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F

Roman

(2)
Es ist der Sommer vor der Wirtschaftskrise. Martin Friedland, katholischer Priester ohne Glauben, trifft sich mit seinem Halbbruder Eric. Der hochverschuldete Finanzberater hat unheimliche Visionen, teilt davon jedoch keinem etwas mit. Schattenhafte Männer, sogar zwei Kinder warnen ihn, nur: Gelten diese Warnungen wirklich ihm, oder ist sein Zwillingsbruder Iwan gemeint, der Kunstkenner und Ästhet? Daniel Kehlmann erzählt von drei Brüdern, die – jeder auf seine Weise – Betrüger, Heuchler, Fälscher sind. Sie haben sich eingerichtet in ihrem Leben, doch plötzlich klafft ein Abgrund auf.
Ein Roman über Lüge und Wahrheit, über Familie, Fälschung und die Kraft der Fiktion – vielschichtig, geheimnisvoll und kühn.
Rezension
Beeindruckend, wie "F" mit jeder Veränderung der Perspektive an Rasanz und Dichte gewinnt. So nah kamen sich philosophischer Roman und Pageturner noch nie. Die Welt
Portrait
Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, lebt in Berlin. Sein Werk wurde u. a. mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem WELT-Literaturpreis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis und dem Thomas-Mann-Preis ausgezeichnet. Der Roman «Die Vermessung der Welt», in bisher 46 Sprachen übersetzt und von Detlev Buck verfilmt, wurde zu einem der erfolgreichsten deutschen Romane der Nachkriegszeit. Daniel Kehlmann ist Mitglied der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur sowie der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Zuletzt veröffentlichte er den Roman «F» und seine Frankfurter Poetikvorlesungen, "Kommt, Geister".




Weitere Veröffentlichungen:



Beerholms Vorstellung. Roman. 1997


Unter der Sonne. Erzählungen. 1998


Mahlers Zeit. Roman. 1999


Der fernste Ort. Novelle. 2001


Ich und Kaminski. Roman. 2003


Die Vermessung der Welt. Roman. 2005


Wo ist Carlos Montúfar? Über Bücher. 2005


Requiem für einen Hund. Ein Gespräch mit Sebastian Kleinschmidt. 2008


Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten. 2009


Lob. Über Literatur. 2010


Die Geister in Princeton. Theaterstück. 2011


Der Mentor. Theaterstück. 2012



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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 24.10.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-24927-3
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 191/125/27 mm
Gewicht 332
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 17.246
Buch (Taschenbuch)
Fr. 16.90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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großes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 25.10.2014

Arthur,mäßig erfolgreicher Schriftsteller und Vater von 3 Söhnen, läßt diese nach dem gemeinsamen Besuch einer Hypnoseshow vor der Haustür aussteigen und verschwindet ohne Angabe von Gründen für lange Zeit aus ihrem Leben. Sein ältester Sohn Martin, läßt sich eher aus Ideenlosigkeit denn Berufung zum katholischen Priester weihen. Seine Halbbrüder... Arthur,mäßig erfolgreicher Schriftsteller und Vater von 3 Söhnen, läßt diese nach dem gemeinsamen Besuch einer Hypnoseshow vor der Haustür aussteigen und verschwindet ohne Angabe von Gründen für lange Zeit aus ihrem Leben. Sein ältester Sohn Martin, läßt sich eher aus Ideenlosigkeit denn Berufung zum katholischen Priester weihen. Seine Halbbrüder können in ihrer beruflichen Laufbahn sehr unterschiedlichen Erfolg vorweisen. Während Eric sich als Finanzberater verspekuliert und am Vermögen seiner Klienten vergreift, wählt Iwan den Weg zur Kunst. Er wird Kunstexperte. Eine Liebesbeziehung bringt Iwan auf die Idee, die Bilder seines Freundes per Fälschung zu Geld und auf dem Kunstmarkt begehrt zu machen. Ohne Vorwarnung taucht eines Tages Arthur wieder auf........ "F"von Daniel Kehlmann ist ein großes Lesevernügen

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Hat mich überrascht
von einer Kundin/einem Kunden am 24.10.2014

