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Gewitterherzen

(9)
**Ein wunderbar romantisch-verträumter Sommerroman** Ein Zusammenstoss in den Strassen Berlins verknüpft das Leben der zurückhaltenden Eve mit dem des draufgängerischen Musikers Nate. Bei ihm findet Eve ein Zuhause – etwas, das sie schon vergessen glaubte. Und obwohl Nate nahezu nichts über sie weiss, ist Eve seit langem die Erste, die sein Herz berührt. Doch beide umgibt eine Mauer aus Geheimnissen und Schweigen. Schnell erkennt Eve, dass in Nates Herzen zwei Seelen wohnen, die eine unbeschwert und fröhlich, die andere verschlossen und kalt. Immer wieder ist sie kurz davor, ihm das Geheimnis um ihre Vergangenheit anzuvertrauen, doch das könnte alles zerstören. //Textauszug: Tränen glitten aus meinen Augenwinkeln und rannen über meine Wangen. Furcht glomm in seinen Augen auf. »Eve, rede mit mir«, bat er. »Du machst mir Angst.« »Ich kann nicht.« »Doch, du kannst. Du kannst mir alles sagen, Eve. Ganz egal, was es ist.« Worte, so gut, so ehrlich und doch so unhaltbar. Aber es war zu spät.//
Portrait
Felicitas Brandt, wohnhaft in dem kleinen Holzwickede, konnte die Finger noch nie von Büchern lassen. Während des Abiturs begann sie, ihre eigenen Geschichten zu schreiben, Figuren ins Leben zu rufen und neue Welten zu erschaffen. Sie möchte die Menschen damit berühren, zum Nachdenken, Lachen und Weinen bringen. Ihr Traum: eine Hütte in der freien Natur, zwei grosse Hunde vor einem prasselnden Kaminfeuer, Laptop auf dem Schoss, den Geruch alter Bücher und Kakao in der Nase und die Idee einer neuen Geschichte vor den Augen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 477, (Printausgabe)
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 04.06.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783646601466
Verlag Carlsen
eBook (ePUB)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Manchmal braucht man "Gewitterherzen", um glücklich zu sein.
von Artemis98 am 31.08.2015

Sie weiß nicht woher sie kommt. Sie kann sich nicht an ihren Namen erinnern. Sie weiß absolut nichts über ihre Vergangenheit. Ziellos stolpert sie durch die Straßen von Berlin, an ihrer Seite: ein riesigen großer Hund, den sie adoptiert hat. Bis sie eines Nachts Nate quasi umrennt. Er nimmt das Mädchen... Sie weiß nicht woher sie kommt. Sie kann sich nicht an ihren Namen erinnern. Sie weiß absolut nichts über ihre Vergangenheit. Ziellos stolpert sie durch die Straßen von Berlin, an ihrer Seite: ein riesigen großer Hund, den sie adoptiert hat. Bis sie eines Nachts Nate quasi umrennt. Er nimmt das Mädchen bei sich auf ohne ihr Geheimnis zu wissen. Und das soll auch so bleiben. Und das wird auch so bleiben....oder etwa nicht? Was sie nicht weiß: Auch Nate trägt seine Dämonen mit sich herum....und vielleicht, aber auch nur ganz vielleicht, können die beiden Außenseiter sich sogar gegenseitig retten. Ok also um das mal gleich Vorne wegzunehmen: Ich bin ein riesen großer Fan von Felicitas Brandt! Ich hab sogar einen eigenen Ordner mit ihren Büchern auf meinem E-reader. Und als ich erfahren habe, dass ihr neuer Roman herrauskommt und es sogar eine Leserunde dazu geben wird, war ich Feuer und Flamme!! So und jetzt kommen wir zum Buch: Eve, das Mädchen ohne Erinnerung, hab ich schnell ins Herz geschlossen. Sie ist unheimlich stark, ehrlich und gutherzig. Sie ist, meiner Meinung nach, zum Schutzengel von Nate geworden, was ich sehr schön fand. Durch sie wird der Musiker mit dunkler Vergangenheit zu einem besseren Menschen. (An alle Lillian-Fans: Ist es euch aufgefallen. Er ist Musiker! Na klingelt`s? ;) ) Was ich sehr faszinierend fand waren die zwei Persönlichkeiten, die Nate hat. Auf der einen Seite freundlich, offen und ein fantastischer Musiker und auf der anderen kalt, emotionslos und einfach nur abschreckend. Das war mein "AHA"-Erlebnis in dem Buch. Felicitas hat das echt fantastisch vermitteln können. Hut ab! Die Nebenfiguren waren, wie könnte es bei Feli anders sein, mit unheimlich viel Liebe und Detail erschaffen worden. Von der taffen Nicole bis zum Aufreißer Donut ist wirklich alles dabei. Und auch Gott spielt eine wichtige Rolle. Wer? Was? Wieso? Lest es einfach selbst ;)

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ein ganz wunderbarer Roman für schöne Sommerlesestunden
von Manja Teichner am 26.06.2015

