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Das Ende der Welt / Claire DeWitt Bd.2

Claire DeWitt ermittelt. Roman

(4)

San Francisco. Claire DeWitts Ex-Freund Paul wurde in seiner Wohnung erschossen, seine wertvollen Gitarren gestohlen. Alles deutet auf einen Raubmord. Seltsamerweise verkraftet Pauls Ehefrau Lydia den Tod ihres Mannes besser als Claire. Zu viele Freunde hat die brillante Ermittlerin schon an den Tod verloren. Sie muss herausfinden, was wirklich geschah. Claires stetig steigender Drogenkonsum ist ihr Betäubung und geniale Ermittlungshilfe zugleich. Doch längst hat sie die Grenze überschritten, die sie vor einem tödlichen Absturz bewahrt.

Portrait

Bevor Sara Gran, geboren 1971 in Brooklyn, hauptberuflich Schriftstellerin wurde, hat sie in einer Vielzahl von Berufen gearbeitet, die aber allesamt mit Büchern zu tun hatten. Heute lebt sie in Los Angeles, Kalifornien. Ihre Romane um die unkonventionelle Ermittlerin Claire DeWitt wurden von der Kritik bejubelt, für "Die Stadt der Toten" erhielt sie 2013 u.a. den Deutschen Krimi Preis.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 01.12.2014
Serie Claire DeWitt 2
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30419-8
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 190/125/32 mm
Gewicht 365
Originaltitel Claire DeWitt and the Bohemian Highway
Verkaufsrang 14.883
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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spannendes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 27.11.2014

Ein neuer Fall für Claire DeWitt.Es sind besonders harte Umstände, die diesmal die Ermittlungsarbeit von Claire begleiten. Das Opfer ist ihr bester Freund Paul. Auf den ersten Blick scheint alles auf einen Raubmord zu deuten. Paul war Musiker. Viele seiner kostbaren, teils antiken Instrumente sind verschwunden. Da taucht Pauls... Ein neuer Fall für Claire DeWitt.Es sind besonders harte Umstände, die diesmal die Ermittlungsarbeit von Claire begleiten. Das Opfer ist ihr bester Freund Paul. Auf den ersten Blick scheint alles auf einen Raubmord zu deuten. Paul war Musiker. Viele seiner kostbaren, teils antiken Instrumente sind verschwunden. Da taucht Pauls Schwester Emily bei Claire auf. Sie erhebt schwere Vorwürfe gegen ihre Schwägerin Lydia. Sie bezichtigt Lydia des Mordes an Paul. Erneut ein spannendes Lesevergnügen mit einer schrägen Ermittlerin

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Ein etwas anderer Kriminalroman - skurril, abgedreht und nicht immer nachvollziehbar
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 01.05.2016

Dieses Buch ist anders – und man wird es entweder mögen oder völlig langweilig und dämlich finden. Ich mochte es. Es ist kein typischer Krimi an sich, eigentlich bildet die Krimihandlung nur die Grundlage. Im Vordergrund steht mehr die Privatdetektivin Claire DeWitt, ihr Leben, ihr Wirken, ihr Leiden. Claire... Dieses Buch ist anders – und man wird es entweder mögen oder völlig langweilig und dämlich finden. Ich mochte es. Es ist kein typischer Krimi an sich, eigentlich bildet die Krimihandlung nur die Grundlage. Im Vordergrund steht mehr die Privatdetektivin Claire DeWitt, ihr Leben, ihr Wirken, ihr Leiden. Claire ist Anhängerin des (fiktiven) französische Detektivs Jaques Silette, dessen Weisheiten von ihr immer wieder zitiert werden. Hier eine Auswahl aus dem Umschlag des Buches: „Die Detektivin, die vorgibt, die Wahrheit nicht zu sehen, begeht mehr als eine Todsünde. Sie setzt ihr Seelenheil aufs Spiel, denn sie verurteilt und alle zu einem Leben in Schmerzen.“ „Glück ist die vorübergehende Folge der Verleugnung längst bekannter Tatsachen.“ „Was bleibt, wenn das Rätsel gelöst ist? Ein Nicht, ein Vakuum? Bleiben manche Rätsel besser ungelöst, sind wir mit nicht besser bedient als mit etwas?“ Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und beschreibt Claires Suche nach Pauls Mörder – doch zunächst beißt sie sich an dem Fall die Zähne aus, was sie schwer trifft. Sie nimmt immer mehr Drogen, versinkt im Kokainrausch, klaut Valium und Oxycodon aus den Badezimmern von Zeugen, Freunden und Fremden, landet in den Betten verschiedenster Männer, bevor sie den Fall letztendlich löst. Neben der aktuellen Handlung, der Aufklärung von Pauls Mord, springt das Buch immer wieder nach New York im Jahr 1986, wo Claire und eine Schulfreundin das Verschwinden einer Freundin aufklären wollen. Hier beginnt quasi ihre Karriere als Detektivin. Und bereits hier ist Claire nicht das liebe, nette Mädchen von nebenan, sondern schwänzt die Schule und treibt sich in Bars rum. Zwischendurch tauchen im Buch lauter seltsame Gestalten als Nebenfiguren auf, wie z.B. der rote Detektiv, der in den Wäldern von San Francisco lebt und esoterische Weisheiten von sich gibt. Nicht alles erschließt sich einem beim Lesen, nicht alles macht Sinn und manche „Einspieler“ habe ich bis jetzt noch nicht begriffen. Daher finde ich auch den englische Reihentitel wesentlich passender: Claire DeWitt Mysteries. Trotzdem hat mir diese ungewöhnlich Art zu schreiben und die verrückte Claire gefallen und ich werde bestimmt noch den Vorgängerband lesen. Fazit Das Buch erinnert mich ein wenig an Filme wie Lost Highway oder Donnie Darko – ziemlich skurril, nicht immer verständlich und trotzdem oder gerade deswegen faszinierend. Es ist definitiv kein typischer Krimi - wer so einen lesen möchte, sollte lieber die Finger von diesem Buch lassen. Wer auch gerne mal Bücher mit einer etwas abgedrehten Erzählweise liest, in denen der Kriminalfall eher eine untergeordnete Rolle spielt und die Handlung nicht immer rational verläuft, sollte sein Glück mit diesem Buch versuchen. Für mich insgesamt 4 Sterne.

