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Erbarmen

Der erste Fall für Carl Moerck, Sonderdezernat Q. Thriller. Ausgzeichnet mit dem Schwedischen Krimipreis 2010. Deutsche Erstausgabe

(121)

Und dann kam die Angst wie ein schleichendes Gift.
Die verzerrte Stimme kam aus einem Lautsprecher irgendwo im Dunklen: »Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weisst die Antwort: Warum halten wir dich fest?«
Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch sie ist nicht tot, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton gefangen gehalten.
Wer sind die Täter?
Was wollen sie von dieser Frau?
Und: Kann ein Mensch ein solches Martyrium überleben?

Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 19.10.09
In Dänemark gilt Jussi Adler Olsen als bestverkaufter Krimiautor. Dort ist bereits der zweite Fall von Carl Morck erschienen. Adler Olsen schreibt psychologische Thriller, die einen kräftig durchschütteln, menschlich sind und in einem lockeren Tonfall daherkommen. Er versteht es Spannung aufzubauen und sie bis zum Ende zu halten. Das Zusammenspiel von Carl Morck und Assad hat etwas von einer modernen Variante von Hercule Poirot und Captain Hastings aus der Fernsehserie nach den Romanen von Agatha Christie. Mit Merete leidet man jede Sekunde. Und diese Gefühle sind beängstigend. Das Buch ist brandaktuell. "Erbarmen" hat grosse Klasse! Ein Thriller, der auf Bereichen vollkommen überzeugt.
Portrait

Jussi Adler-Olsen veröffentlicht seit 1997 Romane, seit 2007 die erfolgreiche Serie um Carl Mørck vom Sonderdezernat Q. Mit den Thrillern >Erbarmen<, >Schändung<, >Erlösung<, >Verachtung<, 'Erwartung' und 'Verheissung' sowie mit seinen Romanen >Das Alphabethaus< und >Das Washington Dekret< stürmt er die internationalen Bestsellerlisten. Seine vielfach preisgekrönten Bücher erscheinen in über 40 Ländern und werden mehrfach verfilmt.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 420
Erscheinungsdatum 01.10.2009
Serie Carl Mørck - Sonderdezernat Q 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-24751-1
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 210/120/37 mm
Gewicht 506
Originaltitel Kvinden i buret
Auflage 11. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„beklemmend“

Sandra Wittwer, Buchhandlung Winterthur

Dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven!
Merete Lynggaards wird sieben Jahre in einer Druckluftkammer gefangen gehalten, ohne dass sie den Grund kennt. Gleichzeitig stolpert Ermittler Carl Morck über ihren bereits abgeschlossenen Fall. Das Buch hat mich von Anfang an in Atem gehalten und Adler-Olsen hat mit Morck einen wunderbar
Dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven!
Merete Lynggaards wird sieben Jahre in einer Druckluftkammer gefangen gehalten, ohne dass sie den Grund kennt. Gleichzeitig stolpert Ermittler Carl Morck über ihren bereits abgeschlossenen Fall. Das Buch hat mich von Anfang an in Atem gehalten und Adler-Olsen hat mit Morck einen wunderbar neuen Krimihelden mit ganz vielen Ecken und Kanten geschaffen. Toll!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
121 Bewertungen
Übersicht
87
30
3
1
0

Geht unter die Haut
von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 22.02.2011

In " Erbarmen " geht es um den ersten Fall für Kommissar Carl Mörck als Leiter des Sonderdezernats Q in Kopenhagen. Nach seinem letzten Einsatz ist der kauzige Kriminalbeamte traumatisiert. Er selbst wurde angeschossen und dabei vergleichsweise leicht verletzt, ein Kollege wurde aber sehr schwer verwundet und ein anderer ist... In " Erbarmen " geht es um den ersten Fall für Kommissar Carl Mörck als Leiter des Sonderdezernats Q in Kopenhagen. Nach seinem letzten Einsatz ist der kauzige Kriminalbeamte traumatisiert. Er selbst wurde angeschossen und dabei vergleichsweise leicht verletzt, ein Kollege wurde aber sehr schwer verwundet und ein anderer ist dabei ums Leben gekommen. Mörck hat Probleme, das Erlebte zu verarbeiten. Und um ihn gewissermaßen zu schonen, wird kurzerhand das Sonderdezernat Q ins Leben gerufen, das sich ausschließlich um alte, nicht gelöste Fälle kümmern soll. Mörck wird zu dessen "Chef" befördert. Allerdings ist er der einzige Mitarbeiter dieser Abteilung, abgesehen vom Putzmann Assad, den er jedoch schnell zu seinem Assistenten macht. Der erste Fall , den er auf den Tisch bekommt, dreht sich um die spurlos verschwundene Politikerin Merete Lynggard. Man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch Beweise gibt es nicht und die Leiche wurde auch nicht gefunden. Mörck macht sich auf seine eigenwillige Art an die Ermittlungen und stößt so auf Ungereimtheiten. Und so erleben wir, wie dieser schrullige, launische und dennoch irgendwie sympathische Kommissar Stück für Stück das Puzzle zusammensetzt. Diese Perspektive des Krimis ist spannend, hat aber durchaus auch Momente, die einen schmunzeln lassen. Um so härter ist jedoch der zweite Handlungsstrang der Geschichte. Hier haben wir intensiv an Meretes Martyrium teil. Sie ist tatsächlich nicht tot, sondern wurde entführt und seit Jahren in einem Betonbunker unter grausamen, menschenunwürdigen Bedingungen gefangen gehalten. Sie weiß aber zunächst nicht von wem und warum. Die Beschreibung ihrer andauernden Qualen ist sehr subtil und erzeugt Gänsehaut. Man kann die Schrecknisse kaum fassen. Jussi Adler- Olsen bedient sich eines sehr klaren, schon fast einfachen Schreibstils, der dennoch sehr ausdrucksvoll ist und hochgradige Spannung aufbaut. Der Wechsel zwischen den nervenaufreibenden Bildern von Meretes Gefangenschaft und den dagegen eher ruhiger wirkenden Ermittlungen des Kommissars fand ich besonders gelungen. Und das Ganze gipfelt schließlich in einem atemberaubenden Ende. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Eine wirklich fesselnde Lektüre.

