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Halbe Miete

Ein Fall für Lilo Gondorf

(28)
Willkommen auf Rügen, wo die Kurgäste verschwinden …


Ex-Polizistin Lilo Gondorf vermietet in Gross Zicker Ferienbungalows – und das mit grossem Erfolg. Schliesslich kann sie seit Jahren die Höchstwertung – Fünf Seesterne, verliehen von der Kurverwaltung Rügen – halten. Doch dann wird Lilos Gast Werner Koch, ein pensionierter Notar, bei einer Wanderung um den Bodden entführt. Die einzige Zeugin: seine blinde Ehefrau. Das macht Lilo ganz schön zu schaffen – und weckt in ihr die Sehnsucht nach dem alten Beruf. Und da die Polizei, unter anderem Lilos Tochter Verena von der Kripo Stralsund, auf der Stelle tritt, muss Lilo wohl oder übel selbst ermitteln. Gemeinsam mit ihrem Nachbarn Oskar kommt sie dem entführten Notar auf die Spur – und einem handfesten Verbrechen …



Portrait
Nadja Quint wurde 1959 in Ostwestfalen geboren und ist im Hauptberuf Fachärztin für Psychosomatische Medizin– ihre Kinder schämen sich noch heute dafür, wenn sie den Beruf der Mutter irgendwo angeben müssen. Dabei hilft ihr das Wissen um die Psyche des Menschen ganz ungemein, wenn sie sich ihrer liebsten Nebentätigkeit widmet: Kriminalromane schreiben. Nach mehreren historischen Krimis hat sie nun mit der Krimireihe um Lilo Gondorf, die ermittelnde Pensionswirtin aus Rügen, einen Grund gefunden, ganz oft auf die beliebte Ferieninsel zu reisen – natürlich ausschliesslich zu Recherchezwecken.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 14.04.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74918-8
Verlag btb
Maße (L/B/H) 188/118/27 mm
Gewicht 295
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
28 Bewertungen
Übersicht
6
8
12
2
0

Halbe Miete
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 27.04.2016

Lilo betreibt auf Rügen eine kleine Vermietung für Feriengäste, nachdem sie ihren Beruf als Polizistin bereits nach einem Jahr wiedaufgegeben hatte. Ihre Tochter Verena ist beruflich in ihre Fussstapfen als Poliziszin getreten. Als ein Feriengast von ihr entführt wird und als einzige Zeugin lediglich dessen blinde Ehefrau Aussagen zum... Lilo betreibt auf Rügen eine kleine Vermietung für Feriengäste, nachdem sie ihren Beruf als Polizistin bereits nach einem Jahr wiedaufgegeben hatte. Ihre Tochter Verena ist beruflich in ihre Fussstapfen als Poliziszin getreten. Als ein Feriengast von ihr entführt wird und als einzige Zeugin lediglich dessen blinde Ehefrau Aussagen zum Tathergang machen kann, fängt Lilo automatisch an, zu ermitteln, ganz so wie früher. Das Buch besticht von Anfang an durch Spannung und einen angenehmen Lesefluss, Lilo und ihre Tochter werden gut Charakterisiert, dabei wird auf den üblichen Generationenkonflikt weitgehend verzichtet und Lilo verkommt auch nicht zur Hobbydedektiven, wie es leider sonst in Krimis üblich ist. Nebenbei machen die Schilderungen der Landschaft Lust auf Urlaub auf den Spuren der Protagonisten. Bereits die Leseprobe hatte versprochen, was das Buch gehalten hat: spannende Lektüre mit angenehmen Hauptfiguren.

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Halbe Miete – nichtssagender Titel für einen richtig guten Krimi
von Katja Brune aus Marienfeld am 30.10.2015

„Halbe Miete“ ist ein unkomplizierter Krimi eingebettet in Urlaubsidylle, Garten- und Hausarbeit. Die Ex-Polizistin Lilo Gandorf hat sich auf Rügen niedergelassen und vermietet 2 Ferienhäuser. Ausgerechnet ihr Gast Werner Koch wird entführt. Zusammen mit der blinden Ehefrau Elisabeth Koch und Lilos Nachbarn Oskar ermittelt Lilo auf eigener Faust und überführt... „Halbe Miete“ ist ein unkomplizierter Krimi eingebettet in Urlaubsidylle, Garten- und Hausarbeit. Die Ex-Polizistin Lilo Gandorf hat sich auf Rügen niedergelassen und vermietet 2 Ferienhäuser. Ausgerechnet ihr Gast Werner Koch wird entführt. Zusammen mit der blinden Ehefrau Elisabeth Koch und Lilos Nachbarn Oskar ermittelt Lilo auf eigener Faust und überführt die Verbrecher. Die Geschichte bleibt bis zum Schluss spannend, die Hintergründe werden sogar erst auf den letzten Seiten anhand von Auszügen der Vernehmungsprotokollen deutlich. Die Personen sind einem eigentlich alle sympathisch, umso überraschender ist der Ausgang der Geschichte. So ganz nebenbei wird natürlich auch kräftig Werbung für Rügen gemacht. Die Beschreibung der Landschaft macht Lust auf Urlaub. Originell fand ich den Steckbrief von Lilo am Anfang und das Interview am Ende und hilfreich den Kartenausschnitt vom Mönchgut. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, flüssig und angenehm zu lesen. Das Buch würde ich Krimilesern „light“ sehr empfehlen. Wer eine knallharte, blutrünstige Geschichte erwartet, wäre mit diesem Buch falsch beraten.

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unterhaltsam, empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 08.07.2015

Auch wenn mir der Titel und das Cover absolut nicht zugesagt haben, bin ich angenehm überrascht worden. Die Geschichte hat mich gleich von Anfang an in den Bann gezogen. Lilo Gendorf, Endfünfzigerin und Expolizistin hat sich nach dem Tod ihres Ehemannes auf die Insel Rügen zurückgezogen und... Auch wenn mir der Titel und das Cover absolut nicht zugesagt haben, bin ich angenehm überrascht worden. Die Geschichte hat mich gleich von Anfang an in den Bann gezogen. Lilo Gendorf, Endfünfzigerin und Expolizistin hat sich nach dem Tod ihres Ehemannes auf die Insel Rügen zurückgezogen und vermietet hier 2 auf ihrem Grundstück befindliche Bungalows. Der Ehemann eines bei ihr eingemieteten Ehepaares wird auf den Klippen entführt, verschwindet spurlos obgleich seine Ehefrau bei dieser Entführung anwesend ist – aber die ist vollkommen blind und kann das Geschehen nur anhand ihrer akustischen Wahrnehmungen schildern. Lösegeldforderungen kommen nicht. Ist er vielleicht schon nicht mehr am Leben? Lilo lässt die Sache nicht auf sich ruhen und ermittelt – gemeinsam mit ihrem pensionierten Nachbarn Oskar auf eigene Faust. Es entspinnt sich eine spannende Ermittlungsarbeit, die nicht immer zum Ziel führt, aber die dadurch die handelnden Personen authentisch , menschlich und liebenswert erscheinen lassen. Sehr gut gelungen empfinde ich auch, wie in der Handlung die nach der Wende sich stark verbreiteten Immobilienbetrügereien, getarnt als Steuersparmodelle, dem Leser hier die Machenschaften erklärt werden. Nadja Quint ist es meiner Meinung nach hervorragend gelungen die Lust, den Frust, die Sorgen und Zwiespälte, die sich in Lilo Gendorf abgespielt haben, sprachlich umzusetzen. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen!