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Krimi oder Drogenreport ,das ist hier die Frage?
von einer Kundin/einem Kunden am 12.10.2015

Auf dem sehr schön gestalteten Cover ,besonders gefallen mir die abgerundeten Ecken,befindet sich der Aufkleber"Deutscher Krimipreis2013".Wie es zu dieser Auszeichnung kam,erschließt sich mir nicht. Die Geschichte handelt von der Privatdetektivin Claire Dewitt die, mit ihrem Assistenten Claude, den Mord an ihrem Ex Freund Paul aufklären will.Paul war ein guter Musiker... Auf dem sehr schön gestalteten Cover ,besonders gefallen mir die abgerundeten Ecken,befindet sich der Aufkleber"Deutscher Krimipreis2013".Wie es zu dieser Auszeichnung kam,erschließt sich mir nicht. Die Geschichte handelt von der Privatdetektivin Claire Dewitt die, mit ihrem Assistenten Claude, den Mord an ihrem Ex Freund Paul aufklären will.Paul war ein guter Musiker und so beginnen die Ermittlungen in der Musikszene.Zusätzlich ist Claire auf der Suche nach einer verschwundenen Freundin.Die Geschichte ist in der Ich-Erzählerform geschrieben,der Stil ist passend zum fast ständigen Drogenrausch der Ermittlerin.Die unflätige Ausdrucksweise hat mich teilweise abgestoßen. Claire und ihre Freundin tauchen nur selten aus dem Drogennebel(Kokain ,Alkohol etc)auf.Während dieser Momente erinnert sie sich an ihr großes Vorbild Jaques Sillette und läßt einige Zitate in die Geschichte einfließen.Wie es ihr gelingt den Fall zum Schluß zu lösen ,ist kaum vorstellbar. Ich habe selten ein Buch gelesen,was weniger an einen Krimi erinnert. Buchtitel: Das Ende der Welt

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von einer Kundin/einem Kunden am 25.11.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Noch melancholischer als im 1.Teil ermittelt die beste Dedektivin der Welt nach unkonventionellen Methoden und verliert sich dabei fast selbst, skuriller, unkonventioneller Krimi.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Bestimmt eine der merkwürdigsten Detektivinnen der Krimiliteratur, mit äußerst ungewöhnlichen Arbeitsmethoden. Man mag sie oder mag sie nicht - ich finde die Reihe klasse!!!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein neuer Fall aber die Handlung knüpft an die Hintergrundstory aus Band eins an. Was kommt da noch auf Claire deWitt zu? Allerbeste Unterhaltung fernab von Nullachtfünfzehn!

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ein etwas anderer, aber gleichwohl fesselnder Krimi
von Silke Schröder aus Hannover am 01.05.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Nach dem Sara Gran ihren ersten Krimi “Stadt der Toten” im vom Hurricane zerstörten New Orleans spielen ließ, ermittelt ihre Detektivin Claire deWitt nun in einem sehr persönlichen Fall in ihrer Wahlheimat San Francisco. Dabei lässt Gran erkennen, dass sie sich in der dortigen Musikerszene offenbar ebenso gut auskennt,... Nach dem Sara Gran ihren ersten Krimi “Stadt der Toten” im vom Hurricane zerstörten New Orleans spielen ließ, ermittelt ihre Detektivin Claire deWitt nun in einem sehr persönlichen Fall in ihrer Wahlheimat San Francisco. Dabei lässt Gran erkennen, dass sie sich in der dortigen Musikerszene offenbar ebenso gut auskennt, wie in den Drogenexzessen ihrer Heldin. Dennoch ermittelt Claire ebenso unkonventionell wie erfolgreich und verliert auch im tiefsten Sumpf nicht das Auge für die wichtigen knallharten Indizien. So lernen wir die Bay-Area einmal auf eine etwas andere Art kennen. Und auch Grans erzählerische Wechsel in die Vergangenheit ihrer Detektivin, in der sie in der New Yorker Musiker- und Hausbesetzerszene nach einer guten Freundin sucht, zeugen von einigem Wissen über die dortigen Verhältnisse. Fazit: “Das Ende der Welt” ist ein etwas anderer, aber gleichwohl fesselnder Krimi. Und: ja, die veganen Restaurants der “erleuchteten Meisterin” aus der Story gibt es wirklich, inzwischen auch in Europa - sehr empfehlenswert, wie Sara Grans Krimi