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2 0
Spannung pur!
von klees6 aus Kleve am 30.11.2010

Nachdem Merete auf einem Ausflug verschwindet, wird davon ausgegangen, dass sie über Bord gegangen und ertrunken sein muss. Dass dem so ist kann Carl Mork vom Sonderdezernat Q nicht glauben. Nachdem er aufgrund eines folgenschweren Einsatzes länger nicht im Dienst war steigt er mit den Ermittlungen in diesem Fall... Nachdem Merete auf einem Ausflug verschwindet, wird davon ausgegangen, dass sie über Bord gegangen und ertrunken sein muss. Dass dem so ist kann Carl Mork vom Sonderdezernat Q nicht glauben. Nachdem er aufgrund eines folgenschweren Einsatzes länger nicht im Dienst war steigt er mit den Ermittlungen in diesem Fall wieder ein. Und tatsächlich findet er immer mehr Gründe und Hinweise für seine Bedenken. Merete dagegen weiß nicht, wo sie ist und wer ihr das, was geschieht antut. Sie weiß auch nicht die rettende Antwort auf die Frage „Warum bist du hier?“ So sitzt sie weiter in einer mal stockfinsteren, mal beleuchteten Kammer, in dem die Druckverhältnisse auf Dauer so geändert werden, dass sie sterben wird. So zieht sich durch das ganze Buch eine beklemmende Atmosphäre. Man mag das Buch gar nicht weg legen, sondern fiebert mit den Protagonisten, dass alles ein gutes Ende nehmen wird. Spannung pur und nur zu empfehlen!

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2 0
Fesselnd!! Spannung pur!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Dorsten am 04.11.2010

Ein spektakulärer Thriller. Ich habe selten bei einem Buch so mitgefiebert wie bei diesem. Eine mal etwas andere Handlung, die einen von Anfang an in seinen Bann zieht. Ein absoluter Alptraum. Alleine die Vorstellung diese Frau, eingesperrt in diesem Raum zu sein,lässt einem nicht mehr los.Gleichzeitig ist dieses Buch... Ein spektakulärer Thriller. Ich habe selten bei einem Buch so mitgefiebert wie bei diesem. Eine mal etwas andere Handlung, die einen von Anfang an in seinen Bann zieht. Ein absoluter Alptraum. Alleine die Vorstellung diese Frau, eingesperrt in diesem Raum zu sein,lässt einem nicht mehr los.Gleichzeitig ist dieses Buch aber auch geistreich und witzig.Die Dialoge zwischen Komissar Carl und sein Assistent Assad sind einfach genial. Dieser Thriller ist sehr zu empfehlen. Den sollten sie unbedingt lesen.

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2 0
Spannend
von Alexia am 29.10.2010

Merete hat Geburtstag. Eigentlich ein Tag der Freude. Aber in Meretes Fall bedeutet es lediglich, dass sie an diesem Tag das Licht eingeschaltet bekommt, denn: „Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an... Merete hat Geburtstag. Eigentlich ein Tag der Freude. Aber in Meretes Fall bedeutet es lediglich, dass sie an diesem Tag das Licht eingeschaltet bekommt, denn: „Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?“ Merete ist Politikerin. Jung, schön, aufstrebend, extrem dynamisch. Und sie wurde entführt. Die Polizei hat den Fall schon seit Jahren ad acta gelegt und geht entweder von Selbstmord oder einem Unglücksfall aus, denn Merete verschwand spurlos von einer Fähre. Kein Anhaltspunkt für ein Verbrechen. Carl Morck ist ein altgedienter Ermittler bei der Polizei in Kopenhagen. Unbeliebt bei vielen seiner Kollegen, unbequem, ist er nach einer beruflichen Tragödie nicht mehr der Alte. Bei einem Überfall auf ihn und zwei seiner Kollegen wurde einer getötet, der andere zum Krüppel geschossen und Carl selbst, der einigermaßen unverletzt aus der Geschichte herauskam, seelisch extrem angeschlagen. Und nun ist er wieder zurück. Aber wohin mit ihm, einen Mann, mit dem keiner zusammenarbeiten möchte? Da kommt es gerade recht, dass ein neues Sonderdezernat eingerichtet wird. Und Carl soll der Kopf dieses Dezernates werden. Der Kopf und der einzige Mitarbeiter. Zuständig für all die Fälle, die noch nicht gelöst worden sind. So wie Meretes Fall… Zwar ist schnell klar, warum Merete festgehalten wird, aber trotzdem ist „Erbarmen“ ein spannender, atemberaubender Kriminalroman. Zu tief sind die Abgründe, in die man hineinzuschauen gezwungen wird. Das Motiv von Meretes Entführung, der unbändige Hass, mit der die Tat ausgeführt wird. Und Carl, der sich langsam aber sicher in den Fall festbeißt und Meretes Spur verfolgt. Aber die Zeit wird knapp, denn es nähert sich der Tag, an dem Merete für ihre Taten mit dem Leben büßen soll…