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Verschwundene Kurgäste
von Xanaka aus Berlin am 18.06.2015

Lilo Gondorf kümmert sich liebevoll um ihre beiden Gästehäuser im äußersten Zipfel auf Rügen. Sie ist damit mehr oder weniger glücklich und zufrieden. Ab und zu kommt jedoch die Wehmut auf, wenn sie an die alten Zeiten denkt, wo sie noch arbeiten war und was sie während dieser Arbeit... Lilo Gondorf kümmert sich liebevoll um ihre beiden Gästehäuser im äußersten Zipfel auf Rügen. Sie ist damit mehr oder weniger glücklich und zufrieden. Ab und zu kommt jedoch die Wehmut auf, wenn sie an die alten Zeiten denkt, wo sie noch arbeiten war und was sie während dieser Arbeit als Kriminalkommissarin alles erlebt hat. Und so schaut sie dann auch bei ihren Urlaubern immer ein wenig mehr oder weniger nach dem Rechten. Also sie beobachtet sie nicht, aber sie schaut genauer hin und zieht dann ihre Schlussfolgerungen. Und dann passiert wirklich etwas. Herr Koch, der Ehemann eines Paares welches sich bei ihr eingemietet hat, verschwindet auf einer Wanderung mit seiner Frau spurlos. Besonders daran ist, dass die Ehefrau den Verlust ihres Mannes zwar bemerkt, aber nicht helfen kann - denn sie ist blind. Auf Grund ihrer Instinkte hat sie einige wichtige Details mitbekommen und vermutet dass ihr Ehemann entführt wurde. Nun ist Lilo Gondorf plötzlich selbst mitten im Fall drin. Also sie ermittelt nicht selbst, aber ihre Tochter. Die ist auch Kriminalkommissarin in Stralsund und an dem Fall dran. So kann sie doch einiges mehr erfahren, als die anderen Dorfbewohner. Und sie gibt sich mit den Ergebnissen ihrer Tochter nicht zufrieden, sondern begibt sich mit Unterstützung ihres Nachbarn Oskar selbst auf Spurensuche. Das es dann auch noch einen zweiten Toten gibt und dass die Geschehnisse um das Verschwinden von Herrn Koch weit größere Ausmaße hat, als gedacht und wie die Fälle zusammen gehören, das bekommt alles Lilo Gondorf heraus. Aber man muss schon das Buch selbst lesen, um zu wissen, was alles noch passiert. Dieser Krimi ist einer der ruhigeren Bücher, der fast ohne Action auskommt. Es passiert ja trotzdem viel. Mir haben die Protagonisten - also Lilo und auch ihr Nachbar Oskar unwahrscheinlich gut gefallen. Sie sind mit einer beharrlichen Art und Weise an die Lösung des Falles gegangen - da hat das Lesen Spaß gemacht. Auch die Schlussfolgerungen, die während des Lesens gezogen wurden, waren schlüssig. Dann gibt es so einige Stellen im Buch, wo man beim Lesen viel Spaß hat. Da ist zum Beispiel die Schwärmerei von Lilo zu Konrad, dem verheirateten Pastor. Das ist so schön zu lesen. Der erste Fall von Lilo Gondorf hat mir richtig gut gefallen. Insofern hoffe ich für Frau Gondorf, dass es weitere Fälle geben wird. Ansonsten wäre das Leben für sie nur mit den beiden Ferienhäusern auf die Dauer doch sehr eintönig. Ganz besonders toll fand ich am Anfang den Steckbrief von Lilo - so konnte man sie gleich besser kennenlernen und am Ende das Interview mit ihr. Ich würde auf jeden Fall gerne weitere Fälle von Lilo lesen und kann sie auch jedem nur empfehlen.

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Sanfte Sommer-Krimi-Komödie
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 31.05.2015

Vor einigen Jahren lernte ich Nadja Quint auf einer ihrer ersten Lesungen kennen. Bevor sie Krimis schrieb, veröffentlichte sie Fernsehsketche für eine bekannte Comedy-Serie. Also lag es nahe, dass sie sich dem Genre Krimikomödie widmete. Wie ich finde, ist ihr das wunderbar gelungen: Mit "Halbe Miete" liegt der erste... Vor einigen Jahren lernte ich Nadja Quint auf einer ihrer ersten Lesungen kennen. Bevor sie Krimis schrieb, veröffentlichte sie Fernsehsketche für eine bekannte Comedy-Serie. Also lag es nahe, dass sie sich dem Genre Krimikomödie widmete. Wie ich finde, ist ihr das wunderbar gelungen: Mit "Halbe Miete" liegt der erste Band einer geplanten Reihe vor. Hier geht es nicht um rasende Spannung oder besonders blutige Szenen, aber auch nicht um erzwungene Witzigkeit. Die Geschichte lebt von der Boddenlandschaft auf Rügen und einem bestechenden Figuren-Ensemble. Alles geht ruhig und mit sanftem Humor voran und behält trotzdem die Spannung bei. Der Leser erfährt auch viel über Lilos Privatleben und dem Treiben in ihrer kleinen Bungalow-Anlage. Zum Ende legt das Erzähltempo zu. Es kommt zu unerwarteten Wendungen und einem überraschenden Ende. Ich freue mich auf den zweiten Band um Hauptfigur Lilo Gondorf.

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ruhiger Krimi
von nane 2408 am 06.05.2015

In diesem Buch geht es um die Ex-Polizistin Lilo, die als Vermieterin von Ferienwohnungen auf Rügen Morde aufklärt. Es handelt sich hierbei um einen netten, einfachen Krimi. Nichts blutrünstiges, dass einem den Schlaf rauben könnte. Aber doch spannend erzählt. Alle Charaktere in diesem Buch sind sehr sympathisch beschrieben, man... In diesem Buch geht es um die Ex-Polizistin Lilo, die als Vermieterin von Ferienwohnungen auf Rügen Morde aufklärt. Es handelt sich hierbei um einen netten, einfachen Krimi. Nichts blutrünstiges, dass einem den Schlaf rauben könnte. Aber doch spannend erzählt. Alle Charaktere in diesem Buch sind sehr sympathisch beschrieben, man traut niemandem die Morde zu. Daher ist die Auflösung der Fälle umso überraschender. Gut gelöst finde ich das Aufdröseln der Morde durch die Vernehmungs-protokolle am Schluss. Und das Interview mit Lilo am Ende ist einfach toll, genauso wie ihr Steckbrief am Anfang des Buches. Schön ist auch, dass es eine Karte von Rügen gibt und im Besonderen von Mönchgut, dem Schauplatz des Krimis. Die vielen Beschreibungen der schönen Landschaften von Rügen machen Lust auf Urlaub auf dieser Insel.

