorin zugetraut werden über drogekonsumierende Jugendliche und soziale Brennpunkte zu schreiben, ohne jemals selbst im Trainingsanzug vor einem Klohäuschen gekifft zu haben. Richtig: „Ein plötzlicher Todesfall“ ist kein Kinderbuch. Merlin sei Dank! Und dieser Genrewechsel wirkt auf mich weder verkrampft noch gewollt. Wer sich mit seinem Erstlingswerk bereits auf den Olymp geschrieben hat, hat’s schwer. Umso mutiger und, wie ich finde, weiser, dass man freiwillig von diesem Podest herabsteigt und sich an die Eroberung völlig neuer, unerwarteter Gefilde gibt. „Ein plötzlicher Todesfall“ ist extrem spannend, zynisch und fährt ein Ende auf, das selbst Albus Dumbledore aus den Zauberpuschen gehauen hätte. Ich gebe von Herzen 4 Sterne für das Buch und noch einen für den großen und v.a. sicheren Schritt aus Harrys Schatten!!! Absolut lesenswert!!!!!

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1 0
Speziell....
von einer Kundin/einem Kunden am 10.02.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Dieser Roman spaltet sicherlich die Anhänger von J.K.Rowling in zwei Lager:komplette Ablehnung, da ganz andere Story, oder Bewunderung, weil, wow, sie kann auch anders.... Ich bin, ehrlich gesagt, immer noch mit mir selber uneins, in welche Richtung ich tatsächlich tendiere, trotzdem, wenn ich genauer hinschaue, geht es wohl eher... Dieser Roman spaltet sicherlich die Anhänger von J.K.Rowling in zwei Lager:komplette Ablehnung, da ganz andere Story, oder Bewunderung, weil, wow, sie kann auch anders.... Ich bin, ehrlich gesagt, immer noch mit mir selber uneins, in welche Richtung ich tatsächlich tendiere, trotzdem, wenn ich genauer hinschaue, geht es wohl eher in Richtung: Hut ab, Frau Rowling! Denn diese Roman-Kehrtwende zur Sozialstudie mit relativ vielen unsympathischen Chatakteren,deren Motivation zum Handeln aber vielen Lesern nicht wirklich fern sein wird, ist schon heftig. Sicherlich ist auch Frau Rowling das Milieu der "Underdog"-Siedlung "Fields", um die es m Kern der Handlung geht, aus eigenem Erleben nicht ganz fern und gerade die Schilderungen die Jugendlichen dieses Romans betreffend, haben mich am meisten berührt, aber es mit Begeisterung weiter empfehlen kann ich es trotzdem nicht. Dafür ist mir dieser Kleinstadt-Roman mit seinen bösartigen,frustierenden und traurigen Bewohnern vielleicht etwas zu negativ befrachtet, irgendwie brauche ich wohl ein Ende mit etwas mehr Hoffnung.Trotzdem wird mir dieser Titel sicher noch etwas "nachschleichen", aber wem ich ihn zum Lesen in die Hand drücke, weiss ich wirklich noch nicht.Schaun mir mal....

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1 0
Auch ohne Zauberei fesselnd
von einer Kundin/einem Kunden am 25.12.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Wenn Sie die Harry Potter Romane (auch) geliebt haben, weil J.K. Rowling interessante Charaktere zeichnet, dann sind Sie hier genau richtig. In ihren Fantasy Romanen hat sie schon anklingen lassen, dass Personen nicht nur schwarz oder weiß sind. Hier lebt Sie dieses Talent nun voll aus. Die ganz verschiedenen... Wenn Sie die Harry Potter Romane (auch) geliebt haben, weil J.K. Rowling interessante Charaktere zeichnet, dann sind Sie hier genau richtig. In ihren Fantasy Romanen hat sie schon anklingen lassen, dass Personen nicht nur schwarz oder weiß sind. Hier lebt Sie dieses Talent nun voll aus. Die ganz verschiedenen Menschen aus der Kleinstadt Pagford, die durch den Tod des Gemeinderatmitglied Barry Fairbrother verbunden sind, zeigt Rowling mit Ihren unterschiedlichen Meinungen, Motiven und Machenschaften. Dies ist keine Krimi sondern ein extrem spannendes Bild der britischen Gesellschaft mit sehr gut beobachteten Einblicken in unser aller Leben. Eines der Besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. (gelesen im Original)

