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Ghostman

Thriller. Ausgezeicnet mit dem CWA The Ian Fleming Steel Dagger for Thrillers 2013

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Sich unsichtbar zu machen ist sein tägliches Geschäft. Beweise und Spuren verschwinden zu lassen, damit kennt er sich aus. Diesmal geht es um einen misslungenen Überfall auf ein Kasino. Er soll aufräumen, die Spuren beseitigen. Eine Million Dollar in bar stehen auf dem Spiel – 48 Stunden hat er Zeit. Und da draussen gibt es jemanden, der es auf seinen Kopf abgesehen hat. Aber auch der wird ihn zuerst einmal finden müssen. Sie nennen ihn schliesslich nicht umsonst „Ghostman“



Portrait

Roger Hobbs stellte die Rohfassung seines ersten Romans »Ghostman« bereits fertig, als er noch zum College ging. Für sein Debüt erhielt er nicht nur begeisterte Rezensionen, sondern sicherte sich auf Anhieb wochenlang einen Platz auf der New-York-Times- und der Kultur-Spiegel-Bestsellerliste. Neben zahlreichen Auszeichnungen erhielt »Ghostman« ausserdem als bester Thriller des Jahres den renommierten »Ian Flemming Steel Dagger«. Auch der Nachfolgeband, »Killing Games«, begeisterte Kritiker und Publikum gleichermassen und zeigte das grosse Talent dieses Ausnahmeautors. Völlig überraschend und viel zu früh verstarb der Autor im November 2016 im Alter von nur 28 Jahren.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 20.10.2014
Sprache Deutsch, Englisch
ISBN 978-3-442-47890-3
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 187/118/31 mm
Gewicht 327
Originaltitel The Ghostman
Buch (Taschenbuch)
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„Unbedingt lesen!!!“

Iren Künzli, Buchhandlung St. Gallen

Nach einem Casinoraub und einer verschwundenen Beute wird ein Ghostman beauftragt, das Geld zu finden.

Wer gerne Bücher über Mafia, Waffen, Amerika und genial geplante Casinoraube mag, liegt mit diesem Buch genau richtig.
Sehr spannend und mit einer gewissen 'Kälte' geschrieben und einem abgeklärten Ghostman als Hauptfigur, den
Nach einem Casinoraub und einer verschwundenen Beute wird ein Ghostman beauftragt, das Geld zu finden.

Wer gerne Bücher über Mafia, Waffen, Amerika und genial geplante Casinoraube mag, liegt mit diesem Buch genau richtig.
Sehr spannend und mit einer gewissen 'Kälte' geschrieben und einem abgeklärten Ghostman als Hauptfigur, den man trotzdem irgendwie mag.

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Kundenbewertungen


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Spannend und schnell
von einer Kundin/einem Kunden am 07.03.2015

Ein actionreicher, mitunter recht brutaler Thriller ist "Ghostman". Der Clou: Sämtliche Hauptpersonen sind mehr oder weniger erfolgreiche Kriminelle, die von ebenso Kriminellen gejagt werden. Ein wenig erinnert das Buch an die "Ocean`s"-Filme - vergleichbar rasant, aber weniger lustig. Dafür umso spannender. Vor allem der "Ghostman" selbst wird dem Leser... Ein actionreicher, mitunter recht brutaler Thriller ist "Ghostman". Der Clou: Sämtliche Hauptpersonen sind mehr oder weniger erfolgreiche Kriminelle, die von ebenso Kriminellen gejagt werden. Ein wenig erinnert das Buch an die "Ocean`s"-Filme - vergleichbar rasant, aber weniger lustig. Dafür umso spannender. Vor allem der "Ghostman" selbst wird dem Leser von Seite zu Seite sympathischer. Davon darf es gerne weitere Teile geben! Macht echt Spaß.

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Wie raube ich ein Casino aus?
von einer Kundin/einem Kunden am 27.07.2013
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Nein, das sind nicht die Figuren aus "Ocean 11", aber so wäre das Ausrauben eines Casinos wahrscheinlich tatsächlich gelaufen. Nichts da von Gentleman-Verbrechern! Da wird natürlich auch perfekt geplant, doch wer nicht spurt, ist schneller weg vom Fenster als man denken kann. Der Hauptdarsteller und Erzähler, der Ghostmann, hat... Nein, das sind nicht die Figuren aus "Ocean 11", aber so wäre das Ausrauben eines Casinos wahrscheinlich tatsächlich gelaufen. Nichts da von Gentleman-Verbrechern! Da wird natürlich auch perfekt geplant, doch wer nicht spurt, ist schneller weg vom Fenster als man denken kann. Der Hauptdarsteller und Erzähler, der Ghostmann, hat allerdings keine Wahl, da er vor Jahren bei einem anderem Coup verantwortlich für das Scheitern desselben war, muss er jetzt wieder in die Höhle des Löwen. Knallhart zu lesen.

