orellfuessli.ch

Gone Cat - Die stumme Zeugin

Kriminalroman

(6)

Jim Glew ist Privatdetekiv, doch sein Herzleiden zwang ihn in den vorzeitigen Ruhestand. Sein elfjähriger Sohn Bruno ist begeisterter Fan von TV-Krimis - für ihn lauert das Verbrechen überall. Er liebt nur eins mehr als Detektiv zu spielen, und das ist seine Katze Mildred. Nur zu gern würde er die Welt einmal aus ihrer Perspektive sehen. Daher bindet er Mildred ein Kamera-Halsband um, ein Halsband, das plötzlich von grösster Wichtigkeit ist. Denn als die Nachbarin Poppy Rutter brutal ermordet wird, findet die Polizei blutige Pfotenabdrücke am Tatort. Aber wo ist Mildred mit ihrer Kamera?
Portrait

Sam Gasson ist dreiunddreissig Jahre alt und lebt mit seiner Frau in Horsham, einer historischen Marktstadt in Südengland. Tagsüber unterrichtet er Englische Literatur in einer Sekundarschule, und seine Abende verbringt er am Schreibtisch und ersinnt eigene Geschichten. Gone Cat ist sein Debütroman.
… weiterlesen
Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 08.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7363-0157-3
Verlag Egmont LYX
Maße (L/B/H) 216/134/35 mm
Gewicht 435
Originaltitel The Cat who saw it all
Auflage 1. Auflage 2016
Buch (Paperback)
Fr. 21.90
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
Kostenlose Lieferung ab Fr. 30 i
Lieferung zur Abholung in Ihre Buchhandlung möglich – Verfügbarkeit prüfen
Premium Card
Fr. 21.90 Umsatz sammeln
Weitere Informationen

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 44066819
    Tod in der Provence
    von Pierre Lagrange
    (7)
    Buch
    Fr. 21.90
  • 42462623
    Germany / Frank Decker Bd.2
    von Don Winslow
    (8)
    Buch
    Fr. 21.90
  • 42435529
    Lammfromm / Baltasar Senner Bd.6
    von Wolf Schreiner
    (1)
    Buch
    Fr. 13.90
  • 44127772
    Zersetzt / Fred Abel Bd.2
    von Michael Tsokos
    (5)
    Buch
    Fr. 21.90
  • 43961929
    Irisches Roulette / Grace O`Malley Bd.2
    von Hannah O'Brien
    (3)
    Buch
    Fr. 14.90
  • 45244812
    Der Traummacher / Nils Trojan Bd.6
    von Max Bentow
    (2)
    Buch
    Fr. 22.90
  • 44092795
    Das siebte Opfer
    von Mary Burton
    Buch
    Fr. 14.90
  • 41229104
    Sieben Gräber
    von V. S. Gerling
    (10)
    Buch
    Fr. 19.90
  • 42465701
    Und am Morgen waren sie tot / Jan Römer Bd.2
    von Linus Geschke
    (6)
    Buch
    Fr. 14.90
  • 42218500
    Schatten über Honeychurch Hall / Honeychurch Hall Bd.2
    von Hannah Dennison
    Buch
    Fr. 14.90

Kundenbewertungen


Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
3
2
1
0
0

Der etwas andere Detektiv und sein brisantester Fall!
von einer Kundin/einem Kunden aus Thum am 25.04.2016