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1 0
Zopfdramaturgie
von Inge Weis aus Pirmasens am 16.10.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Als Barry Fairbrother mit Anfang vierzig plötzlich stirbt, sind die Einwohner von Pagford geschockt. Denn auf den ersten Blick ist die englische Kleinstadt mit ihrem hübschen Marktplatz und der alten Kirche ein verträumtes und friedliches Idyll, dem Aufregung fremd ist. Doch der Schein trügt. Hinter der malerischen Fassade liegt... Als Barry Fairbrother mit Anfang vierzig plötzlich stirbt, sind die Einwohner von Pagford geschockt. Denn auf den ersten Blick ist die englische Kleinstadt mit ihrem hübschen Marktplatz und der alten Kirche ein verträumtes und friedliches Idyll, dem Aufregung fremd ist. Doch der Schein trügt. Hinter der malerischen Fassade liegt die Stadt im Krieg. Krieg zwischen arm und reich, zwischen Kindern und ihren Eltern, zwischen Frauen und ihren Ehemännern, zwischen Lehrern und Schülern. Und dass Barrys Sitz im Gemeinderat nun frei wird, schafft den Nährboden für den größten Krieg, den die Stadt je erlebt hat. Wer wird als Sieger aus der Wahl hervorgehen – einer Wahl, die voller Leidenschaft, Doppelzüngigkeit und unerwarteter Offenbarungen steckt? Getreu dem Motto Never touch a running system sind die 600 Seiten in 7 Abschnitte unterteilt und das war's dann schon mit der Struktur. Während Teil 1 noch in Wochentage daher kommt, wird dieser Aufbau ab Teil 2 nicht weiter verfolgt. Trotz der Einteilungen braucht die Autorin doch an die 150 Seiten, bis alle Mitwirkenden eingeführt worden sind, was zum größten Teil daran liegt, dass dem Leser quasi das ganze Dorf vorgestellt wird, mal mehr, mal weniger detailliert. Hierbei bleibt der fade Nachgeschmack, dass gerade die unansehnlichen Merkmale herausgearbeitet worden sind, wohl um zu schockieren. Die weiteren Teile plätschern so dahin und mit Beginn des 7. und letzten Teiles fragt sich der interessierte Leser, kommt da denn nun noch was? Denn der Höhepunkt, wenn an ihn denn so benennen möchte, war wohl mit dem Ende des 6. Teiles erreicht und hat damit mehr zustande gebracht als das Buch an sich. Auf die Katharsis wartet der Leser nämlich vergeblich. Zum Schreibstil von Frau Rowling möchte ich sagen, dass ich sie bisher nur im Original gelesen habe und nicht unbedingt der deutschen Übersetzung verantwortlich machen möchte, da ich sie wiedererkannt habe. Jedoch was in den Bücher und die Hogwarts – Pennäler noch kindlich-charmant gewirkt haben mag, erinnert nun qualitativ an einen Aufsatz auf dem Niveau der Sekundarstufe I. Die Sätze sind eher simpel, zu weilen gar prätentiös. Der Inhalt eher aufgesetzt, statt authentisch. Was mich persönlich am meisten gestört hat, ist, dass die Autorin sich nicht für eine Erzählweise entscheiden konnte, oder vielleicht ist die gewählte sogar eine, dann aber eine schlechte. Statt sich einen oder bestensfalls ein paar Protagonisten auszusuchen und aus deren Sichtweise zu schreiben, wechselt diese teilweise sogar mittem im Anschnitt. Während Harry Potter von dem Fantastischen der Geschichte getragen wurde, bleibt nun diese Milieustudie so farb- und glanzlos, dass sie die Bezeichnung Prosa gar nicht verdient. Die Handy- und Internetnutzungen im Buch wirkt eher grotesk, da man das Gefühl nicht los wird, die Geschichte ist eher in den 1980er angesiedelt statt aktuell, auch wenn dieses Buch uneingeschränkt eine Vorlage für eine Daily Soap sein könnte. Fazit: Dies ist kein Buch für Kinder, aber auch nicht unbedingt für anspruchsvolle Erwachsene. Lieber leihen statt kaufen.

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein Buch über das ich nachdenklich stimmt. Sehr gut geschrieben und mit viel Liebe zum Detail und zur Ausarbeitung der Charaktere. Es ist nicht Harry Potter, aber gut!!!

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Die vielschichtigen Charaktere reißen einfach mit - manche liebt man, bei anderen liebt man es, sie zu hassen. Intrigen, Leidenschaft, schockierender Alltag und Liebe - toller Mix!

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine Nahaufnahme verschiedenener Gemeindemitglieder. Rowling trifft den Menschen mit einer unglaublichen Präzension. Ein spannendes Buch für an der Gemeinschaft Interessierte.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine minutiöse und lesenswerte Gesellschaftsstudie einer Kleinstadt. Unglaublich wie detailliert die Personen beobachtet und die Abgründe gezeigt werden. Ich fand es richtig genial

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0 0

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von Joanne K. Rowling

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Der Ruf des Kuckucks

Der Ruf des Kuckucks

von Robert Galbraith (Pseudonym von J.K. Rowling)

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