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Spannend
von einer Kundin/einem Kunden am 21.12.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein absolut toller Thriller. Spannend, packend und rasant! Richtiger Männerlesestoff!!! Tolles Debüt für einen knapp über 20-jährigen!

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Spannend
von Chantal Trauth aus Karlsruhe am 21.07.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein Mann, dessen Name und Aussehen niemand kennt. Du siehst ihn, du redest mit ihm und kaum drehst du dich um, ist er spurlos verschwunden. Er ist der Ghostman. Roger Hobbs hat mit seinem Debütroman ein spannendes und energiegeladenes Lesevergnügen geschaffen. Wer Ocean's Eleven und mysteriöse Männer mag, ist mit... Ein Mann, dessen Name und Aussehen niemand kennt. Du siehst ihn, du redest mit ihm und kaum drehst du dich um, ist er spurlos verschwunden. Er ist der Ghostman. Roger Hobbs hat mit seinem Debütroman ein spannendes und energiegeladenes Lesevergnügen geschaffen. Wer Ocean's Eleven und mysteriöse Männer mag, ist mit diesem Buch gut aufgehoben.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Er wird gerufen wenn Leute untertauchen sollen. Als er gejagt wird, nutzt er seine Fähigkeiten für sich selbst. Rasanter Thriller für Jederman.

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Krimineller als Perfektionist
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 18.02.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Krimineller als Perfektionist Inhalt Ein Raubüberfall misslingt und der Auftraggeber für diesen Überfall engagiert den sogenannten „Ghostman“, um herauszufinden was vorgefallen ist. Die beiden Männer kennen sich seit einer früheren, gemeinsam ausgeführten Straftat, der „Ghostman“ schuldet ihm seitdem noch einen Gefallen. Beide Verbrechen und ihre Folgen werden in parallelen Handlungssträngen aus... Krimineller als Perfektionist Inhalt Ein Raubüberfall misslingt und der Auftraggeber für diesen Überfall engagiert den sogenannten „Ghostman“, um herauszufinden was vorgefallen ist. Die beiden Männer kennen sich seit einer früheren, gemeinsam ausgeführten Straftat, der „Ghostman“ schuldet ihm seitdem noch einen Gefallen. Beide Verbrechen und ihre Folgen werden in parallelen Handlungssträngen aus Sicht des „Ghostman“ erzählt. Cover und Titel Über den auffälligen, giftgrünen Schriftzug auf dem mausgrauen Cover war ich auf das Buch zuerst aufmerksam geworden – in Buchhandlungen springt es mir immer wieder ins Auge. Es wirkt auf mich geheimnisvoll und ein bisschen gefährlich, ideal für das Genre. Noch besser als das Cover passt allerdings der Buchtitel zum Inhalt: „Ghostman“ fasst die komplexe Hauptperson in einem Wort perfekt zusammen. Einschätzung Wenn ich vorab gewusst hätte, welche große Rolle Blut und Gewalt in diesem Buch spielen, dann hätte ich es wahrscheinlich nicht gelesen. In der Geschichte kommen fast ausschließlich Kriminelle vor, es geht um unzählige Treffen zwischen Verbrechern, die Planung von Verbrechen, um Waffen und Tötungsdelikte. Das klingt sehr brutal und wirkt doch nicht so, weil es keine Identifikationsfiguren gibt – die Schilderungen sind alle sehr sachlich und nüchtern, grenzen fast an emotionslos. Getragen wird die Geschichte durch die Hauptperson, den so treffend benannten „Ghostman“. Er agiert zwischen den Fronten und spielt sämtliche Parteien gegeneinander aus: seinen Auftraggeber, das FBI und dazu noch die lokalen Kriminellen. Bei allem taktieren bleibt er selbst als Person völlig rätselhaft und undurchschaubar. Als Leser erfährt man über den „Ghostman“ nur, dass er ein Spezialist in seinem Fach ist und sich komplett auf den Beruf konzentriert. Mit viel Perfektionismus kümmert er sich um die allerkleinsten Details, wie jeder Experte oder Wissenschaftler in einem anderen Fach es auch tun würde. Im kriminellen Milieu bedeutet das, dass er eiskalt und furchtlos auftritt. Seltsamerweise wirkt er dabei weniger grobschlächtig und blutrünstig als seine Kollegen, ich hatte nicht den Eindruck er sei ein unmoralischer Mensch. Die Motivation des Protagonisten für seinen Job bleibt unklar und er als Person schemenhaft und wenig greifbar. Diese Widersprüche haben für mich einen großen Teil der Spannung und Faszination ausgemacht. Fazit Das Buch habe ich gerne gelesen, weil ich es spannend fand. Es wird allerdings nicht zu einem meiner Lieblingsbücher, darum war ich länger am schwanken ob drei oder vier Sterne die angemessene Bewertung sind. Den Ausschlag dafür vier Sterne zu vergeben war, dass es sich hier um ein Debüt handelt. Sowohl die Handlungsstränge als auch der interessante Protagonist sind für ein Debüt erstaunlich gut gelungen.

