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Goodbye Leningrad

Ein Memoir

(1)
»Unglaublich gut geschrieben.« Frank McCourt
Lena wächst in einem typisch sowjetischen Wohnblock auf: Die Fassade bröckelt, die Mülltonnen im Hof quellen über, in der Wohnung trocknen neben der Wäsche auch die im Wald gesammelten Pilze. Schon früh lernt sie, wie wichtig es ist, ihre wahren Gedanken und Gefühle für sich zu behalten. Vor allem wenn man sich wie Lena in die Sprache des Klassenfeindes verliebt hat: Der Englischunterricht wird zum Fenster in eine andere Welt. Als der amerikanische Gaststudent Robert ihr einen Heiratsantrag macht, zögert Lena nicht lange: Mit 20 Kilo Gepäck checkt sie ein in ein neues Leben.
Rezension
»In Gorokhovas Roman geht es um Unterdrückung und Freiheitsdrang, Anpassung und Mut. Völlig unpathetisch.«
NEON Januar 2011
Portrait
Elena Gorokhova, geboren 1955 in Leningrad, dem heutigen Sankt Petersburg, studierte Englisch an der Staatlichen Universität Leningrad, bevor sie 1980 die damalige Sowjetunion verliess. In den USA promovierte sie über Sprachvermittlung und unterrichtete an verschiedenen Colleges Englisch als Zweitsprache, Linguistik und Russisch. Elena Gorokhova lebt in New Jersey.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 432, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.11.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783423409582
Verlag dtv
Originaltitel A Mountain of Crumbs. A Memoir
eBook (ePUB)
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fesselnd
von einer Kundin/einem Kunden am 26.02.2012

"Ich wünschte, meine Mutter käme aus Leningrad, aus der Welt Puschkins und der Zaren, granitener Ufer und schmiedeeisener Geländer, perlmutterfarbener Kuppeln......Aber so war es nicht"........so beginnt der Roman "Goodbye Leningrad" von Elena Gorokhova. Sie erzählt ihre Erinnerungen. Elena kommt 1955 in Leningrad zur Welt. Ihr Vater war Mitglied der Kommunistischen Partei,... "Ich wünschte, meine Mutter käme aus Leningrad, aus der Welt Puschkins und der Zaren, granitener Ufer und schmiedeeisener Geländer, perlmutterfarbener Kuppeln......Aber so war es nicht"........so beginnt der Roman "Goodbye Leningrad" von Elena Gorokhova. Sie erzählt ihre Erinnerungen. Elena kommt 1955 in Leningrad zur Welt. Ihr Vater war Mitglied der Kommunistischen Partei, ihre Mutter Ärztin und eine glühende Verteidigerin der politischen Gegebenheiten. Sehr früh entdeckt Elena ihre Leidenschaft für die englische Sprache und entscheidet sich gegen alle Widerstände die Sprache des "Klassenfeindes" zu studieren. Nach ihrem Studium unterrichtet sie ausländische Studenten und lernt dabei den Amerikaner Robert kennen. Mit einem Heiratsantrag öffnet Robert Elena das Tor nach Amerika. Fasznierende,fesselnde Erinnerungen.

