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Hier könnte ich zur Welt kommen

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Vancouver Island, an einem kühlen Morgen im August: Eine junge Frau legt ein neugeborenes Kind auf einer Türschwelle ab und eilt davon. Das Mädchen erhält den Namen Shannon und findet bei der warmherzigen Miranda und ihrer Tochter Lydia-Rose ein Zuhause. Doch sie fühlt sich stets wie eine Fremde – von wem hat sie den blonden Lockenbusch auf dem Kopf, woher die kleine Statur? Die Frage danach, woher sie kommt, und die drängende Sehnsucht nach ihrer Mutter lassen Shannon nicht los, und so macht sie sich mit sechzehn auf die Suche. Ihr Weg führt sie nach Vancouver Island. Dort hofft sie, das Geheimnis um ihre Mutter und ihre Familie zu ergründen – und stösst auf eine ergreifende Geschichte von wilden Herzen und leisem Schmerz, von unstillbarer Sehnsucht und der grenzenlosen Liebe einer Mutter zu ihrem Kind …
Rezension
»Marjorie Celona spielt mit der Sprache, spielt mit Bildern, die sich ergeben und schafft dadurch eine dichte Atmosphäre, die es leicht macht, sich mit Shannon zu identifizieren.«
literaturen.worldpress.com 18.03.2013
Portrait
Marjorie Celona wuchs auf Vancouver Island auf und lebt in Cincinnati, wo sie an der Universität lehrt.
Sie studierte am Iowa Writer’s Workshop, ihre Kurzgeschichten erschienen in verschiedenen Magazinen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 350, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.03.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783458730446
Verlag Insel Verlag
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Hier könnte ich zur Welt kommen
von Heidrun Berents aus Emden am 18.11.2013

Es gibt Menschen, die gehören nirgendwo dazu. Menschen, die von sich aus fremdeln, wohin sie auch gehen und wo sie auch sind. Yula, die ihr kurz zuvor geborenes Baby auf den Stufen des YMCA ablegt, ist solch ein Mensch. Und auch ihre Tochter, die von jeder Pflegefamilie mit einem... Es gibt Menschen, die gehören nirgendwo dazu. Menschen, die von sich aus fremdeln, wohin sie auch gehen und wo sie auch sind. Yula, die ihr kurz zuvor geborenes Baby auf den Stufen des YMCA ablegt, ist solch ein Mensch. Und auch ihre Tochter, die von jeder Pflegefamilie mit einem neuen Namen bedacht wird, wächst zu solch einem Menschen heran. Selbst als ihr Leben bei Miranda und deren Tochter ein wenig zur Ruhe kommt, fühlt sie sich auch nach Jahren noch wie eine Fremde. Doch gerade als sie mit 16 Jahren Gefahr läuft, allen Halt zu verlieren, regt sich etwas in ihr und sie findet die Kraft, ihrer Herkunft nachzugehen und ihre Eltern zu finden. Marjorie Celona hat ein wunderbares, sehr berührendes Buch über Herkunft und Familie geschrieben. Ein Buch über die Wichtigkeit, um die eigenen Wurzeln zu wissen. Aber auch ein Buch über das Ankommen im Jetzt.

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Hier könnte ich zur Welt kommen!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 04.06.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Irgendwie gehört sie nirgends so richtig dazu. Deswegen möchte Shannon ihre leiblichen Eltern finden, die jedoch niemand kennt. Denn als Baby wurde sie anonym an einem öffentlichen Ort ausgesetzt. Diese Geschichte zeigt wie wichtig es sein kann seine Wurzeln zu kennen. Allerdings erzählt sie auch von einer verwirrten jungen... Irgendwie gehört sie nirgends so richtig dazu. Deswegen möchte Shannon ihre leiblichen Eltern finden, die jedoch niemand kennt. Denn als Baby wurde sie anonym an einem öffentlichen Ort ausgesetzt. Diese Geschichte zeigt wie wichtig es sein kann seine Wurzeln zu kennen. Allerdings erzählt sie auch von einer verwirrten jungen Frau, deren Leben immer wieder in andere Hände gegeben wird.