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spannender Kriminalroman
von mithrandir am 07.11.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

"Kein Coup ist zu heiß für ihn, kein Job ist zu gefährlich ... Sich unsichtbar zu machen, ist sein tägliches Geschäft. Alles Mögliche verschwinden zu lassen, damit kennt er sich aus. Diesmal geht es um einen misslungenen Überfall auf ein Kasino. Er soll aufräumen, die Spuren beseitigen. Eine Millionen Dollar... "Kein Coup ist zu heiß für ihn, kein Job ist zu gefährlich ... Sich unsichtbar zu machen, ist sein tägliches Geschäft. Alles Mögliche verschwinden zu lassen, damit kennt er sich aus. Diesmal geht es um einen misslungenen Überfall auf ein Kasino. Er soll aufräumen, die Spuren beseitigen. Eine Millionen Dollar in bar stehen auf dem Spiel – 48 Stunden hat er Zeit. Und da draußen gibt es jemanden, der es auf seinen Kopf abgesehen hat. Aber auch der wird ihn zuerst einmal finden müssen. Sie nennen ihn schließlich nicht umsonst „Ghostman“." (Quelle: Goldmann Verlag) Meine Meinung: "Ghostman" ist der erste Roman von Roger Hobbs. Sein Erzählstil ist eher sachlich und nüchtern, ganz wie sein Protagonist, aus dessen Perspektive die Handlung erzählt wird. Dieser ist stets zielgerichtet und lebt nur für seinen momentanen Job. Seine eiskalte Perfektion transportiert der Autor auf diese Weise sehr gut herüber, leider blieben dabei für mich auch einige Dinge auf der Strecke. Es war mir leider nicht möglich, eine Verbindung zu dem Mann, der sich Jack nennt, aufzubauen. Mir fehlten da einfach die Gefühle, die hoffentlich unter der harten Maske dennoch existieren. Natürlich bringt dies auch der Job des "Ghostman" so mit sich. Er ist derjenige, der hinter anderen aufräumt, der Beweise verschwinden lässt oder Fehler beseitigt. Sein Job ist gefährlich und menschliche Bindung dabei nur hinderlich. Zwischendurch erhält der Leser zudem immer wieder Rückblicke aus seiner Vergangenheit. Trotz meiner fehlenden Verbindung zum Protagonisten fand ich den Roman jedoch durchgehend spannend und fühlte mich beim Lesen gut unterhalten. Man spürt, dass der Autor auch im Filmgenre tätig ist. Das ist sicherlich gut für den Actionfaktor des Romans, geht aber meiner Meinung nach halt leider ein bisschen auf Kosten der emotionalen Ebene, die mir beim Lesen sehr wichtig ist. Ein Buch muss mich persönlich berühren, damit es einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlässt. Fazit: Roger Hobbs Debütroman "Ghostman" ist ein spannender Kriminalroman, der mich zu unterhalten wusste. Wer nicht zuviel Wert auf eine emotionale Verbindung legt und Freude an actiongeladener Spannung hat, wird hier bestimmt auf seine Kosten kommen.

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Eine wahre Überraschung
von einer Kundin/einem Kunden aus Munderkingen am 01.11.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Der Prolog des Buches konnte mich noch nicht wirklich mitreißen, aber dann kam der Ghostman ins Spiel. Über ihn erfährt man nicht viel, denn er hat keinen eindeutigen Charakter. Vielmehr verändert er sein Auftreten so oft es nötig ist, was es mir aber auch schwer machte ihn in eine... Der Prolog des Buches konnte mich noch nicht wirklich mitreißen, aber dann kam der Ghostman ins Spiel. Über ihn erfährt man nicht viel, denn er hat keinen eindeutigen Charakter. Vielmehr verändert er sein Auftreten so oft es nötig ist, was es mir aber auch schwer machte ihn in eine Schublade einzuordnen. Dafür erfährt man etwas über seine Lebensweise, denn er lebt alleine und so zurückgezogen, dass er nicht zu existieren scheint. Jedenfalls ist es aber nicht das, was mich an ihm so fasziniert hat, sondern seine mathematische und logische Denkweise, die anders ist, als die Denkweise aller Protagonisten, die ich je kennen lernen durfte. Auch seine Taten waren für mich sehr überraschend und machten mich total neugierig auf das, was noch folgen sollte. Auch den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm, wenn auch nichts besonderes. Dafür war die Handlung aber sehr gut durchdacht und wies nach einer kleinen Einführung durch die große Abwechslung eine konstante Spannung auf. Diese Abwechslung wurde vor allem durch unterschiedliche Charaktere, die zum Teil auch noch in einem ständigen Wandel sind. Aber auch die Grundidee gefiel mir gut, denn es war kein ausgelaugtes Thema, wie ich es bei so vielen Thrillern erlebte. Ein Raubüberfall, als Grundlage, war mir da wirklich willkommen, auch die Gefahr, die über dem gesamten Handlungsverlauf brodelte, war mir willkommen und sorgte dafür, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Jedoch gab es auch Dinge, die mich verwirrt haben, denn das Buch eröffnet uns nicht nur die aktuellen Geschehnisse, sondern wirft auch einen Blick auf einen alten Banküberfall, in den der Ghostman verwickelt war. Auch wenn man dadurch erfährt, wieso der Ghostman so ist, wie er nun mal ist, konnte ich die zwei Handlungsstränge nicht wirklich auseinander halten. Diese wurden aber zum Schluss hin schlüssiger und wurden von dem Autor dann auch super zusammengefügt. Alles in allem muss ich den Autor auch für diese realistische und detaillierte Geschichte loben, die auch ein abgerundetes Ende bietet. Ich hätte aber definitiv nichts dagegen ein weiteres Abenteuer mit dem Ghostman zu erleben. Fazit: In dieser Geschichte vereint der Autor eine kurze, bündige Geschichte, die nicht zu aufgesetzt wirkt mit einem überaus geheimnisvollen Charakter, der eine einzigartige Denkweise besitzt. Außerdem zeigt es die Welt aus einem finsterem und ganz anderen Blickwinkel, der für reichlich Abwechslung und Spannung sorgt. Auch wenn es nicht unmöglich war, wollte ich das Buch an vielen Stellen nicht aus der Hand legen, deshalb finde ich, dass dieses Buch für allem für Einsteiger in das Genre sehr empfehlenswert ist, aber definitiv auch notorische Thrillerleser überzeugen kann.

