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Eins

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Die Schwestern Tippi und Grace sind wie andere Teenager sie streiten sich, verlieben sich in Jungs, gehen ihren Hobbies nach ... Doch das Besondere an ihnen ist: Sie sind sich mehr verbunden als andere Schwestern sie sind an der Hüfte zusammengewachsen. Aus der Ich-Perspektive erfahren wir, wie es ist, wenn man nie allein ist und vor eine Wahl gestellt wird, die über Leben und Tod entscheidet.

Sarah Crossan, mit Die Sprache des Wassers für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, beschreibt in ihrer gewohnt mitreissenden Sprache das Leben zweier ganz aussergewöhnlicher Schwester. Eine berührende Geschichte über Individualität und was es heisst, einen anderen Menschen zu lieben.

Seine exklusive Ausstattung macht diesen Roman auch äusserlich zu etwas ganz besonderem: erst Umschlag und Buch ergeben Eins.
Rezension
Ein besonderes Thema. Eine besondere Romanform. Aussergewöhnlich.

Die Rheinpfalz

EINS hat gleichzeitig mein Herz gebrochen und es wieder geflickt. Eine wunderschöne, bewegende Geschichte über eine unzerbrechliche Verbindung und eine grosse Liebe EINS meiner absoluten Lieblingsbücher!
Cecelia Ahern
Portrait
Sarah Crossan wuchs in Irland und England auf. Vor ihrer Ausbildung zur Lehrerin für Englisch und Theater in Cambridge studierte sie Philosophie und Literatur. Seit ihrem Abschluss kümmert sie sich um die Förderung von kreativem Schreiben an Schulen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 424
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 29.01.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95854-057-6
Verlag Mixtvision Medienges.mbH
Maße (L/B/H) 216/139/35 mm
Gewicht 622
Originaltitel One
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Ohne dich - wie soll das gehen?
von einer Kundin/einem Kunden aus Fredersdorf-Vogelsdorf am 09.02.2016

Als ich das Buch in den Händen hielt war ich wirklich überrascht von dem einzigartigen Cover. Eine sehr interessante Lösung und absolut stimmig für das sensible Thema des Buches. Dafür gibt's von mir schon mal fünf Sterne vornweg. Das Buch gibt einen Einblick in das Leben der beiden Schwestern... Als ich das Buch in den Händen hielt war ich wirklich überrascht von dem einzigartigen Cover. Eine sehr interessante Lösung und absolut stimmig für das sensible Thema des Buches. Dafür gibt's von mir schon mal fünf Sterne vornweg. Das Buch gibt einen Einblick in das Leben der beiden Schwestern Tippi und Grace, zusammengewachsen als siamesische Zwillinge. Sie sind 16 Jahre alt und gehen erstmals auf eine öffentliche Schule - der Leser begleitet sie bis zu ihrer, aus gesundheitlichen Gründen notwendigen und lebensgefährlichen Trennung. So ungewöhnlich wie das Cover, so ungewöhnlich ist auch der Schreibstil und die Gliederung des Buches. Die Autorin schreibt sehr sachlich, führt fast wie im Protokoll durch die Geschichte, keine zusätzlichen Lückenfüller oder verschönernden Korrekturen der tragischen Stellen. Zu keiner Zeit wird hier auf die Tränendrüse gedrückt, im Gegenteil, etliche Seiten sind wirklich lustig und andere von erschreckender Realität. Der ruhige, fast neutrale Blick in ein so extrem anderes Leben ist selten zu finden in der Literatur, ganz ohne voyeuristische Aufmachung. Da das Thema des Buches wirklich außergewöhnlich ist, sollte der Leser wissen worauf er sich einlässt, denn da ist nichts mit grandioser Spannung, mit großem Liebesdrama oder Gruselschocker. Es ist ein leises Buch, es steht für Verstehen und Toleranz und man muss es in einem Stück lesen - es lässt sich einfach nicht zur Seite legen. Das Buch basiert nicht auf einer wahren Geschichte, es handelt sich um fiktive Personen, deren Geschichte aber auf die Lebenserfahrungen von wirklichen siamesischen Zwillingen zurückgreift .

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Perfektes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Absdorf am 20.07.2016

Ich habe dieses Buch durch Zufall gleich nach dem Erscheinen entdeckt und aufgrund des intressanten, wichtigen, aber nicht oft verarbeiteten Themas über das Leben von siamesischen Zwillingen gekauft! Jetzt bin ich wirklich froh, dass ich dieses Buch gefunden habe. Zum Inhalt: Grace und Tippi sind jugendliche siamesische Zwillinge, welche mit... Ich habe dieses Buch durch Zufall gleich nach dem Erscheinen entdeckt und aufgrund des intressanten, wichtigen, aber nicht oft verarbeiteten Themas über das Leben von siamesischen Zwillingen gekauft! Jetzt bin ich wirklich froh, dass ich dieses Buch gefunden habe. Zum Inhalt: Grace und Tippi sind jugendliche siamesische Zwillinge, welche mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester Dragon in Hoboken wohnen. Die beiden sind am Unterkörper zusammengewachsen und teilen sich alles unterhalb der Taillie. Die Oberkörper sind jedoch ganz normal voneinander getrennt und sie haben auch je 2 Arme. Die Geschichte beginnt damit, dass die beiden Schwestern aufgrund von Geldmangels in der Familie in Zukunft nicht mehr zu Hause unterrichtet werden können, sondern an eine öffentliche Schule gehen müssen. Mit der Einschulung der beiden verändert sich einiges in deren Leben und die Geschichte nimmt seinen Lauf... Zum Schreibstil / zur Optik: Das Cover sowie der Einband des Romans sind sehr gelungen. Die Thematik wird in diesem sehr gut aufgefangen, die Farben sind unaufgeregt und passend gewählt und die Qualität der Einbands und des Papiers gefällt mir sehr gut! Die Geschichte ist in ganz kurze Kapitel aufgebaut (1/2 bis 5 Seiten) und jedes Kapitel erzählt einen kurzen Absatz der Geschichte bzw. stellt eigentlich auch eine Geschichte für sich selbst dar. Der Roman ist allein aus Graces Sicht geschrieben und liest sich extrem schnell und flüssig. Weiters sind die Seiten nicht komplett beschrieben, sondern zeichnen sich durch kurze, fast gedichtsähnliche Absätze aus. Die Sprache ist für eine Jugendliche sehr gut gewählt und wirkt für mich sehr glaubhaft. Mein Fazit: Mir hat dieser Roman ausgesprochen gut gefallen. Es gibt eigentlich für mich gar nichts daran auszusetzen! Wer sich für eine solche Thematik interessiert und gerne Jugendbücher liest, sollte hier jedenfalls zugreifen!

