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Holzfällen

Eine Erregung

(5)

Holzfällen ist die Geschichte einer »Erregung«, die Geschichte eines »künstlerischen Abendessens« in Wien, in der Gentzgasse. Der Ich-Erzähler, ein Schriftsteller, sitzt auf dem Ohrensessel und beobachtet die Gesellschaft, die auf den Schauspieler des Burgtheaters wartet, der versprochen hatte, gegen halb zwölf zu diesem Essen zu kommen.

Portrait
Born in 1931, the illegitimate child of an abandoned mother, Thomas Bernhard was brought up by an eccentric grandmother and an adored grandfather. Tormented as a young student in rightwing, Catholic Austria, Bernhard ran away from home aged fifteen. At eighteen, he contracted pneumonia. Placed in a hospital ward for the old and terminally ill, he observed with unflinching acuity protracted suffering and death. From the age of 21, everything he wrote was shaped by the urgency of a dying man's testament - his witness, the quintessence of his life and knowledge - and where this account of his life ends, his art begins.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 25.04.1988
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-38023-9
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 176/109/23 mm
Gewicht 202
Auflage 16. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Furios
von Polar aus Aachen am 28.08.2007

Dieser Roman hat in Österreich für Furore gesorgt, da die Protagonisten allzu leicht innerhalb der Wiener Gesellschaft auszumachen waren. Er führte dazu, daß Thomas Bernhard sich seiner Heimat noch weiter entfremdete und sowohl ein Publikations- als auch ein Aufführungsverbot für seine Werke erließ. Neueste Erkenntnisse lassen vermuten, daß er... Dieser Roman hat in Österreich für Furore gesorgt, da die Protagonisten allzu leicht innerhalb der Wiener Gesellschaft auszumachen waren. Er führte dazu, daß Thomas Bernhard sich seiner Heimat noch weiter entfremdete und sowohl ein Publikations- als auch ein Aufführungsverbot für seine Werke erließ. Neueste Erkenntnisse lassen vermuten, daß er wußte, was er tat, als er seine Fiktion so nahe an der Wirklichkeit anlehnte. Bei manchen Autoren ist es das Nichts, die eigene Leere, eine unglückliche Liebe, Sendungsbewußtsein, bei Bernhard war es ein ganzes Land, das ihn zum Schreiben trieb. Österreich hinterließ seine Spuren. Die Geschichte einer Erregung war geplant, und nur von einem Schriftsteller zu bewältigen, der mit sich im Reinen war und sich einem Sturm der Entrüstung aussetzte. Daß der Roman sowohl sprachlich auch inhaltlich bestehen kann, stellt sich unter Beweis, wenn man ihn heute noch einmal zur Hand nimmt. Bernhards manische Kunst der Sprache seinen Überdruß, seinen Ärger, seine Verachtung anzuvertrauen, dient hier dem Zweck der Demaskierung. Wehe dem, der sich einem so gewaltigen Schriftsteller gegenübersieht. Er schreibt einen mit Lust in die Verdammnis.

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6 1
Beschimpfungen auf höchstem Niveau!
von einer Kundin/einem Kunden am 09.09.2010

Bei Thomas Bernhard scheiden sich ja bekanntlich die Geister. „Nestbeschmutzer“ und „Jahrhundertschriftsteller“ . Schließt denn das eine das andere aus? In „Holzfällen“ wird der sich selbst feiernden Wiener Gesellschaft ein Spiegel vorgehalten – und das wunderbar erbarmungslos!

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Hervorragend
von einer Kundin/einem Kunden aus Genève am 08.05.2007

Der Hauptdarsteller dieses Buches, welcher als Ich-Erzähler auftritt, übt eine Kritik aus und bekundet seine bis zur Uebelkeit gehende Abneigung gegenüber der Wiener Oberschicht, der Wiener Politik, dem Burgtheater und dessen Akteure und gegenüber einigen ausgewählten Künstler (Musiker, Schriftsteller und Bildhauer) und Ex-Freunde. Der Text beeindruckt durch die literarische... Der Hauptdarsteller dieses Buches, welcher als Ich-Erzähler auftritt, übt eine Kritik aus und bekundet seine bis zur Uebelkeit gehende Abneigung gegenüber der Wiener Oberschicht, der Wiener Politik, dem Burgtheater und dessen Akteure und gegenüber einigen ausgewählten Künstler (Musiker, Schriftsteller und Bildhauer) und Ex-Freunde. Der Text beeindruckt durch die literarische Umschreibung der Beschimpfungen und verbalen Erniedrigungen. Anfangs wird der Leser auf die Seite des Autor gezogen und leidet mit ihm mit. Doch im Verlauf des Textes erscheint der Erzähler selbst etwas heuchlerisch. Er gesteht, dass er zu gegebener Zeit die Gesellschaft der erwähnten Personen genossen habe und vor allem von deren Einfluss in der Kunstszene profitiert habe. Es handelt sich um einen besonderen Roman, der durch seinen Pessimismus aus der Reihe tanzt. Auf jeden Fall gibt er viele Ratschläge, wie man in gehobener Sprache, durch literarisches Geschick eine Beschimpfung aussprechen kann.

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4 1
Ein streitbarer Geist
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 09.05.2014

Thomas Bernhard lesen ist immer ein Parforceritt.Anders kann und will ich es nicht beschreiben.Und er ist,man staune,immer noch aktuell.Seine Bissigleit,seine Sturheit,seine Ungebrochenheit.Und gerade durch die Reaktionen beim Erscheinen des Buches,wird er bestätigt.Denn diese oberflächlichen Fratzen und Möchtegern-Menschen sind entlarvt,blossgestellt.Niemand anderes hat diese Wucht,diese Wut und konnte sie so ausdrücken... Thomas Bernhard lesen ist immer ein Parforceritt.Anders kann und will ich es nicht beschreiben.Und er ist,man staune,immer noch aktuell.Seine Bissigleit,seine Sturheit,seine Ungebrochenheit.Und gerade durch die Reaktionen beim Erscheinen des Buches,wird er bestätigt.Denn diese oberflächlichen Fratzen und Möchtegern-Menschen sind entlarvt,blossgestellt.Niemand anderes hat diese Wucht,diese Wut und konnte sie so ausdrücken wie dieser grossartige Mann.Es sei jedem ans Herz gelegt.

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Ein Szenetreff am Wiener Graben
von Patrick Nagl aus Wien am 11.02.2011

Dieser literarische Stoff hat ja seinerzeit so einige Personen in äusserste Erregung versetzt. Somancher schien sich angesprochen gefühlt zu haben....hmmm, wenn das keine Absicht war? Gelungen ist hier wahrhaftig untertrieben. Eines der besten Bücher aus Bernhards Feder....

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