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Herrentag

Anwalt Fickels erster Fall (Thüringen Krimi)

(3)
Der Fickel steht als Rechtsanwalt am Meininger Gericht auf der Karriereleiter ganz unten. Er ist Terminvertreter (im Fachjargon »Terminhure«) und springt in Verhandlungen ein, wenn der >richtige< Anwalt verhindert ist. Dass so einer Verteidiger in einem Mordverfahren wird, kann nur in einem Nest wie Meiningen passieren: Sylvia Kminikowski, designierte Amtsgerichtsdirektorin, wird ermordet im Englischen Garten aufgefunden. DNA-Spuren führen zu René Schmidtkonz, dem Enkel von Fickels Vermieterin. Also gibt der Fickel sich einen Ruck und vergräbt sich in den Fall. Obwohl er sich im Strafrecht nicht besonders gut auskennt, stösst er schon bald auf Ungereimtheiten, die seinen Mandanten entlasten könnten. Ein massives Problem jedoch bleibt: die Oberstaatsanwältin Gundelwein, die im Allgemeinen auf Männer nicht gut zu sprechen ist und im Besonderen auf den Fickel. Sie ist Fickels Exfrau und sähe nichts in der Welt lieber, als dass er sich in seinem ersten grossen Fall bis auf die Knochen blamiert ...
*Fickel: Ableitung der Koseform »Fick« zum Rufnamen Friedrich (1387 Fyckel, 1388 Viggel, 1508 Fickel). Ausserdem bedeutet Fickel umgangssprachlich so viel wie Ferkel: Wenn jemand beim Essen gern kleckert, ist er eben ein Fickel.
Rezension
„Ein herrlich skurriler Debütroman des gelernten Juristen Hans-Henner Hess. Selten so über die Justiz gelacht.“
Kester Schlenz, STERN
„Der Krimi-Erstling von Hans-Henner Hess ist satirisch, spannend und sprachlich so ganz anders als andere Regionalkrimis.“
HR2
"Ein wunderbarer Lesespass."
KSTA
"Allerbeste Hausmannskost."
Jörg Wangner, STUTTGARTER ZEITUNG
"Witziges Debüt."
Petra Mies, BUCHJOURNAL
"Ein bisschen Fickel steckt in jedem von uns."
Carina Becker, GELNHÄUSER NEUE ZEITUNG
"Mit schrägem Wortwitz und skurriler Situationskomik."
NÜRNBERGER NACHRICHTEN
"Fickels erster Fall macht Lust auf mehr!"
René Haenig, SCHWEIZER ILLUSTRIERTE
Portrait
Hans-Henner Hess wurde 1973 in Berlin-Mitte geboren und liess sich ebendort wegen einer verlorenen Wette zum Volljuristen ausbilden. Da der Rechtsstaat auf seine weitere Mitwirkung dankend verzichtete, schlug er sich als Autor und Dramaturg bei diversen Fernsehformaten durch. Nebenher verfasste er Lang- und Kurzgeschichten, schrieb Theaterstücke und Songtexte. Bei DuMont erschienen seine Romane >Herrentag< (2013) und >Der Bobmörder< (2014).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Erscheinungsdatum 22.08.2013
Serie Anwalt Fickel 1
Sprache Deutsch
EAN 9783832187491
Verlag DUMONT Buchverlag
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Kundenbewertungen


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Superschräger Krimi
von einer Kundin/einem Kunden am 01.09.2013

