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Helene geht baden

Kriminalroman

(4)
»Es tut mir leid, Liebes«, flüstert er.
Sein Flüstern ist wie der Flügelschlag einer Libelle.
Das Blut ist der See, über den sie schwirrt.
»Es tut mir so unendlich leid.«
Er weiss, dass es keine Vollendung gibt.
Kein fertiges Bild.
Nur einen zu frühen Abschied.
Helene ist jung, Helene ist blond, Helene liebt baden. Jeden Abend entspannt sie sich im schaumigen Wasser. Danach kuschelt sie sich auf die Couch ihrer Kölner Singlewohnung.
Fritz ist alt, Fritz ist verwitwet, Fritz ist einsam. Abends sitzt er schuldbewusst mit seinem Fernglas am Fenster und beobachtet seine Nachbarn. Die Greise im Altenheim, den dicken auf seinem Trimm-Rad. Und Helene. Doch was er eines Abends sieht, lässt seine und Helenes Welt auseinanderbrechen.
Willa kommt aus Graz, Willa ist Polizistin und Willa ist hartnäckig. Deshalb ist sie bestens geeignet, das Danach für Helene erträglich zu machen und den Täter zu suchen. Aber Willa tappt im Dunkeln und Helene ertrinkt im Leben.
Portrait
Nach vielen Jahren als Schauspielerin an Staats- und Stadttheatern in Österreich, Deutschland und der Schweiz lebt Isabella Archan derzeit freiberuflich in Köln. Am Staatstheater in Saarbrücken war sie unter anderem als Gretchen in Faust 1 zu sehen. Seit einiger Zeit schreibt sie Theaterstücke, Kurzgeschichten und liefert mit Helene geht baden ihren ersten Kriminalroman. Neben eigenen Krimi-Theater-Abenden ist die gebürtige Grazerin immer wieder in verschiedenen Rollen im TV zu sehen, unter anderem im Tatort, der Lindenstrasse und Diese Kaminskis.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783956020629
Verlag Conte Verlag
eBook
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Kein roter Faden
von einer Kundin/einem Kunden aus Nisterberg am 24.03.2017

Selten so ein schlechtes Buch gelesen. So viele Unterschiedliche Handlungen die nichts miteinander zu tun haben. Große Sprünge zwischen den Handlungen die es fast unmöglich machen "drin" zu bleiben. Nicht zu empfehlen.

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Das Leben danach
von solveig am 20.02.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

So unverfänglich und friedlich wie Titel und Cover erscheinen, ist dieser Krimi beileibe nicht! Dahinter verbirgt sich ein Psycho-Thriller besonderer Art. Zum Inhalt: Aus einer ungewöhnlichen Perspektive betrachtet der Leser eine junge Frau, Moni, die Opfer eines bestialischen Mordes geworden ist. Tot und losgelöst von ihrem Körper beschreibt sie selbst... So unverfänglich und friedlich wie Titel und Cover erscheinen, ist dieser Krimi beileibe nicht! Dahinter verbirgt sich ein Psycho-Thriller besonderer Art. Zum Inhalt: Aus einer ungewöhnlichen Perspektive betrachtet der Leser eine junge Frau, Moni, die Opfer eines bestialischen Mordes geworden ist. Tot und losgelöst von ihrem Körper beschreibt sie selbst ihre merkwürdige Situation, als Beobachterin ihrer Leiche und wie sie aufgefunden wird. Während Kommissarin Willa Stark, aus Graz zur Mordkommission Köln bestellt, und ihre Kollegen noch mitten in der Aufklärungsarbeit sind, schlägt der Täter ein zweites Mal zu. Er überrascht Helene kurz vor ihrem abendlichen Bad, das für sie ein liebgewonnenes Ritual bedeutet. Der „große schwarze Mann“ wird diesmal allerdings an der Vollendung seiner Tat gehindert. Spannend und mitreißend schildert Isabella Archan das Geschehen. Wie sieht Helenes Alltag nach dem Mordanschlag aus? Hier beginnt der wichtigste Teil der Geschichte. Sehr einfühlsam, aber intensiv wird die psychische Verfassung des Opfers dargelegt, ihre Verarbeitung des Geschehens und natürlich die Suche nach dem Täter erzählt. Wie entwickelt sich Helenes Charakter? Verbunden durch den Wunsch nach Aufklärung suchen beide, das Opfer Helene und Kommissarin Willa, nach dem Mörder - jede auf ihre Weise. Die Polizeiarbeit wird durchaus realistisch wiedergegeben. Hier gibt es keine genialen Blitzerfolge. Es ist wirklich harte Arbeit, die geleistet werden muss, zeitaufwendiges Recherchieren, es passieren Fehler, Misserfolge frustrieren …. Isabella Archans Debütroman liest sich durchweg wunderbar locker und flüssig und bleibt spannend bis zum Schluss. Hoffentlich folgen bald weitere Krimis!

