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Halbe Helden

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2016, Kategorie Jugendbuch

(6)
So ganz kann Dane sich nicht erklären, wie er da hineingeraten ist: Gerade ging er noch (überwiegend) friedlich und unbescholten zur Schule, jetzt hat er einen Aufpasserjob. Dumm nur, dass Billy D., ein neuer Schüler mit Downsyndrom, nicht will, dass man auf ihn aufpasst – viel lieber ist ihm, wenn Dane ihm beibringt, wie man sich prügelt, oder wenn er ihm hilft, seinen Dad zu finden. Der hat Billy nämlich einen Atlas mit geheimnisvollen Hinweisen hinterlassen, und Billy ist überzeugt, dass sie ihn am Ende zu seinem Vater bringen werden. Dane kann den Ärger förmlich riechen, der ihm blüht, wenn er Billy einmal quer durchs Land kutschiert, aber dessen Enthusiasmus hat er wenig entgegenzusetzen. Wo ihr Weg sie schliesslich hinführt, hat keiner von ihnen geahnt …
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 336
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 17.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7348-5010-3
Verlag Magellan GmbH
Maße (L/B/H) 221/134/35 mm
Gewicht 545
Verkaufsrang 4.370
Buch (gebundene Ausgabe)
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Halbe Helden-große Freunde
von einer Kundin/einem Kunden am 12.11.2015

Ein toller Jugendroman, mal ganz ohne Fantasy,Lovestory oder Krimihandlung, stattdessen erwartet uns eine schräge Freundschaftsgeschichte mit Drive und Humor. Billy D.,der neuzugezogene Teenager mit Downsyndrom und der 16jährige Dane, kurz vorm Rauswurf an seiner High School,weil er sich immer wieder prügelt ; nie hätte anfänglich jemand darauf gewettet, das die... Ein toller Jugendroman, mal ganz ohne Fantasy,Lovestory oder Krimihandlung, stattdessen erwartet uns eine schräge Freundschaftsgeschichte mit Drive und Humor. Billy D.,der neuzugezogene Teenager mit Downsyndrom und der 16jährige Dane, kurz vorm Rauswurf an seiner High School,weil er sich immer wieder prügelt ; nie hätte anfänglich jemand darauf gewettet, das die so grundverschiedenen Jungen so etwas wie beste Freunde werden würden. Eigentlich will Billy ja auch erst mal von Dane beschützt werden bzw.Boxunterricht von ihm bekommen,während Dane sich nur um den Neuen kümmern will, um Punkte beim Disziplinarrat seiner Schule zu sammeln. Aber irgendwie schafft es der "Freak", das Dane anfängt, sich zwar langsam, aber sicher bewußt zu werden, das Gewalt alleine keine Lösung für eventuelle Probleme sind. Für den Leser höchst amüsant, folgt der anhängliche Knabe Dane auf Schritt und Tritt, nimmt jeden Spruch für bare Münze und bringt den schnell aufbrausenden Dane in größere Schwierigkeiten, als sich dieser hätte träumen lassen.Denn Billy ebenso wie Dane wird von seiner Mutter alleine groß gezogen, mit dem Unterschied, das Billy seinen Dad im geheimen unbedingt wiederfinden will, während Dane seinem verschwundenen Dad offiziell überhaupt nicht hinterhertrauert ! Stück für Stück rätselhaften Hinweisen in Billys altem Atlas folgend, nähern sich Dane, Billy und ihre neue Freundin Seely dem Aufenthaltsort seines geheimnisvollen Dads. Aber auch Billy hat ein Geheimnis vor Dane.... Selten habe ich auf so glaubhafte, unterhaltsame Weise das Wachsen einer ungewöhnlichen Freundschaft lesen dürfen, eigentlich alle Personen in dieser Geschichte wirken sehr real und absolut glaubwürdig. Wieweit Billy und seine Art downsyndrom-typisch sind, vermag ich nicht zu sagen, aber seine Argumente gegen Danes Wut / Schlägereien, seine Beharrlichkeit beim Suchen seines Dads und sein Missinterpretieren mancher Sprüche/Situationen lassen einen des öfteren laut auflachen und etwas traurig sein gegen Ende der Geschichte. Für den nicht immer zu Recht Fäuste schwingenden Dane ist dieser Junge jedenfalls der Glücksfall seines Lebens geworden , da dürfte jeder Leser seiner Meinung sein.... LESEN !

