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Geisterzeilen

(1)
Manchmal sind die Menschen, die einen am meisten prägen, bereits tot: Es ist tiefe Nacht, als Helena zum ersten Mal vom Drang zu schreiben erfasst wird. Ihre Hand saust förmlich über das Papier und hinterlässt einen stilistisch ausgefeilten Text. Helena spürt, dass jemand von ihr Besitz ergriffen hat, beschliesst aber, niemandem davon zu erzählen. Fortan verlässt sich die bisher durchschnittliche Schülerin bei Hausaufgaben und Tests auf ihre 'Gabe' und staubt eine gute Note nach der anderen ab.
Erst als ein fremder Name auf ihrer Geschichtsarbeit erscheint, bekommt es die 16-Jährige mit der Angst zu tun. Wer ist dieser Oskar Schiller, der ihre Hand führt, und was will er von ihr? Helena beginnt nachzuforschen und schon bald taucht ein weiterer Geist auf, der ihr Herz höher schlagen lässt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 312, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.12.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783847511168
Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf
eBook (ePUB)
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Kann man einen Geist lieben?
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 15.06.2016

Ein ganz normales 16-jähriges Mädchen wird unverhofft zur Muse und zum Sprachrohr verschiedener Geister, die ihre Hand führen und so ihre literarischen Werke zu Papier bringen. Das hat seine Vorteile (in Deutsch und Geschichte waren ihre Noten noch nie so gut), macht ihr aber auch manchmal Angst - aber... Ein ganz normales 16-jähriges Mädchen wird unverhofft zur Muse und zum Sprachrohr verschiedener Geister, die ihre Hand führen und so ihre literarischen Werke zu Papier bringen. Das hat seine Vorteile (in Deutsch und Geschichte waren ihre Noten noch nie so gut), macht ihr aber auch manchmal Angst - aber dann bringt einer der Geister ihr Herz aus ganz anderen Gründen zum Klopfen... "Geisterzeilen" ist in meinen Augen eine originelle, frische, unterhaltsame Mischung aus Geistergeschichte und Jugendbuch. Oft witzig, manchmal gruselig, immer wieder rührend... Im Mittelpunkt der Geschichte steht Helena, und die ist ein typischer Teenager - himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt erlebt sie alles ganz intensiv. Mit der Schule hat sie nichts am Hut und ihre Noten sind eher unterer Durchschnitt, denn alles ist wichtiger: am Anfang vor allen, dass ihr Freund sie verlassen hat. Sie leidet unendlich, und das mit viel Melodrama, denn sie will, dass jeder weiß, wie sehr ihr Herz blutet... Aber als sie dann beschließt, ihr Herz nie wieder zu verschenken, macht sie damit Platz in ihrem Herzen für die Geister. Janina Ebert beschreibt Helenas Abenteuer mit viel Humor und hat mich öfter zum Lachen gebracht. Zitat: Warum wollte meine Mutter auch immer alles so genau wissen? Konnte sie nicht einfach akzeptieren, dass ihre 16-jährige Tochter ein Bild in ihrer Handtasche hatte? War das so ein abscheuliches Verbrechen? Andere Töchter rauchten, tranken oder nahmen Drogen, aber ich, ich missratenes Ding, trug Fotos mit mir herum! Ungeheuerlich! Aber auch die Romantik kommt in diesem Buch nicht zu kurz! Tatsächlich ist es manchmal schon ein bisschen kitschig, aber ich fand das verzeihlich, denn die Liebesgeschichte ist einfach süß geschrieben. Mir war Helena direkt sympathisch und ich fand sie sehr glaubhaft, gerade weil sie auch ihre Fehler und Schwächen hat. Im Laufe der Geschichte macht sie dann auch eine große Entwicklung durch, lernt viel über das Leben und wächst an ihren Erfahrungen, was mir gut gefallen hat. Über die drei Geister will ich noch nicht zu viel verraten, nur soviel: Da wäre einmal Oskar, ein Schriftsteller aus den 30er Jahren, mit dem Helena bald eine wunderschöne Freundschaft verbindet. Er wird für sie eine Art väterlicher Mentor. Als nächstes begegnet sie einem Geist, der ihr seinen Namen nicht nennen will - sie weiß nur, dass er jung gestorben ist und ebenfalls Schriftsteller war, seine Werke allerdings vor seinem verfrühten Tod nicht mehr veröffentlichen konnte. Sie spürt von der ersten Begegnung an, dass sie etwas ganz Besonderes mit diesem Namenlosen verbindet. Als letztes wäre da noch die Geisterfrau, die Helena fürchterliche Angst macht, denn sie bringt grausame Gedichte voller Schmerz und Selbsthass zu Papier. Zitat: Setze die Klingen ans Gesicht, Schneide tief mit scharfen Messern, Will mein Antlitz so verbessern, Auf das der Spiegel von alleine bricht. Ich fand sehr interessant, wie stark sich der Schreibstil verändert, wenn die unterschiedlichen Geister zu Wort kommen! Überhaupt hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Im Laufe der Geschichte passieren ein paar unglaubliche Zufälle, ohne die Helena in ihrer Suche nicht weiter gekommen wäre, was mich ein bisschen gestört hat - aber vielleicht kann man es auch damit erklären, dass hier das Schicksal am Werke ist, um Helenas Bestimmung zu erfüllen? Was mich allerdings wirklich ein wenig enttäuscht hat, war das Ende, denn das kam mir doch sehr erzwungen vor... Nicht so sehr die Auflösung, sondern die Art und Weise, wie sie erreicht wird. Aber dennoch hat mir das Buch sehr viel Spaß gemacht und ich würde es auf jeden Fall weiter empfehlen, wenn man romantische Fantasy für junge Leser gerne mag. Fazit: Eines Nachts bringt die 16-jährige Helena im Halbschlaf eine perfekte Gedichtinterpretation zu Papier - und dabei scheint ihre Hand ganz von selber zu schreiben... Schnell stellt sie fest, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes drei Ghostwriter hat: zu früh verstorbene Schriftsteller, die sie auserwählt haben, ihre Werke aufzuschreiben, und ihr daher als Geister erscheinen und ihre Hand führen. Und bald schon muss sie sich fragen: kann es eine Zukunft haben, wenn man einen Geist liebt? Ich fand die Geschichte sehr originell und abwechslungsreich: Liebe und Herzschmerz, Grusel, viel Humor, und ganz nebenher ist es auch ein wunderbares Jugendbuch, bei dem man der jungen Heldin quasi dabei zusehen kann, wie sie erwachsen wird. Es hat die ein oder andere Schwäche (so fand ich das Ende nicht ganz so glaubhaft), aber dennoch hat es mir sehr gut gefallen.