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Eins
von NiWa aus Euratsfeld am 22.05.2016

Tippi und Grace sind eins. Sie sind Schwestern, Zwillingsschwestern und mehr als emotional zusammengewachsen. Denn sie sind siamesische Zwillinge, die sich nicht nur ihr Leben sondern auch Teile ihres Körpers teilen. Die Geschichte von Grace und Tippi lädt in einen ungewöhnlichen Lebensalltag ein, mit dem ich mich wohl aus einem... Tippi und Grace sind eins. Sie sind Schwestern, Zwillingsschwestern und mehr als emotional zusammengewachsen. Denn sie sind siamesische Zwillinge, die sich nicht nur ihr Leben sondern auch Teile ihres Körpers teilen. Die Geschichte von Grace und Tippi lädt in einen ungewöhnlichen Lebensalltag ein, mit dem ich mich wohl aus einem voyeuristischen Interesse heraus auseinandersetzen wollte. Denn ehrlich gesagt, bisher habe ich mich mit siamesischen Zwillingen nie beschäftigt und ich kannte zuvor nicht mehr als einige Bilder in Zeitungen, Zeitschriften oder aus dem Internet, die mir zugegebenermaßen einen Schauer über den Rücken jagen. Dann wurde ich auf diesen Buchtitel aufmerksam und Sarah Crossan fordert dazu auf, als Gast mehr über dieses verbundene Leben zweier Menschen zu erfahren. Grace und Tippi waren mir von Anfang an sympathisch. Außerdem sind sie überhaupt nicht freakig, wie sie selbst von sich behaupten, sondern zwei sehr nette, jugendliche Schwestern, mit denen man richtig Spaß haben kann. Die Autorin erzählt nicht nur von einem außergewöhnlichen Geschwisterpaar sondern sie hat sich dazu auch eines extravaganten Stils bedient und lässt die Schwestern abwechselnd in einer novellenartigen Notizform von den Ereignissen berichten. Anders als erwartet steht die ?körperliche Einschränkung? eine Zeit lang gar nicht so im Vordergrund, sondern die Autorin zeigt dem Leser, dass Tippi und Grace im Grunde nicht anders als andere Mädchen in ihrem Alter sind. Sie verlieben sich, haben Spaß und Probleme in der Familie, doch es kommen gesundheitliche Beschwerden als drohender Schatten hinzu. Hier zeigt die Autorin, dass siamesische Zwillinge nicht nur durch ihre verbundenen Körper in ihrem Alltag etliche Probleme meistern müssen, sondern sie bietet eine Vielzahl an Hintergrundinformationen und erläutert welchen gesundheitlichen Risiken betroffene Menschen ausgesetzt sind. Eingangs habe ich geschrieben, dass ich mich schon fast wie ein sensationslüsterner Voyeur gefühlt habe, als ich mich auf Grace und Tippi eingelassen habe. Doch die Autorin gibt sofort den Schwestern das Zepter in die Hand, um den Leser einen behutsamen Einblick in ihr Leben zu gewähren, der ihm vor allem Respekt gegenüber dieser Menschen abverlangt. Denn Tippi und Grace gewähren nach und nach einen tiefen Blick in ihre Gefühlswelt. Man merkt, wie sie jahrelang darum gekämpft haben, als eigenständige Menschen betrachtet zu werden, nur um festzustellen, dass sie vielleicht doch nicht zu zweien werden möchten, weil sie eben schon immer eins gewesen sind. Die Geschichte von Tippi und Grace hat mich sehr berührt, teilweise schockiert und sogar entsetzt, aber sie hat mich vor allem zum Nachdenken angeregt. Was ist schon normal und wer maßt sich an, darüber zu entscheiden? Wer sich an dieses doch schwierige Thema traut, sollte meiner Meinung nach nicht zögern, und sich auf die Bekanntschaft mit den beiden Mädchen einlassen.

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Großartiges Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Kasseburg am 10.04.2016

Das Buch "Eins" von Sarah Crossan habe ich in 2 Tagen verschlungen. Man muss sich zunächst an den ungewöhnlichen Schreibstil gewöhnen, dieser hat aber manches Mal eine geradezu künstlerische Komponente. Grace und Tippi sind siamesische Zwillinge mit zwei Oberkörpern und einem Unterkörper. Sie teilen also "fast" alles. Dennoch sind sie nicht... Das Buch "Eins" von Sarah Crossan habe ich in 2 Tagen verschlungen. Man muss sich zunächst an den ungewöhnlichen Schreibstil gewöhnen, dieser hat aber manches Mal eine geradezu künstlerische Komponente. Grace und Tippi sind siamesische Zwillinge mit zwei Oberkörpern und einem Unterkörper. Sie teilen also "fast" alles. Dennoch sind sie nicht ein Individuum, sonder ZWEI. Mit unterschiedlichen Bedürfnissen, unterschiedlichem Geschmack und unterschiedlichen Hobbies. So mag die eine Hitchcock Filme und die andere backt lieber Kuchen. Da der Vater arbeitslos geworden ist, können die Eltern sich keinen Privatlehrer mehr leisten und die zwei sollen auf eine normale Schule gehen. Hiervor haben beide enorme Ängste. Werden sie doch stets angestarrt und auch beleidigt. Erstaunlicherweise klappt es jedoch sehr gut und die beiden finden schnell Freunde, Jon und Yasmeen. Beide auch eher Aussenseiter, jedoch ganz wunderbare Menschen, welche auch ihr Päckchen mit sich tragen. Die Geschichte der Familie wird sehr klar erzählt. Ein Vater der zum Alkoholiker geworden ist, da er die Familie nicht versorgen kann und keinen Job findet, eine überarbeitete Mutter, die keine Kraft mehr findet ihre drei Töchter nach Gefühlen und Ängsten zu fragen, eine Schwester, die aufgrund mangelnder Aufmerksamkeit in die Magersucht zu gleiten droht und eine coole Oma, die gelernt hat das Beste aus allem zu machen. Die einzelnen Mitglieder werden sehr klar und transparanet beschrieben, so dass man sich ihnen schnell nahe fühlt. Und auch wenn es im Buch eher um die verschiedenen Charaktäre, Ihre Bedürfnisse und Wünsche geht, so wird doch deutlich dass sie das Leid siamesiche Zwillinge zu sein nicht empfinden. Nicht so, wie es von aussenstehenden erwartet oder angenommen wird. Sie sind dennoch EINS, Seelenverwandte. Nehmen Rücksicht aufeinander und versuchen sich so gut es geht zu schützen. Ein kleines Minus des Buches...es erscheint mir schon komischm, dass so intelligente und offene Mädchen mit 16 nie eine Schule besucht haben und auch sonst keinen Freundeskreis aufgebaut haben. Dies ist für mich eher unwahrscheinlich und erschien mir etwas stark überzeichnet. Natürlich ist das Thema chirurgische Trennung immer wieder ein Punkt im Buch und hierin gipfelt auch die Geschichte. Auch wenn die zwei gut miteinander auskommen, ist die gesundheitliche Lage von zwei so besonderen Menschen äußert schwierig. Ich kann die Buch Menschen empfehlen, die offen sind für unterschiedliche Menschen, aber auch Jugendlichen könnte dies Buch sehr gut gefallen, da es zeigt, dass Freundschaft und Liebe nicht von Äußerlichkeiten abhängt, nicht von Gesundheit oder Krankheit, nicht von Armut oder Reichtum.