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Netter Rügen-Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberberg am 29.09.2015

Lilo Gondorf war früher Polizistin, aber diesen Beruf hat sie nach Heirat und Geburt der Kinder nicht weiterverfolgt. Mittlerweile vermietet sie auf der schönen Insel Rügen Ferienbungalows, die sie auch selbst in Schuß hält. Sie führt ein beschauliches und zufriedenes Leben und unterhält mit dem pensionierten Nachbarn Oskar eine... Lilo Gondorf war früher Polizistin, aber diesen Beruf hat sie nach Heirat und Geburt der Kinder nicht weiterverfolgt. Mittlerweile vermietet sie auf der schönen Insel Rügen Ferienbungalows, die sie auch selbst in Schuß hält. Sie führt ein beschauliches und zufriedenes Leben und unterhält mit dem pensionierten Nachbarn Oskar eine lockere Freundschaft. Eines Tages jedoch geschieht etwas Ungewöhnliches auf der schönen Urlaubsinsel. Ein Urlaubspaar, ein älteres und gut situiertes Ehepaar, das bei Lilo einen Bungalow gemietet hat, bricht zu einer längeren Wanderung auf, von der der Mann nicht mehr zurückkehrt. Er wurde wohl entführt. Leider ist die Ehefrau des Opfers blind und kann daher nur vage Beobachtungen und Vermutungen äußern. Fakt ist jedoch, daß sie einen Schrei hörte, als ihr Mann an den Klippen stand und die Aussicht genoss und sie desweiteren Schleifgeräusche hörte, als wenn ihr Mann verschleppt würde. Von den Klippen gestürzt kann er nicht sein und so muß die Polizei bei den Ermittlungen ihr komplettes Programm starten. Auch Lilos Tochter Verena ist bei den Ermittlungen und so erfährt Lilo von ihr schon einmal als Erste von dem möglichen Verbrechen. Lilos Spürsinn ist geweckt und so beginnt sie gemeinsam mit Nachbar Oskar eigene Nachforschugen anzustellen. Für ein Debut hat mir der Krimi ganz gut gefallen. Die Hauptcharaktere sind durchweg recht sympathisch, bleiben zwar teilweise etwas flach, dafür ist die Inselatmosphäre wunderbar dargestellt und es ist ein beschauliches Lesevergnügen. Die Spannung plätschert teilweise etwas dahin, aber es handelt sich ja auch eher um einen netten Urlaubskrimi. Die Auflösung gegen Ende war für mich manchmal schon ein wenig überkonstruiert, aber alles in allem bin ich gut unterhalten worden und würde jetzt allzu gerne auch Urlaub auf Rügen machen. Ich würde mich auf jeden Fall über eine Fortsetzung und eine 2. Ermittlung mit Lilo Gondorf freuen.

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unterhaltsam, empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 06.09.2015

Auch wenn mir der Titel und das Cover absolut nicht zugesagt haben, bin ich angenehm überrascht worden. Die Geschichte hat mich gleich von Anfang an in den Bann gezogen. Lilo Gendorf, Endfünfzigerin und Expolizistin hat sich nach dem Tod ihres Ehemannes auf die Insel Rügen zurückgezogen und... Auch wenn mir der Titel und das Cover absolut nicht zugesagt haben, bin ich angenehm überrascht worden. Die Geschichte hat mich gleich von Anfang an in den Bann gezogen. Lilo Gendorf, Endfünfzigerin und Expolizistin hat sich nach dem Tod ihres Ehemannes auf die Insel Rügen zurückgezogen und vermietet hier 2 auf ihrem Grundstück befindliche Bungalows. Der Ehemann eines bei ihr eingemieteten Ehepaares wird auf den Klippen entführt, verschwindet spurlos obgleich seine Ehefrau bei dieser Entführung anwesend ist – aber die ist vollkommen blind und kann das Geschehen nur anhand ihrer akustischen Wahrnehmungen schildern. Lösegeldforderungen kommen nicht. Ist er vielleicht schon nicht mehr am Leben? Lilo lässt die Sache nicht auf sich ruhen und ermittelt – gemeinsam mit ihrem pensionierten Nachbarn Oskar auf eigene Faust. Es entspinnt sich eine spannende Ermittlungsarbeit, die nicht immer zum Ziel führt, aber die dadurch die handelnden Personen authentisch , menschlich und liebenswert erscheinen lassen. Sehr gut gelungen empfinde ich auch, wie in der Handlung die nach der Wende sich stark verbreiteten Immobilienbetrügereien, getarnt als Steuersparmodelle, dem Leser hier die Machenschaften erklärt werden. Nadja Quint ist es meiner Meinung nach hervorragend gelungen die Lust, den Frust, die Sorgen und Zwiespälte, die sich in Lilo Gendorf abgespielt haben, sprachlich umzusetzen. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen!

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Amüsant und überraschend
von Sylvia Mangl aus Wien am 20.08.2015

Die verwitwete Lilo Gondorf vermietet seit zwanzig Jahren zwei Ferienwohnungen auf Rügen mit großem Erfolg. Sie vermisst ihren früheren Beruf bei der Polizeí kaum - ihre Tochter Verena arbeitet bei der Kripo und hie und da bekommt sie einiges mit. Doch dann mietet sich das Ehepaar Koch bei Lilo... Die verwitwete Lilo Gondorf vermietet seit zwanzig Jahren zwei Ferienwohnungen auf Rügen mit großem Erfolg. Sie vermisst ihren früheren Beruf bei der Polizeí kaum - ihre Tochter Verena arbeitet bei der Kripo und hie und da bekommt sie einiges mit. Doch dann mietet sich das Ehepaar Koch bei Lilo ein und Werner Koch verschwindet bei einer Wanderung spurlos. Seine Ehefrau behauptet steif und fest, er sei entführt worden - doch Elisabeth Koch ist blind - kann man ihr glauben? Verena Gondolf und ihr Team beginnen zu ermitteln, doch von Werner Koch fehlt jede Spur und es gehen auch keine Lösegeldforderungen ein. Als Lilo erfährt, dass Werner Notar gewesen ist, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln und findet bald heraus, dass Werner Koch vor vielen Jahren in eine Affäre mit ostdeutschen Schrottimmobilien verwickelt war. Hat einer der Geschädigten ihn umgebracht? Die Polizei stellt bald die Ermittlungen ein, weil es weder eine Leiche, noch irgendwelche Verdächtige gibt. Doch Lilo gibt nicht auf. Zusammen mit Elisabeth Koch sucht sie nach dem Verbleib von Werner. "Halbe Miete" ist ein recht flott und vergnüglich zu lesendes Buch. Ich würde es als "Gute-Laune"-Krimi einordnen. Allerdings nichts für Krimi-Rater, denn diese Auflösung war sehr konstruiert und unwahrscheinlich - anderseits, es gibt ja nichts, was es nicht gibt. Jedenfalls war es ein sehr amüsantes Buch, wenn man es nicht allzu ernst nimmt und ich glaube, genauso war es auch gemeint.

