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Emil und die Detektive

(11)
Zum ersten Mal darf Emil allein nach Berlin fahren. Seine Grossmutter und die Kusine Pony Hütchen erwarten ihn am Blumenstand im Bahnhof Friedrichstrasse.
Aber Emil kommt nicht, auch nicht mit dem nächsten Zug. Während die Grossmutter und Pony Hütchen noch überlegen, was sie tun sollen, hat Emil sich schon in eine aufregende Verfolgungsjagd gestürzt.
Quer durch die grosse fremde Stadt, immer hinter dem Dieb her, der ihm im Zug sein ganzes Geld gestohlen hat.
Zum Glück bekommt Emil bald Unterstützung: von Gustav mit der Hupe und seinen Jungs.
Portrait
Erich Kästner (1899 - 1974) wurde in Dresden geboren. Nach Militärdienst und dem Ende des Ersten Weltkrieges studierte er Geschichte, Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft und promovierte. Er arbeitete als freier Journalist und Theaterkritiker für verschiedene Zeitungen und Magazine, u.a. für die berühmte "Weltbühne". 1928 veröffentlichte er sein erstes Buch, die zeitkritische Gedichtsammlung "Herz auf Taille", 1929 sein erstes Kinderbuch "Emil und die Detektive". Beide Werke begründeten bereits seinen späteren Weltruhm. Allein "Emil und die Detektive" wurde bisher in Deutschland millionenfach verkauft und in rund 60 Sprachen übersetzt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Erich Kästner aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen, seine Bücher wurden verbrannt. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges widmete sich Erich Kästner vorwiegend dem literarischen Kabarett und der Kinderliteratur, für die er u.a. mit dem internationalen Hans-Christian-Andersen-Preis ausgezeichnet wurde. Längst gehören seine Romane wie "Das doppelte Lottchen", "Pünktchen und Anton" oder "Der 35. Mai", um nur einige zu nennen, zu den Klassikern im Kinderzimmer und faszinieren unvermindert Leser und Publikum, im Buch, auf der Bühne und auf der Kinoleinwand.
Zitat
Nächstes Jahr hat sie den 100. Geburtstag, diese kleine grosse Geschichte, die zum Vorbild wurde für viele der besseren Kinderbücher, die die Kinder von heute lieben. Und als Klassiker weist sich dieses Buch wie kein zweites aus. Nicht nur wegen des Inhalts. Natürlich wird auch die Story nach wie vor als spannender Krimi gelesen. Nicht mal die Verfilmungen, so schön sie sind, konnten verhindern, dass die Kinder auch lesen wollen, wie der gute Emil in die grosse Stadt Berlin reist, auf der Fahrt beklaut wird, aber dann mithilfe seiner Cousine Pony Hütchen, Gustav, dem Jungen mit der Hupe und allen anderen jungen Detektiven den Dieb durch die Stadt jagt und letztlich überführt. Denn es ist die schlichte Sprache, mit der Erich Kästner Menschen, Beziehungen, Gefühle, Dinge, Verhältnisse, Spannung und Komik, Irrungen und Wirrungen so einfühlsam beschreibt, dass alles ganz aktuell und lebendig wirkt, trotz alter Kontexte und einiger nicht mehr gebräuchlicher Begriffe. Dieses Buch gehört nicht nur zum Kanon guter Literatur für Kinder, sondern es ist gewissermassen der Massstab dafür. Es ist seine so einfache Konstruktion, die viele Nachahmer gefunden hat von Paul Maar über Guus Kuijer bis hin zu Andreas Steinhöfel, die mit eben diesem genialen Muster neue Klassiker geschaffen haben. "Euch kann ich's ja ruhig sagen" meint Erich Kästner und verrät, dass er eigentlich ein ganz anderes Buch hatte schreiben wollen ... Zum Glück ist ihm dann beim nachdenklichen Zählen der Tischbeine die Geschichte mit Emil Tischbein eingefallen, und zum Glück haben andere Autoren dann die anderen Geschichten von irgendeiner blauen Flüssigkeit oder einer Fundnudel erzählt ... Aber Vorsicht: Das alles läuft nicht einfach von selbst. Man muss beim grossen Meister schon genau nachlesen, wie das geht: Wenn eine Geschichte lebendig sein und stimmen soll, dann müssen nicht nur die Menschen, sondern auch die Dinge, die Gefühle, die Verwicklungen, ja die "verschiedenen Elemente" einer Geschichte wie ein lebendiger Organismus zusammengefügt werden: zuerst durch das Buch, dann auch von seinen Lesern. Erst dann ist das Literatur. Das war vor 100 Jahren so, und das gilt noch immer. (Rezension von Gabriele Hoffmann aus dem Libri-Fachkatalog Harry & Pooh 2008/2009)
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 176, (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 10
Erscheinungsdatum 01.06.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783862724260
Verlag Dressler Verlag
Illustratoren Walter Trier
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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Zeitreise in die Kindheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 30.05.2016

Als ich noch ein Kind war habe ich die Geschichte so gerne Gelesen ich musste das eBook einfach haben und kann es nur empfehlen es ist eine kleine Zeitreise in die Kindheit für alle die damals gehofft haben das es Emil und seine Freunde gelingt den Dieb zufassen. Immer... Als ich noch ein Kind war habe ich die Geschichte so gerne Gelesen ich musste das eBook einfach haben und kann es nur empfehlen es ist eine kleine Zeitreise in die Kindheit für alle die damals gehofft haben das es Emil und seine Freunde gelingt den Dieb zufassen. Immer wieder das Lesen wert.

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0 0
prima
von Blacky am 23.04.2009
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Kurzbeschreibung Emil darf zum ersten Mal allein nach Berlin fahren. Im Zug wird ihm sein ganzes Geld gestohlen. Kaum ist Emil am Bahnhof ausgestiegen, heftet er sich dem Dieb an die Fersen. Zum Glück bekommt er bald Unterstützung von Gustav mit der Hupe und seinen Jungs, die Emil in einer... Kurzbeschreibung Emil darf zum ersten Mal allein nach Berlin fahren. Im Zug wird ihm sein ganzes Geld gestohlen. Kaum ist Emil am Bahnhof ausgestiegen, heftet er sich dem Dieb an die Fersen. Zum Glück bekommt er bald Unterstützung von Gustav mit der Hupe und seinen Jungs, die Emil in einer aufregenden Verfolgungsjagd quer durch die große Stadt helfen, den Dieb zur Strecke zu bringen. Ein Klassiker und ein ganz tolles Buch, das jeder gelesen haben sollte. Und mit dieser CD muss man nicht mal selbst lesen, sondern kann es sich vorlesen lassen. Prima

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2 0
Weltliteratur
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle (Saale) am 11.11.2009
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Erich Kästner hat hier ein wahres Kunstwerk von Buch geschaffen. Ich habe bereits die Vortsetzung dieses Buches ,,Emil und die drei Zwillinge" gelesen und bin immer noch von diesen Büchern fastziniert. Erich Kästner ist für mich einer der besten Autoren, die je gelebt haben.

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