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Hawelka & Schierhuber laufen heiß

Ein Waldviertler Mordbuben-Krimi

(8)
HAWELKA & SCHIERHUBER - ZWEI INSPEKTOREN MIT KULTPOTENZIAL
In dem winzigen Dorf Vestenötting ist ein Unglück passiert. Hawelka und Schierhuber werden ins Waldviertel berufen, um der Sache ordentlich auf den Grund zu gehen. Der Birnstingl ist nämlich nicht von allein in seine Kreissäge gefallen. Nur, welchen Ermittlungsansatz wählen: Stammtischmethode oder Dorfsäufervariante? Die zwei Inspektoren können sich in diesem Fall nicht recht einig werden. Dabei haben sie sonst so viel gemeinsam: Beide hören auf den Vornamen Josef, sind fünfzig plus, leicht übergewichtig und erstklassige Zweite-Wahl-Ermittler bei der Wiener Kriminalpolizei.
ABENTEUERLICHE VERWICKLUNGEN UND HERRLICH ORIGINELLE FIGUREN
Jammerschade nur, dass im Dorf zwar alle alles wissen, aber keiner etwas gehört oder gesehen haben will. Die Kriegerdenkmalpflegerin, die Tag und Nacht durchs Dorf schleicht, genauso wenig wie der geizige Feuerwehrhauptmann oder Birnstingls Nachbar Tersch mit seinen hundert Katzen. Als dann allerdings ein Fremder beginnt, die Kätzchen vom Tersch an die Volksschulkinder zu verschenken, bekommt der Fall einen abscheulichen Beigeschmack. Die Dorfbewohner blasen schon zur Hexenjagd, als ein nächtlicher Einsatz Hawelka und Schierhuber in eine ganz andere Richtung führt …
Pures Krimivergnügen mit einer Riesenportion Humor, viel Lokalkolorit und Figuren, die man einfach ins Herz schliessen muss.
- Ermittlerduo mit Kultfaktor
- Mord im beschaulichen Waldviertel
- spritzige Krimi-Unterhaltung
"Für Fans von Rita Falk und Herbert Dutzler ist dieser Krimi eine wahre Entdeckung!"
"Ein wahrer Leckerbissen für alle, die spritzig-leichte Krimi-Unterhaltung und schrägen Humor mögen. Bitte mehr davon!"
Rezension
"für Leser, die den österreichischen Schmäh lieben" ekz.bibliothekservice, Ute Horak-Mayr
Portrait

Günther Pfeifer, geboren in Hollabrunn, lernte Maler und Anstreicher beim Weiss Fritz in Oberfellabrunn. Dessen Vater wiederum, der alte Weiss, hat das Handwerk bei Pfeifers Opa gelernt (dem "Pfeifermaler"). Aus der Maler-Karriere ist trotzdem nichts geworden. Pfeifer sattelte auf Berufssoldat um, später Wechsel in die Privatwirtschaft. Schreibt für eine Programmzeitschrift, ausserdem Theaterstücke und Kriminalromane. Lebt in Grund, einem kleinen Dorf im Weinviertel.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 280
Erscheinungsdatum 27.02.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7099-7803-0
Verlag Haymon Verlag
Maße (L/B/H) 190/113/27 mm
Gewicht 260
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Hawelka & Schierhuber laufen heiß
von dorli am 16.04.2015