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Halbe Miete
von simi159 am 29.06.2015

Lilo Gondorf lebt auf der Insel Rügen. Sie ist Pensionswirtin und vermietet ihre eigenen Ferienhäuser. In einen früheren Leben war sie Kriminalkommissarin, doch jetzt schätz sie die Ruhe und Einsamkeit der Insel. Doch mit der Ruhe ist es für Lilo vorbei, als einer ihrer Feriengäste, Werner Koch bei einer... Lilo Gondorf lebt auf der Insel Rügen. Sie ist Pensionswirtin und vermietet ihre eigenen Ferienhäuser. In einen früheren Leben war sie Kriminalkommissarin, doch jetzt schätz sie die Ruhe und Einsamkeit der Insel. Doch mit der Ruhe ist es für Lilo vorbei, als einer ihrer Feriengäste, Werner Koch bei einer Wanderung verschwindet. Herr ist spurlos verschwunden und seine blinde Ehefrau glaubt, dass er entführt wurde. Die Polizei übernimmt die Ermittlungen, mit dabei ist Lilos Tochter Verena. Doch so rech voran kommt diese nicht, da sich viele Spuren im Sande verlaufen. Lilos Spürsinn ist geweckt, mit ihrem guten Freund und Nachbar Oskar macht sie sich daran den Fall um ihren verschwundenen Feriengast zu lösen. Lebt Werner Koch noch? Wer ist sein Entführer? Und wird es Lilo gelingen den fall zu lösen? Fazit: Lilo Gondorf löst in Miss Marple Manier mit ihrem guten Freund Oskar diesen Fall. Sie stellen die richtigen Fragen und testen nebenbei s manch exotisches Bier, denn Biere sind Oskars Hobby. Beide sind sympathisch und wirken patent. Lilo ist recht neugierig und bekommt durch ihre Schnüffelei und die passenden Fragen dazu, hinter os manches Geheimnis. Für mich waren die Dialoge an manchen Stellen etwas zu unrealistisch. Sie erfährt einfach alles und bekommt viele Details erzählt. Klar sie ist eine ältere, unauffällige Dame. der man vielleicht direkt vertraut.Doch manches Mal waren es mir ein paar Zufälle zu viel. Auch Spannung hat sich für mich nicht so recht aufgebaut. Das Buch war dennoch interessant und ich wollte Wissen, was mit Herrn Koch ist, doch für Spannung fehlten mir ein paar überraschende Wendungen. Rügen und das Leben auf der Insel wird authentisch geschildert. Toll fand ich die Karte am Anfang des Buches, das erleichtert die Orientierung. Lilo undOskar sind nette Ermittler, die bestimmt noch so manchen Fall lösen werden. Ich fand ihren Einstand ganz ok, mehr leider nicht. Von mir gibt es dafür 3,5, aufgerundet 4 STERNE.

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Miss Marple auf nordisch
von c-bird am 14.05.2015

Lilo Gondorf ist eine ehemalige Kriminalkommissarin, die sich auf der Insel Rügen einen Traum verwirklicht hat. Sie ist Pensionswirtin und vermietet mit großem Erfolg zwei Ferienbungalows. Boddenhüsken und Mövennest, beide mit fünf Seesternen ausgezeichnet - der Höchstwertung. Urlauber schätzen hier die Ruhe auf der Insel. Doch mit... Lilo Gondorf ist eine ehemalige Kriminalkommissarin, die sich auf der Insel Rügen einen Traum verwirklicht hat. Sie ist Pensionswirtin und vermietet mit großem Erfolg zwei Ferienbungalows. Boddenhüsken und Mövennest, beide mit fünf Seesternen ausgezeichnet - der Höchstwertung. Urlauber schätzen hier die Ruhe auf der Insel. Doch mit der ist es schnell vorbei. Während einer Wanderung um den Bodden verschwindet plötzlich einer von Lilos Feriengästen. Der Rentner und ehemalige Notar Werner Koch war nur in Begleitung seiner blinden Ehefrau. Diese glaubt fest an eine Entführung, doch die Entführer melden sich nicht. Die Polizei, bei der auch Lilos Tochter Verena arbeitet, tritt in dem Fall auf der Stelle. Deshalb sieht Lilo sich gezwungen gemeinsam mit ihrem pensionierten Nachbar Oskar auf eigene Faust zu ermitteln. Und kommt einem unglaublichen Verbrechen auf die Spur… In bester Miss Marple-Manier ermittelt hier eine Ex-Polizistin gemeinsam mit ihrem Nachbarn Oskar. Die Figuren waren allesamt sympathisch und wirkten auf mich authentisch. Besonders Oskar, dessen Hobby das Trinken edler Biersorten ist, war mir richtig ans Herz gewachsen. Lilo hingegen ist eine sehr neugierige Frau, die gerne mal die Autos und Wohnung der Feriengäste inspiziert. Doch gerade Lilos Neugier ist es, die das Ganze vorantreibt. Auch wenn man noch nie auf Rügen gewesen ist, so kann man sich aufgrund der Beschreibungen ein sehr gutes Bild von der Landschaft machen. Auch die Kartenskizze am Anfang des Buches fand ich sehr hilfreich zur Orientierung. Der Erzählstil von Nadja Quint hat mir gut gefallen. Das Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen, da es sich sehr gut und flüssig lesen lässt. Zugegeben: es hätte etwas spannender sein können. Der Anfang ist recht zäh und verliert sich oftmals in der Beschreibung diverser Haushaltstätigkeiten Lilos. Doch das Ende versöhnt dann mit einer Überraschung. Insgesamt ein unterhaltsamer Krimi, der ohne viel Blutvergießen auskommt. Eine ideale Urlaubslektüre, nicht nur für Rügen!

