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Gelähmt ist nicht gestorben

(5)
Neue Schuhe braucht Tom Gschwandtner nicht mehr – ausser um Modetrends zu folgen. Im September 1995 bricht er sich, damals rastlose 26 Jahre alt, bei einem Autounfall den Hals. Der Wagen landet in einem Waldstück auf dem Dach und Tom auf der Intensivstation, dann
in der Reha und schliesslich im Rollstuhl. Doch er holt sich sein neues Leben. Schritt für Schritt, was schwierig ist, wenn man nicht gehen kann. Und irgendwann steht er plötzlich wieder Mitten im Leben, obwohl er sitzt. Ein Jahr nach dem Unfall heiratet er seine Freundin Gabi, die bei dem Unfall ebenfalls schwer verletzt wurde, nun aber wieder ganz gesund ist. Sie beziehen ihr neues, barrierefreies Haus, gründen eine Firma, bekommen zwei wundervolle Kinder und lachen und streiten so wie alle anderen Menschen auch. Sein Fazit: es ist ein gutes Leben. Trotz Rollstuhl. Von einer Nachahmung rät er dennoch dringend ab.
Portrait

Tom Gschwandtner, geboren 1969, Matura am Gymnasium Horn, Ausbildung zum Milizoffizier, mehrere Arbeitsjahre in Wien, unter anderem in einer Werbeagentur und im pharmazeutischen Aussendienst. Nach dem Unfall berufliche Neuorientierung. Tom Gschwandtner arbeitet heute als Grafiker, Texter und kreativer Schrägdenker.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 27.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-218-00993-5
Verlag Kremayr & Scheriau
Maße (L/B/H) 221/141/25 mm
Gewicht 405
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


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Als Querschnittsgelähmter mit starkem Wille und viel Humor zurück ins Leben
von orfe1975 am 01.10.2015

Cover: ---------- Auf dem Cover ist der Autor selber zu sehen, sodass gleich klar wird, um wessen Geschichte es hier geht. Er lächelt und sitzt lässig in seinem Rollstuhl, womit gleich klar ist, dass er trotz Lähmung sich mit seinem Leben glücklich arrangiert hat. Inhalt: ---------- Im Buch schildert Tom Gschwandtner aus seiner Sicht,... Cover: ---------- Auf dem Cover ist der Autor selber zu sehen, sodass gleich klar wird, um wessen Geschichte es hier geht. Er lächelt und sitzt lässig in seinem Rollstuhl, womit gleich klar ist, dass er trotz Lähmung sich mit seinem Leben glücklich arrangiert hat. Inhalt: ---------- Im Buch schildert Tom Gschwandtner aus seiner Sicht, wie er nach einem Autounfall im Alter von 26, durch den er querschnittgelähmt wird, wieder zurück ins Leben findet. Mein Eindruck: ---------------------- Das Buch lässt sich in 4 Phasen einteilen: Unfall mit anschließender Intensivstation, Unfallstation, Reha und schließlich sein anschließendes "normales" Leben. Beeindruckend ist dabei, wie detailliert und gleichzeitig humorvoll er alles schildert. Er war sein Leben lang ein Stehaufmännchen, der kein Risiko scheute und das kommt ihm zugute bei der Aufgabe, mit seiner Lähmung im Leben klarzukommen. So schreibt er z. B. "Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben...Also einfach abwarten. Abwarten, was auf mich zukommt. Fürchten kann ich mich dann ja immer noch". Dies ist nur einer von mehreren solcher tollen Zitate, die man sich später als "Spruch des Tages" an die Wand pinnen möchte, um immer daran erinnert zu werden. Obwohl sein Weg hart ist, mit Schmerzen verbunden und er auch viele Rückschläge einstecken muss und er auch zeitweise niedergeschlagen ist, versinkt er nicht in Selbstmitleid, sondern kämpft weiter und versucht, allem etwas Positives abzugewinnen. Man erfährt hier auf unterhaltsame Weise nebenher eine Menge über Querschnittslähmung und die medizinischen und physiotherapeutischen Möglichkeiten, mit dieser umzugehen. Tom Gschwandtner schafft es, trotz der ernsten Lage den Leser zu berühren, gleichzeitig durch Humor wieder zum Lachen zu bringen, dankbar zu sein für das eigene Leben und einen einfach mitzureißen. Schön ist auch, mitzuerleben, wie seine Freundin, deren Tagebuchauszüge an passenden Stellen eingestreut sind, das alles erlebt, auch "die andere Seite" kennenzulernen. Und immer wieder betont der Autor auch, wie wichtig ihm der Beistand der Freunde und Verwandten in dieser Zeit war, ohne die er es nicht geschafft hätte. Fazit: ----------- Eine Lebensgeschichte zum Lachen, traurig sein, dankbar sein und Mut machend, unbedingt lesen!

