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Generation Doof

Wie blöd sind wir eigentlich?

(19)
Niklas glaubt, der Dreisatz wäre eine olympische Disziplin.
Latoya kennt drei skandinavische Länder: Schweden, Holland und Nordpol.
Und Tamara-Michelle hält den Bundestag für einen Feiertag.
Einzelfälle? Mitnichten. Eine ganze Generation scheint zu verblöden. Der Staatsanwalt von nebenan erzieht seine Kinder mit der Spielkonsole. Germanistikstudenten sind der deutschen Sprache nicht mehr mächtig. Eine Karriere als Popstar erscheint dem Bäckerlehrling verlockender als eine solide Ausbildung.
Dieses Buch geht der Frage auf den Grund, wie es wirklich um die Mütter, Väter und Bundeskanzler von morgen steht. Geschrieben haben es zwei Autoren, die mit der Generation Doof per Du sind. Denn es ist ihre eigene.
Portrait
Anne Weiss ist Kulturwissenschaftlerin und Redakteurin. Sie hat sich lange beruflich mit Jugendkulturen und privat mit Joghurtkulturen beschäftigt.

Stefan Bonner ist Journalist und Fernsehgucker. Er hat für die Wirtschaftsmagazine impulse und BIZZ geschrieben.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 334
Erscheinungsdatum 12.02.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-60596-5
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 187/125/26 mm
Gewicht 324
Abbildungen farbige Vignetten, schwarzweisse Fotos
Auflage 23. Auflage 2008
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
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Dieses Buch hätte ein wirklich guter Artikel werden können
von SPASSPREDIGER aus www.spassprediger.de am 03.03.2008

"Generation Doof" - der Titel springt ins Auge, das Covermotiv tut's ebenso. PISA-Blamage, Stefan-Raab-Erstwähler-Check und Prekariats-Debatte bilden den Nährboden, auf dem ein solches Werk wachsen und gedeihen kann, und neugierig, wie ich bin, habe ich das Buch auf Verdacht gekauft. Die gute Botschaft: Der Schmöker lässt sich bequem an... "Generation Doof" - der Titel springt ins Auge, das Covermotiv tut's ebenso. PISA-Blamage, Stefan-Raab-Erstwähler-Check und Prekariats-Debatte bilden den Nährboden, auf dem ein solches Werk wachsen und gedeihen kann, und neugierig, wie ich bin, habe ich das Buch auf Verdacht gekauft. Die gute Botschaft: Der Schmöker lässt sich bequem an einem Wochenende durchlesen. Die schlechte Nachricht: "Generation Doof" ist weder die schaurig-schöne Anekdotensammlung, die man sich angesichts des Titels und des Klappentextes erhoffen könnte, noch ist es die wirklich fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema, die mir als Alternative erhofft hätte. Vielmehr ist "Generation Doof" eine oft unterhaltsame, noch viel öfter aber allzu oberflächliche Bestandsaufnahme, die zudem in weiten Teilen überflüssig ist. Über weite Strecken ist "Generation Doof" lediglich eine Zusammenschau dessen, was längst bekannt ist. Stoff für einen pointierten Artikel hätte das sicher noch allemal geboten - aber es musste ja gleich ein ganzes Buch werden. Was dabei herausgekommen ist, ist eine Mischung aus verspäteter Abrechnung mit der so genannten Spaßgesellschaft, Fin-de-siècle-hafter Dekadenz-Klage und voyeuristischer Nabelschau. Spätestens ab der 150. Seite stößt zudem der manierierte Schreibstil auf. Ich vermute, dass die beiden Autoren eifrige Leser der Kolumnen von Oliver Kalkofe und große Bewunderer der "SPIEGEL"-eigenen Headline-Kultur sind: Kein noch so flaues Wortspiel wird ausgelassen, und im ganzen Buch gibt es kaum einen Abschnitt, der ganz frei von flapsigen Kalauern ist. Auf Dauer hemmt das Lesefluss, und letztlich entsteht der Eindruck eines Buches, das gern schlauer und witziger wäre, als es ist. Auch die Doofheit, die die Urheber (die selbst Teil der "Generation Doof" ist, die sie großzügig als Altersgruppe der 15-45-jährigen fassen) für sich selbst in Anspruch nehmen, wirkt da schnell wie Koketterie. Spätestens an dem Punkt, an dem die beiden dem Urheber eines Web-Postings mangelhafte Rechtschreib-Kenntnisse attestieren, geht der Schuss allerdings kräftig nach hinten los: Man muss vielleicht nicht doof sein, um nicht zu erkennen, dass es sich bei der zitierten Passage um durchaus orthographisch gut wiedergegebenes Schwyzerdüütsch handelt. Es zeugt aber von Ignoranz, wenn das ausgerechnet Zweien nicht aufzufallen scheint, die ihr Geld als Lektoren in einem Kölner Verlag verdienen. Der Spassprediger meint: Schlau betitelte, aber reichlich oberflächliche, triviale Bestandsaufnahme, die zusammenfasst, was wir alle längst geahnt haben. Der um Witzigkeit und Lässigkeit bemühte Stil des Buchs nervt auf Dauer, wirklich Neues habe ich "Generation Doof" nicht entnehmen können (aber vielleicht bin ich dafür ja auch einfach und quasi per definitionem zu doof ... ?) Fazit: Aus "Generation Doof" hätte ein prägnanter, pointierter Zeitschriften-Artikel werden können. Meine Bewertung für den wäre sicher besser ausgefallen.

