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Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

(2)

»In der perfekten Kino-Version meines Lebens wäre das der Moment, in dem er mich umdreht und küsst. Aber Digby hat eine Freundin. Ein Mädchen, das er liebt. Ein Mädchen, das nicht ich bin.«

Eigentlich hat Lucille Wichtigeres zu tun, als sich ausgerechnet in den vergebenen Zwillingsbruder ihrer besten Freundin zu verlieben. In ihrer Familie ist sie die Einzige, die die Dinge in die Hand nimmt. Geld verdienen, Rechnungen bezahlen, sich um ihre kleine Schwester kümmern. Da bleibt keine Zeit für grosse Gefühle. Aber wer kann sich schon wehren, wenn die wahre Liebe vor der Tür steht? Denn gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance.

Ein entwaffnend ehrlicher und hoffnungsvoller Roman über die erste Liebe, das Erwachsenwerden und die wunderbare Erfahrung, niemals so allein zu sein, wie man sich fühlt.

Rezension
Ein Buch für’s Herz, mitreissend geschrieben, zum Mitfiebern, ohne kitschig zu sein.
Portrait
Estelle Laure glaubt an die wahre Liebe, magische Momente und daran, dass Ehrlichkeit – vor allem sich selbst gegenüber – der Schlüssel zum Glück ist. Sie hat in Vermont Kreatives Schreiben studiert und lebt heute mit ihren beiden Kindern in Taos, New Mexico, USA.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 256, (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 10.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783733601904
Verlag FISCHER Kinder- und Jugend-E-Books
eBook (ePUB)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Ein super Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 27.04.2016

Das Buch war einfach mega schön und sehr bewegend. Man könnte sich sehr gut in die Personen einfühlen. Ein paar Tränen muss man aber schon verdrücken. Es gab jedoch auch lustige Momente. Viel Spaß beim Lesen

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Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance
von einer Kundin/einem Kunden am 30.03.2016

Lucille steht vor einer großen Herausforderung. Ihr Leben gleicht einem Chaos … Ihre Mutter hat sie und ihre kleine Schwester verlassen um ihr Leben wieder in den Griff zubekommen, nun ist Lucille alleine und muss Rechnungen bezahlen, muss sich um ihre kleine Schwester kümmern, sie muss sich einen Job suchen usw… Lucille weiß nicht... Lucille steht vor einer großen Herausforderung. Ihr Leben gleicht einem Chaos … Ihre Mutter hat sie und ihre kleine Schwester verlassen um ihr Leben wieder in den Griff zubekommen, nun ist Lucille alleine und muss Rechnungen bezahlen, muss sich um ihre kleine Schwester kümmern, sie muss sich einen Job suchen usw… Lucille weiß nicht mehr weiter, wie sie das alles schaffen soll. Ihre beste Freundin unterstützt sie zusammen mit ihrem Zwillingsbruder, der Lucille einfach nicht aus dem Kopf gehen will. Leicht flüssig zu lesen, perfekte Lektüre für den Frühling.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Dieses Buch hat alles: Liebe, Freundschaft, Familie, Erwachsenwerden, Geschwisterdasein und eine mutige Rahmengeschichte. Sehr zu empfehlen!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein sehr emotionales und spannendes Jugendbuch! Lucille ist ein unglaublich starkes und sympathisches Mädchen, dessen Geschichte Sie unbedingt lesen müssen!

