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Herr Lehmann

Roman. Ausgezeichnet mit dem Corine - Internationaler Buchpreis, Kategorie Rolf Heyne Buchpreis 2002

(16)



Der Wahlkreuzberger Lehmann ist noch keine dreissig, und er liebt sein ereignisloses Leben. Jahrelange Ausweichmanöver und heroische Trägheit haben ihn bisher erfolgreich vor den Ansprüchen seiner Umwelt verschont, bis das Jahr 1989 beginnt. Das Jahr der Wiedervereinigung stellt Herrn Lehmann auf eine harte Probe ...


In seinem gefeierten Debüt heftet sich Regener an die Fersen seines charmanten Protagonisten, der eine ungewöhnliche Reise durch den Mikrokosmos des Berliner Stadtviertels antritt.



Portrait
Sven Regener, 1961 in Bremen geboren, lebt in Berlin
und ist Sänger, Texter und Trompeter der Band Element
of Crime, die mit Alben wie „Damals hinterm Mond“ und „Weisses Papier“ grosse Popularität erlangte. Sein Debütroman „Herr Lehmann“ stürmte auf Anhieb die Bestsellerliste. Mehr als 700.000 Kinobesucher sahen sich die Verfilmung dieses Bestsellers an. Für das Drehbuch erhielt Sven Regener 2004 den Deutschen Filmpreis in Gold. Mit „Neue Vahr Süd“ konnte der Autor seinen sensationellen literarischen Erfolg fortführen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 01.08.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-45330-6
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 188/119/19 mm
Gewicht 229
Auflage 38. Auflage
Verkaufsrang 11.827
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Berlin Berlin
von Polar aus Aachen am 16.06.2008

Berlin Ende der Achtziger. Die Mauer steht noch. Kreuzberg ist noch die Hoffnung all jener, die aus der Bundesrepublik auf die Insel geflüchtet sind. In der Vielzahl Suchender, Gestrandeter, Salonrevolutionäre gibt es den Herrn Lehmann, der sich Ansprüchen gerne entzieht und dafür lieber jedem die Welt erklärt. Es ist... Berlin Ende der Achtziger. Die Mauer steht noch. Kreuzberg ist noch die Hoffnung all jener, die aus der Bundesrepublik auf die Insel geflüchtet sind. In der Vielzahl Suchender, Gestrandeter, Salonrevolutionäre gibt es den Herrn Lehmann, der sich Ansprüchen gerne entzieht und dafür lieber jedem die Welt erklärt. Es ist ein Kneipenleben. Sei es beruflich als Bierzapfer oder vor der Theke als Gast. Doch es ist nicht das Leben eines Alkoholikers, vielmehr das eines Menschen, der von sich behaupten würde, dass er mehr zum Leben nicht braucht. Familie ist etwas, das zu Besuch kommt, Zukunft etwas, für das man erst einmal richtig ausschlafen muss. Der Trott bestimmt den Tag von Herrn Lehmann und seinen Freunden. Wäre da nicht die Liebe. Ein Konstrukt, das vielen mittelmäßigen Romanen zu Grunde liegt. Sie stiftet Verwirrung, sie stellt Fragen, denen man lieber aus dem Weg geht, sie fordert einen heraus. Sven Regener entgeht dem allen durch seinen wunderbaren tragikkomischen Ton. Nicht nur dass seine scheinbaren Verlierer einem ans Herz wachsen, er spiegelt das Berlin der Mauer kurz vor ihrem Fall. Menschen, die mit sich selbst beschäftigt sind, die von den Ereignissen überrollt werden. Mitten drin Herr Lehmann. Unbeholfen scheint die Trägheit seine herausragende Charaktereigenschaft zu sein. Und trotzdem besitzt er seine Sehnsüchte, seine Träume, seine Verletzungen. Der Leser fühlt sich gleich mit ihm verwandt. Nur ein Herr Lehmann kann mitten in der Nacht von einem Hund aufgehalten werden. Die einzige Möglichkeit, ihm zu entgehen, darin bestehen, den Hund betrunken zu machen. Es sind aberwitzige Szenen, durch die Herr Lehmann stolpert. Sven Regener hat ihn mit trockenem Humor ausgestattet. Die beste Erfindung dabei ist, dass Herr Lehmann für alle einfach nur Herr Lehmann ist.