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16 10
wer ist in unserer Gesellschaft doof?
von Segler und Bücherfan am 04.04.2008

Bonner, Stefan und Weiss, Anne setzen sich "kritisch" und gleichzeitig humorvoll mit einer Generation auseinander, die sich durch Casting Shows und Werbesendungen bildet. Zitat:“Problematisch wird es dann, wenn man stolz darauf ist, Shakespeare und Goethe nicht zu kennen oder den Bundestag für einen deutschen Feiertag zu halten. Und was Hans nicht... Bonner, Stefan und Weiss, Anne setzen sich "kritisch" und gleichzeitig humorvoll mit einer Generation auseinander, die sich durch Casting Shows und Werbesendungen bildet. Zitat:“Problematisch wird es dann, wenn man stolz darauf ist, Shakespeare und Goethe nicht zu kennen oder den Bundestag für einen deutschen Feiertag zu halten. Und was Hans nicht lernt oder gar nicht lernen will, das kann er auch seinem Sohn Hänschen nicht beibringen. Dumm sind aber nicht nur diejenigen, denen man schon aus zehn Kilometern Entfernung ansieht, dass sie einen Lattenrost vor dem Kopf haben. Die Blödheit hat viele Facetten“. Aber auch die Generation, die nicht mehr richtig Deutsch sprechen kann, wird unter die Lupe genommen. Facit: ein zeitkritisches Buch über die Bildung in unserem Land und die Einstellung bestimmter Altergruppen zur Bildung. Ein Buch zum Nachdenken. Oder sollte man sich mit diesem Buch nicht außeinandersetzen. Ich denke auch das Buch ist ein Produkt der Zeit und der Bildung der Autoren und daher ist es schon faszinierend für mich, nicht nur sich mit dem auseinanderzusetzen was geschrieben ist, sondern auch wie es geschrieben ist. Daher möchte ich es auch anderen zum Lesen empfehlen.

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18 13
... eine deutliche Sicht auf eine Generation
von "Ihr Bioladen im Ammerland" aus Wiefelstede am 05.11.2011

Stefan Bronner und Anne Weiss stellen mit klaren Worten eine Generation der heute 30 - 45 Jährigen dar. Sie beschreiben die unterschiedlichsten Aspekte des Lebens und gehen mit der Generation, der sie selber angehören, schonungslos um. Lassen Sie sich auf die Darstellung der "Generation Doof" ein und überlegen Sie... Stefan Bronner und Anne Weiss stellen mit klaren Worten eine Generation der heute 30 - 45 Jährigen dar. Sie beschreiben die unterschiedlichsten Aspekte des Lebens und gehen mit der Generation, der sie selber angehören, schonungslos um. Lassen Sie sich auf die Darstellung der "Generation Doof" ein und überlegen Sie - auch wenn Sie selber gegebenfalls hierzu gehören - welcher Teil der hier dargestellten Merkmale richtig sind und in wiefern es sich lohnt hieran etwas zu ändern. Denken Sie aber auch daran, dass der Zeitgeist und die Elemente des Wissens sich im Laufe der Zeit wesentlich geändert haben. Ziehen Sie sich nicht zurück, sondern nehmen Sie aktiv am Gestaltungsprozess teil. Es ist Ihr Leben!