Inhalt: Jim Glew ist Privatdetektiv im Ruhestand und liebevoller Vater eines 11 Jährigen Jungens namens Bruno. Kein Wunder, dass sein Jüngling ausgerechnet seine Leidenschaft fürs Spionieren geerbt hat. Seine Begeisterung findet er in Krimi-Serien im TV und er vertrödelt gerne die Zeit beim Detektiv spielen. Mildred seine Katze ist sein... Inhalt: Jim Glew ist Privatdetektiv im Ruhestand und liebevoller Vater eines 11 Jährigen Jungens namens Bruno. Kein Wunder, dass sein Jüngling ausgerechnet seine Leidenschaft fürs Spionieren geerbt hat. Seine Begeisterung findet er in Krimi-Serien im TV und er vertrödelt gerne die Zeit beim Detektiv spielen. Mildred seine Katze ist sein haariger Begleiter und so kommt er auf die Idee ihr ein Kamera-Halsband anzulegen, aber mehr aus dem Aspekt heraus, ihren Tag aus ihrer Perspektive erleben zu können. Doch als es dann in der Nachbarschaft zu einem brutalen Mord kommt und alle Indizien dafür sprechen, dass Mildred zur stummen Zeugin wurde überschlagen sich die Ereignisse. Nicht nur, dass der Täter sehr säuberlich gearbeitet hat und jegliche Spur zu ihm fehlt. Auch von Mildred und ihrer Kamera fehlt jede Spur… Meine Meinung: „Gone Cat“ von Sam Gasson war für mich eine absolute Überraschung. Der Klapptext verrät zwar in etwa, worum es in diesem Kriminalroman gehen wird, aber es erwartet den Leser weitaus mehr als ich geahnt habe. Bruno ist ein Charakter mit dem ich mich sehr gut identifizieren konnte. Während meine Freundinnen über irgendwelche Mädchen-Serien gesprochen und von den Darstellern geschwärmt haben, konnte ich nicht viel dazu beitragen, denn mir zu Hause liefen Serien wie CSI, Criminal Minds oder ähnliches in Dauerschleife und ich wünschte mir selbst auch Ermittlerin zu werden und gegen das Böse vorgehen zu können. So keimt auch dieser Wunsch in Bruno auf, aber nicht allein dies machte die Handlung und auch den Charakter sehr sympathisch, denn Bruno ist gewitzt, kindlich, dickköpfig und wenn er sich an einem Gedanken festgefressen hat, so muss dieser auch auf egal welche Weise umgesetzt werden. So bringt er viel frischen Wind und originelle Einwände mit in die Ermittlungen und brachte die ein oder andere Entscheidung oft zum Kitten. Die Idee eine Katze als Zeugin und Vermisste zu integrieren ist sehr interessant. Tiere sind wirklich schlaue Weggefährten, so auch Mildred. Und die Suche nach der stummen Zeugin ist zu dem auch noch sehr spannend gestaltet und lies mich als Leserin vollkommen in meinem Ermittlerstatus aufgehen. Der Aufbau durch die verschiedenen Sichtweisen ist sehr interessant und gibt dem Leser Unmengen an Informationen, die es zu verarbeiten gibt, aber auch das Gefühl vermitteln mitten in der Geschichte angekommen und zu einem Teil geworden zu sein. Der Schreibstil ist locker, fesselnd und sehr flüssig. Es machte riesigen Spaß, den Ermittlungen und dem Drumherum zu folgen, auch wenn der Autor manchmal sehr ausschmückend schrieb, was die Grausamkeit enorm anhob und mich mehr als nur einmal ein Schauder über den Rücken laufen ließ. Aber genau dies macht einen gelungenen Kriminalroman für mich aus! Das Cover besticht durch seine Schlichtheit und der Titel ergibt ein klares Statement. Toll fand ich, dass die Seiten an den Kanten die Farbe des Titels übernahm und es so ein abgerundetes Bild ergibt. Fazit: Ein gut recherchierter, spannend umgesetzter und überraschender Kriminalroman, den ich sehr gerne weiterempfehle!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
spannend und unterhaltsam, ich konnte es nicht mehr zur Seite legen
von einer Kundin/einem Kunden am 22.04.2016