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Beeindruckende Lebensgeschichte
von Schnuck59 am 22.09.2015

Tom Gschwandtner schreibt in seinem Erstlingswerk „Gelähmt ist nicht gestorben“ seine Geschichte vom Autounfall von vor 20 Jahren, durch den er eine hohe Querschnittslähmung erleidet, von der nachfolgenden Zeit auf der Intensiv- und Unfallstation, vom Aufenthalt im Rehabilitationszentrum und über seinen Neuanfang im Alltag und Beruf. Die Geschichte beginnt... Tom Gschwandtner schreibt in seinem Erstlingswerk „Gelähmt ist nicht gestorben“ seine Geschichte vom Autounfall von vor 20 Jahren, durch den er eine hohe Querschnittslähmung erleidet, von der nachfolgenden Zeit auf der Intensiv- und Unfallstation, vom Aufenthalt im Rehabilitationszentrum und über seinen Neuanfang im Alltag und Beruf. Die Geschichte beginnt mit dem tragischen Unfall und seinen Gedanken an der Unfallstelle. Die Zeit im Krankenhaus kann man durch Tagebucheinträge und Krankengeschichten sehr gut nachvollziehen. Durch den Wechsel der Erzählperspektive, hier durch seine Tagebucheinträge und die seiner späteren Frau, werden die Gedanken in dieser schwierigen Zeit noch deutlicher. Seine Lage und Gefühle während der Reha beschreibt der Autor sehr detailliert. Seinen Humor und seinen Optimismus hat er nie verloren und erzählt so seine beeindruckende Lebensgeschichte. Der Schreibstil ist flüssig, emotional und aber auch humorvoll und teilweise ironisch. „Was sonst hätte ich tun sollen? Kopf in den Sand stecken? Geht nicht. Kann mich ja nicht bewegen.“ Das Inhaltsverzeichnis zeigt die einzelnen Kapitel mit ihren prägnanten Überschriften. Im Epilog erklärt der Autor, dass das Buch eher für Nichtbetroffene mit wenig Wissen, aber mit Interesse an diesem Thema, geschrieben ist und kein Ratgeber sein soll. Diesen Gedanken hat er gut umgesetzt. Das Cover zeigt einen lebensbejahenden, lächelnden Tom Gschwandtner, dessen Fazit im vorderen Kappentext steht: „Es ist ein gutes Leben. Trotz Rollstuhl. Von einer Nachahmung rät er dennoch dringend ab.“ Mir hat seine Geschichte, dieses ausdrucksvolle Buch, gut gefallen. Es ist ehrlich, informativ, lehrreich, unterhaltsam und emotional.

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Ein beeindruckender Lebenskampf
von Janine V. am 18.09.2015

In dem Buch "Gelähmt ist nicht gerstorben" erzählt der Autor seine Lebensgeschichte. Der Beginn ist ein Autounfall, der ihn zu einem Querschnittsgelähmten macht. Als er auf der Intensivstation aufwacht beginnt sein Kämpf, um zurück zum Leben zu finden und sich in einer komplett neuen Situation zurechtzufinden. Der Schreibstil ist ungewöhnlich,... In dem Buch "Gelähmt ist nicht gerstorben" erzählt der Autor seine Lebensgeschichte. Der Beginn ist ein Autounfall, der ihn zu einem Querschnittsgelähmten macht. Als er auf der Intensivstation aufwacht beginnt sein Kämpf, um zurück zum Leben zu finden und sich in einer komplett neuen Situation zurechtzufinden. Der Schreibstil ist ungewöhnlich, prägnant und humorvoll. Der Schreibstil ändert sich zuweilen während der Geschichte und spiegelt somit die Emotionen und Geduldsproben des Autors wieder. Auch wenn man sich als gesunder Mensch nie hunderprozentig in die Siuation hinheinversetzen kann, so ist es dem Autor doch sehr gut gelungen seine Gefühlswelt und Lage dem Leser deutlich zu machen. Es treten unweigerlich Fragen auf, die teilweise erst spät im Buch beantwortet werden. Die ersten drei Viertel des Buches erzählen von der Zeit im Krankenhaus und der Reha. Das letzte Viertel berichtet dann von einzelnen Episoden und klärt letzte Fragen. Das kam für mich eher unerwartet, ich hätte gedacht, dass in dem chronologischen Erzählstil verbleiben würde. Es gibt sehr viele humorvolle Textstellen, die in Form von kurzen Zitaten jedoch aus dem Kontext gerissen werden würden. Gefallen hat mir zum Beispiel: "..., denn es macht ja wirklich keinen Sinn, ständig wie ein angetrockneter Regenwurm auf dem Boden herumzuliegen ..." (S.109) Die Lebensgeschichte ist sehr beeindruckend und zudem in einem sehr humorvollen Schreibstil geschrieben. Das Buch gibt einem Mut und Hoffnung und sollte somit von jedem gelesen werden. Es gibt einem einen Perspektivenwechsel und einen neuen Blick auf die Kostbarkeit des Lebens.