Kurzbeschreibung **Ein wunderbar romantisch-verträumter Sommerroman** Ein Zusammenstoß in den Straßen Berlins verknüpft das Leben der zurückhaltenden Eve mit dem des draufgängerischen Musikers Nate. Bei ihm findet Eve ein Zuhause – etwas, das sie schon vergessen glaubte. Und obwohl Nate nahezu nichts über sie weiß, ist Eve seit langem die Erste, die... Kurzbeschreibung **Ein wunderbar romantisch-verträumter Sommerroman** Ein Zusammenstoß in den Straßen Berlins verknüpft das Leben der zurückhaltenden Eve mit dem des draufgängerischen Musikers Nate. Bei ihm findet Eve ein Zuhause – etwas, das sie schon vergessen glaubte. Und obwohl Nate nahezu nichts über sie weiß, ist Eve seit langem die Erste, die sein Herz berührt. Doch beide umgibt eine Mauer aus Geheimnissen und Schweigen. Schnell erkennt Eve, dass in Nates Herzen zwei Seelen wohnen, die eine unbeschwert und fröhlich, die andere verschlossen und kalt. Immer wieder ist sie kurz davor, ihm das Geheimnis um ihre Vergangenheit anzuvertrauen, doch das könnte alles zerstören. (Quelle: Impress) Meine Meinung Nate und Eve stoßen auf Berlins Straßen zusammen. Er rette sie und nimmt sie letztlich mit zu sich nach Hause. Eve weiß nämlich nicht wohin, sie hat keine Familie und kein Zuhause. Doch sowohl Eve als auch Nate haben Geheimnisse und ihr Zusammenleben gestaltet sich schwierig. Eve aber bleibt letztlich bei Nate und nach einiger Zeit taut sie auf. Sie lernt hier auch Nates Band „What Ever!“ kennen. Doch sie will nichts über sich preisgeben. Als beide beginnen sich zu öffnen, holen sie die Geheimnisse der Vergangenheit plötzlich wieder ein … Der Jugendroman „Gewitterherzen“ stammt von der Autorin Felicitas Brandt. Es war nicht meine erstes Buch der Autorin, ich habe bereits ihre anderen Impress-Romane geliebt. Und so war ich natürlich extrem gespannt darauf wohin hier die Reise wohl gehen würde. Eve ist eine wirklich tolle Protagonistin. Auch wenn sie ziemlich mysteriös auf mich wirkte. Sie lebt mit ihrem Wolfshund Jeptha auf der Straße und trägt so manches Geheimnis mit sich herum. Eve ist zurückhaltend und ziemlich schüchtern. Erst nach und nach taut sie auf, fast Vertrauen zu Nate, fühlt sich bei ihm geborgen. Da sie ihr Gedächtnis verloren hat weiß sie nichts über ihre Vergangenheit, beginnt aber Fragen zu stellen und wächst letztlich über sich hinaus. Nate heißt eigentlich Nathaniel. Er ist Musiker, in ihr geht er vollkommen auf. Sein Verhältnis zu seinen Eltern ist angespannt und mit seiner Vergangenheit kann Nate nicht wirklich abschließen. Auch er trägt viele Geheimnisse mit sich herum. Seinen Freunden gegenüber ist er immer loyal und treu, er würde für sie wirklich alles tun. Eve verändert Nate, er wird durch sie ein komplett anderer Mensch, der versteht, dass er sich seiner Vergangenheit stellen muss. Auch die anderen Charaktere hat Felicitas Brandt ebenso sehr gut gezeichnet. Auch sie sind vorstellbar und wirken absolut glaubhaft. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und das Buch lässt sich flott lesen. Felicitas Brandt schreibt detailliert und alles ist vorstellbar. Geschildert wird das Geschehen aus zwei verschiedenen Perspektiven. Eve erzählt ihren Part in der Ich-Perspektive, Nates Sichtweise hingegen ist in der personalen Perspektive geschrieben. Man lernt so als Leser beide Seiten sehr gut kennen und kann beide Protagonisten immer besser einschätzen. Die Handlung ist einfach klasse. Es geht emotional und sehr gefühlvoll zu. Die Liebesgeschichte zwischen Nate und Eve hat mir ausgesprochen gut gefallen. Es entwickelt sich hierbei alles langsam, die beiden gehen aufeinander ein, geben sich gegenseitig Halt und Geborgenheit. Einerseits ist diese Liebe romantisch aber andererseits auch sehr dramatisch. Besonders schön fand ich das Nate für Eve Songs schreibt. Diese sind richtig toll und passen sehr gut zur Geschichte. Im Mittelpunkt steht hier das Leben auf der Straße. Felicitas Brandt geht darauf ein, hat dieses Thema sehr gut ins Geschehen integriert. Außerdem hat sie Bibelzitate ins Buch eingebaut. Diese passen gut und auf mich wirkten sie nicht zu viel, sondern genau richtig. Das Ende ist dramatisch und hat mich persönlich ja komplett überrascht. Es geht spannend und actiongeladen zu und ich fand es einfach nur richtig toll. Fazit Kurz gesagt ist „Gewitterherzen“ von Felicitas Brandt ein ganz wunderbarer Roman für schöne Sommerlesestunden. Glaubhafte Charaktere, der flüssig lesbare detaillierte Schreibstil der Autorin und eine Handlung, die mich von Beginn an in ihren Bann gezogen hat haben mich hier auf ganzer Linie überzeugt. Sehr zu empfehlen!