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Tusch und Vorhang auf für Claire DeWitt,
von Jarmila Kesseler aus Mannheim am 16.04.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die Handlung des Buches ist folgende: Die junge Detektivin Claire DeWitt, sie kokst viel und raucht Joints, ist dennoch sehr erfolgreich und löst Fälle mit den skurrilsten Namen wie "der Fall der verschwundenen Miniaturpferde" oder eben diesen Fall, den sie "den Kali-Yuha Fall" nennt. Dieser Fall ist etwas ganz... Die Handlung des Buches ist folgende: Die junge Detektivin Claire DeWitt, sie kokst viel und raucht Joints, ist dennoch sehr erfolgreich und löst Fälle mit den skurrilsten Namen wie "der Fall der verschwundenen Miniaturpferde" oder eben diesen Fall, den sie "den Kali-Yuha Fall" nennt. Dieser Fall ist etwas ganz Besonderes, denn dieses Mal geht es um Mord und der betrifft sie persönlich: Er Ex-Freund Paul Casablancas wird tot in seinem Haus gefunden? War es Raubmord? Steckt seine liebevolle Ehefrau Lydia dahinter? Was war geschehen? Diesen Krimi gilt es zu lösen. Er ist in der 1. Person geschrieben, also in der Ich-Form und beschreibt die Sichtweise der Detektiven Claire DeWitt. Die Geschichte beginnt, wie sie Paul kennen - und sagen wir mal lieben - gelernt hatte, wie sie sich trennten, wie er dann mit einer losen freundin von ihr ging, diese dann heiratete. Chronologisch schlüssig, zwischendrin immer wieder Rückblicke auf andere Fälle, wie was zusammenhängt und über Claires Werdegang als Detektivin. Die Kapitel, die sich direkt auf Pauls Ermordung beziehen sind dann immer mit "Neunzehn Tage nach Pauls Tod" oder " DreißigTage nach Pauls Tod", "Fünfzig Tage nach Pauls Tod" beginnend, so weiss man am Anfang eines jeden Kapitels, dass man sich wieder in der eigentlichen Kriminalgeschichte befindet. Claire versucht nichts außer Acht zu lassen, was den Fall klären könnte. Sie durchsucht sein Haus von oben bis unten, bis sie etwas findet, was der Schlüssel des Falles werden könnte und sie sich immer mehr selbst in Schwierigkeiten begibt... Mehr verrate ich an dieser Stelle erst einmal nicht, da es sonst ja nicht mehr spannend wird für euch. Obwohl es sich um einen sehr sehr spannenden Krimi handelt, ist dieses Buch auch oftmals sehr sehr witzig geschrieben. Bsp. "Freddie war weiß, zwischen fünfzig und einer Millionen Jahre alt und ganz offensichtlich das unglücklichsten Wesen auf dem Planeten." Oder: "Paul hätte bei einemillegalen Straßenrennenin einem Lamborghini umkommen, von einer Baronin vergiftet, im Wintergarten mit einem Leuchter erschlagen werden sollen." Oder: "Offenbar hatte Paul Glück gehabt, und eine Streife oder ein guter Samariter war vorbeigekommen. Schlechte Samariter gab es schließlich nicht." Fazit: Insgesamt ein super spannendendes und zugleich humorvolles Buch (mit abgerundeten Ecken!), welches ich in einem Zug ausgelesen hatten. Vollste Leseempfehlung! Gerade die Schreibweise aus der Sicht der Ermittlerin lässt einen komplett in den Fall eintauchen!

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esoterischer Charme ...
von einer Kundin/einem Kunden am 05.04.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Claire DeWitt , die ungewöhnlichste Ermittlerin der Welt hat sich bereits mit ihrem zweiten Fall fest als Detektivin etabliert ! Hier ist sie auch persönlich mehr involviert , als sie zunächst selbst annimmt, ihr Exfreund Paul ist ermordet worden !Meditationen , Philosophie und der schon typische trockene Humor... Claire DeWitt , die ungewöhnlichste Ermittlerin der Welt hat sich bereits mit ihrem zweiten Fall fest als Detektivin etabliert ! Hier ist sie auch persönlich mehr involviert , als sie zunächst selbst annimmt, ihr Exfreund Paul ist ermordet worden !Meditationen , Philosophie und der schon typische trockene Humor sind hier mehr als bitter nötig, denn Claire DeWitt kommt im Laufe der Ermittlung ganz nah ans Feuer und an ihre psychischen Grenzen. Wie schon im ersten Fall: einfach GROßARTIG!