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Ungewöhnliche Freundschaft
von leseratte1310 am 31.07.2015

Billy beobachtet, wie Dane auf dem Schulweg einen auf dem Boden liegenden Jungen bedroht. Eigentlich sollte Billy D. jetzt Angst vor Dane haben. Hat er aber nicht, er fühlt sich bei Dane sicher und heftet sich an seine Fersen. Dane will das gar nicht, aber gegen so viel Hartnäckigkeit... Billy beobachtet, wie Dane auf dem Schulweg einen auf dem Boden liegenden Jungen bedroht. Eigentlich sollte Billy D. jetzt Angst vor Dane haben. Hat er aber nicht, er fühlt sich bei Dane sicher und heftet sich an seine Fersen. Dane will das gar nicht, aber gegen so viel Hartnäckigkeit ist er machtlos. Er duldet, dass er nun auf dem Schulweg Begleitung hat. Dane ist sehr nahe am Verweis von der Schule, äußerst nahe. Die Distanz kann sich ein wenig vergrößern, wenn er sich um Billy, der neu an der Schule ist, kümmert und ihm alles zeigt. Zähneknirschend stimmt er zu. Aber Billy hat ganz andere Vorstellungen. Dane ist als böser Junge bekannt, denn wenn seine Hand juckt, dann setzt es Schläge. Daher gehen ihm die anderen Schüler aus dem Weg. Billy mit dem Down-Syndrom lässt sich dadurch nicht abschrecken, er geht davon aus, dass ihm keine Gefahr droht, wenn Dane in der Nähe ist. Er ist pfiffig, penetrant, ehrlich, möchte kämpfen lernen und ist auf der Suche nach seinem Vater. Durch die Erwartungen der Schule ist das Schicksal der beiden miteinander verknüpft. Es ist schön zu sehen, wie sich Dane durch das Zusammensein mit Billy D. verändert. Wenn Billy Dane erklärt, wie sein Verhalten wirkt, kommt sogar Dane ins Grübeln. Als dann auch noch Seely dazu stößt, die ebenfalls frank und frei ihre Meinung kundtut, weiß Dane, dass man mit Gewalt nicht alles lösen kann. Billy nimmt jede Aussage wörtlich. Das führt zu sehr komischen Situationen. Während Billy unbedingt seinen Vater wiederfinden will, versucht seine Mutter genau das zu verhindern. Ein Atlas mit Rätseln und Hinweisen, den er von seinem Vater bekommen hat, begleitet Billy überall hin und er ist überzeugt, wenn er das alles löst, dass er dann seinen Vater wieder sieht. Daher kann er auch gar nicht verstehen, dass Dane kein Interesse daran hat, seinen Vater kennenzulernen. Billy Wunsch ist so mächtig, dass er Dane mittels einer Lüge dazu bringt, sich auf die Suche zu machen. Das Buch erzählt die Geschichte einer wundervollen und ungewöhnlichen Freundschaft. Der Schreibstil ist locker leicht, so dass man sich trotz der ernsthaften Thematik sehr gut unterhalten fühlt. Die Protagonisten sind sehr gefühlvoll und authentisch beschrieben. Dane, der Schläger, zeigt sehr schnell auch nette Seiten. Er will etwas erreichen im Leben, daher ist ihm der Schulabschluss wichtig. Dass die juckende Hand ihn immer wieder dazu bringt zuzuschlagen, fühlt sich für ihn danach nicht gut an. Billy D. ist ein Schlitzohr, er weiß genau, welchen Knopf er drücken muss, um Dane zu beeinflussen. "Halbe Helden" ist ein vielschichtiger Roman, der sehr lesenswert ist.