Eigentlich könnte man dieses Buch eher in die Sparte schräger Humor denn in die Krimiabt.einordnen. Anwalt Fickel, leicht verkrachter Rechtsanwalt, erhält als " Terminhure" nur unwichtige Fälle, die keiner haben will. Zufällig wird er Pflichtverteidiger von Rene Schmidtkonz , zufällig der Enkel von seiner netten Vermieterin. Rene ist des... Eigentlich könnte man dieses Buch eher in die Sparte schräger Humor denn in die Krimiabt.einordnen. Anwalt Fickel, leicht verkrachter Rechtsanwalt, erhält als " Terminhure" nur unwichtige Fälle, die keiner haben will. Zufällig wird er Pflichtverteidiger von Rene Schmidtkonz , zufällig der Enkel von seiner netten Vermieterin. Rene ist des Mordes an Amtsgerichtsdirektorin Sylvia Kminikowski angeklagt. Schnell sagt ihm sein immer gut funktionierendes Bauchgefühl, das hier was nicht stimmt. Auf vielen Wegen und mit Hilfe entdeckt er nicht nur den richtigen Mörder, sondern auch handfeste Skandale in seiner Kleinstadt. Wie Hans-Henner Hess seine Romanfiguren erfunden hat und beschreibt, eine Mordsgaudi! Ob die 1,90m große Oberstaatsanwältin Gundelwein oder den arroganten Ehemann des Mordopfers, super! Und dann auch noch die alten Seilschaften der ehemaligen DDR eingebunden, das ergibt ein Superbuch! Ich hoffe auf mehr Fälle mit Anwalt Fickel, der fährt übrigens einen alten Wartburg.

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seichter Krimi
von maleur aus Berlin am 02.09.2016

Eine Richterin am Amtsgericht Meiningen wird ermordet aufgefunden und der Anwalt Fickel wird mit der Verteidigung des Tatverdächtigen beauftragt. Der Schreibstil ist krampfhaft locker und erinnert passagenweise an einen Schriftsatz. Wenn das gewollt war ist es gelungen. Die Protagonisten sind gut und differenziert charakterisiert. Der Wandel von der DDR zur... Eine Richterin am Amtsgericht Meiningen wird ermordet aufgefunden und der Anwalt Fickel wird mit der Verteidigung des Tatverdächtigen beauftragt. Der Schreibstil ist krampfhaft locker und erinnert passagenweise an einen Schriftsatz. Wenn das gewollt war ist es gelungen. Die Protagonisten sind gut und differenziert charakterisiert. Der Wandel von der DDR zur Bundesrepublik wird immer mal wieder angerissen, aber nicht überstrapaziert. Die Region wird gut beschrieben, wirkt aufgrund des Schreibstils aber nicht verlockend. In dem Roman geht es nicht nur um den Tod der Richterin, sondern auch um Kompetenzgerangel, Korruption, Wirtschafts- und Sozialkriminalität und um zwischenmenschliche Beziehungen. Der Krimi ist nicht durchgängig spannend, allerdings hat mich der Täter doch sehr überrascht. Ich gebe zu, dass ich nicht einen Augenblick auf diese Person getippt hätte, obwohl sie während des Geschehens immer präsent ist und nicht etwa am Ende plötzlich auftaucht. Fazit: Ein unterhaltsamer, anspruchsloser, mäßig spannender Regionalkrimi.

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Auch der schönste Tag geht irgendwann mal zu Ende
von einer Kundin/einem Kunden am 27.11.2013

Zu Tode gewürgte Richterinnen, ausdauernde Kriminalräte, so brüske wie brillante Oberstaatsanwältinnen, nachsetzende Kommunalpolitiker, näselnde Amtsgerichtsdirektorinnen, indolente Rechtsreferendare und mittendrin in all den kniffligen Verwicklungen der leibhaftige Rechtsanwalt Fickel. Der Kelch geht nicht an ihm vorüber. Grundsätzlich. In einem gottverlassenen, südwestthüringischen Provinznest. Etwas arg dröge recht-lastig, das Ganze.

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Neue Besen kehren gut
von Martina am 12.08.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