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Eine Hommage an Mut und Unerschütterlichkeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 11.03.2016

Dieser Roman ist so unvergleichlich wie seine beiden Protagonistinnen. Alles darin ist fiktiv, aber die Autorin wirkt dabei wie die Reporterin im Buch, sie begleitet die beiden Schwestern Tippi und Grace einige Monate bei allem, was sie tun. Und weil Sarah Crossan das tut, können wir als Leser es... Dieser Roman ist so unvergleichlich wie seine beiden Protagonistinnen. Alles darin ist fiktiv, aber die Autorin wirkt dabei wie die Reporterin im Buch, sie begleitet die beiden Schwestern Tippi und Grace einige Monate bei allem, was sie tun. Und weil Sarah Crossan das tut, können wir als Leser es auch. Tippi und Grace sind aber nicht nur Schwestern, sie sind auch die jeweils andere. Siamesische Zwillinge und doch eigenständige Personen, die ganz unterschiedlich sein können, sich aber um nichts in der Welt trennen lassen würden und die jeweils beste Freundin der anderen sind. Sie haben das Gefühl, das sein zu müssen, denn von allen anderen werden sie immer wieder ungläubig angegafft. Damit können sie sich aber arrangieren, wie mit allem in ihrem gemeinsamen Leben. Umso erstaunter sind die beiden, als sie an der Schule zwei Freunde finden, die sie ansehen als wären sie beide eigenständig und nie Vorurteile haben oder die üblichen Fragen stellen. Zusätzlich besonders macht dieses Buch die Art, wie der Text präsentiert wird. Es braucht gar nicht viel Text, die Seiten sind nicht von oben bis unten voll, nicht jede Seite ist bedruckt. Grace erzählt aus ihrer Sicht und nur das, was sie möchte. Kurze Dialoge, Gedanken, Beobachtungen, auf die Seiten gestreut. Auch das macht die Geschichte so unmittelbar und echt. Ab und an sind die Zeilen so verschoben wie die Gedanken des Teenagers, der sie ist. „EINS“ ist ein wundervolles Portrait, eine Hommage an den Mut und die Unerschütterlichkeit mit der siamesische Zwillinge offensichtlich geboren werden. Die Autorin lässt erkennen, wie viel sie, ihren veränderten Äußerlichkeiten zum Trotz, ihren Mitmenschen voraushaben. Tippi, Grace und Crossan bringen jeden Leser dazu, nachzudenken, über sich selbst, die Eigenständigkeit, die man so einfach hinnimmt. Dinge, die gegeben sind, vermisst man erst, wenn man sie nicht mehr hat. Doch den Fakt, ein Individuum zu sein, kann man nicht so einfach abgeben, er wird immer da sein. Nicht so bei siamesischen Zwillingen, wo lange Operationen zur Trennung immer wieder versucht werden. Wer überlebt, kennt beide Seiten: eins sein und eins sein.

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Eins und doch zu zweit
von einer Kundin/einem Kunden aus Schönebeck am 28.02.2016

Das Cover ist bei diesem Buch wirklich etwas ganz Besonderes: Auf den ersten Blick wirkt es zwar bunt aber unscheinbar. Doch nimmt man den foliierten Schutzumschlag vom Buch, sieht es auf einmal ganz anders aus und ergibt nur mit diesem Umschlag ein komplettes Bild. Eine tolle Andeutung auf die... Das Cover ist bei diesem Buch wirklich etwas ganz Besonderes: Auf den ersten Blick wirkt es zwar bunt aber unscheinbar. Doch nimmt man den foliierten Schutzumschlag vom Buch, sieht es auf einmal ganz anders aus und ergibt nur mit diesem Umschlag ein komplettes Bild. Eine tolle Andeutung auf die Geschichte! Die Kurzbeschreibung klingt zwar interessant, verrät aber leider nicht viel. Man hat auf Anhieb keine Vorstellung, um was es in dieser Geschichte gehen könnte. Hier weiß ich nicht, ob letztendlich alle Leser so neugierig sein werden und das Buch trotzdem unbedingt lesen wollen würden – in der Buchhandlung hätte es zwar auf Anhieb mein Interesse geweckt, aber an der Beschreibung wäre ich wohl schnell gescheitert und hätte das Buch wieder ins Regal geschoben. Kurz zum Inhalt um etwas Licht ins Dunkel der Verwirrung zu bringen: In dieser Geschichte geht es um das Leben von Tippi und Grace, die zum ersten Mal in ihrem Leben die Highschool besuchen müssen. Nicht ungewöhnlich genug? Doch! Denn Tippi und Grace sind siamesische Zwillinge, deren Körper an der Hüfte zusammen gewachsen ist. Was erwartet sie in diesem neuen Leben? Wie werden die neuen Mitschüler sie empfangen? Nun zu meiner Meinung: Aus Grace´ Perspektive erzählt die Autorin eine realistische, gut nachvollziehende Geschichte im Tagebuchformat. Anfangs hatte ich hier meine Probleme, die abgehakten, meist einsilbigen Sätze zu lesen und zu verstehen- dies gab sich aber mit der Zeit. Und Ruck Zuck war dieses tolle Buch an einem Stück gelesen, weil man stets wissen wollte, was die beiden außergewöhnlichen Mädchen erleben und kennen lernen. Von der Zigarette bis zum unerwarteten ersten Kuss hält die Geschichte schöne Überraschungen für den Leser bereit. Das Ende war zwar teilweise absehbar, weil ja klar: irgendwann muss es zwangsläufig zu einer Trennung kommen. Von dem, was mich dann aber erwartete, war ich doch sehr ergriffen und konnte alle Gefühle sehr gut nachvollziehen! Mein Fazit: Eine schöne, authentische Geschichte, die gut recherchiert und dargestellt wurde. Allerdings wüsste ich jetzt nicht, wem ich dieses Buch empfehlen würde!

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Eins und doch zu zweit
von einer Kundin/einem Kunden aus Schönebeck (Elbe) am 28.02.2016

Das Cover ist bei diesem Buch wirklich etwas ganz Besonderes: Auf den ersten Blick wirkt es zwar bunt aber unscheinbar. Doch nimmt man den foliierten Schutzumschlag vom Buch, sieht es auf einmal ganz anders aus und ergibt nur mit diesem Umschlag ein komplettes Bild. Eine tolle Andeutung auf die... Das Cover ist bei diesem Buch wirklich etwas ganz Besonderes: Auf den ersten Blick wirkt es zwar bunt aber unscheinbar. Doch nimmt man den foliierten Schutzumschlag vom Buch, sieht es auf einmal ganz anders aus und ergibt nur mit diesem Umschlag ein komplettes Bild. Eine tolle Andeutung auf die Geschichte! Die Kurzbeschreibung klingt zwar interessant, verrät aber leider nicht viel. Man hat auf Anhieb keine Vorstellung, um was es in dieser Geschichte gehen könnte. Hier weiß ich nicht, ob letztendlich alle Leser so neugierig sein werden und das Buch trotzdem unbedingt lesen wollen würden – in der Buchhandlung hätte es zwar auf Anhieb mein Interesse geweckt, aber an der Beschreibung wäre ich wohl schnell gescheitert und hätte das Buch wieder ins Regal geschoben. Kurz zum Inhalt um etwas Licht ins Dunkel der Verwirrung zu bringen: In dieser Geschichte geht es um das Leben von Tippi und Grace, die zum ersten Mal in ihrem Leben die Highschool besuchen müssen. Nicht ungewöhnlich genug? Doch! Denn Tippi und Grace sind siamesische Zwillinge, deren Körper an der Hüfte zusammen gewachsen ist. Was erwartet sie in diesem neuen Leben? Wie werden die neuen Mitschüler sie empfangen? Nun zu meiner Meinung: Aus Grace´ Perspektive erzählt die Autorin eine realistische, gut nachvollziehende Geschichte im Tagebuchformat. Anfangs hatte ich hier meine Probleme, die abgehakten, meist einsilbigen Sätze zu lesen und zu verstehen- dies gab sich aber mit der Zeit. Und Ruck Zuck war dieses tolle Buch an einem Stück gelesen, weil man stets wissen wollte, was die beiden außergewöhnlichen Mädchen erleben und kennen lernen. Von der Zigarette bis zum unerwarteten ersten Kuss hält die Geschichte schöne Überraschungen für den Leser bereit. Das Ende war zwar teilweise absehbar, weil ja klar: irgendwann muss es zwangsläufig zu einer Trennung kommen. Von dem, was mich dann aber erwartete, war ich doch sehr ergriffen und konnte alle Gefühle sehr gut nachvollziehen! Mein Fazit: Eine schöne, authentische Geschichte, die gut recherchiert und dargestellt wurde. Allerdings wüsste ich jetzt nicht, wem ich dieses Buch empfehlen würde!