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Einmal Polizist - immer Polizist!
von einer Kundin/einem Kunden am 20.04.2015

Heute vermietet Lilo Gondorf Ferienbungalows auf der schönen Ostseeinsel Rügen, aber früher war sie bei der Polizei. Doch irgendwie scheint sie ihr alter Beruf ein wenig zu verfolgen, als plötzlich Werner Koch, pensionierter Notar und einer ihrer aktuellen Kurgästen, entführt worden zu sein scheint und die einzige Zeugin des... Heute vermietet Lilo Gondorf Ferienbungalows auf der schönen Ostseeinsel Rügen, aber früher war sie bei der Polizei. Doch irgendwie scheint sie ihr alter Beruf ein wenig zu verfolgen, als plötzlich Werner Koch, pensionierter Notar und einer ihrer aktuellen Kurgästen, entführt worden zu sein scheint und die einzige Zeugin des Geschehens seine blinde Ehefrau ist. Ein Glück, dass Lilos Tochter Verena in die beruflichen Fußspuren ihrer Mutter getreten ist und sich um die Ermittlungen kümmert – ein entscheidender Vorteil für Lilo, damit sie zusätzlich ganz eigene Untersuchungen anstellen kann, um der Kripo ein bisschen unter die Arme zu greifen und dem mysteriösen Verschwinden von Herrn Koch auf die Spur zu kommen... Mit insgesamt 17 Kapiteln auf etwas über 300 Seiten hat „Halbe Miete“ eine wirklich angenehme Kapitellänge. Auch der flüssige Schreibstil insgesamt und die teilweise sehr schön bildliche, dabei jedoch niemals gekünstelt wirkende Umschreibung der Landschaften, sowie der gesamte Erzählstil selbst haben einen positiven Eindruck bei mir hinterlassen. Ich habe Lilo als eine sehr sympathische Protagonistin gesehen, die sich zwar irgendwo in die Ermittlungen der Polizei eingemischt hat, deren Art ich dabei aber keineswegs als nervig und übertrieben empfunden habe. Es hat wirklich Spaß gemacht, sie durch die Geschichte bis zur Auflösung des Falles zu begleiten. Im Übrigen besticht dieses Buch an sich mit seiner Liebe zum Detail: nicht nur befindet sich im vorderen Buchdeckel ein informativer Steckbrief der Hauptfigur Lilo Gondorf, der Geschichte wird zusätzlich noch eine Karte der Region Rügens, in der der Roman spielt, vorangestellt und am Ende findet sich schließlich noch ein Interview mit Lilo – tolle Ideen für kleine Extras! Fazit: ein wirklich schön geschriebener und unterhaltsamer Wohlfühl-Krimi, der sich bestimmt super als Urlaubslektüre (auch außerhalb Rügens) eignet!

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Miss Marple auf Rügen
von Hope22 am 20.04.2015

Ex-Polizistin Lilo Gondorf vermietet in Groß Zicker Ferienbungalows – und das mit großem Erfolg. Schließlich kann sie seit Jahren die Höchstwertung – Fünf Seesterne, verliehen von der Kurverwaltung Rügen – halten. Doch dann wird Lilos Gast Werner Koch, ein pensionierter Notar, bei einer Wanderung um den Bodden entführt. Die... Ex-Polizistin Lilo Gondorf vermietet in Groß Zicker Ferienbungalows – und das mit großem Erfolg. Schließlich kann sie seit Jahren die Höchstwertung – Fünf Seesterne, verliehen von der Kurverwaltung Rügen – halten. Doch dann wird Lilos Gast Werner Koch, ein pensionierter Notar, bei einer Wanderung um den Bodden entführt. Die einzige Zeugin: seine blinde Ehefrau. Das macht Lilo ganz schön zu schaffen – und weckt in ihr die Sehnsucht nach dem alten Beruf. Und da die Polizei, unter anderem Lilos Tochter Verena von der Kripo Stralsund, auf der Stelle tritt, muss Lilo wohl oder übel selbst ermitteln. Gemeinsam mit ihrem Nachbarn Oskar kommt sie dem entführten Notar auf die Spur – und einem handfesten Verbrechen … Lilo ist eine gut gelaunte Dame Ende fünfzig. Um ihre Ferienbungalows und die zugehörige Grünanlage kümmert sie sich mit liebevoller Hingabe. Ursprünglich wollte sie wieder in den Polizeidienst zurück, doch ein Schicksalsschlag zwang sie dazu, ihr Leben neu zu ordnen. Inzwischen ist sie auf Rügen heimisch geworden und genießt ihr Leben. Zu ihrem Nachbar Oskar hat sie ein freundschaftliches Verhältnis und so treffen sie sich öfter auf einen Plausch oder gemeinsame Unternehmungen. Als nun Lilos Gast, Werner Koch, bei einer Wanderung entführt wird, nimmt ihre Tochter Verena die Ermittlungen auf. In Lilo kommt die frühere Polizistin durch und so ermittelt sie ein wenig auf eigene Faust. Mich hat der Krimi ein wenig an Miss Marple erinnert. Dies soll keine Abwertung sein, denn der Krimi hat mich gut unterhalten. Jedoch erinnert mich so einiges an die rüstige alte Miss. Der Aufbau des Krimis hat mir gut gefallen. Alle Protagonisten wurden liebevoll charakterisiert und mein Kopfkino erhielt so genügend Futter. Auch die Umgebung und Lilos Alltag wurde genau beschrieben, so dass ich quasi mit auf der Insel war. Der Fall an sich war spannend und gut durchdacht. Die Autorin versteht es, die Spannung zu behalten und den Leser in die Irre zu leiten. Gut gefallen hat mir auch, dass es am Anfang des Buches ein Steckbrief von Lilo und am Ende sogar noch ein Interview mit ihr gab. Fand ich eine schöne Idee. Ebenfalls ist eine Karte dabei, so dass man die Wege genau nachvollziehen kann. Insgesamt spürte ich während des gesamten Krimis, mit wie viel Herzblut er geschrieben wurde. Ob es nun die einzelnen Personen, die Insel oder der humorige Schreibstil war……..es passte einfach. Darum bin ich schon gespannt auf Miss Marples…..äh Lilo Gondorfs neuen Fall. ;-)

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Miss Marple auf Rügen
von Hope am 20.04.2015