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actiongeladener Debütroman
von Seitenzauber am 13.10.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein Raubüberfall auf ein Casino in Atlantic City misslingt und dabei wird ein Täter erschossen. Der andere verschwindet spurlos und somit auch das Geld. Der Auftraggeber, Marcus, engagiert den Ghostman, der sich Jack nennt, um das Geld wieder zu besorgen und die Spuren zu beseitigen. Aber auch ein anderer... Ein Raubüberfall auf ein Casino in Atlantic City misslingt und dabei wird ein Täter erschossen. Der andere verschwindet spurlos und somit auch das Geld. Der Auftraggeber, Marcus, engagiert den Ghostman, der sich Jack nennt, um das Geld wieder zu besorgen und die Spuren zu beseitigen. Aber auch ein anderer Feind ist hinter dem Geld her, welches durch eine Farbsprengladung gesichert ist, und mit diesem Gegner ist sicherlich nicht zu spaßen.... „Ghostman“ ist der Debütroman des Autors Roger Hobbs. Ich habe bis jetzt noch kein Buch mit so einer Geschichte gelesen. Deshalb waren für mich Begriffe wie Ghostman, Farbsprengladung usw. noch neu. Ich musste mich erst mal in diesem Bereich zurecht finden, was anfangs nicht so einfach war. Im Buch wird aber alles einigermaßen gut erläutert, sodass ich später nicht mehr soviele Fragezeichen in meinem Kopf hatte. Der „Ghostman“ wie sie ihn nennen, ist kein leichter Job. Er muss Spuren und Beweise verschwinden lassen, als wären sie nie da gewesen. Desweiteren kennt er sich gut damit aus, seine wahre Identität zu verbergen und in verschiedene Rollen zu schlüpfen. In der Geschichte kennt man den Ghostman meistens unter dem Decknamen „Jack Delton“. „Jack“ ist der Protagonist der Geschichte, er muss aufräumen, wenn ein anderer etwas vermasselt hat und begibt sich selbst immer wieder in Lebensgefahr. Aber dafür lebt er, es ist sein ganz persönlicher Kick. Ich verstehe, dass man nicht viel über einen „Ghostman“ erfahren kann, das wäre dann nicht realistisch, aber ich konnte keine wirklich Verbindung zu Jack aufbauen, da er nicht viel von sich preisgeben darf, dennoch war er mir auf irgendeine Art und Weise sympathisch. Das Buch musste ich immer wieder mit Pausen lesen, da der Leser (besonders wenn man sich nicht so gut auskennt) viele Infos bekommt. Die Kapitel wechseln sich ab, einmal wird von der Gegenwart berichtet und im nächsten Kapitel wird von Jacks Vergangenheit erzählt, wie er damals einen Raubüberfall vermasselt hat. Man lernt auch verschiedene Charaktere kennen, die mehr oder weniger wichtig sind. An Spannung mangelt es nicht, teilweise konnte ich es wirklich nicht erwarten auf die nächste Seite zu blättern und zu erfahren wie es weitergeht, da Jack oft in Gefahr schwebt, aber er ist sehr gut in seinem Job. Das Buch würde ich nicht unbedingt in das Genre Thriller einordnen. Ich finde es handelt sich eher um einen Gangsterroman mit viel Action, denn teilweise bin ich mir wie einem Film vorgekommen, was sich auf den Lesespaß natürlich positiv auswirkt. Dieses Buch beinhaltet eine spannende Geschichte mit einer großen Portion Action, die den Leser gut unterhält.