Vestenötting/Waldviertel. Der Birnstingl ist tot. Ermordet! Jemand hat ihn in seine Kreissäge geschubst. Da die zuständige Polizei Unterstützung braucht, werden Hawelka und Schierhuber - spätberufene Ermittler der Wiener Mordkommission - abkommandiert, diesen grausamen Mord aufzuklären… Mit „Hawelka und Schierhuber laufen heiß“ ist Günther Pfeifer ein äußerst unterhaltsamer Roman gelungen. Der... Vestenötting/Waldviertel. Der Birnstingl ist tot. Ermordet! Jemand hat ihn in seine Kreissäge geschubst. Da die zuständige Polizei Unterstützung braucht, werden Hawelka und Schierhuber - spätberufene Ermittler der Wiener Mordkommission - abkommandiert, diesen grausamen Mord aufzuklären… Mit „Hawelka und Schierhuber laufen heiß“ ist Günther Pfeifer ein äußerst unterhaltsamer Roman gelungen. Der Krimi ist prall gefüllt mit Wortwitz und Situationskomik. Der Clou sind ganz eindeutig die wunderbaren und zum Teil recht skurrilen Figuren. Sie haben eine Menge Charme und Witz im Gepäck und präsentieren sich mit allen Eigenarten und Besonderheiten, die das niederösterreichische Landleben zu bieten hat. Hawelka und Schierhuber sind ein eingespieltes Team, sie ergänzen sich hervorragend und können sich bestens in die Einheimischen von Vestenötting hineinversetzen. Günther Pfeifer lässt hauptsächlich Hawelka von den Ereignissen berichten, da der recht wortkarge und einsilbige Schierhuber diese Aufgabe nicht bewältigen könnte. Hawelka geht dafür umso rasanter vor – Fakten, Ideen, Selbstgespräche, Dialoge, Telefonate, Hirngespinste, Mutmaßungen - Hawelkas detailreiche Überlegungen springen in alle möglichen Richtungen und man muss manchmal aufpassen, dass man seinen Gedankengängen folgen kann. Schnell steht für die Ermittler fest, dass die vorgebliche Beschaulichkeit Vestenöttings trügerisch ist. Mit einfallsreichen und ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden versuchen Hawelka und Schierhuber den Fall zu lösen. Und nach zahlreichen Gelagen mit dem Stammtisch, nicht enden wollenden Monologen des Dorfsäufers, ausgiebigen Schießübungen, dem gemeinsamen Musizieren im Wirtshaus und natürlich auch Ermittlungen in Form von Befragungen, Tatortbegehungen und anderen Nachforschungen kommen die beiden dem Täter schließlich auf die Spur. Ein Glossar am Ende des Buches bietet nicht nur Erklärungen und Anmerkungen, sondern sorgt mit humorvollen Ergänzungen für so manchen Extra-Schmunzler. „Hawelka und Schierhuber laufen heiß“ ist ein spaßiger Krimi, der durchweg für kurzweilige Unterhaltung sorgt. Viel Lokalkolorit und eigenwillige Akteure bieten ein großartiges Lesevergnügen.

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Rezension zu "Hawelka & Schierhuber laufen heiß"
von Zsadista am 13.04.2015

Endlich steht ein schönes verlängertes Wochenende an. Doch leider nicht für Hawelka und Schierhuber. Den beiden kommen nämlich zum einen eine Leiche und zum anderen die Abkommandierung in den hinterwaldigsten Ort überhaupt in die Quere. Die beiden müssen in Vestenötting einen Mord aufklären, da die dortige Polizei unterbesetzt ist.... Endlich steht ein schönes verlängertes Wochenende an. Doch leider nicht für Hawelka und Schierhuber. Den beiden kommen nämlich zum einen eine Leiche und zum anderen die Abkommandierung in den hinterwaldigsten Ort überhaupt in die Quere. Die beiden müssen in Vestenötting einen Mord aufklären, da die dortige Polizei unterbesetzt ist. Vor Ort ist zufälligerweise der Birnstingl in seine eigene Kreissäge gehüpft. Nun ist es aber so, wie in jedem kleinkarierten Ort in der Wildnis. Keiner hat was gesehen, keiner weiß was und vor allem … keiner sagt was. So müssen die beiden ganz andere Ermittlungswege gehen, wie das von Amts wegen eigentlich gewohnt ist. Hawelka setzt auf die Dorfsäufervariante, Schierhuber auf die Stammtisch Version. Doch auch das will nicht so recht, das richtige Ergebnis bringen. Und zu guter Letzt sitzt ihnen nicht nur ihr eigener Chef im Nacken, weil die beiden nicht recht vorankommen. „Hawelka & Schierhuber laufen heiß“ ist ein Krimi genau nach meinem Geschmack. Ich liebe Krimis mit dem richtigen Schuss Humor und einzigartigen Protagonisten. Alleine vom Lesen der Inhaltsangabe musste ich gleich an „Hubert & Staller“ denken. Und ich wurde von der Geschichte auch nicht enttäuscht. Manche Abschnitte musste ich zweimal lesen, weil ich so lachen musste. Der Schreibstil ist einfach genial. Flüssig zu lesen, man kann kaum aufhören. Dazu gelungener Humor und schrullig liebenswerte Charaktere. Hinten im Buch ist auch ein Anhang zu finden, der manche Begriffe erklärt. Meistens hätte ich nicht nachlesen müssen, da die Begriffe aber so witzig umschrieben wurden, musste ich extra deswegen hinten mitlesen. Schade, dass ich so schnell durch war. Ich hoffe auf einen weiteren Fall mit Hawelka & Schierhuber!