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Buch hat mich tief berührt.
von Nicole aus Nürnberg am 14.06.2015

Meine Meinung zum Buch: Gewitter Herzen Zu aller erst, möchte ich Felicitas für ihren Mut danken, das sie sich outet Christin zu sein und auch in ein "Weltliches" Buch tatsächlich Bibelstellen und Bezüge zu Gott herstellt! Danke! Inhalt in meinen Worten: Stell dir vor, du wachst auf, und du hast keine... Meine Meinung zum Buch: Gewitter Herzen Zu aller erst, möchte ich Felicitas für ihren Mut danken, das sie sich outet Christin zu sein und auch in ein "Weltliches" Buch tatsächlich Bibelstellen und Bezüge zu Gott herstellt! Danke! Inhalt in meinen Worten: Stell dir vor, du wachst auf, und du hast keine Erinnerung, mit bangem Herzen versuchst du deinen Weg in der Welt zu finden. Wer bist du? Und was ist passiert? Du suchst nach Antworten und findest Antworten, die zu Fragen werden. Stell dir vor: Auf einmal ist dein komplettes Leben auf den Kopf gestellt. Dann weißt du: Nur die Liebe kann stärker sein, als all das vergessen in deinem Leben. Wie fand ich die Geschichte? Ich bin ohne Vorwissen in die Geschichte, neugierig wurde ich nur darauf, weil die Autorin selbst mich auf ihr Buch aufmerksam machte, denn sie ist wie oben schon erwähnt Christin und ich war sehr gespannt wie sie die Geschichte wohl umgesetzt hat. Und wurde nicht enttäuscht. Mich hat die Geschichte berührt und ich muss sagen, ich brauchte wirklich an der ein oder anderen Stelle ein Taschentuch, denn mich hat die Geschichte sehr berührt. Charakter: Felicitas hat sehr ausdrucksstarke und liebenswerte Charakter geschaffen, sei es Donut, in meiner Vorstellung das Moppelchen voller Tollpatschigkeit aber voller Lebensenergie oder Nate, der aufgrund eines schlimmen Vorfalles in seiner Vergangenheit zu Dingen hingerissen wurde, die er so nicht wirklich einschätzen konnte. Sei es Eve. Ja, diese ganz besondere Persönlichkeit, voller Lebensmut, voller Liebe für die Dinge und Menschen um sich herum und sei es Japhet der geniale Hund! Ich liebe den Hund und wünschte ich könnte mir ihn aus dem Buch wünschen und mit ihm durch mein Leben streifen. Er war der beste Hund der mir bisher jemals in einer Geschichte begegnet ist. Letztlich war jeder Charakter besonders. und einfach sehr schön herausgeformt. Was fand ich so besonders an dieser Geschichte? Zu aller erst einmal, den Mut der Autorin. dass sie es wirklich schaffte in einem Verlag, wo ich es niemals geahnt hätte, ein Buch heraus zu bringen, mit Bibelstellen und Hinweisen auf Gott. Denn auch ich glaube an ihn. Sei es durch die besonderen Charakter, dem fesselnden Schriebstil aber vor allem durch den Flair in diesem Buch. Das wirklich zart und voller stürmischen Gewittergefühlen vorbei kommt, und mich in seine Geschichte entführt. Mitfühlen, Mitfiebern lässt, und dabei staunen lässt. Was fand ich weniger gut an dieser Geschichte? Das Ende, es kann doch nicht einfach in einer spannenden Szene einfach dir und mir nichts aufhören!!! Ich hoffe Felicitas entführt mich noch einmal in die Welt von Nate und Eve! Wie war der Schreibstil? Einfach, aber persönlich, voller Gefühl und emotionaler Stärke. Und das beste, ich darf die Geschichte in zwei Betrachtungsweisen lesen. Einmal aus Nate´s Augen und einmal aus Eve´s Augen. Das machte diese Geschichte auch so liebenswert. Fazit: Ein Roman, der es in sich hat, der mit Gefühl und Spannung, mich begeistern konnte. Wie Erdbeereis und Schlagsahne, wie Nutella und Erdnussbutter! Sterne: 5, wie sollte es auch anders sein bei einer solch tollen Geschichte?

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Bezaubernd :)
von einer Kundin/einem Kunden aus Ötzingen am 12.06.2015