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Eins und Eins ist nicht immer Zwei
von einer Kundin/einem Kunden aus Euskirchen am 17.02.2016

Eins von Sarah Crossan erzählt die Geschichte von Tippi und Grace. Sie sind siamesische Zwillinge. Sie sind zwei Individuen und eben doch EINS. Die Geschichte wird aus der Sicht von Grace erzählt. Eigentlich wird die Geschichte nicht erzählt, sondern man ist plötzlich Teil des Lebens und ist einfach bei allem... Eins von Sarah Crossan erzählt die Geschichte von Tippi und Grace. Sie sind siamesische Zwillinge. Sie sind zwei Individuen und eben doch EINS. Die Geschichte wird aus der Sicht von Grace erzählt. Eigentlich wird die Geschichte nicht erzählt, sondern man ist plötzlich Teil des Lebens und ist einfach bei allem dabei - sei es beim Puzzlen, Einkaufen oder beim Arztbesuch. Wir erleben aus Grace’s Sicht wie Großmutter, Eltern und Schwester damit umgehen, dass die Mädchen außergewöhnlich sind. Tippi und Grace sind 16 Jahre alt als sie zum ersten Mal auf eine öffentliche Schule gehen; die finanziellen Umstände der Familie erlauben einen Privatunterricht nicht mehr. Zum ersten Mal erleben sie eine gewisse Normalität außerhalb des behüteten Zuhauses. Sie finden Freunde und erleben gleichzeitig Ablehnung. Dadurch, dass man so selbstverständlich in diese Geschichte hineinrutsch, lässt sich das Buch auch nicht aus der Hand legen. Ich habe es in einem durchgelesen. Die Gliederung bzw. das Druckbild ist sehr ungewöhnlich und dabei so passend. Denn das Leben der Mädchen wird nicht ausschließlich durch Worte erzählt sondern eben auch durch das Druckbild. Dies geschieht ganz still und beeindruckend. Es ist keine sensationslüsterne Geschichte – sie ist mitfühlend und zugleich sachlich erzählt. Die beiden Mädchen hat es nicht gegeben, doch die Autorin hat sich an den Lebensgeschichten und medizinischen Fakten von siamesischen Zwillingen orientiert, die tatsächlich gelebt haben. Eine beeindruckende, leise und faszinierende Geschichte – sie regt zum Denken an. Ich bin froh, dass ich dieses Buch gelesen habe und werde es auch sicherlich weiter empfehlen bzw. verschenken!

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Das Leben – ein Wunder, die Liebe – der Sinn
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 05.02.2016

Tippi und Grace sind siamesische Zwillinge und sie sind ein kleines Wunder, denn sie haben Überlebt. Doch was nun folgt ist das Leben an sich – ihr Leben. Begebenheiten, Begegnungen, Gedanken, Empfindungen. Leben, Erleben, Durchsetzen, Genießen, Lieben, Leiden. Chancen und Grenzen. Alles baut aufeinander auf und hängt voneinander ab.... Tippi und Grace sind siamesische Zwillinge und sie sind ein kleines Wunder, denn sie haben Überlebt. Doch was nun folgt ist das Leben an sich – ihr Leben. Begebenheiten, Begegnungen, Gedanken, Empfindungen. Leben, Erleben, Durchsetzen, Genießen, Lieben, Leiden. Chancen und Grenzen. Alles baut aufeinander auf und hängt voneinander ab. Sie wirken so anders und sind in Wahrheit doch genauso wie wir; wir, die „gesunden“ und „normalen“ Menschen. Doch im Laufe der Handlung wandelt sich diese Einstellung. Wie gehen wir um mit Menschen, die nur augenscheinlich „anders“ sind? Wir sind es, die sie am eigentlichen Leben hindern oder beeinträchtigen. Was ist normal, worauf kommt es dabei an? Für die beiden Mädchen bedeutet daher Leben auch immer Kampf. Das beschämt und macht sehr nachdenklich. Andererseits sind beim Lesen ihrer bewegenden Geschichte Gefühlsduselei und Mitleid fehl am Platz, denn das ist genau das, was sie am wenigsten brauchen. Sie sind stark und sie haben einander. Sie sind Seelenverwandte. Wer von uns kann schon behaupten einen solchen Menschen stets neben sich zu wissen? Offen und unbedarft, genau wie unsere Protagonisten – beneidenswert. Man fragt sich oft „wie machen das die beiden bloß? Wo nehmen sie diese Energie her, diese innere Stabilität? Es sind ja bei Weitem nicht nur die ständigen Blicke, denen sie ausgesetzt sind. Das Schicksal hat voll zugeschlagen. Doch sie nehmen es an, alles, was dazu gehört. Sie machen sich dabei keine Illusionen. Duldsam und zuversichtlich zugleich. Das Hadern gewinnt nie die Oberhand. Mir zumindest haben sie damit viel voraus. Besondere Menschen erkennen sich und finden zueinander. Die Spreu trennt sich ganz von selbst vom Weizen. Das macht manches leichter. Es ist ja so schon schwer genug. Der aufgebrochene Schreibstil und das besondere Layout mögen für einige Leser irritierend und gewöhnungsbedürftig sein. Für mich hingegen wird so der Roman erst „rund“. Ähnlich dem Aufbau einer Ballade oder eines Gedichtes kommen so die einzelnen Beschreibungen noch mehr zur Geltung. Barrieren und Lücken entstehen, die im wahrsten Sinne des Wortes das geradlinige Lesen behindern. Und genau das ist wohl auch gewollt. Schnappschüsse, Momentaufnahmen. Man kann nichts überlesen. Alles scheint wichtig zu sein, eben auch die kleinen Dinge. Dieses Buch ist eben anders. Es bietet so auch sehr gut die Möglichkeit zu Innehalten. Ein bloßes Durch- oder Hintereinanderweg-Lesen ist nicht so leicht möglich. Es wäre auch der Handlung nicht gerade angemessen. Und das macht es auch besonders; besonders lesenswert. Grace erzählt, spricht zu uns wie in einem Tagebuch. Sie hat uns so viel zu sagen, nicht nur über ihre Schwester. Da ist auch ihre Familie, in der jedes Mitglied mit seinen eigenen Sorgen, Ängsten, Nöten aber auch Träumen zu kämpfen hat. Doch sie sind eine Familie und halten zusammen; mit sehr viel Verständnis und Liebe füreinander. Jeder trägt so mehr oder weniger seinen Teil zum Zusammenhalt dazu bei. Leben und leben lassen. Sie machen es uns vor.