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Die Frage nach der eignen Identität
von Marita Robker-Rahe aus Belm am 04.07.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Wie fühlt man sich, wenn man erfährt, dass die leibliche Mutter einen gleich nach der Geburt vor einem YMCA abgelegt hat? Was war der Grund dafür, dass die eigene Mutter einen nicht behalten wollte. Ist es aus Not geschehen oder wollte Mutter mich nicht? Wer ist meine Mutter und aus... Wie fühlt man sich, wenn man erfährt, dass die leibliche Mutter einen gleich nach der Geburt vor einem YMCA abgelegt hat? Was war der Grund dafür, dass die eigene Mutter einen nicht behalten wollte. Ist es aus Not geschehen oder wollte Mutter mich nicht? Wer ist meine Mutter und aus was für einer Familie stamme ich? Wer ist mein Vater? Konnte er mich nicht aufziehen ? Fragen über Fragen, die der pubertierenden Shannon durch den Kopf gehen, nachdem sie eine Odyssee durch verschiedene Pflegefamilien hinter sich hat und endlich bei der alleinerziehenden Miranda und ihrer Tochter Lydia-Rose angekommen ist, wo sie so etwas wie Familie erfährt, respektiert und geachtet wird.Doch der Gedanke an ihre Ursprungsfamilie geht ihr nicht aus dem Kopf und so beginnt sie nach ihr zu forschen. Dabei lernt sie Vaughn kennen, der sie damals gefunden hat.Kann er ihr helfen ihre Familie zu finden ? Der Debütroman von Majorie Celona greift ein Thema auf, dass jedes Kind, dass in einer intakten Familie groß geworden ist dankbar sein lässt, denn das was Shannon in ihrem jungen Leben schon alles passiert ist, lässt dem Leser schon manchmal den Atem stocken. Misshandlungen und Missbrauch sind nach der ständigen Frage , wer man denn eigentlich ist, ein zusätzliches Paket, das Shannon mit sich herumtragen muss und so versteht es die Autorin gut, die Suche nach Shannons Identität in Szene zu setzen . In abwechselnden Kapiteln, in denen Shannons Geschichte und parallel dazu die Geschichte ihrer leiblichen Eltern erzählt wird,erhält der Leser Einblick in Shannans Schicksal.Das dies keine Geschichte ist, die sich leicht und locker lesen lässt, versteht sich glaube ich von selbst.Es wird aber auch deutlich, dass nicht nur Shannon unter diesem Schicksal leidet, sondern dass es für die Mütter, die ihre Kinder weggeben , bestimmt nicht einfach ist diesen Schritt zu tun und dass er meist mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft für das Kind verbunden ist.Diese Aspekte versteht die Autorin gut zu beschreiben und dem Leser wird klar, dass so eine Entscheidung das ganze Leben der beteiligten Personen bestimmen kann. Der Schreibstil de Autorin hat mir gut gefallen und er passt zu dieser Geschichte sehr gut.Auch die Personen dieses Buches wurden überzeugend und realistisch beschrieben, so dass die Geschichte in sich abgerundet ist. Ich würde mich freuen , mehr von dieser Autorin zu lesen, denn ihr Debüt habe ich sehr gern gelesen.

