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Glücklich ohne Geld!

Wie ich ohne einen Cent besser und ökologischer lebe

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Raphael Fellmer lebt komplett ohne Geld - er verdient nichts, er bezahlt nichts. Sein Essen holt er sich von diversen Biosupermärkten, wo er es vor dem Wurf in die Tonne rettet. Er lebt von dem, was in der Überflussgesellschaft zu viel produziert und in der Regel vernichtet wird.
Diese Entscheidung trifft Fellmer vor drei Jahren, auf einer Reise ohne Geld und per Anhalter von Holland mit dem Segelboot über den Atlantik, die ihn über Brasilien durch Zentralamerika bis nach Mexiko führt. Zurück in Deutschland steht seine Entscheidung fest: Genau so möchte er weiterleben. Er ernährt sich vegan von weggeworfenen Lebensmitteln, die noch geniessbar sind, aber nicht mehr verkauft werden können. »Lebensmittel retten« nennt er das. Seine Klamotten bekommt er gebraucht von Freunden und Verwandten. Mit seiner Konsumverweigerung will der dreissigjährige Berliner aufzeigen, wie viele Ressourcen heute unnötig verschwendet werden.
Er beschreibt, wie ein Leben und Alltag ohne Geld aussehen kann, berichtet aus praktischer Erfahrung und erzählt von packenden Begegnungen mit Menschen, die über diesen Lebensentwurf erst staunen - und dann ins Nachdenken kommen. Es ist auch die Geschichte eines Menschen, der anders und erfüllter und vor allem freier leben will.
Portrait
Raphael Fellmer lebt seit 2010 im Geldstreik, um mehr Bewusstsein für die Verantwortung zu schaffen, die wir alle für Hunger, Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung tragen. Der Lebenskünstler lebt zusammen mit Frau und Kind seinen Traum von einer Welt ohne Geld. Er bringt sich unentgeltlich durch Vorträge, Medienauftritte und sein Engagement bei Foodsharing für eine bessere Welt ein. Mittlerweile ist er eine mediale Instanz für die Kultur des Teilens gegen Verschwendung und Überfluss geworden.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 07.11.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86881-505-4
Verlag Redline
Maße (L/B/H) 211/146/22 mm
Gewicht 425
Auflage 2. aktualisierte Auflage
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Kundenbewertungen


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Mit Luft nach oben
von Karlheinz aus Frankfurt am 29.03.2017

Das Thema Nachhaltigkeit wird für mich immer suspekter umso mehr ich mich damit befasse. Zweifel an der Nachhaltigkeit habe ich nicht, dagegen indes am Umgang mit dieser Mode, denn viele Firmen streben nach Nachhaltigkeit, jedenfalls nach außen hin. Auch der Autor Raphael Fellmer wirbt hier für Nachhaltigkeit in einer... Das Thema Nachhaltigkeit wird für mich immer suspekter umso mehr ich mich damit befasse. Zweifel an der Nachhaltigkeit habe ich nicht, dagegen indes am Umgang mit dieser Mode, denn viele Firmen streben nach Nachhaltigkeit, jedenfalls nach außen hin. Auch der Autor Raphael Fellmer wirbt hier für Nachhaltigkeit in einer sehr speziellen Art die ich nur bedingt nachvollziehen kann. Es schildert hier seinen Lebensstil, der wirklich nachhaltig ist bzw. war, denn bereits einige seiner Meinungen hat er selbst über den Haufen geworfen. Er versucht mit einer Institution die Lebensmittel verteilt und zudem in Zusammenarbeit mit den örtlichen Tafeln mehr Nachhaltigkeit zu erreichen. Zum Thema der Tafeln empfehle ich das Buch „Schamland“ von Stefan Selke. Der Schreibstil und der Aufbau des Buches sind immer ein wenig durcheinander und ohne richtige Strukturierung. Es lässt sich zwar der rote Faden erkennen, aber immer wieder schweift Fellmer ab. Die Wortwahl ist einfach und von immer wiederkehrenden Wiederholungen geprägt. Was immer man vom Lebensstil Fellmers hält, er lebt ein Stück Nachhaltigkeit. Schade, dass dies nur begrenzt möglich ist, bzw. nur für eine kleine Anzahl von Menschen und somit keine breite Lösung bietet. Sein Projekt mit den Tafeln und der Verteilung von Lebensmitteln hat da schon mehr Potential, allerdings hat es zugleich seine Nachteile und wird langfristig nicht die Lösung der Umweltprobleme sein. Viel Wert legt er auf den „Ökologischen Fußabdruck“, welcher sicher eine beachtenswerte Größe, jedoch nur schwer nachvollziehbar ist, genauso wie die „graue Energie“. Hier hätte ich mir mehr verständlichere und leichter nachvollziehbare Werte erhofft. Am Ende des Buches führt der Autor dann noch ein paar Möglichkeiten auf, wie man seinen persönlichen Fußabdruck verbessern kann. Vieles davon ist leider für mich nicht umsetzbar und somit fehlt mir hier ein wenig der Praxisbezug. Fazit: Gut gemeintes Buch, mit leider viel zu wenig Hilfestellung um selbst ein wenig mehr Nachhaltigkeit zu erreichen.