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unterhaltsamer Krimi im Waldviertel
von Lisam aus Wien am 12.04.2015

In einem kleinen Dorf mitten im Waldviertel fällt der Birnstingl nicht ganz freiwillig in seine Kreissäge. Die beiden Inspektoren Hawelka und Schierhuber werden von Wien abkommandiert um die Kollegen vor Ort bei den Ermittlungen zu unterstützen. Um die verschworene Dorfgemeinschaft zu knacken, sind die beiden sich nicht einig, ob... In einem kleinen Dorf mitten im Waldviertel fällt der Birnstingl nicht ganz freiwillig in seine Kreissäge. Die beiden Inspektoren Hawelka und Schierhuber werden von Wien abkommandiert um die Kollegen vor Ort bei den Ermittlungen zu unterstützen. Um die verschworene Dorfgemeinschaft zu knacken, sind die beiden sich nicht einig, ob die Stammtischmethode oder die Dorfsäufervariante im Gasthaus zum Erfolg führen kann. Es gibt doch einige Geheimnisse und Verbrechen aufzudecken... Mir hat der Lokalkrimi gut gefallen, da mir die beiden Ermittler und ihre Helferinnen in Wien ans Herz gewachsen sind. Die Ermittlungen im Gasthof waren mir ein wenig zu lang bevor der Krimi an Fahrt gewinnt. Mit den Ermittlungsergebnissen hätte ich auch nicht gerechnet und ich war mit der Auflösung und dem Spannungsaufbau sehr zufrieden. Ich hoffe auf eine Fortsetzung!

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Ein unterhaltsamer Krimi mit Lokalkolorit und Humor.
von Lesetiger am 30.03.2015