Nach anfänglichen Zweifel ob ich das Buch überhaupt lesen soll, bin ich froh, dass ich über die Ähnlichkeit zu "Gone Girl" hinweggesehen habe... "Gone Cat" ist etwas völlig anderes und absolut nicht zu vergleichen... Ich habe es irgendwann gar nicht mehr zur Seite legen können... Dadurch, dass immer wieder neue Wendungen... Nach anfänglichen Zweifel ob ich das Buch überhaupt lesen soll, bin ich froh, dass ich über die Ähnlichkeit zu "Gone Girl" hinweggesehen habe... "Gone Cat" ist etwas völlig anderes und absolut nicht zu vergleichen... Ich habe es irgendwann gar nicht mehr zur Seite legen können... Dadurch, dass immer wieder neue Wendungen ins Buch und in die Geschichte kamen, war lange nicht ersichtlich wer nun eigentlich alles in den Kreis der Verdächtigen und Nichtverdächtigen fällt... Spannend und total fesselnd beschrieben, wechselt die Geschichte zwischen den Ermittlungen von Jim und denen von Bruno! Und natürlich darf die Arbeit von Mildred nicht vergessen werden. Durch die verschiedenen Sichtweisen der beiden "Ermittler" bekommt man in dem Fall, 2 Fälle in ein Buch verpackt präsentiert... mehr kann ich hier leider wegen Spoilergefahr nicht verraten! Bruno war mir von Anfang an sympathisch, ein elfjähriger Junge, der in die Fußstapfen von seinem Vater treten will und sich jetzt schon mit den Aufgaben eines Privatdetektives vertraut macht, leider begibt er sich mit seiner kindlichen Naivität das ein oder andere Mal schon in eine heikle Situation. Sehr gut gefallen hat mir an dem Buch die Aufmachung, die rot gefärbten Seiten, und die Schnurrhaare von Mildred, die mir jedoch erst nach genauer Betrachtung aufgefallen sind. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und der Autor hat es drauf, den Leser vollkommen in der Geschichte zu fesseln... ein ganz toller Debütroman!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Nichts für schwache Nerven!
von Nina W. aus Eppelborn am 21.04.2016

