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Engelskraut

Ein BUGA-Krimi

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Bundesgartenschau in Koblenz. Wie Leonardo da Vincis Vitruvmann liegt der Tote im Paradiesgarten - nackt, mit ausgestreckten Armen und Beinen, inmitten einer Kahlstelle, die von ätzenden Unkrautvernichtungsmitteln herrührt. Seine Identität steht schnell fest: Jürgen Klaussner ist Mitte vierzig, Inhaber einer Koblenzer Apotheke und junger Familienvater. Warum wurde er ausgerechnet auf dem BUGA-Gelände getötet? Oder war es am Ende ein inszenierter Selbstmord?
Immer tiefer wird Kommissarin Franca Mazzari in einen Fall hineingezogen, der sie auch ganz persönlich betrifft ...
Portrait
Gabriele Keiser, 1953 in Kaiserslautern geboren, studierte Literaturwissenschaften und lebt heute in Andernach am Rhein. Die Journalistin und Autorin hat zahlreiche Kurzgeschichten und mehrere Kriminalromane veröffentlicht, u.a. zusammen mit Wolfgang Polifka unter dem Pseudonym LEA WOLF. "Engelskraut" ist ihre vierte Veröffentlichung im Gmeiner-Verlag und der dritte Fall für Kommissarin Franca Mazzari.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 274
Erscheinungsdatum 07.02.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8392-1117-5
Reihe Kriminalromane im GMEINER-Verlag
Verlag Gmeiner Verlag
Maße (L/B/H) 201/120/20 mm
Gewicht 293
Auflage 4
Buch (Taschenbuch)
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Engelskraut
von Ikopiko aus Hesel am 19.08.2011

Die Bundesgartenschau in Koblenz zieht viele Besucher an. Aber es sind nicht nur Pflanzenfreunde, die sich hier versammeln. Immer wieder werden ganze Beete verätzt und kurz vor der Eröffnung der Gartenschau finden die Gärtner sogar eine Leiche. Die Kommissarin Franca Mazzari genießt die ruhige Zeit in ihrem Revier. Anscheinend befassen... Die Bundesgartenschau in Koblenz zieht viele Besucher an. Aber es sind nicht nur Pflanzenfreunde, die sich hier versammeln. Immer wieder werden ganze Beete verätzt und kurz vor der Eröffnung der Gartenschau finden die Gärtner sogar eine Leiche. Die Kommissarin Franca Mazzari genießt die ruhige Zeit in ihrem Revier. Anscheinend befassen sich alle mit der anstehenden Bundesgartenschau und haben kein Interesse an Kriminaldelikten, bis auf die Zerstörung einiger Pflanzen auf dem Ausstellungsgelände. Diese Ruhe wird jäh gestört, als ein Leichenfund gemeldet wird. Im „Paradiesgarten“ wird, aufgebahrt wie Leonardo Da Vincis „Vitruv-Mann“, ein Toter gefunden. Die Identität ist schnell geklärt. Bei dem Toten handelt es sich um einen Koblenzer Apotheker, der zwar Familie hatte, sich dadurch jedoch nicht davon abhalten ließ, im Internet ausgiebig nach Frauenbekanntschaften Ausschau zu halten. Ihren Fahndungsschwerpunkt legt die Polizei daher auf einschlägige Foren. Ihre Freizeit verbringt Franca Mazzari zu einem Großteil mit ihrer „Freundin“ Milla. Diese läuft ihr zufällig über den Weg und beide erinnern sich an die gemeinsame Zeit in ihrer Jugend. Jedoch haben sie unterschiedliche Erinnerungen. Während Milla sie als „dicke Freundinnen“ bezeichnet, hat Franca starke Schuldgefühle, denn Milla wurde in der Schulzeit von allen Kindern gehänselt und gemobbt. Auch Franca hatte sich an diesen Gemeinheiten beteiligt. Die Ermittlungen in dem Mordfall und die Pflege der neuen Freundschaft mit Milla fordern Francas gesamte Kräfte. Aber gemeinsam mit ihrem Team löst sie auch diesen Fall. „Engelskraut“ ist Gabriele Keisers dritter Kriminalroman mit der Kommissarin Franca Mazzari. Sehr aktuell ist der Bezug zur diesjährigen Bundesgartenschau in Koblenz. Die Protagonistin steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Ihr Leben als alleinerziehende, vollerwerbsfähige Mutter hat sie im Griff. Durch die neue Freundschaft mit Milla kommt wieder etwas „frischer Wind“ in ihr Leben. Franca ist unkompliziert und es macht Spaß, lesend an ihrem Leben teilzunehmen. Die Nebencharaktere sind liebevoll beschrieben. Hans Kleinkauf ist ein Witwer, der in diesem Roman einen zweiten Frühling erlebt und langsam und vorsichtig die Erinnerungen an seine verstorbene Frau lockert und voller Tatendrang nach vorne blickt. Die Praktikantin Clarissa hat eine freundliche aufmerksame Art, durch die sie sofort ins Ermittlungsteam integriert wird. Hier zeigt sich, dass reine Äußerlichkeiten schnell täuschen können, denn optisch stellt Clarissa nicht das Idealbild einer Kommissarin dar. Milla ist ein Schwan, der sich aus einem hässlichen Entlein entwickelt hat. Als Kind wurde sie gehänselt, jetzt wickelt sie die Männer um ihren Finger. Jede Figur ist einem sofort vertraut, sodass man sich vollends auf das Rätseln über den Mörder stürzen kann. Ein deutscher Krimi in „Tatort-Manier“. Obwohl es der dritte Teil einer Serie ist, lässt er sich eigenständig lesen. Ich werde mich nun auf die Suche nach den ersten beiden Teilen machen.

