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Geht's noch, Eierloch!

Eine Mutter packt aus

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Vor nicht allzu langer Zeit konnten Sie in Ihrem Leben noch frei entscheiden: Essen gehen, Ausschlafen am Wochenende, Freunde treffen. Dann kam Ihr Kind, Ihr süsser Scheisser. Und eines schönen Tages wachen Sie auf und erkennen: Ihr Leben, Ihr ganzer Stolz ist in Wirklichkeit ein kleiner Kotzbrocken.
Karen Alpert ist eine ganz normale Mutter, deren Leben mit vier Worten beschrieben werden kann: »Mami, ich hab Kacki.« Ehrlich, unverblümt und dennoch liebevoll schreibt sie, was andere Mütter denken: Die kleinen Monster nerven, wenn sie nachts schreiend aufwachen und nicht wieder schlafen wollen, aber am nächsten Tag auf dem Mittagstisch wegkippen. Sie sind nervig, wenn sie sich kurz nach einem der unzähligen Routine-Arztbesuche aus voller Kehle übergeben, und sie nerven tierisch, wenn sie auf das Kommando »Schuhe anziehen« zum zigsten Mal die Windel vollmachen. Mit bissigem Humor erzählt Karen Alpert aus dem Alltag: von der unbändigen Freude über den ersten Gang zum Töpfchen, unmöglichen Milchpumpen-Anleitungen und diesen unglaublich nervigen Scheissern.
Portrait
Karen Alpert war fast fünfzehn Jahre lang für zwei USamerikanische Bundesbehörden tätig ... bis sie dann ihren neuesten Lieblingsberuf ergreifen durfte: Mama. Ausserdem ist sie die selbstironische Autorin eines Mummy-Blogs (babysideburns.com).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 223
Erscheinungsdatum 20.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-50339-5
Verlag Tropen
Maße (L/B/H) 190/116/22 mm
Gewicht 243
Originaltitel I heart my little A-holes
Abbildungen mit Abbildungen
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 23.122
Buch (Paperback)
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inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Kundenbewertungen


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Lockeren schwarzen Humor erwartet - leider völlig "drüber"
von Sandra Sassie aus Vaihingen am 19.04.2016