Die meisten von Ihnen haben wahrscheinlich schon vorher mindestens einen anderen Daniel Kehlmann gelesen. Für mich war es allerdings eine Premiere. Und ich geb es zu, die Lektüre hat mich sehr verwirrt zurückgelassen, denn ich versteh es leider nicht, warum sich alle so mit Lobhymnen für dieses Buch überschlagen.... Die meisten von Ihnen haben wahrscheinlich schon vorher mindestens einen anderen Daniel Kehlmann gelesen. Für mich war es allerdings eine Premiere. Und ich geb es zu, die Lektüre hat mich sehr verwirrt zurückgelassen, denn ich versteh es leider nicht, warum sich alle so mit Lobhymnen für dieses Buch überschlagen. Deshalb hier meine ganz subjektive Besprechung. Es ist die Geschichte der Familie Friedländer. Sie beginnt 1984 als der Vater und mäßig erfolgreiche Autor Arthur Friedländer mit seinen drei Söhnen zu einem Hypnotiseur fährt. Dieser Besuch verändert die Familie für immer, denn der Vater verlässt sie, um sich fortan nur noch dem Schreiben zu widmen. Und dieses Mal klappt es, er wird erfolgreich. Die restlichen Kapitel spielen in der Gegenwart und erzählen die Geschichte der drei Söhne. Martin ist katholischer Priester geworden, obwohl er nicht an Gott glaubt. Er ist stark übergewichtig und Essen ist seine Sucht. Sein Halbbruder Eric ist ein Finanzberater, der das ganze Geld seiner Kunden verloren und jetzt Panik hat, dass das auffliegt. Eric braucht diverse Tabletten, um sein Leben zu leben. Und Erics Zwillingsbruder Iwan wollte Maler werden, hat es aber nicht geschafft. Jetzt kümmert er sich als Kurator um den Nachlass seines verstorbenen Lebensgefährten. Eric hat Visionen, fühlt sich verfolgt, weiß aber nicht, ob diese Visionen ihm oder seinem Zwillingsbruder gelten. In allen drei Kapiteln der Brüder, taucht ein bestimmter Mensch wieder auf, der für einen der drei zum Verhängnis wird. Das Buch hat sich größtenteils sehr spannend und unterhaltsam gelesen. Etwas verwirrt haben mich gerade die Visionen von Eric und ein Kapitel mittendrin, welches ich überhaupt nicht verstanden habe. Es ist eine Erzählung, die der Vater Arthur geschrieben hat. Was ich allerdings nicht verstehe, ist, was an diesem Roman so besonders sein soll? Soll es ein Sinnbild für unsere heutige Welt sein? Steht Arthur für die Allgemeinheit, die sich völlig in sich selbst zurückgezogen hat? Stehen die drei Söhne für die Werte, die uns abhanden gekommen sind? Jagen wir nur noch dem Geld und falschen Werten nach? Haben wir den Glauben verloren? Ich habe diesem Buch jetzt 4 Sterne gegeben, weil es sich gut, flüssig, teilweise amüsant, teilweise philosophisch liest, ich es aber nicht wirklich verstanden habe. Und ich habe leider nicht die Bezugspunkte zu den früheren Romanen gehabt wie meine Kollegin Anne Baldauf aus Leipzig. Vielleicht bin ich dafür einfach nicht intellektuell genug!

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Lügner unter sich
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 12.10.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