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Tales from the Bohemian Highway
von mia-w aus Berlin am 28.03.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Was soll ich sagen - die Autorin Sara Gran hat mit ihrer Privatdetektivin Claire DeWitt einen festen Platz in meinem Herzen erobert. Mit genau dem richtigen Verhältnis zwischen den inneren Seelenqualen einer nicht mehr ganz jungen Frau und einer klassischen Detektivgeschichte arbeitet sich das Buch auf kurzweiligen 360 Seiten... Was soll ich sagen - die Autorin Sara Gran hat mit ihrer Privatdetektivin Claire DeWitt einen festen Platz in meinem Herzen erobert. Mit genau dem richtigen Verhältnis zwischen den inneren Seelenqualen einer nicht mehr ganz jungen Frau und einer klassischen Detektivgeschichte arbeitet sich das Buch auf kurzweiligen 360 Seiten bis zu einem versönlichen Ende vor und lässt den geneigten Leser mit einem erheblichen Erkenntnisgewinn zurück. Zur Story: Claire DeWitts Ex-Freund Paul wird bei einem Raubmord umgebracht und Claire nimmt die Ermittlungen auf. Im Zug derer stellt sie fest, dass sie wohl doch mehr an ihrem ehemaligen Freund gehangen hat, als ihr selber klar war. Zudem wird einer der ersten Fälle aufgearbeitet, an denen sich die junge Claire mit ihren Freundinnen detektivisch betätigt hat und zu allem Überfluss spielt sich eine weitere Ebene des Romans auf einer metaphorisch-spirituellen Ebene ab, die sich zum Glück aber nur schräg anhört, beim Lesen aber großes Vergnügen macht. Nicht nur die Protagonistin, auch sämtliche Nebenfiguren sind liebevoll mit einer manchmal schon überbordenden Detailsversessenheit beschrieben und entführen beim Lesen in einen Mikrokosmos, von dem man nicht sicher sagen kann, ob man traurig oder heilfroh sein soll, ihn nur von außen kennenzulernen. Das Ganze ist geschrieben in einem furiosen Stil mit lakonischem Furor und den trockensten Witzen, die ich seit langem in einem Roman vorgefunden habe. Dennoch würde ich bestreitien, es hier mit einer Komödie zu tun zu haben. Vielmehr ist die zynische Art der Titelheldin eher Ausdruck einer mit Verve vorgetragenen Wut auf die Welt, die Zeiten, in denen wir leben und die Menschen, die das ganze jeden Tag ertragen müssen. Und sowas liest man bekanntlich viel zu selten. Alles in allem hat mich das Buch ausnehmend gut unterhalten und zwischen den Leseeinheiten auch eindringlich beschäftigt - schon recht viel für ein seichtes Buch, wie ich finde. Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Wundbar Exzentrisch
von Tina Bauer aus Essingen am 16.03.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ich liebe Gran. Eine unglaublich direkte Sprache, die einem selbst beim Lesen auf die Füße tritt und das zaghafte und leicht mahnende Erklären. Gran stürzt sich ungeplant in einen neuen Fall. Doch diesmal trifft es sie leider persönlich, denn es handelt sich bei dem Toten um ihren letzten wirklich... Ich liebe Gran. Eine unglaublich direkte Sprache, die einem selbst beim Lesen auf die Füße tritt und das zaghafte und leicht mahnende Erklären. Gran stürzt sich ungeplant in einen neuen Fall. Doch diesmal trifft es sie leider persönlich, denn es handelt sich bei dem Toten um ihren letzten wirklich festen Freund Paul. Ihr Assistent ist verwirrt, denn normalerweise werden beide erst dazu gerufen, wenn die Ermittlung schon als hoffnungslosen Fall abgetan wird. Aber diesmal läuft das hier ganz anders! Claire verfällt während diesem Fall ganz den Drogen und man realisiert, dass San Francisco kein harmloses Städtchen ist. Ihr Assistent übernimmt währenddessen noch ein paar kleine andere Fälle und Claire kämpft um die Aufklärung und um ihr eigenes Leben. Ein wunderbarer Rückblick in Claires Kindheit bringt alle mit auf die Spur nach der vom Roten Detektiv vorhergesagten Lösung des Falles: Such das Mädchen! Wunderbar und einfach super klasse!

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Das Ende der Welt
von Simi159 am 07.07.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Claire DeWitt ermittelt wieder. Diesmal in San Franzisco, aber wieder getreu der Lehre ihres großen Vorbilds, dem französischen Detektiv Jaques Silette. Diesmal möchte Claire den Mord an ihrem Exfreund Paul aufklären. Dieser war Musiker und wurde erschossen in seiner Wohnung gefunden. Seine wertvollen Gitarren fehlen. War es ein Raubmord? DeWitt,... Inhalt: Claire DeWitt ermittelt wieder. Diesmal in San Franzisco, aber wieder getreu der Lehre ihres großen Vorbilds, dem französischen Detektiv Jaques Silette. Diesmal möchte Claire den Mord an ihrem Exfreund Paul aufklären. Dieser war Musiker und wurde erschossen in seiner Wohnung gefunden. Seine wertvollen Gitarren fehlen. War es ein Raubmord? DeWitt, ihres Zeichens beste Ermittlerin der Welt, sieht in Pauls Tod ein Zeichen. Und sie ist der festen Überzeugung, das nur die Aufklärung der Tat und die Überführung des Täters ihren eigenen Schmerz lindern kann. Sie ermittelt, nimmt wieder mehr Drogen und eine Lösung scheint auch nach 103 Tagen nicht in Sicht. Wird sie es schaffen, den Fall zu klären und wieder ihren Frieden finden? Fazit: Diese Krimis sind nicht nur Anders, sie sind etwas ganz besonderes, das man mögen muss, sonst legt man die Bücher ganz schnell wieder weg. Ich bin auf die beiden Fälle mehr durch Zufall gekommen, denn das Format des Buches, seine Haptik, und auch die runden Eckkanten haben mich magisch angezogen. Da musste ich es einfach haben. Großes Lob an den Verlag, das macht echt super Spass diese Bücher in den Händen zu haben und zu lesen. Claire und ihre Fälle sind da dann schon etwas anderes, habe ich den ersten noch sehr schnell gelesen und trotz seiner Eigenheiten gemocht. So habe ich mich mit dem zweiten Teil schwer getan, mir ging Claire mit ihrem Selbstmitleid etc. manchmal auf den Keks. Lichtblick in der Geschichte ist für mich der Assistent Claude, das ist ne Type, passt aber perfekt zu Claire und zur Geschichte. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

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Das innere Wissen des Detektivs sticht jedes Beweisstück aus
von einer Kundin/einem Kunden am 20.07.2013
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Während sich das dunkle, regnerische Kali Yuga voranwälzt, lebt die ordentlich rauchende und schnupfende Claire DeWitt in unendlich komplizierten Verbindungen. Ihr steht ein steiniger Weg bevor, hat aber die ganze Welt auf ihrer Seite. Genau. Bei der Suche nach dem Mörder eines befreundeten Gitarristen. Und den verschwundenen Miniaturpferden. Sowie... Während sich das dunkle, regnerische Kali Yuga voranwälzt, lebt die ordentlich rauchende und schnupfende Claire DeWitt in unendlich komplizierten Verbindungen. Ihr steht ein steiniger Weg bevor, hat aber die ganze Welt auf ihrer Seite. Genau. Bei der Suche nach dem Mörder eines befreundeten Gitarristen. Und den verschwundenen Miniaturpferden. Sowie dem vermissten Mädchen. Beim Roten Detektiv in den Bergen hinter Oakland gibt es stets eine unverbrauchte Perspektive. Beim Lama dagegen ist Claire, die sich nicht verändert und der eine ganze Menge entgeht, immer willkommen. Danke.