Nachdem ich die Buchbeschreibung und die Leseprobe gelesen hatte, war ich richtig neugierig auf das Buch. Ich mag schwarzen Humor und die Leseprobe lies erahnen, dass es an diesem im Buch nicht fehlen wird. Karen Alpert berichtet über ihr Leben als Mutter zweier Kinder. Dabei nimmt sie kein Blatt... Nachdem ich die Buchbeschreibung und die Leseprobe gelesen hatte, war ich richtig neugierig auf das Buch. Ich mag schwarzen Humor und die Leseprobe lies erahnen, dass es an diesem im Buch nicht fehlen wird. Karen Alpert berichtet über ihr Leben als Mutter zweier Kinder. Dabei nimmt sie kein Blatt vor den Mund. Ein bisschen hat mich das Buch an einen Unfall erinnert: Man möchte den Blick gerne abwenden, ist aber nicht in der Lage dazu, weil die Neugierde einfach zu groß ist. Stellenweise musste ich wirklich herzhaft lachen um dann 20 Sekunden später schockiert mit dem Kopf zu schütteln. Insgesamt verfügt die Dame über eine gute Portion dunklem Humor und spricht vielen Müttern aus der Seele. Denn seien wir mal ehrlich, wer kennt sie nicht, diese Tage, an denen man als Mutter gerne sein Kind zum Mond schießen möchte - ohne Rückfahrkarte.... Die Tage, an denen das Baby oder Kleinkind eben nicht zuckersüß und niedlich und lebenserfüllend ist, sondern einfach nur nervig und eklig (jaaa, solche Tage soll es geben....). Nur wenige Mütter trauen sich, ihren Gedanken freien Lauf zu lassen und das Kind auch mal beim Namen zu nennen. So etwas gehört sich schließlich nicht. Als Mutter hat man sein Kind zu lieben und zwar in jeder Sekunde - und man hat es immer zu lieben, selbst wenn es den Windelinhalt (und ich rede hier nicht von dem flüssigen) ans frisch geputzte Fenster verteilt. Jede Mutter kennt diese Situatonen und Tage, aber die meisten behalten diese für sich. Dabei kann es wirklich befreiend sein, sich mit anderen Müttern auszutauschen und festzustellen, dass das eigene Kind eben doch völlig normal ist und jedes Kind seine Mutter sehr regelmäßig bis an die Grenzen bringt... Ich dachte, dass Karen zu den Frauen gehört, die in lockerem Plauderton, schwarzhumorig über eben solche Situationen sprechen. Im Prinzip macht sie auch genau das. Aaaaaber......man sollte an dieser Stelle erwähnen, dass die Amis, was ihre Emotionen angeht ein wenig "drüber" sind. Habt ihr schon mal einen Ami erlebt, der sich freut? Ooooh my God, what a fucking Bullshit - kann ein völlig normaler Ausdruck von Freude sein. Jetzt stellt Euch mal vor, was dabei rumkommt, wenn ein Ami in ebendiesem Unterton seinen Frust ablässt..... Der Originaltitel trägt die Bezeichung "I heart my Little A-holes" - das lässt schon einiges erahnen. Uns spätestens nach Durchlesen der Kapitel-Überschriften sollte dem Leser klar sein, dass in diesem Buch nicht mit Watte geworfen wird. Unter dem Hintergrund, dass die Amis eben gerne mal übertreiben, bin ich wirklich recht locker an das Buch heran gegangen und habe auch wirklich oft lachen müssen. Das Wort "fuck" oder "fucking" gehört zum normalen Umgangston und auch wenn es nicht wirklich meiner Sprache entspricht, konnte ich gut damit leben und habe mich nicht daran gestört. Was mich allerdings sehr wohl gestört hat, war das sich die Fäkelsprache wie ein roter Faden durch das ganze Buch gezogen hat. Da werden andere Mütter z.B. als "Dummfot..." bezeichnet - puh, das ist nach meinem Geschmack eindeutig zu viel der Fäkalsprache. Bitterböser, dunkler Humor und Selbstironie sind das eine - wirklich beleidigende Worte das andere. Wenn man aufmerksam liest, stellt man immer wieder fest, dass Karen Alpert die Fäkelsprache wirklich bewusst als Stilmittel einsetzt. An einigen Stellen erwähnt sie kurz, dass sie natürlich nicht XY gesagt, aber jedoch gedacht hat. Für europäische Verhältnisse übertreibt sie in meinen Augen. Hier ein kleines Beispiel: Zitat, Seite 202: KNALLTÜTE BEIM BÄCKER: Gratuliere! Wann ist es denn soweit? Ich: Vor zwanzig Monaten, Arschgesicht. Man nennt das hier Speckröllchen. Wen´s interessiert: Ich habe nicht Arschgesicht gesagt, obwohl ich es gern getan hätte. Zitat Ende! Oder die Einführung - Seite 7: Zitat: Kinder sind ätzend. Yap, das habe ich gesagt. Was dachten Sie denn, was am Anfang eines Buches mit dem Titel "Geht´s noch, Eierloch! steht? Zitat Ende! Sie spricht von ihren "Hosenscheißern" - versucht das ganze aber zu relativieren indem sie schreibt, dass sie die beiden vor lauter Liebe zerquetschen könnte. Dadurch, dass sie es immer wieder auf die Spitze und drüber hinaus treibt, wird dem Leser gerne mal die Freude am Lesen genommen. In der Leserunde zum Buch gab es sogar Frauen, die letzten Endes dafür plädiert haben, dass der Dame das Sorgerecht genommen wird. Das sind wirklich sehr harte Worte. Der harte, fäkale Sprachstil von Karen Alpert lädt regelrecht dazu ein missverstanden und verurteilt zu werden. Im Buch sind immer wieder Fotos ihrer Kinder abgebildet, einige haben mich schmunzeln lassen, bei anderen musste ich mich fremdschämen und habe mich unweigerlich mit der Frage beschäftigt, was wohl Karens Kinder in einigen Jahren zu dem Buch sagen werden. Sie macht sich öffentlich über ihre Kinder lustig, stellt sie regelrecht zur Schau. Für mich macht es einen großen Unterschied ob ich einer Freundin oder Nachbarin von den neuesten Peinlichkeiten der Kinder erzähle oder ob es in der Öffentlichkeit, jedermann zugänglich geteilt wird. Karens Kinder haben keine Möglichkeit, sich gegen das Publikmachen ihres Verhaltens zu wehren. Ich habe mir die Facebook-Seite von Karen Alpert angesehen (Babysideburns). Dort postet sie nahezu täglich Fotos und Videos ihrer Kinder. Das zur Schau stellen der eigenen Kinder wird dort noch an die Spitze getrieben. Witzigerweise hat sie sehr viele Follower und Likes und erntet viele Kommentare von Menschen, die sich bei ihr bedanken, für ihre Offenheit und Ehrlichkeit. Ich liebe schwarzen Humor und gehöre ganz klar zu den Müttern, die ihre Kinder über alles lieben, sie hin und wieder aber gerne auf den Mond schießen würden ;) Seine Kinder aber derart abwertend in der Öffentlichkeit zur Schau zu stellen, ist für mich ein No-Go. Es gab wirklich viele Stellen, an denen ich mich mit Karen identifizieren konnte, an denen ich uns wiedererkannt habe und lachend mit dem Kopf genickt habe. Insgesamt kann ich dem Buch aber nicht mehr als 2 von 5 Sternen geben. Für mich war es zu viel des "Zur-Schau-Stellens-der-Kinder" und zu viel der "Fäkelsprache".

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Geht gar nicht
von einer Kundin/einem Kunden aus Villach am 14.10.2016

Wenn das ein Gegenstück zur heilen Familienwelt darstellen soll. Das ist gelungen. Extreme Sprache, fehlender Respekt, nicht witzig weil total überzogen und hoffentlich denkt und spricht die Autorin im wahren Leben nicht so. Es wäre ihr zu wünschen.

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