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Bundesgartenschau mit Hindernissen
von Penelope1 aus Rheinland Pfalz am 21.02.2011

Die Bundesgartenschau: Ein großes Ereignis für alle Blumen- und Pflanzenliebhaber – aber ebenfalls für die Polizei: nicht genug damit, dass einige Beete durch scharfe Unkrautvernichtungsmittel zerstört wurden und nur wenige Tage vor der Eröffnung schnell neu bepflanzt werden müssen, nein – nun ist ausgerechnet in einem Beet im Paradiesgarten... Die Bundesgartenschau: Ein großes Ereignis für alle Blumen- und Pflanzenliebhaber – aber ebenfalls für die Polizei: nicht genug damit, dass einige Beete durch scharfe Unkrautvernichtungsmittel zerstört wurden und nur wenige Tage vor der Eröffnung schnell neu bepflanzt werden müssen, nein – nun ist ausgerechnet in einem Beet im Paradiesgarten die nackte Leiche eines Koblenzer Apothekers gefunden worden, deren Positionierung an die Zeichnung „Vitruvmann“ von Leonardo da Vinci erinnert. Ein Symbol? Mord oder Selbstmord? Die Todesursache: Vergiftung mit einem pflanzlichen Mittel. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Toten und der mutwilligen Zerstörung der Beete? Die Koblenzer Kommissarin Franca Mazzari und Ihr Kollege Bernhard Hinterhuber ermitteln. Franca ahnt nicht, dass sie selbst tiefer in diesen Fall verwickelt ist, als sie glaubt und dass auch ihr Leben in Gefahr ist… ** Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: die BUGA findet dieses Jahr in Koblenz statt und so ist der dritte Fall der sympathischen Kommissarin Franca Mazzari und ihres Kollegen Bernhard Hinterhuber natürlich ganz aktuell. Gespannt verfolgte ich die Ermittlungen und die Ereignisse vor dem Hintergrund der Bundesgartenschau. Die Autorin gibt einige wissenswerte Informationen über die BUGA 2011 in Koblenz und führt den Leser an bekannte und historische Schauplätze der Rhein-Mosel-Stadt. Gleichzeitig lernte ich ganz nebenbei einiges über die Heilkraft, aber auch die Gefahr von Kräutern und Gewächsen, die in der richtigen Dosis und Zusammensetzung heilsam, aber falsch angewendet genauso gefährlich sein können. Dass man aus (Un)kräutern wie z.B. dem Schierling auch Halluzinogene und Gifte herstellen kann, ist vielen sicherlich fremd und auch die Alraune, die wir spätestens seit Harry Potter bereits ansatzweise kennen, finden ihren Platz. Aber keine Angst, dies geschieht ganz unauffällig und stört den Fluss des Krimis in keinster Weise, im Gegenteil, sie sind Bestandteil der modernen Ermittlungen, in der auch WLAN und Internet-Kriminalität keine Fremdwörter sind. Der Erzählstil ist flüssig und die wechselnden Perspektiven geben Einblicke in die Charaktere der diversen Personen und sorgen dafür, dass die Spannung aufrecht erhalten wird. Ich bin sicher, dass ich mich bei meinem Besuch der Bundesgartenschau 2011 an diesen besonderen Krimi von Gabriele Keiser erinnern werde…