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Um es mit den Worten Marcel Reich-Ranicki zu sagen:
von Monika Waldherr aus Wörgl am 23.10.2011

"Ich habe schallend gelacht. Ein hochbeachtlicher Roman." Dazu gibt es nichts hinzuzufügen!

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Kein "geistiger Frührentner"
von H. Seewald aus Berlin am 19.05.2011

Herr Lehmann philosophiert über den Lebensinhalt und hat den Hang, Wörter immer mal wieder auf ihre Semantik hin abzuklopfen. Das zumindest sind schon mal geistige Regungen, welche die von Iris Radisch (Literaturjournalistin) vorgenommene Etikettierung von Herrn Lehmann als "geistigen Frührentner" fragwürdig erscheinen lassen. Auch ist der Begriff als solcher... Herr Lehmann philosophiert über den Lebensinhalt und hat den Hang, Wörter immer mal wieder auf ihre Semantik hin abzuklopfen. Das zumindest sind schon mal geistige Regungen, welche die von Iris Radisch (Literaturjournalistin) vorgenommene Etikettierung von Herrn Lehmann als "geistigen Frührentner" fragwürdig erscheinen lassen. Auch ist der Begriff als solcher wenig tauglich, denn was wäre unter einem "geistigen Frührentner" zu verstehen? Ein Mensch, der von den geistigen Erträgen vor der Verrentung lebt? Einer, der sich mal Bildung angeeignet hatte, diese beständig wiederkäut und sich nicht weiter entwickelt, geistig stillsteht? Oder vielleicht einer, der von Tantiemen für Produkte seiner geistigen Tätigkeit wie etwa Bücher oder Patente lebt? Zwar wünscht man Herrn Lehmann, dass er mal rauskommt aus seinem Trott von Arbeit in der Kneipe und anschließenden Kneipenbesuchen, doch entgeht er andererseits immerhin einer Lebenslüge, mit der zum Beispiel sein bester Freund Karl auf drastische Weise konfrontiert wird, der wie Herr Lehmann als Kellner arbeitet, sich aber zum Künstler berufen glaubt und über sein vermeintliches Künstlertum definiert. Als Karl seinen Irrtum erkennt, implodiert sein Selbstverständnis, seine Identität, Karl erleidet einen psychotischen Nervenzusammenbruch. Ob Herr Lehmann aus seinem Alltagstrott herausfindet, Urlaub in Bali mit seiner Kollegin Heide oder in Polen macht, "oder was ganz anderes anfangen" wird, bleibt offen.

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Berlin Kreuzberg einfach
von Nicole Meier aus Basel am 15.09.2010

mit Herr Lehmann durch Berlin zu steifen ist grossartig, am liebsten würde ich bleiben!

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Ein Bremer zieht um
von Wiebke Hartung aus Bremen am 10.07.2010

Herr Lehmann, bestens bekannt aus der Neuen Vahr Süd, ist erwachsen geworden und nach Berlin gezogen. Noch immer bestimmen Eintönigkeit und Routine sein Leben, der Wahlkreuzberger kriegt kaum etwas mit von den Umbrüchen der Zeit. Er ist ein klassischer Anti-Held, dem man dieses Leben voll abnimmt und sich manchmal... Herr Lehmann, bestens bekannt aus der Neuen Vahr Süd, ist erwachsen geworden und nach Berlin gezogen. Noch immer bestimmen Eintönigkeit und Routine sein Leben, der Wahlkreuzberger kriegt kaum etwas mit von den Umbrüchen der Zeit. Er ist ein klassischer Anti-Held, dem man dieses Leben voll abnimmt und sich manchmal ein bißchen wünscht genauso zu sein. Authentisch, tragisch-komisch und ohne Ende ironisch: das ist Herr Lehmann!

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Witzig geschrieben
von Markus aus Essen am 15.05.2010

Ein sehr witziges Buch über einen jungen Mann, der an der Schwelle zur 30 steht und von seinen Freunden deswegen mit "Herr Lehmann" angeredet wird. Das Buch ist mit einem ganz eigenen Sven Regener Schreibstil geschrieben und beinhaltet sogar kleine historische Einblicke in das Ende der DDR-Zeit.

