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Herr aller Dinge

Roman. Ausgezeichnet mit dem Kurd Laßwitz Preis, Kategorie Bester deutschsprachiger SF-Roman 2012

(3)
Rezension
"Der Herr aller Dinge ist ein herausragendes Beispiel für einen Roman, der wissenschaftliche Fantasien in real vorstellbare und surreal erlebbare Welten umzusetzen vermag." Kölner Stadt-Anzeiger "Neben der literarischen Qualität ist es die gelungene Verbindung zwischen wissenschaftlicher Realität und Utopie, gemixt mit einem ordentlichen Quantum Fantasy-Elementen, die diesen Roman lesenswert machen." Lübecker Nachrichten "Seine Bücher unterhalten nicht nur, sie belehren." WDR 5
Portrait
Andreas Eschbach, geboren 1959, studierte Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler, bevor er sich ausschliesslich der Schriftstellerei widmete. Er lebt als freier Schriftsteller mit seiner Frau an der französischen Atlantikküste.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 703
Erscheinungsdatum 20.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-16833-0
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 188/131/47 mm
Gewicht 598
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 21.877
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Nanotechnologie ganz gross!
von Maria Leisibach aus Basel am 20.09.2013

Süffig und gut geschrieben, überraschende Wendungen und ein funktionierender Spannungsbogen – dies alles bietet der neue Roman von Andreas Eschbach. Auch hier hebt er den mahnenden Zeigefinger wenn er anhand von Hiroshi erzählt, was mit Nanotechnologie alles getan werden kann. Doch nichts desto trotz liest sich das Buch viel... Süffig und gut geschrieben, überraschende Wendungen und ein funktionierender Spannungsbogen – dies alles bietet der neue Roman von Andreas Eschbach. Auch hier hebt er den mahnenden Zeigefinger wenn er anhand von Hiroshi erzählt, was mit Nanotechnologie alles getan werden kann. Doch nichts desto trotz liest sich das Buch viel zu schnell aus. Hiroshi, Sohn einer Angestellten der französischen Botschaft, träumt schon von Kind auf davon, dass für alle Menschen Chancengleichheit herrschen soll durch gleichmässig verteilten Reichtum auf Erden. Er ist sich sicher, dass es eine technische Möglichkeit dazu geben muss, rechnet hingegen nicht mit dem Homo sapiens und was er daraus machen könnte, wenn Begehrlichkeiten geweckt werden. Er sieht Charlotte, Tochter des französischen Botschafters beim Spielen in deren Garten zu und beschliesst, sie kennenzulernen. Sie lernen sich kennen, erreichen sogar gemeinsame Spielstunden, bis Charlottes Eltern in ein anderes Land abberufen werden und praktisch von einer Nacht auf die andere verschwinden. Jahre später studiert Hiroshi in der gleichen Stadt wie Charlotte und sie finden sich wieder, doch die Dinge nehmen ihren Lauf, die Geschichte nimmt so richtig Fahrt auf und wir werden eingedeckt mit Informationen zur Nanotechnologie, SciFi-Elemente kommen hinzu und tragisch endet das Ganze. So habe ich das Buch eher als einen spannenden Roman gelesen als als Wissenschaftsthriller. Ich habe viel gelernt und auch mitgelitten. Sprachlich gewohnt gut geschrieben, hat mich das Buch gut unterhalten und ich habe mich viel zu rasch am Ende des Buches gefunden. Freunden des guten Romans mit Spannungselementen sei das Buch empfohlen, es lohnt sich sehr, die 704 Seiten in Angriff zu nehmen. Was mich dazu bewogen hat zu dieser Ausgabe zu greifen? Das Cover. Mir gefallt es sehr gut.

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1 0
Wieder ein Eschbach...
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 27.05.2016

den man kaum aus der Hand legen mag, so spannend sind das Thema, die Handlung, der Stil. Stellenweise war es mir ein bisschen ZU technisch; aber das macht nichts. Lieber lasse ich mich herausfordern, als langweilen!

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0 0
Nanotechnologie mal spannend
von einer Kundin/einem Kunden am 31.10.2013

Schon klasse, was sich Andreas Eschbach als Handlungsbogen da ausgedacht hat. Ein toller Wissenschaftsthriller von der ersten bis zur letzten Seite.