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Goodbye Lenningrad.
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 19.11.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Goodbye Leningrad, eine russische, bewegende Lebensgeschichte. Elena Gorokhova wird 1955 in Leningrad, im heutigen Sankt Petersburg geboren. Sie wächst in einer von Propaganda und Misswirtschaft geprägten Gesellschaft auf. Sie gewährt uns mit ihrem Buch Einblick in das Gefüge einer sozialistischen Welt, die uns trotz Perestroika und Glasnost fremd geblieben ist.... Goodbye Leningrad, eine russische, bewegende Lebensgeschichte. Elena Gorokhova wird 1955 in Leningrad, im heutigen Sankt Petersburg geboren. Sie wächst in einer von Propaganda und Misswirtschaft geprägten Gesellschaft auf. Sie gewährt uns mit ihrem Buch Einblick in das Gefüge einer sozialistischen Welt, die uns trotz Perestroika und Glasnost fremd geblieben ist. Die bewegenden Erinnerungen und Erlebnisse haben mein Herz berührt. Nicht selten war ich erschrocken, wie die offizielle Propaganda den Lebensweg der Menschen negativ beeinflusst hat und es auch heute noch tut. Für sie, Elena wird die Sprache des Klassenfeindes zum Fenster in die Freiheit und zum eigenen inneren Frieden. Sie verliebt sich einfach in die englische Sprache. Nach ihrem Anglistikstudium unterrichtet sie ausländische Studenten. Unter ihnen ist der Amerikaner Robert. Es verbindet sie bald eine freundschaftliche Beziehung. Er spürt, wie gern Elena ihr Land verlassen möchte, jedoch es scheint nur eine Möglichkeit zu geben, die Heirat mit einem Ausländer. So heiraten die beiden nach vielen Schwierigkeiten, ohne das tiefe Gefühl der Liebe für einander zu empfinden. Jedoch ist die Ehe zum Scheitern verurteilt, sie werden sich in Roberts Heimat, Texas immer fremder. Heute lebt sie schon neunundzwanzig Jahre mit ihrem zweiten Ehemann glücklich zusammen. Ihre Mutter Galina, eine Ärztin der Anatomie, folgt ihrer Tochter nach einigen Jahren, inzwischen zum dritten Mal verwitwet. Auch die Halbschwester Marina findet nach einer Kontaktanzeige einen netten Mann aus Louisana und heiratet ihn. Ihr so vielversprechendes Schauspielstudium gibt sie auf. Es scheint so, als seien diese Ambitionen damals in Leningrad für Marina eine kleine Nische gewesen, in die sie sich zurückziehen konnte. Nun ist Elena mit all den Menschen wieder vereint, die in ihrem Leben eine so wichtige Rolle gespielt haben. Doch die Sehnsucht nach Russland kann sie nie ganz abstellen. In der Fremde offenbart sie sich, die russische, immer etwas schwermütige Seele. Wie schreibt sie so treffend am Ende des Buches, sie möchte so gern das ihre in Amerika geborene Tochter russisch spricht, sich mit dem Russland-Bazilluns infiziert und aufhört Amerikanerin zu sein. Doch diese Gedanken spricht sie nie aus, denn sie weiß das es nicht möglich ist. Wie auch ihre Liebe zu dem Land Russland sie wird sie ihr ganzes Leben begleiten. Eine äußerst fesselnde Lektüre, von der ersten bis zur letzten Seite.

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Mütterchen Russland
von einer Kundin/einem Kunden am 10.01.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Eine mehr als realistische Einsicht ins Familienleben während des Sowjetsozialismus. Die Mutter der Autorin, eine Ärztin und überzeugte Kommunistin, erkennt rasch den Widerspruch zwischen Theorie und Praxis. Das Alltagsleben, gefüllt mit flächendeckendem Gütermangel, versehen mit dogmatischen Funktionären liest sich sehr amüsant. Die Autorin, nunmehr Linguistik-Dozentin in New Jersey, überzeugt... Eine mehr als realistische Einsicht ins Familienleben während des Sowjetsozialismus. Die Mutter der Autorin, eine Ärztin und überzeugte Kommunistin, erkennt rasch den Widerspruch zwischen Theorie und Praxis. Das Alltagsleben, gefüllt mit flächendeckendem Gütermangel, versehen mit dogmatischen Funktionären liest sich sehr amüsant. Die Autorin, nunmehr Linguistik-Dozentin in New Jersey, überzeugt durch die Eloquenz ihrer Schilderung des Alltags in der Sowjetunion.

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Lesenswert!
von Bettina Gastager aus Bad Ischl am 15.07.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Es war so interessant zu erfahren, wie Lena im Russland der 60er bis 80er Jahre aufwächst, wie die Lebensumstände und der Alltag im Kommunismus aussahen. Toll geschrieben, spannend und kurzweilig, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Bewundernswert, wie sich das Mädchen zu einer kritischen jungen... Es war so interessant zu erfahren, wie Lena im Russland der 60er bis 80er Jahre aufwächst, wie die Lebensumstände und der Alltag im Kommunismus aussahen. Toll geschrieben, spannend und kurzweilig, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Bewundernswert, wie sich das Mädchen zu einer kritischen jungen Frau entwickelt, die hinter die Fassaden blickt und nicht blind mit der Masse mitläuft... Unbedingt lesen!

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russisch-amerikanischer Traum
von einer Kundin/einem Kunden am 02.05.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Elena Gorokhova schildert ihre Kindheit und Jugend in der Sowjetunion mit allen Restriktionen und ihre frühe Liebe zu Land und Sprache des amerikanischen Erzfeindes. Im totalitären Sowjetrussland träumt sie den verbotenen Traum von Freiheit und ergreift die Chance, als ihr mit 20 ein Amerikaner per Heirat die Auswanderung ermöglicht. Eine... Elena Gorokhova schildert ihre Kindheit und Jugend in der Sowjetunion mit allen Restriktionen und ihre frühe Liebe zu Land und Sprache des amerikanischen Erzfeindes. Im totalitären Sowjetrussland träumt sie den verbotenen Traum von Freiheit und ergreift die Chance, als ihr mit 20 ein Amerikaner per Heirat die Auswanderung ermöglicht. Eine spannende Lebensgeschichte und die lebhafte Schilderung des Lebens in der SU helfen darüber hinwegzusehen, daß man mitunter das Gefühl nicht los wird, amerikanische Propaganda serviert zu bekommen.

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