Ein wunderschöner und romantischer Sommerroman den ich, wegen einer Erkältung, im Bett gelesen habe. Nichtsdestotrotz hab ich die Sonne im Herzen gehabt. :) Der Roman ist einfach super schön geworden! Es wurde abwechselnd aus den Sichten der zwei Hauptprotagonisten erzählt, was mir wahnsinnig gut gefallen hat. Man hat Einblicke in... Ein wunderschöner und romantischer Sommerroman den ich, wegen einer Erkältung, im Bett gelesen habe. Nichtsdestotrotz hab ich die Sonne im Herzen gehabt. :) Der Roman ist einfach super schön geworden! Es wurde abwechselnd aus den Sichten der zwei Hauptprotagonisten erzählt, was mir wahnsinnig gut gefallen hat. Man hat Einblicke in ihren Charakter bekommen und trotzdem nicht zu viel erfahren, was ja sonst an Spannung verloren hätte. Die Charaktere sind allesamt sehr vielseitig und ich habe sie schnell ins Herz geschlossen. Der Schreibstil der Autorin hat mir schon in ihrer Lillian Reihe sehr gut gefallen und auch dieses mal konnte ich mein Ebook nicht mehr aus der Hand legen. Ihr ist es wieder gelungen viel Gefühl durch Kreativität und Charme in die Zeilen zu zaubern. Das Buch ist nur empfehlenswert für alle die eine gute Liebesgeschichte suchen! Mit viel Witz und Charme erobern die Charaktere das Herz des Lesers. Viel Spaß beim lesen :)

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Wenn Einsamkeit ein Gefühl ist das nicht zu Dir passt....
von Solara300 aus Contwig am 11.06.2015

Cover Das Cover gefällt mir sehr gut mit den zwei verliebten die sich unter dem Regenschirm innig küssen und die Zeit stillzustehen bleibt. Aber auch das Farbzusammenspiel das die Szene nicht düster oder grau erscheinen lässt wie es manches mal bei Gewitter ist, passt hervorragend zum Cover. Der Titel... Cover Das Cover gefällt mir sehr gut mit den zwei verliebten die sich unter dem Regenschirm innig küssen und die Zeit stillzustehen bleibt. Aber auch das Farbzusammenspiel das die Szene nicht düster oder grau erscheinen lässt wie es manches mal bei Gewitter ist, passt hervorragend zum Cover. Der Titel selbst findet sich im Buch wieder und hat mich beim Lesen neugierig gemacht was den wohl dahinter stecken würde, und darauf wäre ich nicht gekommen. Charaktere Eve ist eine junge Frau die nicht nur sehr gut aussieht, sondern ein Geheimnis mit sich herum trägt. Sie lebt mit ihrem Hund zusammen und hat ein Händchen für die Leute. Nathanael von Stein auch kurz Nate genannt ist Rockmusiker und Sänger und Gitarrist und sieht nicht nur gut aus, sondern ist froh wenn er für sich sein kann. Er lässt niemanden in sein Leben und hält Abstand von Beziehungen oder Bekanntschaften. Er ist eigentlich der typische Einzelgänger. Schreibstil Die Autorin Felicitas Brandt hat einen sehr bildhaften Schreibstil der gleich zu Anfang in einer brenzligen Situation anfängt. Aber auch die Hintergrundinfos die man hier Häppchenweise bekommt machen Lust auf mehr und haben mich auch bis zum Schuss gefesselt. Für mich sehr gut umgesetzt und gelungen. Meinung Wenn Einsamkeit ein Gefühl ist das nicht zu Dir passt.... Dann sind wir bei Nathanael von Stein angekommen, der eines Abends nach einem Gig mit seiner Musikband auf dem Heimweg ist und ihm unverhofft Eve in die Arme läuft. Dieses zusammentreffen mitten in der Nacht könnte ja rein theoretisch super sein, wenn da nur nicht die Brenzlige Situation wäre in der sich die Kleine befindet. Denn Sechs Angreifer der übelsten Sorte haben schlimmes mit der jungen Frau vor und Nate sieht sich damit konfrontiert die Frau in Sicherheit zu bringen. Dabei gelingt es ihm nicht einem Kampf aus dem Weg zu gehen und zum Glück taucht ein riesengroßer Wolfshund auf der ihnen zu Hilfe kommt. Gemeinsam gelingt ihnen die Flucht und Nate ist fasziniert von der jungen Frau die sich als Eve vorstellt und wie kann ich es als Leser besser umschreiben als es hat der Blitz eingeschlagen bei Nate. Denn Eve hat Augen wie vor einem Gewitter wenn sich die Wolken zusammenbrauen und genau das und ihre ganze Art faszinieren ihn. Er kann sie überreden sie entweder Nachhause zu bringen oder das sie mit zu ihm kommt, denn das Krankenhaus lehnt sie ängstlich ab. Eve lässt sich auf sein Angebot ein, denn nicht nur das sie verletzt ist und blutet, scheint sie völlig entkräftet und nimmt sein Angebot an. Beide lernen sich kennen und finden sich in einer neuen für sie ungewohnten Situation wieder. Denn nicht nur Eve ist es nicht gewohnt jemand anderen als ihren Wolfshund Jephta bei sich zu haben und hat Geheimnisse die tief in ihr verborgen liegen, sondern auch Nate hat einiges aus der Vergangenheit das ihn verfolgt und auch in seiner Gegenwart gibt es einiges mit dem er sich befassen muss. Aber nicht nur das die beiden sich kennenlernen hat mir als Leser sehr gut gefallen sondern über allem hing die Frage, welches Geheimnis haben sie. Die abwechselnden Perspektivwechsel von Nate und Eve gefallen mir und halten mich immer auf dem Laufenden was derjenige Part so denkt und fühlt. Die Bandmitglieder und Nates Freunde finden in der Geschichte ebenso seinen Platz mit Finn seinem besten Freund aus Kindertagen und Gitarrist der Band oder Donut der Schlagzeuger der nicht nur einmal ein großes Mundwerk hat und natürlich Levin der am Klavier sitzt und noch komponiert. Für mich eine sehr gut aufgebaute Geschichte die Stück für Stück Hinweise darauf eröffnet was den beiden in der Vergangenheit passiert ist und gleichzeitig eine einfühlsame Geschichte über zwei Menschen zu denen das Gefühl der Einsamkeit nicht passen sollte, denn Zweisamkeit ist doch wesentlicher besser... Fazit Für mich eine gelungene Geschichte die ich sehr weiterempfehlen kann!!! 5 von 5 Sternen