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Claire de Witt - fast am Ende...
von Xirxe aus Hannover am 11.03.2013
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Dass in Ermittlerkreisen, bevorzugt aus den nördlichen Gefilden, gehäuft psychische Probleme auftreten, ist man ja schon gewohnt (Harry Hole, Carl Morck, Wallander...). Doch nun gesellt sich auch noch ein weibliches Wesen aus dem sonnigen Kalifornien dazu - sollte das nicht eigentlich ein Garant für ein heiteres Gemüt sein? Bei... Dass in Ermittlerkreisen, bevorzugt aus den nördlichen Gefilden, gehäuft psychische Probleme auftreten, ist man ja schon gewohnt (Harry Hole, Carl Morck, Wallander...). Doch nun gesellt sich auch noch ein weibliches Wesen aus dem sonnigen Kalifornien dazu - sollte das nicht eigentlich ein Garant für ein heiteres Gemüt sein? Bei Claire de Witt trifft das jedoch bestimmt nicht zu. Claire de Witt ist sicherlich die zur Zeit lebensmüdeste Ermittlerin, die man in einem Krimi findet. Ihre Ermittlungsmethoden sind meist überaus unkonventionell (ab und an nimmt sie aber auch nach alt hergebrachter Art Fingerabdrücke), da sie sich eher auf Intuition, Gefühle, Träume und dergleichen mehr verlässt als auf simple Fakten. Sie scheint ein besonders sensibler Mensch zu sein, dem sich die bisher erlebten Dinge und Erfahrungen wie ein Schreckgespenst auf die Seele legen. Um diese Schmerzen, die Verlustängste und die Überzeugung, dass sie gänzlich ungeliebt ist, zu bekämpfen bzw. sie zu betäuben, nimmt sie alles zu sich, was sie an Drogen in die Finger bekommt. Und beim aktuellen Fall wird der Schmerz schier unerträglich, denn ihre frühere Liebe Paul ist getötet worden. Das Einzige, was sie noch für ihn tun kann, ist den Täter zu finden. Es werden parallel zwei Fälle erzählt: Einmal die Suche nach Pauls Mörder, zum anderen die Geschichte einer ihrer ersten Fälle. Wie sie zusammen mit ihrer Freundin Tracy auf der Suche nach einer vermissten Bekannten war, die sich scheinbar ohne Anlass zugrunde richten wollte. Eigentlich sind die Fälle fast (aber nur fast) eine Randerscheinung neben dem Einblick in die gebrochene Seele Claires. Spannend ist es trotzdem, denn man kommt ihr so nahe, dass man unbedingt wissen möchte, ob es ihr noch gelingt, die Lösung zu finden bevor sie endgültig zusammenklappt. Und hofft, dass sie aller Wahrscheinlichkeit zum Trotz, doch noch davonkommt. Fazit: Wer einen 'normalen' Krimi/Thriller lesen möchte mit logischen Schlüssen und evtl. Action, wird mit diesem wohl nicht glücklich werden. Das Ganze ist mehr ein Psychogramm mit einer Krimigeschichte als Beilage, dieses dafür aber heftig und durchaus packend.

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San Francisco - Der zweite Fall für Claire DeWitt, die beste Ermittlerin der Welt
von Susanne am 04.03.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Kein Kommissar, der trinkt, sondern eine Privatdetektivin, die kokst. Doch worum geht es? Claires Ex-Freund Paul, ein Musiker, wurde in seinem Haus ermordet. Die Geschichte beginnt damit, wie Claire und Paul sich kennen lernen, sich anschließend aus den Augen verlieren und erneut zusammen treffen. Bei diesem zufälligen Wiedersehen lernt... Kein Kommissar, der trinkt, sondern eine Privatdetektivin, die kokst. Doch worum geht es? Claires Ex-Freund Paul, ein Musiker, wurde in seinem Haus ermordet. Die Geschichte beginnt damit, wie Claire und Paul sich kennen lernen, sich anschließend aus den Augen verlieren und erneut zusammen treffen. Bei diesem zufälligen Wiedersehen lernt Paul seine spätere Frau Lydia kennen, eine Bekannte von Claire... Die beste Ermittlerin der Welt ermittelt in einem sehr persönlichen Fall. Handelt es sich um Raubmord? Fünf von Pauls wertvollen Gitarren fehlen, es wurde viel zerstört. Dazu zählt auch die liebende Seele von Claire. Ihre Ermittlungen führen sie in trostlose Hinterzimmer, Drogensümpfe, S&M-Clubs und Musikerkneipen. Die Reise in ihre eigene Vergangenheit droht sie in den Abgrund zu reißen. Durch ihren Seelenschmerz getrieben, kokst sich Claire der Lösung entgegen und ermittelt sich auch körperlich fast zu Tode. Wer oder was kann sie noch retten? Sara Grans Stil ist ungewöhnlich, mehr Erzählung als Kriminalroman. Dabei nehmen Träume einen breiten Raum ein. Schauplatz ist San Francisco. Immer wieder werden aber auch Rückblenden in die Vergangenheit eingestreut, als Claire und ihre Detektiv-Freundinnen noch in Brooklyn lebten. "Die Stadt der Toten", den ersten Fall für die beste Ermittlerin der Welt, der in New Orleans spielt, hatte ich nicht gelesen, werde ich aber bald nachholen, denn in das "Das Ende der Welt" wird häufig darauf Bezug genommen. Dies hat meine Neugier auf den Vorgängerroman geweckt... "Das Ende der Welt" ist kein klassischer Ermittler-Krimi. Ein Krimi, den man mag oder eben nicht. Auch wenn ich nicht alles gut heiße, einiges nicht verstanden habe, insgesamt ein Buch, das die Seele berührt. Ein Buch mit Herzblut. Deshalb satte 4*!