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Hoher Wiedererkennungswert
von einer Kundin/einem Kunden am 06.09.2011

Das Buch ist super kurzweilig geschrieben. Man erschrickt immer wieder, wenn man die Szenen aus dem eigenen Leben schwarz auf weiß liest ( Wii-Abende.... ;o)) Absolut genial

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Generation doof- und stolz darauf!
von Christina Buß aus Dorsten am 02.03.2011

Mit Halbwissen zu glänzen, kann manchmal schon nerven, aber wenn selbstbewusst dokumentiertes Nichtwissen scheinbar eine ganze Generation repräsentiert, ja was dann? Sind diese jungen Frauen und Männer Opfer unserer Konsum- und Oberflächlichkeitsgesellschaft, leiden sie an mangelnden Vorbildern und Werten und können sie gar nicht anders als in unserer flachen... Mit Halbwissen zu glänzen, kann manchmal schon nerven, aber wenn selbstbewusst dokumentiertes Nichtwissen scheinbar eine ganze Generation repräsentiert, ja was dann? Sind diese jungen Frauen und Männer Opfer unserer Konsum- und Oberflächlichkeitsgesellschaft, leiden sie an mangelnden Vorbildern und Werten und können sie gar nicht anders als in unserer flachen Medienwelt zu verblöden?- Die Autoren(selbst Betroffene) bieten einen Querschnitt durch die Köpfe dieser Generation, und mich erschlich das Gefühl: Die wollen das so! Schöne Aussichten und kein Wunder, dass wir im Bildungsdurchschnitt nur im Windschatten fahren! Nichtsdestotrotz haben mich die "Fallbeispiele" köstlich amüsiert, unbedingt lesen!

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Leider sehr wahr
von Jacqueline aus Hamburg am 02.05.2010

Ein unglaubliches Buch mit sehr viel Witz und Wahrheit. Ich bin sehr gespannt auf das 2. Buch von den Autoren Bonner und Weiss DOOF IT YOURSELF...

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Erschreckend, aber wahr!
von einer Kundin/einem Kunden am 01.04.2010

Als ich diesen Titel zum ersten Mal in der Buchhandlung gesehen habe, dachte ich, dass „Generation doof“ ein lustiges Buch ist, in dem die „Söhne“ und „Töchter“ von DSDS, der Supernanny, BB und vergleichbaren Sendungen aufs Korn genommen werden. Doch schnell habe ich erkannt, dass dieses Buch, so lustig... Als ich diesen Titel zum ersten Mal in der Buchhandlung gesehen habe, dachte ich, dass „Generation doof“ ein lustiges Buch ist, in dem die „Söhne“ und „Töchter“ von DSDS, der Supernanny, BB und vergleichbaren Sendungen aufs Korn genommen werden. Doch schnell habe ich erkannt, dass dieses Buch, so lustig es auch an manchen Stellen ist, bitterer Ernst und traurige Wahrheit über eine ganze Generation ist, der auch ich angehöre. Am Anfang konnte ich mich noch von den „Doofen“ distanzieren, doch spätestens am Ende des Buches war eines ganz klar: Ich gehöre auch dazu! Auch wenn ich es nicht gerne erkannt habe. Somit hat mir dieses lustige, schmerzliche und wahrheitsgetreue Buch die Augen über mich selbst und meine Generation geöffnet, und mich ernsthaft zum Nachdenken angeregt! Sie sollten das auch unbedingt einmal ausprobieren. Ich kann es nur empfehlen, denn man hat trotz der Ernüchterung auf jeden Fall auch eine Menge Spaß dabei!