Inhalt: In dem winzigen Dorf Vestenötting ist ein Unglück passiert. Hawelka und Schierhuber werden ins Waldviertel berufen, um der Sache ordentlich auf den Grund zu gehen. Der Birnstingl ist nämlich nicht von allein in seine Kreissäge gefallen. Nur, welchen Ermittlungsansatz wählen: Stammtischmethode oder Dorfsäufervariante? Die zwei Inspektoren können sich in... Inhalt: In dem winzigen Dorf Vestenötting ist ein Unglück passiert. Hawelka und Schierhuber werden ins Waldviertel berufen, um der Sache ordentlich auf den Grund zu gehen. Der Birnstingl ist nämlich nicht von allein in seine Kreissäge gefallen. Nur, welchen Ermittlungsansatz wählen: Stammtischmethode oder Dorfsäufervariante? Die zwei Inspektoren können sich in diesem Fall nicht recht einig werden. Dabei haben sie sonst so viel gemeinsam: Beide hören auf den Vornamen Josef, sind fünfzig plus, leicht übergewichtig und erstklassige Zweite-Wahl-Ermittler bei der Wiener Kriminalpolizei. Jammerschade nur, dass im Dorf zwar alle alles wissen, aber keiner etwas gehört oder gesehen haben will. Die Kriegerdenkmalpflegerin, die Tag und Nacht durchs Dorf schleicht, genauso wenig wie der geizige Feuerwehrhauptmann oder Birnstingls Nachbar Tersch mit seinen hundert Katzen. Als dann allerdings ein Fremder beginnt, die Kätzchen vom Tersch an die Volksschulkinder zu verschenken, bekommt der Fall einen abscheulichen Beigeschmack. Die Dorfbewohner blasen schon zur Hexenjagd, als ein nächtlicher Einsatz Hawelka und Schierhuber in eine ganz andere Richtung führt … Meine Meinung: Günther Pfeifer hat einen Krimi mit österreichischem Flair geschrieben. Dies wird durch die Wahl ortsüblicher Ausdrücke und Wörter unterstützt. Für Nichteinheimische werden diverse Begriffe am Ende des Buchs über Fußnoten erklärt und sind durchaus hilfreich. Mir persönlich hätte es zwar besser gefallen, wenn man die Fußnoten unten auf der Seite nachlesen hätte können, aber das wäre wohl für das Gesamtbild nicht so schön gewesen. Der Schreibstil ist flüssig und locker, wodurch das Buch größtenteils zügig zu lesen war. Der Autor hat eine gehörige Portion Humor, den er mit vielen spitzen und sarkastischen Bemerkungen gut zu Papier gebracht hat. Ich habe beim Lesen oftmals schmunzeln müssen. Günther Pfeifer hat unverwechselbare, skurille Charaktere ins Leben gerufen, die man einfach ins Herz schließen muss. Die beiden Kommissare sind herrlich schräg, dabei aber durchaus liebenswürdig mit unterschiedlichen Ermittlungsansätzen. Der eine hört dem Dorfsäufer zu, der andere hält am Stammtisch mit. Ebenso darf man die Damen des Auskunftsbüros nicht unterschätzen. Sie leisten eine tolle Recherchearbeit und nichts entgeht ihnen. Hier wird man oft Zeuge von witzigen Situationen und Dialogen. Anfangs laufen die Ermittlungen zu dem Mordfall schleppend an und man ist als Leser Zeuge langer Wirtshausgespräche. Nach einigen Kapiteln nimmt der Krimi an Fahrt auf. Der Fall selber ist vom Autor sehr geschickt inszeniert. Es gab aber auch überraschende Wendungen, so dass ich dem Täter fast bis zum Ende nicht auf die Spur kam. Fazit: Ein unterhaltsamer Krimi mit Lokalkolorit und Humor.

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Hawelka & Schierhuber laufen heiß
von leseratte1310 am 29.03.2015

Nix ist mit geruhsamem langem Wochenende. Hawelka und Schierhuber von der Wiener Kriminalpolizei müssen im Waldviertel den Mord am Birnstingl aufklären. Birnstingl fiel in die Kreissäge und dabei hat wohl jemand nachgeholfen. Aber die Dörfler halten zusammen und reden nicht. Daher versucht es Hawelka bei dem Dorfsäufer, während Schierhuber... Nix ist mit geruhsamem langem Wochenende. Hawelka und Schierhuber von der Wiener Kriminalpolizei müssen im Waldviertel den Mord am Birnstingl aufklären. Birnstingl fiel in die Kreissäge und dabei hat wohl jemand nachgeholfen. Aber die Dörfler halten zusammen und reden nicht. Daher versucht es Hawelka bei dem Dorfsäufer, während Schierhuber den Stammtisch als Informationsquelle nutzen will. Doch das wird nichts. Die Geschichte ist sehr unterhaltsam und locker erzählt, darunter aber leidet die Polizeiarbeit und es geht nicht recht voran. Manchmal wäre es schön gewesen, wenn es etwas straffer geschildert wäre. Wir lernen eine Reihe skurriler Typen kennen. Jeder hat seine Macken und wirkt daher sehr authentisch. Das gilt für die aus dem Dorf genauso wie für unsere Ermittler. Nach einigen Umwegen schaffen es Hawelka und Schierhuber den Mordfall zu lösen und der Leser ist am Ende doch noch überrascht. Ein unterhaltsamer Krimi.