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Das Ende der Welt
von raschke64 aus Dresden am 14.10.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Das Buch hat den Aufkleber „Deutscher Krimi Preis 2013“. Das ist in meinen Augen eine Fälschung. Denn nicht „Das Ende der Welt“, sondern das Vorgängerbuch „Die Stadt der Toten“ erhielt diese Auszeichnung. „Das Ende der Welt“ selbst wird allerdings vom Verlag auch nicht als Krimi geführt, sondern als Roman... Das Buch hat den Aufkleber „Deutscher Krimi Preis 2013“. Das ist in meinen Augen eine Fälschung. Denn nicht „Das Ende der Welt“, sondern das Vorgängerbuch „Die Stadt der Toten“ erhielt diese Auszeichnung. „Das Ende der Welt“ selbst wird allerdings vom Verlag auch nicht als Krimi geführt, sondern als Roman – was ich als richtig empfinde. Denn obwohl in dem Buch die Privatdetektivin Claire die Hauptrolle spielt und ihr Ex-Freund Paul ermordet wird und sie den Fall untersucht, ist das Buch für mich kein Krimi. Denn die Ermittlungen – so man die Versuche in der Richtung überhaupt so nennen kann – kommen eher kurz und nur am Rande vor, auch wenn Claire den Fall aufklärt. Ich hatte mit dem gesamten Buch meine Schwierigkeiten. Nach einem etwas lahmen Anfang konnte ich das Buch relativ gut und flüssig lesen. Allerdings fehlte eigentlich komplett jede Spannung und die Aufklärung des Mordes an Paul war eher uninteressant, was auch daran lag, dass das Ganze eher am Rande und in wenigen Kapiteln abgehandelt wurde. Die meiste Zeit verbrachte Claire mit dem Kauf und dem Konsum von Kokain und dem teilweise Schwelgen in Kindheits- bzw. Jugenderinnerungen, erste Gehversuche als Detektivin. Dies nahm den weitaus größten Raum im Buch ein, von einigen wenigen aktuellen „Fällen“, die auch eher am Rande abgehandelt wurden, abgesehen. Die Kapitel sprangen hin und her und die ganze Zeit kam ich mir vor, als folge ich einer Linie vom Start zum Ziel – nur war die Linie nicht gerade und kurz, sondern mit so vielen Umwegen und Kurven, dass man das eigentliche Ziel aus den Augen verlor und das Gefühl bekam, man soll es nie erreichen. Das ganze Buch ließ mich irgendwie in einer Mischung zwischen ratlos und unzufrieden zurück.

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von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 12.03.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Claire, die eine absolute Einzelgängerin ist, sieht sich nicht in der Lage, eine feste Beziehung einzugehen. So wurde seinerzeit, als sie Paul kennen- und lieben lernte, nichts aus ihnen zwecks einer festeren Beziehung. Claire lief vor ernsteren Beziehungen immer weg. Paul wendete sich Lydia zu und heiratete sie, die beiden... Claire, die eine absolute Einzelgängerin ist, sieht sich nicht in der Lage, eine feste Beziehung einzugehen. So wurde seinerzeit, als sie Paul kennen- und lieben lernte, nichts aus ihnen zwecks einer festeren Beziehung. Claire lief vor ernsteren Beziehungen immer weg. Paul wendete sich Lydia zu und heiratete sie, die beiden blieben bis heute mit Claire freundschaftlich verbunden. So verwundert es auch nicht, dass Lydia Claire um Hilfe ersucht, als ihr Mann ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden wurde. Auf der Suche nach dem Mörder / der Mörderin gehen Claires Gedanken zu ihren Anfängen als Detektivin zurück. Während sie auf der Suche nach Puals Mörder ist, erfährt der Leser von einer Recherche, die die junge Claire mit ihren Freundinnen Tracy und Kelly durchführten. Es war ein Mädchen verschwunden und da bekannt war, dass die drei sowas wie Detektivinnen sind oder werden wollen, bat sie ein Mädchen, doch herauszufinden, wo Chloe, ihre Freundin abgeblieben ist. Schon damals war ihnen kein Club zu wild, kein Alkohol zu stark und keine Niederlage schlimm genug. Auch wenn letztendlich nur Tracy und Claire ermittelten, führten ihre Bemühungen zum Ziel und sie retteten mehr oder weniger Chloe das Leben. Auch bei der aktuellen Suche nach einem Mörder geht Claire deWitt an ihre Grenzen. Sie schont sich nicht, im Gegenteil, sie mutet ihrem Körper mehr zu, als gut für ihn ist. Sie trinkt und pumpt sich mit Drogen voll, klaut Medikamente und zieht sich rein, was irgendwie geht. Das macht sie mir leider nicht sympathisch, im Gegenteil. Mit der Person Claire kann ich leider absolut nicht warm werden. Ihre Art der Ermittlungen mittels Traumdeutungen und ihre unkonventionelle Herangehensweise an die Ermittlungen lassen mich manches Mal den Kopf schütteln, weil ich es einfach nicht nachvollziehen kann. Claire wirkt stellenweise lebensmüde, die Gier und Sucht nach Drogen bestimmt teilweise ihre Handlungen. Mir ist schon fast unheimlich, dass es ihr aufgrund der Fülle der Drogen überhaupt noch gelingt, klare Gedanken zu fassen und vor allem, den Fall Paul aufzuklären. In diesem Krimi gibt es einige Bezugspunkte zum ersten Band. Personen werden benannt oder spielen eine Rolle, die schon Protagonisten von Teil 1 waren, so dass es empfehlenswert ist, erst das Buch "Die Stadt der Toten" zu lesen, um die Zusammenhänge zu verstehen. Der Drogenmissbrauch, der mich schon im Vorgängerband störte, ist inzwischen angestiegen und bedeutet auch für Claire ein Problem, das sie leider selbst nicht als solches erkennt. Bedauerlich finde ich, dass es auch niemanden gibt, der ihr ernsthaft ins Gewissen redet, abgesehen von ein paar halben Andeutungen. Ein wenig enttäuscht habe ich dieses Buch beendet. Nachhaltig hat sich bei mir der Alkohol- und Drogenkonsum festgesetzt, leider mehr, als die kriminalistische Leistung, die sie vollbracht hatte, indem sie den Fall Paul löste und auch im Rückblick auf ihre jugendlichen Ermittlungen. Schade, ich hatte mir etwas mehr von dem Buch versprochen, so kann ich jedoch nur 3 Sterne vergeben.

