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Gott bewahre

Roman

(12)
Hochmoralisch und explizit zugleich


»Da kommt Gott – tut so, als wärt ihr beschäftigt.« Denn Gott ist stinksauer. Nachdem Er sich im Himmel eine einwöchige Auszeit für einen Angelurlaub gegönnt hat, kehrt Er nach etwa vierhundertfünfzig Jahren (ein Tag im Himmel entspricht siebenundfünfzig Erdenjahren) wieder zurück an Seinen Schreibtisch und muss mit ansehen, wie die Erde in der Zwischenzeit den Bach runtergegangen ist. Umweltsünden, Kriege, moralischer Verfall, kirchliche Hassprediger, skrupellose Kommerzialisierung – die Menschen sind auf dem besten Weg, sich selbst zu zerstören. Und so bleibt Gott nichts anderes übrig, als Seinen Sohn Jesus Christus, dem es im Himmel blendend geht und der mit Jimi Hendrix Gitarre spielt und Joints raucht, wieder auf die Erde zu schicken, um Gutes zu tun und das einzig wahre Gebot SEID LIEB zu predigen. Widerwillig landet Jesus in New York und versucht, zunächst erfolglos, als Sänger und Gitarrist in einer Rockband Gehör zu finden. Derweil schart er seine ersten Jünger um sich – Drogenabhängige, Gescheiterte, Obdachlose, denen er zu helfen versucht. Als seine Mission, die Massen zu erreichen, zu scheitern droht, greift er zum letzten Mittel: Er nimmt an einer Castingshow teil. Damit beginnt eine denkwürdige Odyssee quer durch Amerika.


Portrait
John Niven, geboren in Ayrshire im Südwesten Schottlands, spielte in den Achtzigern Gitarre bei der Indieband The Wishing Stones, studierte dann Englische Literatur in Glasgow und arbeitete schliesslich in den Neunzigern als A&R-Manager einer Plattenfirma, bevor er sich 2002 dem Schreiben zuwandte. 2006 erschien sein erstes Buch, die halbfiktionale Novelle Music from Big Pink über Bob Dylan und The Band in Woodstock; 2008 landete er mit dem Roman Kill Your Friends – einer rabenschwarzen Satire auf die Musikindustrie – einen internationalen Bestseller. Es folgten die Romane Coma, Gott bewahre und Das Gebot der Rache. John Niven schreibt ausserdem Drehbücher. Er lebt derzeit in Buckinghamshire, England.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 400, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.08.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783641056506
Verlag Heyne
Originaltitel The Second Coming
eBook (ePUB)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
9
2
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1
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Sensationell
von einer Kundin/einem Kunden aus Zollikofen am 20.12.2011

Diese Buch zeigt den Wahnsinn der heutigen Gesellschaft und vorallem der sogenannten Christen auf. Sehr witzig geschrieben. Teilweise etwas vulgär, aber das war bei John Niven ja schon immer so. Genau so stelle ich mir eine Rückkehr Jesus vor. Keiner glaubt ihm, allen voran die fundamentalen Christen. Regt zum denken an obwohl... Diese Buch zeigt den Wahnsinn der heutigen Gesellschaft und vorallem der sogenannten Christen auf. Sehr witzig geschrieben. Teilweise etwas vulgär, aber das war bei John Niven ja schon immer so. Genau so stelle ich mir eine Rückkehr Jesus vor. Keiner glaubt ihm, allen voran die fundamentalen Christen. Regt zum denken an obwohl in keinem Moment ernst gemeint.

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1 0
Göttlich
von einer Kundin/einem Kunden am 12.09.2011

In John Nivens neuen Roman will Gott die Menschen aus ihrem Elend retten, für das der Allmächtige vor allem die Existenz von Religionen verantwortlich macht. Sein Sohn Jesus soll als Rockstar und Teilnehmer einer Casting-Show die Dinge wieder ins Lot bringen. Eine wunderbar freche Parodie auf alles Heuchlerische, denn das... In John Nivens neuen Roman will Gott die Menschen aus ihrem Elend retten, für das der Allmächtige vor allem die Existenz von Religionen verantwortlich macht. Sein Sohn Jesus soll als Rockstar und Teilnehmer einer Casting-Show die Dinge wieder ins Lot bringen. Eine wunderbar freche Parodie auf alles Heuchlerische, denn das einzig Wahre Gebot lautet seid lieb! Ein fluchender Gott, ein haschischrauchender Jesus. Ohne Respekt verfasste Niven einen irrwitzigen Roman mit einem actiongeladenen Ende.