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Generation Doof - Traurig Aber Wahr
von einer Kundin/einem Kunden am 21.10.2008

Meiner Meinung nach ist "Generation Doof" ein durchaus gelungenes Buch. Es liest sich sehr gut. Viele der genannten Aspekte, lassen sich durch eigene Erfahrungen aus dem alltäglichen Leben bestätigen. Ich denke jeder Leser findet sich in irgendeiner Hinsicht in diesem Buch wieder. Hier wird auf keinen Fall übertrieben, sondern... Meiner Meinung nach ist "Generation Doof" ein durchaus gelungenes Buch. Es liest sich sehr gut. Viele der genannten Aspekte, lassen sich durch eigene Erfahrungen aus dem alltäglichen Leben bestätigen. Ich denke jeder Leser findet sich in irgendeiner Hinsicht in diesem Buch wieder. Hier wird auf keinen Fall übertrieben, sondern die traurige Wahrheit über unsere Generation ans Licht gebracht. Die mangelnden Kenntnisse, unsere Illusion über die Arbeitswelt, der Einfluss der Medien, der übertriebene Konsum etc. Jeder Aspekt wird gut durchleuchtet und die Zitate und Beispiel-"Geschichten" untermalen die jeweiligen Kapitel sehr gut. Direkte Lösungsvorschläge werden nicht genannt, ich denke aber dass das Absicht ist. Das Buch liefert einen beachtlichen Denkanstoß. Viele Aussagen führten bei mir zu einem gedanklichen Kopfnicken oder einem "Aha"-Effekt. Durch einige fühlte ich mich sogar "ertappt". Dadurch dachte ich automatisch über mein eigenes Verhalten nach und zog meine Schlüsse über das was ich anders machen könnte oder vielleicht auch sollte. Dieses Buch ist einfach empfehlenswert.

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Super lustig
von einer Kundin/einem Kunden aus Dortmund am 12.06.2008

Das Buch las sich von der 1. Seite an super gut!!! Leider fühlte ich mich persönlich bei den Meisten Dingen angesprochen und konnte alle Aussagen unterschreiben!! Ist eigentlich schon traurig für einen selbst, aber wenn sich die Autoren schon selbst zur Generation doof zählen, kann ich ja dann doch nicht... Das Buch las sich von der 1. Seite an super gut!!! Leider fühlte ich mich persönlich bei den Meisten Dingen angesprochen und konnte alle Aussagen unterschreiben!! Ist eigentlich schon traurig für einen selbst, aber wenn sich die Autoren schon selbst zur Generation doof zählen, kann ich ja dann doch nicht sooo verkorkst sein! Von daher von mir volle 5 Sterne!! Echt super zu lesen

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Eingeleitet wird das Buch...
von Dramelia am 24.11.2013