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Eine besondere Verbundenheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Soltau am 02.02.2016

Zuerst fällt einem natürlich die tolle Gestaltung des Buches ins Auge. Ein durchsichtiger Schutzumschlag, auf den ein Gesicht gedruckt ist, auf dem Buch selber ist auch ein Gesicht. Zusammen ergibt das zwei Gesichter und sieht einfach super aus. Es passt so toll zum Buch und ist einfach mal was... Zuerst fällt einem natürlich die tolle Gestaltung des Buches ins Auge. Ein durchsichtiger Schutzumschlag, auf den ein Gesicht gedruckt ist, auf dem Buch selber ist auch ein Gesicht. Zusammen ergibt das zwei Gesichter und sieht einfach super aus. Es passt so toll zum Buch und ist einfach mal was besonderes, drückt die Verbundenheit der beiden Schwestern aus. In dem Buch geht es um die siamesischen Zwillinge Grace und Tippi, an der Hüfte zusammengewachsen und auf ewig verbunden. Wir erleben den Alltag der Beiden, einen großen Einschnitt in ihrem Leben. Bisher wurden sie von zu Hause aus unterrichtet, aufgrund von Geldmangel ist das aber nicht mehr möglich und sie gehen auf eine Schule. Und da haben sie Glück und finden gleich zwei Freunde fürs Leben. Yasmeen, HIV positiv und Jon, der kein einfaches Leben hat, da seine Mutter abgehauen ist und er bei seinem Stiefvater lebt. Durch die beiden dürfen die Zwillinge das erste mal wahre Freundschaft erfahren, bisher sind sie ja von der Außenwelt nur als "Freaks" wahrgenommen worden, Jon und Yasmeen zeigen ihnen wie schön das Leben sein kann. Grace und Tippi leben in einem Haushalt, in dem es viele Probleme gibt. Der Vater ist arbeitslos und wird zum Alkoholiker, die Mutter hat mehrere Jobs um die Familie zu ernähren. Bis auch sie am Schluß gekündigt wird. Dragon, die Schwester der beiden, geht bei dem ganzen Wirbel unter und muss ständig zurückstecken. Das geht soweit, dass sie magersüchtig wird, wahrscheinlich um auch endlich einmal wahrgenommen zu werden. Um die finanziellen Nöte der Familie zu entschärfen, entscheiden sich Tippi und Grace dafür, eine Reportage über sich drehen zu lassen. Das Angebot besteht schon lange, doch die beiden haben es immer ausgeschlagen, wollten ihr Privatleben für sich behalten. Doch nun hatten sie keine andere Wahl. Sie haben aber Glück gehabt und mit Caroline eine Reporterin erwischt, die nicht nur sensationslüstern, sondern auch menschlich handelt. Das zeigt sich später, als es den Schwestern immer schlechter geht und sie schlussendlich im Krankenhaus landen und die einzige Möglichkeit zu überleben die Trennung der Beiden ist. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Gefühle der Beiden wurden toll beschrieben, man konnte sich richtig in sie hineinversetzen. Auch die Familie und das Umfeld, alles hat gepasst. Von mir gibt es 5 Sterne für dieses hervorragende Buch.

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Eine ganz besondere Verbundenheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Nienburg am 31.01.2016

Der Roman "Eins" von Sarah Crossan aus dem Hause mixtvision ist ein ganz besonderer Roman, weil er thematisch ganz anders ist, als alle Bücher, die ich bisher gelesen habe. Worum gehts? Wenn man den Titel liest, kann man sich unter "Eins" eigentlich vieles vorstellen, woran ich beim ersten Lesen nicht gedacht... Der Roman "Eins" von Sarah Crossan aus dem Hause mixtvision ist ein ganz besonderer Roman, weil er thematisch ganz anders ist, als alle Bücher, die ich bisher gelesen habe. Worum gehts? Wenn man den Titel liest, kann man sich unter "Eins" eigentlich vieles vorstellen, woran ich beim ersten Lesen nicht gedacht habe waren siamesische Zwillinge, obwohl es natürlich sehr treffend ist. Es geht hier um die beiden Schwestern Tippi und Grace, die hüftabwärts zusammengewachsen sind und somit eine ganz besondere und außergewöhnliche Verbundenheit aufweisen. Ein spannender und bewegender Roman über Freundschaft, Liebe, Verbundenheit und das Leben im Allgemeinen. Zum Cover: Obwohl das Cover recht schlicht gehalten ist, finde ich es dennoch sehr interessant und finde es durchaus ansprechend gestaltet. Kennt man den Inhalt, dann findet man (bzw. ich) es erst recht stimmig. Es bildet zusammen mit dem Titel eine passende Einheit. Die Charaktere finde ich auch sehr authentisch und nachvollziehbar dargestellt. Eben ein Buch, welches mehr ist als bloße Unterhaltungsliteratur, weil es auch irgendwie zum Nachdenken anregt. Ein tolles Buch, welches ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde. Volle Sterne, klasse Buch!

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Das Schicksal siamesischer Zwillingsmädchen
von einer Kundin/einem Kunden aus syke am 30.01.2016

Dieser Roman zeichnet sich durch drei Besonderheiten aus, die ihn deshalb für mich (und vielleicht auch für euch) so lesenswert machen. Da ist zum einen das ungewöhnliche Cover. Auf dem hellen, festen Bucheinband ist die pinkfarbene Silhouette eines Mädchens abgebildet. Eine feste, durchsichtige Klarsichtfolie mit derselben, spiegelverkehrten, türkisfarbenen Silhouette... Dieser Roman zeichnet sich durch drei Besonderheiten aus, die ihn deshalb für mich (und vielleicht auch für euch) so lesenswert machen. Da ist zum einen das ungewöhnliche Cover. Auf dem hellen, festen Bucheinband ist die pinkfarbene Silhouette eines Mädchens abgebildet. Eine feste, durchsichtige Klarsichtfolie mit derselben, spiegelverkehrten, türkisfarbenen Silhouette eines Mädchens umschließt ihn als Schutzeinband. Passend zum Thema „siamesische Zwillinge“ ergibt sich so ein einziger Kopf. Zum anderen ist der Text als Versnovelle abgefasst. Jedes einzelne, meist kurze Kapitel, versehen mit einer Überschrift, stellt ein in sich abgeschlossenes (sich nicht reimendes) Gedicht dar. Schließlich widmet sich die Geschichte einem nicht alltäglichen Thema. Es geht um die sechzehnjährigen siamesischen Zwillinge Tippi und Grace, zusammengewachsen an der Hüfte und sich ein Paar Beine sowie einige innere Organe teilend. Die eine (Tippi, aus deren Perspektive erzählt wird) ist die ruhige, die andere die dickköpfige. Obwohl sie manchmal aneinandergeraten, harmonisieren sie meistens perfekt. Da geschieht etwas, das sie zu einer Entscheidung zwingt, die sie nie auch nur in Betracht gezogen haben. Dieses Buch, gut recherchiert, lehrt uns so viel über das Leben siamesischer Zwillinge – ihr Alltagsleben; die Probleme der Familie, die medizinischen Behandlungen bezahlen zu können; die Schwierigkeiten, gleichaltrige Freunde zu finden; die Verlockung, die eigene Geschichte an die Medien zu verkaufen; die körperlichen Probleme; die Unmöglichkeit, jemals eine Beziehung zu einem Partner zu haben; vor allem aber ihren Kampf, als zwei Individuen gesehen zu werden. Der Autorin ist es ausgezeichnet gelungen, die besondere Beziehung zwischen Tippi und Grace herauszuarbeiten und deutlich zu machen, dass sie nie ein voneinander getrenntes Leben wollten, weil sie sich als vereinte Menschen lieben. Dieses Buch erhält von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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Ein außergewöhnlicher Roman über zwei außergewöhnliche Mädchen
von Lilli33 am 29.01.2016