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Herzergreifend ehrlich
von einer Kundin/einem Kunden am 04.04.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Im Leben von Lucille geht es drunter und drüber: Damit keiner erfährt, dass ihre Mutter sie und ihre Schwester verlassen hat, kümmert sie sich mit aller Kraft darum, dass sie und ihre Schwester ein einigermaßen normales Leben führen können. Sie sucht sich einen Job, geht nach der Schule arbeiten,... Im Leben von Lucille geht es drunter und drüber: Damit keiner erfährt, dass ihre Mutter sie und ihre Schwester verlassen hat, kümmert sie sich mit aller Kraft darum, dass sie und ihre Schwester ein einigermaßen normales Leben führen können. Sie sucht sich einen Job, geht nach der Schule arbeiten, versucht so gut wie möglich alle Rechnungen zu begleichen und denkt sich immer neue Ausreden aus, damit niemand merkt, dass die zwei Mädchen allein im Haus sind. Denn sollte es einer erfahren, könnte man der 17-jährigen Lucille ihre kleine Schwester wegnehmen und das würde sie sich nie verzeihen können. Ausgerechnet in diesen schweren Zeiten verliebt sie sich jedoch in den Zwillingsbruder ihrer besten Freundin. Dafür fehlt ihr eigentlich die Kraft und Zeit. Und plötzlich ist auch noch der Kühlschrank gefüllt und der Garten gemacht, obwohl keiner sagen kann, dass er irgendjemand in das Haus hat rein- oder rausgehen sehen. Doch gegen das Glück hat das Schicksal nun mal keine Chance… Ein herzlicher Jugendroman, der ehrlich über Liebe, Stärke, Freundschaft und das Erwachsenwerdens eines jungen Mädchens erzählt – und zeigt, dass immer einer für einen da ist, auch wenn man das vielleicht nicht gleich sieht.

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Mädchenglück
von einer Kundin/einem Kunden am 27.04.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die siebzehnjährige Lucille hat es nicht sehr einfach, denn ihre Mutter hat sie und ihre zehnjährige Schwester von heute auf morgen verlassen ohne ihnen zu sagen, wann sie zurückkehren wird. Auf ihren Vater können sich die beiden Mädchen auch nicht verlassen, da er sich gerade nach einem Nervenzusammenbruch in... Die siebzehnjährige Lucille hat es nicht sehr einfach, denn ihre Mutter hat sie und ihre zehnjährige Schwester von heute auf morgen verlassen ohne ihnen zu sagen, wann sie zurückkehren wird. Auf ihren Vater können sich die beiden Mädchen auch nicht verlassen, da er sich gerade nach einem Nervenzusammenbruch in einem Sanatorium erholt. Somit bleibt alles an Lucille hängen, die ihre ganze Situation verheimlicht, um das Jugendamt nicht darauf aufmerksam zu machen. Sie besorgt sich einen Job als Bedienung, um die laufenden Kosten zu decken und kümmert sich rührend um ihre kleine Schwester. Unterstützt hierbei wird sie von ihrer besten Freundin und Seelenverwandten Eden und deren Zwillingsbruder Digby, in den Lucille schon Ewigkeiten verliebt ist. Doch Digby hat eine Freundin, obwohl er ebenso empfindet wie Lucille. Zu den familiären Problemen kommt nun auch noch Gefühlschaos hinzu, das Lucille im Moment so gar nicht gebrauchen kann. Doch ein schicksalshafter, unglückseliger Zufall rüttelt alle wach... So ein emotionales und gleichzeitig spannendes, berührendes Jugendbuch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Wunderbar!

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Unbedingt lesen!
von einer Kundin/einem Kunden am 19.03.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Eine so bewegende, emotionale und inspirierende Geschichte habe ich lange nicht mehr gelesen. So wunderschön geschrieben mit so schön gezeichneten Protagonisten. Ich habe Lu für ihre Stärke so sehr bewundert - wie sie sich schon in so jungen Jahren so vielen Dingen stellen muss und sie verhältnismäßig gut meistert, bravo!... Eine so bewegende, emotionale und inspirierende Geschichte habe ich lange nicht mehr gelesen. So wunderschön geschrieben mit so schön gezeichneten Protagonisten. Ich habe Lu für ihre Stärke so sehr bewundert - wie sie sich schon in so jungen Jahren so vielen Dingen stellen muss und sie verhältnismäßig gut meistert, bravo! Ich habe mit ihr gelitten, mich von Digby faszinieren lasse, mich über Digby aufgeregt und beim Lesen in mich hinein gelächelt, weil die Liebesgeschichte der beiden irgendwie zuckrig ist... Wer also ein Buch sucht, bei dem Schreibstil und Geschichte perfekt zusammen passen und das einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert, liegt hiermit goldrichtig!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein toller Jugendroman, der mich restlos begeistert hat. Traurig und mutlos zu Anfang, wird die Hauptfigur eine mutige Kämpferin. Super!

