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Hermann von Salza - Meister des Deutschen Ordens

(Um 1170-1239). Ein biographischer Versuch

150 Seiten, Taschenbuch - Autor Adolf Koch, Nachdruck
Inhalt.
I. Seite
Herkunft Hermann´s von Salza. – Lage und Aussichten des Deutsch. Ordens am Anfang
des 13. Jahrh. – H.´s erste urkundliche Erwähnung als Meister des Ordens. Seine Reise
nach Armenien, Cypern und Palästina.- Die Festsetzung im Burzenlande...
II.
H. in Deutschland.- Bekanntschaft mit Friedrich II. – Stellung Friedr.´s zum Orden. –
H.´s Rückkehr. – Belagerung und Einnahme von Damiette.- Schreiben H.´s an den Patriarchen von Jerusalem. – Längerer Aufenthalt in Akkon
III.
H. in Italien; seine erste diplomatische Verwendung. – Rückkehr nach Akkon. –
Theilnahme an den Kämpfen in Egypten.- H. Geisel, aber freigelassen, um die
Uebergabe Damiette´s zu bewirken. – Wahrscheinlicher Aufenthalt in Akkon.- Reise nach
Italien; als Friedrich´s Gesandter wiederholt beim Papste. – Theilnahme an den Verhandlungen zu Ferentino. – Förderer des Heirathsprojekts. – Verhandlungen mit den aufständischen Baronen. – Bedeutsames Hervortreten Hermann´s
IV.
H. in Deutschland; anwesend bei den Verhandlungen in Nordhausen 1223. – Rückkehr
nach Italien und bald darauf zweite Reise nach Deutschland. – Vermittelt den Vertrag
von Dannenberg. – Rückkehr zum Kaiser; Gesandter desselben beim Papste wegen des
Kreuzzuges. – Theilnahme an den Abmachungen zu San Germano 1225, 25. Juli....
V.
Friedr.´s Absichten auf die Lombardei. – Herm. unterhandelt zu Mantua und Mercaria
mit den Lombarden, dann mit dem Papste. – Anerbieten des Herzogs Konrad von
Masovien; schon frühere Uebernahme ähnlicher Aufgaben im Burzenlande. – Die
weiteren Schicksale dieser Ordenskolonie; ihr Verlust. – Annahme der Anerbietung
Konrad´s; Verleihung des Kaisers (1226). – Die ersten vorbereitenden Schritte...
VI.
Vorbereitungen für den Kreuzzug; Herm.´s Werbungen für denselben in Deutschland. –
Rückkehr nach Italien; Aufbruch nach dem Orient. – Verhalten Herm.´s während des
Kreuzzuges. – Seine Briefe. – Gegensatz der Nationalitäten; Stellung des DO.;
Begünstigung durch den Kaiser. – Rückkehr nach Italien; Landung in Brindisi
VII.
H´s Unterhandlungen mit dem Papste. – Schliessliches Resultat. Anerkennung H.´s durch
Kaiser und Papst. – Betreiben der Preussischen Sache; Reise nach Deutschland 1230. –
Rückkehr zum Kaiser. – Verhandlungen mit dem Papst und den Lombarden....................73-89
VIII.
Herm. in Akkon; Verhandlungen. – Rückkehr nach Italien 1233. – Reise nach Deutschland;
Aufenthalt in Preussen. – 1234 in Italien; Unterhandlungen mit Gregor 1235. – Geht mit
Friedr. nach Deutschland. – Verhandlungen mit dem Livländischen Schwertorden. – H.´s
Vermittlung in den Angelegenheiten der Lombardei und des heil. Landes. – Rückkehr
nach Deutschland.....
IX.
Translation der heil. Elisabeth (1236, 1. Mai). – Bedeutung der Heiligen für den DO.
Feldzug gegen die Lombarden. – Neue Verhandlungen; Abbruch derselben. –
Herm. mit dem Kaiser nach Deutschland; Aufenthalt in Wien; Unterhandlungen
mit dem Schwertorden; H. entscheidet sich für dessen Aufnahme. – Setzt die
Genehmigung des Papstes durch. – Rechtfertigung seines Verhaltens........
X.