Zunächst einmal möchte ich mich dem Erscheinungsbild des Buches widmen. Das Cover ist schlicht gehalten, verheißt aber für Kriminalfans bereits, das genau dort einiges drin stecken kann. Zu sehn ist eigentlich nicht viel, lediglich der Name des Autors und der Titel und komische schwarze Fäden. Bei genauerer Betrachtung (und... Zunächst einmal möchte ich mich dem Erscheinungsbild des Buches widmen. Das Cover ist schlicht gehalten, verheißt aber für Kriminalfans bereits, das genau dort einiges drin stecken kann. Zu sehn ist eigentlich nicht viel, lediglich der Name des Autors und der Titel und komische schwarze Fäden. Bei genauerer Betrachtung (und auch, wenn man das Buch dann etwas kennt) erkennt man, dass es Schnurrhaare einer Katze sind. Die Seiten sind rot eingefärbt, anfangs schwer voneinander zu lösen, aber geben dem Buch insgesamt einen geheimnisvollen Touch. In die Geschichte steigt man als Leser recht schnell ein, denn allein der Prolog von einer Seite verrät, auf was man gleich stoßen wird. Er ist kurz und knapp verfasst, enthält einige wichtige Informationen und ... schon geht's los! Zunächst trifft man auf Jim, einen Privatdetektiv, der sein Büro am räumen ist, da das Gebäude, das sein Büro beherbergt, abgerissen werden soll. Für Jim eine willkommene Geste, denn er trägt sich schon länger mit dem Gedanken, seinen Job an den Nagel zu hängen, um endlich mehr Zeit für seine Frau und seinen Sohn Bruno zu haben. Ich habe Jim ziemlich schnell ins Herz geschlossen. Anfangs dachte ich, es handle sich um einen komischen Kauz, räumt in seinem Büro rum und führt ständig Gespräche mit jemanden, der noch nicht einmal selbst zu Wort kommt! Doch man wird schnell eines Besseren belehrt, denn der "Kumpel" mit dem Jim im Zwiegespräch ist, ist nichts weiter als ein Poster von Philip Marlowe ... allein diese Eigenart macht ihn mir äußerst sympatisch! :D *wer führt schon keine Selbstgespräche?* Weiter geht's mit dessen Familie: Bruno, sein junger Spross, möchte eines Tages in die Fußstapfen seines Vaters treten und die möchte er auch ordnungsgemäß ausfüllen. So wundert es also nicht, dass er ein neugieriger und aufgeschlossener junger Mann ist, der sich mit Freude und Wissbegierde und großem Arbeitseifer auf sämtliche Mysterien stürzt. Wie wir im Laufe der Geschichte erfahren müssen, ist das nicht gerade ein sehr guter Charakterzug von ihm, denn sein Spürsinn macht leider nicht vor Gefahren halt! Doch dem kleinen Kerl kann man einfach nicht böse sein! Man merkt, dass ich einen Narren an ihm gefressen habe, oder?! Unterstützt wird Bruno von seiner Katze Mildred, die mit Vorliebe ihren Hobbies frönt: Fressen, Schlafen, in der Sonne fläzen, sich Putzen und vor allen Dingen: durch Nachbarsgärten schleichen. Bruno ist fasziniert von dem Verhalten seiner Mildred und erforscht jeden ihrer Schritte ganz genau. Und eben Mildred ist es, die ihn eines Tages in seinen ersten und wohl auch bedeutendsten Fall verwickelt: dem Mord an Poppy Rutter, unmittelbare Nachbarin und Mutter seines besten Freundes Dean. Leider ist die Familie von Dean Rutter nicht gerade durch ihre Freundlichkeit bekannt: Poppy und ihr Mann Terry streiten sich nahezu pausenlos und das hört mitunter die ganze Nachbarschaft. Mehr als einmal hat Terry dabei die Geduld verloren und seiner Frau Blessuren verpasst. Als Dean eines Tages bei Bruno zu Besuch ist und - auf Bitte von Terry - auch über Nacht bleiben soll, kommt es zum Eklat: ausgerechnet Jim findet am nächsten Morgen Poppy blutüberströmt in der Küche ihres Hauses liegen, nur wenige Schritte von ihrem leblosen Körper entfernt schläft ihr Mann auf der Couch seinen Rausch aus. Doch was ist passiert? Hat Terry tatsächlich seine Ehefrau brutal erschlagen und streitet dies nun vehement ab - immerhin kann er sich aufgrund des Alkohols an nichts erinnern. Für Jim beginnt sein letzter Fall seiner Detektivkarriere, er möchte seinem Freund Terry helfen und schaltet sich in die Ermittlungen ein, denn Poppy war kein unbeschriebenes Blatt. Auch Bruno macht das Ganze sehr zu schaffen, denn er sieht, wie sehr sein Freund Dean leidet. Außerdem ist da noch etwas merkwürdig an der Sache: denn seit dem Mord ist seine Katze Mildred verschwunden - mitsamt der Kamera, die sie an ihrem Halsband mit sich trägt. Für den Leser bedeutet das: Zwei Fälle in einem Buch! Der Fall um Mildreds mysteriösem Verschwinden und der Mordfall an Poppy Rutter. Akribisch werden Nachbarn und Freunde durchleuchtet - auf die ein oder andere Methode - und dabei bemerkt man, dass eben nicht alles so ist, wie es scheint. Vielleicht wohnt der Mörder auch nebenan? Was mir an dem Buch sehr gefallen hat, waren die zahlreichen Aktionen, die Bruno geplant und auch vollführt hat. Bruno ist wirklich ein aufgeweckter junger Bursche, doch eben immer noch ein Kind. Mehr als einmal treibt er seine Eltern zur Verzweiflung, da helfen auch Vater Jims Beschwichtigungen nicht. Und auch dem Leser oder aber anders gesagt: mir, als Leserin, ist mehr als einmal das Herz stehen geblieben! Was ich auch die ganze Zeit während dem Lesen überlegt habe: welchem Genre würde man dieses Buch zuordnen? Kriminalroman - in der Tat, doch eher für Jugendliche oder doch Erwachsene? Aufgrund einiger sehr detailliert beschriebener Szenen (unter anderem dem Tatort oder auch dem Tathergang), bin ich der Meinung, dass es sich keinesfalls um ein Jugendbuch handeln kann. Es ist eher im Genre eines Erwachsenen-Kriminalromans anzusiedeln. Alles in einem kann ich das hier mit Sicherheit sagen: Bei dem Debütroman von Sam Gasson handelt es sich um keine leichte Kost. Man sollte starke Nerven und auch Zeit einplanen, das Buch also nicht kurz vor dem Schlafengehen zur Hand nehmen, denn eins kann ich garantieren: so schnell legt man es nicht mehr aus der Hand!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Was hat Mildred gesehen?
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 02.05.2016