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Ermittlungen im Drogenrausch
von Page-Turner am 21.03.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Autor: Sara Gran wurde 1971 in Brooklyn geboren und ist heute hauptberuflich Schriftstellerin. Zuvor hat sie in verschiedenen Berufen gearbeitet, die sich allesamt um Bücher drehten. Heute lebt sie in Kalifornien. Für ihren Serienauftakt „Die Stadt der Toten“ erhielt sie den Deutschen Krimipreis 2013. Inhalt: Die außergewöhnliche Ermittlerin Claire DeWitt, die einst... Autor: Sara Gran wurde 1971 in Brooklyn geboren und ist heute hauptberuflich Schriftstellerin. Zuvor hat sie in verschiedenen Berufen gearbeitet, die sich allesamt um Bücher drehten. Heute lebt sie in Kalifornien. Für ihren Serienauftakt „Die Stadt der Toten“ erhielt sie den Deutschen Krimipreis 2013. Inhalt: Die außergewöhnliche Ermittlerin Claire DeWitt, die einst beim französischen Detektiv-Genie Silette gelernt hat, ist ein großer Anhänger seiner Ermittlungsmethoden und stützt sich immer wieder auf sein Buch „Detection“, dass sie bereits als Jugendliche gelesen hat. Bereits damals hat sie mit ihren Freundinnen erste Detektivaufträge in New York übernommen. Heute lebt sie in San Francisco und ermittelt nun im Mordfall eines Ex-Freundes. Auf unkonventionelle Art gibt sie alles, den Mörder zu finden. Die zwei Haupterzählstränge springen immer wieder von den aktuellen Recherchen um den ermordeten Paul hin zu damaligen Ermittlungen in NY mit ihren Freundinnen Kelly und Tracy auf der Suche nach Chloe. Parallel werden weitere kleinere Fälle erwähnt, ein dritter über die Vergiftung von Miniaturpferden schließlich noch gelöst. Dies geschieht mehr am Rande. Immer wieder driftet die Ermittlerin in Traumwelten oder Drogenfantasien ab, wodurch sie zu Eingebungen in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit kommt. Meinung: Die Geschichte wirkt von Anfang an wirr und man hat keine Vorstellung, worauf sie zusteuern soll. Der Schreibstil scheint mir zum Teil sehr gewöhnungsbedürftig. Viele Personen bleiben farblos und ich habe oftmals zurückgeblättert, um den Faden nicht zu verlieren, bzw. um nachzulesen, wer denn nun besagte Person nochmal war. Das Buch nimmt an keiner Stelle Fahrt auf, einen Spannungsbogen erwartet man vergeblich. Der stetige und zunehmende Drogenkonsum der Ermittlerin DeWitt wirkt störend und abstoßend. Das Abdriften in Drogenfantasien und Traumwelten liefert oftmals Hinweise und Gedankenanstöße für die weitere Ermittlung, die somit eher als intuitiv denn faktisch recherchiert bezeichnet werden dürfte. Die Aufklärung des Falls wirkt zufällig und nicht intendiert. Aus meiner Sicht ist das ganze Buch eine Aneinanderreihung einzelner Geschichten, die nicht recht zueinanderfinden wollen, geschweige denn wirklich zueinander passen. Cover: Der Einband und das Cover sind sehr gelungen. Die abgerundeten Ecken wirken erfrischend neu. Das seidenmatte Cover fühlt sich gut an. Die Umschlaggestaltung mit den Ausklapplaschen wirkt edel. Das Buch sticht durch seine schwarze Gestaltung des Covers aus der Masse hervor. Typografisch gelungen ist die Schrift platziert. Die negativ gehaltene Skylinegestaltung San Franciscos ist ebenfalls gelungen und neu. Gut gefallen hat mir auch die innenliegende Covergestaltung die im Stile des Einbands mit einigen Zitaten des oben genannten französischen Ermittlers Silette aufwartet. Fazit: Mich hat das Buch keineswegs überzeugt. Der auf dem Cover prangende Aufkleber „Deutscher Krimi Preis 2013“ ist irreführend, da er sich nicht auf dieses Buch bezieht, sondern nur auf die Auszeichnung der Autorin für das Erstlingswerk. Der verherrlichende Drogenkonsum der Hauptfigur störte mich besonders. In diesem Buch schien es absolut normal und an der Tagesordnung, sich mit allem möglichen vollzupumpen. Angefangen bei Schmerzmitteln, Pillen bis hin zu den ganz harten Sachen. Kein Wunder, dass das Gesamtgeschehen wirkt wie ein nicht enden wollender Trip.