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Miss Marple aus der Süßwarenabteilung
von Zabou1964 aus Krefeld am 24.05.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Das Cover dieses Krimis ziert das Fenster eines für das Ruhrgebiet typischen Backsteinbaus. Das Fenster spiegelt einen blauen Himmel, der glänzend gedruckt ist. Der Rest der Oberfläche ist matt. Der Klappentext gibt an, dass der Roman in einer Zechensiedlung in Gelsenkirchen spielt. Da ich das Ruhrgebiet und die Menschen,... Das Cover dieses Krimis ziert das Fenster eines für das Ruhrgebiet typischen Backsteinbaus. Das Fenster spiegelt einen blauen Himmel, der glänzend gedruckt ist. Der Rest der Oberfläche ist matt. Der Klappentext gibt an, dass der Roman in einer Zechensiedlung in Gelsenkirchen spielt. Da ich das Ruhrgebiet und die Menschen, die dort leben, sehr mag, musste ich dieses Krimidebüt der Autorin lesen. Und ich habe es keine Sekunde bereut. Margareta Sommerfeld ist Verkäuferin bei Hertie in der Süßwarenabteilung. Sie hat sich gerade von ihrem untreuen Lebensgefährten Bertl getrennt und lebt nun alleine, allerdings in unmittelbarer Nähe ihres Elternhauses. Um sich abzulenken, unternimmt sie oft Spaziergänge über den nahegelegenen Friedhof. Als dort die Leiche einer jungen Frau entdeckt wird, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln. Doch schon bald geschieht ein zweiter Mord. Wer kann der Täter sein? Das Muttersöhnchen Walter, das noch mit 50 Jahren bei Mama lebt? Oder ist es Karl-Heinz? Der Mann mit den Eisaugen, der als „Späher“ den Totenzügen auf dem Friedhof voran geht. Ihr Liebhaber Karol, der als illegaler Einwanderer bei seiner Tante Henriette im Haus gegenüber lebt, hat auch ein Geheimnis. Schon bald gerät Margareta selbst in Gefahr. Die Figuren in diesem Roman sind zum Teil sehr überzeichnet und wirken fast schon skurril. Allen voran natürlich das Muttersöhnchen Walter. Aber auch der Casanova Bertl, der jedes Wochenende eine andere Tussi abschleppt, oder Margaretas Mutter, die ihr Leben als Hausfrau und Mutter fristen musste, da sich das damals so gehörte, sind typische Charaktere, wie sie nicht nur im Ruhrgebiet vorkommen. Margareta selbst ist eine sympathische Frau, die, gefrustet von ihrer letzten gescheiterten Beziehung, zunächst keine Gefühle mehr zulassen will. So beschränkt sich ihre Beziehung zu Karol auf das rein Sexuelle. Als Verkäuferin in der Süßwarenabteilung von Hertie ist sie intellektuell stark unterfordert. Der Vater war damals der Ansicht, dass Mädchen nichts lernen müssten, da sie sowieso heiraten. Deshalb kniet sie sich in den Kriminalfall und forscht auf eigene Faust nach dem Mörder. Die Geschichte ist im auktorialen Stil verfasst. Meistens wird aus Margaretas Sicht erzählt. Doch zum Ende hin erfährt der Leser auch immer wieder etwas aus der Sicht des Täters. Das hat es mir ermöglicht mitzurätseln. Dabei hat die Autorin immer wieder geschickte Fährten gelegt, die mich das ein oder andere Mal auf die falsche Spur gelenkt haben. So war mir bis fast zum Schluss nicht klar, wer der Mörder war. Die klare Sprache und die humorvollen Dialoge, verbunden mit einer angenehmen Schriftgröße, haben das Lesen für mich zu einem Genuss gemacht. Einzig die Tatsache, dass die Polizei gar nicht auf Margaretas Alleingang aufmerksam wird und sie ungehindert Detektivin spielen kann, fand ich teilweise etwas unglaubwürdig. Aber das hat mein Lesevergnügen nicht gemindert. Ich hoffe inständig, dass die Autorin aus Margareta Sommerfeld eine Serienheldin macht. Sehr gerne würde ich mit der Miss Marple aus der Süßwarenabteilung wieder auf Verbrecherjagd gehen! Fazit: Ein großartiges Krimidebüt, das mir sofort Lust auf weitere Folgen gemacht hat. Ein Buch wie der Ruhrpott: Geradlinig, bissig und doch absolut liebenswert!

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Toller Einstieg
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 03.05.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch ist mein Einstieg in die Krimis von Margit Kruse.Hoffentlich folgen noch mehr.Eine ganz normale Frau,Margareta,schliddert ungewollt in einen Mordfall,dem dann sogar noch einige folgen.Bei der Aufklärung verliebt sie sich in einen Mann,den es gar nicht gibt,erlebt ihre Mutter völlig abgedreht und gerät in grosse Gefahr.Die Umgebung und... Dieses Buch ist mein Einstieg in die Krimis von Margit Kruse.Hoffentlich folgen noch mehr.Eine ganz normale Frau,Margareta,schliddert ungewollt in einen Mordfall,dem dann sogar noch einige folgen.Bei der Aufklärung verliebt sie sich in einen Mann,den es gar nicht gibt,erlebt ihre Mutter völlig abgedreht und gerät in grosse Gefahr.Die Umgebung und die Menschen werden autentisch in Szene gesetzt und beschrieben.So manche Ähnlickeit fällt selbst mir auf und ich überlege,ob Teile meiner Familie der Autorin bekannt sind.Ein flott geschriebener Krimi,logisch aufgebaut und mit etwas Humor gewürzt.Ich fand es sehr schade,daß er plötzlich ausgelesen war und wünsche mir mehr in dieser Art.

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