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"Ich gehe erstmal los..."
von einer Kundin/einem Kunden am 10.09.2009

Was beschäftigt einen Westberliner um die dreißig kurz vor dem Fall der Berliner Mauer? Herr Lehmann lebt in Berlin-Kreuzberg und arbeitet in einer kleinen Kneipe. Er erzählt von seiner Liebe Katrin, von seinem besten Freund Karl und von seinen Eltern. Aber vor allem erzählt er seine bewusst eingeschränkte Geschichte... Was beschäftigt einen Westberliner um die dreißig kurz vor dem Fall der Berliner Mauer? Herr Lehmann lebt in Berlin-Kreuzberg und arbeitet in einer kleinen Kneipe. Er erzählt von seiner Liebe Katrin, von seinem besten Freund Karl und von seinen Eltern. Aber vor allem erzählt er seine bewusst eingeschränkte Geschichte einer ummauerten Stadt. Mit Herr Lehmann hat Sven Regener eine absolut authentische Figur geschaffen in der sich sicherlich einige wieder entdecken können. Ein Held des Alltags, der uns zeigt, dass es gar nicht so verkehrt sein kann, manche Dinge einfach mal ein bisschen lockerer zu sehen. „…Der Rest wird sich schon irgendwie ergeben.“

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Ein Buch wie ein Freund
von einer Kundin/einem Kunden am 30.08.2009

Herr Lehmann ist ein ambitionsloser Endzwanziger. Er geht jeder Verantwortung und jeder Forderung aus dem Weg – ein Kind der Regierung Kohl eben. Solange sein Leben ereignislos verläuft ist Herr Lehmann zufrieden. Es ist das Jahr 1989 und Herr Lehmann lebt in Berlin – und er verpennt den Mauerfall.... Herr Lehmann ist ein ambitionsloser Endzwanziger. Er geht jeder Verantwortung und jeder Forderung aus dem Weg – ein Kind der Regierung Kohl eben. Solange sein Leben ereignislos verläuft ist Herr Lehmann zufrieden. Es ist das Jahr 1989 und Herr Lehmann lebt in Berlin – und er verpennt den Mauerfall. Irgendwie ist das ganze Jahr nichts für ihn… Dieser erste Roman um Herrn Lehmann ist großartig. Alleine der Anfang des Buches ist schon genial und das restliche Buch sowieso. Ein so antriebsloser, lakonischer und unauffälliger Held der trotzdem oder gerade deswegen zur Situationskomik neigt, ist mir noch nie untergekommen. Die weiteren Bände „Neue Vahr Süd“ und „Der kleine Bruder“ lesen sich genauso. Es ist, als ob man mit seinem besten Kumpel Zeit verbringt. GROSSARTIG

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sehr lesenswert
von Kirsten aus NRW am 23.02.2009

sven regener schreibt nicht nur hervorragende liedertexte und macht gute musik, er schreibt auch sehr unterhaltsame und lesenswerte bücher!

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Trocken, rasant, urkomisch
von einer Kundin/einem Kunden aus Marl am 31.08.2008