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2 0
Spannung Pur
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 27.07.2011

Am liebsten würde man das Buch nicht mehr weglegen. Ein würdiger Nachfolger von Stieg Larsson. Die Figuren sind reichlich skuril und mit unter lustig. Die Handlung nervenaufreibend spannend

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1 0
Geniales Buch - Hochspannender Krimi
von Roman Meier aus Niederweningen am 23.07.2011

Ich hab das Buch innert weniger Wochen durch gelesen. Wunderschön und grausam geschrieben, aber auch total spannend. Kann ich an jeden eingefleischten Psychothriller-Fan weiterempfehlen. Kauf-und Lesepflicht!

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1 0
Neues Lesefutter für Krimifans
von einer Kundin/einem Kunden am 16.11.2010

Der erste Fall für Carl Morck, Leiter des Sonderdezernates Q. Eigentlich ist dieses Sonderdezernat nur eine Möglichkeit, den unbeliebten Ermittler Carl Morck in einen Kellerraum abzuschieben, wenn man ihn schon nciht anders loswerden kann. Wer kann denn auch damit rechnen, daß er gleich den ersten Fall bravourös löst. Mit... Der erste Fall für Carl Morck, Leiter des Sonderdezernates Q. Eigentlich ist dieses Sonderdezernat nur eine Möglichkeit, den unbeliebten Ermittler Carl Morck in einen Kellerraum abzuschieben, wenn man ihn schon nciht anders loswerden kann. Wer kann denn auch damit rechnen, daß er gleich den ersten Fall bravourös löst. Mit Hilfe des libanesischen Putzmannes Assad, der sich mehr oder weniger selbst zu seinem Assistenten ernennt, löst Carl den Fall der vor Jahren verschwundenen Politikerin Merete Lynggard. Spannend, gut geschrieben und ein Tipp für alle Fans von Stieg Larsson.

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1 0
"... Warum bis Du hier ...?"
von Bellexr aus Mainz am 19.04.2010

Das ist die alles entscheidende Frage in Merete Lynggaards Leben. Als sie mit ihrem Bruder einen Schiffsausflug macht, wird die junge Politikerin entführt und seitdem in einem betonierten Raum gefangen gehalten. Das erste Jahr muss sie in völliger Dunkelheit leben, dann kommt die alles entscheidende Frage ihrer Entführer, auf... Das ist die alles entscheidende Frage in Merete Lynggaards Leben. Als sie mit ihrem Bruder einen Schiffsausflug macht, wird die junge Politikerin entführt und seitdem in einem betonierten Raum gefangen gehalten. Das erste Jahr muss sie in völliger Dunkelheit leben, dann kommt die alles entscheidende Frage ihrer Entführer, auf die Merete jedoch keine Antwort findet. Darauf folgt ein Jahr im Dauerlicht und wieder wird danach die entscheidende Frage gestellt, deren Antwort Merete auch dieses Mal schuldig bleiben muss. In der Zwischenzeit geht der Rest der Welt davon aus, dass sie bei dem Bootsausflug über Bord gegangen ist. Als im Morddezernat Kopenhagen das Sonderdezernat Q eingerichtet wird und Carl Mork die Leitung übernimmt, rollt dieser den Fall Lynggaard wieder auf und stößt zusammen mit seinem syrischen Assistenten Hafez el-Assad auf einige Ungereimtheiten. Ein spannender Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Der gesamte Psychothriller ist atmosphärisch dicht umgesetzt, zu keiner Zeit kommt auch nur der Hauch von Langeweile auf. Ganz im Gegenteil, man ist von Anfang an gefesselt an die Geschichte. Lange Zeit rätselt man genau wie Merete über das Warum nach. Warum wird sie festgehalten und vor allem, was will der oder die Entführer? Welche Ziele verfolgen sie? Diese Fragen werden im letzten Drittel gelöst, wobei man jedoch nach gut der Hälfte des Thrillers die Lösung erahnen kann. Die Story ist absolut schlüssig umgesetzt, die Erzählstränge wechseln ständig zwischen den Ermittlern und Merete und die Lösung des Falls ist so logisch, dass man sich wundert, nicht gleich zu anfangs schon darauf gekommen zu sein. Die Beschreibungen von Merete in ihrem isolierten Betonraum sind sehr bedrückend und unvorstellbar grausam. Die Entführer nehmen ihr ihre Würde, indem sie sie rund um die Uhr per Kamera überwachen und ihr somit keine Intimsphäre gestatten wie auch absolut keine hygienischen Möglichkeiten - bis auf einen Toiletteneimer - zur Verfügung stellen. So muss sie während der ganzen Jahre in ein und derselben Kleidung verbringen, hat keine Möglichkeit sich zu waschen oder die Zähne zu putzen. Essen und Trinken erhält sie einmal pro Tag durch eine Schleuse und das war es auch schon. Kommunikation findet nur einmal im Jahr zu ihrem Geburtstag statt. Die Entführer halten sie wie ein Tier und Merete droht mehr als einmal, an ihrer Gefangenschaft zu zerbrechen. Trotz der beklemmenden Geschichte gelingt es Jussi Adler-Olsen zwischendurch immer wieder, einem zum Schmunzeln und stellenweise sogar zum Auflachen zu bringen. Sein Protagonist Carl ist herrlich zynisch, selbstironisch und ein absoluter Einzelgänger. Ihm zur Seite steht ihm der Syrer Assad, eigentlich nur als Putzmann und "Mädchen für alles" gedacht, entwickelt er sich im Lauf der Story zu einem unverzichtbaren Helfer mit ungeahnten Fähigkeiten. Die Kabbeleien der Beiden sind erfrischend und lockern das Ganze etwas auf. Auch die anderen Charaktere sind sehr facettenreich, lebendig beschrieben und überraschen ein ums andere Mal. Fazit: Jussi Adler-Olsen ist mit "Erbarmen" ein hervorragender Psychothriller gelungen, der einen von der ersten Seite an fesselt, einen Protagonisten vorzuweisen hat, den man mit seinem Macken einfach mögen muss und einer Story, die einfach nur alptraumhaft ist.

