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Fremdes Leben

Roman

(1)
"Mach sie tot, mach sie tot!" Mit diesen Worten im Kopf erwacht eine Frau auf einer Intensivstation. Doch wer hat das gesagt? War sie gemeint? Wer ist sie überhaupt? Fast zwei Jahre soll sie im Koma gelegen haben, doch sie weiss nichts mehr. Den Mann, der sie mit Claudia anspricht und sich als ihr Ehemann Carsten Beermann vorstellt, kennt sie nicht. Auch der erwachsene Sohn, der von seiner leidvollen Kindheit erzählt, ist ihr fremd. Erst als sie sich an einen kleinen Jungen erinnert, der in einer brennenden Wohnung nach seiner Mutter ruft, keimt in ihr ein entsetzlicher Verdacht …


Rezension
„Was die bei Köln lebende Autorin aus dem Plot macht, ist nicht einfach nur spannend, sondern lässt tief in die Seele einer zutiefst verunsicherten Frau blicken.“
Portrait
Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Bestseller "Der stille Herr Genardy" bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt, wie "Die Lüge" mit Natalia Wörner in der Hauptrolle. Zuletzt erschienen: "Die Frau, die Männer mochte" und "Der gläserne Himmel".
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 496, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783641184704
Verlag Diana Verlag
Verkaufsrang 4.047
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Gedankenfetzen eines zersplitterten Lebens – Ein verblüffendes Kunstwerk aus Irrungen
von Nisnis aus Dortmund am 16.03.2016