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Originell
von solveig am 22.03.2015

Mit den gewohnt smarten Tatort-Kommissaren haben sie nicht viel gemeinsam: die beiden Wiener Kommissare Hawelka und Schierhuber entsprechen eher dem Bild von Männern in den besten Jahren, denen man ihre Vorliebe für gutes Essen und Trinken ansieht. Doch ihre Gemütlichkeit täuscht. Ihr Vorgesetzter, der „Erzherzog“ , schickt sie in das... Mit den gewohnt smarten Tatort-Kommissaren haben sie nicht viel gemeinsam: die beiden Wiener Kommissare Hawelka und Schierhuber entsprechen eher dem Bild von Männern in den besten Jahren, denen man ihre Vorliebe für gutes Essen und Trinken ansieht. Doch ihre Gemütlichkeit täuscht. Ihr Vorgesetzter, der „Erzherzog“ , schickt sie in das Dorf Vestenötting an der Thaya, wo sie klären sollen, wer den Bauern Birnstingl mittels seiner eigenen Kreissäge umgebracht hat. Für diesen Einsatz wählen sie als zentrale Ermittlungsstelle das Wirtshaus, Mittelpunkt jeder Dorfgemeinschaft und Umschlagsort wichtiger Nachrichten. Obwohl die Einwohner über einige Informationen zu verfügen scheinen, geben sie sich jedoch hartnäckig unwissend. Und daher sieht es zunächst so aus, als ob die zwei Kommissare außer durchzechten Nächten nichts erreichen. Doch ihre Beharrlichkeit zahlt sich aus, und schließlich kommt Bewegung in die zähen Ermittlungen … Locker und frisch geschrieben, mit viel Witz und Ironie entwickelt sich der Roman; der Leser nimmt angeregt an den privaten und beruflichen Erlebnissen Hawelkas und Schierhubers in Niederösterreich teil und ist an der Suche nach dem „Mordbuben“ beteiligt. Der leicht anklingende österreichische Dialekt verleiht dem Erzählton eine besondere Note. Auch die Dörfler-Mentalität, mit einem Augenzwinkern geschildert, die Stammtisch-Atmosphäre im Wirtshaus und die typischen Männergespräche, die Pfeifer sehr stimmungsvoll eingefangen hat, unterstreichen das authentische Ambiente. Ein kurzweiliger, origineller Krimi mit Lokalkolorit!

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Amüsanter Krimi
von mabuerele am 21.03.2015

„...Bier ist ein sensibles Getränk, da kann man irrsinnig viel falsch machen...“ Als dem langen Wochenende wird nichts. Johann P. Zauner, Hofrat und Leiter der Wiener Mordkommission ordnet seine zwei Kriminalisten Hawelka und Schierhuber ins das Dörfchen Vestenötting im Waldviertel ab. Der Birnstiegl ist ein die Kreissäge gefallen. Weil es... „...Bier ist ein sensibles Getränk, da kann man irrsinnig viel falsch machen...“ Als dem langen Wochenende wird nichts. Johann P. Zauner, Hofrat und Leiter der Wiener Mordkommission ordnet seine zwei Kriminalisten Hawelka und Schierhuber ins das Dörfchen Vestenötting im Waldviertel ab. Der Birnstiegl ist ein die Kreissäge gefallen. Weil es dabei zu einem Brand kam, wurde festgestellt, dass bei dem Tod jemand nachgeholfen haben muss. Die Autoren haben einen humorvollen Krimi geschrieben. Das Flair der gegend wurde ausgezeichnet eingefangen. Dazu beigetragen hat auch die Verwendung von örtlichen begriffen. Das Buch ließ sich zügig lesen und brachte mich häufig zum Lachen. Das ging schon mit den unkonventionellen Ermittlungsmethoden der beiden Kriminalisten los. Während der eine mehr oder weniger geduldig dem Dorfsäufer zuhörte, hielt der andere am Stammtisch fleißig mit. Auf diese Art und Weise wurde auch ich als Leser mit früheren und gegenwärtigen Klatsch des Ortes versorgt. Der Schriftstil entspricht den Gepflogenheiten der Gegend, wie zum Beispiel das obige Zitat zeigt. Bei genauem Lesen findet man viele spitze und sarkastische Bemerkungen. Eines der Highlights sind die Gespräche zwischen Hawelka und Schierhuber. Wenn Schierhuber mal mehr als zwei Worte sagt, grenzt das an ein Wunder. Die Dörfler dagegen reden viel, aber sagen wenig. Schnell gibt es eine Reihe an Verdächtigen. Trotzdem kommt der Fall kau voran. Das wiederum ruft den Erzherzog, das ist der Spitzname des Hofrats, auf den Plan. Doch Wien ist weit. Die Protagonisten werden sehr gut beschrieben. Die Autoren haben unverwechselbare Charaktere geschaffen. Das gilt sowohl für die Personen aus Wien als auch für die Dörfler. Insbesondere zu erwähnen wäre Herta Berlakovic mit ihrer Truppe. Die Damen sind für die Recherchen verantwortlich. Nichts bleibt vor ihnen verborgen. In der Geschichte stecken eine Menge amüsanter Szenen. Jedes Kapitel wir durch einen passenden begriff und eine Zeitangabe eingeleitet. Das Cover mit dem qualmenden Auto im Getreidefeld und den Kriminalisten in der Art eines Scherenschnittes ist gelungen. Die abgerundeten Ecken heben das Buch aus der Masse hervor. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.. Die Eigenheiten von Land und Leuten haben der Geschichte ihren eigenen Stempel aufgedrückt.