Bei diesem Buch hat mich sofort das Cover begeistert. Auf den ersten Blick sieht man einen dunklen Kopf mit zwei Gesichtern, die auf ein rotes bzw. ein blaues Feld blicken. Der Schutzumschlag ist aus durchsichtigem Plastik, darauf ist ein blauer Fleck, während auf dem Buchdeckel ein spiegelbildlicher roter Fleck... Bei diesem Buch hat mich sofort das Cover begeistert. Auf den ersten Blick sieht man einen dunklen Kopf mit zwei Gesichtern, die auf ein rotes bzw. ein blaues Feld blicken. Der Schutzumschlag ist aus durchsichtigem Plastik, darauf ist ein blauer Fleck, während auf dem Buchdeckel ein spiegelbildlicher roter Fleck ist. Wenn man den Umschlag abnimmt, sieht man, dass das Coverbild, der Kopf, durch Überlappung der zwei Farbflecken zustande kommt. Ich finde diese Lösung einfach genial, trifft sie doch den Inhalt des Buches perfekt. Denn es geht um siamesische Zwillinge, die einerseits eins sind, andererseits aber auch zwei. Tippi und Grace sind 16 Jahre alt. Bisher wurden sie zu Hause unterrichtet, doch nun geht das Geld aus und sie müssen auf eine normale Schule gehen. Ein großer Schritt für die siamesischen Zwillinge. Angaffen, mitleidige Blicke, Tuscheln und betroffenes Wegsehen sind Reaktionen, die die beiden hassen. Doch es gibt auch Mitschüler, die sich einfach ungezwungen und offen verhalten: Yaz und Jon. Mit ihnen erleben Tippi und Grace ein paar schöne Monate. Die beiden Mädchen wollen doch nichts anderes, als einfach so akzeptiert zu werden, wie sie sind. Eine trennende Operation können sie sich nicht vorstellen, sind sie doch ein Leben zusammen gewöhnt und die Eine ist bei aller Verschiedenheit der Charaktere ein Teil der Anderen und umgekehrt. Für Tippi und Grace ist das vollkommen normal. Normal ist der heilige Gral, aber nur diejenigen, die es nicht sind, wissen um seinen Wert. (S. 160) Bei allen Sorgen, die die Familie hat, ist es kein Wunder, dass der Alltag nicht immer glatt verläuft. Die Lebenserwartung von siamesischen Zwillingen ist oft nicht besonders hoch, Arztbesuche sind häufig und verschlingen viel Geld. Der arbeitslose Vater wird trotz aller Liebe zu seinen Kindern zum Alkoholiker. Und die kleine Schwester Dragon fällt ein wenig unter den Tisch, muss sich immer den Bedürfnissen von Tippi und Grace unterordnen. Das kann natürlich auch nicht ewig gutgehen. Und trotzdem ist in Graces Erzählung – sie fungiert hier als Ich-Erzählerin – so viel Liebe innerhalb dieser Familie zu spüren. Und viele Dinge laufen auch einfach ganz normal wie in jeder anderen Familie auch. Wir behängen den Apfelbaum in unserem Garten mit Lichterketten. Wir essen zu viel Truthahn und Füllung. Wir kaufen Geschenke. Schließlich ist Weihnachten und letzten Endes sind wir auch nicht anders als andere Familien. (S. 354) Wie man an den Zitaten sieht, ist der Schreibstil eher ungewöhnlich. Zuerst hat es mich etwas genervt, dass geschätzt zwei Drittel der Seiten nicht bedruckt sind. Aber schnell erkannte ich, dass diese gedichtartige Anordnung der Wörter schon einen Sinn hat, werden dadurch doch einzelne Ausdrücke hervorgehoben und betont. Außerdem lesen wir hier schließlich die Gedanken eines Teenagers, die nun mal teilweise so zersplittert und lose zusammenhängend sind. Ich fand es sehr bewegend, wie Sarah Crossan hier die Gefühle und Probleme dieser beiden Mädchen darstellt. Das wirkt absolut authentisch, obwohl es sich um fiktive Personen handelt. Das innige Verhältnis von Tippi und Grace ist fast mit Händen greifbar. Und es ist bewundernswert, wie die beiden mit ihrem außergewöhnlichen Schicksal umgehen. Fazit: Mich hat „Eins“ sehr bewegt und berührt, hat es mir doch ganz besondere Menschen näher gebracht und mich über meinen Tellerrand hinausschauen lassen. Ich möchte das Buch gerne für Jugendliche ab ca. 12 Jahren empfehlen, aber auch Erwachsene werden davon profitieren.

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Eins
von einer Kundin/einem Kunden aus Striegistal am 22.01.2016

Sie sind eins und doch verschieden. Nicht nur eins im Geist, sondern Grace und Tippi sind an der Hüfte zusammengewachsen. Sie sind so genannte Siamesische Zwillinge. Und die Erzählerin Grace gibt sich alle Mühe, die Welt davon zu überzeugen, dass sie ganz normale Zwillinge und Individuen sind. Doch mit 16... Sie sind eins und doch verschieden. Nicht nur eins im Geist, sondern Grace und Tippi sind an der Hüfte zusammengewachsen. Sie sind so genannte Siamesische Zwillinge. Und die Erzählerin Grace gibt sich alle Mühe, die Welt davon zu überzeugen, dass sie ganz normale Zwillinge und Individuen sind. Doch mit 16 Jahren ändert sich für die beiden einiges. Aufgrund Geldmangels können ihre Eltern sie nicht mehr zuhause von Privatlehrern unterrichten lassen, sondern Tippi und Grace werden auf eine Privatschule gehen müssen. Aber dort läuft es für die beiden besser als gedacht. Sie finden zwei Freunde (auch Außenseiter), sie schwänzen Unterrichtsstunden, probieren Zigaretten und Alkohol und leben endlich ein Leben wie normale Teenager. Mit Hilfe ihrer Freunde können sie das permanente Anstarren, die Handyfotos und die Blicke bzw. Hasszettel ihrer Mitschüler ertragen. Und zuhause ist nichts normal – der Vater ist arbeitslos und trinkt, die kleine Schwester muss ihre Ballettstunden mit Nebenjobs finanzieren und Tippis und Grace medizinische Betreuung ist teuer. Und dann kommen immer häufiger kurze Ohnmachten und Kurzatmigkeit und Herzrasen dazu. Und so schnell ist das bisschen Normalität vorbei und beide finden sich im Krankenhaus wieder mit der Maßgabe einer schnellstmöglichen Trennung oder dem Tod. Das Buch beschreibt sehr nahe gehend und gefühlvoll die innere Verbundenheit der beiden Schwestern. Wie sie auch zu zweit doch ihrer Schwester Privatsphäre lassen. Wie die Erzählerin Grace sich verliebt und doch niemand ihre Schwester ersetzen könnte. Der Schreibstil erinnert an ein schnelles und atemloses Erzählen und ist zu Beginn gewöhnungsbedürftig. Es scheint, als würde nein müsste Grace sich all ihre Gefühle, ihren Schmerz und ihre Verzweiflung von der Seele reden. Das Cover ist mit dem bedruckten Folieneinband sehr ansprechend gestaltet. Ein Buch, dass man nicht aus der Hand legen möchte.

