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Hamburg Rain 2084. Zerfall

Dystopie

(4)
Eine Stadt im ewigen Regen. Eine Stadt mit hierarchisch gegliederten Ebenen. Eine Welt voller Geheimnisse, Träume und Verbrechen: Hamburg Rain 2084 - Die grösste dystopische Science Fiction eBook-Serie des 21. Jahrhunderts von Herausgeber Rainer Wekwerth!
Was zuerst nach einem banalen Energiebdiebstahl aussieht, entpuppt sich zu einem perfiden Plan ganz Hamburg für immer in Dunkelheit versinken zu lassen. Der Bürgermeister befiehlt dem Elektriker Robert und dem gebietskundigen Boten Sebastian in die tiefsten Schichten der Stadt hinabzusteigen um die drohende Katastrophe abzuwenden. Mehr als hundert Meter tief unter der Erdoberfläche geraten die beiden in die Hände der gefürchteten Bande Mara Trucha. Bald wird ihnen klar, welch tödliches Ausmass der Plan der mafiösen Bande verfolgt: die ganze Stadt in Dunkelheit zu stürzen und in ihre Gewalt zu bringen. Gelingt es den beiden, das grauenvolle Unheil von Hamburg abzuwenden?
Hamburg Rain - das spannende Future Fiction eSerial in sechs Bänden: V2, Sundown, Rehab, Zerfall, Risse im Fundament, Die Seuche. Alle Bände sind unabhängig voneinander und in beliebiger Reihenfolge lesbar.
Portrait
Thomas Zeller, 1975 in Kasachstan geboren und dort aufgewachsen. Abschluss im Fach Gerätebau an einer russischen Universität im Jahre 1997. Seit 2007 lebt er zusammen mit seiner Frau und einem kleinen Sohn in der Schweiz, wo er als Softwareentwickler an komplexen Algorithmen herumfeilt. Nach einem Kurs für kreatives Schreiben vor einigen Jahren hat er Erzählen als Passion entdeckt und seitdem sind Geschichten nicht mehr aus seinem Kopf wegzudenken - Geschichten, in denen sein ingenieurwissenschaftlicher Hintergrund zum Tragen kommt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Herausgeber Rainer Wekwerth
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 200, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.11.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783426437506
Verlag Knaur eBook
eBook (ePUB)
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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Es geht tiefer und tiefer hinab in die Ebenen
von Sandra Budde von BuchZeiten aus Neuss am 09.12.2015

Inhalt: „Zerfall“ ist ein weiterer Teil der Reihe „Hamburg Rain 2084“ – es ist ein eigenständiger Roman und unabhängig von den anderen Teilen! Strom ist kostspielig. Und je tiefer man in die Ebenen unter der Stadt kommt, desto instabiler und auch weniger vorhanden ist er. Kein Wunder also, dass bei einer... Inhalt: „Zerfall“ ist ein weiterer Teil der Reihe „Hamburg Rain 2084“ – es ist ein eigenständiger Roman und unabhängig von den anderen Teilen! Strom ist kostspielig. Und je tiefer man in die Ebenen unter der Stadt kommt, desto instabiler und auch weniger vorhanden ist er. Kein Wunder also, dass bei einer Routineüberprüfung festgestellt wird, dass scheinbar illegal Strom abgezweigt wird. Als Robert dies anzeigt, wird er vom Bürgermeister Van Dycken gezwungen, der Sache auf den Grund zu gehen. Gemeinsam mit dem Postboten Sebastian macht er sich gezwungener Maßen auf den Weg in die Tiefe. Doch der Weg führt tiefer und tiefer. In Regionen, in die keiner freiwillig eintaucht. Und wenn doch scheint es ein Weg ohne Wiederkehr, denn dort herrschen die Mara Trucha. Doch unverrichteter Dinge zurück zu kehren ist auch keine Option. Und so wagen sie das Abenteuer und hoffen, dafür nicht mit ihrem Leben zahlen zu müssen. Was sich dann nach und nach offenbart ist mehr, als sie jemals wissen wollten. Und schnell wird klar, einen Rückweg wird es nicht geben. Allein am Leben zu bleiben scheint fast unmöglich. Meine Meinung: Ohja, auch ganz klar wieder ein sehr spannender Teil der Reihe. Leider hier und da auch wieder recht Technik-lastig. Doch mit ein bisschen Wollen kommt man auch über diese Passagen hinüber, zumal der Autor es geschickt in Unterhaltungen einbaut, manche Dinge näher zu erklären, die mir zumindest überhaupt nichts sagten. Dadurch hat man zumindest nicht das Gefühl, gar nicht mehr folgen zu können. Mir gefiel das sehr gut, denn es war sozusagen eine lehrreiche Erfahrung, interessant verpackt. Ich finde es sehr spannend zu erleben, dass Fantasie grenzenlos ist. Wie man immer tiefer und tiefer hier in die Ebenen gelangt und scheinbar nie ein Ende zu finden ist. Dass die Gestalten immer dunkler werden, je tiefer es geht, war ja klar. Aber wie abwechslungsreich man auch dies gestalten kann, finde ich schon sehr gekonnt. Und schön auch zu erleben, dass es selbst im dunkelsten Loch immer noch ein Licht zu geben scheint. Und so treffen wir bei den finsteren Gestalten tatsächlich auch den ein oder anderen, dem man den Weg nach oben gönnen würde. Die Pläne, die die Mara Trucha verfolgen sind wirklich mitreißend und man ist so gespannt, ob sie zum Ziel gelangen, oder ob das „Gute“ doch siegen wird, dass man das Buch gar nicht wieder aus der Hand legen mag. Ich muss jedoch sagen, dass mir an ein, zwei Stellen das Ende dann doch zu offen war, zu viel der Fantasie überlassen, auch wenn es bei manchen Fäden schon ein konkreter Abschluss erzählt wurde. Dennoch fühlte es sich für mich ein bisschen an, als würde hier ein zweiter Teil folgen können .. man ließ Türen geöffnet. Das kann man mögen, ich mag es nicht so ganz. Dennoch war es für mich nicht offen genug, um dafür die Wertung herabsetzen zu wollen. Fazit: Auch dieser Teil überzeugt durch einen mitreißenden Schreibstil. Auch wenn hier Fachwissen wieder etwas dominant ist, so vermittelt der Autor dies aber in lockeren Erklärungen in Dialogen, so dass man zu keiner Zeit das Gefühl hat, nicht mehr folgen zu können. Das gefiel mir mit am besten an diesem Teil. Aber auch die Fantasie über die Gestalten dieser so tief unter der Erde liegenden Ebenen war einfach genial. Auch dieser Teil ist unabhängig von den restlichen lesbar und ich kann ihn nur empfehlen!