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1 0
Kein Erbarmen
von Toschi3 aus Königswinter am 12.11.2009

Eine junge erfolgreiche Politikerin verschwindet auf einer Ostseefähre spurlos. 5 Jahre später: ein Polizist wird „strafbefördert“. Aufgrund eines Traumas ist er nicht mehr für die Mordkommission geeignet und bekommt eine eigene „Abteilung“. Diese soll alte Fälle aufarbeiten. Dabei stößt er, wenn auch zunächst eher widerwillig, auf den Fall der... Eine junge erfolgreiche Politikerin verschwindet auf einer Ostseefähre spurlos. 5 Jahre später: ein Polizist wird „strafbefördert“. Aufgrund eines Traumas ist er nicht mehr für die Mordkommission geeignet und bekommt eine eigene „Abteilung“. Diese soll alte Fälle aufarbeiten. Dabei stößt er, wenn auch zunächst eher widerwillig, auf den Fall der Politikerin. Hat sie tatsächlich Selbstmord begangen oder hat ihr behinderter Bruder sie ins Meer gestoßen? Der Leser weiß aufgrund der parallelen Handlung: sie ist entführt worden. Und ihre Zeit läuft ab. Und die Täter haben kein Erbarmen... Dieser dänische Krimi ist eine Klasse für sich. Er hat dieses düstere Flair, das skandinavische Autoren so gerne mitbringen. Dabei ist er aber nicht so blutrünstig wie viele amerikanische Thriller. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und sehr fesselnd. Er bindet den Leser sehr schnell in die Handlung ein, verknüpft das Schicksal der handelnden Personen geschickt mit den Emotionen des Lesers. Dabei wirken seine Charaktere überzeugend und haben die nötige Tiefe. Der Krimi ist nie langweilig oder langatmig und am liebsten möchte man hinten nachschauen, wie es ausgeht. Die Parallelhandlungen erscheinen leider ein wenig konstruiert und dienen wohl lediglich dazu, zu beweisen, dass der Kommissar zu Unrecht „abgeschoben“ wurde. Ansonsten sind sie reiner Füllstoff. Aber trotzdem: Ein 5-Sterne-Krimi!

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1 0
Kein Erbarmen
von Toschi3 aus Königswinter am 12.11.2009