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0 0
Ein Autor, der sich noch traut, langsam zu beginnen
von einer Kundin/einem Kunden aus Bornheim am 30.01.2014
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Viele Bücher beginnen heute damit, dass wenigstens eine Bombe explodiert, ein Zombie vorüberwackelt oder ein Computer die Weltherrschaft übernimmt. Wer diese Art von Fastfood-Büchern bevorzugt, ist bei Eschenbachs "Herr aller Dinge" falsch. Das Buch beginnt langsam: wir erleben zwei Kinder, die kindlichen Phantasien nachhängen. Und obwohl wir doch vermuten... Viele Bücher beginnen heute damit, dass wenigstens eine Bombe explodiert, ein Zombie vorüberwackelt oder ein Computer die Weltherrschaft übernimmt. Wer diese Art von Fastfood-Büchern bevorzugt, ist bei Eschenbachs "Herr aller Dinge" falsch. Das Buch beginnt langsam: wir erleben zwei Kinder, die kindlichen Phantasien nachhängen. Und obwohl wir doch vermuten dürfen, dass es nicht bei der Phantasie bleiben wird, sind die ersten 100 Seiten doch wenig aufregend. Ausführlich werden die wichtigsten Charaktäre eingeführt, ihre Motive erläutert und ihre Beziehungen. Nebenbei verdichtet sich immer weiter Hiroshis Idee, er könne alle Menschen reich machen. Wer sich mit Wirtschaftswissenschaften auskennt, wird sofort einwenden, dass das nicht geht. Und selbstverständlich ist das Buch eine Fiktion. Aber mir hat an diesem Buch ausnehmend gut gefallen, dass es so dicht an der Realität bleibt, wie es bei einem Fantasybuch eben möglich ist... und ich habe selbst VWL studiert. Je weiter das Buch voranschreitet, desto stärker verweben sich diese ökonomische Seite des Buches und die technischen Spielereien, mit denen das umgesetzt werden soll. Und so etwa in der Mitte des Buches merkte ich, dass der Spannungsbogen anfing, sich zu spannen. Wer es bisher eher der nette, flüssige Schreibstil Eschenbachs, der mich bei der Stange hielt, wurde ich jetzt immer stärker in den Bann geschlagen. Und im letzten Drittel des Buches war es um mich geschehen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, las auch tief in der Nacht noch weiter und musste wissen, wie es zu Ende geht. Und das Ende... sagen wir: es ist stimmig. Kein Hollywoodende, eher ein würdiges Ende. Ich habe auch später noch oft an das Buch gedacht - was will man mehr: wenn ein Buch den Leser beschäftigt, dann war es ein gutes Buch. In diesem Sinne: sehr empfehlenswert für alle Leser, die gern mal Science Fiction im Sinne des Wortes mögen. Science Fiction in dem Sinn, dass heute bereits bekannte Möglichkeiten bis weit in die Zukunft gedacht werden und man sich überlegt: was wäre wenn...

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2 0
Zukunftsthriller mit Brisanz
von Kerstin Ruge aus Cottbus am 21.11.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Eschbach-Fans sind immer wieder begeistert von seinen Romanen, so auch ich. Faszinierend wie eine anfänglich zarte Geschichte zweier Menschen aus total verschiedenen Lebenswelten, deren Schicksal jedoch eng miteinander verflochten bleibt, einen total dramatischen Verlauf nimmt. Auch wenn man wie ich kein Technik-Visionär ist, weiss man doch um die Brisanz der... Eschbach-Fans sind immer wieder begeistert von seinen Romanen, so auch ich. Faszinierend wie eine anfänglich zarte Geschichte zweier Menschen aus total verschiedenen Lebenswelten, deren Schicksal jedoch eng miteinander verflochten bleibt, einen total dramatischen Verlauf nimmt. Auch wenn man wie ich kein Technik-Visionär ist, weiss man doch um die Brisanz der heute schon existierenden Möglichkeiten. Diesen spannenden Thriller empfehle ich als tolles Männergeschenk, das auch Frau unbedingt lesen kann!