Wenn man einen Vater hat, der Privatdetektiv war, kommt man als Sohn nicht darum herum, ebenso in dieses Metier hineinriechen zu wollen. So geht es dem 11-jährigen Bruno, dessen Vater aus Gesundheitsgründen seinen Job beenden musste. Bruno ist jedoch fasziniert vom Bekämpfen von Verbrechen. Neugierig geht er durch die Welt... Wenn man einen Vater hat, der Privatdetektiv war, kommt man als Sohn nicht darum herum, ebenso in dieses Metier hineinriechen zu wollen. So geht es dem 11-jährigen Bruno, dessen Vater aus Gesundheitsgründen seinen Job beenden musste. Bruno ist jedoch fasziniert vom Bekämpfen von Verbrechen. Neugierig geht er durch die Welt und macht sich auch so seine Gedanken, was wohl seine Katze Mildred alles erleben würde. Gemeinsam mit seinem Vater besorgen sie für Mildred eine Überwachungskamera, die dieser um den Hals gehängt wird. Neben den üblichen Putz- und Ruhestunden können sie nun auch verfolgen, was Mildred am Tag treibt und wem sie begegnet. Eines nachts wird ihre Nachbarin Poppy Rutter ermordet und wie es allgemein üblich ist, wird zuerst der Ehemann, der zugegebenerweise etwas gewalttätig ist, als Tatverdächtiger angesehen. Wer ist der Mörder, ist nun die große Frage. Wäre nicht Mildred auch seit dieser Nacht spurlos verschwunden, könnte sie vielleicht zur Klärung des Falls beitragen. Sie trug ihr Überwachungshalsband und es wurden blutige Katzenpfoten gesichtet... Bruno, der Sohn eines Privatdetektivs, weiß schon heute, was er einmal werden wird, mit Sicherheit auch Privatdetektiv. Er ist regelrecht besessen davon, nun erst einmal den Todesfall ihrer ermordeten Nachbarin zu lösen. Seine Katze Mildred hat mit Sicherheit etwas gesehen, denn warum kommt sie seit dem Mord nicht mehr zurück? Was hat sie gesehen? Wo ist sie? Für Bruno ist völlig klar, dass die beiden Ereignisse in einem Zusammenhang stehen. Es ist ein brutaler Mord gewesen und doch lässt der Autor einen 11-jährigen bei den Ermittlungen mitwirken. Mit Hilfe seines Vaters, der besonders stolz auf die Fähigkeiten seines Sohnes ist, ermitteln die beiden in Sachen Mordfall, auch wenn der Vater zu seinem Beruf Abstand halten will. Dem Autor gelingt es mühelos, die verschiedensten Charaktere der Straße aufzuzeichnen, wie beispielsweise einen neugierigen Nachbarn, der alles und jeden beobachtet. Eine Ladenbesitzerin verhält sich eigenartig wie auch ihr merkwürdiger Sohn. Lange Zeit versucht Bruno, den Fall allein zu lösen und rückt nur spärlich mit wichtigen und für den Fall relevanten Informationen für die Polizei heraus. Er möchte gern helfen, aber nicht alle Fäden aus der Hand geben. Für den Leser ist es interessant zu erleben, wir Bruno und sein Vater an die Lösung des Falls herangehen. Natürlich rätselt man als Leser mit und auch ich hatte eine Vermutung, die sich jedoch völlig zerschlagen hatte. Gerade, wenn man sich mit dem Gedanken an einen Täter angefreundet hatte, wurde alles wieder umgeschmissen und es kam ein neuer Verdächtiger ins Spiel. Bruno ist ein sympathischer Junge, der nicht nur kriminalistischen Spürsinn sein eigen nennt, sondern der auch für seinen Freund Dean da ist und ihm zur Seite steht, als dessen Mutter ermordet wurde. Gewissenhaft macht er sich an die Arbeit und lässt nicht locker. Zielstrebig verfolgt er sein Ziel und ist mit handfesten Informationen bei der Polizei dabei. Mir hat es Spaß gemacht, Bruno erleben zu dürfen, wie er versucht, einen brutalen Mord aufzuklären. Ein Junge, den man hoffentlich in einem weiteren Fall einmal wiedertreffen wird.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Eine abwechslungsreiche und amüsante Detektivgeschichte
von Krimine am 19.04.2016

