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Gruß nach vorn

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Sehr oft sei er ihm nicht begegnet, schreibt Kästner in seinem Nachwort zu dieser aussergewöhnlichen Sammlung, wahrgenommen und begleitet hat er ihn dafür umso intensiver. Ihn, den 'kleinen dicken Berliner, der mit der Schreibmaschine eine Katastrophe aufhalten wollte', den schärfsten Kritiker des Nationalsozialismus, den grossen Satiriker der Weimarer Republik, der 1929 ins Exil ging und sich sechs Jahre später aus Verzweiflung den Tod gab. 1946 hat Kästner die besten Texte ausgewählt und bei Rowohlt herausgegeben.
Portrait
Kurt Tucholsky, geb. am 9.1.1890 in Berlin, studierte in Berlin und in Genf Jura und promovierte 1915 in Jena. Seit 1913 war er Mitarbeiter der 'Schaubühne' und späteren 'Weltbühne', nach Siegfried Jacobsohns Tod zeitweilig auch ihr Herausgeber. Seit 1929 hielt sich Kurt Tucholsky in Schweden auf, wo er in Hindas am 21.12.1935 aus dem Leben schied.
Tucholsky war einer der bedeutendsten und scharfzüngigsten Gesellschaftskritiker und Satiriker der Weimarer Republik, pessimistischer Aufklärer, dessen hellsichtige und häufig unterhaltsame Kritik das Ziel einer demokratischen und humanen Gesellschaft verfolgte und frühzeitig auf die Gefahren von antidemokratischer Gewalt hinwies. Er gilt als Meister der kleinen Textform, von der Glosse bis zur Reportage und vom Kabarettsong bis zum kleinen Roman.
Ab 1932 veröffentlicht Tucholsky keine einzige Zeile mehr aus Verzweiflung über die politische Situation, seine Briefe unterzeichnet er mit "ein aufgehörter Deutscher" und "ein aufgehörter Schriftsteller".
Erich Kästner, geb. am 23.2.1899 in Dresden, studierte nach dem Ersten Weltkrieg Germanistik, Geschichte und Philosophie. Neben seinen schriftstellerischen Tätigkeiten war Kästner Theaterkritiker und freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen. Von 1945 bis zu seinem Tode am 29. Juli 1974 lebte Kästner in München und war dort u.a. Feuilletonchef der 'Neuen Zeitung'. 1957 erhielt er den Georg-Büchner-Preis.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Erich Kastner
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 31.08.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86647-048-4
Verlag Anaconda
Maße (L/B/H) 195/122/30 mm
Gewicht 360
Auflage 2. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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meist anstrengend
von einer Kundin/einem Kunden am 29.10.2008

der überwiegende teil der texte von kurt tucholsky ist schwer zu verstehen.ich hatte oft schwierigkeiten ihm zu folgen und herauszulesen was er uns sagen möchte.liegt vielleicht auch an meinen jungen jahren. einige texte jedoch haben mich sehr beeindruckt, so z.b. `gruß nach vorn` oder `was soll er denn einmal werden`.tucholskys... der überwiegende teil der texte von kurt tucholsky ist schwer zu verstehen.ich hatte oft schwierigkeiten ihm zu folgen und herauszulesen was er uns sagen möchte.liegt vielleicht auch an meinen jungen jahren. einige texte jedoch haben mich sehr beeindruckt, so z.b. `gruß nach vorn` oder `was soll er denn einmal werden`.tucholskys weitsicht und gesellschaftskritik wie in `die verteidigung des vaterlandes` oder `die zentrale` haben heute noch aktuellen bezug und regen zum nachdenken an. neben satirischem findet man auch erschreckendes wie in `jemand besucht etwas mit seinem kind`. interessant, nachdenklich, amüsant aber auch schwierig.

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