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1 0
Spass für Gläubige und Ungläubige
von Armin Rosenberg aus Wien am 24.08.2011

John Nivens erste Karriere als Talentscout für die Musikindustrie verlief nicht gerade glücklich - er verpasste unter anderem die Chance, Coldplay und Muse, zwei der erfolgreichsten Rockbands des vergangenen Jahrzehnts, unter Vertrag zu nehmen. Immerhin flossen diese Erfahrungen in sein literarisches Debüt "Kill Your Friends" ein, und seitdem läuft... John Nivens erste Karriere als Talentscout für die Musikindustrie verlief nicht gerade glücklich - er verpasste unter anderem die Chance, Coldplay und Muse, zwei der erfolgreichsten Rockbands des vergangenen Jahrzehnts, unter Vertrag zu nehmen. Immerhin flossen diese Erfahrungen in sein literarisches Debüt "Kill Your Friends" ein, und seitdem läuft es für ihn als Schriftsteller bestens. Sein neuester Streich "Gott bewahre" handelt von der Wiederkunft Christi als Popstar. Ein satirischer Rundumschlag über Religion, Kapitalismus und Gesellschaft, der kaum etwas auslässt. Ich habe mich bestens amüsiert.

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1 0
Sozialkritisch - aber sehr sehr unterhaltsam
von einer Kundin/einem Kunden aus Moers am 23.02.2016

Ich habe in meinem Leben hunderte von Büchern gelesen. Dies war das erste von John Niven. Und ich fand es überwältigend! Es sei jedem empfohlen der z.B. auch Hornby oder Liehr Bücher "verschlingt". Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. In einem Tag habe ich die 700 Seiten genußvoll genossen. Für... Ich habe in meinem Leben hunderte von Büchern gelesen. Dies war das erste von John Niven. Und ich fand es überwältigend! Es sei jedem empfohlen der z.B. auch Hornby oder Liehr Bücher "verschlingt". Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. In einem Tag habe ich die 700 Seiten genußvoll genossen. Für mich ein absolutes Meisterwerk!

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Seid lieb
von Maria Laner aus St.Johann am 24.06.2014

Gott ist sauer! Kaum ist er mal auf Urlaub, schon geht im Diesseits alles schief. Homophobie, Rassismus, Fundamentalismus und Umweltverschmutzung, was soll man mit diesen Idioten auf Erden nur machen? Denn Gott liebt Schwule, findet Schwarze viel cooler als den Rest und hat nichts dagegen sich mal eine Tüte... Gott ist sauer! Kaum ist er mal auf Urlaub, schon geht im Diesseits alles schief. Homophobie, Rassismus, Fundamentalismus und Umweltverschmutzung, was soll man mit diesen Idioten auf Erden nur machen? Denn Gott liebt Schwule, findet Schwarze viel cooler als den Rest und hat nichts dagegen sich mal eine Tüte zu genehmigen. Also entweder er bläst alles ab und fängt von Vorne an oder er schickt Jesus wieder runter. Und Naja, das Ganze war verdammt viel Arbeit. (Übrigens Gott flucht ganz schön viel.) Na dann muss der Sohnemann eben zurück. Jesus, jetzt JC, beginnt seine Mission beim zweiten Mal im mittleren Westen der USA und dort zu starten ist echt nicht leicht. Nach seiner Geburtstagsparty kommt endlich die Erleuchtung, in Form eines Werbeplakates für American Idol. JC will die Welt übers Fernsehen missionieren und wenn wundert's er schafft es sogar in die Show. Also macht er sich mit einer alleinerziehenden Mutter, ihren beiden Kindern, einem Kriegsveteranen, einem Alkoholikerpärchen, einer Ex-Drogenabhängigen und seinen beiden Bandkollegen (also einer Schar von Jüngern) auf zu einem Roadtrip quer durch die USA. Teilweise zum laut Lachen, sehr religionskritisch, eine derbe Sprache und viel Sozialproblematik, das Alles hat John Niven gut in einem Roman verpackt. Wirklich lesenswert, auch wenn der Schluss einen bitteren Nachklang hinterlässt. Ach und übrigens: SEID LIEB.