Ein bißchen "Herr Lehmann" steckt wohl in jedem von uns. Das wurde mir schon im ersten Kapitel dieses Buches klar. Der Autor hält uns, den "Otto-Normal-Lebens-Usern", einen Spiegel vor, in den ich gerne geschaut habe. Oft sind es doch die ganz alltäglichen Dinge im Leben eines Menschen, die, aus... Ein bißchen "Herr Lehmann" steckt wohl in jedem von uns. Das wurde mir schon im ersten Kapitel dieses Buches klar. Der Autor hält uns, den "Otto-Normal-Lebens-Usern", einen Spiegel vor, in den ich gerne geschaut habe. Oft sind es doch die ganz alltäglichen Dinge im Leben eines Menschen, die, aus einer gewissen Entfernung betrachtet, eigentlich nur urkomisch sind. Nur sieht man das nicht selber, wenn man gerade in dieser Situation steckt. Der Schreibstil des Autors ist rasant, prägnant, leicht naiv aber vor allem urkomisch und genau das hat verursacht, dass ich das Buch in einem Rutsch runterlesen konnte. Nicht selten bekam ich das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass die Dialoge der einzelnen Personen zwar oft einfach und trocken geschrieben sind, sie aber gerade deshalb eine Menge Portion Humor zum Besten geben. Ein wenig erinnert hat mich der Schreibfluss des Buches an den "Erzähltext" der "Sendung mit der Maus". "Das ist Herr Lehmann. Herr Lehmann wird bald 30. Er ist nicht verheiratet, ruft ab und zu nach seiner Mutter und erlebt eine Menge komischer Dinge." Zum Glück hatte ich beim Lesen immer ein Glas Wasser neben mir stehen. Sonst wär ich womöglich am Ende dehydriert gewesen. Nicht verstanden? Dann macht Euch mit Herrn Lehmann bekannt und Ihr werdet wissen, was ich meine. Prädikat: Lesen, genießen, schmunzeln und lachen. Das erfrischt das Herz und ersetzt aller Voraussicht nach die Altersfältchen durch Lachfalten

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Lachgarantie
von Nicole El Hadi aus Braunschweig am 07.10.2005

Die ersten Seiten erschrecken anfangs, da Schimpfwörter gehäuft auftreten. Aber Durchhalten. Es lohnt sich! Ich habe gelacht, bis die Tränen flossen. Das Buch ist auch für Frauen interessant. Jetzt weiss Frau endlich, was Mann immer so denkt. (7.10.2005)

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Liebenswert anders
von Kai Aline Hula aus Wien am 13.01.2011

Herr Lehmann - eine Figur, direkt aus dem Leben gergriffen! Sven Regener hat es geschafft, dass man voll eintaucht in die Welt des Berliners, mit ihm lacht, weint und grübelt und gar nicht mehr aufhören kann, sich dieselben mal ironischen, mal bitteren Gedanken zu machen, die ihm ständig durch... Herr Lehmann - eine Figur, direkt aus dem Leben gergriffen! Sven Regener hat es geschafft, dass man voll eintaucht in die Welt des Berliners, mit ihm lacht, weint und grübelt und gar nicht mehr aufhören kann, sich dieselben mal ironischen, mal bitteren Gedanken zu machen, die ihm ständig durch den Kopf gehen. Kuriose Situationen, neue Herausforderungen und immer wieder die Arbeit, all das bleibt dem fast 30-Jährigen nicht erspart. Doch es wäre nicht Frank Lehmann, wenn er das alles nicht ein bisschen anders sehen würde als seine Mitmenschen. Selten erlebt, dass wiederholte Kneipentouren so unterhaltsam zu lesen sind! Ich kann das Buch nur als herzerwärmend beschreiben, habe mich bei Herrn Lehmann wie zu Hause gefühlt und kein einziges Mal beim Lesen Langeweile verspürt. Mir hat das Buch ab der ersten Seite gefallen. Bestimmt gibt es Menschen, die mit Herr Lehmanns Art nicht so viel anfangen können, aber er verdient auf jeden Fall eine Chance - sonst könnte man ein paar Stunden wahres Lesevergnügen verpassen.

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Herr Lehmann
von Ulrike Seine aus Rheine am 26.07.2010

Es ist schon komisch zu lesen, wie jemand sein Leben so verpennt. Herr Lehmann ist nett und sympathisch, aber irgendwie auch eine tragische Figur. War schön ihn auf einem Stück Lebensweg zu begleiten, zwischen Tragik und Humor.