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Tiefgründiges Werk, das zum Nachdenken anregt und voller Humor ist
von Skyline Of Books am 18.07.2015

Klappentext vgl. oben Gestaltung Von der Optik her sieht „Halbe Helden“ aus, als würde es aus Pappkarton bestehen. Der Titel ist ganz unauffällig auf das T-Shirt gedruckt, sodass es aussieht als würde er wirklich auf das Shirt gehören und nicht der Titel des gesamten Buches sein. Ich finde, dass das Cover eher... Klappentext vgl. oben Gestaltung Von der Optik her sieht „Halbe Helden“ aus, als würde es aus Pappkarton bestehen. Der Titel ist ganz unauffällig auf das T-Shirt gedruckt, sodass es aussieht als würde er wirklich auf das Shirt gehören und nicht der Titel des gesamten Buches sein. Ich finde, dass das Cover eher wie ein typisches „Jungscover“ aussieht. Also eines, das vermutlich eher das männliche Geschlecht anspricht. Dennoch mag ich es gerne, da es hervorsticht und so anders wirkt. Gerade die Pappkarton-Optik gefällt mir. Und noch viel cooler finde ich die kleinen Details wie den T-Shirt-Titel oder das in den Stempeln versteckte Verlagslogo. Meine Meinung Mit „Halbe Helden“ habe ich seit langem endlich einmal wieder ein Werk in den Händen gehalten, das nicht aus der Sicht eines Mädchens geschrieben wurde und in dem es keine wirkliche Liebesgeschichte gibt. Dieser Roman sorgt wirklich für frischen Wind! Auch die Thematik hat mir wirklich sehr gut gefallen, denn in „Halbe Helden“ geht es um Freundschaft, um Entwicklung, um Akzeptanz, um Behinderung und um so vieles mehr! Die Protagonisten der Geschichte sind Dane und Billy. Zwei Jungs, die unterschiedlicher nicht sein könnten und dennoch dasselbe Schicksal teilen. Dane ist aggressiv, schlecht gelaunt, egoistisch und hat generell ein Bad Boy Image. Billy hingegen ist sehr liebenswert und hat mich oftmals zum Schmunzeln gebracht. Doch er hat allerdings auch mit vielen Vorurteilen zu kämpfen, denn Billy hat das Downsyndrom. Doch beide haben eine ähnliche Familiengeschichte: beide kennen ihren Vater nicht und ihre Mütter reden nicht darüber. Diese Gemeinsamkeit schweißt die beiden zusammen. Die beiden Figuren lernen sich schnell kennen, doch bis ein zartes Band zwischen ihnen entsteht, dauert es. Diese Entwicklung der Verbindung zwischen den beiden ist es auch, welche den Hauptteil der Handlung ausmacht. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich zunächst, dass es sich bei „Halbe Helden“ um eine Art Road Trip à la „Tschick“ handeln. Aber die Suche bzw. Reise von Dane und Billy nimmt nur einen kleineren Teil der Handlung ein. Das hat mich sehr überrascht, immerhin hatte ich mit etwas anderem gerechnet. Aber letztendlich muss ich sagen, dass ich wirklich begeistert davon bin, wie die Handlung aufgebaut wurde. Dadurch, dass die Reise einen geringeren Anteil der Geschichte einnimmt, wurde der Fokus auf die Figuren, ihre Entwicklungen und vor allem auch die langsam entstehende Freundschaft gelenkt. Und wow! Es war einfach nur schön, mit zu verfolgen wie Dane und Billy miteinander umgehen und sich langsam annähern. Dane ist zunächst eher abwehrend und ablehnend Billy