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Himmel, Arsch und Zwirn
von Eichhörnchen aus NRW am 30.08.2013

Glaubensfragen werden die Menschheit wahrscheinlich immer bewegen. John Niven scheint davon nicht ausgenommen zu sein und keine Frage - er polarisiert. Mit seinem Schreibstil verstößt er ganz sicher gegen das ästhetische Empfinden einiger streng Gläubiger. Aber bitte, die Botschaft fand ich doch recht wichtig: "Seid lieb". Und im Grunde... Glaubensfragen werden die Menschheit wahrscheinlich immer bewegen. John Niven scheint davon nicht ausgenommen zu sein und keine Frage - er polarisiert. Mit seinem Schreibstil verstößt er ganz sicher gegen das ästhetische Empfinden einiger streng Gläubiger. Aber bitte, die Botschaft fand ich doch recht wichtig: "Seid lieb". Und im Grunde ist damit alles zum Christentum gesagt. Seid lieb zueinander, dann passiert auch die ganze Scheiße nicht, mit der sich die Menschheit herumquält, seit es Menschen gibt. Und: Definitiv würden die Menschen einen Erlöser auch 2000 Jahre später wieder meucheln, so denn einer auftauchen würde. Und warum sollte im Himmel denn nicht Party gefeiert, gekifft und gesoffen werden? Sind doch auch alles nur Menschen da oben. Also, seid lieb zueinander ... ich bin total begeistert von diesem Buch und gebe eine klare Kaufempfehlung.

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Gott bewahre
von einer Kundin/einem Kunden am 22.05.2013

Gott bewahre - da geht Gott für 7 Tage in den Urlaub und erkennt bei seiner Rückkehr den Fehler. Die Menschen konnten mit der neugewonnenen Freiheit nichts anfangen. Völkermorde, falsche Vorstellungen und Ideale, der totale Zerfall. Gott muss etwas unternehmen. Und schickt seinen Sohn erneut auf die Erde um... Gott bewahre - da geht Gott für 7 Tage in den Urlaub und erkennt bei seiner Rückkehr den Fehler. Die Menschen konnten mit der neugewonnenen Freiheit nichts anfangen. Völkermorde, falsche Vorstellungen und Ideale, der totale Zerfall. Gott muss etwas unternehmen. Und schickt seinen Sohn erneut auf die Erde um zu retten, was noch zu retten ist. Zugegeben, diese Lektüre ist nicht für jeden Leser etwas. Abgesehen vom Inhalt ist auch die Sprache wirklich sehr derb. Zu Anfang hatte ich damit so meine Schwierigkeiten, aber die Geschichte hat schlussendlich doch noch gewonnen. John Niven zeichnet seine ganz eigene Karikatur des Glaubens und der Menschen, die man genießen kann, wenn man den Inhalt nicht so ernst nehmen möchte. Eine amüsante Lektüre, denn schlussendlich bleibt die Frage: Was wäre, wenn sich da oben wirklich jemand über uns aufregen würde...!?

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Gott las, dass es gut war!
von einer Kundin/einem Kunden am 21.06.2012