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wundervolle Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Birenbach am 04.06.2015

Auf Berlins Straßen, stoßen Eve und Nate eines Nachts aufeinander. Im wahrsten Sinne des Wortes. Nachdem der charmante Nate, die schüchterne Eve aus einer heiklen Situation rettet, nimmt er sie für diese Nacht mit zu sich nachhause. Doch Eve weiß nicht wo sie hin kann. Sie hat kein Zuhause,... Auf Berlins Straßen, stoßen Eve und Nate eines Nachts aufeinander. Im wahrsten Sinne des Wortes. Nachdem der charmante Nate, die schüchterne Eve aus einer heiklen Situation rettet, nimmt er sie für diese Nacht mit zu sich nachhause. Doch Eve weiß nicht wo sie hin kann. Sie hat kein Zuhause, keine Familie, nur ihren Hund Jephta, der immer an ihrer Seite ist. Kurzerhand bleibt Eve bei Nate. Ihr Zusammenleben gestaltet sich jedoch schwieriger als gedacht, denn beide haben mehr Geheimnise, als ihre Schultern tragen können. Eve lebt sich schnell bei Nate ein, lernt seine band What Ever! kennen, die das einzige zu sein scheint, das ihm etwas bedeutet. Nate jedoch weiß gar nichts über seine neue Mitbewohnerin, Eve will ihm einfach nichts sagen, er dringt nicht zu ihr durch. Jedoch scheint es Eve mit Nate genau so zu gehen.y Als beide sich endlich füreinander öffnen, holen ihre Geheimnisse sie ein und plötzlich befinden sie sich in einem dunklen Strudel vor dem sie zu fliehen versuchen. Auf das Buch hab ich mich schon lange gefreut. Der Klappentext klingt super und das Cover ist ja wohl mehr als wunderschööön. Also rauf auf meinen Reader und los gelesen. Und Schwupps war ich fertig. Es ging so schnell, das war fast schon traurig. Auf einmal war es einfach so vorbei… Gemeinheit! Der Schreibstil von Felicitas Brandt ist genau so flüssig, leicht und atemberaubend wie in ihren anderen Büchern. Sie hat so eine humorvolle Art Dinge zu erzählen, weiß aber auch wann Ernsthaftigkeit angesagt ist und trifft somit immer genau den richtigen Ton für die Situation. Nach Cover und Klappentext hatte ich jedoch etwas anderes erwartet. Ein eher leichter Sommerroman eben. Doch dem ist nicht so. Diese Geschichte hat mich umgehauen. Durch viele unerwartete Wendungen und Personen die machen was sie wollen bleibt die Erzählung durchgehend spannend und man kann das Buch gar nicht aus den Händen legen. In Gewitterherzen geht es vor allem um das Leben auf der Straße, das Leben ohne Familie, ganz auf sich gestellt zu sein. Schwierige Themen, die jedoch authentisch und irgendwie leicht und verständlich erzählt werden. Es geht aber auch viel um Musik und wie schön das Leben ist. Die Autorin hat es meiner Meinung nach geschafft genau das perfekte Gleichgewicht zwischen harter Kost und Humor zu finden, sodass es die ganze Zeit über spannend bleibt. In der Mitte des Romans wird das Thema Religion aufgegriffen. Und zuerst dachte ich oh oh, sehr sehr schwieriges Thema. Denn jeder glaubt etwas anderes, es kann schnell zu viel werden und bekehrt werden will ich auch nicht. Felicitas Brandt hat es aber geschafft, das Thema einfach locker und flockig nebenher in die Geschichte einfliesen zu lassen. Zu keiner Zeit hab ich mich davon gestört gefühlt, es ist wirklich gut gemacht und verleiht der Geschichte sogar noch mehr Komplexität und vor allem Authentizität. Die Geschichte wird aus zwei Sichten erzählt. Während Eve ihre Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, schildert die Autorin Nates Sicht aus der dritten Person. Das hat mir gut gefallen, weil ich so viel mehr von den Beiden erfahren habe, jedoch nie verwirrt war, wer den gerade spricht und um wen es geht. Zu Eve konnte ich dadurch ein engeres Verhältnis aufbauen, auch wenn sie mir am Anfang unnahbar vorkam, hab ich sie sehr schnell ins Herz geschlossen. Manche ihrer Entscheidungen konnte ich nicht nachvollziehen, je mehr ich jedoch in die Geschichte kam, desto mehr hat auch Eve sich mir eröffnet und plötzlich verstand ich alles. Eve braucht einfach ein bisschen Zeit, doch hat sie sich dann erst einmal dem Leser geöffnet, kann man gar nicht anders als sie zu lieben. Ähnlich geht es einem mit dem charmanten Musiker Nate. Er ist einfach der BadBoy den man mögen muss. Er hilf Eve ohne sie zu kennen, nimmt sie bei sich auf und kümmert sich um sie. Allein dafür musste ich ihn einfach lieben. Zuerst dachte ich jedoch oh nein, nicht schon wieder ein Bad Boy, doch mit der Zeit kommt der ganze Komplexe Charakter zum Vorschein. Auch die Nebencharaktere sind toll gezeichnet und ausgearbeitet. Jeder hat seine eigene Geschichte und fügt sich in das Puzzle. Alle Teile zusammen ergeben ein wunderschönes Bild aus dem ich am liebsten gar nicht mehr auftauchen wollte. Aber der alllerallllertollste Charakter ist Jephta! Eves riesengroßer wundervoller Hund. Wenn ich könnte würde ich ihn heiraten, ernsthaft! Er ist immer da, weiß immer was sie braucht und beschützt seine Herrin einfach nur. Jephta hat für mich ein Stück Herzlichkeit in die Geschichte gebracht und sie damit abgerundet. Fazit: Alles in allem ist „Gewitterherzen“ ein wundervolles Sommerbuch, das ich nur empfehlen kann. Mit den tollen, vielschichtigen Charakteren, der komplexen Handlung und dem flüssigen, humorvollen Schreibstil ist es der Autorin gelungen ein ernstes Thema sehr gut und vor allem authentisch darzustellen. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und leider war es viel zu schnell zu ende. Lesen, lesen, lesen!!!