...mit der Misswahl 2005, in der einige Misses zeigen sollten, wo sie denn wohnen. Da es hier noch um Miss Ost- und Westdeutschland, sollten sie zeigen, wo denn die Grenze verlief. Doch leider war dies ein Griff ins Klo: Fast keine der vorgeführten Misses waren überhaupt fähig, Deutschland richtig... ...mit der Misswahl 2005, in der einige Misses zeigen sollten, wo sie denn wohnen. Da es hier noch um Miss Ost- und Westdeutschland, sollten sie zeigen, wo denn die Grenze verlief. Doch leider war dies ein Griff ins Klo: Fast keine der vorgeführten Misses waren überhaupt fähig, Deutschland richtig einzuteilen und verteilten die Bundesländer wie andere die Lottozahlen! Ist so eine ganze Generation? Dass wir im Zeitalter der Technologie leben, ist sicherlich schon jedem aufgefallen. Dass viele Jugendliche lieber vor dem PC, vor einer Konsole oder einfach nur blöd vor dem Fernsehen hocken und sich angucken, wie andere ihr Leben leben, ist auch nichts mehr neues. Die Beispiele in dem Buch, welche aufgeführt werden, sind teilweise recht skurril und vor allem lustig. Weit hergeholt? Mitnichten! Eher die reine Wahrheit: Zwar wird hier mit "Einzelfällen" argumentiert, aber diese "Einzelfälle" gibt es nur zuhauf. Es gibt Kinder und Jugendliche, die nichts kennen außer die Welt im PC oder Fernsehen. Es gibt Jugendliche, die meinen, alles würde ihnen zugeflogen kommen und sie bräuchten nie etwas dafür zu tun. Es gibt diese Möchtegern-Superstars, die keinen geraden Ton herausbekommen, sich aber dann einbilden, wunder was zu sein. Die Beispiele wurden zusammengetragen und aufgezeigt. Und es sind keine Einzelfälle! Ich persönliche kenne nur zu viele Leute, die den Beispielen in diesem Buch mehr als gerecht werden. Das ist erschreckend! Viele der ganz dummen Beispiele von "Mädchen/Junge, komm erstmal klar auf deiner Polly-Pocket-Trauminsel" sieht man nur zu oft, man muss nur a) die Augen etwas aufmachen oder b) das Fernsehen anschalten. Aber dies betrifft nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch sehr viele Erwachsene. Leider pauschalisieren die Autoren. Es ist zwar übertrieben zu sagen, eine komplette Genereation sei so. Aber das ist übertrieben, denn keine Generation kann sich mit einem Wort pauschalisieren lassen. Dafür gibt es zu viele Aspekte! Anstatt "Generation Doof" hätte man auch "Generation Komasaufen" nehmen können und viele extreme Beispiele aufführen können, es wär auf's Gleiche hinausgelaufen! Schmunzeln kann man in dem Buch, aber man muss sich schon dafür interessieren. Es wird nicht hochwissenschaftlich hier gearbeitet, denn das würden 90% der Menschen auf der Straße nicht verstehen. Daher muss man sich auch nicht wundern, wenn man dieses Buch in der Abteilung "Unterhaltung" findet: Es soll unterhalten, nicht hochgradig informieren und aufklären! Auch, wenn es es das ein oder andere Mal unbewusst tut, denn die in dem Buch angeführten Beispiele sind aktuell und betreffen vor allem die Jugend. Dieses Buch zeigt einen Teil der Wahrheit, aber dieser ist eher zynisch gemeint! Ich persönlich kann mich über solche Fälle nur kaputt lachen. Ich fühle mich nicht persönlich angegriffen, wenn jemand sagt "Du gehörst zur Generation Doof", sondern finde es eher amüsant. Teilweise finde ich mich in dem Buch wieder, teilweise jedoch das Gegenteil. Aber nur, weil man sich nicht persönlich angesprochen fühlt, heißt es ja noch lange nicht, dass das Buch schlecht ist. Würde sich jeder auf der Stelle und sofort angesprochen fühlen, wäre so ein Buch dann überhaupt notwendig gewesen?

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Die traurige Wahrheit der neuen Generation
von Martin Herrmann aus Bad Schandau am 24.05.2011