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Identitätssuche - intensiv und bewegend
von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 19.04.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein neugeborenes Mädchen wird von der Mutter vor den Türen des Gebäudes des YMCA in Kanada abgelegt, die Mutter verschwindet spurlos. Ein Mann, der dies rein zufällig beobachtet, sorgt dafür, dass dieses Kind auch tatsächlich gefunden wird und rettet somit sein Leben. Nach trostlosen Stationen bei verschiedenen Pflegefamilien und im Waisenheim... Ein neugeborenes Mädchen wird von der Mutter vor den Türen des Gebäudes des YMCA in Kanada abgelegt, die Mutter verschwindet spurlos. Ein Mann, der dies rein zufällig beobachtet, sorgt dafür, dass dieses Kind auch tatsächlich gefunden wird und rettet somit sein Leben. Nach trostlosen Stationen bei verschiedenen Pflegefamilien und im Waisenheim - mit jedem Wechsel findet auch ein Austausch ihres Vornamens statt - wird sie schließlich von der alleinerziehenden Miranda liebevoll aufgenommen. Shannon, wie das Mädchen nun endgültig heißt, fühlt sich trotz allem immer irgendwie fremd und nicht dazugehörig. Insbesondere leidet sie unter der Eifersucht ihrer Stiefschwester Lydia-Rose. Shannon ist unruhig und rastlos. Je älter sie wird, desto häufiger fragt sie sich, woher sie kommt und von wem sie abstammt. Im Alter von 16 Jahren begibt sie sich schließlich auf die Spurensuche ihrer wahren Identität. Unterstützt wird sie dabei von dem Mann, der sie einst gerettet hat. Was wird sie herausfinden? Und kann sie endlich zur Ruhe kommen ? Das Buch hat im Prinzip zwei Erzählstränge, die beide in der Ich-Form aus der Sicht von Shannon geschrieben sind. Zum einen berichtet das Mädchen von ihrem eigenen Leben. Hierbei greift sie ungewöhnlicherweise Ereignisse auf, die schon vor ihrer Geburt, d.h. als ihre Mutter schwanger mit ihr war, geschehen sind. Zum anderen erzählt Shannon ebenso vom Schicksal ihrer Mutter und zwar so, als hätte sie dies alles selbst miterlebt. Dabei ist die Erzählweise zu großen Teilen sehr nüchtern, oft regelrecht distanziert. Andererseits zeichnet sich der Schreibstil stellenweise durch eine äußerst detaillierte Beobachtungsgabe aus. Für mich kam durch diesen Gegensatz die innere Zerrissenheit dieses teilweise so verloren wirkenden Kindes sehr klar zur Geltung. Shannon ist sicherlich - geprägt durch ihren schwierigen Lebensstart - kein einfacher Charakter und Mirandas Geduld wird mehr als einmal extrem strapaziert und herausgefordert. Nichtsdestotrotz bringt sie immer wieder Verständnis für das Mädchen auf und ist von Herzen bemüht, ihm den Halt zu geben, den es braucht. Dieser Roman ist meiner Ansicht nach sicher - sowohl sprachlich, als auch inhaltlich betrachtet - kein ganz leicht zu lesendes Buch. Ich konnte es nicht in einem Rutsch lesen, sondern musste es immer wieder mal zur Seite legen und brauchte ein wenig Zeit, um mich damit auseinanderzusetzen. Ich habe es insgesamt als unglaublich intensiv und bewegend empfunden. Besonders auch das Ende hat mich sehr berührt. Fazit : Ein Buch , das sich zu lesen lohnt und das viel Potential zum Nachdenken bietet.

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Suche nach den Wurzeln
von Ulrike Seine aus Rheine am 06.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Mit sechzehn begibt sich die sechzehnjährige Shannon auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter. Als Neugeborenes wurde sie auf einer Türschwelle abgelegt, ein Schweizer Offiziersmesser zu ihren Füßen. Eine Odysee durch mehrere Pflegefamilien beginnt bis sie bei Miranda und deren Tochter ein Zuhause findet. Aber da ist diese Sehnsucht... Mit sechzehn begibt sich die sechzehnjährige Shannon auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter. Als Neugeborenes wurde sie auf einer Türschwelle abgelegt, ein Schweizer Offiziersmesser zu ihren Füßen. Eine Odysee durch mehrere Pflegefamilien beginnt bis sie bei Miranda und deren Tochter ein Zuhause findet. Aber da ist diese Sehnsucht die eigenen Wurzeln und Identität zu finden. Ein bewegendes Buch über Familie, Herkunft und die eigene Identität.