In nur sieben Tagen wird John Niven dieses Buch wohl nicht geschrieben haben, aber dafür hat er mal wieder etwas großartiges erschaffen! Nachdem das Mittelalter endlich vorbei war, hatte Gott sich wirklich eine Woche Angelurlaub verdient. Doch als er wieder sein Büro betritt, ging auf der Erde die Zeit... In nur sieben Tagen wird John Niven dieses Buch wohl nicht geschrieben haben, aber dafür hat er mal wieder etwas großartiges erschaffen! Nachdem das Mittelalter endlich vorbei war, hatte Gott sich wirklich eine Woche Angelurlaub verdient. Doch als er wieder sein Büro betritt, ging auf der Erde die Zeit doch etwas schneller um und es ist die Gegenwart. Welche Aktenberge ihn dort erwarten und wie danach seine Stimmung ist, kann man sich denken. So muss Jesus mal wieder auf die Erde, um alles zu richten. Aber wie erreicht man in der heutigen Zeit die Menschen und verbreitet eine Botschaft? Indem man an einer Casting Show teilnimmt. Wer "Kill your friends" von Niven gelesen hat, wird den Moderator der Show schon kennen. Dieter Bohlen ist nichts dagegen! Dieses Buch treibt einem in verschiedener Hinsicht, die Tränen in die Augen. Vor Lachen und teilweise Wut, da die Gesellschaft hervorragend persifliert wird! Auch wenn es derbe zur Sache geht, würde ich mir wünschen, viele Leser erkennen auch diese Botschaft von einem Buch über Jesus: "Seid lieb!"

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Seid lieb!
von einer Kundin/einem Kunden am 01.11.2011

Das humorvollste und intelligenteste Buch über Gott und den Glauben. Ich habe geweint und schallend gelacht. Niven trifft den Nerv der Zeit in Sachen Religion und Glauben. Eine schonungslose Kritik des Christentums und unserer Gesellschaft. Und er weist einen denkbar einfachen Weg als Lösung der Probleme: Nächstenliebe. "Seid lieb!"... Das humorvollste und intelligenteste Buch über Gott und den Glauben. Ich habe geweint und schallend gelacht. Niven trifft den Nerv der Zeit in Sachen Religion und Glauben. Eine schonungslose Kritik des Christentums und unserer Gesellschaft. Und er weist einen denkbar einfachen Weg als Lösung der Probleme: Nächstenliebe. "Seid lieb!" als Lebensmotto klingt so schlicht, aber äußerst effektiv. Die derbe Sprache ist zwar gewöhnungsbedürftig, passt aber wunderbar zu diesem Buch. Allein Nivens Einstellung zur Drogensucht hat mir nicht gefallen. Ein Buch für jeden der sich ein paar Gedanken machen möchte über Gott und die Welt, und trotzdem seinen Spaß haben möchte. Als Schmankerl eine Jesus-Version von einer bekannten Musikcasting-Show. Jesus als Superstar und Rampensau. Die Musik wandert durch die Zeilen direkt ins Ohr. Rock'n Roll pur.

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Großartig und so wahr
von einer Kundin/einem Kunden am 29.09.2011

"Seid lieb!" Das war das einzige was Gott wollte. Nach seinem Urlaub muss er feststellen, dass die Welt das reinste Chaos ist. Die Lösung: Jesus muss mal wieder auf die Erde. Das Buch ist irre komisch, hat manchmal eine sehr vulgäre Sprache, aber der Autor übt doch auch starke... "Seid lieb!" Das war das einzige was Gott wollte. Nach seinem Urlaub muss er feststellen, dass die Welt das reinste Chaos ist. Die Lösung: Jesus muss mal wieder auf die Erde. Das Buch ist irre komisch, hat manchmal eine sehr vulgäre Sprache, aber der Autor übt doch auch starke Kritik an der Gesellschaft, berechtigt. Es geht um Religionen allgemein, um die Kirche, um Abtreibung, die Todesstrafe und und und. Dieser Roman wird Sie zum Schmunzeln bringen, Sie manchmal wütend machen, aber, und das ist entscheidend, er wird Ihnen noch lange im Gedächtnis bleiben.

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World`s Next Jesus!
von Nina Marlene Gollmann aus Graz am 17.03.2012

. Den Himmel mit Gott und Jesus und den vielen Engeln gibt es- und sie sind seeeehr menschlich! 2. Gott ist auf Urlaub, Jesus chillt und die Welt geht den Bach hinunter = Heutiger Zustand. 3. Gott schickt Jesus auf die Erde um die Verrohung und Präpotenz der Menschen zu wandeln.... . Den Himmel mit Gott und Jesus und den vielen Engeln gibt es- und sie sind seeeehr menschlich! 2. Gott ist auf Urlaub, Jesus chillt und die Welt geht den Bach hinunter = Heutiger Zustand. 3. Gott schickt Jesus auf die Erde um die Verrohung und Präpotenz der Menschen zu wandeln. (Gott ahnt nicht, wie verroht und vergnügungslustig wir geworden sind!) 4. Gott will, dass wir uns lieb haben. Und er hadert mit der dogmatischen Lehre der Institution Kirche! Lassen Sie sich nicht von der zeitweise derben Sprache abhalten lassen das Buch zu lesen! Es wäre schade! Großes Lesevergnügen!