Herm. wieder in Deutschland; Ordenskapitel in Marburg. – Bemühung für Erhaltung
des Friedens brieflich von Deutschland aus, dann in der Lombardei selbst. – H. nach
der Schlacht bei Contenova wieder in Diensten des Kaisers in Deutschland. – Kehrt
krank nach Italien zurück 1238; sucht Heilung zu Salerno; stirbt 20.März 1239. – Charakteristik Hermann´s
Portrait
Vorliegende Abhandlung ist meines Wissens die erste, welche das Leben Hermann´s von Salza in seinem Gesamtverlaufe zu schildern unternimmt. Sehr dankenswerthe Vorarbeiten, namentlich die verdienstvolle Schrift Lorck´s, waren aber dafür geliefert und es schien nicht unangemessen, die Resultate zusammenzufassen.
Viel Bekanntes habe ich, wie dies in der Natur solcher Arbeiten liegt, wiederholen müssen; aber dennoch hoffe ich, dass gerade der Kenner dieser Zeiten nirgends eigene Studien des Verfassers vermissen wird. Ist es mir, wie ich glaube, geglückt, manche Verhältnisse in eine neue Beleuchtung zu rücken und bisher ungelöste Fragen, wie z. B. die über die Anwesenheit Hermann´s in Preussen, endgültig zu entscheiden, so wird mir hoffentlich nicht zum Vorwurf gemacht werden, dass ich da, wo genaue Erkenntnis nicht möglich war, dies auch in der Darstellung und zwar, wie ich wohl weiss, selbst auf Kosten grösserer Gefälligkeit des Stiles, habe hervortreten lassen. Auch dass ich es unterlassen habe, die Blätter mit wohlfeilen Lorbeeren auf Rechnung älterer Darstellungen zu füllen, wird mir der eine oder andere kundige Leser vielleicht danken.
Ueberall habe ich mich bemüht, nur die Thatsachen reden zulassen, und die Beurtheilung Hermann´s mit Bedacht ganz an das Ende gesetzt. Nicht unmöglich ist es, dass selbst auf Grund meiner Arbeit ein anderer ein von meiner Darstellung verschiedenes Bild von Hermann´s Persönlichkeit gewinnt. Hier entscheidet ja allein die subjektive Auffassung, und ich fordere nur für die meine das gleiche Recht, das ich jeder andern zugestehe.
Vielleicht könnte es scheinen, als trete Hermann in der Schilderung oft zu sehr zurück. Und in der That hätte auch ich gewünscht, ihn mehr in der Vordergrund rücken, ja ihn sogar zum Mittelpunkt der Darstellung, um den sich die Ereignisse gruppiren, machen zu können. Das wäre aber, ohne den Thatsachen Gewalt anzuthun, nicht möglich gewesen. So gross ist die Persönlichkeit und die Bedeutung Hermann´s nun einmal nicht.
Leider sind mir, so sehr ich bestrebt war, mir der ganzen einschlägigen Literatur mich vertraut zu machen, zwei Arbeiten: die des Franzosen Lavisse und eine Rostocker Dissertation von Hävernick, erst während des Druckes bekannt geworden. Wer die absolut vollständige Beherrschung der früheren Literatur als erste Forderung an jeden späteren Autor erhebt, mag mich darum tadeln; ich bin der Ansicht, dass eine solche vollständige Kenntnis auch auf verhältnissmässig kleinen Gebieten nicht mehr möglich und die Erhebung einer solchen Forderung deshalb ungerechtfertigt ist.
Vielen Gelehrten und wissenschaftlichen Instituten – habe ich doch allein von mehr als dreissig Archiven freundlichen Bescheid auf meine Anfragen bekommen – bin ich für vielfache Förderung meiner Arbeit zu Dank verpflichtet;
Niemand jedoch mehr als meinem hochverehrten Lehrer, Herrn Hofrath Dr. Eduard Winkelmann.
Heidelberg im Oktober 1884.
… weiterlesen
Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Harald Rockstuhl
Seitenzahl 140
Erscheinungsdatum 09.07.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-937135-06-9
Verlag Rockstuhl Verlag
Maße (L/B/H) 212/151/15 mm
Gewicht 235
Abbildungen 3 Abbildungen
Auflage 2. Auflage
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