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Hier könnte ich zur Welt kommen
von einer Kundin/einem Kunden am 06.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Eine junge Frau legt ein neugeborenes Mädchen auf die Stufen eines Gebäudes, wo sie weiß, dass es auf jeden Fall gefunden wird. Sie möchte, dass ihre Tochter ein besseres Leben haben wird, als sie es bei ihr hätte. Shannon, wie das Mädchen genannt wird, wandert von der einen Pflegefamilie... Eine junge Frau legt ein neugeborenes Mädchen auf die Stufen eines Gebäudes, wo sie weiß, dass es auf jeden Fall gefunden wird. Sie möchte, dass ihre Tochter ein besseres Leben haben wird, als sie es bei ihr hätte. Shannon, wie das Mädchen genannt wird, wandert von der einen Pflegefamilie zur nächsten, bis sie endlich von der alleinerziehenden Miranda adoptiert wird. Miranda hat eine eigene Tochter im gleichen Alter wie Shannon, Lydia-Rose, die immer eifersüchtig auf Shannon ist, obwohl kein Grund besteht. Trotz aller Liebe und Fürsorge fühlt sich Shannon nicht in der Familie angekommen und im Teenageralter bricht sie auf, um ihre leibliche Mutter zu suchen. Eine große Hilfe ist ihr hierbei Vaughn, der damals Shannons Mutter dabei beobachtet hat, wie sie Shannon auf den Stufen ablegte. Auch Miranda hilft ihr, obwohl es ihr schwerfällt, doch sie sieht, dass Shannon viele Fragen hat, die nur ihre leibliche Mutter beantworten kann. Ein bewegender Roman über ein Mädchen, das in jungen Jahren sehr viel durchmachen musste und auf dem Weg ist, ihre Herkunft und ihre Geschichte zu erfahren.

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Familie gesucht
von einer Kundin/einem Kunden am 23.05.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

"Y", so lautet der englischsprachige Originaltitel dieses Debütromans von Marjorie Celona. Und so wie das englische Y (gesprochen "why") stellt sich auch die 16-jährige Hauptfigur und Ich-Erzählerin Shannon die Frage nach dem Warum: Warum setzte ihre Mutter sie wenige Tage nach ihrer Geburt vor dem YMCA auf Vancouver Island... "Y", so lautet der englischsprachige Originaltitel dieses Debütromans von Marjorie Celona. Und so wie das englische Y (gesprochen "why") stellt sich auch die 16-jährige Hauptfigur und Ich-Erzählerin Shannon die Frage nach dem Warum: Warum setzte ihre Mutter sie wenige Tage nach ihrer Geburt vor dem YMCA auf Vancouver Island aus, warum schlug ihr Aufwachsen in verschiedenen Pflege- und Adoptivfamilien immer wieder fehl... Shannon ist eine verlorene Jugendliche mit einer unsicheren Identität, was sich schon allein durch ihren Namen zeigt: Denn über die Jahre tauften die verschiedenen "Eltern" sie immer wieder um und so stellt sich für sie bald die Frage, auf welchen Namen sie eigentlich hören soll und wo bzw. bei wem die Wurzeln liegen, an denen sie sich heimisch fühlen kann. Abwechselnd erzählt die Hauptfigur einerseits von ihrer in ständiger Unruhe und von wechselnden Krisen geschüttelten Kindheit und Jugend, während sie andererseits das Aufwachsen ihrer eigenen Mutter nachzeichnet bis hin zu dem Punkt, an dem Shannon von ihr an jedem frühen Morgen ausgesetzt und verlassen wird. Was sich auf diese Weise nach und nach entrollt ist eine tragische und berührende Familiengeschichte, die von Figuren getragen wird, die sich stets nach einem Gefühl von "zu Hause" sehnen, aber dabei ständig sich selbst in Grenzsituationen bringen, an denen ihre Identität zu scheitern droht. Um zu einer gefestigten Erwachsenen zu werden und selbst eventuell den Ausblick zu bekommen, einmal selbst eine liebende Mutter zu werden, muss Shannon sich zuerst darüber klar werden, was und wer für sie in ihrem Leben ihr eine emotionale Heimat darstellt und ihr die Kraft und Sicherheit gibt, sich selbst anzunehmen und weiter zu entwickeln. Im finalen Akt des Romans steht die Jugendliche vor der Frage, ob sie sich der Situation aussetzen möchte, ihre leibliche Mutter kennen zu lernen und damit letztendlich die Frage auf das titelgebende "Y" zu erfahren: warum sie damals ihr Kind von sich gab.