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sehr berührend
von MarTina am 20.01.2016

Grace und Tippi ganz normale junge Mädchen. Das einzige, was sie von anderen unterscheidet, ist die Tatsache, dass sie siamesische Zwillinge sind. Sie sind an der Hüfte zusammengewachsen und teilen sie einige Organe. Für sie selbst ist es eigentlich kein Problem, manchmal träumt Grace aber schon davon, einmal etwas... Grace und Tippi ganz normale junge Mädchen. Das einzige, was sie von anderen unterscheidet, ist die Tatsache, dass sie siamesische Zwillinge sind. Sie sind an der Hüfte zusammengewachsen und teilen sie einige Organe. Für sie selbst ist es eigentlich kein Problem, manchmal träumt Grace aber schon davon, einmal etwas allein machen zu können. Außerdem möchten sie beide aus dem Blickfeld der Menschen verschwinden, was nur möglich wäre, wenn sie "normal" wären. Doch dann werden sie vor eine schwere Entscheidung gestellt und sie erkennen, was wirklich im Leben zählt. Meine Meinung: Durch diese Geschichte habe ich mich eigentlich zum ersten Mal mit diesem Thema auseinandergesetzt. Ich konnte mir vorher gar nicht vorstellen, was für eine Geschichte mich hier erwartet, aber sie nahm mich nach einigen Sätzen gleich gefangen. Vor allem wurde hier so gut aufgezeigt, dass es sich wirklich um zwei verschiedene Menschen handelt, die sich nur einen Teil des Körpers teilen, aber nicht die Gefühle und die Gedanken. Grace und Tippi sind zwei sympathische Mädels, die ganz verschieden sind. Grace ist ruhig und zurückhaltend, Tippi energisch und willensstark. Sie sind eigentlich zufrieden mit ihrem Leben. Einzig die Tatsache, dass sie aufgrund ihrer Erscheinung immer im Mittelpunkt stehen und sich viele über sie lustig machen oder vor ihnen Angst haben, macht ihnen sehr zu schaffen. Dies wurde ziemlich eindrücklich beschrieben. Vor allem machte mich dies auch ziemlich nachdenklich, denn wie würde man selbst reagieren, wenn man die beiden treffen würde? Da die Geschichte von Grace erzählt wird, lernt man sie am besten kennen. Ihre Gedanken und Gefühle sind alle sehr gut und nachvollziehbar beschrieben. Eigentlich handelt es sich bei dieser Geschichte an eine Aneinanderreihung von Alltäglichkeiten. Diese werden aber durch den kurzen und schnörkellosen Erzählstil sehr eindrücklich beschrieben. Man spürt die Liebe zueinander, die Ängste, Träume und die Trauer von Grace. Ich habe richtig mit ihr mitgelitten und gehofft, dass im Leben der Beiden alles so verläuft, dass sie beide glücklich werden. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Auch nachdem ich am Ende angelangt war, musste ich immer wieder an die Beiden denken. Fazit: Hier handelt es sich um eine ganz besondere Geschichte, die mich wirklich sehr berührt und auch nachdenklich zurückgelassen hat. Ein Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte!

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Ein Lesehighlight
von einer Kundin/einem Kunden aus Langenselbold am 18.01.2016

Inhalt: Tippi und Grace sind siamesische Zwillinge, sie teilen sich den Darm und abwärts alles. Da die beiden sehr gute medizinische Betreuung benötigen und der Vater arbeitslos ist, kann die Familie den Privatunterricht für die beiden nicht mehr bezahlen. Sie müssen also in eine ganz normale Schule gehen, und... Inhalt: Tippi und Grace sind siamesische Zwillinge, sie teilen sich den Darm und abwärts alles. Da die beiden sehr gute medizinische Betreuung benötigen und der Vater arbeitslos ist, kann die Familie den Privatunterricht für die beiden nicht mehr bezahlen. Sie müssen also in eine ganz normale Schule gehen, und somit beginnt das Chaos. Meinung: Mich hat die Thematik des Buches fasziniert, ein Buch über siamesische Zwillinge liest man schließlich nicht alle Tage, deswegen habe ich sofort die Leseprobe lesen müssen und ich war absolut geflashed: Nicht nur, dass das Thema total interessant ist, nein, auch der Schreibstil ist faszinierend und facettenreich! So etwas habe ich in jeder Hinsicht einfach noch nicht gelesen. Der Schreibstil ist nicht im typischen Erzählstil gehalten, er liest sich wie ein Gedicht, mit vielen Absätzen, der Text reimt sich allerdings nicht. Durch dieses Mittel wirkt der Text viel eingehender und flüssiger, da er einen eigenen Rhythmus erhält. Am liebsten hätte ich das Buch ganz durch gelesen, so fasziniert war ich von diesem Stil, der den Tiefsinn dieser Geschichte betont. Man wurde durch den Stil eins mit Grace, da es sich so angefühlt hat, als würde man ihre Gedanken verfolgen. Geschrieben ist "Eins" aus der Perspektive von Grace, die Stillere von den beiden. Es war ein rührendes Erlebnis aus ihrer Perspektive die Sicht der Dinge erklärt zu bekommen, in keinem Punkt hat es an Authentizität gemangelt, was auch auf gute Arbeit und Recherche hinweist. Das Buch ging mir einfach unter die Haut, ich musste am Ende sogar weinen, was mir nicht oft passiert. Zusammengefasst habe ich das Buch verschlungen, war fasziniert davon und es hat mich berührt. Ich werde "Eins" von Sarah Crossan nicht mehr vergessen. Von mir gibt es die volle Punktzahl !

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Bewegend
von vöglein aus B.-W. am 16.01.2016

Grace und Tippi, Zwillinge, Siamesische Zwillinge, an der Hüfte zusammengewachen. Grace beschreibt einen Zeitraum von ca. 7 Monaten. Die Mädels teilen sich nicht nur ihren Körper/Organe, nein, keine kann ohne die andere sein. Da ein Großteil der Kosten für ärztliche Untersuchungen draufgeht, müssen die Mädchen eine öffentliche Schule besuchen. ... Grace und Tippi, Zwillinge, Siamesische Zwillinge, an der Hüfte zusammengewachen. Grace beschreibt einen Zeitraum von ca. 7 Monaten. Die Mädels teilen sich nicht nur ihren Körper/Organe, nein, keine kann ohne die andere sein. Da ein Großteil der Kosten für ärztliche Untersuchungen draufgeht, müssen die Mädchen eine öffentliche Schule besuchen. Mit allen damit verbundenen Sorgen und Nöten, stellen sie aber fest, dass Schule gar nicht so schlimm ist und finden Freunde. Freunde die ebenfalls anders sind. Man bekommt einen Eindruck, wie es sein muss anders zu sein, Die Autorin kommt ohne große Effekthascherei aus, kurze knappe Sätze, der Stil ungewöhnlich, wie die siamesischen Zwillinge. Aber auch spannend. Warum? Wie kann man Privatsphäre aufbauen, wenn ständig jemand mit einem verbunden ist? Es geht. Ein Buch das ich gerne gelesen habe und sehr gerne weiterempfehle, auch um "Anderssein" aus einer anderen Pespektive zu sehen. Ich habe im Nachgang einiges zu diesem wirklich interessanten Thema gegoogelt. Das Cover...... sehr gelungen und passend zum Inhalt des Buches. Von mir die volle Punktzahl!