„ Neue Besen kehren gut“. Dieser Spruch trifft auch auf das Buch Herrentag – Anwalt Fickels erster Fall v. Hans-Henner Hess zu. Anwalt Fickel kehrt in Meiningen gleich in seinem ersten Fall den alten Mief mit seinem hintersinnigen Humor und seiner stoischen Ruhe aus. Im Amtsgericht ist Aufruhr, dass ein Anwalt der untersten Ebene... „ Neue Besen kehren gut“. Dieser Spruch trifft auch auf das Buch Herrentag – Anwalt Fickels erster Fall v. Hans-Henner Hess zu. Anwalt Fickel kehrt in Meiningen gleich in seinem ersten Fall den alten Mief mit seinem hintersinnigen Humor und seiner stoischen Ruhe aus. Im Amtsgericht ist Aufruhr, dass ein Anwalt der untersten Ebene eine Mordverteidigung übernimmt,doch das Lachen bleibt den alten Seilschaften am Ende im Hals stecken und der Leser denkt – gut so. Der Roman hat herrlich kauzige Protagonisten die einem sofort durch ihre Eigenheiten ans Herz wachsen. Es bleibt zu hoffen, dass Anwalt Fickel noch oft Mandanten vertreten wird.

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Geheimtipp: Lustige Anwalts-Satire
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 18.10.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

"Herrentag" ist der erste Regionalkrimi, der mir in die Hände kam, der literarisch UND unterhaltsam geschrieben ist und zudem dem Leser noch eine Menge Wissen über den Rechtsstaat im wiedervereinigten Deutschland gibt. Anwalt Fickel, ein erfolgloser Anwalt aus Meiningen, gerät mehr oder weniger zufällig an einen Mordfall und muss... "Herrentag" ist der erste Regionalkrimi, der mir in die Hände kam, der literarisch UND unterhaltsam geschrieben ist und zudem dem Leser noch eine Menge Wissen über den Rechtsstaat im wiedervereinigten Deutschland gibt. Anwalt Fickel, ein erfolgloser Anwalt aus Meiningen, gerät mehr oder weniger zufällig an einen Mordfall und muss ihn mit seinem bescheidenen Wissen lösen. Intelligent und lustig erzählt, ist der Fickel für mich Kult, da er in jeder Beziehung dem Mainstream trotzt, man denke nur an die lustigen Fußnoten.

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Unterhaltsam und spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 29.12.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Was der Klappentext verspricht wird gehalten. Unterhaltsam zu lesen. Dabei gibt es immer wieder Rückblicke in Richtung DDR. Der gelernte DDR-Bürger liest diesen Roman mit einem Schmunzeln und findet seine Empfindungen über Westimporte in Behörden etc. bestätigt. Sehr schön beobachtet.

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Launiger Ausflug in die thüringische Provinz!
von einer Kundin/einem Kunden am 31.10.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ja, der Fickel, so einen Namen und dann noch Terminhure...dabei wird ersteres gleich etymologisch geradegerückt (Fickel: Ableitung der Koseform "Fick" zum Rufnamen Friedrich, 1387 Fyckel, 1388 Viggel, 1508 Fickel) und die "Terminhure" wird sofort hinterhererklärt...seit der Scheidung von der karrieregeilen Staatsanwältin Gundelwein ist sein libidinöses Verlangen schon beim Anblick... Ja, der Fickel, so einen Namen und dann noch Terminhure...dabei wird ersteres gleich etymologisch geradegerückt (Fickel: Ableitung der Koseform "Fick" zum Rufnamen Friedrich, 1387 Fyckel, 1388 Viggel, 1508 Fickel) und die "Terminhure" wird sofort hinterhererklärt...seit der Scheidung von der karrieregeilen Staatsanwältin Gundelwein ist sein libidinöses Verlangen schon beim Anblick von Thüringer Klössen vollauf gestillt, mehr braucht er kaum zum Glück. Ein Leben in gepflegter Langeweile, dem auch das maximale Tempo seines Wartburg (mit beleuchtetem Aschenbecher!) zupass kommt. Dass dann ausgerechnet ihm die Verteidigung in einem Mordfall in den Schoss fällt, in den der ganze Meininger Justizapparat verstrickt scheint, das bringt ihn doch ziemlich ins Schwitzen...aber unterschätzen sollte man ihn auf keinen Fall! Leicht österreichisch angehauchter Humor, dezent überzeichnete Charaktere (naja, bis auf die Gundelwein!) und fast liebevolle Schilderung des Kleinstadtmilieus...und doch ein ordentlicher Krimi! Das hat Spaß gemacht!

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