In Kehlmanns "F" geht es um Lügner, und zwar mit einer erstaunlichen Ausschließlichkeit. Der Plot wurde hier ja bereits umrissen. Bei mir ist der Eindruck zurückgeblieben, dass Kehlmann seine eigenen Figuren im Speziellen und Menschen im Allgemeinen schlichtweg zuwider sind. Auch "F" ist von einem erschreckenden Zynismus geprägt: Die Brüder... In Kehlmanns "F" geht es um Lügner, und zwar mit einer erstaunlichen Ausschließlichkeit. Der Plot wurde hier ja bereits umrissen. Bei mir ist der Eindruck zurückgeblieben, dass Kehlmann seine eigenen Figuren im Speziellen und Menschen im Allgemeinen schlichtweg zuwider sind. Auch "F" ist von einem erschreckenden Zynismus geprägt: Die Brüder sind Lügner und Betrüger; ihr Vater sowieso, und auch die halbwüchsige Tochter fängt schon damit an. Höchstens Martin, der Priester, scheint deswegen ein schlechtes Gewissen zu haben, aber warum? Schließlich glaubt er nicht an Gott! "Sehen Sie der Wahrheit ins Gesicht." apelliert er an einen Gläubigen im Beichtstuhl. "Sie werden nie glücklich sein. Aber das macht nichts. Man kann auch so leben." (S. 96) Welch ein Zuspruch! Auch sein Bruder Iwan ist nicht besser: "Lügen musst du. Du denkst, die Leute durchschauen dich, aber keiner durchschaut irgendwen." (S. 183) "Es ist die Kunst selbst, als heiliges Prinzip, die es leider nicht gibt. Es gibt sie ebensowenig wie Gott, wie das Ende der Zeiten, die Ewigkeit und die himmlischen Heerscharen. Es gibt nur Werke, unterschiedlich in Machart, Form und Wesen, und es gibt das Sturmgeflüster der Meinungen über sie." (S. 278) Oder, noch kürzer: "Was dahin ist, ist dahin." (S. 139) Nun kann man einwenden, dass hier Kehlmanns Charaktere sprechen, nicht der Autor. Aber es ist leicht, ähnliche Zitate vom Autor selbst anzuführen. Dass Kehlmanns Charaktere auch Kehlmanns Weltsicht widerspiegeln, ist im Grunde banal, aber hier sehr auffällig. Ich wäre für etwas Abwechslung dankbar gewesen. "F" enthält eine Reihe kluger, auch witziger Dialoge und Szenen, etwa das gemeinsame Essen von Martin und Eric. Von Handlung kann aber kaum die Rede sein: Die drei Brüder werden präsentiert, ihre gegenwärtige Lage wird skizziert, während sie bemüht sind, jenen heißen Sommertag hinter sich zu bringen. Das dürfte mit Kehlmanns Ansatz beim Schreiben dieses Buches zu tun haben: "Ich wollte wirklich anders an diesen Roman herangehen ... Ich wollte in dem Fall wirklich von den Figuren ausgehen und sehen, wohin sich das entwickelt." (Im Gespräch, Ö1) Nun, viel hat sich an Handlung nicht entwickelt, und gegen Schluss greift Kehlmann zu einem Kniff, mit dem sich viele Autoren behelfen, wenn sie mit ihren Figuren nichts mehr anzufangen wissen oder nicht weiterkommen: Er lässt einen der Hauptcharaktere sterben. Angesichts der angeführten Zitate macht es wohl nicht viel Sinn, zu fragen, warum Kehlmann gerade dieses Buch schrieb. Wollte er seinen Beitrag zur Wirtschaftskrise liefern, solange diese noch (?) nicht vorbei ist? Wollte er das Portrait (s)einer Generation zeichnen? Die drei Brüder sind um 1970 geboren; Kehlmann ist Jahrgang 75. Das erste Kapitel spielt 1984, aber den Ton jener Zeit hat der Autor nicht getroffen - wenn er es denn versucht hat. Ein wichtiges Requisit bildet der Rubik-Würfel, aber man merkt, dass Kehlmann diesen selbst nie lösen konnte - was er im obigen Interview auch einräumt. Wer, wie ich, jemals halbwegs mit dem Würfel umgehen konnte, der weiß, dass man den Ursprungszustand nicht auf die Weise herstellt, dass man die 6 Seiten nacheinander wieder ordnet. Solche unstimmigen Details stören.

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2 1
von Michaela Gehrke aus Essen am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine Familiengeschichte, vom großen F heimgesucht, Fatum, Schicksal. Fatale Verstrickungen mit einer Kehlmannschen Prise Wahnsinn - absolut lesenswert!

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Kehlmann-F
von einer Kundin/einem Kunden am 29.09.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Im Deutschunterricht lasen wir Kehlmann, was mich auf den Autor aufmerksam machte. Ich habe "F" nahezu verschlungen. Einer der wenigen Bücher, die ich trotz Kartoneinbund und unhandlichem Format überall mithingenommen habe, um in jeder freien Minute ein paar Zeilen lesen zu können.