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Naja
von einer Kundin/einem Kunden am 16.10.2013

Das Buch fällt in die Kategorie "muss man nicht gelesen haben". Es ist nicht schlecht in dem Sinne, dass übertrieben vulgär oder derb wäre. Es hat sogar einen ganz netten Plot. Aber wenn man zum zweiten Mal beschrieben bekommt, wie Jesus Gitarre spielt, ist das Pulver dann auch verschossen. Wenn man... Das Buch fällt in die Kategorie "muss man nicht gelesen haben". Es ist nicht schlecht in dem Sinne, dass übertrieben vulgär oder derb wäre. Es hat sogar einen ganz netten Plot. Aber wenn man zum zweiten Mal beschrieben bekommt, wie Jesus Gitarre spielt, ist das Pulver dann auch verschossen. Wenn man ohne große Erwartungen an die Sache rangeht, okay. Aber man darf nicht erwarten, dass jede Seite einen Brüller enthält oder die Story sonderlich anspruchsvoll wäre.

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Hey Benedikt - rauch mal einen Joint, lese Niven und verkünde dann...
von einer Kundin/einem Kunden am 07.12.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Mal ehrlich: hätte ich dieses Buch im Firmunterricht gelesen, ich wäre vielleicht Priester geworden. Wäre John Niven Papst, wäre ich glühender Katholik. Nun, Niven ist Schriftsteller, ich Buchhändler. Dumm gelaufen? Nö, ich kann ja 'Satanische Verse' und 'Gottes Werk und Teufels Beitrag' verkaufen... Dieser Roman ist ein göttliches und teuflisches... Mal ehrlich: hätte ich dieses Buch im Firmunterricht gelesen, ich wäre vielleicht Priester geworden. Wäre John Niven Papst, wäre ich glühender Katholik. Nun, Niven ist Schriftsteller, ich Buchhändler. Dumm gelaufen? Nö, ich kann ja 'Satanische Verse' und 'Gottes Werk und Teufels Beitrag' verkaufen... Dieser Roman ist ein göttliches und teuflisches Vergnügen! Oberflächlich skizziert Niven mit einem breiten Quast (beachten Sie den überaus gepflegten Sprachstil!) - selten so gelacht! Aber hinter dem Panoptikum aberwitzigen Humors und absonderlichster (wirklich sooo absonderlich?) Szenerien wirft er Fragen auf, viele Fragen. Theologischer Art, soziologischer ebenso wie kultureller Art. Und so spielt Niven auf mehreren Ebenen Pingpong mit festgesetzten Denk- und Verhaltensmustern. Er lässt uns lachen, schlucken und nachdenken. Er achtet nicht auf Logik oder Kohärenz. Wozu auch? Ein lautes Buch mit vielen leisen Untertönen. Mein Vorsatz für 2013: Sei lieb.