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Cooles Bubblegum à la Ocean's 11....
von einer Kundin/einem Kunden am 06.08.2013
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Für einen 24-jährigen schreibt Roger Hobbs schon verdammt abgebrüht und cool. Sollte er sich nicht im Mainstream verlieren, so kann er noch ein ganz Großer werden. Denn ich wette/befürchte, es folgt Ghostman II. Und III. Und.... Dann wäre es vorbei... Denn die Idee des Konstruktes taugt für exakt einen... Für einen 24-jährigen schreibt Roger Hobbs schon verdammt abgebrüht und cool. Sollte er sich nicht im Mainstream verlieren, so kann er noch ein ganz Großer werden. Denn ich wette/befürchte, es folgt Ghostman II. Und III. Und.... Dann wäre es vorbei... Denn die Idee des Konstruktes taugt für exakt einen Roman. Der allerdings ist flott, intelligent und spannend gemacht! Krimilesefutter der besseren Sorte: Cobra - übernehmen Sie!

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Solides Debüt
von Michael Lehmann-Pape am 22.07.2013
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Einen „klassisch“ zu nennenden Aufbau wählt Roger Hobbs für seinen ersten Thriller. Eine gefährliche Aufgabe. Hintergründige, lange dem Leser nicht klare Motive der handelnden Personen und ein, durch den Buch verlaufender, Rückblick auf ein Ereignis vor einigen Jahren, das sowohl die Beziehungen mancher Figuren im buch klärt, wie auch den... Einen „klassisch“ zu nennenden Aufbau wählt Roger Hobbs für seinen ersten Thriller. Eine gefährliche Aufgabe. Hintergründige, lange dem Leser nicht klare Motive der handelnden Personen und ein, durch den Buch verlaufender, Rückblick auf ein Ereignis vor einigen Jahren, das sowohl die Beziehungen mancher Figuren im buch klärt, wie auch den nötigen Hintergrund zum Verständnis des Handelns der Hauptperson, des „Ghostman“ gibt. Jack Delton ist so ein „Ghostman“. Einer, der „aufräumt“ hinter einem Deal, der die Spuren verwischt, der die Hintermänner schützt. Einer, der schwer erreichbar ist, der nur wenige Aufträge annimmt, der in der Vergangenheit einen Fehler begangen hat. Der durch diesem Fehler einem Drahtzieher etwas schuldet. Schulden, die nun eingefordert werden. Delton fliegt nach Atlantic City, um einen misslungenen Coup aufzuklären. Zwei Männer überfallen einen Geldtransporter, der bis zum Rand gefüllt war. Einer der beiden wird am Tatort von einem Unbekannten erschossen, der andere schwer verletzt, kann aber mit der Beute fliehen. Die Beute sichern, den Mann finden, die Spuren zerstören. Ein klarer Auftrag, aber auch nur auf den ersten Blick. Denn dass sich Delton, der Mann ohne Fingerabdrücke, dafür mit einem der führenden Drogenbosse in Atlantic City anlegen muss, dass das FBI in Person einer durchaus attraktiven Agentin ihm hautnah auf der Spur ist und dass auch sein Auftraggeber irgendwie nicht alles an Informationen und Motiven offen gelegt hat, das alles war vorher nicht im Blick und nicht im Programm. Dabei hat Delton eigentlich schon genug damit zu tun, den „dritten Mann“ in den Blick zu bekommen. Wer hat auf die beiden Räuber geschossen? Wer wusste von dem Coup? Wer will, hier eigentlich wen in einem Intrigentanz allererster Güte ausstechen? Schon die Geschichte an sich bietet in der klaren und temporeichen Sprache Hobbs genügend Spannung, um die Lektüre zu genießen. Dies aber übertrifft Hobbs noch mit der Anlage seiner Hauptfigur. Einer, der aus nackter Leere im Leben, aus einem „sich spüren wollen“, die Aufträge annimmt. Einer, der ganz locker ohne weitere Gemütsbewegung russisches Roulette spielt und dabei seine Augen in jene des Gegners bohrt ohne zu Zwinkern. Und einer, bei dem man sich nie allzu sicher sein sollte, dass man seiner wirklich habhaft ist. Weil man ihn leicht unterschätzt. Wie zwei abgebrühte Verbrecher merken werden, die gedanklich nur noch damit beschäftigt sind, dass Delton endlich sein eigenes Grab in der Salzmarsch endlich gräbt. Man ahnt es bei der Lektüre schon nach nicht allzu langer Zeit, aber erst zum Ende hin wird sehr deutlich werden, dass Delton sein ganz eigenes Spiel spielt und seine strategischen Züge schon lange im voraus geplant hat. Hier und da sind einige Längen zu überstehen, hier und da sind die „Entfesselungskünste“ Deltons und sein „von der Schippe Springen“ zu dick aufgetragen, alles in allem aber ein gut lesbarer und überzeugender Thriller.