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Das beste Buch bisher! Spannend, unterhaltsam und sehr gut geschrieben!
von TinyHedgehog am 25.11.2015

~ Meine Meinung ~ In ?Zerfall? begleitet der Leser Robert Montero, einen Elektriker auf den höheren Ebenen, bei seiner unglaublichen und gefährlichen Reise in die Tiefen des futuristisch-fiktiven Hamburgs. Die Geschichte bietet viele actionreiche und nervenaufreibende Momente, die zu der Spannung des Buches beitragen. Gespannt habe ich Monteros und Torms... ~ Meine Meinung ~ In ?Zerfall? begleitet der Leser Robert Montero, einen Elektriker auf den höheren Ebenen, bei seiner unglaublichen und gefährlichen Reise in die Tiefen des futuristisch-fiktiven Hamburgs. Die Geschichte bietet viele actionreiche und nervenaufreibende Momente, die zu der Spannung des Buches beitragen. Gespannt habe ich Monteros und Torms Reise in die unteren Ebenen des Molochs verfolgt und gerätselt, was es mit dem mysteriösen Stromkabel auf sich hat. Thomas Zeller konnte mich das ganze Buch über packen und überzeugt mich mit einer unterhaltsamen, abwechslungsreichen und spannungsgeladenen Handlung. Auch die Protagonisten sind gut beschrieben, sodass ich mir sie lebhaft vorstellen konnte. Die Gedanken und Gefühle der Charaktere waren authentisch beschrieben und schafften es, sie glaubhaft darzustellen. Thomas Zeller widmet jedem seiner Protagonisten genug Zeit, damit man als Leser mit ihnen vertraut wird und sie in der Welt der ?Hamburg Rain 2084?-Serie einordnen zu können. Gerade bei den Gangs, auf die Montero und Torm bei ihrem Abstieg treffen, werden Gruppencharakteristiken dargelegt, aber jeder wichtigere Charakter bekommt seine eigenen Wesenszüge, was die Unterscheidung einfacher machte. ~ Zur Sprache ~ Thomas Zeller hat mit ?Zerfall? ein sehr stimmiges und schönes Buch geschrieben. Die Sprache ist dabei ein wichtiger Teil, warum ich das Buch gut fand. Er schreibt authentisch, ohne niveaulos zu wirken oder in vulgäre oder sehr umgangssprachliche abzurutschen. Er zeigt, dass man auch ohne viele Schimpfwörter eine brutale und gefährliche Welt zeichnen kann, die dem Leser trotzdem einen guten Eindruck in die Gefahren gibt. ~ Fazit ~ ?Zerfall? ist für mich der bisher beste Teil der ?Hamburg Rain 2084?-Reihe! Vom ersten Moment an konnte mich der Autor für seine Charaktere und seine Geschichte begeistern. Für mich hat alles gepasst: die Charaktere, die Handlung, die Welt und die Sprache. Thomas Zeller bietet ein stimmiges Buch, das mit Action und vielen lebensgefährlichen Situationen die Spannung konstant aufrechterhält. Er bringt zudem auch physikalische und chemische Prozesse im Buch ein, erklärt diese jedoch ausreichend und verständlich. So kann man als Leser der Geschichte folgen ohne einen Physikabschluss zu haben. Ich kann dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen. Für Leser der Reihe, kann ich diesen Band zudem auch deshalb empfehlen, da etwas mehr über die Geschichte der Welt und die Entstehung der Stadt erzählt wird. Immer mehr fügt sich das Bild des gigantischen Molochs Hamburg zusammen und dieses Buch leistet dabei einen wichtigen Beitrag!