gegenüber, denn er ist ein Einzelkämpfer und braucht keine Freunde. Doch Billy sucht seine Nähe und durch Billys sympathische Art hat er Dane schnell für sich gewinnen können. Durch seine Aggressivität ist Dane leicht reizbar, sodass er oftmals in Prügeleien verwickelt ist. Doch durch Billy macht Dane eine unglaubliche Entwicklung durch. Ich fand es einfach erstaunlich zu erfahren, wie diese beiden Figuren sich gegenseitig beeinflussen, helfen und sich so auch weiter entwickeln. Vor allem Dane macht eine unglaubliche Wandlung durch. Die Figuren in „Halbe Helden“ haben mich generell sehr beeindruckt, denn es sind keine 0815-Figuren, wie man sie aus Romanen kennt. Diese Protagonisten sind echte Menschen. Sie sind so lebensnah und realistisch, dass ich das Gefühl hatte, sie könnten jederzeit neben mir auftauchen und mit mir reden. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und jeder sticht durch irgendeine Besonderheit hervor: Billy durch sein Downsyndrom, Dane durch seine aggressive Art und Seely, das Mädchen, das ihnen bei der Suche nach Billys Vater hilft, durch ihr nicht für ein Mädchen typisches Äußeres. So glaubwürdige Protagonisten habe ich lange nicht mehr erlebt! Besonders berührend war für mich auch der Aspekt, dass Dane ganz normal mit Billy umgeht. Für ihn ist es egal, ob sein Freund das Downsyndrom hat oder nicht. Und genau diese Einstellung erwartet Dane auch von den Mitschülern sowie Mitmenschen. Billy soll wie jeder andere Mensch auch behandelt werden. Dadurch, dass die Autorin dieses Thema anschneidet, verdeutlicht sie im Roman sehr schön, dass man Menschen, die anders sind in egal welcher Weise, nicht gemobbt, geärgert, mit Vorurteilen versehen oder unterschätzt werden sollten. Die Figur des Dane zeigt sehr schön, wie die Alternative aussieht. „Halbe Helden“ ist warmherzig und auch sehr humorvoll erzählt. Vor allem durch Billy gibt es immer wieder lustige Momente, die die ernste Thematik umspielen und so noch mehr strahlen lassen. Es werden so viele Themen angesprochen und es gibt in diesem Roman so vieles zu entdecken, dass es den Rahmen dieser Rezension sprengen würde, würde ich alles aufzählen. Aber gerade die Kombination aus Humor und Themen, die zum Nachdenken anregen, gepaart mit glaubwürdigen, durch ihre Besonderheit hervorstechenden Protagonisten hat mir einfach unglaublich gut gefallen! Fazit „Halbe Helden“ ist ein Roman, den man nicht so schnell wieder vergisst, denn er bringt frischen Wind mit. Es geht in Erin Jade Langes Werk nicht um die in Jugendromanen sonst so typischen Themen wie z.B. Liebe, sondern es geht um so vieles mehr. Freundschaft, Behinderung, der Umgang mit dem Anders sein, Aggressionen, die eigene Identität. Dies und noch so vieles mehr sind die Themen, die in „Halbe Helden“ aufgegriffen und humorvoll sowie nachdenklich erzählt werden. Die Figuren sind dabei so besonders auf ihre ganz eigene Art und Weise, da sie durch ihre Glaubwürdigkeit hervorstechen. Sie entwickeln sich weiter, werden vor unterschiedliche Probleme gestellt, streiten sich, versöhnen sich und sind somit einfach nur wie reale Menschen. 5 von 5 Sternen! Reihen-Infos Einzelband