Inhaltsangabe: Claudia Beermann erwacht nach zwei Jahren aus dem Koma. An ihr vorheriges Leben besitzt sie keinerlei Erinnerungen mehr. Ihre Besucher auf der Intensivstation, Ehemann Carsten und Sohn Maik, erkennt sie nicht. Ihr Körper ist schwerstens von einem mysteriösen Unfall gezeichnet. Gedankenfetzen blitzen in ihrem Kopf auf. Sie stößt immer... Inhaltsangabe: Claudia Beermann erwacht nach zwei Jahren aus dem Koma. An ihr vorheriges Leben besitzt sie keinerlei Erinnerungen mehr. Ihre Besucher auf der Intensivstation, Ehemann Carsten und Sohn Maik, erkennt sie nicht. Ihr Körper ist schwerstens von einem mysteriösen Unfall gezeichnet. Gedankenfetzen blitzen in ihrem Kopf auf. Sie stößt immer wieder auf den Namen Cilly Castrup, verheiratet mit Achim, und sie ist sich sicher Cilly zu sein. Sie sieht Bilder: Ein Wagen der einen verschneiten Abhang hinabstürzt, ein kleiner Junge in einem brennenden Zimmer, ein erhängter Mann, eine erstochene Frau. Sie hört Worte: „Mach sie tot, mach sie tot!“ Das Cover: Das vornehmend blaue Cover lässt einen verwahrlosten Garten erahnen, der in diesem Buch eine Rolle spielt. Nur ein paar knallrote Beeren an Sträuchern bieten kleine Farbtupfen. Der Rest des Bildes deutet auf eine eiskalte und düstere Atmosphäre, der ich in der Handlung kontinuierlich begegne. Die Autorin: Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Bestseller "Der stille Herr Genardy" bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt, wie "Die Lüge" mit Natalia Wörner in der Hauptrolle. Zuletzt erschienen: "Die Frau, die Männer mochte", "An einem Tag im November" und "Fremdes Leben". Reflektionen: Petra Hammesfahrs Schreibstil hat mich umgehend hinab in eine spannende Story eintauchen lassen, denn die harmonische Sprache und ihre niemals umgangssprachliche Ausdrucksweise ließ mein Leserherz höher schlagen. Die Geschichte dieses Romans, die von seinen Elementen her auch im Genre Psychothriller hätte angesiedelt werden können, ist ein Kunstwerk aus Irrungen und Täuschungen. Bis zur Mitte des Buchs etwa, bin ich gedanklich bei meinen eigenen Überlegungen auf dem völlig falschen Weg. Ich wurde so gut getäuscht, verwirrt und so lange in Unwissenheit hin und her geschaukelt, dass mich das Ergebnis vollkommen unvorhersehbar traf und überraschte. Die Autorin erzählt die Geschichte von Claudia Beermann, die nach zwei Jahren ohne jede Erinnerung an ihr vorheriges Leben erwacht, nachdem ihr scheinbar jemand die Trachealkanüle, die zur Beatmung erforderlich ist, brutal aus der Kehle gezogen hat. War es ein Mordversuch? Ihre fehlende Erinnerung und ihr durch einen schweren Unfall entsetzlich gezeichneter Körper lassen sie in einem Meer aus Leid und Schmerz fast ertrinken. Als Leserin leide ich mit ihr und ich spüre die Verzweiflung, die Einsamkeit und ihre Hilflosigkeit. Doch da ist auch eine unheimliche Stärke, die ich sehr bewundere. Besonders erschwerend in dieser Situation sind die immer wiederkehrenden Gedankenfetzen, die die Erinnerungen an ihr vorheriges Leben aufblitzen lassen. Es ist grausam. Viele denken nun sicher, ach, solche Geschichten hat man schon zu Hauf auf dem Buchmarkt finden können, doch ich kann dem nur widersprechen. Der Charakter der sympathischen Claudia ist sehr präzise gezeichnet. Vor allem die Emotionen die sie durchlebt sind mir so nahe geschrieben, dass ich sehr berührt und interessiert zurück bleibe. In besonderer Weise sind die Konflikte erzählt mit denen Claudia seit ihren Erinnerungen zu kämpfen hat, denn sie erfährt aus ihnen, dass sie die Kindheit ihres Sohnes zerstört hat und eine Mörderin ist. Umso mehr Erinnerungen aufblitzen, umso mehr leidet sie auch unter Selbsthass und Scham. Ihre eigene Kindheit ploppt auf - damals war sie Prinzessin Tausendschön und schon damals war ihr Leben auch Leid. Die weiteren Charaktere, unter anderem der inzwischen neu leierte Ehemann Carsten, liefern mir suspekte Eindrücke. Zu aal glatt und zu hilfsbereit kommt Carsten rüber. Die eifersüchtige Manuela, die merkwürdige Frau Koch, die Claudia pflegte, hinterlassen alle einen Beigeschmack des nicht einordnen können. Sind sie alle am wohl der Gepeinigten interessiert oder führen sie allesamt etwas Böses im Schilde? Trotz dass ich sehr an die Handlung gefesselt- und wirklich gut unterhalten war, verspürte ich stellenweise den Drang nach der zügigeren Weiterentwicklung der Story. Ich empfand dadurch zwischendurch einen Spannungsabriss, den ich jedoch schließlich leicht verzeihen konnte. Ab Mitte des Buchs ging es Schlag auf Schlag mit temporeicher Spannung voran, auf die ich leider gar nicht eingehen kann ohne zu spoilern. Die Handlung war an keiner Stelle vorhersehbar und so jagte mich dann eine Überraschung nach der anderen vorwärts. Ich hatte mich in vielen Punkten geirrt und genoss die Entwicklung dieser außergewöhnlich gut durchdachten Story, die keine offenen Fragen hinterließ. Mein Fazit: Fremdes Leben ist fesselnd wie ein Thriller, spannend wie ein Krimi und mit der Tiefe eines guten Romans eine sehr lesenswerte, sich langsam entwickelnde komplexe Geschichte die unglaublich gut überrascht.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.08.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine psychologisch dichte Story, die düstere, beklemmende Atmosphäre deutlich spürbar. Zu Beginn ein wenig schleppend nimmt sie dann rasant Fahrt auf, mit einem fulminanten Ende.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
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von einer Kundin/einem Kunden am 16.08.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Spannender psychologischer Roman mit völlig überraschenden Ende.