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2 0
"Ich weiß, wie man es machen muss, dass alle Menschen reich sind..."
von einer Kundin/einem Kunden am 23.02.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Andreas Eschbach ist einer meiner Lieblingsautoren. Vor allem ist er aber auch ein Mann mit Visionen. Wie in "Herr aller Dinge", in dem der junge Student Hiroshi Sato sich zur Aufgabe gemacht hat, alle Unterschiede zwischen Arm und Reich abzuschaffen. Mit seinem brillanten Geist hat Hiroshi sich eine unglaublich... Andreas Eschbach ist einer meiner Lieblingsautoren. Vor allem ist er aber auch ein Mann mit Visionen. Wie in "Herr aller Dinge", in dem der junge Student Hiroshi Sato sich zur Aufgabe gemacht hat, alle Unterschiede zwischen Arm und Reich abzuschaffen. Mit seinem brillanten Geist hat Hiroshi sich eine unglaublich komplexe, aber gleichzeitig auch verblüffend einfache Methode ausgedacht, Produktionsprozesse für Güter aller - und zwar wirklich aller! - Art zu automatisieren. Doch unklar ist es, ob dieser Triumph des Geistes Hiroshi seinem großen Ziel näherbringen wird - die Liebe seiner Kindheitsfreundin Charlotte zu gewinnen. Wie gesagt: Eschbach ist ein Autor der großen Visonen. Manchmal zu groß - manchmal wirft er in seinen Romanen derart weltbewegende Fragen auf (das ist keine Ironie!), dass die Handlung nur schwer zu einem befriedigenden Abschluß gebracht werden kann. So ist "Herr aller Dinge" ein visionärer Wissenschaftsthriller über Zukunftstechnologien und wie sie das Leben der Menschheit in den nächsten Jahrzehnten vielleicht einmal verändern könnten. Wer sich für Wissenschaft und einen gut recherchierten Thriller à la Frank Schätzing interessiert, dem sei dieser oder ein anderer von Eschbachs Romanen wärmstens ans Herz gelegt.

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1 0
Spannend!
von Leni Pawelczynski aus Wiesbaden am 25.03.2012
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Eine fesselnde Story um eine große Idee und kleinste Mittel. Ist es ein Thriller, Science Fiction oder ein Roman ? Es ist auf jeden Fall eine hochspannende Mischung aus aktuellen Entwicklungen und Forschungen der Nanotechnik und Fiktion. Fasziniert verfolgte ich Hiroshis Ringen mit den Naniten und den Grenzen menschlicher... Eine fesselnde Story um eine große Idee und kleinste Mittel. Ist es ein Thriller, Science Fiction oder ein Roman ? Es ist auf jeden Fall eine hochspannende Mischung aus aktuellen Entwicklungen und Forschungen der Nanotechnik und Fiktion. Fasziniert verfolgte ich Hiroshis Ringen mit den Naniten und den Grenzen menschlicher Fähigkeiten. Der Oyo ist natürlich der angemessene Rahmen für diesen Technik-Thriller.

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1 0
Atemberaubend spannend
von einer Kundin/einem Kunden am 28.09.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Der Gedanke, den Unterschied zwischen Arm und Reich zu eliminieren, lässt den Helden des Buches seit seiner Jugend nicht los. Gibt es eine Macht, welche jede Arbeit verrichtet, alles produzieren kann, ohne die Ressourcen aufzubrauchen und Abfälle zu produzieren ? Ein gewaltiger Eingriff in die Natur - durchaus vorstellbar, aber... Der Gedanke, den Unterschied zwischen Arm und Reich zu eliminieren, lässt den Helden des Buches seit seiner Jugend nicht los. Gibt es eine Macht, welche jede Arbeit verrichtet, alles produzieren kann, ohne die Ressourcen aufzubrauchen und Abfälle zu produzieren ? Ein gewaltiger Eingriff in die Natur - durchaus vorstellbar, aber auch realisierbar ? Atemberaubend spannend : ein Science Fiction Thriller vom Feinsten !