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Eine ganz besondere Geschichte!
von Nadine H. aus Penzberg am 15.01.2016

Meine Meinung: Die Leseprobe (bei vorablesen.de) hat mich so neugierig gemacht auf das Buch. Eine Erzählung im Poesie-Format. Unglaublich ineressant. Auf den ersten Seiten habe ich mich dann allerdings gefragt: Kann ich ein ganzes Buch so lesen? Die Antwort ein paar Seiten später: Ja ich kann! Grace hat mich so schnell überzeugt.... Meine Meinung: Die Leseprobe (bei vorablesen.de) hat mich so neugierig gemacht auf das Buch. Eine Erzählung im Poesie-Format. Unglaublich ineressant. Auf den ersten Seiten habe ich mich dann allerdings gefragt: Kann ich ein ganzes Buch so lesen? Die Antwort ein paar Seiten später: Ja ich kann! Grace hat mich so schnell überzeugt. Ich fand ihre Erzählung von Beginn an sehr interessant und sobald ich meinen Lesefluss gefunden hatte war ich emotional völlig gefesselt von den Schwestern. Grace erzählt von ihrem Leben mit ihrer Zwillingsschwester. Die beiden verschmelzen zu einem Körper ab der Hüfte. Grace und Tippi sind zwei verschiedene Menschen, mit verschiedenen Persönlichkeiten, verschiedenen Gedanken, verschiedenen Interessen. Grace liest, Tippi schaut gerne Filme, Grace ist ruhig, Tippi sagt was sie denkt. Eigentlich zwei normale Teenager. Doch sie sind siamesiche Zwillinge und ihr Leben ist für mich als (zu dem Thema völlig unwissenden) Leser unglaublich interessant. Immer wieder habe ich mich fast schuldig gefühlt so normal zu sein. Die beiden werden immer angestarrt, es werden Bilder gemacht, es wird getuschelt - sie stehen immer im Rampenlicht (auf eine traurige Weise). Mich hat das ganze Buch über die Hoffnung begleitet, sollte mich das Leben mal auf die Probe stellen, dass, falls ich mal besondere Menschen treffe, ich genau so offen sein kann wie die wenigen Personen die Tippi und Grace mit offenen Armen empfangen. Für mich wichtig: Es ist kein Sicklit Buch! (Was ist Sicklit? Klick) Es ist kein Buch über Krankheit, es es ein Buch über zwei Schwestern. Die Definition mag zu Sicklit passen und doch ist es etwas anderes für mich. Der Schreibstil ist etwas ganz besonderes an diesem Buch. Auch wenn es eine normale Erzählung ist, ist alles im Gedichtformat. Absätze mitten im Satz. Zeilen mit einzelnen Wörtern. Absätze, Einrückungen, Seiten mit nur 5 Wörtern. Allerdings ist es nicht in "Reihmform". Wie ich schon geschrieben hatte, war ich mir erst nicht sicher ob ich mich an diese Art zu schreiben, bzw zu lesen, gewöhnen kann. Doch sobald ich in die Geschichte abtaucht war, bemerkte ich die Schreibweise nicht mal mehr. Vielleicht sogar das Gegenteil, die Schreibweise unterstütz die Geschichte regelrecht. Mein Fazit: Ein außergewöhnliches Buch! Emotional ergreifend und absolut lesenswert. Die Geschichte von Tippi und Grace wird mich noch lange begleiten.

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Zwei sind Eins
von einer Kundin/einem Kunden am 13.01.2016

Tippi und Grace sind Zwillinge, benannt nach Tippi Hedren und Grace Kelly, denn die Eltern der beiden sind große Hitchcock-Fans. Die beiden Schwestern sind besondere Zwillinge, denn die beiden sind ab der Hüfte zusammengewachsen und teilen sich einige Organe sowie zwei Beine. Doch nicht nur durch ihre Körper sind... Tippi und Grace sind Zwillinge, benannt nach Tippi Hedren und Grace Kelly, denn die Eltern der beiden sind große Hitchcock-Fans. Die beiden Schwestern sind besondere Zwillinge, denn die beiden sind ab der Hüfte zusammengewachsen und teilen sich einige Organe sowie zwei Beine. Doch nicht nur durch ihre Körper sind die beiden eng miteinander verbunden, auch ihre Zuneigung, ihr Aussehen, ihre Vorlieben und ihre Liebe zueinander machen sie zu einem unzertrennlichen Team. Bisher konnten sie durch Spenden und die Jobs ihrer Eltern zu Hause unterrichtet werden, doch als ihr Vater seinen Job verliert, müssen sie auf eine öffentliche Highschool und schon die Vorstellung von allen angeglotzt zu werden, lässt die Mädchen erschaudern. Doch als der Tag gekommen ist, ist alles nicht so schlimm, wie sie es sich vorgestellt haben, denn sie finden schnell zwei Freunde, Yasmeen und Jon, die bald ihre besten Freunde werden und, als eine Tragödie die beiden Mädchen erreicht, immer für sie da sind. Die berührende Geschichte der beiden Zwillingsschwestern wird aus der Sicht von Grace erzählt, die in kurzen Kapiteln in einer Art Interview aus ihrem und dem Leben ihrer Schwester berichtet. Ein wunderbarer Roman voller Gefühl, kraftvoll, aussagekräftig und einfach nur mitreißend!

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Eins
von Landbiene am 07.01.2016

Meinung zum Cover: Das Cover dieses Buches ist wunderschön gestaltet. Denn ein durchsichtiger und stabiler Schutzumschlag umfasst das Buch. Wird der Umschlag abgenommen bemerkt man erst, dass das Motiv gar nicht komplett auf das eigentliche Buch gedruckt ist, sondern sich die beiden Mädchen Köpfe von aneinander trennen! Wird das Buch... Meinung zum Cover: Das Cover dieses Buches ist wunderschön gestaltet. Denn ein durchsichtiger und stabiler Schutzumschlag umfasst das Buch. Wird der Umschlag abgenommen bemerkt man erst, dass das Motiv gar nicht komplett auf das eigentliche Buch gedruckt ist, sondern sich die beiden Mädchen Köpfe von aneinander trennen! Wird das Buch wieder eingeschlagen, verschmelzen die Köpfe zu einem! Wirklich faszinierend und einfallsreich! Eigene Inhaltsangabe: Tippi und Grace sind siamesische Zwillinge. Sie haben 2 Oberkörper, aber teilen sich zusammen 2 Beine, verschiedene Organe und die Extremitäten. Die Familie der Beiden hat jahrelang versucht sie vor den Blicken der Öffentlichkeit zu schützen. Doch der Familie gehen die finanziellen Mittel aus, da der Vater arbeitslos ist und die medizinische Versorgung der Beiden Unmengen kostet. So müssen Tippi und Grace auf eine öffentliche Schule gehen. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin lässt sich flüssig lesen. Die Sprache ist sehr einfach gehalten und passend für das empfohlene Alter zw. 12 und 15 Jahren. Mich als Erwachsene hat es aber auch nicht gestört! Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Grace geschildert. Irritierend fand ich vorerst die sehr, sehr kurzen Kapitel. Diese hatten jeweils einen Titel und sind von der Aufteilung her, eher mit dem Aufbau eines Gedichtes zu vergleichen. (Blockform & zwischen den Blöcken große Abstände).Im Laufe des Lesens gewöhnte ich mich aber an das etwas ungewöhnliche Format. Allgemeines zum Buch & Fazit: Das Buch ist sehr berührend und regt zum Nachdenken an. Besonders in Bezug auf Mobbing und das man sich glücklich schätzen kann mit dem was man hat. Im Prinzip sind die Tippi und Grace "ganz normale" Teenager die Dinge tun wollen, wie alle es in ihrem Alter eben tun. Zigaretten, Alkohol und die erste Liebe spielen dabei natürlich auch eine Rolle. Es ist faszinierend wie sie sich durch den Alltag "kämpfen" und den Menschen vermitteln möchten, dass sie es persönlich gar nicht als eine Tragödie ansehen, da es viel schlimmere Dinge gibt. Die Aufmachung der Kapitel ist etwas gewöhnungsbedürftig. Dadurch schrumpft die Seitenzahl von 424 auf ca. 200, weshalb das Buch sehr schnell weggelesen ist. Weiterhin hätte ich mir etwas mehr Details allgemein über das Thema siamesische Zwillinge gewünscht. Da es sich sich aber um ein Jugendbuch handelt, sehe ich darüber hinweg. Jedoch hat es mich so in seinen Bann gezogen, dass ich trotz kleiner Kritikpunkte volle 5 Sterne vergebe!

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