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Gloria! / Papst-Krimi Bd. 2

Ein Papst-Krimi. Originalausgabe

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Wir sind Papst!
Eigentlich ist Papst Petrus II. bekannt für seine unermüdlich gute Laune. Doch im Moment gibt es wenig, worüber sich der sonst so lebens-lustige Römer freuen könnte: Es ist Fastenzeit – ein willkommener Anlass für Schwester Immaculata, Haushälterin Seiner Heiligkeit, ihn auf Diät zu setzen. Und ohne Caffè und Cornetti ist Petrus nur ein halber Papst.
Erst als beim Frühjahrsputz eine Kiste mit Knochen gefunden wird, bessert sich die päpstliche Laune: Handelt es sich um die Gebeine des heiligen Petrus? Auf der Karfreitagsprozession will der Papst die Reliquien präsentieren. Aber dann fällt ein Schuss, eine Frau stürzt in die Katakomben, und statt des Heiligen-Schädels hält Petrus eine billige Kopie in den Händen.
Doch wer immer hinter dem Anschlag steckt – er hat seine Rechnung ohne den Papst und dessen legendäre Spürnase gemacht!
Portrait
Johanna Alba ist Kulturjournalistin und Kunsthistorikerin. Sie hat unter anderem in Rom studiert, wo sie in einer Künstler-WG gleich hinter dem Vatikan wohnte. Heute schreibt sie für verschiedene namhafte Magazine über Literatur, Kunst und Geschichte.

Jan Chorin ist Historiker und hat sich auf europäische Religions- und Geistesgeschichte spezialisiert. Die Autoren sind verheiratet und leben mit ihren Kindern in München.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 365
Erscheinungsdatum 02.04.2012
Serie Papst-Krimi 2
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-25755-1
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 192/125/28 mm
Gewicht 306
Auflage 1
Verkaufsrang 34.137
Buch (Taschenbuch)
Fr. 12.90
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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Ich liebe diesen Papst!
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 18.03.2016

»In der Heiligen Schrift heißt es: Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht.« »Ich weiß. Matthäus, 6. Kapitel. Dort heißt es übrigens auch: „Jeder Tag hat genug eigene Plage.“ Vermutlich hatte Jesus auch eine Haushälterin.« Wer hier so unter der Fastenzeit leidet, ist niemand anderes als Papst Petrus II.... »In der Heiligen Schrift heißt es: Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht.« »Ich weiß. Matthäus, 6. Kapitel. Dort heißt es übrigens auch: „Jeder Tag hat genug eigene Plage.“ Vermutlich hatte Jesus auch eine Haushälterin.« Wer hier so unter der Fastenzeit leidet, ist niemand anderes als Papst Petrus II. Der Verzicht auf seine geliebten Süßspeisen fällt arg schwer und selbst der allmorgendliche Blick in die Gazzetta dello Sport macht bei den aktuellen Leistungen der Squadra Azzurra keinen Spaß. Währenddessen ruht das wachsame Auge seiner strengen Haushälterin Schwester Immaculata auf dem großen Frühjahrsputz, der auch die entlegensten Winkel der päpstlichen Residenz beinhaltet. Und in einem solchen findet sie eine Kiste mit Knochen - Anlass genug für eine sofortige Krisensitzung: »Ich möchte sofort wissen, wessen Leiche hier auf dem Fußboden liegt. Sollte es sich um einen Heiligen handeln, werden wir die Knochen einer ordnungsgemäßen Verehrung zuführen. Ansonsten verschwinden sie sofort aus meiner Wohnung.« Nun, die Zukunft der Knochen wird wohl in besagter ordnungsgemäßen Verehrung liegen, denn es muss sich bei ihnen um die seit ewigen Zeiten gesuchten Gebeine des heiligen Petrus handeln. Diese kostbare Reliquie will Petrus II gleich bei der in Kürze anstehenden Karfreitagsprozession präsentieren. Doch die triumphale Prozession wird zum Chaos: Ein Schuss fällt, die päpstliche Fotografin verschwindet und ebenso der Schädel von Petrus wertem Vorgänger. Wer hat den Anschlag verübt und wo sind Fotografin und Reliquie? Ein neuer Fall für Roms bestes Ermittlerteam… Ich liebe diesen Papst! Ich habe nun alle drei bislang erschienenen Bände gelesen und bin rundum begeistert. Auch diese Geschichte wird mit einer solchen Leichtigkeit erzählt, dass man förmlich durch die Handlung fliegt. Trotz der vielen lustigen Abschnitte habe ich mich über eine intelligente Krimihandlung gefreut, die lange spannend bleibt und logisch aufgeschlüsselt wird. Wer beim Krimi nicht zwingend Brutalität, viel Blut und Thrill braucht, dem dürfte nichts fehlen. Das besondere bei den Papst-Krimis sind natürlich die Charaktere. Allen voran Petrus II. Was ihn so liebenswert macht, sind die menschlichen Schwächen, die er gerne auslebt. Oder besser, die er gerne ausleben würde, denn um ein leckeres Essen zu genießen oder ungestört die Fußballberichte lesen zu können, muss zuvor Schwester Immaculata ausgetrickst werden, die ihrerseits aber auch nicht auf den Kopf gefallen ist. Zudem ist Petrus II. so, wie man sich eigentlich ein geistliches Oberhaupt wünscht. Er ist ein herzensguter Mensch, der seinen Mitmenschen mit Zuneigung, Verständnis und vorurteilsfrei begegnet und sich zudem mit ihnen am liebsten auf Augenhöhe befindet. Daher nutzt er gerne und oft einen alten Priestermantel, um sich so getarnt mitten unter seinen Schäfchen in seinem geliebten Rom bewegen zu können. Und diese Tarnung ist natürlich auch perfekt geeignet, wenn man - mal wieder - kriminalistisch ermitteln muss... »Petrus rückte seine dunkle Sonnenbrille zurecht und ließ schnell den päpstlichen Fischerring in der Tasche verschwinden. Seine verbliebenen Haarsträhnen hatte er liebevoll über den kahlen Schädel drapiert, was sein rundliches Römergesicht immerhin so stark verfremdete, dass ihn niemand erkennen würde.« Zum päpstlichen Ermittlerteam gehören zudem Francesco, ein junger Franziskanerpater und seines Zeichens Privatsekretär des Papstes und Giulia, eine der attraktivsten Frauen Roms und päpstliche Pressesprecherin. Auch diese beiden sind enorm sympathisch und leiden unter sehr menschlichen Problemen, die man kurz mit den Begriffen "Zölibat" und "elterliche Erwartungshaltung" umschreiben kann. Am Ende ist nicht nur der Fall gelöst, sondern Petrus konnte - ganz nebenbei - auch noch ordnend in die Welt des Fußballs eingreifen. Fazit: Herrlich! Humorvoll, liebenswert und trotzdem ein spannender Krimi. Ich hoffe, dieses Team hat noch viel zu ermitteln!