Eine junge erfolgreiche Politikerin verschwindet auf einer Ostseefähre spurlos. 5 Jahre später: ein Polizist wird „strafbefördert“. Aufgrund eines Traumas ist er nicht mehr für die Mordkommission geeignet und bekommt eine eigene „Abteilung“. Diese soll alte Fälle aufarbeiten. Dabei stößt er, wenn auch zunächst eher widerwillig, auf den Fall der... Eine junge erfolgreiche Politikerin verschwindet auf einer Ostseefähre spurlos. 5 Jahre später: ein Polizist wird „strafbefördert“. Aufgrund eines Traumas ist er nicht mehr für die Mordkommission geeignet und bekommt eine eigene „Abteilung“. Diese soll alte Fälle aufarbeiten. Dabei stößt er, wenn auch zunächst eher widerwillig, auf den Fall der Politikerin. Hat sie tatsächlich Selbstmord begangen oder hat ihr behinderter Bruder sie ins Meer gestoßen? Der Leser weiß aufgrund der parallelen Handlung: sie ist entführt worden. Und ihre Zeit läuft ab. Und die Täter haben kein Erbarmen... Dieser dänische Krimi ist eine Klasse für sich. Er hat dieses düstere Flair, das skandinavische Autoren so gerne mitbringen. Dabei ist er aber nicht so blutrünstig wie viele amerikanische Thriller. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und sehr fesselnd. Er bindet den Leser sehr schnell in die Handlung ein, verknüpft das Schicksal der handelnden Personen geschickt mit den Emotionen des Lesers. Dabei wirken seine Charaktere überzeugend und haben die nötige Tiefe. Der Krimi ist nie langweilig oder langatmig und am liebsten möchte man hinten nachschauen, wie es ausgeht. Die Parallelhandlungen erscheinen leider ein wenig konstruiert und dienen wohl lediglich dazu, zu beweisen, dass der Kommissar zu Unrecht „abgeschoben“ wurde. Ansonsten sind sie reiner Füllstoff. Aber trotzdem: Ein 5-Sterne-Krimi!

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1 0
Beeindruckendes Pschothriller-Debut
von Xirxe aus Hannover am 13.10.2009

Das Buch beginnt - nach dem obligatorischen Prolog, der einen einstimmt auf das was kommt - eher verhalten. In zwei zeitlich versetzten Erzählsträngen werden auf den ersten 70 Seiten die Hauptpersonen beschrieben. Carl - ein sich selbst zermürbender Vizepolizeikommissar, seitdem während einer Mordermittlung ein Kollege starb und ein anderer... Das Buch beginnt - nach dem obligatorischen Prolog, der einen einstimmt auf das was kommt - eher verhalten. In zwei zeitlich versetzten Erzählsträngen werden auf den ersten 70 Seiten die Hauptpersonen beschrieben. Carl - ein sich selbst zermürbender Vizepolizeikommissar, seitdem während einer Mordermittlung ein Kollege starb und ein anderer schwer verletzt wurde, er selbst hingegen nur eine Schramme davontrug. Da niemand mit ihm zusammenarbeiten möchte, wird er 'wegbefördert': Zum Leiter des Sonderdezernat Q, spezialisiert auf lang zurückliegende, ungelöste Fälle. Ihm zur Seite steht Hafez el-Assad, eine syrische Hilfskraft als Mädchen für alles, der sich jedoch schnell auf eine unnachahmliche Art und Weise unersetzlich macht. Er ist es auch, der den Fall des ungeklärten Verschwindens von Merete Lynggard aus den Aktenbergen hervorkramt. Der zweite Erzählstrang handelt von Merete Lynggard, beginnend fünf Jahre zuvor einige Zeit vor ihrer Entführung. Während einer Reise mit ihrem Bruder wird sie betäubt und findet sich in einem dunklen Betonverlies wieder, das sie für lange Zeit nicht mehr verlassen wird. Auch wenn diser Thriller vergleichsweise wenig Blut und Gemetzel zu bieten hat und die Lösung relativ bald klar ist, lässt er an Spannung und Grausamkeit nichts zu wünschen übrig. Die Schilderungen von Meretes Isolationshaft, ihre Versuche ihren Lebenswillen aufrecht zu erhalten, der Kampf darum einen Rest von Würde zu bewahren - eindringlicher geht es kaum. Oder die Beschreibung ihrer Zahnschmerzen - es stehen einem die Nackenhaare zu Berge (mir zumindest). Fairerweise muss man dazu schreiben, dass dieser Teil nur ca. ein Drittel des Buches ausmacht. Der Rest 'gehört' den Ermittlern. Doch dies liest sich ebenso spannend und streckenweise durchaus amüsant, insbesondere was die Zusammenarbeit von Carl und Assad betrifft. Auch für Fortsetzungen sind genügend Handlungsfäden ausgelegt: Gelingt es Carl doch noch, die schöne Polizeipsychologin zum Essen einzuladen? Wie kommt sein behinderter Kollege mit der Situation klar? Welches Geheimnis verbirgt Assad? Alles in allem: Empfehlenswert, daher: LESEN!