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von einer Kundin/einem Kunden aus Witten am 01.03.2016
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Spannung garantiert, Grausamkeiten in Details unbeschreiblich präzise geschildert, nicht für schwache Nerven geeignet. Leider ist der Ghostman egomanisch bis zur Unglaubwürdigkeit. Logisch aufgebaut und leicht zu lesen.

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Jack Delton, zumindest nennt er sich so, ist derjenige, der Spuren und Beweise nach Verbrechen verschwinden lässt. Niemand kennt ihn, niemand weiß, wo er zu finden ist. Kontakt kann nur über eine extrem abgesicherte E-Mail-Adresse aufgenommen werden. Nach einem missglückten Banküberfall in Atlantic City wird Jack von Marcus aus dem Schlaf gerissen.... Jack Delton, zumindest nennt er sich so, ist derjenige, der Spuren und Beweise nach Verbrechen verschwinden lässt. Niemand kennt ihn, niemand weiß, wo er zu finden ist. Kontakt kann nur über eine extrem abgesicherte E-Mail-Adresse aufgenommen werden. Nach einem missglückten Banküberfall in Atlantic City wird Jack von Marcus aus dem Schlaf gerissen. Er soll für ihn einen Auftrag erledigen. Liebend gern würde Jack diesen ablehnen, aber er ist Marcus seit 5 Jahren etwas schuldig und dieser fordert diese Schuld nun ein. Bei dem Banküberfall wurde einer der Gangster erschossen, der zweite ist verletzt flüchtig ... mit dem Geld. Jack soll das Problem aus der Welt schaffen und das Geld finden und hat, da das Geld mit Farbbomben und GPS-Sender ausgestattet ist, 48 Stunden Zeit dafür... Jack Delton, der unsichtbare Mann, der nicht wahrgenommen wird und den man nicht wiedererkennt. Er ist in der Lage, sich selbst, sein Aussehen, seinen Gang, seine Sprache zu verändern. Er ist einer der Besten und wird gern engagiert. Marcus, der Jugmarker, der den Raubüberfall organisiert und erarbeitet hat, fordert bei Jack eine Schuld ein. Bei einem seiner früheren Überfälle hat Jack einen gravierenden Fehler gemacht. Statt dass Marcus ihn umbringt, was für ihn eine typische Reaktion auf Versagen ist, lässt er ihn leben und benutzt ihn nun. Jack fliegt nach Atlantic City und wird dort vom FBI in Empfang genommen. Da ihm nichts nachgewiesen werden kann, außer dass er aus dem Flugzeug von Marcus gestiegen ist, lässt man ihn laufen. Er versucht, den Raubüberfall von hinten aufzurollen und gerät in die Schusslinie, denn nicht nur er will das Geld finden, auch das FBI ist daran interessiert sowie eine dritte Partei. Die "Unbekannten" hatten nach dem Überfall bereits den einen Gangster erschossen und den anderen angeschossen. Jack kommt schnell dahinter, wer sich für ihn interessiert, ihm ist nur unklar, wie sie es immer schaffen, ihn auszukundschaften. Hier wird eindeutig nicht mit offenen Karten gespielt. Das Spiel beginnt, die Zeit läuft. Vom Klappentext und vom Plot her hört sich die Geschichte spannend und aktionsreich an. Der Thriller soll nach meiner Kenntnis sogar verfilmt werden. Als Film kann ich ihn mir gut vorstellen. Aber oftmals geht es mir so, dass der Film zwar gut, das Buch aber nicht so gut ist. Genau an diesem Punkt bin ich. Das Buch konnte mich nicht überzeugen. Ich mochte den Protagonisten nicht und schon gar nicht die Typen, mit denen er zu tun hatte. Dafür, dass er immer betont, nur zu töten, wenn es nicht anders geht, hat er recht viel Tote zurückgelassen und das völlig emotionslos. Ich konnte mich so gar nicht mit dem Protagonisten identifizieren. Auch wenn es recht spannende Momente im Buch gab und die Spannung gesteigert wurde, so gibt es auch streckenweise Stellen, die langatmig sind und überhaupt nicht fesselnd. Von den Protagonisten erfährt man nur, was für harte Männer das sind, aber privates oder etwas, womit man sich identifizieren konnte, leider nicht. Das Buch erzählt sich in zwei Zeitebenen. Die Gegenwart, in der Jack seinen Job macht und "aufräumt" und in der Vergangenheit von vor 5 Jahren, wo es um den Banküberfall in Kuala Lumpur geht, bei dem Jack einen Fehler machte, der auf seine Schuld schließen lässt. Dieser Thriller ist das Debütwerk des Autors, ein zweiter Teil ist in Arbeit. Ein Buch, das mich leider nicht überzeugen konnte.