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Witzig, abenteuerlich und so gar nicht angestaubt!
von Tina Bauer aus Essingen am 27.06.2015

Papst Petrus hat seinem Erzfeind Kardinal Oskoru verziehen, aber der kann mit der Art des Papstes nicht umgehen und plant erneut ein Attentat. Doch es trifft nicht den Papst sondern den englischen Erzbischoff, der schon auf der Abschlussliste der Queen steht. Die Queen hat Verlustängste und schleußt dank MI6... Papst Petrus hat seinem Erzfeind Kardinal Oskoru verziehen, aber der kann mit der Art des Papstes nicht umgehen und plant erneut ein Attentat. Doch es trifft nicht den Papst sondern den englischen Erzbischoff, der schon auf der Abschlussliste der Queen steht. Die Queen hat Verlustängste und schleußt dank MI6 einen Spion ein. Doch Papst Petrus gelingt es dank seiner treuen Mitstreiter Gloria und Fancesco sowie natürlich Immaculata, dem Rachefeldzug ein Ende zu bereiten und dabei noch den britischen Fußball wieder auf Vordermann zu bringen! Witzig, abenteuerlich und so gar nicht angestaubt!

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Mehr davon!
von einer Kundin/einem Kunden aus Gladbeck am 11.11.2013

Absolut genial, lustig und spannend. Man möchte gar nicht aufhören zu lesen. Auch das Buch "Halleluja" von diesen Autoren ist super. Wirklich empfehlenswert. 5 Sterne!

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Wir sind wieder da - hurra!
von Monika Engelmann aus Augsburg am 23.03.2013