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Reine Herzensangelegenheit oder doch was anderes!?
von einer Kundin/einem Kunden aus Thum am 12.03.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Das Lucille sich ausgerechnet jetzt in den Zwillingsbruder ihrer besten Freundin verlieben muss, passt ihr so absolut gar nicht in den Kram, denn eigentlich liegt ihr Pflicht und Verantwortungsbewusstsein bei einer einzigen Person – Ihrer kleinen Schwester, die sie aufopferungsvoll umsorgt und über alles liebt, auch weil sie die... Inhalt: Das Lucille sich ausgerechnet jetzt in den Zwillingsbruder ihrer besten Freundin verlieben muss, passt ihr so absolut gar nicht in den Kram, denn eigentlich liegt ihr Pflicht und Verantwortungsbewusstsein bei einer einzigen Person – Ihrer kleinen Schwester, die sie aufopferungsvoll umsorgt und über alles liebt, auch weil sie die einzige Person ist, die ihr von ihrer Familie noch geblieben ist. Ganz allein stemmt sie den Alltag und baut ein Lügengerüst um ihre Familie auf, um ihre kleine Schwester zu schützen und sie nicht auch noch zu verlieren. Sie nimmt fleißig am Unterricht teil, quält sich danach auf die Arbeit um die laufenden Rechnungen zu decken und ist um keine Ausrede verlegen. Doch alles beginnt zu schwanken als die Liebe ins Spiel kommt und Lucille muss sich eingestehen, dass gegen das Glück das Schicksal so rein gar keine Chance hat. Meine Meinung: Dieses Buch hat mich mit seinem wundervollen Klapptext total angelockt. Wirkte er auf mich sehr traurig, gefühlvoll und „anders“, so passte das Cover wiederum gar nicht in das Bild, welches sich in mir auftat. Meine Erwartungen waren gut gemischt, denn erwartete ich wie erwähnt eine gefühlvolle und traurige Story um zwei Schwestern und einer Portion Glück, die Lucille am Ende heimsucht, so eröffnete mir die Autorin mit ihrem Buch eine ganz andere Welt und hat mich schlichtweg umgehauen damit. Die Gestaltung gefiel mir sehr gut aus dem Grund, dass man das Gefühl bekam in einer Art Tagebuch zu stöbern welches Lucille mit Leben füllt und alles aus ihrer Perspektive heraus schildert. Der Beginn der Handlung findet seinen Ursprung an Tag 14. 14 Tage die ins Land gestrichen sind seit dem ihre Mutter die beiden Schwestern allein und mittellos zurück gelassen hat, und 14 Tage die Lucille nutzen musste vom wohlbehüteten Mädchen zur wachsamen und organisierten jungen Frau heranzureifen. Die Handlung ist sehr emitional aufgebaut, fesselt den Leser durch die Ich-Perspektive von Lucille und schafft es somit eine Achterbahn der Gefühle bei dem Leser hervor zu rufen. Zwischen Trauer und Leid gibt es immer noch die Hoffnung auf ein Funken Glück und den gilt es zu finden, obwohl das Schicksal manchmal andere Pläne hat, und gerade deshalb finde ich die Titelwahl für dieses Buch super passend und auch die Reise, die es bis dahin zu meistern gilt, ist sehr überzeugend und authentisch gestaltet. Allem in einem gibt dieser Roman ein wunderbares, ergreifendes und sehr berührendes Gesamtkonstrukt her, welches man sich wirklich nicht entgehen lassen sollte!!! Lucille ist eine sehr starke und authentische Persönlichkeit. Man wird quasi „ Augenzeuge“ ihres schnellen und dennoch realistisch gehaltenen Reifeprozesses, wenn man die Situation in der sie steckt genauer betrachtet. Allein was sie alles bereit ist zu meistern um das einzige wertvolle was sie noch besitzt, nämlich ihre Schwester zu schützen und um sie nicht zu verlieren, ist ergreifend, aber auch irgendwo beängstigend, denn meiner Meinung nach sollte ein so junger Mensch nicht solch einer Situation ausgesetzt sein. Dennoch lässt sie den Kopf nicht hängen und begeisterte mich umso mehr mit ihrer offenen, herzlichen, starken, aber dennoch verletzlichen Art. Da wäre aber auch noch Digby, der Zwillingsbruder von Lucilles bester Freundin und mein persönlicher Held an der Seite dieser tapferen Protagonistin. Machte er anfangs eher den Eindruck eine bescheidene Nebenrolle einzunehmen, so stellte sich nach und nach heraus, dass er eher der Fels in der Brandung ist und in meinen Augen der tapferste Freund den man an seiner Seite haben kann. Er teilt das Leid mit Lu, weiß sie wieder aufzubauen und steht in schweren Situationen für sie ein, statt wie es vielleicht einige in seinem Alter machen würden, nämlich sie im Regen alleine stehen zu lassen. Die beiden Protagonisten sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich hätte gerne noch viel mehr mit ihnen erlebt und natürlich durchgestanden! Fazit: Eine sehr überraschende Handlung, die mich oft an den Rande der Verzweiflung brachte, denn die Emotionen die in einem aufkochen sind so vielfältig und überwältigend, dass man sie einfach erleben muss! Daher spreche ich hier eine klare Leseempfehlung aus und Estelle Laure beglückte mich mit einem weiteren Lesehighlight für dieses Jahr!