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Einfach wunderschön
von Manja Teichner am 06.11.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die 16-jährige Helena hat es zurzeit nicht leicht. Gerade wurde sie von ihrem Freund verlassen und leidet nun an Liebeskummer. Aber auch in der Schule ist sie nicht besonders gut. Gerade in Deutsch hat sie arge Probleme. Eines Nachts wacht sie auf und verspürt plötzlich den unheimlichen Drang zu schreiben.... Die 16-jährige Helena hat es zurzeit nicht leicht. Gerade wurde sie von ihrem Freund verlassen und leidet nun an Liebeskummer. Aber auch in der Schule ist sie nicht besonders gut. Gerade in Deutsch hat sie arge Probleme. Eines Nachts wacht sie auf und verspürt plötzlich den unheimlichen Drang zu schreiben. Als Helena die so verfasste Gedichtinterpretation ihrer Deutschlehrerin gibt kann diese kaum glauben, dass Helena das ohne jegliche Hilfe geschrieben hat. Helena selber ist ihre neue Fähigkeit ziemlich unheimlich, hat sie doch Angst sie könnte wieder verschwinden. Doch auch die folgenden Interpretationen gelingen ihr. Dann taucht plötzlich ein fremder Name auf Helenas Arbeiten auf, Oskar Schiller. Wer aber ist dieser Mann? Helena stellt Nachforschungen an und begegnet bald schon einem Geist der ihr auf seine ganz eigene Art den Kopf verdreht. Und ehe sie sich versieht ist Helena Teil einer Geschichte, die ihr Leben verändern wird … „Geisterzeilen“ ist der Debütroman der jungen Autorin Janina Ebert. Der Roman besticht nicht nur durch seinen tollen Einband, auch der Inhalt ist etwas Besonderes. Die Protagonistin Helena ist 16 Jahre alt und eigentlich ein ganz normales Mädchen mit ganz alltäglichen Problemen. Gerade erst hat sie ihr Freund verlassen und nun schwört Helena ihr Herz nicht wieder zu verlieren. Dann aber finden sie und der Ghostwriter Oskar Schiller zusammen und Helenas Leben verändert sich. Sie hat plötzlich die Gabe Geschichten zu schreiben. Doch nicht nur Oskar kommt zu Helena, auch ein namenloser Geist taucht auf und er verdreht Helena gewaltig den Kopf. Gerade durch ihre Natürlichkeit wirkt Helena sehr authentisch. Mir war sie auf Anhieb sympathisch. Oskar Schiller ist ein Ghostwriter. Er ist charmant und höflich und hat immer ein offenes Ohr für Helena. Zwar hat er mehr Lebenserfahrung als sie, trotzdem überlässt er Helena stets die endgültigen Entscheidungen. Neben Oskar ist da noch der namenlose Geist. Er ist Oskar sehr ähnlich, doch eines ist anders, er verdreht Helena den Kopf und verzaubert sie. Nicht nur die Protagonistin und die Geister hat Janina Ebert sehr gut dargestellt, auch die Nebencharaktere wissen zu überzeugen. Die Liebesgeschichte zwischen Helena und dem namenlosen Geist ist einerseits wunderschön romantisch aber auch unheimlich traurig. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und bezaubernd. Gefühlvoll und mit viel Liebe zum Detail wird man als Leser immer tiefer in die Geschichte gezogen und kann nicht dagegen tun. Die Handlung wird aus Sicht von Helena in der Ich-Perspektive geschildert. Neben ganz viel Romantik, Lieb und Sehnsucht wird im Buch auch ein ernstes Thema angesprochen, Kindesmissbrauch. Dies ist kein leichtes Thema aber auch hier beweist die Autorin Fingerspitzengefühl. Das Ende des Romans ist einfach nur total schön und passt sehr gut. Alle Liebhaber von Happy Ends kommen hier nochmal voll auf ihre Kosten. Fazit: „Geisterzeilen“ von Janina Ebert ist ein fantastisches Debüt der jungen Autorin. Neben einer überzeugenden Protagonistin, einer wunderschönen Lovestory und ganz viel Romantik wird aber auch ein ernstes Thema angesprochen. Von mir gibt es die volle Punktzahl und ein ganz klare Leseempfehlung.