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Der erste Fall für Karl Morck
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Karl Morck hat schlimme Zeiten durchgemacht. Einer seiner Kollegen ist tot und der andere liegt gelähmt im Krankenhaus, ohne Aussicht auf Besserung. Karl hat ein schlechtes Gewissen, weil er nicht gut bei der Schiesserei reagiert hat und froh war sich unter einem Körper zu verstecken. Er ist seit dem... Karl Morck hat schlimme Zeiten durchgemacht. Einer seiner Kollegen ist tot und der andere liegt gelähmt im Krankenhaus, ohne Aussicht auf Besserung. Karl hat ein schlechtes Gewissen, weil er nicht gut bei der Schiesserei reagiert hat und froh war sich unter einem Körper zu verstecken. Er ist seit dem mehr halbherzig bei der Arbeit. Sein Vorgesetzter verfolgt andere Pläne und schiebt Karl unter dem Vorwand er solle die neue Einheit, das Sonderdezernat Q leiten in den Keller ab. Ihm stehen keine Mittel zur Verfügung und er hat eigentlich auch keine großes Interesse daran, alte Fälle, die unaufgeklärt blieben zu bearbeiten. Doch dann wird im Assad als Hilfe zu Seite gestellt und sie bearbeiten ihren ersten Fall. Assad wird sehr sympathisch, aber etwas mysteriös dargestellt. Mal sehen, ob die Geheimnisse um ihn noch gelüftet werden. Karl dagegen schließt man einfach ins Herz. Er ist froh, das sein Mitbewohner die Hausarbeit erledigt, seine Ex-Frau nervt ihn manchmal was und sein Mitgefühl für seinen gelähmten Freund, dem er die Beihilfe zum Sterben verweigert, machen ihn sympathisch. Den Fall den sie bearbeiten dreht sich um die verschwundene Merete Lynggard. Es wird immer zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her gesprungen. Wir erfahren das Merete noch lebt und wie es ihr ergangen ist. Sie soll den Tätern die Frage beantworten warum sie sie gefangen halten und was das alles soll. Ich sage nur Rache. Der Autor hat diese Situation gut beschrieben, so das man gut mit Merete mitfühlen kann und am Ende mitfiebert. Kann sie gerettet werden und überlebt sie? Der Roman war spannend aufgebaut und man mußte einfach weiterlesen. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil, den ich hier noch liegen habe und natürlich auf den dritten!

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Toller Reihenauftakt!
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Willkommen im neu gegründeten Sonderdezernat Q! Hier arbeiten der mürrisch sarkastische Carl Morck und sein heiterer Assistent Assad. Alte, nie aufgeklärte Fälle sollen hier bearbeitet werden und der erste Fall in diesem Buch hat es dann auch gleich so richtig in sich. Grausam, brutal, nervenzehrend. Aber lesen Sie selbst. Das... Willkommen im neu gegründeten Sonderdezernat Q! Hier arbeiten der mürrisch sarkastische Carl Morck und sein heiterer Assistent Assad. Alte, nie aufgeklärte Fälle sollen hier bearbeitet werden und der erste Fall in diesem Buch hat es dann auch gleich so richtig in sich. Grausam, brutal, nervenzehrend. Aber lesen Sie selbst. Das Buch lebt zum einen von dem spannenden Fall, aber im Besonderen durch die beiden Charaktere, die in diesem Fall ermitteln. Dies bringt einen Schuss Humor in diesen adrenalingeladenen Krimi. Toll gemacht und als Auftakt der Serie gelungen. Auf geht's zu den nächsten Fällen!

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Das nenn ich einen Thriller
von scarlett_ohara aus Isselburg am 28.02.2015

Um es mal vorab zu sagen: Das ist einer der besten Thriller, die ich seit langem gelesen habe. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt und in verschiedenen Zeitschienen. Da ist zum einen die populäre junge Politikerin Merete Lyngaard, die in einer absolut ausbruchsicheren Kammer gefangen gehalten wird, ohne zu... Um es mal vorab zu sagen: Das ist einer der besten Thriller, die ich seit langem gelesen habe. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt und in verschiedenen Zeitschienen. Da ist zum einen die populäre junge Politikerin Merete Lyngaard, die in einer absolut ausbruchsicheren Kammer gefangen gehalten wird, ohne zu wissen warum. Sie verbringt dort insgesamt 5 Jahre unter widrigsten Umständen: Der Luftdruck wird jedes Jahr ein wenig erhöht, Nahrungsmittel und Toiletteneimer werden jeden Tag über eine Schleuse ausgetauscht, Kontakt nach außen nur über eine Sprechanlage einmal im Jahr, jahreswechselweise grelle Beleuchtung oder absolute Dunkelheit, ohne Austausch von Kleidung. Man liest das mit einer Gänsehaut und fragt sich, was kann ein Mensch wie lange aushalten, ohne den Verstand zu verlieren? Und warum tut jemand einem anderen Menschen so etwas an? Zum anderen ist da der Polizist Carl Moerk, der nach einer traumatischen Schiesserei, bei der ein Kollege stirbt, einer gelähmt im Krankenhaus liegt und er selbst angeschossen wird, seinen Dienst wieder aufnimmt, beladen mit Schuldgefühlen und so mürrisch, dass niemand mit ihm zusammenarbeiten will. Also bekommt er die Leitung des Pseudodezernats "Q", das anfangs nur aus ihm besteht und die Aufgabe hat, sich mit alten ungeklärten Fällen zu beschäftigen. Dann bekommt er Assad zugeteilt, der anfangs nur für niedere Tätigkeiten wie Putzen, Botengänge und dergleichen eingestellt wurde. Doch schnell zeigt sich, dass er wesentlich mehr kann, und so verbeissen Carl und Assad in den Fall Merete Lyngaard, die vor 5 Jahren spurlos verschwunden ist. Sie werden ein richtig gutes Team, und das Dezernat "Q" erwacht zum richtigen Leben. Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und der Spannungsbogen bleibt wirklich bis zum Schluss erhalten. Die Auflösung ist schlüssig und logisch. Die Figuren sind sehr anschaulich geschildert und, trotz, ihrer Knorrigkeit wie z.B. bei Carl, sehr sympathisch. Ein sehr guter Auftakt für eine neue Thriller-Reihe. Und ich kann es kaum erwarten, den nächsten Band in den Händen zu halten.