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2 0
Gott war doch nur eine Woche weg ... und alles endet im Chaos!
von einer Kundin/einem Kunden am 24.08.2013
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Gott gönnt sich nach ein paar Millionen Jahren mal wieder eine Woche Angelurlaub und überträgt Jesus, seinem Sohn, die Verantwortung für "die laufenden Geschäfte" auf der Erde. Da ein Tag im Himmel 57 Erdenjahren entspricht, ist Gott allerdings mal eben knapp 400 Jahre im Urlaub und erlebt bei seiner... Gott gönnt sich nach ein paar Millionen Jahren mal wieder eine Woche Angelurlaub und überträgt Jesus, seinem Sohn, die Verantwortung für "die laufenden Geschäfte" auf der Erde. Da ein Tag im Himmel 57 Erdenjahren entspricht, ist Gott allerdings mal eben knapp 400 Jahre im Urlaub und erlebt bei seiner Wiederkehr einige unangenehme Überraschungen, als er den liegengebliebenen Papierkram durchgeht: 2 Weltkriege, Umweltverschmutzung, Atomwaffen, diverse Völkermorde und dergleichen mehr. "Stinksauer" zitiert Gott seine Jünger und seinen Sohn in den Konferenzsaal, damit alle gemeinsam überlegen, wie und ob die Erde und die Menschheit noch zu retten ist. Nach viel handfestem Fluchen, radikaleren Vorschlägen wie der Apokalypse und einem Besuch bei Satan in der Hölle gibts für Gott nur einen Entschluß: Derjenige, der es die letzten 400 Jahre verbockt hat, muss es jetzt auch wieder gerade biegen und so schickt er Jesus auf die Erde, damit dieser das ultimative Gebot Gottes "Seid lieb!" der Menschheit verkünden kann. Und Jesus' Geschichte auf der Erde hat es in sich: Er strandet als Erwachsener in New York, schart eine kleine Herde verirrter Schäfchen (Penner, ehemalige Prostituierte und Drogenabhängige) um sich, gründet eine erfolglose Band, zieht sich einen Joint nach dem anderen rein und hat eigentlich keinen wirklichen Plan vom Leben. Jesus Leben wird allerdings komplett auf den Kopf gestellt als ihn seine Freunde dazu verdonnern bei einer Musik-Casting-Show im TV mitzumachen ... und von da an wird es erst recht chaotisch .... "Gott bewahre" ist ein Buch für alle, die gern und gut über bitter-bösen und tief-schwarzen Humor und Religions- und Gesellschaftskritik lachen können - definitiv nichts für zart besaitete Leser. Ein würdiger Nachfolger für Moore's "Bibel nach Biff" - ich habe Tränen gelacht!! Also Vorsicht, wenn Sie vorhaben, das Buch "unterwegs" zu lesen ;-)

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My personal Jesus
von Mia Pargätzi am 11.12.2012
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Das ist jetzt mal ein sympathischer Jesus, einer mit Schalk im Nacken, einer der ganz und gar nicht perfekt ist und doch nur das Gute will. Ein über lange Strecken sehr amüsanter Roman, der ausserdem noch schön hinter die Kulissen von Castingshows blicken lässt. Ein Roman für alle mit... Das ist jetzt mal ein sympathischer Jesus, einer mit Schalk im Nacken, einer der ganz und gar nicht perfekt ist und doch nur das Gute will. Ein über lange Strecken sehr amüsanter Roman, der ausserdem noch schön hinter die Kulissen von Castingshows blicken lässt. Ein Roman für alle mit nicht zu verbissenem Glauben...