Ex-Polizistin Lilo Gondorf vermietet in Groß Zicker Ferienbungalows – und das mit großem Erfolg. Schließlich kann sie seit Jahren die Höchstwertung – Fünf Seesterne, verliehen von der Kurverwaltung Rügen – halten. Doch dann wird Lilos Gast Werner Koch, ein pensionierter Notar, bei einer Wanderung um den Bodden entführt. Die... Ex-Polizistin Lilo Gondorf vermietet in Groß Zicker Ferienbungalows – und das mit großem Erfolg. Schließlich kann sie seit Jahren die Höchstwertung – Fünf Seesterne, verliehen von der Kurverwaltung Rügen – halten. Doch dann wird Lilos Gast Werner Koch, ein pensionierter Notar, bei einer Wanderung um den Bodden entführt. Die einzige Zeugin: seine blinde Ehefrau. Das macht Lilo ganz schön zu schaffen – und weckt in ihr die Sehnsucht nach dem alten Beruf. Und da die Polizei, unter anderem Lilos Tochter Verena von der Kripo Stralsund, auf der Stelle tritt, muss Lilo wohl oder übel selbst ermitteln. Gemeinsam mit ihrem Nachbarn Oskar kommt sie dem entführten Notar auf die Spur – und einem handfesten Verbrechen … Lilo ist eine gutgelaunte Dame Ende fünfzig. Um ihre Ferienbungalows und die zugehörige Grünanlage kümmert sie sich mit liebevoller Hingabe. Ursprünglich wollte sie wieder in den Polizeidienst zurück, doch ein Schicksalsschlag zwang sie dazu, ihr Leben neu zu ordnen. Inzwischen ist sie auf Rügen heimisch geworden und genießt ihr Leben. Zu ihrem Nachbar Oskar hat sie ein freundschaftliches Verhältnis und so treffen sie sich öfter auf einen Plausch oder gemeinsame Unternehmungen. Als nun Lilos Gast, Werner Koch, bei einer Wanderung entführt wird, nimmt ihre Tochter Verena die Ermittlungen auf. In Lilo kommt die frühere Polizistin durch und so ermittelt sie ein wenig auf eigene Faust. Mich hat der Krimi ein wenig an Miss Marple erinnert. Dies soll keine Abwertung sein, denn der Krimi hat mich gut unterhalten. Jedoch erinnert mich so einiges an die rüstige alte Miss. Der Aufbau des Krimis hat mir gut gefallen. Alle Protagonisten wurden liebevoll charakterisiert und mein Kopfkino erhielt so genügend Futter. Auch die Umgebung und Lilos Alltag wurde genau beschrieben, so dass ich quasi mit auf der Insel war. Der Fall an sich war spannend und gut durchdacht. Die Autorin versteht es, die Spannung zu behalten und den Leser in die Irre zu leiten. Gut gefallen hat mir auch, dass es am Anfang des Buches ein Steckbrief von Lilo und am Ende sogar noch ein Interview mit ihr gab. Fand ich eine schöne Idee. Ebenfalls ist eine Karte dabei, so dass man die Wege genau nachvollziehen kann. Insgesamt spürte ich während des gesamten Krimis, mit wie viel Herzblut er geschrieben wurde. Ob es nun die einzelnen Personen, die Insel oder der humorige Schreibstil war……..es passte einfach. Darum bin ich schon gespannt auf Miss Marpels…..äh Lilo Gondorfs neuen Fall. ;-)

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Halbe Miete
von anyways am 04.05.2016

Lieselotte Gondorf hat sich nach einem schweren Schicksalsschlag einen Traum erfüllt. Ihrer Heimat Bielefeld hat sie den Rücken gekehrt um auf Rügen einen Neuanfang zu starten. Jetzt lebt sie seit vielen Jahren in Groß Zicker und vermietet zwei kleine Ferienbungalows. Im Frühjahr bucht das Ehepaar Koch aus Berlin für... Lieselotte Gondorf hat sich nach einem schweren Schicksalsschlag einen Traum erfüllt. Ihrer Heimat Bielefeld hat sie den Rücken gekehrt um auf Rügen einen Neuanfang zu starten. Jetzt lebt sie seit vielen Jahren in Groß Zicker und vermietet zwei kleine Ferienbungalows. Im Frühjahr bucht das Ehepaar Koch aus Berlin für 15 Tage eine dieser Unterkünfte. Am nächsten Morgen begibt sich das Ehepaar auf eine ausgedehnte Wanderung entlang des Steilufers, einige Stunden später bekommt Lilo Besuch von Ihrer Tochter. Diese ist aber nicht auf einen Schwatz vorbeigekommen, sondern in ihrer beruflichen Funktion als Kripobeamtin. Ein wenig pikiert ist sie schon, ob der etwas rüde anmutenden Nachfrage nach den derzeitigen Urlaubsgästen. Erst als ihre Tochter ihr den Sachverhalt ein wenig skizziert, lässt die Verwunderung teilweise nach. Man hat die Frau am Steilufer gefunden, diese sagt aus, dass ihr Mann gekidnappt wurde, vom Steilufer aus. Aber ist so was möglich? Erschwerend kommt noch dazu, dass die Urlauberin blind ist. Auch Liselottes kriminalistisches Gespür meldet sich, war sie doch selbst vor vielen Jahren Kommissarin, zwar nur ein Jahr, aber das reicht um ein klein wenig Detektiv zu spielen, vor allem wenn man so einen toughen Nachbarn zum Freund hat. Gemeinsam mit Oskar beginnt sie die Ermittlungen. Ich habe einige Zeit überlegen müssen, wie ich dieses Buch beurteilen soll. Wenn das mysteriöse Verschwinden des Feriengastes nicht auf den ersten Seiten thematisiert werden würde, hätte ich unter Umständen gar nicht auf einen Kriminalroman getippt. In den ersten zwei Dritteln des Buches ging es oft um die Landschaft Rügens, die Bewohner des Örtchens und ihre Eigenarten, etwas plattdütschen Dialekt und Lilos Feriendomizil. Von viel Perfektionismus war die Rede, obwohl sich die Protagonistin selbst nicht als perfekt ansieht, und alle Aufgaben, insbesondere der Gartenarbeit, eher lustlos erledigt. Beim eigentlichen Fall versucht die Autorin dann den Leser auf einige falsche Fährten zu locken, dies gelingt meiner Meinung nach nicht gut. Aus dem Ansatz hätte mehr werden können, denn die Lösung des Falles ist dann für mich zu konstruiert und willkürlich. Täter werden präsentiert die im Laufe der Geschichte eher Randfiguren sind, dafür werden potenzielle Verdächtige zu lange „unter die Lupe“ genommen, das hat mir etwas die Leselaune verdorben. Alles in allem ist dieses Buch aber durchaus lesenswert, schildert es doch die Lebensart meiner Heimat und beleuchtet viele schöne Ecken. Rügen ist immer eine Reise wert, ob literarisch oder touristisch.

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Halbe Miete
von Herbert Mangl aus Wien am 22.01.2016