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Überraschend ernst
von einer Kundin/einem Kunden aus Langenselbold am 11.03.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Wren und Lucille wurden von ihrer eigenen Mutter verlassen. Zunächst ist ihr Vater verrückt geworden und möchte nicht von seiner Familie gefunden werden, dann konnte die Mutter den Schmerz nicht mehr aushalten und ist auch gegangen. Lucille ist die Ältere von den beiden, sie versucht sich und ihre kleine... Inhalt: Wren und Lucille wurden von ihrer eigenen Mutter verlassen. Zunächst ist ihr Vater verrückt geworden und möchte nicht von seiner Familie gefunden werden, dann konnte die Mutter den Schmerz nicht mehr aushalten und ist auch gegangen. Lucille ist die Ältere von den beiden, sie versucht sich und ihre kleine Schwester über Wasser zu halten, als Minderjährige, mit einem Nebenjob. Sie versucht Job, Schule und ihre kleine Schwester alles unter einem Hut zu bekommen. Dann ist sie auch noch in Dogby verliebt, er ist der Zwillingsbruder ihrer besten Freundin zu allem Übel noch und führt eine perfekte Beziehung mit einer perfekten Freundin, bei der man die Hochzeitsglocken auch schon läuten hören kann. Schlimmer kann es einfach nicht mehr kommen. Doch Lucille ist stark und kämpft sich durch. Meinung: Der Titel und der Text sind einmalig und eindeutig ist das Buch ein Blickfänger, durch das Cover und den Titel und auch die Kurzbeschreibung kommt allerdings nicht hervor, was für ein hartes Leben Lucille führt. Das Buch beginnt sehr lebendig und die Situation, die Lucille durchleben muss, macht sie sympathisch. So eine ungeheuerliche Unmöglichkeit wie das Alleinlassen der Kinder, geht wahrscheinlich fast jedem Menschen durch und durch. Da ich mich selbst um meine zwei jüngeren Schwestern kümmern musste, habe ich mich mit Lucille identifizieren können und habe mich ihr verbunden gefühlt, auch wenn es bei mir nicht in diesem schlimmen Ausmaß war. Daudrch ging mir das Buch einfach sehr nah und unter die Haut, auch durch den jugendlich lebendigen Schreibstil, der einem Lucille nur noch aurthentischer gemacht hat. Die verwirrende Liebesgeschichte zwischen Lucille und Digby bietet zusätzlich zu Lucilles täglichem Überlebenskampf eine spannende Liebesgeschichte. Das Buch ist voll mit leisen Tönen, leicht traurige Töne, helle Töne der Hoffnung und der Liebe, eine angenehme Mischung, die einen berührt. Ja und ein wenig Schicksal ist auch noch dabei ;-) Das Buch hat meine Erwartungen übertroffen, da es sowohl tiefsinniger als auch leichter war, als erwartet. Mein Fazit ist, dass das Buch Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance die perfekte Mischung ist und in allen Punkten mich überzeugt hat: Inhalt, Stil, Charakterentwicklung, Logik, Tiefsinn. Daher vergebe ich für Gegend as Glück hat das Schicksal keine Chance die Höchstpunktzahl und kann das Buch nur jedem weiter empfehlen!