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Leider am Ziel vorbei
von Karlheinz aus Frankfurt am 17.03.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die Autorin versucht mit diesem Roman zwei Fälle, ein aktueller (Tod ihres Exfreundes) und einen alten Fall (Verschwinden einer Freundin) mit der persönlichen Ebene der Protagonistin zu verknüpfen. Einen persönlichen Fall zu erschaffen fordert mehr Tiefgang und viel mehr Erzählkunst von der Autorin. Deswegen war ich sofort Feuer und... Die Autorin versucht mit diesem Roman zwei Fälle, ein aktueller (Tod ihres Exfreundes) und einen alten Fall (Verschwinden einer Freundin) mit der persönlichen Ebene der Protagonistin zu verknüpfen. Einen persönlichen Fall zu erschaffen fordert mehr Tiefgang und viel mehr Erzählkunst von der Autorin. Deswegen war ich sofort Feuer und Flamme und musste diesen Roman unbedingt lesen. Am Anfang war dieser auch noch sehr angenehm zu lesen und relativ normal, allerdings begann dann der „Absturz“ von Claire de Witt, mit dauernden Rückblenden, ohne die Handlung wirklich weiter voran zu treiben. Stets werden die persönlichen Probleme der Protagonistin dargestellt und rücken dabei in den Vordergrund. Die Protagonistin, welche am Anfang noch sehr sympathisch herüber kam, verfällt jedoch immer mehr dem Drogenkonsum und Tabletten. Irgendwann wird er Fall nur noch durch Eingebungen voran gebracht, die für mich als Leser nicht mehr nachvollziehbar waren. Alles wird ein wenig konfus und wirkt auf mich wenig sinnvoll strukturiert. Selten habe ich mich durch einen Roman so „durcharbeiten“ müssen. Wobei mir der Schreibstil, gerade am Anfang, zugesagt hat, aber mit der Handlung und den persönlichen Veränderungen der Protagonistin konnte ich mich nicht mehr anfreunden, geschweige ihn nachvollziehen. Ich kenne den ersten Teil der Claire de Witt Reihe nicht und werde ihn nach diesem Roman auch nicht kennen lernen. Zum Verständnis dieses Buches ist es auch nicht notwendig Die Nebenpersonen werden nur unvollständig dargestellt und sind alle sehr ungewöhnlich, sogar schräg. Kein Mensch in dem Roman hat normale Züge, außer dem Assistenten der Claire de Witt aber wie verfallen scheint und sie trotz ihrer Eskapaden unterstützt. Jenseits jeder Realität und weit weg von dem Begriff Spannung oder Überraschungen zieht der Roman sich über 368 Seiten dahin. Fazit: Auch wenn unkonventionelle Detektive oder Ermittler immer mehr in Mode kommen, wurde es hier übertrieben. Der ambitionierte Versuch zwei Handlungsebenen und die persönliche Ebene zu verbinden gelingt nicht.

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Nur zugekokst zu ertragen
von melange aus Bonn am 17.03.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Zum Inhalt: Paul, der Ex-Freund der Detektivin Claire de Witt, wird ermordet aufgefunden, seine Gitarren sind verschwunden und seine Frau am Boden zerstört. Claire macht sich auf die Suche nach dem Mörder und kämpft dabei gegen ihre eigenen Dämonen der Vergangenheit. Zum Cover: Skyline mit Fisch - wahrscheinlich im gleichen... Zum Inhalt: Paul, der Ex-Freund der Detektivin Claire de Witt, wird ermordet aufgefunden, seine Gitarren sind verschwunden und seine Frau am Boden zerstört. Claire macht sich auf die Suche nach dem Mörder und kämpft dabei gegen ihre eigenen Dämonen der Vergangenheit. Zum Cover: Skyline mit Fisch - wahrscheinlich im gleichen Drogenrausch designt, in dem die Hauptperson des Krimis steckt. Mein Eindruck: Dass man das Buch schnell durchgelesen hat, ist der einzig positive Aspekt dieses Romans (Krimis, Milieustudie?). Andererseits ertappte ich mich ziemlich oft dabei, die Buchstaben einfach nur zu überfliegen, anstatt die Sätze zu erfassen. Der Grund dafür war, dass ich die ganze Story so nicht glauben konnte: Andauernd schwadronierte die selbsternannte Superdetektivin über ihre gelösten Fälle, hippe Bands und interessante, ihr bekannte Menschen. Dabei nutzte sie die ganzen tollen Leute nur für Auskünfte oder um deren Drogen oder Medikamente zu klauen und dabei gerne noch das Bad zu ruinieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass - egal wie tolerant - irgendjemand ihr ein zweites Mal die Tür geöffnet oder sie weiterhin freundlich gegrüßt hätte. Und da die ganzen Drogen ja konsumiert werden wollten, bekam die Lesende eine Linie Koks nach der anderen um die Ohren gehauen, dazu diverse verschreibungspflichtige Medikamente. Auf die Recherche hat die Autorin bestimmt die meiste Zeit verbracht, die Geschichte war nämlich dagegen ziemlich dünn und unstrukturiert. So gerät das Buch zu einem einzigen großen Trip: Immer neue Drogen, immer neue Bands, immer neue Namen, beliebig austauschbar. Fast ausschließlich kaputte, zugedröhnte Unsympathen, allesamt tätowiert und/oder erleuchtet. Aber durch viele wundersame Zufälle (wir sind Buddhistin...) wird der Fall gelöst und Claire kann sich in neue Pillen stürzen. Oder auch nicht, denn das Ende des Buchs habe ich nicht verstanden... wie den größten Teil der vorherigen Seiten auch... Möglicherweise waren meine Medikamente nicht stark genug oder ich hatte nicht das richtige im Schränkchen für die große Sicht der Welt. Fazit: Ein Blödsinn, den man wahrscheinlich vor lauter Fassungslosigkeit schnell durchliest. 2 Sterne. Ach nein, ich sehe nur doppelt, 1 Stern!

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