Nach dem Tod ihres Mannes vor 20 Jahren hat sich Lilo Gondorf auf Rügen angesiedelt und vermietet seither zwei Ferienwohnungen in Groß Zicker. Sie hat keine Affäre mit ihrem Nachbarn Oskar, dem Biergourmet, sie ist aber heimlich verliebt in den Pastor Konrad um dessentwillen sie seit einiger Zeit mit... Nach dem Tod ihres Mannes vor 20 Jahren hat sich Lilo Gondorf auf Rügen angesiedelt und vermietet seither zwei Ferienwohnungen in Groß Zicker. Sie hat keine Affäre mit ihrem Nachbarn Oskar, dem Biergourmet, sie ist aber heimlich verliebt in den Pastor Konrad um dessentwillen sie seit einiger Zeit mit Oskar zum Square Dance geht. Im Großen und Ganzen hat sie ihr Leben nett und beschaulich eingerichtet. Doch dann mietet sich das Ehepaar Koch in einem ihrer Bungalows ein und Werner Koch wird bei einer Wanderung mit seiner Frau Elisabeth entführt. Zuerst glaubt man Elisabeth nicht - sie ist blind und hat den Vorgang nur aus einiger Entfernung gehört. Doch man findet schließlich Spuren und es finden sich Zeugen, aber man findet keine Spur von Werner Koch und es wird auch keine Lösegeldforderung gestellt. Lilo, die selbst einst Polizistin war, und deren Tochter nun diesen Fall bearbeitet, beginnt eigene Nachforschungen anzustellen und entdeckt, dass Werner Koch Notar war und vor Jahren in dunkle Geschäfte mit Schrottimmobilien verwickelt war. Ein Racheakt von geprellten Wohnungskäufern? Ich habe dieses Buch mit einigem Vergnügen gelesen, eine leichte Sommerlektüre, die mich ein wenig neugierig auf die Insel Rügen macht und auch ein wenig nachdenklich im Hinblick auf die Sache mit den Schrottimmobilien, die es ja tatsächlich gegeben haben soll. Der Rest war ein bißchen, aber erträglich konstruiert und man hatte immer den Eindruck eines kleinen Augenzwinkerns dabei.

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Unterhaltsamer Kriminalroman von der Insel Rügen
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 12.08.2015

Lilo Gondorf war selbst einmal, wenn auch nur kurz, bei der Kriminalpolizei. Heute lebt sie auf der Insel Rügen und vermietet erfolgreich Ferienbungalows und ihre Tochter ist Kriminalkommissarin im nahen Stralsund. Ihre neuen Gäste sind ein älteres sympathisches Ehepaar aus Berlin, Werner und dessen seit Kindheit blinde Frau Elisabeth.... Lilo Gondorf war selbst einmal, wenn auch nur kurz, bei der Kriminalpolizei. Heute lebt sie auf der Insel Rügen und vermietet erfolgreich Ferienbungalows und ihre Tochter ist Kriminalkommissarin im nahen Stralsund. Ihre neuen Gäste sind ein älteres sympathisches Ehepaar aus Berlin, Werner und dessen seit Kindheit blinde Frau Elisabeth. Schon auf ihrer ersten Wanderung verschwindet Werner und seine Frau ist davon überzeugt, dass er entführt wurde. Elisabeth bittet Lilo nach Berlin und auch Lilos Nachbar, der pensionierte Internist Oskar, hilft bei den „Ermittlungen“. Und doch wirkt das Buch eher wie ein Roman mit wunderbarem Lokalkolorit dieser schönen Insel. Der eigentliche Kriminalfall wird erst im letzten Drittel des Buches wirklich interessant. Trotzdem bietet das Buch nette Unterhaltung durch seine Personen und Beschreibungen, auch wenn es einige Längen hatte und manches arg konstruiert wirkte.

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Halbe Miete
von raschke64 aus Dresden am 21.07.2015

Lilo lebt auf Rügen und vermietet dort 2 Ferienhäuser. Sie hat damit und mit dem Grundstück mehr als genug zu tun. Vor mehr als 30 Jahren hat sie mal 1 Jahr lang als Polizistin gearbeitet. Als einer ihrer Urlaub bei einer Klippenwanderung verschwindet, ermittelt ihre Tochter, die Polizistin in... Lilo lebt auf Rügen und vermietet dort 2 Ferienhäuser. Sie hat damit und mit dem Grundstück mehr als genug zu tun. Vor mehr als 30 Jahren hat sie mal 1 Jahr lang als Polizistin gearbeitet. Als einer ihrer Urlaub bei einer Klippenwanderung verschwindet, ermittelt ihre Tochter, die Polizistin in Stralsund ist. Doch die Polizei kommt nicht wirklich weiter und so beginnt Lilo zusammen mit ihrem Nachbarn, selbst zu ermitteln. Insgesamt hat mich das Buch eher enttäuscht. Nach ein paar Seiten hatte ich das Gefühl, irgendwie kenne ich das alles – den Aufbau, die Personen, die Eigenarten. Bis mir einfiel. Das klingt alles nach „Pippa Bolle“ – nur muss ich zugeben, dass mir das Original weit besser gefällt. Hier erschien mir vieles nicht wirklich logisch. Die Polizei ermittelt, kommt aber relativ wenig vor. Während Lilo erst mal quasi jeden verdächtigt, obwohl es gar keine Gründe für einen Verdacht gibt. Jedenfalls überzeugten mich die aufgeschriebenen Gründe nicht. Ich hatte das Gefühl, damit sollte Spannung erzeugt werden. Für mich kam aber im gesamten Buch überhaupt keine Spannung auf. Einige Personen wurden so plötzlich und für mich unrealistisch eingefügt. Überzeugt haben mich eigentlich nur die Landschafts- bzw. Ortsbeschreibungen, die stimmig waren. Allerdings auch sehr ausführlich. Aber vermutlich wäre sonst die Handlung und das Buch noch dünner geworden. Gut war, dass das Buch vom Stil her flüssig zu lesen ist. Alles in allem – nette Sommerunterhaltung, mehr aber auch nicht. Eine Fortsetzung werde ich aber eher nicht lesen.

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Schöne Inselatmosphäre, Figuren und Handlung aber noch zu schwach
von roterrabe am 13.06.2015

