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Gewalt

Eine neue Geschichte der Menschheit

(2)
Rezension
In seiner brillanten Synthese trägt Pinker viele wissenschaftliche Fakten und Zahlen zusammen.
Portrait

Steven Pinker, geboren 1954, studierte Psychologie in Montreal und an der Harvard University. 20 Jahre lang lehrte er am Department of Brain and Cognitive Science am MIT in Boston und ist seit 2003 Professor für Psychologie an der Harvard University. Seine Forschungen beschäftigen sich mit Sprache und Denken, daneben schreibt er regelmässig für die »New York Times«, »Time« und »The New Republic«. Im S. Fischer Verlag ist die viel diskutierte Studie ›Gewalt. Eine neue Geschichte der Menschheit‹ (2011) erschienen, ausserdem ›Wie das Denken im Kopf entsteht‹ (2011) sowie ›Der Stoff, aus dem das Denken ist‹ (2014).
Sein Werk ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 1216, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 24.10.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783104016160
Verlag Fischer E-Books
eBook (ePUB)
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Kundenbewertungen


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Großartig dargestellte Weltgeschichte anhand von Gewalt und Grausamkeit
von einer Kundin/einem Kunden am 13.11.2011

Eine echte Sensation in Ihrer Fachbuchabteilung ist das neue und umfangreiche Werk des amerikanischen Psychologen Steven Pinker, der bereits durch erfolgreiche Titel, etwa "Wie das Denken im Kopf entsteht" (1999) hervorgetreten ist. In seinem neuesten Werk hat er sich ein riesiges Projekt vorgenommen: er erzählt die Geschichte der Menschheit... Eine echte Sensation in Ihrer Fachbuchabteilung ist das neue und umfangreiche Werk des amerikanischen Psychologen Steven Pinker, der bereits durch erfolgreiche Titel, etwa "Wie das Denken im Kopf entsteht" (1999) hervorgetreten ist. In seinem neuesten Werk hat er sich ein riesiges Projekt vorgenommen: er erzählt die Geschichte der Menschheit anhand von Konflikten, Genoziden, Gewaltakten, Metzeleien und anderen Bluttaten. Man kann das Projekt als gelungen bezeichnen: die Beispiele sind stimmig ausgewählt (so kommt auch die Vorgeschichte des Menschen zur Sprache, etwa "Ötzi", der - selbst wahrscheinlich ein Mörder - durch eine Gewalttat zu Tode gekommen ist...). Spannend natürlich auch die These Pinkers, dass die Menschheit Gewalttaten immer weniger in Betracht zieht (in der Relation zu vorigen Epochen) und andere Strategien ins Blickfeld geraten. Lesen Sie eine spannende, neue Sicht auf die Menschheit! Eine tolle Buchentdeckung in diesem Leseherbst!

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Ein sehr gutes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Amriswil am 04.04.2012

Das Buch ist aufschlussreich, in einer normalen Sprache geschrieben und packend wie ein Krimi-Buch.Ich empfehle es auf jeden Fall.

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Großartig
von Tom Kratzsch am 19.01.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

"Der Rückgang der Gewalt dürfte die bedeutsamste und am wenigsten gewürdigte Entwicklung in der Entwicklung unserer Spezies sein." (S.1027) Pinker hat Recht damit und in seinem Buch gelingt es ihm, genau diese Entwicklung zu beschreiben.

