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Gesammelte Schriften in 19 Bänden

Nachgelassene Schriften 1914-1931

Band 10 der ›Gesammelten Schriften‹ enthält zunächst zwei von Horkheimer selbst ausgearbeitete Vorlesungen aus den Jahren 1925/26: ›Geschichte der deutschen idealistischen Philosophie von Kant bis Hegel‹ und ›Einführung in die Philosophie der Gegenwart‹
Die erste Vorlesung gibt einen instruktiven Überblick über die Hauptwerke von Kant, Fichte und Schelling sowie eine Einführung in Hegels ›Phänomenologie des Geistes‹. Wie es für Horkheimers Lehrtätigkeit von Anbeginn kennzeichnend ist, wird der Zeithintergrund stets mit berücksichtigt und zur Ideengeschichte in Beziehung gesetzt. – Die zweite Vorlesung behandelt die um und nach 1900 einflussreichen Strömungen, insbesondere die Anfänge der wissenschaftlichen Psychologie, lebensphilosophische Tendenzen sowie die Versuche einer Neubelebung des Kantschen Kritizismus. Hier entfaltet sich ein lebendiges Panorama des philosophischen Geistes der zwanziger Jahre.
Diese Vorlesung wurde von Horkheimer nachträglich erweitert und thematisch fortgeführt. Geplant war eine Publikation unter dem Titel ›Zur Emanzipation der Philosophie von der Wissenschaft‹, wobei Horkheimer das zentrale Problem aller modernen Philosophie umfassend darstellen wollte: die Tatsache, dass mit dem Vordringen der Naturwissenschaften das philosophische Denken im Wortsinne »gegenstandslos« zu werden droht. Schriftlich fixiert wurden Kapitel über Mach, Cohen, Husserl und Bergson; sie werden hier erstmals aus dem Nachlass veröffentlicht.

Portrait
Max Horkheimer, geboren 1895 in Zuffenhausen/Stuttgart, wurde 1930 Ordinarius der Sozialphilosophie und Direktor des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt am Main. 1933 emigrierte er und errichtete Zweigstellen des Instituts zunächst in Genf, später an der Ecole Normale Superieure in Paris, schliesslich an der Columbia-Universität in New York, wohin ihm seine Frankfurter Mitarbeiter folgten. In der von ihm herausgegebenen "Zeitschrift für Sozialforschung" setzte Horkheimer die Veröffentlichung seiner theoretischen Arbeiten fort. Nach Frankfurt zurückgekehrt, etablierte Horkheimer im Jahre 1950 das Institut für Sozialforschung neu. Von 1951 an war er für zwei Jahre Rektor der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Max Horkheimer starb 1973.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Alfred Schmidt
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 01.09.1990
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-27384-3
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 192/126/11 mm
Gewicht 425
Auflage 1
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