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Nichts für schwache Nerven...
von MissRichardParker am 06.12.2012

... aber sooooo spannend! Zwischendurch muss man einfach Luft holen um die Grausamkeit dieser Geschichte zu verarbeiten. Aber man will natürlich wissen wie es ausgeht und nimmt diese Hochspannung die zu Schlaflosigkeit führt gerne auf sich. Sehr lesenswert!

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Ein Fall für Carl Morck
von Christiane Hibbe aus Düren am 18.11.2012

"Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?" "Erbarmen" ist eines der spannendsten Bücher, das ich dieses... "Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?" "Erbarmen" ist eines der spannendsten Bücher, das ich dieses Jahr gelesen habe. Jussi Adler-Olsen hat es geschafft einen Thriller über ein komplett anderes und ungewöhnliches Thema zu schreiben. Das Sonderdezernat Q ermittelt in lange vergessenen Fällen die nie aufgeklärt wurden. Und Carl Morck ist ein Ermittler der liebenswerter kaum sein könnte. Unbedingt lesen!

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Erbarmen
von lilli15 aus HC am 26.05.2012

Erbarmen In diesem Thriller geht es in erster Linie um die traumatischen Ereignisse des Hauptkommissars Carl Morck. Bei einem Einsatz starb ein Kollege und ein anderer wurde lebensgefährlich verletzt. Er selbst wurde angeschossen und findet nur schwer wieder in den normalen Polizeidienst. Sein Chef richtet daraufhin für ihn ein Sonderdezernat Q... Erbarmen In diesem Thriller geht es in erster Linie um die traumatischen Ereignisse des Hauptkommissars Carl Morck. Bei einem Einsatz starb ein Kollege und ein anderer wurde lebensgefährlich verletzt. Er selbst wurde angeschossen und findet nur schwer wieder in den normalen Polizeidienst. Sein Chef richtet daraufhin für ihn ein Sonderdezernat Q ein, welches sich um zurückliegende Fälle kümmert, welche bisher zu den Akten gelegt wurden. Außerdem bekommt er einen Assistenten an die Seite, zum putzen, Akten sortieren und Tee kochen. Der erste Fall, den er sich aussucht, hat es gleich in sich. Ein atemloser Wettlauf um das Leben einer Frau, welche längst für tot gehalten wird, beginnt. Der Autor lässt uns in einem Alptraum blicken, der so glaubwürdig ist das sich der Leser selbst bedroht fühlt. Die Kälte der Verbrecher lässt einen erschauern , aber er lässt den Leser auch nachdenken, zu was die Menschen eigentlich in ihrer Wut und in ihrem Hass fähig sein können. Carl Morck ist ein genialer Ermittler ohne Heldenstatus, Gerechtigkeit und Menschlichkeit stehen bei ihm an erster Stelle. Ein durchweg gelungener Thriller, der sich flüssig und ohne Längen lesen lässt. Auch wenn schon bald klar ist, wer der Entführer ist, tut es der Spannung keinen Abbruch. Zu intensiv wird beschrieben, was Merete in ihrer Gefangenschaft zu erdulden hat. Ich denke, vom Assistenten Hafez el-Assad werden wir in den zukünftigen Romanen noch eine Menge Überraschungen erleben. Er war für mich eigentlich die interessanteste Figur überhaupt, mit vielen Geheimnissen und natürlich einer Menge kriminalistischer Fähigkeiten. Ein Thriller, sehr dramatisch und mit Suchtpotential. Lassen sie sich in seinen Bann ziehen. Sehr empfehlenswert.

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Kein Erbarmen
von einer Kundin/einem Kunden am 01.12.2011

Eine Frau gefangen in einer psychisch und physisch schrecklichen Kammer und ein Ermittler, der zwischen Trauma und Berufung schwankt. Zwei Menschen, deren Schicksal nach und nach verknüpft wird und beider Leben verändert. Auf den Inhalt möchte ich gar nicht näher eingehen, da ist die Gefahr zu viel zu verraten einfach... Eine Frau gefangen in einer psychisch und physisch schrecklichen Kammer und ein Ermittler, der zwischen Trauma und Berufung schwankt. Zwei Menschen, deren Schicksal nach und nach verknüpft wird und beider Leben verändert. Auf den Inhalt möchte ich gar nicht näher eingehen, da ist die Gefahr zu viel zu verraten einfach zu groß. Die Geschichte fängt an wie ein relativ typischer Krimi und entwickelt sich nach und nach zu einem fantastischen Thriller. Die Spannung wird mit jedem Kapitel gesteigert und der Leser zum miträtseln animiert. Einige Fragen werden immer wieder beantwortet und gleichzeitig neue aufgeworfen, so dass man beim Lesen selber zum Ermittler wird. Dass relativ schnell klar ist, wer kein Erbarmen mit der Hauptfigur hat, tut der Story und der Spannung keinen Abbruch. Für einen Thriller ist es auch normal früh den Täter zu kennen. Es geht schließlich vor allem um die Hintergrundgeschichte und den Umgang der Menschen miteinander. Und genau diese Aspekte werden hier unglaublich gut beschrieben. Das Ende ist nicht wirklich vorhersehbar und die letzten Seiten werden so zu einem dramatischen Höhepunkt. Genau richtig, meiner Meinung nach. Der Schreibstil ist keine literarische Meisterleistung und hat viele typische Charakteristika eines Thrillers. Aber was ist daran so schlecht? Der Autor schreibt gut und kann auch geschickt mit Zeitsprüngen umgehen (was leider nicht so oft vorkommt). Die Sprache ist bildhaft, so dass der Leser sich alles gut vorstellen kann und in dem Buch versinkt. Besonders positiv für mich war eher die europäische Art und Weise des Autors zu schreiben und weniger die skandinavische, die ich persönlich so gar nicht leiden mag. Auf jeden Fall ein zu Recht gewordener Bestseller und eine Leseempfehlung wert. Jetzt werde ich zusehen, dass ich schnell die anderen Fälle des Dezernates Q in die Finger bekomme.