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Nette Krimikomödie mit Entwicklungspotential
von hasirasi2 aus Dresden am 16.03.2015

ie Kommissare Hawelka und Schierhuber freuen sich eigentlich auf ein langes Wochenende, da wird in dem winzigen Dorf Vestenötting eine Leiche gefunden – der Birnstingl ist in seine (billige) Tischkreissäge gefallen. Schnell wird klar, dass er da nicht von alleine reingefallen sein kann, sondern jemand sehr unsanft nachgeholfen haben... ie Kommissare Hawelka und Schierhuber freuen sich eigentlich auf ein langes Wochenende, da wird in dem winzigen Dorf Vestenötting eine Leiche gefunden – der Birnstingl ist in seine (billige) Tischkreissäge gefallen. Schnell wird klar, dass er da nicht von alleine reingefallen sein kann, sondern jemand sehr unsanft nachgeholfen haben muss. Hawelka und Schierhuber werden also von Wien abkommandiert, um vor Ort zu ermitteln. Da die Dörfler fest zusammen halten (eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus), quartieren sich die Kommissare im Wirtshaus ein und versuchen durch die Dorfsäufer- (Hawelka) bzw. Stammtischmethode (Schierhuber) an Informationen zu kommen. So richtig zielorientiert scheinen sie nicht zu arbeiten. Sie sind halt mehr so die netten Bullen von nebenan, mit denen man zwar gern ein Krügerl stemmt oder ein Wettschießen veranstaltet, aber ansonsten eher auflaufen lässt, wenn es um die Beantwortung wichtiger Fragen geht. So kommen sie dann auch eher über Umwege ans Ziel. Das Buch an sich liest sich flüssig und unterhaltsam. Es ist sehr kurzweilig und humorig geschrieben, aber es passiert lange nicht wirklich etwas und an einigen Stellen ist die Story für mich nicht ganz rund. Vor allem zu Beginn des Buches habe ich das Gefühl, dass ich pro Kapitel nur eine wichtige Information erhalte. Auch die eigentlichen Ermittlungsarbeiten werden nicht geschildert, das passiert alles irgendwie am Rand. Dafür legt das Buch dann gegen Ende aber richtig zu. Die Protagonisten dagegen sind sehr gut herausgearbeitet und auch herrlich lustig. Zusammenfassend würde ich sagen: Hawelka und Schierhuber ist eine nette Krimikomödie mit Entwicklungspotential

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Gute Sommerlektüre
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankenburg am 31.07.2015
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Hat mir sehr gut gefallen. Für Leute die Regionalkrimis aus Niederösterreich mögen. Regt zum schmunzeln an. Für diesen Preis ein Schnäppchen.

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