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1 0
Spannende Zukunftsvision
von Marina Konrad aus Bayreuth am 03.02.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Wie kann man die Unterschiede zwischen Arm und Reich aus der Welt schaffen, so dass jeder nur noch das tun muss, was er wirklich tun möchte. Diese Frage beschäftigt Hiroshi, die Hauptperson Eschbachs Geschichte, von Kindheitstagen an. Wie man das macht und ob es gelingt, dass darf der Leser natürlich selbst... Wie kann man die Unterschiede zwischen Arm und Reich aus der Welt schaffen, so dass jeder nur noch das tun muss, was er wirklich tun möchte. Diese Frage beschäftigt Hiroshi, die Hauptperson Eschbachs Geschichte, von Kindheitstagen an. Wie man das macht und ob es gelingt, dass darf der Leser natürlich selbst herausfinden. Allerdings lässt sich doch einiges zum Stil feststellen. Das Buch wird gerade zu Beginn wahnsinnig "schnell" erzählt und entwickelt dadurch einen erstaunlichen Sog. Dennoch hat man es meines Erachtens nach nicht mit einem gewöhnlichen Thriller zu tun. Der Autor schafft es verschiedene Stile gekonnt zu verknüpfen - Krimi, Wissenschaft, ein wenig Science Fiction gepaart mit doch sehr vielschichtigen Charakteren. Alles in allem eine differenzierte Geschichte, die einen doch nachdenklich und vielleicht sogar erschrocken zurücklässt.

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1 0
Potential für mehr!!
von einer Kundin/einem Kunden am 25.01.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Wie immer bei Andreas Eschbach habe ich mir auch hier gewünscht, das Buch würde nicht so schnell vorbei sein. Doch diesmal hauptsächlich deswegen weil es noch soviel zu erzählen gegeben hätte! Der "Herr aller Dinge" präsentiert sich als wilder Genremix mit verwegenen Ideen für unsere nicht allzu ferne Zukunft... Wie immer bei Andreas Eschbach habe ich mir auch hier gewünscht, das Buch würde nicht so schnell vorbei sein. Doch diesmal hauptsächlich deswegen weil es noch soviel zu erzählen gegeben hätte! Der "Herr aller Dinge" präsentiert sich als wilder Genremix mit verwegenen Ideen für unsere nicht allzu ferne Zukunft und einer hochinteressanten These zu unserer fernen Vergangenheit. Zwar ist keine der hier vorgestellten Ideen neu, aber auf eine unnachahmliche Art und Weise verpackt. Irgendwo zwischen der epischen Liebesgeschichte, dem crichtonmäßigen Wissenschaftsplot und der SciFi-Auflösung schien dem Autor allerdings selbst die Puste ausgegangen zu sein. Das Ende wirkt gehetzt und man hätte es sich um vieles offener gewünscht, denn Hiroshis Geschichte würde Stoff für etliche Fortsetzungen bieten! Und wer weiß, mit dem einen oder anderen erzählerischen Brückenschlag hätte man sich die Geschichte sogar im Universum von "Quest" und den "Haarteppichknüpfern" vorstellen können. So bleibt man nach der spannenden und abenteuerlichen Lektüre mit gigantischen und dramatischen Bilder im Kopf zurück und hegt irgendwie die Hoffnung, das Eschbach mit dieser Geschichte doch noch nicht abgeschlossen hat.

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1 0
Eine bessere Welt?
von einer Kundin/einem Kunden am 16.01.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Charlotte, Tochter des französischen Botschafters und Hiroshi, Sohn einer Hausangestellten, sind seit ihrer Kindheit befreundet. Durch den extremen sozialen Unterschied ihrer Herkunft, stellt Hiroshi schon als kleiner Junge Überlegungen an, wie man die Kluft zwischen Arm und Reich schließen kann. Diese Suche nach der Lösung begleitet ihn sein ganzes... Charlotte, Tochter des französischen Botschafters und Hiroshi, Sohn einer Hausangestellten, sind seit ihrer Kindheit befreundet. Durch den extremen sozialen Unterschied ihrer Herkunft, stellt Hiroshi schon als kleiner Junge Überlegungen an, wie man die Kluft zwischen Arm und Reich schließen kann. Diese Suche nach der Lösung begleitet ihn sein ganzes Leben und lässt ihn nicht zur Ruhe kommen. Auch Charlotte ist ihr ganzes Leben auf der Suche. Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, und vor allem, nach dem eigenen Ich. Immer wieder begegnen sich die Beiden und jedes Mal scheint Hiroshi seinem großen Ziel ein Stückchen näher gekommen zu sein…. Aber, erhalten wir dadurch wirklich eine bessere Welt? Ein Science-Fiction-Thriller der nach meinem Geschmack zwischendurch einen langen Atem erfordert. Zum Schluss jedoch ein rasantes und spannendes Ende nimmt.