Bruno Glew ist elf Jahre alt und als Sohn eines ehemaligen Detektivs mit den handwerklichen Tätigkeiten eines Ermittlers bestens vertraut. Deshalb wittert er schnell einen neuen Fall, als seine Katze Mildred plötzlich dicker wird und sich nach ihren Streifzügen in der Nachbarschaft immer merkwürdiger benimmt. Um dem Tun seines... Bruno Glew ist elf Jahre alt und als Sohn eines ehemaligen Detektivs mit den handwerklichen Tätigkeiten eines Ermittlers bestens vertraut. Deshalb wittert er schnell einen neuen Fall, als seine Katze Mildred plötzlich dicker wird und sich nach ihren Streifzügen in der Nachbarschaft immer merkwürdiger benimmt. Um dem Tun seines Lieblings auf die Schliche zu kommen, bindet er ihr ein Kamerahalsband seines Vaters um und wartet von nun an gespannt darauf, was auf ihm zu sehen ist. Doch kaum ist Mildred in den Gärten der Nachbarn verschwunden, geschieht im Haus gegenüber ein Mord und blutige Pfotenabdrücke zeugen davon, dass eine Katze am Tatort war. Mildred hingegen taucht nach der verhängnisvollen Nacht nicht wieder auf und so haben Bruno und sein Vater in den nächsten Tagen alle Hände voll zu tun, um sie und das Halsband zu finden und gleichzeitig einen brutalen Verbrecher zu stellen. „Gone Cat – Die stumme Zeugin“ ist ein kurzweilig zu lesender und mit einem Augenzwinkern geschriebener Kriminalroman, der sich gefühlsmäßig zwischen zwei sehr unterschiedlichen Altersklassen bewegt. Denn während der Leser zu Beginn der Lektüre noch meint, es hier mit einem Detektivroman für Jugendliche zu tun zu haben, stellt er im Verlaufe des Geschehens fest, dass einige brutale Szenen und grobe Dialoge dem ersten Eindruck entschieden entgegenstehen. Ein ungewöhnlicher Schreibstil, mit dem Sam Gasson die Geschichte eines wagemutigen und klugen Jungen erzählt, der sich in seinem Streben ein Detektiv zu sein, etwas zu oft in Gefahr begibt. Doch nicht nur er versucht, den Mord an der Nachbarsfrau Poppy Rutter aufzuklären. Auch sein Vater Jim und ein weiblicher Inspektor von der Brightoner Polizei bemühen sich, dem Täter das Handwerk zu legen. Schon allein deshalb sind regelmäßig Konfrontationen zwischen den drei völlig unterschiedlichen Ermittlern vorprogrammiert, die dem Handlungsverlauf trotz des handfesten Kriminalfalls einen oftmals amüsanten Anstrich geben, zumal die Nachbarschaft mit merkwürdigen Gestalten und undurchsichtigen Personen überladen ist. Ein abwechslungsreiches Lesevergnügen, das seine Spannung aus dem belustigenden Zusammenspiel seiner Figuren, aus jeder Menge skurriler Ereignissen und immer wieder neu auftauchenden Verdächtigen zieht, später aber auch noch überaus dramatisch wird. Fazit: Ein ungewöhnlicher Kriminalroman, der sich nur schwer einordnen lässt, dafür aber umso besser unterhält.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Wer ermordete Poppy?
von leseratte1310 am 01.05.2016