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Wende im Westen?
von einer Kundin/einem Kunden am 11.10.2009

Eines der erflogreichsten Bücher der letzten Jahre. Warum? Der Roman zeigt die Stimmung im Westen Berlins vor dem Mauerfall. Ja, im Westen, denn auch dort war die Mauereröffnung ein Ereignis, die alles veränderte. Nur für Herrn Lehmann nicht. Der arbeitet in seiner Kneipe und lebt sein träges, leeres Leben... Eines der erflogreichsten Bücher der letzten Jahre. Warum? Der Roman zeigt die Stimmung im Westen Berlins vor dem Mauerfall. Ja, im Westen, denn auch dort war die Mauereröffnung ein Ereignis, die alles veränderte. Nur für Herrn Lehmann nicht. Der arbeitet in seiner Kneipe und lebt sein träges, leeres Leben vor sich hin. Berlin-Kreuzberg in der Mitte des Jahres 1989, ein Symbol für die träge, nach der aufwühlenden 68er Zeit langsam wieder einschlafende Bundesrepublik? Dass die Mauer offen ist, bekommt Herr Lehmann erst am Ende des Buches und eher beiläufig mit. Wen repräsentiert er? Unverkennbarer Regener-Stil: Nüchtern, unpathetisch, manchmal staccato, unaufgeregt, und dahinter viel Anspielung und Tiefsinn.

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Herr Lehmann
von einer Kundin/einem Kunden am 09.09.2009

"Der Roman ""Herr Lehmann"" von Sven Regener ist ein Buch, so belanglos und kurios wie das Leben selbst. Es handelt vom Leben eines jungen Mannes, Frank Lehmann, der in Westberlin lebt, dort in einer Art Künstler-Milieu verkehrt und sich seinen Lebensunterhalt mit einer Barkeepertätigkeit verdient. Das klingt im ersten... "Der Roman ""Herr Lehmann"" von Sven Regener ist ein Buch, so belanglos und kurios wie das Leben selbst. Es handelt vom Leben eines jungen Mannes, Frank Lehmann, der in Westberlin lebt, dort in einer Art Künstler-Milieu verkehrt und sich seinen Lebensunterhalt mit einer Barkeepertätigkeit verdient. Das klingt im ersten Moment wenig spannend oder originell, denn: Gerade in Großstädten gibt es doch haufenweise Menschen, die sich so ""über Wasser halten"", die notdürftig eingerichtet sind, planlos in den Tag hinein leben, mit einer Clique verkrachter Existenzen um die Häuser ziehen, dabei womöglich sehr einsam sind und vielleicht nur darauf warten, dass sie mal jemand oder etwas aufweckt. Mit einfacher Sprache schildert der Autor Herrn Lehmanns einfaches Leben, nämlich die oberflächlichen Freundschaften, die stumpfsinnigen Gespräche, der zum Teil derbe Umgang. Gerade diese Authentizität macht den Roman so tiefgründig. Es wird aufgezeigt, wie Menschen - obwohl sie unendlich viel Zeit miteinander verbringen - manchmal doch so völlig aneinander vorbei leben. Aufgeweckt wird Herr Lehmann - der von seinen Freunden übrigens nicht umsonst so genannt wird - als er am Abend seines 30. Geburtstages - der Tag des Mauerfalls - allein durch die Straßen von Berlin schlendert..."

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Kultbuch, das war es dann aber auch!
von Zitronenblau am 26.03.2008

Leicht zu lesen, stellenweise sogar amüsant und unterhaltsam. Am Ende noch das historische Ereignis des Mauerfalls und schon ein Büchlein für vergnügte Stündchen. Leichte Kost, leichte Story, daher empfehlenswert. Zudem tendenziell Kult-Status. Letztlich aber nichts Anspruchsvolles oder etwas, das unbedingt gelesen werden müsste...

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ironisch-satirische Story über einen echten Loser, dessen herausragendste Eigenschaft sein ausgeprägter Hang zur Lethargie ist. Unterhaltsam und kurzweilig. Sehr empfehlenswert.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Witzige deutsche Gesellschaftskomödie zur Zeit des Mauerfalls. Mit vielen geistreichen Dialogen und Situationskomik. Herr Lehmann wächst einem schnell ans Herz.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Das Buch das den Übergang zum Erwachsenwerden mit 30 herrlich lakonisch erzählt. Ein gelungenes Debüt, das die Balance zwischen Melancholie und Witz meisterhaft schafft!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein wunderbares Buch mit wunderbarem Hauptprotagonisten, der irgendwie durch's Leben treibt und dabei Skurriles wie Banales erlebt. Trockener Humor und Entschleunigung inklusive!

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