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Die humorvolle, warmherzige aber auch traurige Geschichte zweier ungleicher Freunde.
von einer Kundin/einem Kunden am 13.07.2015

Auf dem Schulweg lernen sich Dane und Billy kennen, als Billy Dane dabei beobachtet, wie er einem Jungen, der am Boden liegt, seinen Fuß auf den Hals stellt. Billy ist der Meinung, dass er in Danes Nähe sicher ist, denn den greift niemand an. Und obwohl Dane keine Freunde... Auf dem Schulweg lernen sich Dane und Billy kennen, als Billy Dane dabei beobachtet, wie er einem Jungen, der am Boden liegt, seinen Fuß auf den Hals stellt. Billy ist der Meinung, dass er in Danes Nähe sicher ist, denn den greift niemand an. Und obwohl Dane keine Freunde will, duldet er nach und nach Billys Nähe und es stört ihn nicht im geringsten, dass Billy das Downsyndrom hat. Warum auch? Für ihn ist es wichtig, dass Billy wie jeder andere behandelt wird, nicht schlechter, aber auch nicht besser. An mehr als einer Stelle macht die Autorin deutlich, wie Menschen, die anders sind, oft behandelt werden. Manche machen sich über sie lustig, mobben und hänseln oder unterschätzen sie. Dane macht deutlich, dass es auch anders geht. Dane fällt durch sein aggressives Verhalten auf. Er ist ein regelmäßiger Gast beim Disziplinarrat der Schule. Immer wenn ihn jemand provoziert, spürt er ein Jucken, dass sich nur bessert, wenn er zuschlägt. Dies passiert so oft, dass ihm der Schulverweis droht. Als er sich bereiterklärt ein Auge auf Billy zu haben, stimmt das den Disziplinarrat milde. Doch Billy ist durchaus bewusst, dass er Dane dadurch in der Hand hat. Und so gehen die beiden eine Symbiose ein, von der sie beide profitieren. Billy bringt Danes gute Seiten zum Vorschein. In seiner oft schlichten Denkweise, erkennt er den Kern vieler Dinge und verblüfft damit Dane, wenn er ihm schildert, wie z.B. sein Verhalten auf ihn wirkt. Außerdem nimmt Billy jede Aussage wörtlich, was teils lustige, teils dramatische Folgen hat. Dane merkt dadurch erst, was seine oft unbedachten Bemerkungen auslösen bzw. aussagen können. Der Klappentext könnte falsche Erwartungen wecken. Als ich ihn las, bekam ich den Eindruck, dass die Reise von Dane und Billy den Großteil der Handlung ausmacht. Doch diese macht nur einen geringen Teil der Geschichte aus. Im Mittelpunkt steht die Freundschaft der Jungs, die zwar unterschiedlich sind, die aber eines verbindet, und zwar, dass sie alleine mit ihren Müttern leben, ohne ihre Väter. Dane kennt seinen Vater nicht, er hat ihn nie gesehen, weiß nicht wer er ist, oder wo er wohnt. Billy kann gar nicht verstehen, dass Dane sich nicht auf die Suche macht, denn Billy vermisst seinen Dad sehr, bei dem er bis vor kurzem noch mit seiner Mutter gelebt hat. Die Autorin erzählt die Geschichte der beiden ungleichen Freunde in einer lockeren Sprache. Dabei versteht sie es ganz wunderbar die Gefühle der beiden Teenager in Worte zu fassen. Von der ersten Seite an hat sie mich damit in ihren Bann gezogen, wie sie mal humorvolle, dann wieder warmherzige oder auch traurige Momente gekonnt und glaubhaft schildert.

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Irre witzig und wunderbar komisch! Freunschaft fürs Leben!
von Tina Bauer aus Essingen am 30.06.2015

Ein wirklich wunderbar bezauberndes und sehr witziges Buch über eine Freundschaft, die nicht unterschiedlicher sein könnte. Dem jungen Schlägertypen Dane steht der endgültige Rauswurf aus der Schule bevor. Doch da taucht Billy D. auf, der Nachbarsjunge mit Down-Syndrom und der hat einen Plan. Der Direktor gibt Dane dann noch... Ein wirklich wunderbar bezauberndes und sehr witziges Buch über eine Freundschaft, die nicht unterschiedlicher sein könnte. Dem jungen Schlägertypen Dane steht der endgültige Rauswurf aus der Schule bevor. Doch da taucht Billy D. auf, der Nachbarsjunge mit Down-Syndrom und der hat einen Plan. Der Direktor gibt Dane dann noch eine letzte Chance unter der Bedingung, dass er auf Billy D. aufpassen muss. Es entsteht eine wunderbare Freundschaft, bei der das selbstgebastelte Rätselbuch von Billys Vater einen abenteuerlichen Roadtrip, eine außergewöhnliche Freundin sowie einen völligen Sinneswandel bei Dane bewirkt und einem aufzeigt, dass das Leben wunderbar witzig und äußerst lebenswert ist.

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Freundschaft
von Cindy am 12.07.2015