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Geisterzeilen
von Venwar N. am 11.09.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt in eigenen Worten: Helena weiß nicht wie ihr geschieht, als sie plötzlich den Drang verspürt zu schreiben. Ihre Hand flitzt quasi über ihre Deutschhausaufgaben, doch das was sie schreibt kommt nicht von ihr. Es ist Oskar Schiller, der Geist, der zu ihr gefunden hat, denn er braucht Helenas Hilfe.... Inhalt in eigenen Worten: Helena weiß nicht wie ihr geschieht, als sie plötzlich den Drang verspürt zu schreiben. Ihre Hand flitzt quasi über ihre Deutschhausaufgaben, doch das was sie schreibt kommt nicht von ihr. Es ist Oskar Schiller, der Geist, der zu ihr gefunden hat, denn er braucht Helenas Hilfe. Sie soll seine Ghostwriterin sein, weil Oskar schon vor vielen Jahren gestorben ist. Schnell freundet sich Helena mit Oskar an, denn ohne ihn hätte sie schließlich ihren Geschichtstest verhauen. Plötzlich taucht in Helenas Gedankenwelt auch noch ein anderer Geist auf. Ein Geist ohne Namen, der ihr die schönsten Komplimente macht. Helena fühlt sich einfach wohl in seiner Gegenwart und so verliebt sie sich in ihn. In den Geist ohne Namen. Doch darf eine solche Liebe sein? Eine Liebe zwischen Leben und Tod? Meine Meinung:"Geisterzeilen" ist das Debüt der Jungautorin Janina Ebert und es hat mich vollends begeistert. Von der ersten Seite an war ich gefesselt. Die Schreibweise, Der Plot, die Charaktere, einfach alles war stimmig. Ich hatte gerade mal die ersten vierzig Seiten gelesen und wusste, dass dieses Buch ein Must-have ist. Hab es schon ein Paar meiner Freundinnen ans Herz gelegt und bin gespannt auf deren Meinungen. Janina Eberts Schreibstil ist außergewöhnlich und ich meine das wirklich. Sie schreibt auf eine Art und Weise, wie ich es bis jetzt noch nicht gelesen habe. Manche Seiten sind voller Gefühle, andere sind wunderschön poetisch. Es ist ein wechsel zwischen vielen Schreibweisen und obwohl ich das bei vielen Autoren oft bemängele, dass sie immer wieder ihren Schreibstil wechseln, ist es bei Janina Ebert genau das, was mich so begeistert hat. Ihr ist es nämlich gelungen ihre verschiedenen Schreibweisen zu verknüpfen und zu einer Geschichte zu formen. Eine Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen und nachvollziehbaren Handlungen und zum Ende hin der ein oder anderen Überraschung. Cover: Ich finde das Cover mehr als gelungen. Die Titelschrift ist grandios gewählt und passt farblich sehr gut. Das Cover zeigt das Gesicht von Helena und genau so hab ich sie mir auch vorgestellt. Hübsch und doch schüchtern wirkt sie auf mich. Fazit: Falls ihr auf der Suche nach einem Buch seit, dass ganz anders ist als die Bücher die ihr sonst liest, dann solltet ihr "Geisterzeilen" lesen. Mich hat dieses Buch so dermaßen überzeugt, dass ich es am liebsten gleich nochmal gelesen hätte.