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"Mach sie tot! Mach sie tot!" (S. 7)
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 29.03.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Der 10. September 2014 soll das Leben der Frau, die vor knapp zwei Jahren einen fast tödlichen Unfall schwer verletzt überlebte, für immer verändern, denn das ist der Tag, an dem bei ihrer Betreuung als Komapatientin in einer privaten Pflegeeinrichtung so einiges schief geht. Um ihr Leben zu retten,... Der 10. September 2014 soll das Leben der Frau, die vor knapp zwei Jahren einen fast tödlichen Unfall schwer verletzt überlebte, für immer verändern, denn das ist der Tag, an dem bei ihrer Betreuung als Komapatientin in einer privaten Pflegeeinrichtung so einiges schief geht. Um ihr Leben zu retten, wird sie ins Krankenhaus gebracht und dort geschieht nach fast zwei Jahren das Wunder: sie erwacht. Doch die vergangenen zwei Jahre haben Spuren bei ihr hinterlassen. So weiß sie lediglich noch, dass sie Cilly heißt und Mitte 30 ist und mit Achim Castrup verheiratet - und, dass ihr jemand nach dem Leben trachtete, denn sofort beim Erwachen hat sie die Worte "Mach sie tot! Mach sie tot!" im Ohr. Mit Hilfe ihrer Ärztin Doktor Lina Scheuer macht sie in der kurzen Zeit auf der Intensivstation enorme Fortschritte und doch scheint ihr Gehirn eventuell doch eine Schädigung aufzuweisen, denn entgegen ihrer eigenen Aussage ist sie nicht Cilly Castrup, sondern die 48-jährige Claudia Beermann. Sie kann es nicht glauben, hat sie doch wenige Erinnerungen an ihr Leben als Cilly, doch an ein Leben als Claudia Beermann kann sie sich gleich gar nicht erinnern. Ansonsten scheint ihr Gedächtnis jedoch intakt, denn sie kann sich an geschichtliche Gegebenheiten erinnern, auch an solche, die sie nicht selbst erlebt hat, doch ihre persönlichen Erinnerungen bleiben im Dunkeln. Tatsächlich muss sich Claudia allerdings damit auseinandersetzen, dass sie tatsächlich verheiratet ist, jedoch ihre Ehe wohl nur noch auf dem Papier bestand, denn in all der Zeit hat ihr Mann sie nicht besucht. Auch hat sie einen erwachsenen Sohn, von dem sie nichts weiß. Erst nach und nach kommen zumindest kleine Erinnerungsstücke zurück, doch ein klares Bild ergeben sie nicht. Sie erinnert sich daran, Zeugin eines Mordes an einer Frau gewesen zu sein, doch in welchem Zusammenhang diese Frau zu ihr steht, ist ihr nicht ganz klar - und hat sie tatsächlich diesen Tatort verlassen und das kleine Kind des Opfers in einer brennenden Wohnung zurückgelassen? Nur langsam kommen die Erinnerungen zurück, doch noch immer schwebt sie in großer Gefahr, denn was, wenn ihr Unfall, gar kein "Unfall" gewesen ist und derjenige es erneut versuchen wird? Wer hätte einen Grund, ihr nach dem Leben zu trachten und vor allem: warum? "Mach sie tot! Mach sie tot!" (S. 7) Der Plot wurde realistisch und abwechslungsreich erarbeitet. Ich muss gestehen, es dauert etwas, bis ich mich in die Geschichte eingefunden hatte, denn die Erinnerungen der Protagonistin offenbaren sich erst nach und nach, sodass es dem Leser ebenfalls erst analog der Protagonistin möglich ist, sich ein genaues Bild der Geschichte zu machen. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, wobei hier ziemlich schnell feststeht, dass Protagonistin Claudia, zumindest in der Vergangenheit, alles andere als eine Sympathieträgerin war und immer wieder stellt sich anhand ihrer Erinnerungen die Frage: ist sie Opfer oder Täterin? Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch rätselhaft-einnehmende Lesestunden bereitet hat.

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von einer Kundin/einem Kunden am 28.08.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Als sie aus dem Koma erwacht, ist ihr Gesicht entstellt und ihr Gedächtnis ein Sieb. Langsam setzt sie die Puzzleteile ihres Lebens zusammen und erfährt Schreckliches! Spannend!