In Halbe Helden erzählt Erin Jade Lange von der Freundschaft zweier ganz unterschiedlicher Jungen. Auf dem Heimweg, als er gerade noch dabei ist, einen Jungen zu vermöbeln, fällt Dane Washington plötzlich der Neue an der Schule auf: Billy D., ein Junge mit Down-Syndrom, beobachtet ihn ganz offen dabei, wie... In Halbe Helden erzählt Erin Jade Lange von der Freundschaft zweier ganz unterschiedlicher Jungen. Auf dem Heimweg, als er gerade noch dabei ist, einen Jungen zu vermöbeln, fällt Dane Washington plötzlich der Neue an der Schule auf: Billy D., ein Junge mit Down-Syndrom, beobachtet ihn ganz offen dabei, wie er den anderen Typen gerade scheinbar ohne Grund verhaut. Spontan machen die beiden einen Deal aus: Dane passt darauf auf, dass Billy D. nicht mehr gemobbt wird, und dafür muss er nicht mehr nachsitzen. Das ist die offizielle Version. Billy D. jedoch will noch mehr aus dem Deal herausschlagen, er möchte kämpfen lernen und mit Dane zusammen nach seinem Vater suchen. Was dann folgt, ist die Entwicklung einer ganz außergewöhnlichen Freundschaft. Auf den ersten Blick passen diese beiden Jungen natürlich überhaupt nicht zusammen, allerdings ist Billy D. jemand, der Dane wahrscheinlich zum ersten Mal in seinem Leben so richtig Kontra geben kann. Vor allem hat er keine Angst vor Dane, während alle Mitschüler ihm nur noch distanziert begegnen. Das ist natürlich nur logisch, denn Dane ist zwar ein guter Schüler, allerdings auch ein Schlägertyp von der schlimmeren Sorte. Billy D. redet unglaublich viel, nimmt alles wörtlich und versteht manchmal noch nicht alles, besonders die Sache mit den Mädchen. Insgesamt erscheint er als ein ziemlich unschuldiger Junge, der es allerdings faustdick hinter den Ohren hat. Besonders andere Personen kann er unglaublich gut einschätzen, deshalb versucht er auch gleich herauszufinden, warum Dane eigentlich andere Jungen schlägt. Dane, aus dessen Perspektive wir diese Geschichte erleben, ist von seinem Verhalten natürlich erst mal ziemlich genervt. Aber Deal ist Deal. Das denkt sich auch Billy, denn er verpflichtet Dane gleich noch dazu, mit ihm nach seinem Vater zu suchen. Dieser hat Billy einen Atlas voller Rätsel und Hinweise hinterlassen, die von einer Stadt mit witzigen Namen zur nächsten führen. Dabei wird es nach und nach zur Normalität, dass Dane und Billy nicht nur gemeinsam zur Schule gehen, sondern auch die restliche Freizeit miteinander verbringen, und eine Freundschaft auf Augenhöhe entwickelt sich. Viele Stellen dieser Geschichte haben mich zum Lachen oder Schmunzeln gebracht, dabei sind die Themen in diesem Jugendroman sehr ernste. Die vielen Schmunzel-Momente liegen natürlich am locker-leichten Schreibstil der Autorin sowie an den vielen komischen Missverständnissen, wenn Dane und Billy sich unterhalten. Doch im Grunde geht es hier natürlich um viel mehr als eine ungewöhnliche Freundschaft. Es geht um Väter, die ihre Kinder aus unbekannten Gründen verlassen haben. Es geht um Mobbing, es geht um Schlägertypen. Gerade bei letzterem hätte ich mir noch viel mehr Entwicklung gewünscht. So nett Dane auch mit Billy umgehen mag, er ist und bleibt jemand, der andere Jungen vermöbelt. Das kann man noch so sehr mit einer schweren Kindheit beschönigen, davon wird es nicht automatisch besser. Meiner Meinung nach wird hier viel zu wenig darüber reflektiert, was Dane mit seinem Verhalten überhaupt anrichtet. Er selbst scheint das alles mit einem Schulterzucken hinzunehmen, obwohl er ständig von Billy und Seely, einem Mädchen, das sie im Laufe der Geschichte kennenlernen, mit der Nase darauf gestoßen wird. Das Thema wurde also zwar schon besprochen, allerdings erschien es mir zu romantisiert. Halbe Helden erzählt also von einer ungewöhnlichen Freundschaft, die erst erzwungen werden musste, bevor sie zu einer echten werden konnte; von Kuriositäten im Leben einiger Menschen und von spontanen, verrückten Aktionen. Ich kann leider nicht beurteilen, ob Billy D., der Junge mit Down-Syndrom, hier authentisch dargestellt wurde, sympathisch war er aber allemal. Ansonsten drängt sich der Vergleich zu Wunder von Raquel J. Palacio ja geradezu auf. Einige Parallelen kann man sicherlich ziehen: Ein neuer Schüler, der offensichtlich anders ist, gegen alle anderen in der Schule, zusammen mit einem ungewöhnlichen Freund. Dennoch ist hier nur das anfängliche Konzept ähnlich, später rücken ganz andere Dinge, wie die Suche nach dem Vater oder der Kampfunterricht, in den Vordergrund und bilden somit die Grundlage für eine ganz eigene Geschichte.

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