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von Everett am 07.01.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Jack Delton ist ein Ghostman, er lässt Beweise und Spuren verschwinden, und auch sich selber. So wird sein wirklicher Name auch nicht Jack Delton sein, denn er selber kann sich verändern, seine Identität wechseln und seine Verfolger damit in die Irre führen. Dass er überhaupt existiert wissen nur wenige... Jack Delton ist ein Ghostman, er lässt Beweise und Spuren verschwinden, und auch sich selber. So wird sein wirklicher Name auch nicht Jack Delton sein, denn er selber kann sich verändern, seine Identität wechseln und seine Verfolger damit in die Irre führen. Dass er überhaupt existiert wissen nur wenige und ihn zu erreichen ist sehr, sehr schwer. Jetzt hat Jack für Marcus, dem er noch einiges schuldig ist, einen schief gegangen Überfall auf ein Casino zu retten. Millionen von Dollar mit einer Explosionsladung versehen, müssen innerhalb von 48 Stunden gefunden werden. Schnell stellt Jack fest, dass er in Atlantic City zwischen drei Fronten geraten ist. Doch er wäre nicht der Ghostman, wenn er sich da nicht wieder raus lavieren könnte. Dabei wird dann auch mal über Leichen gegangen, wenn auch ungern, doch mögliche Gefahrenquellen müssen vermieden werden. Parallel wird die Geschichte eines Banküberfalls erzählt, der vor Jahren in Kuala Lumpur statt fand, und den Jack durch einen Fehler total vermasselt hat. Aus diesem Grund ist Jack Marcus diesen Job in Atlantic City schuldig. Die Geschichte um den Ghostman ist prima zu lesen und gut durchdacht, das zu lesen machte Spaß und gefiel mir. Nur, was sich in Kuala Lumpur zutrug war mir zu viel. Das hätte mir in Kurzfassung gereicht, auch wenn der Leser einen guten Einblick erhält, was bei so einem Raub alles mit rein spielt. Ghostman in ein gut und packend geschriebener Thriller, für einen Debütroman klasse. Auch wenn Jack Delton in die Kategorie Krimineller fällt ist er mir durchaus sympathisch gewesen. Ein guter Thriller, richtig super, wenn dieser Teil von Kuala Lumpur nicht wäre, der einen aus der Story immer mal wieder raus holte.

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Potential nicht optimal genutzt
von Manja Teichner am 14.10.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Kurzbeschreibung: Kein Coup ist zu heiß für ihn, kein Job ist zu gefährlich ... Sich unsichtbar zu machen, ist sein tägliches Geschäft. Alles Mögliche verschwinden zu lassen, damit kennt er sich aus. Diesmal geht es um einen misslungenen Überfall auf ein Kasino. Er soll aufräumen, die Spuren beseitigen. Eine Millionen Dollar... Kurzbeschreibung: Kein Coup ist zu heiß für ihn, kein Job ist zu gefährlich ... Sich unsichtbar zu machen, ist sein tägliches Geschäft. Alles Mögliche verschwinden zu lassen, damit kennt er sich aus. Diesmal geht es um einen misslungenen Überfall auf ein Kasino. Er soll aufräumen, die Spuren beseitigen. Eine Millionen Dollar in bar stehen auf dem Spiel – 48 Stunden hat er Zeit. Und da draußen gibt es jemanden, der es auf seinen Kopf abgesehen hat. Aber auch der wird ihn zuerst einmal finden müssen. Sie nennen ihn schließlich nicht umsonst „Ghostman“. (Quelle: Goldmann Verlag) Meine Meinung: Bei einem Raubüberfall auf ein Casino in Atlantic City geht so einiges schief. Einer der Täter wird erschossen, der andere kann schwer verletzt untertauchen. Der Auftaggeber des Überfalls holt sich den „Ghostman“. Er soll ihn helfen den flüchtigen Täter mit den erbeuteten Millionen zu finden. Allerdings bleiben ihm nur 48 Stunden, denn dann explodiert die Farbpatrone in der Beute und das Geld ist verloren. Dumm nur der „Ghostman“ wird selber auch gejagt … Der Roman „Ghostman“ stammt von dem jungen Autor Roger Hobbs. Es ist das Debütwerk des Autors, das meiner Meinung nach dem Krimigenre zugehört und nicht, wie auf dem Buch selber vermerkt ist, ein Thriller ist. Der Protagonist ist Jack Delton. Es stellt sich schnell heraus dies ist gar nicht sein richtiger Name. Leider erfährt man als Leser während des gesamten Buches nicht wie er wirklich heißt. Jack ist der „Ghostman“, der beste der Branche. Er ist intelligent, wirkt aber sehr kühl. Jack lässt keinerlei Bindungen zu anderen zu, bleibt eher distanziert und unnahbar. Er zieht seine Aufträge knallhart durch, egal ob andere es nachvollziehen können oder gar verstehen. Mir persönlich hat, durch die fehlende Nähe der Draht zu ihm ein wenig gefehlt. Neben Jack gibt es noch weitere Personen, die aber eher im Hintergrund bleiben. So ist da zum Beispiel ein gewisser Marcus. Sein „Verhältnis“ zu Jack wird erst im Laufe des Buches näher geklärt. Der Schreibstil des Autors ist eher distanziert, unterkühlt und eher emotionslos. Diese Emotionslosigkeit passt aber sehr gut zu Jack Delton. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Jack in der Ich-Perspektive. Ab und zu gibt es aber Rückblenden in denen man etwas aus Jacks Vergangenheit erfährt. Die Handlung selber ist besonders zu Beginn spannend. Dann aber lässt diese Spannung leider rasch nach. Es gibt leider immer wieder Längen, die zäh sind. An sich aber wirkt die Geschichte gut durchdacht, legt aber eher Wert auf trockene Ermittlungsarbeit anstatt auf Actionszenen. Ab und zu weiß es der Autor aber interessante und überraschende Wendungen einzubauen, die den Leser dann zum Weiterlesen animieren. Das Ende des Buches ist gut so wie es ist. Es rundet die Handlung gut ab und hat mich soweit zufriedengestellt. Fazit: „Ghostman“ von Roger Hobbs ist ein eher durchwachsenes Debütwerk des Autors. Der recht kühl wirkende Protagonist und ein distanzierter Stil haben mir das Lesen nicht wirklich leicht gemacht. Der Autor hat in Bezug auf die Handlung selber leider viel vorhandenes Potential verschenkt. Schade eigentlich!