„Grazile Models, deren Gehirn anscheinend so schlank ist wie ihr Körper, und Schüler, die hart auf eine Hartz-IV-Karriere hinarbeiten, sind nur die Ausläufer einer großen Intelligenzschmelze. (…) Weil es immer mehr geistige Totalschäden gibt, ist dieses Buch längst überfällig“, schreiben die beiden Autoren Stefan Bonner und Anne Weiss auf... „Grazile Models, deren Gehirn anscheinend so schlank ist wie ihr Körper, und Schüler, die hart auf eine Hartz-IV-Karriere hinarbeiten, sind nur die Ausläufer einer großen Intelligenzschmelze. (…) Weil es immer mehr geistige Totalschäden gibt, ist dieses Buch längst überfällig“, schreiben die beiden Autoren Stefan Bonner und Anne Weiss auf den ersten Seiten ihres Buches. Dem kann ich nur zustimmen – nicht wegen der geistigen Totalschäden, sondern wegen des Buches. Es wirft ein Schlaglicht auf die Gegenwart – und dass im O-Ton. Gut geschrieben, sorgfältig recherchiert und gewürzt mit passenden Zitaten fehlte so etwas bislang in der Tat in unserer Buchlandschaft. Die Generation Doof umfasst, laut Definition der Autoren, die heute 15- bis 45-Jährigen. Und sie selbst gehören mit dazu: „Dies berichten zwei, die es wissen müssen. Wir, die beiden Autoren, sind Experten in Sachen Dummheit. Denn wir stammen aus der Mitte der Generation Doof.“ Als Insider nehmen sie sich die Freiheit, schärfer Kritik zu üben, als es einem Außenstehenden je erlaubt wäre. „Wir sind die Wohlstandskinder, die erste Nachkriegsgeneration, der es nie an etwas gefehlt hat. Im Gegenteil, alles war immer im Überfluss vorhanden: Strom kam aus der Steckdose, Sprudel aus dem Kasten, und wenn mal etwas kaputtging, gab es gleich Ersatz.“ „Für die Generation Doof ist Spaß ein Ziel erster Güte. Auf der Suche nach diesem Glück ist uns jedes Mittel recht: Junge Menschen kippen sich am helllichten Tag ungezügelt Alkohol in den Schlund, während halb Deutschland bei einem Kaffeebohnendiscounter Funktionsunterwäsche kauft, die eigentlich nicht mehr kann als andere Wäsche auch.“ Bei aller Scharfzüngigkeit bleiben sie stets witzig, mit einer großen Portion Selbstironie: Sie halten sich und den Lesern einen Spiegel vor. Dabei beleuchten sie die verschiedene zentrale Lebensbereiche wie Ausbildung, Beruf, Freizeitgestaltung, Liebe und sogar Kindererziehung. Kritik üben sie quer durch alle Bildungsschichten. Jungakademiker werden genausowenig verschont wie Null-Bock-Hauptschüler. „Dass wir den PISA-Fragen nicht gewachsen waren, wurmte uns schon ein wenig. Uns beschlich der Verdacht, dass die Lehrer uns Deppen das Abitur- und Masterzeugnis nur überreicht hatten, um uns endlich loszuwerden, und weil es sonst mangels intelligenen Nachwuchses überhaupt keine Akademiker mehr in Deutschland gäbe – was der Wirklichkeit leider sehr nahekommt.“ Nicht jedem wird gefallen, was er in diesem Spiegel sieht. Es wäre interessant zu beobachten, wie viel Humor und Selbstironie denn die Leser besitzen.

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leider wahr...
von Nami am 10.11.2009

Natürlich ist es ein Buch, was durch Klischees und auch ein wenig Arroganz glänzt. Aber leider ist es auch so was von wahr! Erschreckend, erleuchtend und durch die Sprache einer breiten Masse zugänglich. Einige Menschen stehen sicherlich "drüber". Positiv ist mir aufgefallen, dass endlich mal jemand deutlich sagt, wie... Natürlich ist es ein Buch, was durch Klischees und auch ein wenig Arroganz glänzt. Aber leider ist es auch so was von wahr! Erschreckend, erleuchtend und durch die Sprache einer breiten Masse zugänglich. Einige Menschen stehen sicherlich "drüber". Positiv ist mir aufgefallen, dass endlich mal jemand deutlich sagt, wie verzogen unsere Generation ist und ja, auch zum Teil (nicht alle!!) die Kinder eben dieser Generation. Jeder steht heute im Mittelpunkt! Oder will dorthin. Kleine Prinzen und Prinzessinnen. Lehrer und Erzieher werden herablassend behandelt, dabei wird erwartet, dass sie den Kindern alles beibringen: Benehmen, Mitgefühl, Respekt... Ich finde: Lesenswert!

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Sofort wieder!
von einer Kundin/einem Kunden aus Lingen (Ems) am 25.09.2009

Ich fand das Buch "Generation doof" von der ersten Seite an super. Die Autoren treffen in ihren Beschreibungen genau den Kern unserer Generation. Bei vielen Dingen, die beschrieben wurden, erkennt man andere Mitmenschen wieder oder fühlt sich selber ertappt, weil genau dieses Verhalten zu einem selbst passt. Ich denke,... Ich fand das Buch "Generation doof" von der ersten Seite an super. Die Autoren treffen in ihren Beschreibungen genau den Kern unserer Generation. Bei vielen Dingen, die beschrieben wurden, erkennt man andere Mitmenschen wieder oder fühlt sich selber ertappt, weil genau dieses Verhalten zu einem selbst passt. Ich denke, jeder findet sich in diesen Beschreibungen an irgendeinem Punkt wieder. Besonders gut finde ich, dass die Autoren sich selbst zur Generation Doof zählen und dies auch immer wieder erwähnen, da das Buch sonst schnell als "Herziehen" über die Generation gewertet werden kann. An einigen Stellen des Buches sind einige Themen etwas zu lang dargestellt, so dass es zwischendurch langweilig wird, aber insgesamt kann ich sagen: Es lohnt sich, das Buch zu lesen!