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Tolles Buch
von Mii's Bücherwelt am 18.05.2016

Inhalt **Ein wunderbar romantisch-verträumter Sommerroman** Ein Zusammenstoß in den Straßen Berlins verknüpft das Leben der zurückhaltenden Eve mit dem des draufgängerischen Musikers Nate. Bei ihm findet Eve ein Zuhause – etwas, das sie schon vergessen glaubte. Und obwohl Nate nahezu nichts über sie weiß, ist Eve seit langem die Erste,... Inhalt **Ein wunderbar romantisch-verträumter Sommerroman** Ein Zusammenstoß in den Straßen Berlins verknüpft das Leben der zurückhaltenden Eve mit dem des draufgängerischen Musikers Nate. Bei ihm findet Eve ein Zuhause – etwas, das sie schon vergessen glaubte. Und obwohl Nate nahezu nichts über sie weiß, ist Eve seit langem die Erste, die sein Herz berührt. Doch beide umgibt eine Mauer aus Geheimnissen und Schweigen. Schnell erkennt Eve, dass in Nates Herzen zwei Seelen wohnen, die eine unbeschwert und fröhlich, die andere verschlossen und kalt. Immer wieder ist sie kurz davor, ihm das Geheimnis um ihre Vergangenheit anzuvertrauen, doch das könnte alles zerstören. Charaktere Eve ist ein sehr verschlossene Protagonistin, die sehr an ihrem Hund hängt. Sie ist sehr verletzlich und sehr einsam. Sie kann aber auch sehr liebevoll, zutraulich und mutig sein. Außerdem ist sie sehr fürsorglich und eine sehr gute Freundin, wenn sie sich erst einmal gegenüber einer Person geöffnet hat. Nate ist ein sehr musikalischer Kontrollfreak. Außerdem ist er sehr gütig und liebevoll. Das sieht man vor allem daran, wie er mit seinen Freunden und vor allem Eve umgeht. Außerdem ist er kinderlieb und ein Familienstreit macht ihm ziemlich zu schaffen. Er ist oft einsam und traurig. Aber er kann auch ein Trottel sein, der sehr gefährlich werden kann und verschlossen ist. Meine Meinung Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Ich bin sofort in meinen Lesefluss gelangt, aber ich muss sagen, ich wurde zwischendurch das ein oder andere Mal rausgeworfen. Warum das so war, weiß ich leider nicht. Die Ideen, die die Autorin verwendet hat, waren echt gut ausgedacht und die Geschichte sehr flüssig aufgebaut. Das Cover passt auch sehr gut zum Inhalt der Geschichte und macht viel Spaß auf diese. Zur Autorin Felicitas Brandt, wohnhaft in dem kleinen Holzwickede, konnte die Finger noch nie von Büchern lassen. Während des Abiturs begann sie, ihre eigenen Geschichten zu schreiben, Figuren ins Leben zu rufen und neue Welten zu erschaffen. Sie möchte die Menschen damit berühren, zum Nachdenken, Lachen und Weinen bringen. Ihr Traum: eine Hütte in der freien Natur, zwei große Hunde vor einem prasselnden Kaminfeuer, Laptop auf dem Schoß, den Geruch alter Bücher und Kakao in der Nase und die Idee einer neuen Geschichte vor den Augen. Empfehlung Ich empfehle dieses Buch jedem, der auch die Bücher von Tanja Voosen gelesen hat. Sie gehen in eine ähnliche Richtung und der Schreibstil gefällt mir genauso gut! :)