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Das nächste wird hoffentlich besser
von Nina W. aus Eppelborn am 22.07.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die Autorin Petra Hammesfahr ist bekannt für Spannungsromane, jedoch ist dieser Roman ziemlich verwirrend. Ich kenne sämtliche Romane der Autorin und war bislang auch immer ausnahmslos begeistert, doch scheint sie wohl in mit ihrem neuen Roman auch eine neuen Schreibstil gefunden zu haben. Petra Hammesfahr schildert die Rückkehr einer... Die Autorin Petra Hammesfahr ist bekannt für Spannungsromane, jedoch ist dieser Roman ziemlich verwirrend. Ich kenne sämtliche Romane der Autorin und war bislang auch immer ausnahmslos begeistert, doch scheint sie wohl in mit ihrem neuen Roman auch eine neuen Schreibstil gefunden zu haben. Petra Hammesfahr schildert die Rückkehr einer Frau in ihr altes Leben. Aus dem Koma erwacht, kaum fähig sich zu bewegen, geschweige denn sich zu artikulieren, findet sich Claudia Beermann auf der Intensivstation eines Krankenhauses wieder. Zwei Jahre lang hat sie im Koma gelegen. Wie sie dorthin gelangt ist und was vorgefallen ist, entzieht sich ihrer Erinnerung. Das einzige, was sie jedoch weiß - und auch hört - sind die penetranten Stimmen in ihrem Kopf mit einer makaberen Botschaft: „Mach sie tot, mach sie tot“! Nach und nach blitzen Erinnerungen auf und zeigen ihr ein Kind in einem brennenden Zimmer. Doch diese Bilder können ihr nicht helfen und werfen weitere Fragen auf: wer ist dieses Kind? Wer ruft ständig diese verstörenden Worte? Wer ist sie? Im Laufe der Geschichte erfährt der Leser mehr über Claudia und ihr bisheriges Leben. Das Koma ist die Folge eines Autounfalls unter Alkoholeinfluss. Leider machen eben diese Details (und auch weitere) Claudia nicht gerade sympathisch: weder für die Figuren im Buch, noch für den Leser selbst! Die verwirrte Patientin wird als Narzisstin und Egoistin beschrieben und soll mehr mit sich selbst, als mit ihrer Familie beschäftigt gewesen sein. Doch auch von diesen Erzählungen sollte man sich als Leser nicht irritieren lassen und sich stets eine eigene Meinung bilden. Denn nicht immer besteht die Welt aus Schwarz und Weiß, es gibt auch viele Grautöne und Schattierungen, die sich dazwischen verstecken. Diese Symbolik kann auch hier angewandt werden. So wird im weiteren Verlauf der Geschichte klar, dass auch Claudias Leben aus Intrigen, Streit, Eifersucht und Misstrauen bestanden hat. Vielleicht war das Koma auch eine Fluchtmöglichkeit für sie? Die Geschichte machte bereits zu Beginn Lust auf mehr und so war es für mich ein Leichtes, die ersten paar Kapitel in wenigen Stunden zu lesen. Doch zur Mitte des Buches hin, wurde es immer zäher, der Schreibstil immer langatmiger und der rote Faden hat sich irgendwann gänzlich verabschiedet. Es war für mich sehr schwer weiter zu lesen und nicht einfach das Buch aus der Hand zu legen. Von Petra Hammesfahr bin ich solche Geschichten nicht gewohnt und ich bin mir auch nicht sicher, ob mir das gefällt. Erst zum Ende hin hat die Autorin wieder zu ihrer alten Form gefunden und mit dem Rest ihrer Geschichte rasant wieder die Fahrt aufgenommen! Selbst die Lösung war für mich überraschend und gar nicht so vorhersehbar, wie ich zunächst angenommen hatte und - wie ich zugeben muss - die ich so von der Autorin absolut nicht erwartet hätte: ein Ende mit "Happy End"! Das ist mir in ihren Büchern bislang noch nicht untergekommen ... Vielleicht werdet ihr eine andere Meinung von diesem Buch haben, doch ehrlich gesagt, war ich enttäuscht. Meine Erwartungen an die Geschichten von Petra Hammesfahr sind ziemlich hoch, denn sie selbst hat die "Latte" hoch angesetzt! Das Buch "Fremdes Leben" passt meiner Meinung nach absolut nicht zu ihren bisherigen Geschichten und ihrem Schreibstil. Ich habe das Buch gern gelesen, wenn es auch oftmals sehr angestrengt hat, muss es aber nicht noch einmal lesen.

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