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Plutonium, Moral, Struktur - verschiedene Arten von Zerfall...
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 15.04.2016

In diesem Teil von Hamburg Rain 2084 spielen Technik und Wissenschaft eine enorm große Rolle. Ein Physiker, der mangels besserer Jobangebote als Elektriker arbeitet, und ein Kurier, der in Wirklichkeit ein wahres Wunderkind ist, was Chemie betrifft, sollen einen Fall von Energiediebstahl aufklären und geraten dabei mit einer brutalen... In diesem Teil von Hamburg Rain 2084 spielen Technik und Wissenschaft eine enorm große Rolle. Ein Physiker, der mangels besserer Jobangebote als Elektriker arbeitet, und ein Kurier, der in Wirklichkeit ein wahres Wunderkind ist, was Chemie betrifft, sollen einen Fall von Energiediebstahl aufklären und geraten dabei mit einer brutalen Bande aneinander, die Wissenschaftler entführen lässt und illegal Bestände von Plutonium-238 aufkauft, um durch die Kontrolle der Energie die Macht über die Stadt an sich zu reißen. Da trifft es sich natürlich gut, dass dieser Band von Thomas Zeller geschrieben wurde, der einen ingenieurwissenschaftlichen Background hat. Man merkt immer wieder, dass er Ahnung hat von dem, was er schreibt! Die wissenschaftlichen Grundlagen nehmen sehr viel Raum ein und der interessierte Leser kann alles Mögliche lernen, vom Unterschied zwischen Alpha- und Betastrahlung bis hin zur Funktionsweise von U-Booten. Ich muss zugeben: obwohl ich es sehr zu schätzen weiß, wenn ein Buch mir das Gefühl gibt, dass es sozusagen auf soliden Füßen steht, wurde mir das doch manchmal ein bisschen zuviel. Ich empfand es als ermüdend, und es erschwerte mir das Lesen. Natürlich werden auch wieder Elemente der ersten drei Bände aufgegriffen: die ungerechte soziale Hierarchie der riesenhaften Stadt, die Gangs, die die unteren Ebenen beherrschen, das harte Leben der ärmeren Einwohner, die zum großen Teil noch nie echtes Tageslicht gesehen haben... Das Hamburg im Jahr 2084 ist weniger eine Stadt als eine marode, kranke Welt im langsamen Todeskampf, in dem sogar die Reichen und Mächtigen Gefangene sind. Diese Themen fand ich nach wie vor hochinteressant! Auch dieser Band war wieder originell, einfallsreich und (zumindest anfangs) spannend - bis auf die eben angesprochenen Schwierigkeiten. Im letzten Drittel beschlich mich leider das Gefühl, dass die Handlung zunehmend konfus und unglaubwürdig wurde. Die Geschehnisse überschlagen sich geradezu, aber auf mich wirkte das wie ein Blendfeuer, um davon abzulenken, dass nicht alles Sinn ergibt. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Robert und Sebastian, zwei junge Männer, die das Leben ziemlich gebeutelt hat und die deswegen nicht den Luxus haben, sich allzu viele moralische Skrupel zu leisten - und dennoch versuchen beide ihr Bestes. Ich fand interessant, dass sie keine perfekten Helden sind, sondern sich in einer moralischen Grauzone bewegen, und im Grunde waren mir beide auch sympathisch. Dennoch hatte ich das Gefühl, nur an der Oberfläche zu kratzen und sie nicht wirklich tiefergehend kennenzulernen; vielleicht lag das einfach am Tempo der Geschichte. Erst gegen Ende spielt die Schwester des Bandenchefs eine größere Rolle, was mich leider wenig überzeugt hat. Sie macht einen Sinneswandel durch, der mir zu plötzlich kam und zu schnell ging. Wäre sie schon früher mehr in die Geschichte integriert worden, hätte sie ein großartiger Charakter sein können! Ein paar Charaktere aus früheren Bänden tauchen wieder auf, und mir gefiel, wie die verschiedenen Bände der Reihe dadurch lose miteinander verknüpft werden. Der Autor beschreibt das Hamburg der Zukunft souverän - zwar eher nüchtern und knallhart, was aber wunderbar zur Stimmung passt. Schließlich befinden wir uns in den unteren Ebenen, wo das Recht des Stärkeren herrscht und nur wenig Raum bleibt für Schönheit oder Poesie! Dennoch baut der Schreibstil eine fesselnde Atmosphäre auf. Fazit: Bandenkriege, Energie als umkämpftes Kapital, Sozialkritik und eine dem Untergang geweihte Stadt... Die Geschichte hat eine spannende Grundidee zu bieten, und auch die Charaktere haben viel Potential. Anfangs gefiel mir, wie gründlich der Autor die wissenschaftlichen Grundlagen erklärt, aber mehr und mehr fand ich es zu ausführlich und dadurch ermüdend. Leider gleitet die Handlung in meinen Augen im Laufe des Buches ohnehin mehr und mehr ins Unglaubwürdige ab, und auch die Charaktere konnten ihr Potential nicht ganz ausschöpfen.