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 27.10.2016
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Rabenschwarze und bitterböse Satire über Gott, Jesus und die Menschen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 17.09.2016
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Gott nimmt sich eine kleine Auszeit. Eine Woche Angelurlaub und einfach mal den Bimbam baumeln lassen. Sein Sohn Jesus wird das Kind schon schaukeln! Doch weit gefehlt. Als Gott von seinem kleinen Trip zurück kommt ist im Himmel Party und unten auf der Erde ist das Chaos ausgebrochen. Eine... Gott nimmt sich eine kleine Auszeit. Eine Woche Angelurlaub und einfach mal den Bimbam baumeln lassen. Sein Sohn Jesus wird das Kind schon schaukeln! Doch weit gefehlt. Als Gott von seinem kleinen Trip zurück kommt ist im Himmel Party und unten auf der Erde ist das Chaos ausgebrochen. Eine Woche im Himmel sind nämlich mehrere Jahre auf der Erde und wenn man nicht so genau hinschaut, passieren schlimme Dinge. Kriege, ökologische Katastrophen, Hassprediger und noch vieles mehr wütet auf der Erde. Um seinem Sohn eine Lektion zu erteilen, schickt er ihn erneut auf die Erde, damit er Gottes Botschaft unter dass Volk bringt und die ist eigentlich recht simpel: „Seid lieb!“ Der gebürtige Schotte John Niven nimmt sich in seinem Roman „Gott bewahre“ die Religion zur Brust und das auf absolut großartige Weise! Ich danke in solchen Fällen wie immer dem „Heyne Hardcore“-Verlag, der sich traut solche Bücher zu veröffentlichen, denn in einem Spiegel-Interview von 2011 spricht Niven über das Problem, einen Verlag für solch eine Thematik zu finden. Und auch in der jetzigen Fassung musste der Autor laut Interview Kürzungen vornehmen, weil vor allem ein paar Witze über Mohammed zu hart für die gesamten Verleger waren und Angst vor möglichen Racheakten aufkam. Schade, aber da kann man scheinbar nichts machen. Wenn religiöse Fanatiker eine solche Angst auslösen, wird halt lieber zensiert. Aber das ist ein anderes trauriges Thema! Niven nimmt sich in seinem Buch jedenfalls die Religion und die Casting-Shows vor und diese beiden Formate bekommen auf die typische Niven-Art ihr fett weg. Das Ganze ist in keiner Weise platt oder schlecht umgesetzt, sondern immer auf einem gewissen Niveau, auch wenn der ein oder andere Schlag unter der Gürtellinie landet. Humor und Satire sind eine wundervolle Waffe und in den Händen des richtigen Autoren (und den haben wir hier), kommt etwas wunderbar unterhaltsames, aber im gleichen Zuge auch kritisches und intelligentes heraus. Niven hat für diesen Roman viel recherchiert und sich auch mit vielen kleinen christlichen Gruppierungen (es gibt scheinbar 82.000 verschiedene christliche Glaubensrichtungen in den USA) auseinandergesetzt, die in Amerika kreuchen und fleuchen. Es hat sich gelohnt! Religiöser Fanatismus bekommt die Satire-Keule übergebraten und eben auch die durchaus fragwürdigen Casting-Show-Fernsehformate werden gehörig durch den Kakao gezogen. Am Ende entsteht ein Roman, der sich sehr kritisch mit vielen Entwicklungen auseinandersetzt und dem Leser die Augen gegenüber vielen Missständen öffnet. Jesus als kiffender Hippie und der Humor von Niven sind zwar nicht für jeden Leser die Erfüllung, aber ich für meinen Teil wurde wunderbar unterhalten und habe auch noch das eine oder andere dazu gelernt. Vielen Dank dafür und eine klare Leseempfehlung an alle die es mit der Religion nicht ganz so ernst nehmen und ein Anhänger von Gottes eigentlich einzigem Gebot sind: „Seid lieb!“

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Vergessen sie die Bibel, vergessen sie die Kirche und den Gottesdienst, denn John Niven erzählt ihnen mit brillantem Humor, was Gott von uns will, nämlich nur eins: "Seid lieb".

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Warum eigentlich...
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

... habe ich dieses Buch erst so spät entdeckt? Es ist großartig! Ich habe gelacht, ein bisschen geweint und wieder gelacht. Es wirkt noch lange nach, denn auch wenn Titel und Beschreibung erstmal flapsig klingen mögen, hat es dieses Buch in sich. Es ist die Diskrepanz zwischen dem alltäglichen Wahnsinn,... ... habe ich dieses Buch erst so spät entdeckt? Es ist großartig! Ich habe gelacht, ein bisschen geweint und wieder gelacht. Es wirkt noch lange nach, denn auch wenn Titel und Beschreibung erstmal flapsig klingen mögen, hat es dieses Buch in sich. Es ist die Diskrepanz zwischen dem alltäglichen Wahnsinn, in dem Ammoniak auf Lebensmittel geschüttet wird, damit kein anderer davon essen kann, und den einfachen Ideen von Jesus, der versucht zu helfen, wo er kann, die dieses Buch so lesenswert macht. Man sollte sich übrigens nicht vom ersten Kapitel beirren lassen. So viel geflucht und geraucht wird nachher nicht mehr, aber es ist ein gelungener Einstieg in das Buch.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

"Gott bewahre" hält unserer Gesellschaft schonungslos den Spiegel vor u. nimmt kein Blatt vor den Mund. Nichts für zarte Gemüter-provokant, schamlos, witzig und doch hochmoralisch!

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