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Blut ist nicht immer dicker als Wasser
von einer Kundin/einem Kunden aus dem Saarland am 20.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Rezension: Das Cover gepaart mit Klappentext und dem Titel “Hier könnte ich zur Welt kommen” von Marjorie Celona weckten mein Interesse, obwohl vor allem die Beschreibung der Geschichte klingt, wie schon viele davor. Die Autorin schreibt die komplette Geschichte aus der Sicht der Protagonistin, der als Baby ausgesetzten Shannon und trifft... Rezension: Das Cover gepaart mit Klappentext und dem Titel “Hier könnte ich zur Welt kommen” von Marjorie Celona weckten mein Interesse, obwohl vor allem die Beschreibung der Geschichte klingt, wie schon viele davor. Die Autorin schreibt die komplette Geschichte aus der Sicht der Protagonistin, der als Baby ausgesetzten Shannon und trifft den Leser damit direkt ins Herz, weil sie alles genauso schildert, wie sie es in dem jeweiligen Alter ihrer Kindheit und später der Jugend erlebte. So schreibt sie z.B. von den Pflegefamilien wie ein kleines Kind, dass sie zu einer Frau und einem Mann kam – erstmal ohne den Namen zu nennen. Die Geschichte besitzt einen zweiten Handlungsstrang, der aber trotzdem von Shannon erzählt wird, als wäre sie damals eine Beobachterin gewesen, obwohl sie noch überhaupt nicht auf der Welt war. Der Strang handelt von ihrer leiblichen Mutter und deren Geschichte und ganz am Ende treffen sich die beiden Stränge, denn soviel sei verraten: die beiden treffen aufeinander. Was mir besonders auffiel war, dass die Protagonistin seltsam emotionslos erzählt – wie eben schon erwähnt – wie eine Beobachterin ihres eigenen Lebens. Und obwohl dies eigentlich normalerweise schlecht für ein Buch ist, passt es in “Hier könnte ich zur Welt kommen” perfekt und gibt einen den Anreiz immer weiterzulesen. Die Story an sich könnte direkt aus dem Leben gegriffen sein – ein Findelkind, das von Pflegeeltern zu Pflegeeltern gegeben wird und dem durch Rastlosigkeit der Absturz droht. Shannon denkt viel über ihr Leben nach und fühlt sich einsam und nirgendwo zugehörig, obwohl ihre Pflegemutter, Miranda, sie über alles liebt. Teilweise blitzt auch durch, wie sich die leibliche Tochter der Pflegemutter fühlt und wie sie in Shannon eine Konkurenz sieht. Ich würde sagen, das Buch eignet sich für Jugendliche gleichermaßen wie für Erwachsene, die eine nachdenkliche, realitätsnahe Geschichte suchen. Fazit: Eine Geschichte über ein Findelkind, die zeigt, dass Blut meist nicht dicker ist als Wasser und dass die Familie dort ist, wo das Herz ist.

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