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Geisterzeilen
von Ina Zilch aus Darmstadt am 29.07.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Es war im Deutschunterricht, wo Helena das erste mal bemerkte, dass sich ihre Hand von alleine bewegt und ihre Gedichtsinterpretation schreibt. Und was da am Ende stand war gut, auch wenn sie doch gar keine Ahnung von Gedichten hat. Zu diesem Augenblick wusste Helena noch nicht, dass sie zum... Es war im Deutschunterricht, wo Helena das erste mal bemerkte, dass sich ihre Hand von alleine bewegt und ihre Gedichtsinterpretation schreibt. Und was da am Ende stand war gut, auch wenn sie doch gar keine Ahnung von Gedichten hat. Zu diesem Augenblick wusste Helena noch nicht, dass sie zum Ghostwriter auserkoren wurde... Spannend, fesselnd und auch romantisch! Man kann zu diesem Buch wirklich nur sagen: Lesen Sie es! Wirklich, das ist ein lesenswertes Buch und ich kann Ihnen nur dazu raten! =)

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10 Sterne wären wohl eher angebracht!
von einer Kundin/einem Kunden aus Elbe am 11.07.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ich bin grade mit dem Buch Geisterzeilen fertig geworden und bin begeistert. Ich habe ja schon wirklich viele gute Bücher gelesen, aber Geisterzeilen ist mit Abstand das Beste. Die Geschichte ist einfach nur unglaublich schön und fesselnd geschrieben. Wer gerne nicht ganz reale Liebesgeschichten ließt wird Geisterzeilen lieben.