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Ein bewegender Roman über ein Mädchen, das über sich hinaus wächst!
von Merlins Bücherkiste aus Sundern am 10.03.2016
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Was passiert, wenn eines Morgens niemand mehr da ist? Mit dieser Frage muss sich die 17jährige Lucille beschäftigen, denn seit ein paar Tagen ist ihre Mutter verschwunden. Eigentlich wollte diese sich nur ein paar Tage Auszeit gönnen, doch dann kommt sie nicht mehr zurück. Auch weiß sie nicht, wo... Was passiert, wenn eines Morgens niemand mehr da ist? Mit dieser Frage muss sich die 17jährige Lucille beschäftigen, denn seit ein paar Tagen ist ihre Mutter verschwunden. Eigentlich wollte diese sich nur ein paar Tage Auszeit gönnen, doch dann kommt sie nicht mehr zurück. Auch weiß sie nicht, wo ihr Vater steckt. Hatte dieser doch erst vor wenigen Wochen einen Nervenzusammenbruch. Nun ist Lucille alleine, mal abgesehen von ihrer 9-jährigen Schwester. Wie soll sie mit allem alleine fertig werden? Rechnungen müssen bezahlt werden, Essen muss gekauft und gekocht werden und was noch viel schwerer wiegt.... Niemand darf erfahren, dass ihre Mutter fort ist. Lucille setzt alles dran, damit es ein Geheimnis bleibt. Einzig ihre beste Freundin Eden und deren Zwillingsbruder Digby wissen über ihre Situation Bescheid. Und als wäre es nicht schon tragisch genug, muss sie sich ausgerechnet jetzt in Digby verlieben. "Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance" ist ein sehr einfühlsamer Roman, der von der ersten bis zur letzten Seite für Hoffnung, Vertrauen und Mitgefühl steht. Es ist ein Roman, der unter die Haut geht und nicht mehr loslässt. Im Mittelpunkt steht natürlich Lucille, die aus ihrer Perspektive die Erlebnisse schildert. Da sie von Anfang an äußerst lebendig und ehrlich erscheint, fällt es auch ganz leicht, eine gute Verbindung zu ihr aufzubauen. Sie ist ein Mensch, der einfach für das Gute im Leben steht. Ein Mensch, der bereit ist zu kämpfen. Das macht sie unglaublich sympathisch und liebenswert. Dennoch muss Lucille einige traurige und demütigende Ereignisse über sich ergehen lassen. Doch jedes Mal wird sie stärker und mutiger. Die Mutter verlässt ihre Familie. Das alleine ist schon ein Schock. Doch sie lässt ihre Kinder vollkommen alleine und mittellos zurück. Diese Vorstellung zerrt ungemein an den Nerven der Leser, denn damit ist einfach eine Grenze des Verständnisses erreicht. Durch diese Aktion wird die ganze Handlung in ein sehr dramatisches Licht gestellt, denn die junge Protagonistin, die sich eigentlich verlieben sollte, sich um ihre Schule und ihren Abschluss kümmern und sich auf ihre Freunde konzentrieren sollte, wird in ein gigantisches Dilemma geworfen. Zeitgleich ist es aber auch genau das, was Lucille ausmacht, denn sie ist kein Mensch, der einfach aufgibt. Fazit: Mich hat diese Geschichte sehr nachdenklich gestimmt. Die Mutter ist in meinen Augen eine herzlose Person, die ihre Kinder gar nicht verdient hätte. Deshalb habe ich mit Lucille und ihrer Schwester mitgelitten und mich für sie gefreut, wenn sie etwas Positives erlebt haben. Erst zum Schluss des Buches wird deutlich, dass es noch mehr positive Resonanz gibt, die mich über alle Maße erfreut und glücklich aus dieser Geschichte entlassen hat. Ich persönlich freue mich schon sehr auf weitere Werke der Autorin, die mich mit diesem Werk regelrecht überrascht und zum Staunen gebracht hat.