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1 0
Das Ende aller Unterschiede
von Kerstin Thieme aus Zittau am 25.10.2011
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Der 10jährige Japaner Hiroshi Kato hat eine geniale Idee, wie er alle Menschen reich machen kann. Doch die behält er für sich und arbeitet fortan kontinuierlich an der Umsetzung seines Traums. Inspiration für diesen war ihm die gleichaltrige Charlotte, Tochter eines Botschafters, die gleich im Nebenhaus wohnte, und dennoch... Der 10jährige Japaner Hiroshi Kato hat eine geniale Idee, wie er alle Menschen reich machen kann. Doch die behält er für sich und arbeitet fortan kontinuierlich an der Umsetzung seines Traums. Inspiration für diesen war ihm die gleichaltrige Charlotte, Tochter eines Botschafters, die gleich im Nebenhaus wohnte, und dennoch Welten von ihm, als Sohn einer Wäscherin, entfernt war. Seine Liebe zu ihr ist sein Antrieb. Auf dem Weg zur größten Erfindung aller Zeiten stößt er auf das schrecklichste Geheimnis der Menschheit. Meine Meinung: Der neue Eschbach ist ein hochkomplexes Werk, das auf vielen Ebenen zu begeistern weiß. Thematisiert werden Standesunterschiede, Politik, Umweltprobleme, Liebe, die Menschheitsgeschichte ebenso wie Roboter- und Nanotechnologie. Gerade letzteres ist für den Laien, wie in meinem Fall, teilweise schwer verdaulich, wird aber Technikfreaks begeistern. Die Möglichkeiten, die hier aufgezeigt werden, sind schlicht unglaublich, aber doch sehr reel. In Sachen Wissen ist das Buch auf jeden Fall eine große Bereicherung und auch Freunde der Scifi-Literatur werden sich sofort zuhause fühlen. Durch die ausführliche Darstellung der Lebensumstände der Protagonisten Hiroshi und Charlotte gerät der Anfang des Romans etwas schleppend. Auch ist lange nicht klar, wohin das Ganze eigentlich führen soll, was aber das Interesse weiter zu lesen nur noch erhöht. Neben durchweg interessanten und wichtigen Nebenfiguren handelt es sich bei den Hauptfiguren um gänzlich unterschiedliche Charaktere, was wahrscheinlich auch ein Zusammenfinden so schwierig macht. Charlotte ist ein ziellos vor sich hin lebender Mensch, der anstatt mal in die Gänge zu kommen, sich lieber auf Status und Geld ihrer Eltern ausruht. Dagegen ist Hiroshi von einer Zielstrebigkeit, die schon wieder übertrieben wirkt, da er darüber alles andere vergisst, vor allem seine Umwelt wahrzunehmen und sein Leben zu leben. So richtig Fahrt nimmt das Buch leider erst nach der Hälfte mit einer außergewöhnlichen Entdeckung auf einer russischen Polarinsel auf. Ab hier überschlagen sich die Ereignisse und der Leser wird unweigerlich in den Bann der Geschichte gesogen. Unerwartete Wendungen, erschütternde Schlussfolgerungen und ein gnadenlos spannender Showdown zum Schluss entschädigen für jedes kleine vorangegangene Manko. Selbst die Gefühle kommen nicht zu kurz, wenn beim völlig folgerichtigen Ende der Leser mit viel Stoff zum Nachdenken zurückbleibt. Wieder einmal ist es Herrn Eschbach geglückt, verschiedenste interessante und hochaktuelle Themen aufzugreifen und im Rahmen einer packenden Handlung perfekt einzubinden. Ich hatte das Vergnügen den Roman in einer Leserunde unter Mitwirkung des Autors zu verinnerlichen, was mir an vielen Stellen besondere Einsichten und andere Blickwinkel eröffnet hat. Vielen Dank dem Lübbe-Verlag für diese Möglichkeit.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
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Faszinierend und erschreckend zugleich wie Eschbach ein Zukunftsszenario vor seinen Lesern ausbreitet.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eschbach trumpft wieder auf mit einer tollen Liebesgeschichte, einem Gedankenmodell, einer Zukunftsaussicht und dabei unterhält er prächtig mit allerlei wissenschaftlichen Fakten.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Keiner kann so komplexe wissenschaftliche und technische Sachen verständlich erklären ohne lehrerhaft zu wirken. Zudem noch ein echt spannender Zukunftsroman. Unbedingt lesen!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine geniale Geschichte über Philosophie und Technik, ganz großes Kopfkino!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Science-Fiction, Wissenschaft und spannder Thriller!