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Eine romantische Urban Fantasy-Geschichte
von Silke Schröder aus Hannover am 01.07.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

In seiner Reihe "Herzklopfen" veröffentlicht der Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf Urban Fantasy-Romane, reale Geschichten mit fantastischen Elementen für junge Teenies und Twens. Oft sind die Bücher auch selbst von sehr jungen Autoren verfasst. so auch "Geisterzeilen", der Debütroman der 1992 geborenen Autorin Janina Ebert. In ihrer Story ist es... In seiner Reihe "Herzklopfen" veröffentlicht der Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf Urban Fantasy-Romane, reale Geschichten mit fantastischen Elementen für junge Teenies und Twens. Oft sind die Bücher auch selbst von sehr jungen Autoren verfasst. so auch "Geisterzeilen", der Debütroman der 1992 geborenen Autorin Janina Ebert. In ihrer Story ist es die 16-jährige Helena, der ein fantastisches Abenteuer widerfährt. Unumwunden gibt die Autorin zu, dass sie Geschichten ohne Happy End nicht mag - einer der Gründe, warum sie überhaupt mit dem Schreiben angefangen hat. Herausgekommen ist eine Story, in der die junge Helena das erlebt, was sich so mancher Jugendliche in diesem Alter wünscht, um aus dem Leistungstrott herauszukommen: ein wenig Übersinnlichkeit, etwas Romantik, eine gute Freundin und eine außergewöhnliche Situation. "Geisterzeilen" ist eine romantische Urban Fantasy-Geschichte, die Spaß macht und garantiert gut ausgeht.

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{Rezension} Geisterzeilen - Janina Ebert
von Lulu Wab am 05.07.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

"Geisterzeilen" beginnt mit silbern glänzenden Lettern auf einem matten Cover. Jedes Kapitel startet mit einer liebevoll gestalteten Extraseite - rein optisch überzeugt das Buch in voller Länge. Kann es seinem Aussehen auch inhaltlich gerecht werden? Die Geschichte handelt von Helena, die im Alter von 16 Jahren eines nachts wie durch... "Geisterzeilen" beginnt mit silbern glänzenden Lettern auf einem matten Cover. Jedes Kapitel startet mit einer liebevoll gestalteten Extraseite - rein optisch überzeugt das Buch in voller Länge. Kann es seinem Aussehen auch inhaltlich gerecht werden? Die Geschichte handelt von Helena, die im Alter von 16 Jahren eines nachts wie durch Geisterhand einen unbändigen Schreibdrang verspürt. Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Es ist tatsächlich ein Geist, der da ihre Hand führt und er soll nicht der einzige bleiben. Doch was will er von ihr? Zitat S. 31: An der Stelle, an der ich meinen Namen geschrieben hatte, stand nicht "Helena Kögel", sondern "Oskar Schiller". "Wer ist Oskar Schiller?", fragte ich verwirrt. Die Autorin erzählt "Geisterzeilen" aus der Sicht einer älter gewordenen Helena. Sie blickt zurück auf ihr 16-jähriges Ich und spricht den Leser dabei direkt an. Das Ganze passiert in einer typisch jugendlichen Erzähl- und Schreibweise. Helena begegnet dem Leser zunächst als normale 16-Jährige, der im Verlauf der Geschichte diese "Geister-Sache" widerfährt. Die ältere Helena rechtfertigt rückblickend ihre Handlungen, die durchaus nachvollziehbar und realistisch sind, häufig mit ihrem Alter. Für meinen Geschmack ein wenig zu häufig. Sehr gut gefallen hat mir Helenas Freundin Maxi. Sie ist immer für Helena da und reagiert auf die "Geister-Sache" verständlicherweise erstmal skeptisch. Die Freundschaft der beiden wird authentisch dargestellt und ich konnte sie schnell ins Herz schließen. Die Geister, auf die Helena trifft, fand ich äußerst interessant, waren sie doch recht verschieden und sorgten so für abwechslungsreiche Unterhaltung. "Geisterzeilen" ist eine Hommage ans Schreiben und die Idee mit den Geistern gefiel mir ausgesprochen gut. Ich habe mich tatsächlich inspiriert gefühlt, selbst mal wieder ein paar Gedanken zu Papier zu bringen, damit sie nicht in Vergessenheit geraten. Nur das Ende war mir dann doch ein bisschen zu dick aufgetragen. Fazit Mit "Geisterzeilen" hat Janina Ebert ein Buch geschrieben, das für alle Jugendlichen, insbesondere diejenigen, die selbst gerne schreiben, zu empfehlen ist. Dem Leser begegnet eine authentische Freundschaft vermischt mit der richtigen Menge Fantasy. Ich vergebe sehr gute 4 Sterne.

