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Warum die Zukunft uns noch braucht

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Jaron Lanier, der den Begriff der »virtuellen Realität« erfunden hat, stellt dar, wie das World Wide Web unsere Individualität bedroht, vermindert oder gar zerstört. Dagegen setzt er sein Plädoyer für die Buntheit der Existenzen.
So deutlich wie Jaron Lanier hat kaum jemand die revolutionären Veränderungen vorausgesagt, die mit dem Internet einhergehen und sich auf unser gesamtes Leben auswirken. Ebenso deutlich warnt er heute vor den Gefahren des permanenten Online-Seins und der Anonymität des Netzes. Technologisches Design, File-Sharing, der Kult um Facebook und die damit einhergehende filterlose Präsentation des Privaten bedrohen die Kultur des Dialogs, der Eigenheit und Verborgenheit. Lanier zeigt die Bedrohungen in all ihren Facetten auf und plädiert für einen neuen massvollen Umgang mit dem Internet.

Portrait
Jaron Lanier, a Silicon Valley visionary since the 1980s, was among the first to predict the revolutionary changes the World Wide Web would bring to commerce and culture. Now, in his first book, written more than two decades after the web was created, Lanier offers this provocative and cautionary look at the way it is transforming our lives for better and for worse.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 247
Erscheinungsdatum 23.01.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46311-6
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 188/121/23 mm
Gewicht 239
Originaltitel You are not a Gadget. A Manifesto
Auflage 3. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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von einer Kundin/einem Kunden am 05.12.2013

Wenn einer den Begriff der virtuellen Realität, so wie Lanier, erfunden hat, dann hat er dazu auch etwas zum Sagen. Dies tut er auch, eindringlich weist er auf die Gefahren des konstanten Online-Seins hin, und zeigt auf, dass der Kult um Facebook, dem File-sharing, sowie der unreflektierten Preisgebung des... Wenn einer den Begriff der virtuellen Realität, so wie Lanier, erfunden hat, dann hat er dazu auch etwas zum Sagen. Dies tut er auch, eindringlich weist er auf die Gefahren des konstanten Online-Seins hin, und zeigt auf, dass der Kult um Facebook, dem File-sharing, sowie der unreflektierten Preisgebung des Privaten zum Verlust der Kultur des Dialogs führt.

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Lanier, Gadget
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 07.02.2012

Lanier, Jahrgang 1960, ist der Erfinder des Begriffs "virtuelle Realität". Er unterrichtet an der University of California in San Fransisco und arbeitet als Musiker. In den Kapiteln und Essays dieses Buches setzt er sich mit der Frage auseinander, was von seiner Euphorie über die virtuellen Welten geblieben ist. Wie... Lanier, Jahrgang 1960, ist der Erfinder des Begriffs "virtuelle Realität". Er unterrichtet an der University of California in San Fransisco und arbeitet als Musiker. In den Kapiteln und Essays dieses Buches setzt er sich mit der Frage auseinander, was von seiner Euphorie über die virtuellen Welten geblieben ist. Wie er die Zukunft der Individuen und Personen in der nächsten Zeit im Netz sieht. Wieso er denkt, daß soziale Netzwerke Nutzer dazu bringen, sich selbst herabzusetzen. (S.76: Tausende Freunde auf Facebook zu haben kann einen Benutzer nur mit Stolz erfüllen, wenn er die Bedeutung des Begriffs "Freundschaft" herabmindert.) Immer wieder bringt er mich zu angestrengtem Nachdenken. (S.77:"Das ganze Gebilde, die ganze Idee vorgetäuschter Freundschaft, ist nur ein Köder, den die Herren der Cloud auslegen, um hypothetische - wir könnten auch sagen: messianische - Anzeigenkunden anzulocken, die eines Tages erscheinen sollen.") Interessant fand ich auch seine Ausführungen über "Trolle". (S.85ff) Ebenso seine Gedanken über die Bedeutung des Geldes im Netz. Den "Werteverlust", den das kostenlose Herunterladen bei Büchern, DVDs, Musikstücken bereits bewirkt hat oder noch bewirken wird. (S.116). Lanier zitiert dann aus einem Blog(S.117): "Das haben wir unseren ersten Opfern, den Schallplattenfirmen und Zeitungsverlagen immer wieder gesagt. Aber keiner von uns war jemals in der Lage, ihnen einen konstruktiven Rat zu geben, wie sie überleben könnten. Und inzwischen vermissen wir sie mehr, als wir zugeben wollen." Dann bin ich immer wieder entzückt, wenn ein Text mir einen völlig neuen Blickwinkel auf ein Thema eröffnet! Hier z.B. auf S.131:" Im Finanzsektor hat der Aufstieg der computergestützten Hedgefonds und ähnlicher Operationen den Kapitalismus in eine Suchmaschine verwandelt." In dieser (originellen) Denkrichtung würde ich gerne noch mehr lesen!! Überrascht bin ich auch, wenn ich auf solche Thesen treffe (auf Linux und Wikipedia bezogen) (S.161): "Je radikaler das soziale Online-Experiment angeblich ist, desto konservativer, nostalgischer und altbekannter sind die tatsächlichen Ergebnisse." Bis zu den "Kopffüßern" und dem "virtuellen, einem Saxophon ähnelndem Instrument" auf den letzten Seiten folge ich jedenfalls sehr konzentriert Laniers Argumenten, Thesen und Gedankengängen. In etlichen Punkten bin ich völlig anderer Ansicht als er. Aber insgesamt habe ich die 247 Seiten mit großem Gewinn gelesen.

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