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Helene geht nicht unter
von Fredhel am 20.02.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In Köln wird eine Frauenleiche mit entsetzlich zerfetztem Bauch gefunden. Todesursache ist Verbluten. Unsere Protagonistin Helene wird zum zweiten Opfer des Mörders, kann aber durch einen aufmerksamen Nachbarn glücklicherweise in allerletzter Sekunde gerettet werden. Doch ihr Leben ist nicht mehr wie es war. In jedem großen Mann glaubt sie... In Köln wird eine Frauenleiche mit entsetzlich zerfetztem Bauch gefunden. Todesursache ist Verbluten. Unsere Protagonistin Helene wird zum zweiten Opfer des Mörders, kann aber durch einen aufmerksamen Nachbarn glücklicherweise in allerletzter Sekunde gerettet werden. Doch ihr Leben ist nicht mehr wie es war. In jedem großen Mann glaubt sie ihren Täter wiederzuerkennen. Sie magert ab, entwickelt Neurosen und zwischenmenschliche Kontakte weiterhin zu pflegen fällt ihr schwer. Die Polizei, allen voran die ehrgeizige Polizistin Willa, kann den Mörder nicht fassen. Schliesslich ist es Helene selbst, die ihm auf die Spur kommt. "Helene geht Baden" von Isabella Archan ist ein Krimi der anderen Art. Zwar fließt Blut, die Opfer leiden, die Tätersuche ist spannend, aber dennoch wird alles sehr distanziert erzählt. Es geht mehr um psychologische Tiefe in diesem Roman. Der Leser erlebt, wie Helene durch die Tat gebrochen wird und dennoch nicht resigniert, sondern mit aller Kraft und aller ihr angebotenen Hilfe gegen ihre Traumata angeht. Der Focus richtet sich dabei nicht allein auf sie, sondern auch viele der beteiligten Personen werden sehr eindringlich skizziert. Man erfährt, warum einer so ist, wie er ist, nicht zuletzt der Täter selbst. Daraus resultiert die eigentliche Spannung dieses Buches und hebt es niveauvoll aus der breiten Masse der Krimilandschaft hervor.

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Ein Krimi der besonderen Art!
von SteffiKa am 17.02.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Frauenleiche mit zerschnittenem Bauch wird im Kölner Stadtpartk gefunden: Moni wurde auf bestialische Art und Weise gequält und ist verblutet. Zwei Monate später tappen die Ermittler immer noch im Dunkeln. Zum einen ist da Willa, die aus Graz von ihrem privaten Problemen nach Köln geflüchtet ist, der sympathische... Eine Frauenleiche mit zerschnittenem Bauch wird im Kölner Stadtpartk gefunden: Moni wurde auf bestialische Art und Weise gequält und ist verblutet. Zwei Monate später tappen die Ermittler immer noch im Dunkeln. Zum einen ist da Willa, die aus Graz von ihrem privaten Problemen nach Köln geflüchtet ist, der sympathische Gerichtsmediziner Harro deNärtens, sowie der Chef Peter Kraus, der von allen nur "alter Rocker" genannt wird. Zu diesem Zeitpunkt beschließt Helene, endlich ein wenig abzunehmen und will sich ein letztes Mal eine Pizza beim Italiener bestellen und diese in der Badewanne zelebrieren. Denn Helene geht baden! Helene geht jeden Abend baden! Doch es klingelt nicht der Pizzabote, sondern der "große schwarze Mann", der auch auf ihrem Bauch Schnittmuster hinterlässt. Fritz, der Nachbar, versucht seiner Einsamkeit zu entfliehen und sitzt jeden Abend spannend mit seinem Fernglas am Fenster, bis er eines Tages Helene und ihren Peiniger beobachtet und sie rettet. Helene überlebt schwer traumatisiert und fängt wieder an zu baden! Isabella Archan ist mit ihrem Debüt-Roman ein toller Krimi gelungen, der durch seine besondere, andere Art besticht: Moni und Helene trennen ihre Seele von ihrem Körper und beschreiben ihren Leidensweg aus ihrer Sicht. Diese Beschreibung ist trotz der Grausamkeiten ruhig und man kann sich selber in die Protagonisten hineinversetzen. Außerdem hat sie mit Willa eine Kommissarin erschaffen, die durch ihre Ecken und Kanten sympathisch wird und die selber mit ihren privaten Dingen klar zu kommen versucht. Der Schreibstil überzeugt mit kurzen, klaren Sätzen. Und den besonderen Charme erhält das Buch duch die österreichischen "Entgleisungen" Willas. Leseempfehlung!

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