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Gangster-Geschichte mit großem Potential
von his-and-her-books am 19.09.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Meinung: „Ghostman“ hat ziemlich überraschend zu mir gefunden. Eigentlich hatte ich das Buch gar nicht auf dem Plan. Aber warum denn auch nicht! Ich mag schließlich Bücher – vor allem, wenn schon der Klappentext so interessant klingt - und so habe ich mich flott ans Lesen gemacht. Gleich im Prolog lernte... Meinung: „Ghostman“ hat ziemlich überraschend zu mir gefunden. Eigentlich hatte ich das Buch gar nicht auf dem Plan. Aber warum denn auch nicht! Ich mag schließlich Bücher – vor allem, wenn schon der Klappentext so interessant klingt - und so habe ich mich flott ans Lesen gemacht. Gleich im Prolog lernte ich erstmal das 1 x 1 eines guten Raubüberfalls. So war ich also einmal für die weitere Geschichte und vielleicht auch für meine Zukunft gut gerüstet. Wer weiß, wozu dieses Wissen noch gut sein wird. Dass diese Grundregeln beim Überfall auf das Casino nicht durchgehend eingehalten wurden, merkte ich dann bereits einige Seiten später. Bisher war ich auch immer der Meinung, dass man bei so einer Sache einen klaren Kopf behalten sollte. Roger Hobbs hat seinen Gangstern allerdings doch erstmal eine Line Kokain gegönnt, so dass sie beflügelt den Coup durchziehen könnten. Was für ein Wortspiel… Natürlich ging das Ganze sowas von schief, vor allem, als auch noch ein ungeplanter dritter Mann auf den Plan trat und so die Suppe mal so richtig versalzen hat. Die Spannung dieser ersten Seite überlagerte so manches Stirnrunzeln und so wurde ich weiter durch die Seiten getrieben. Als einer der Gangster mit dem Geld verschwunden war, kam dann er auf den Plan. Jack Delton, der Ghostman! Die Geschichte ist personal in Vergangenheitsform überwiegend aus der Sicht von Jack beschrieben. Diese Perspektive machte ihn für mich zwar nicht durchschaubarer, doch durch eingebaute Dialoge zwischen den handelnden Personen konnte ich so manche Szene dann doch besser verstehen. Roger Hobbs hat in seinen Plot so manchen Spannungsbogen eingebaut, dennoch die Spannungsspitzen nicht übertrieben, so dass man jederzeit beruhigt und ohne Herzrasen weiterlesen konnte. Sehr interessant fand ich die Kapitel mit den Rückblicken, in denen nach und nach klar wurde, weshalb der Ghostman in Marcus' Schuld steht. Diese waren wirklich gut beschrieben und der Kreis schloss sich zum Ende hin. Insgesamt ist „Ghostman“ eine Geschichte, die ohne atemberaubende Spannung trotzdem vorangetrieben wird. Kleine Unebenheiten führten bei mir nicht zwangsläufig zu Verwirrungen und hielten mich vom Weiterlesen in keinster Weise ab. Das Ende der Geschichte ist durchaus befriedigend für mich. Abgerundet lässt Roger Hobbs seine Protagonisten zur Ruhe kommen und gönnt Ihnen nun wieder ihre Privatsphäre. Urteil: „Ghostman“ ist sicherlich kein Buch, bei dem einem vor nicht auszuhaltender Spannung der Atem weg bleibt. Die Geschichte ist solide durchdacht und das grandiose Potential des Autors ist definitiv erkennbar. Für die vielen Erfahrungen im Gangstermilieu an der Seite des Ghostman vergebe ich an dieser Stelle 3 Bücher. Für alle Fans unumstrittener und fast unfehlbarer Charaktere, die kleine Unachtsamkeiten verzeihen können und sich beim Lesen einfach nur in der Geschichte verlieren können. ©his-and-her-books.blogspot.de

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