Frühling in Rom unter dem Pontifikat Petrus´II. kurz vor Ostern: Bruder Francesco übt den Umgang mit Schrubber und Besen. Der Heilige Vater hat sich zu intensiven Vorbereitungen des Osterfests in sein Arbeitszimmer zurückgezogen. Die Situation im Vatikan ist ruhig und konzentriert. Da durchdringt Schwester Immaculatas gellender Schreckensschrei die arbeitsame... Frühling in Rom unter dem Pontifikat Petrus´II. kurz vor Ostern: Bruder Francesco übt den Umgang mit Schrubber und Besen. Der Heilige Vater hat sich zu intensiven Vorbereitungen des Osterfests in sein Arbeitszimmer zurückgezogen. Die Situation im Vatikan ist ruhig und konzentriert. Da durchdringt Schwester Immaculatas gellender Schreckensschrei die arbeitsame Stille: Ein Totenschädel nebst Gebeinen, beim Frühjahrsputz auf dem Dachboden entdeckt, ist selbst für ihre stählernen Nerven zu viel! Als dann bei der dramatisch verlaufenden Karfreitagsprozession auch noch eine junge Fotografin in die Katakomben hinabfällt, steht fest: Petrus II. muss wieder ermitteln! Ausgerechnet in der Osterwoche! Immerhin steht ihm zur Lösung des ebenso verzwickten wie skurrilen Falles seine treue Mannschaft wieder in bewährter Weise bei: Pater Francesco, der ungeahnte sportliche Aktivitäten entwickelt, und Contessa Giulia, wenngleich eine rasante Fahrt durch den römischen Innenstadtverkehr mit Papst Petrus am Steuer ihres geliebten Cinquecento ihre Psyche über Gebühr strapaziert. Gestoppt werden alle diesmal freilich von Schwester Immaculata, die die ihr zugedachte Rolle als " Undercover-Agentin" ebenso missmutig wie bravourös ausfüllt. Nach dem 1. Fall konnte sich die Leser-Fangemeinde offensichtlich nicht von den liebenswerten Figuren trennen, deshalb gab´s Nachschlag, hurra!

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Dolce Vita
von einer Kundin/einem Kunden am 16.05.2012

Der Kampf um die Vormacht im päpstlichen Haushalt geht in die zweite Runde: Papst Petrus II. versus Haushälterin und Nonne Immaculata. Lediglich, diesmal hat der Heilige Vater eindeutig den kürzeren gezogen. Es ist Fastenzeit und Beißzange Immaculata wacht höchstpersönlich über die spärlich belegten Teller des Kirchenoberhaupts. Da kann ihm... Der Kampf um die Vormacht im päpstlichen Haushalt geht in die zweite Runde: Papst Petrus II. versus Haushälterin und Nonne Immaculata. Lediglich, diesmal hat der Heilige Vater eindeutig den kürzeren gezogen. Es ist Fastenzeit und Beißzange Immaculata wacht höchstpersönlich über die spärlich belegten Teller des Kirchenoberhaupts. Da kann ihm nicht einmal Lebensmittelschmuggler Francesco, sein Privatsekretär, aus der Patsche helfen. Doch dann die glückliche Wende: beim Frühjahrsputz stößt das Putztrio auf Skelettteile, die – so die göttliche Eingebung – mit ziemlicher Sicherheit vom heiligen Petrus stammen. Als Petrus II. die Reliquien bei der Karfreitagsprozession erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, passiert ein rätselhafter Vorfall nach dem anderen: die Pressefotografin des Vatikan und der echte Petrusschädel verschwinden, ein Klatschspaltenjournalist gibt sich als Adeliger aus und der englische Erzbischof wird angeschossen. Der Papst, der schüchterne Franziskanerpater Francesco und die forsche Pressesprecherin des Vatikans, Giulia, beginnen nachzuforschen was es mit diesen seltsamen Vorfällen auf sich hat. Beim Ermitteln kann sich der Papst praktischerweise auch gleich durch halb Rom schlemmen, denn Immaculata wird als Spionin in ein Hotel eingeschleust - selbstverständlich im Namen des Herren. Der zweite Band der Papstkrimi Reihe ist eine gelunge Fortsetzung des ersten Bandes. Die Figuren sind äußerst sympathisch und bleiben sich selber treu. Das Buch ist spannend und gewährt Einblick in das Dolce Vita der Römer und natürlich in die päpstlichen Gemächer. Wieviel davon erfunden ist, sei dahin gestellt, aber man darf davon ausgehen dass die Autoren als Kunsthistoriker und Religionswissenschaftler mit Sicherheit auch viel Erlebtes, Gelerntes und Gesehenes in die Geschichte einfließen haben lassen. Giulia, Petrus und Francesco dürfen sich für den Fortlauf der Handlung verantwortlich zeichnen, aber ohne die spießige Erzkatholikin Immaculata, die dem armen Papst das Leben schwermacht, wäre das Buch nur halb so lustig. Die Machtkämpfe um das letzte Wort zwischen Papst und Nonne sind letztendlich – für mich – das Um und Auf des Buches. Ich kann den Roman allen Fans von witzigen Krimis (z.B. Martha Grimes) empfehlen und natürlich allen die Rom, seine Kultur, italienisches Essen und das süße Leben lieben. Ich jedenfalls habe beide Romane in zwei Tagen verschlungen und freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung der Papstkrimireihe!