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Gelähmt ist nicht gestorben
von Rebekka Tammen aus Hannover am 15.09.2015

Tom Gschwandtner überlebt einen Autounfall, ist jedoch mit 26 Jahren gelähmt. Sein Buch erzählt seine Geschichte und seinen Weg ins Leben zurück. Vor fast genau 20 Jahren war da diese Kurve - Tom wird aus dem Auto geschleudert und von da an merkt er seinen Körper nicht mehr. Gaby, seine... Tom Gschwandtner überlebt einen Autounfall, ist jedoch mit 26 Jahren gelähmt. Sein Buch erzählt seine Geschichte und seinen Weg ins Leben zurück. Vor fast genau 20 Jahren war da diese Kurve - Tom wird aus dem Auto geschleudert und von da an merkt er seinen Körper nicht mehr. Gaby, seine Freundin, ist ebenfalls schwer verletzt. Cover: Es zeigt Tom, lächelnd in seinem Rollstuhl, dabei strahlt er Ruhe und einfach Freude aus. Schreibstil: Locker wird von den Alltagsproblemen berichtet, mit Humor von der Lähmung geschieben, mit Trauer über Nico erzählt. Für jede Phase hat Tom einen eigenen Schreibstil gefunden und ich fieberte mit: vom Häufchen Elend, welches Gaby lieber frei geben würde, für ein besseres Leben mit einem gesunden Mann, bis hin zu einem erfolgreichen Vater und Hausbesitzer, der so vieles tun kann. Der erste Teil berichtet über den Unfall. Medizinische Protokolle lassen das Ausmaß schnell bewusst werden, zeigen, was auf Tom zukommt. Dann folgt die Reha: er lernt Menschen kennen, die ebenfalls im Rollstuhl sitzen, wie den Selbstmörder, der erst in seinem Rollstuhl wieder Lebenswillen gefunden hat. Der letzte Teil zeigt dann die Jahre bis jetzt, was er alles geschafft und bewerkstelligt hat, und immer ist der Leser sehr nah dran. Tom erzählt, wie Max und Nina entstanden sind, lässt uns in seine Privatsphäre eintauchen und das ist es, was das Buch und Tom so sympathisch macht. Ich glaube ihm, dass er Spaß und Freude am Leben hat und wünsche Tom von ganzem Herzen weiter diese Freude und Lust am Leben - auf dass Du noch viel mehr schaffst!

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Gelähmt ist nicht gestorben und ob man ein gutes Leben hat, liegt an einem selbst!
von Schwanenfrau am 13.09.2015

Genickbruch. Querschnittslähmung. Gerade mal 26 Jahre alt. Ein Desaster. Ein Trauerspiel! Eine Tragödie!! Ja. Und nein. Denn der Autor schafft es durch diese buchstäbliche Um-Bruch-Situation ohne persönliche Krise hindurchzugehen. Getragen von der Liebe zu seiner späteren Frau Gabi. Von Eltern, Schwiegereltern, Freunden. Er beschließt einfach, es so zu nehmen,... Genickbruch. Querschnittslähmung. Gerade mal 26 Jahre alt. Ein Desaster. Ein Trauerspiel! Eine Tragödie!! Ja. Und nein. Denn der Autor schafft es durch diese buchstäbliche Um-Bruch-Situation ohne persönliche Krise hindurchzugehen. Getragen von der Liebe zu seiner späteren Frau Gabi. Von Eltern, Schwiegereltern, Freunden. Er beschließt einfach, es so zu nehmen, wie es jetzt neu für ihn ist Tappt nicht in die Selbst-Mitleidsfalle. Erschließt sich Stück für Stück ein Leben mit Frau und Kindern, dem eigenen Haus und einem erfolgreichen Grafikunternehmen. Manches ist komplizierter geworden durch die körperlichen Einschränkungen. Das Wesentliche aber, die Liebe von und zu Menschen, die Berufstätigkeit, Hobbys sind wenige Monate nach dem Unfall wieder da. Das Wort, das mir beim Lesen am häufigsten in den Sinn kam, war „beeindruckend“. Und man muss nicht selbst durch einen Unfall gezeichnet sein, um von Tom Gschwandtner sehr viel lernen zu können, an Lebensmut, an Liebesfähigkeit, an Entschlossenheit und Akzeptieren dessen, was ist. Es sei noch gesagt, dass der Autor sich und seine Situation auf eine Weise beschreibt, die so zutiefst humorvoll ist, ohne je ins Lächerliche zu driften, dass es trotz des ernsten Themas eine Freude ist das Buch zu lesen.

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