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Zukunftsvision
von einer Kundin/einem Kunden am 06.02.2013
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Im Mittelpunkt steht der Halbjapaner Hiroshi, dessen kindliches Schlüsselerlebnis, daß Arm und Reich sein, Gräben zwischen den Menschen zieht, der Auslöser für ein ganz besonderes Forschungsgebiet ist: Wie kann man den Reichtum abschaffen oder alle Menschen gleich reich machen? Spannende Idee, gewürzt mit einem Schuß Science Fiction (mit recht... Im Mittelpunkt steht der Halbjapaner Hiroshi, dessen kindliches Schlüsselerlebnis, daß Arm und Reich sein, Gräben zwischen den Menschen zieht, der Auslöser für ein ganz besonderes Forschungsgebiet ist: Wie kann man den Reichtum abschaffen oder alle Menschen gleich reich machen? Spannende Idee, gewürzt mit einem Schuß Science Fiction (mit recht glaubwürdigen Thesen) hat die Geschichte leider einige Hänger und wird erst im letzten Drittel richtig spannend. Beeindruckend jedoch, welche Schlußfolgerungen Eschbach daraus zieht.

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Herr aller Dinge von Andreas Eschbach
von tigercat666 aus Haigerloch am 16.09.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Zum Inhalt:Hiroshi, Halbjapaner, Sohn einer Wäscherin wächst in bescheidenen Verhältnissen auf,seine Mutter arbeitet für den französischen Botschafter, in dessen Tochter Charlotte findet der intelligente Junge eine Freundin, eine Freundin die in einer ganz anderen Welt lebt als er, wohlbehütet und im Luxus und die eine besondere Gabe hat. Und... Zum Inhalt:Hiroshi, Halbjapaner, Sohn einer Wäscherin wächst in bescheidenen Verhältnissen auf,seine Mutter arbeitet für den französischen Botschafter, in dessen Tochter Charlotte findet der intelligente Junge eine Freundin, eine Freundin die in einer ganz anderen Welt lebt als er, wohlbehütet und im Luxus und die eine besondere Gabe hat. Und dieser Unterschied ist es der Hiroshi auf eine geniale Idee bringt: Alle Menschen sollen gleich sein, jeder soll alles haben was er braucht, niemand soll mehr auf irgendetwas verzichten müssen.und schon als Kind hat er die perfekt Idee dazu und als Erwachsener ist auf dem besten Weg mit genialer Technik, diese Idee in die Tat umzusetzen.Und Charlotte für sich zu gewinnen. Meine Meinung: Herr aller Dinge, ist meiner Ansicht nach einer der besten Romane Andreas Eschbachs, durch die Verknüpfung vieler verschiedener Themen spricht er eine breite Leserschicht an,das hat allerdings den kleinen Nachteil, das der flüchtige Leser vielleicht den einen oder anderen wichtigen Zusammenhang überliest, auch mir wurde erst im Dialog mit anderen Lesern bewusst, das so manches kleine Detail am Anfang des Buches extrem wichtig war um die am Ende in sich schlüssige Geschichte zu verstehen, z.b. Charlottes Gabe, von der man am Anfang und zwischendurch etwas hört und deren Wichtigkeit, erst zum Schluss des Buches so richtig zum Vorschein kommt. Hervorheben möchte ich den wirklich guten Schreibstil, sogar die technischen Details wurden anschaulich und interessant erklärt, so das ich keinen Grund hatte Passagen zu überblättern, das ist etwas das mir bei zu langatmigen Erklärungen, noch dazu auf einem Gebiet von dem ich nicht viel verstehe schon mal passiert. Mein Fazit: Kein Buch für zwischendurch, aber für alle Leser die sich auf Buch einlassen wollen, das Mysteriöses,Umweltprobleme, soziale Unterschiede und Sciencefiction, gekonnt miteinander verbindet ein absolutes Muss.

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von einer Kundin/einem Kunden am 24.11.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Kein Buch, das man "mal eben" lesen kann. Trotzdem so spannend, dass man es nicht aus der Hand legen will! Mit seinen unvorhersehbaren Wendungen eine dringende Empfehlung!

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