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Hinreißende Liebesgeschichte mit erstem Nebenthema
von einer Kundin/einem Kunden aus dem Saarland am 21.09.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Rezension: Schon als ich Janina Eberts “Geisterzeilen” das erste Mal in den Händen hielt, war ich völlig hingerissen von dem Buch, weil es sich ganz besonders anfühlt, wenn man mit der Hand darüberstreicht. Das Cover fühlt sich an wie eine Mischung aus Gummi und Samt und der Name der Autorin,... Rezension: Schon als ich Janina Eberts “Geisterzeilen” das erste Mal in den Händen hielt, war ich völlig hingerissen von dem Buch, weil es sich ganz besonders anfühlt, wenn man mit der Hand darüberstreicht. Das Cover fühlt sich an wie eine Mischung aus Gummi und Samt und der Name der Autorin, plus der Titel sind in den Buchdeckel eingestanzt und spiegeln silbern. Die liebevolle, verspielte Gestaltung setzt sich dann im Inneren des Buches fort. Jedes Kapitel, von denen es insgesamt 17 gibt, wird auf einer eigenen Seite angekündigt. Dort findet man jeweils die Kapitelüberschrift, die sich immer aus zwei Teilen zusammensetzt (z.B. Kapitel 1: Herzschmerz & unerwartete Hilfe) und in der gleichen Schrift gehalten ist, wie der Titel auf dem Cover. Außerdem ist die komplette Seite mit einer unleserlichen, grauen Schrift hinterlegt und unter der Überschrift ist jedes Mal das gleiche Bild zu finden – nämlich ein Flur mit einer Treppe, die nach oben führt. Janina Eberts Schreibstil macht gewissermaßen süchtig. Sie hat in “Geisterzeilen” eindrucksvoll bewiesen, zu welch unterschiedlichen Textarten sie in der Lage ist, indem sie die drei Geister, ganz individuell über die Protagonistin Helena schreiben ließ. Zugleich ist der restliche Text, nämlich die Geschichte, die von Helena erzählt wird, aber in einer jugendlich einfachen Art gehalten – eben so, wie eine 16-Jährige erzählen würde. Was im übrigen noch auffällt ist, dass sich Helena während ihren Ausführungen immer wieder direkt an den Leser richtet und man sich dadurch irgendwie einbezogen fühlt. Die drei Geister, die Helena schreiben lassen, sind, wie schon erwähnt, ganz verschieden. Oskar schreibt direkt und sachlich – oftmals schon schmerzhaft treffend und hat viel Lebenserfahrung, wohingegen ein anderer Geist verstörende Gedichte schreibt, die wirklich sehr gut sind, aber klar machen, dass diese Person wohl freiwillig aus dem Leben ging. Und dann ist da noch ein anderer namenloser Geist, der Helena mit seinen Worten Bauchkribbeln beschert – er schreibt sehr fantasievoll und seine Geschichten haben immer den gleichen Anfang und das gleiche Ende, nämlich “Es war einmal…” und “Und wenn sie nicht gestorben sind…”. Obwohl es sich eigentlich um eine Liebesgeschichte handelt, wird trotzdem am Rand ein sehr ernstzunehmendes Thema mit einbezogen, das unsere Gesellschaft noch immer zu ignorieren versucht. Erst durch die Texte eines Geistes, wird Helena mit dem Thema Kindesmissbrauch konfrontiert und das nimmt auch gegen Ende einen starken Einfluss auf die Geschichte. Trotzdem kann man ganz klar sagen: Alle Happy End-Verwöhnten kommen voll und ganz auf ihre Kosten. Nur fand ich das Ende zu abrupt bzw. zu oberflächlich – denn es werden zu Schluss einfach mal sechs Jahre sehr knapp zusammengefasst und somit eigentlich übersprungen und das hat mir nicht besonders zugesagt. Fazit: Toll gestaltetes Jugendbuch mit hinreißender Liebesgeschichte und ernstem Nebenthema, das zeigt, dass im Leben schöne und schreckliche Schicksale Tür an Tür nebeneinander existieren und man sein Umfeld oft aufmerksamer wahrnehmen sollte.

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