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*~* Rache! *~*
von Melanie Enns aus L. am 25.10.2011

Wieder einmal zeigt es sich, daß Menschen eine Menge zu tun bereit sind um an den Personen Rache zu nehmen, die ihnen unvorstellbar schlimmes angetan haben. Natürlich geht es hier wieder einmal nur um einen Wahn, denn die Person war jung und hatte für ihr Tun und Handeln nun... Wieder einmal zeigt es sich, daß Menschen eine Menge zu tun bereit sind um an den Personen Rache zu nehmen, die ihnen unvorstellbar schlimmes angetan haben. Natürlich geht es hier wieder einmal nur um einen Wahn, denn die Person war jung und hatte für ihr Tun und Handeln nun wirklich keine Schuld an dem was folgt. Dennoch muss sie bestraft werden, denn wenn es kein Richter tut, dann muss man es wohl selbst in die Hände nehmen und der Person ihrer Freiheit berauben, ihr keine Möglich geben sich zu waschen oder die Zähne zu putzen, ihr Geschäft muss sie auch in dem Raum erledigen, den du ihr zur Verfügung stellt. Du überwachst sie und gibst ihr die Chance sich zu befreien jedes Jahr an ihrem Geburtstag. Nur leider, weiß sei lange nicht, wofür sie büßen muss. Erschreckend, was Merete durchleben muss. Ihre Ängste und die Demütigungen, die sie erfahren muss sind greifbar. Ich gestehe, daß ich einige Anläufe brauchte um das Buch zu Lesen. Teilweise musste ich mit mir kämpfen um es nicht wieder in die Ecke zu verbannen. Da ich es mir ausgeliehen habe und der nächste Leser schon am Start steht, hatte ich auch nur bedingt Zeit, also habe ich es durchgezogen. Wo mir lange Zeit der rote Faden fehlte und ich das Buch eher als Langweilig empfand, nahm es dann ab Mitte tatsächlich an Fahrt auf. Ich hatte schon nicht mehr zu Hoffen gewagt! Irgendwann habe auch ich kapiert, worum es überhaupt geht und warum Merete entführt wurde. Ganz schön harter Tobak und echt krank in meinen Augen, aber von Wahnsinn leben Bücher und wenn du wirklich glaubst ein Mensch ist Schuld an deinem persönlichen Unglück, könnte es vielleicht tatsächlich helfen ihn zu quälen und ihm seine Würde zu nehmen. Was natürlich völliger Blödsinn ist, denn niemand darf sich das Recht herausnehmen über einen anderen den Richter zu spielen. Gut, daß dann Carl Mørck und sein Assistent Assad in den Vordergrund treten und den Fall der jungen Parlamentsabgeordnete Merete Lynggaard neu aufrollen, denn ihr Verschwinden löst einige Fragen auf. Carl Mørck selbst hat genug Probleme das neue Sonderdezernat Q zu leiten. Sympathische Charaktere, die und durch diesen Thriller begleiten, der einiges an Überraschungen parat hält. Trotz einiger Anlaufschwierigkeiten bin ich im Nachhinein wirklich froh, daß ich es durchgezogen habe und das Buch eben nicht zur Seite gepackt habe, denn sonst hätte ich einen wirklich gewaltigen Showdown verpasst. Gerade die letzten Seiten des Buches – Epilog nennt man es – hält einige Überraschungen parat, die ich nicht missen möchte. Assad ist in diesem Thriller mein echter Held und ich hoffe, daß er in den nachfolgenden Romane um Carl Mørck nicht seinen ganz besonderen Charme verliert, denn er gibt den ganzen Grausamkeiten die nach und nach hervortreten, den nötigen Kick und Witz! Wenn ihr erst einmal hinein gefunden habt, dann werdet auch ihr das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollen, wetten?

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Tolles Buch!
von einer Kundin/einem Kunden am 24.11.2010

Komissar Carl Morck ermittelt in einem super spannenden Fall um eine seit fünf Jahren spurlos verschwundene Politikerin. Der Charakter Carls ist so direkt und unverblümt, man mag das Buch nicht mehr aus der Hand geben. Unbedingt lesen!

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