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witzige Dialoge, sympathische Chraktere, nette Unterhaltung
von Vero Nefas aus Bayern am 21.03.2012

Inhalt: Eigentlich ist Papst Petrus II ein gutmütiger, stets gut gelaunter Mann, der mit sich und seinem Leben zufrieden ist – außer in der Fastenzeit. Denn, dann hat seine Haushälterin, Schwester Immaculata, einen hervorragenden Grund seine – leicht übergewichtige – Heiligkeit auf Diät zu setzen. Und damit nicht genug: Pünktlich... Inhalt: Eigentlich ist Papst Petrus II ein gutmütiger, stets gut gelaunter Mann, der mit sich und seinem Leben zufrieden ist – außer in der Fastenzeit. Denn, dann hat seine Haushälterin, Schwester Immaculata, einen hervorragenden Grund seine – leicht übergewichtige – Heiligkeit auf Diät zu setzen. Und damit nicht genug: Pünktlich zum Frühjahr steht auch die allseits unbeliebte Putzaktion in den Räumlichkeiten des Vatikans ins Haus. Beim Frühjahrsputzt entdeckt Padre Francesco, Privatsekretär des Papstes, eine Holzkiste mit alten Knochen. Handelt es dich dabei womöglich um die Gebeine des Heiligen Petrus? Papst Petrus II will die Reliquien auf der Karfreitagsprozession dem Volk vorführen,doch die Knochen sind plötzlich verschwunden und das Oberhaupt der katholischen Kirche ermittelt wieder. Kritik: Der zweite PapstKrimi steht seinem Vorgänger in nichts nach: Sympathische Figuren, Passagen die zum Lachen bringen, witzige Dialoge und ein spannender Krimi. Papst Petrus II ist ein ganz erstaunliches Kirchenoberhaupt: Natürlich vertritt er ein paar der verstaubten Ansichten der katholischen Kirche, aber er ist mild, gutmütig, sehr liebenswert, humorvoll, leidenschaftlicher Fußballfan und süchtig nach Caffé und Cornetti. Dies übrigens sehr zum Leidwesen seiner streng gläubigen Haushälterin Schwester Immaculata. Ihr einziger Lebenszweck, so scheint ist, ist es Papst Petrus den Tag zu verderben, mit Haferschleim, Verbot der Sportzeitung und mehr oder weniger bösartiger Rache für jedes Vergnügen, dass sich seine Heiligkeit gönnt. Gott sei Dank muss der Papst diese Kämpfe nicht allein ausfechten. Ihm zu Seite steht sein treuer und loyaler Privatsekretär Padre Francesco, ein frommer Franziskanermönch. Auch wenn er etwas naiv und weltfremd wirkt, so kann man sich doch jederzeit auf ihn verlassen. Und wenn es brenzlig wird, dann ist der Padre ein ganzer Mann. Des weiteren unterstützt ihn die Pressesprecherin des Heiligen Stuhls, Contessa Giulia, eine verarmte Gräfin aus altem Geschlecht. Aufreizend, attraktiv, sexy und so gar nicht der Kleiderordnung des Vatikans angepasst, begleitet sie den Papst als Komplizin, Freundin und Gelegenheitsdedektivin. Die Sprache des Autorenduos ist leicht und spritzig. Witzige Dialoge, absurde Ideen und eine große Prise Humor zeichnen die Papstkrimis aus. Wobei dafür gesorgt wurde, dass möglichst viele gängige Vorurteile und Klischees erfüllt werden. Natürlich darf man das alles nicht so Ernst nehmen, insgesamt ist die Geschichte wenig authentisch. Trotzdem wirkt der Roman nicht lächerlich, oder blasphemisch, eher auf angenehme weiße erheiternd. Alles in allem liest man die Bücher sehr gerne, man hat aber auch keine größeren Probleme damit den Roman aus der Hand zu legen. Durchaus spannend, aber kein Pageturner. Wer nun meisterlich verzwickte Krimikunst erwartet wird enttäuscht werden. Die Täter sind – trotz Vertuschungsversuchen und fehlender Information – leicht zu erraten, die Tathergänge einfach zu rekonstruieren. Fazit: Wer unblutige Krimis mag, nicht unbedingt streng Katholisch ist und gerne mal herzhaft lacht, der ist mit diesen Buch bestens bedient. Sogar die Täter sind zu erraten, auch wenn dem Leser die ein oder andere Information – ganz in alter Kriminalroman Manier – vorenthalten wird und erst beim Showdown zur Sprache kommt. Sicherlich keine Weltliteratur, aber gute Unterhaltung für Zwischendurch. Ich empfehle allerdings mit dem ersten Roman der Autoren, „Hallelujah!“ zu beginnen.

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