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Auf einen gut ausgearbeiteten hitorischen Abriss folgt ein Spekulationsgebilde dessen Zahlen sehr skeptisch machen
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 13.03.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Im Lauf der Jahrtausende hat die Entwicklung und Fortentwicklung staatlicher Macht dafür gesorgt, dass die Menschen sich nicht mehr gegenseitig an die Gurgel gehen. Steven Pinker orientiert sich mitunter an Charles Darwin: Während bei den Jägern und Sammlern eine hohe Gewaltbereitschaft der Männer vorteilhaft für die Weitergabe der... Im Lauf der Jahrtausende hat die Entwicklung und Fortentwicklung staatlicher Macht dafür gesorgt, dass die Menschen sich nicht mehr gegenseitig an die Gurgel gehen. Steven Pinker orientiert sich mitunter an Charles Darwin: Während bei den Jägern und Sammlern eine hohe Gewaltbereitschaft der Männer vorteilhaft für die Weitergabe der eigenen Gene gewesen sei, habe die Monogamie die Spielregeln geändert und die Männer zivilisiert. Handel, Bildung und Erziehung brachten die Menschen dazu, ihre empathischen Fähigkeiten zu verbessern und daraus Vorteile für sich zu ziehen, denn sie brachten mehr ein als Krieg und Mord. Und schließlich führte der Siegeszug der Vernunft während der abendländischen Aufklärung zu demokratischen Systemen - und die wiederum förderten und fördern den Frieden. Diese Argumentationskette füllt mehr als die Hälfte des Buches. Dann folgen zahlreiche psychologische Experimente und neurowissenschaftliche Untersuchungen, mit denen Pinker der Frage nachgeht, was eigentlich den Menschen zu Habgier treibt, zu Wollust, Dominanz, Rache oder Sadismus. Insgesamt stellt Pinker fest, dass die Menschheit seit 65 Jahren in einer der friedlichsten Epochen der Weltgeschichte lebt. Seine Hypothese belegt Pinker mit umfangreichen Statistiken (wer meine Rezensionen kennt, weiß wie ich zu Statistiken stehe). Zwar vermerkt Pinker, dass viele seiner Zahlen unzuverlässig sind, aber dann rechnet er trotzdem mit ihnen weiter und zieht daraus Schlüsse. So sind diese Zahlenspiele eher schmückendes Beiwerk denn echter Beleg für seine Thesen. Rein statistisch betrachtet ordnet er die Ermordung von Millionen Juden im Dritten Reich nicht einmal mehr unter die Top-20 der schrecklichsten Gewalttaten der Menschheit. Der Zweite Weltkrieg landet auf dem Ranking nur auf Platz 9, die mongolischen Eroberungen am 2. und der Sklavenhandel am 3. Platz. Dahinter steckt folgender Ansatz: Er nimmt beispielsweise die Zahlenangaben über die Gewaltopfer bei den Eroberungszügen Dschingis Khans und multipliziert sie mit dem Faktor, um den die Weltbevölkerung heute größer ist. So sollen die Auswirkungen von Gewalt und Terror quer durch die Geschichte miteinander vergleichbar werden. Die Rangfolge kann sicherlich diskutiert werden, in einem könnte Steven Pinker recht haben: Unter dem Nazi-Regime zum Beispiel geschahen viele der Grausamkeiten des Holocaust mehr oder weniger verborgen (unabhängig von der Debatte, wer wieviel hätte wissen können oder nicht): Was aber an Unmenschlichkeiten im Römischen Reich, im Mittelalter oder zu Zeiten von Reformationen und Gegenreformation ablief, geschah vor den Augen der Öffentlichkeit und sehr zu deren Gefallen und Amüsement. Wie sehr sich in den vergangenen Jahrhunderten in Europa und Nordamerika die Einstellung zur alltäglichen Gewalt gewandelt hat, offenbaren die Krisenzonen, wo ein Leben immer noch nicht viel gilt. Und so erklärt Steven Pinker dann auch, dass dort, wo heute noch Terror und nackte Gewalt herrschten, das Mittelalter noch nicht vorüber sei. Und die Zukunft? Für Pinker ist sie friedlich: Immer mehr Staaten werden Kriege für veraltet und überflüssig erklären - wobei Gewalt immer wieder aufflackern kann, so sein Fazit, mit dem er "Auf Engelsflügeln" in die Zukunft schwebt. Ob der Leser ihm angesichts der weltpolitischen Lage folgen mag, steht auf einem anderen Blatt.

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Frieden auf Erden?
von Katrin Schamaun aus St. Gallen am 10.11.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

In was für friedlichen Zeiten wir doch leben! Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie das neue Buch von Steven Pinker zum Thema Gewalt und Sie werden Ihre Meinung ganz schnell ändern. Denn auch wenn heute noch in einigen Ländern Krieg und Gewalt an der Tagesordnung sind, so geht es,... In was für friedlichen Zeiten wir doch leben! Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie das neue Buch von Steven Pinker zum Thema Gewalt und Sie werden Ihre Meinung ganz schnell ändern. Denn auch wenn heute noch in einigen Ländern Krieg und Gewalt an der Tagesordnung sind, so geht es, schaut man zum Beispiel ins Mittelalter zurück, doch relativ gesittet zu und her. Ein spannedes und sehr ausführliches Buch, für das man etwas Zeit braucht. Ich gebe es zu: auch ich bin noch nicht ganz durch..

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