Jim Glew will der Familie zuliebe und aus gesundheitlichen Gründen nicht weiter als Privatdetektiv arbeiten. Er schenkt seinem Sohn Bruno, der mindestens ebenso leidenschaftlich ermittelt wie der Vater, eine kleine Kamera, die Bruno seiner Katze Mildred am Halsband anbringt, denn er hat den Verdacht, dass jemand seine Katze mit... Jim Glew will der Familie zuliebe und aus gesundheitlichen Gründen nicht weiter als Privatdetektiv arbeiten. Er schenkt seinem Sohn Bruno, der mindestens ebenso leidenschaftlich ermittelt wie der Vater, eine kleine Kamera, die Bruno seiner Katze Mildred am Halsband anbringt, denn er hat den Verdacht, dass jemand seine Katze mit Futter anlockt. Als Jim seinen Freund Terry Rutter aufsuchen will, entdeckt er ihn volltrunken neben der Leiche seiner Frau Poppy. Außerdem sind dort Spuren – Katzenspuren. Hat Mildreds Kamera die Tat aufgenommen? Ist Terry der Mörder? Der Fall lässt weder Jim noch Bruno los, sehr zum Leidwesen von Brunos Mutter. Es gibt immer wieder neue Verdächtige und doch bleibt Terry im Visier der Polizei. Wir lernen diese Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven kennen, mal Jim, mal Bruno, aber auch aus der Sicht von Mildred. Die Personen sind gut und ausführlich beschrieben. In der Straße scheinen sich alle möglichen skurrilen Typen zusammen gefunden zu haben. Jim ist ein großes Vorbild, nämlich Philip Marlowe, mit dem er sich gerne mal unterhält. Er will etwas für Terry tun, da dieser ihm das Leben gerettet hat, ist sich aber überhaupt nicht sicher, ob Terry unschuldig ist. Terry ist ein aufbrausender Typ, der seinen Sohn abgöttisch liebt, aber bei seiner Frau schon mal schlagkräftigere Argumente hat. Brunos Freund Dean hat es mit seinen Eltern Terry und Poppy nicht leicht und er tat mir sehr leid, denn er ist mit der Situation hoffnungslos überfordert. Der 11jährige Bruno ist pfiffig zund naiv zugleich. Er will Dean helfen und ermittelt auf eigene Faust, dabei geht er oft viel zu weit: Er schreckt vor Einbruch nicht zurück, hält Informationen zurück und bringt sich in Gefahr. Seine altkluge Art fand ich anfangs nett, doch sie ging mir mehr und mehr auf die Nerven. Auch verstand ich die Eltern nicht, die ihm alles durchgehen ließen. Obwohl die Geschichte an sich spannend ist und viele unverhoffte Wendungen zeigt, konnte sie mich nicht überzeugen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Gone Cat - Die stumme Zeugin

Gone Cat - Die stumme Zeugin

von Sam Gasson

(6)
Buch
Fr. 21.90
+
=
Der Club der Traumtänzer

Der Club der Traumtänzer

von Andreas Izquierdo

(9)
Buch
Fr. 14.90
+
=

für

Fr. 36.80

inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Alle kaufen

Kundenbewertungen

Verfügbarkeit in Ihrer Buchhandlung prüfen

Filialabholung: Ihre Vorteile
  1. Bereits Online prüfen, ob Ihr gewünschtes Buch in der Filiale vorrätig ist
  2. Bestellen Sie Online und lassen Sie Ihre Artikel zur Abholung in die Filiale vor Ort liefern
  3. Artikel, die zur Filialabholung bestellt wurden, können in der Filiale bezahlt werden.
  4. Falsches Buch bestellt? Retournieren Sie ihre gekauften Bücher kostenfrei in der Filiale