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sehr unterhaltsam
von einer Kundin/einem Kunden am 07.06.2008

Jeder regt sich über die "Generation Doof" auf, aber keiner macht Verbesserungsvorschlaege. Verbesserungsvorschlaege stellt dieses Buch zwar auch nicht dar, aber bringt viele Punkte was die "Generation Doof" ausmacht unterhaltsam auf den Punkt. Mein Fazit: echt empfehlenswert

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Enttäuschend
von Tanna aus Bergisch Gladbach am 28.07.2010

Eine vielversprechende aber letztendlich doch sehr enttäuschende Erzählung über unsere Generation. Hätte man mehr rausholen können und deutlich lustiger gestalten können...Schade.

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Schade um den guten Ansatz!!
von Walter M. aus Linz am 25.01.2009

Über weite Strecken ist das Buch sehr unterhaltsam zu lesen, manchmal gar zu brachial/ zu direkt in der Formulierung. Da bieten die Autoren ein solcherart interessantes Thema an und was machen Sie damit: Sie treten thematisch auf der Stelle, bieten keine substantiellen Veränderungen an, so what?? Außerdem geht's mir ziemlich... Über weite Strecken ist das Buch sehr unterhaltsam zu lesen, manchmal gar zu brachial/ zu direkt in der Formulierung. Da bieten die Autoren ein solcherart interessantes Thema an und was machen Sie damit: Sie treten thematisch auf der Stelle, bieten keine substantiellen Veränderungen an, so what?? Außerdem geht's mir ziemlich auf die Nerven, wenn sich die beiden Autoren fortwährend der "Generation Doof" zugehörend anbiedern. Wenn die sich schon mit dem Heranwachsen der nächsten Generation auseinandersetzen, dann hätte da viel mehr herauskommen müssen!!! Schade um den missglückten Versuch .....

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Ok.
von einer Kundin/einem Kunden am 13.11.2008

Wenn man keine wissenschaftlche Auseinandersetzung mit der neuen Generation erwartet, dann kann man sich ganz gut auf das Buch einlassen. Leider hab ich ein wenig den versprochenen Humor vermisst... Allerdings lassen sich interessante Ansätze und viel Wahrheit in dem Buch finden.

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ich noch mal...
von einer Kundin/einem Kunden aus Fröndenberg /Ruhr am 03.05.2009

ich noch mal...! Da kommt mir doch ein Geistesblitz! Entdeckt mich! http://miriswelt.wordpress.com/ :-) Besser als Generation doof...

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Nein, danke!
von Nicole W. aus Brakel am 15.04.2009

Ich hab das Buch nebenbei immer mal wieder gelesen. Wenn überhaupt, dann kann man das Buch auch nur nebenbei lesen und nur immer mal wieder reinsehen. Mich hat es teils wirklich aufgeregt. Es war nur gezwungen witzig, ohne Hand und Fuß, kleine Anekdoten dazwischen, die vorkamen, als wenn die... Ich hab das Buch nebenbei immer mal wieder gelesen. Wenn überhaupt, dann kann man das Buch auch nur nebenbei lesen und nur immer mal wieder reinsehen. Mich hat es teils wirklich aufgeregt. Es war nur gezwungen witzig, ohne Hand und Fuß, kleine Anekdoten dazwischen, die vorkamen, als wenn die Autoren einfach mal versucht haben intelligent ein paar andere Leute durch den Kakao zu ziehen oder möglichst bloß zu stellen. Mir hat das Lesen dieses Buches überhaupt keinen Spaß gemacht.

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