Der Anfang dieses Insel-Krimis liest sich gut und macht neugierig. Lilo Gondorf ist Pensionswirtin auf Rügen und vermietet zwei Ferienbungalows. Eigentlich wäre sie lieber wieder zur Polizei zurück gegangen, wo sie immerhin ein Jahr war, aber nach der Geburt ihrer drei Kinder und dem Tod ihres Mannes war sie... Der Anfang dieses Insel-Krimis liest sich gut und macht neugierig. Lilo Gondorf ist Pensionswirtin auf Rügen und vermietet zwei Ferienbungalows. Eigentlich wäre sie lieber wieder zur Polizei zurück gegangen, wo sie immerhin ein Jahr war, aber nach der Geburt ihrer drei Kinder und dem Tod ihres Mannes war sie zu alt. Jetzt muss sie die verhasste Hausarbeit also nicht nur in ihrem eigenen Haus erledigen, sondern auch noch die beiden Ferienbungalows putzen. Und weil zur Ferienanlage ein großer Garten gehört, ist auch Unkrautjäten und Rasenmähen Pflicht, wenn sie die Bestbewertung der Kurverwaltung weiterhin erhalten will. Als einer ihrer Feriengäste, Notar Werner Koch, bei einem Ausflug entführt wird und die blinde Ehefrau Elisabeth Koch hilflos daneben steht, übernimmt Lilos Tochter, Verena Gondorf, die Ermittlungen. "Halbe Miete" von Nadja Quint ist der erste Band einer Inselkrimi-Serie mit Lilo Gondorf, in der Lilo gemeinsam mit ihrem Nachbarn Oskar Zillmann, einem pensionierten Internisten, die Hauptfiguren darstellen. Nach dem Lesen dieses Buches bin ich doch sehr neugierig, wie es mit Lilo und vor allem Oskar weiter geht. "Halbe Miete" lässt nämlich noch sehr viel Raum für die weitere Entwicklung der Figuren. Die handelnden Personen bleiben auch am Ende des Buches eher schwach. Am meisten überzeugt hat mich Oskar, der eher vernünftig dargestellt wurde, aber durch seine Verliebtheit in Lilo, diese bei ihren Nachforschungen unterstützt hat. Lilo hingegen wirkte auf mich ein wenig naiv und unnahbar. Sie hat ständig irgendwelche Gedanken gehabt, es gab Andeutungen, aber nichts Konkretes, so dass der Leser immer im Dunkeln blieb. Ein Miträtseln war kaum möglich. Der Mittelteil war langatmig. War ich am Anfang noch sehr neugierig, musste ich mich dann zwingen, weiterzulesen. Einige Passagen fand ich ganz unnötig, bspw. Lilos erste Reise nach Berlin, weil einfach nichts passiert ist. Erst zum Ende wurde es wieder spannender. Leider konnte mich aber, trotz der erwachten Spannung am Ende, die Geschichte nicht so ganz überzeugen. Die Auflösung des Falles geschah dann sehr überstürzt, der Leser wurde in Lilos Gedanken kaum einbezogen oder diese waren nicht nachvollziehbar. Mir hat es auch nicht gefallen, dass Lilo und Oskar am Ende von allen sehr "in dem Himmel gehoben" und mit Lob und Bewunderung überhäuft wurden. Aus den Vernehmungsprotokollen der drei Verhafteten erfährt man die Sicht dieser Personen, bei der der Leser dann endlich mal etwas mehr erfährt. Und Lilos konfuse und teilweise an den Haaren herbeigezogenen Gedankengänge und Schlussfolgerungen erzählen die handelnden Personen dann der Wirtin Ramona. Dadurch wird dann quasi auch nebenbei der Leser aufgeklärt. Was mir gefallen hat, war die Inselatmosphäre, die in dem Buch doch gut geschildert wurde. Auch das Leben in Groß Zicker und der Umgebung war schön zu lesen. Die Square-Dance-Tanzabende mit Pastor Konrad, für dessen tiefe Bassstimme Lilo heimlich schwärmt. Weil ich wissen möchte, wie es zwischen Lilo und Oskar weitergeht und wie sich die Figuren weiterentwickeln, und mir außerdem die Inselatmosphäre gut gefällt, vergebe ich trotz der vielen Kritik gute drei Sterne.

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Figuren und Handlung eher schwach, schöne Inselatmosphäre
von roter*rabe am 13.06.2015

Der Anfang dieses Insel-Krimis liest sich gut und macht neugierig. Lilo Gondorf ist Pensionswirtin auf Rügen und vermietet zwei Ferienbungalows. Eigentlich wäre sie lieber wieder zur Polizei zurück gegangen, wo sie immerhin ein Jahr war, aber nach der Geburt ihrer drei Kinder und dem Tod ihres Mannes war sie... Der Anfang dieses Insel-Krimis liest sich gut und macht neugierig. Lilo Gondorf ist Pensionswirtin auf Rügen und vermietet zwei Ferienbungalows. Eigentlich wäre sie lieber wieder zur Polizei zurück gegangen, wo sie immerhin ein Jahr war, aber nach der Geburt ihrer drei Kinder und dem Tod ihres Mannes war sie zu alt. Jetzt muss sie die verhasste Hausarbeit also nicht nur in ihrem eigenen Haus erledigen, sondern auch noch die beiden Ferienbungalows putzen. Und weil zur Ferienanlage ein großer Garten gehört, ist auch Unkrautjäten und Rasenmähen Pflicht, wenn sie die Bestbewertung der Kurverwaltung weiterhin erhalten will. Als einer ihrer Feriengäste, Notar Werner Koch, bei einem Ausflug entführt wird und die blinde Ehefrau Elisabeth Koch hilflos daneben steht, übernimmt Lilos Tochter, Verena Gondorf, die Ermittlungen. "Halbe Miete" von Nadja Quint ist der erste Band einer Inselkrimi-Serie mit Lilo Gondorf, in der Lilo gemeinsam mit ihrem Nachbarn Oskar Zillmann, einem pensionierten Internisten, die Hauptfiguren darstellen. Nach dem Lesen dieses Buches bin ich doch sehr neugierig, wie es mit Lilo und vor allem Oskar weiter geht. "Halbe Miete" lässt nämlich noch sehr viel Raum für die weitere Entwicklung der Figuren. Die handelnden Personen bleiben auch am Ende des Buches eher schwach. Am meisten überzeugt hat mich Oskar, der eher vernünftig dargestellt wurde, aber durch seine Verliebtheit in Lilo, diese bei ihren Nachforschungen unterstützt hat. Lilo hingegen wirkte auf mich ein wenig naiv und unnahbar. Sie hat ständig irgendwelche Gedanken gehabt, es gab Andeutungen, aber nichts Konkretes, so dass der Leser immer im Dunkeln blieb. Ein Miträtseln war kaum möglich. Der Mittelteil war langatmig. War ich am Anfang noch sehr neugierig, musste ich mich dann zwingen, weiterzulesen. Einige Passagen fand ich ganz unnötig, bspw. Lilos erste Reise nach Berlin, weil einfach nichts passiert ist. Erst zum Ende wurde es wieder spannender. Leider konnte mich aber, trotz der erwachten Spannung am Ende, die Geschichte nicht so ganz überzeugen. Die Auflösung des Falles geschah dann sehr überstürzt, der Leser wurde in Lilos Gedanken kaum einbezogen oder diese waren nicht nachvollziehbar. Mir hat es auch nicht gefallen, dass Lilo und Oskar am Ende von allen sehr "in dem Himmel gehoben" und mit Lob und Bewunderung überhäuft wurden. Aus den Vernehmungsprotokollen der drei Verhafteten erfährt man die Sicht dieser Personen, bei der der Leser dann endlich mal etwas mehr erfährt. Und Lilos konfuse und teilweise an den Haaren herbeigezogenen Gedankengänge und Schlussfolgerungen erzählen die handelnden Personen dann der Wirtin Ramona. Dadurch wird dann quasi auch nebenbei der Leser aufgeklärt. Was mir gefallen hat, war die Inselatmosphäre, die in dem Buch doch gut geschildert wurde. Auch das Leben in Groß Zicker und der Umgebung war schön zu lesen. Die Square-Dance-Tanzabende mit Pastor Konrad, für dessen tiefe Bassstimme Lilo heimlich schwärmt. Weil ich wissen möchte, wie es zwischen Lilo und Oskar weitergeht und wie sich die Figuren weiterentwickeln, und mir außerdem die Inselatmosphäre gut gefällt, vergebe ich trotz der vielen Kritik gute drei Sterne.

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