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Buch gegen den Konsumterror
von Lesefieber am 17.04.2017

Das Buch ist eine Mischung aus Ratgeber und Erfahrungsbericht. Interessant war der Verlauf seiner persönlichen Entwicklung, wie er sich für vegane Ernährung entschied, das Geld ablehnte (er nimmt auch kein Honorar für seine Auftritte) und welche Erfahrungen er auf seinen Reisen gemacht hat. Erstaunlich, dass man wirklich von Europa nach... Das Buch ist eine Mischung aus Ratgeber und Erfahrungsbericht. Interessant war der Verlauf seiner persönlichen Entwicklung, wie er sich für vegane Ernährung entschied, das Geld ablehnte (er nimmt auch kein Honorar für seine Auftritte) und welche Erfahrungen er auf seinen Reisen gemacht hat. Erstaunlich, dass man wirklich von Europa nach Mexiko kommt, inklusive Überfahrt mit dem Boot ohne einen Cent bezahlen zu müssen. Während er von seinen Reisen berichtet, erfährt man immer mal wieder interessante Hintergründe darüber, welche Auswirkungen unsere Lebensweise auf andere Länder hat, z. B. die massive Zerstörung des Amazonas für unseren Aluminiumbedarf, die Ananasproduktion oder die Umweltauswirkungen für eine Jeans. Oder eine Klimakonferenz, die auf einem Golfplatz abgehalten wird, für die der Regenwald gerodet wurde. Einen extrem negativen Eindruck hat bei mir hinterlassen, wie er sich über die Großzügigkeit der Leute gefreut hat, die ihr Essen mit ihm geteilt haben. Beg-Packers nennt man Rucksacktouristen aus reichen westlichen Ländern, die durch betteln (engl. Beg) ihren Urlaub in Asien finanzieren. Natürlich ist es schön, wenn Fremde ihr Haus öffnen und ihr Essen teilen, aber nicht wenn ich aus einem reichen Industriestaat komme und eigentlich nicht auf deren Existenzminimung angewiesen bin. Auch seine unkritische Haltung gegenüber Venezuela hatte mich verwundert, genau die Voreingenommenheit, die er hiesigen Medien bei der Berichterstattung vorwirft, legte er selber an den Tag - wie man heute an der Lage des Landes sehen kann. Das Buch ist von der Schreibweise recht einfach und stellenweise sehr naiv. Sein Projekt zur Lebensmittelrettung und seine Überzeugung, nach der er lebt, sind jedoch beeindruckend. Und ja, ich bin davon überzeugt, dass man auch ohne Geld glücklich sein kann, denn das ist weniger eine Frage der Besitztümer als der eigenen Einstellung, auch wenn ich nicht glaube, dass einem nur Gutes widerfährt, wenn man nur fest genug daran glaubt.

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interessante Weltanschauung
von einer Kundin/einem Kunden aus Jestetten am 07.01.2014

Ich habe das Buch für meinen Sohn gekauft und nur kurz hineingelesen. Sehr interessant. Ich werde das Buch auf jeden Fall weiterlesen. Es sind sehr gute Denkansätze, die auch für sogenannte °normale° Menschen zu überlegen sind.

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