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der bislang schwächste Teil der Reihe
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 14.12.2015

Robert und seine Kollegin entdecken bei einer Routineüberprüfung ein Kabel und schlussfolgern, dass illegal Strom von Windgeneratoren abgezweigt wird. Der Bürgermeister Henry van Dycken bittet Robert darum, allem auf den Grund zu gehen und stellt ihm den „Postboten“ Sebastian zur Seite. Zusammen machen sie sich auf den Weg in... Robert und seine Kollegin entdecken bei einer Routineüberprüfung ein Kabel und schlussfolgern, dass illegal Strom von Windgeneratoren abgezweigt wird. Der Bürgermeister Henry van Dycken bittet Robert darum, allem auf den Grund zu gehen und stellt ihm den „Postboten“ Sebastian zur Seite. Zusammen machen sie sich auf den Weg in die unteren Ebenen und landen bei der Bande Mara Trucha, die die beiden daraufhin in ihre Pläne einbezieht, die Stadt in die Dunkelheit zu stürzen. Der vierte Band der Hamburg Rain 2084-Reihe war anders, als die vorherigen. Als erstes vom Schreibstil, zum Zweiten von der Härte der Geschichte her. Diesmal befinden wir uns in den tiefsten Ebenen der Stadt und dort herrscht ein sehr, sehr rauer Ton. Es geht um Gewalt, Drogen und Macht. Der Streit um diese Dinge bzw. den Willen, die Vorherrschaft zu übernehmen. übernimmt die Oberhand und so verändert es viele und vieles. Robert, der den Auftrag des Bürgermeisters übernommen hat, versucht, sich in dieser Welt zurechtzufinden. In meinen Augen schafft er dies sehr gut und rettet sich damit auch aus manch brenzligen Situationen. Zusammen mit Sebastian gibt er eigentlich ein ganz gutes Team ab. Doch hat mich ehrlich gesagt gestört, dass die beiden in so jungen Jahren schon so offen für kriminelle Handlungen sind. Sei es die Herstellung von Drogen oder die Hilfe bei anderen Machenschaften. Ohne Hinterfragung der Dinge. Auch mit dem Schreibstil des Autors bin ich nicht richtig zurechtgekommen. Abgehackte Sätze und teilweise zu wenig Informationen haben es dann doch schwierig gemacht, mich richtig in die Geschichte einzufinden und mit Charakteren warm zu werden. Nach jetzt insgesamt fünf Teilen (dem Prequel sowie den ersten vier Bände der Reihe) habe ich auch ein gewisses Schema erkennen können. Dies unter anderem durch immer wiederkehrende Personen und Orte. Henry van Dycken, die Müllsammlerin Miriam, gewisse Etablissements usw. Hier kristallisiert sich der vielgepriesene rote Faden heraus. Auch wenn ich von diesem Teil nicht so sehr begeistert war (was allerdings an dem Thema Drogen und Gewaltverherrlichung lag), war er doch interessant zu lesen. Je tiefer es in die Ebenen geht, umso tiefer, härter und und gewissenloser wird es. Die Abstufungen sind deutlich spürbar. Und deshalb würde ich gerne mal wissen, wie es denn so in den oberen Etagen zugeht. Fazit: Nicht so ganz meins, aber für die Gesamtgeschichte unverzichtbar.

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