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Ein wunderbares Buch über Lucille, die sich plötzlich alleine um ihre Schwester kümmern muss. Dann verliebt sie sich auch noch in den Falschen. Oder hat das Schicksal einen Plan!?

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Die gefühlvolle, poetische und beeindruckende Liebesgeschichte eines Mädchens, das viel zu früh erwachsen werden muss.

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Habe das Buch sehr gerne gelesen.
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Für mich ist „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ eines dieser Bücher, die sich nicht so leicht in eine Schublade stecken lassen. Die Geschichte ist an sich nichts besonderes, es gab es so in solch oder ähnlicher Form schon mal. Aber durch den Schreibstil der Autorin wurde... Für mich ist „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ eines dieser Bücher, die sich nicht so leicht in eine Schublade stecken lassen. Die Geschichte ist an sich nichts besonderes, es gab es so in solch oder ähnlicher Form schon mal. Aber durch den Schreibstil der Autorin wurde das Buch für mich dennoch zu einer kleinen, aber feinen Perle. Estelle Laure hat einen sehr speziellen Schreibstil. Er ist teilweise nur schwer zu fassen. Man könnte sogar fast sagen, sie balanciert auf der Grenze zu oberflächlich. Und ich kann es verstehen, wenn einige Leser sagen, dass sie keinen Bezug zu der Geschichte oder den Charakteren finden konnten aufgrund des Schreibstil von Frau Laure. Aber für mich persönlich war das Lesen von „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ ein kleines Highlight. Ich mochte die Geschichte. Ich mochte Lucille, und Digby, und Wren. Und alle anderen auch. Auch wenn das Buch vielleicht ein wenig zu viel Glück hatte um glaubhaft zu sein und es im Realen sicherlich nicht so einfach ist. Aber das war mir irgendwie egal. Schon ab der ersten Seite hatte die Geschichte für mich dieses Etwas. Und dieses Etwas hat mich einfach gepackt und mich die kleinen Ungereimtheiten nicht sehen lassen. Zudem fand ich es erfrischend, dass die Liebesgeschichte zwar stets präsent war, aber nicht so viel Raum einnahm. Auch wenn es hier einen kleinen moralischen Zwiespalt gab im Bezug auf Digby, mochte ich diese leisen Tönen zwischen den Beiden. Es ist hier nicht alles voller übersprudelnder Emotionen und Liebesbekundungen, sondern es sind die unausgesprochenen Zwischentönen, die am lautesten sind und mich überzeugen konnten. Es war keine perfekte Geschichte, aber das hatte „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ auch nicht nötig. Für mich war es dennoch - oder sogar eher deswegen - ein kleines, aber feines Lesehighlight. Und es war für mich sicherlich nicht das letzte Buch von Estelle Laure. Fazit Obwohl „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ von Estelle Laure hier und da vielleicht ein paar kleine Ungereimtheiten hat und der Schreibstil der Autorin schon speziell ist, habe ich die Geschichte sehr gerne gelesen. Es wird sicherlich nicht das letzte Buch der Autorin für mich sein.