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Toller und besonderer Sommerroman!
von Tiana_Loreen am 22.06.2015

Anders als gedacht. Romantisch. Ernst. Und Wunderschön! Ein etwas andere Sommerroman, der das Herz dennoch höher schlagen lässt <3. Inhalt: Ein Zusammenstoß in den Straßen Berlins verknüpft das Leben der zurückhaltenden Eve mit dem des draufgängerischen Musikers Nate. Bei ihm findet Eve ein Zuhause – etwas, das sie schon vergessen glaubte.... Anders als gedacht. Romantisch. Ernst. Und Wunderschön! Ein etwas andere Sommerroman, der das Herz dennoch höher schlagen lässt <3. Inhalt: Ein Zusammenstoß in den Straßen Berlins verknüpft das Leben der zurückhaltenden Eve mit dem des draufgängerischen Musikers Nate. Bei ihm findet Eve ein Zuhause – etwas, das sie schon vergessen glaubte. Und obwohl Nate nahezu nichts über sie weiß, ist Eve seit langem die Erste, die sein Herz berührt. Doch beide umgibt eine Mauer aus Geheimnissen und Schweigen. Schnell erkennt Eve, dass in Nates Herzen zwei Seelen wohnen, die eine unbeschwert und fröhlich, die andere verschlossen und kalt. Immer wieder ist sie kurz davor, ihm das Geheimnis um ihre Vergangenheit anzuvertrauen, doch das könnte alles zerstören. meine Meinung: Mein bereits vierter Roman aus der Feder von Felicitas Brand, aber mein erster, der nicht von Werwölfen handelt ^^. Ich habe die drei Sommerromane bei Impress entdeckt und „Gewitterherzen“ ist mir gleich wegen dem schönen Cover aufgefallen. Die Inhaltsangabe machte sein übriges und ich wollte es unbedingt lesen. Ein Zusammenstoß. Zwei Menschen treffen aufeinander. Unterschiedlich und doch gleich. Im ersten Moment wirkt das Buch so klischeemäßig: Zwei Personen treffen via Schicksal aufeinander, verlieben sich. Happy End. Das dachte ich mir am Anfang, aber es ist SO anders. Es fängt nicht romantisch an. Es ist nicht einfach. Es ist kein Klischee. Es ist einfach etwas Besonderes! Angefangen mit den Personen. Eve ist wie ein Buch mit sieben Siegeln. Geheimnisvoll. Verschlossen. Ohne Vertrauen zu den Menschen. Ihr einziger Freund scheint ein Hund zu sein. Mehr nicht. Ihre Vergangenheit: Ein Geheimnis. Doch Eve entwickelt sich im Laufe des Buches. Öffnet sich, wird stärker und findet wieder Vertrauen in ihrem Umfeld. Ihre Entwicklung zu lesen war toll, denn es kam langsam, aber glaubwürdig rüber. Nate hat es ebenso nicht leicht im Leben. Ihm quält die Vergangenheit ebenso, wie die Gegenwart. Gefangen in einem Trott, den nur Eve zu durchbrechen möglich ist. Zu allererst ist Nate alles egal. Nur Eve eben nicht. Sie ist seine Rettung und irgendwie auch...naja...seine große Schwäche. Er will sein Leben endlich in den Griff bekommen, aber das ist für den Musiker nicht gerade einfach, denn er steckt einfach zu tief drinnen...nur hatte er es vorher nicht gewusst. Ein Buch voller Überraschungen, Wendungen und Veränderungen. Langweile kommt jedenfalls nicht auf, denn schon am Anfang kommt es zu einer Szene, die den Puls Hochjagd. Spannung. Action. Romantik. Das alles kommt im Buch vor, aber ohne, dass es übertrieben wirkt, aufgesetzt bzw. langweilig. Es ist eine gute und gekonnte Mischung, die das Lesen abwechslungsreich gestaltet und den Leser einige tolle Lesestunden schenkt. Die Schreibweise ist angenehm. Die Sichtweisen ändern sich zwischen Eves Ich-Perspektive und Nates dritte-Person-Perspektive ab. Eine gute Wahl, denn so kommt man nie durcheinander, in welcher Sicht man gerade liest. Der Sichtwechsel bringt nicht nur Abwechslung in das ganze Buch, sondern baut auch Spannung auf, denn beide Charaktere haben ein Geheimnis und man möchte als Leser so schnell wie möglich wissen, WAS sich dahinter verbirgt. Das Ende war nicht übertrieben (keine Sorge, ich spoilere nicht), es war...passend. Besser kann ich es nicht beschreiben. Es passte. Zu dem Buch. Zu der Gesichte. Zu den Charaktere. Ein Ende, was mir gut gefallen hat und dieses tolle Werk perfekt abgerundet hat! Fazit: Ein toller Sommerroman, der zuallererst alles andere als sommerlich wirkt, da es viel zu ernst wirkt. Erst nach und nach verstand ich es. Die Idee. Die Charaktere. Es war alles gut ausgearbeitet. Spannend gestaltet und gut durchdacht. Felicitas Brandt hat gezeigt, dass sie nicht nur gute Fantasieromane schreiben kann, sondern auch Werke, die eben nicht mit Anderwelt-Wesen gespickt sind. Ich gebe diesem wundervollen Buch 4,5 von 5 Sterne und hoffe, dass ich in diesem Genre noch mehrere Bücher von Felicita lesen werde!