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0 1
Roman um drei Brüder - Kehlmanns erstes Zwischenfazit?
von Anne Baldauf aus Leipzig am 04.09.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ich habe, zu meiner eigenen Überraschung, den fast 400 Seiten starken, jüngst erschienenen Roman von Daniel Kehlmann, "F", gestern innerhalb von etwa sechs Stunden ausgelesen. Was genau mich bewogen hat, das Buch nicht aus der Hand zu legen, von einigen kleinen Pausen abgesehen, weiß ich noch nicht genau. Genau weiß... Ich habe, zu meiner eigenen Überraschung, den fast 400 Seiten starken, jüngst erschienenen Roman von Daniel Kehlmann, "F", gestern innerhalb von etwa sechs Stunden ausgelesen. Was genau mich bewogen hat, das Buch nicht aus der Hand zu legen, von einigen kleinen Pausen abgesehen, weiß ich noch nicht genau. Genau weiß ich aber, dass das ein gutes Buch ist. Genau weiß ich auch, was etwaige negative Kritiken beanstanden könnten: Kehlmann verwertet sein eigenes bisheriges Werk in seinem Neuling häufig selbst. Es geht um drei Brüder, zwei davon Zwillinge, die sich in ganz unterschiedliche Richtungen entwickeln, dabei aber eine große Gemeinsamkeit haben: den Vater, der sich nach einem verstörenden Erlebnis während einer Hypnoseveranstaltung vor vielen Jahren aus dem Staub gemacht hat. Die Brüder arbeiten in Metiers, die in Kehlmanns Texten bereits große Rollen gespielt haben, und sie begegnen dabei teilsweise sogar Figuren aus diesen anderen Texten, etwa dem Kunstkritiker Sebastian Zöllner aus "Ich und Kaminski" oder dem Theologiestudenten und Magier Arthur Beerholm aus "Beerholms Vorstellung". "F" ist stilistisch wie thematisch ein unverkennbarer Kehlmann-Roman. Mit der Kunst bzw. dem Kunstbetrieb, der (Trick)Betrügerei, zweifelhaften Geisteszuständen, u. a. bringt der Autor viele Themenkreise und Motive zusammen, die bisher stets voneinander isoliert in seinen Texten auftauchten. Dazu kommt sein vom Debutroman "Beerholms Vorstellung" an vorhandener Hang zu unheimlichen und magischen Begegnungen und Vorgängen mitten im Alltagsleben - das hat er zweifelsohne von seinen südamerikanischen Idolen sowie von Nabokov gelernt. Kehlmann selbst hat in der gestrigen Ausgabe der "Kulturzeit" auf 3Sat seinen neuen Roman als "neoromatisches Schauerroman" bezeichnet. Ganz so weit würde ich nicht gehen, wird doch der zumeist realistische Roman nur selten wirklich vom Phantastischen durchbrochen. Doch was er kann, was Kehlmann wirklich gut kann, das ist das Herstellen von Verbindungen, die andernorts als konstruiert und künstlich daher kämen. Der episodenhaft erzählte Roman um die drei Brüder Martin, Iwan und Eric lässt den Leser ein und den selben Moment erst aus der Perspektive der einen, zig Seiten später dann aus der Perspektive der anderen Figur nachvollziehen. Sämtliche Sampling-Momente kommen so raffiniert und natürlich daher, dass ich mich selbst beim Lesen dabei ertappe und mich fast darüber ärgere, wie genial ich diesen Autor finde.

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1 2
Den Erwartungen gerecht
von einer Kundin/einem Kunden am 05.09.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Daniel Kehlmann hat es nicht leicht. Seit der "Vermessung der Welt" ist die Erwartungshaltung an ihn, sei es Buch oder Drama, eine große. Andererseits hat er es doch leicht. Er kann schreiben was er will, es kommt immer wieder etwas heraus, das den Leser packt. So auch diesmal. Die... Daniel Kehlmann hat es nicht leicht. Seit der "Vermessung der Welt" ist die Erwartungshaltung an ihn, sei es Buch oder Drama, eine große. Andererseits hat er es doch leicht. Er kann schreiben was er will, es kommt immer wieder etwas heraus, das den Leser packt. So auch diesmal. Die Geschichte der drei Brüder, dem ungläubigen katholischen Priester, dem Schwindler der sich Anlageberater nennt, und dem Künstler ist zwar nichts für Frohnaturen, oder manch Kritiker, aber packend von der ersten Seite allemal.

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