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Ein gelungenes Debüt
von MrsAmy am 22.03.2016
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Lucilles Leben ist aus dem Gleichgewicht geraten. Sie ist fast 18, steht gerade vor ihrem Abschluss und hätte gerne einen Alltag wie alle anderen in ihrem Alter. Doch seit dem das mit ihrem Vater passiert ist und sie alle voller Mitleid anschauen und ihre Mutter in den Erholungsurlaub verschwunden... Lucilles Leben ist aus dem Gleichgewicht geraten. Sie ist fast 18, steht gerade vor ihrem Abschluss und hätte gerne einen Alltag wie alle anderen in ihrem Alter. Doch seit dem das mit ihrem Vater passiert ist und sie alle voller Mitleid anschauen und ihre Mutter in den Erholungsurlaub verschwunden ist, ist sie plötzlich ganz allein für ihre kleine Schwester Wren verantwortlich. Sie kümmert sich um sie, so gut es geht und bläut Wren ein, dass sie niemanden erzählen darf, dass sie allein sind, da man sie ansonsten trennen würde. Nebenbei beginnen sich die Rechnungen im Haus zu stapeln und Lucille realisiert, dass es ohne Job nicht geht. Als ob das nicht schon genug wäre, hat sie sich auch noch in den Zwillingsbruder ihrer besten Freundin Eden verliebt. Doch Digby, den sie seit Kindestagen kennt, ist mit Elaine zusammen – schon seit Ewigkeiten und die beiden haben große Pläne für die Zukunft. „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ ist der Debütroman der amerikanischen Schriftstellerin Estelle Laure. Ein gelungenes Debüt – so viel steht fest. Hat man den Roman einmal in der Hand, so fällt es von Seite zu Seite schwerer, ihn wieder weg zu legen. Der Leser taucht langsam in die Handlung ein, erfährt von Lucille und Wren und ihrer neuen Lebenssituation. Was mit ihrem Vater passierte, bleibt über längere Zeit unklar, was der Spannung durchaus zuträglich ist. Störend ist, dass man am Anfang nicht nicht weiß, wie alt Lucille ist. So orientiert man sich an der Sprache des Buches, welches die Handlung in der Ich-Perspektive für den Leser erlebbar macht. Leider erscheint das erlebende Ich ein sehr unreifes zu sein, zu jung, um Verantwortung zu nehmen, vielleicht 14 oder 15 Jahren alt. Welch Überraschung, als sich dann herausstellt, dass Lucille beinahe 18 ist. Der Eindruck dieser Naivität legt sich mit der Zeit, denn Lucille reift und muss sich neuen, ungewohnten Aufgaben stellen. Die Autorin beweist dabei ein gutes Gespür für die Realität, nur weniges wirkt seltsam. Etwa, das Wren anscheinend sehr fettige Haare hat. Ein kleines Detail, aber man muss sich schon fragen, warum sich Lucille über den Geruch der Haare wundert und nicht auf die Idee kommt, ihre kleine Schwester einfach mal unter die Dusche zu stellen. Die weiteren Charaktere sind ebenso wie Lucille gut ausgearbeitet, sie haben ihre Ecken und Kanten, handeln meist nachvollziehbar. Beeindruckend ist Edens und Digbys Hilfsbereitschaft. Beide werden wochenlang nicht müde, mehrere Stunden am Abend auf Wren aufzupassen, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten. Und eben das ist vielleicht auch die wichtigste Botschaft des Romans: die Selbstlosigkeit des Helfens ist keine Selbstverständlichkeit und doch sollten wir öfters anderen Menschen beiseite stehen, denn nur, wer gibt, ohne immer zu nehmen, wird später vielleicht das Glück haben und dasselbe erfahren. „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ ist ein berührendes Buch, welches uns lehrt, zu kämpfen, Freundschaften zu schätzen und unseren Weg zu gehen.

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