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blasse Protagonisten und einen Tick zu religiös
von Marakkaram aus dem Emsland am 04.06.2015

Da ward unser Mund voll Lachen und unsere Zunge voll Jubels; da sagte man unter den Nationen: Jehova hat Großes an ihnen getan! Psalm 126,2 Als Nate eines Abends aus dem Club kommt, sieht er, wie eine Gruppe Männer einem Mädchen nachstellen und greift beherzt ein. Und da Eve nicht... Da ward unser Mund voll Lachen und unsere Zunge voll Jubels; da sagte man unter den Nationen: Jehova hat Großes an ihnen getan! Psalm 126,2 Als Nate eines Abends aus dem Club kommt, sieht er, wie eine Gruppe Männer einem Mädchen nachstellen und greift beherzt ein. Und da Eve nicht weiß, wo sie die Nacht über bleiben soll und sowohl eine Gehirnerschütterung wie auch diverse andere Verletzungen davongetragen hat, nimmt er sie kurzentschlossen mit zu sich. Und Eve bleibt. Doch sie ist angespannt. Irgendetwas scheint sie zu verbergen. Und auch Nate hat ein dunkles Geheimnis und wieso wohnt er eigentlich in einem so noblen Hotel? * * * Anders als erwartet. Eigentlich lasse ich mich ja ganz gerne mal von einer Geschichte so richtig überraschen - hier kamen allerdings ein paar Sachen zusammen, die das Buch für mich nur bedingt empfehlenswert machen. Um es mal mit Nates eigenen Worten zu sagen: "Gott. Immer wieder." Für mich war das etwas zu viel. Ab dem 2. Drittel des Buches waren Bibelzitate gefühlt fast allgegenwärtig und manchmal gab es sogar seitenweise Auszüge aus der Bibel. Sorry, aber das ist nicht meins, im Gegenteil, ich fühlte mich fast ein wenig davon erschlagen. Es war zu penetrant, zu gewollt und gipfelte in einer recht unglaubwürdigen Handlung der Hauptfigur (nur um dieses Thema irgendwie unterzubringen). Ich kenne viele Bücher christlicher Verlage, in denen Religion sehr viel dezenter angegangen wird. Doch dazu wird jeder Leser seine eigene Meinung haben. Und jeder Autor auch. Ich respektiere das, wäre aber schon sehr gerne vorgewarnt gewesen (das gilt übrigens für alle Religionen; ich möchte genauso wenig seitenweise aus dem Koran o.ä. zitiert bekommen.) Die Geschichte an sich ist....nett. Ich liebe die Idee, die ist großartig, aber an der Ausarbeitung hapert es. Es war mein erster Roman von Felicitas Brandt. Ihr Schreibstil ist gut. Zu Beginn vielleicht nicht ganz so fließend, da kam oft urplötzlich ein schwülstiger Satz um die Ecke, wie: "Freiheit schwang um ihn herum wie der Mantel eines Helden" um dann "normal" weiterzugehen. Und auch wenn es um Augen ging, wurde es leicht komisch. Niemand hat hier normale Augen, es gibt Gewitteraugen, Wintermorgenhimmelaugen etc. Später verliert sich das komplett und der Stil bleibt gleichmäßig und schön flüssig. Das sind zwar nur Kleinigkeiten und das Buch lässt sich trotzdem in eins weglesen, aber es ist ein Stück vom Gesamteindruck. Was der Geschichte wirklich fehlt, ist Tiefe. Mir war das alles viel zu oberflächlich (ja, selbst die Religion, denn die besteht aus mehr als nur aus Bibelzitaten). Beide Hauptfiguren dümpeln so vor sich hin, leben nebeneinander her, ohne groß Fragen zu stellen, geschweige denn irgendetwas zu hinterfragen. Eve und Nate bleiben mir insgesamt zu flach und farblos. Ich habe das ganze Buch über keinen richtigen Draht zu ihnen bekommen. Sie waren jetzt nicht unsympathisch, aber ich kann auch nicht sagen, dass sie mir groß sympathisch waren. Da gab es Nebenfiguren, die mir sehr viel besser gefallen haben und die charakterlich auch sehr viel präsenter und stärker waren. Das ist schade, denn an dieser Oberflächlichkeit krankt die ganze Geschichte, die unheimlich viel Potential hat. Fazit: Eine nette Story, die aber aufgrund der doch recht blassen Protagonisten nicht unter die Haut geht und leider recht schnell wieder vergessen sein wird. Leseempfehlung für alle, die die Geschichten von Felicitas Brandt bereits kennen und mögen und die sich auch auf den religiösen Part einlassen möchten. Vielleicht hatten wir tatsächlich nur einen schlechten Start, aber er hält mich leider davon ab, so schnell wieder einen Roman von ihr zur Hand zu nehmen

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