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Icarus

Thriller

(4)
Wer hoch fliegt …
Bennie Griessel war ein trockner Alkoholiker – bis zu dem Tag vor Weihnachten, als ein Freund seine Familie und sich selbst erschiesst. Er beginnt wieder zu trinken, und als seine Kollegen ihn suchen, sitzt er im Gefängnis. Dabei hat Bennie einen neuen, spektakulären Fall. Ein Mann wird stranguliert an einem Strand aufgefunden. Ernst Richter hatte ein besonderes Geschäftsmodell. Allen, die fremdgehen wollten, versprach er, für ein todsicheres Alibi zu sorgen.
Ein fulminanter Roman, in dem das paradiesische und dunkle Südafrika eng nebeneinanderliegen. Das Meisterwerk eines der besten Thrillerautoren weltweit.
Kapstadt im Dezember. Bennie Griessel wird zu einem Tatort gerufen, der ihn aus der Fassung bringt. Ein Kollege hat seine Frau, seine zwei Töchter und dann sich selbst erschossen. Bennie will nur noch weg – von Alexa, seiner Freundin, von seinen Kindern. Er landet in einer Bar und betrinkt sich. Ein herber Rückfall für den trockenen Alkoholiker.
An einem Strand experimentiert ein Kameramann mit einer Drohne und entdeckt eine Leiche. Ein Mann ist offenkundig erdrosselt worden. Als die Polizei die Identität des Mannes herausgefunden hat, sind alle in heller Aufregung. Ernst Richter galt seit Wochen als vermisst. Prominent wurde er durch seine Interplattform Alibi. Allen, die eine Affäre haben wollten, versprach er den sorgenfreien Seitensprung.
Als man Bennie zu Hilfe rufen will, sitzt der nach einer Prügelei im Gefängnis. Und noch einen treibt der Tod von Ernst Richter um: den Weinbauer Francois du Toit aus Stellenbosch, der sich auf zwielichtige Geschäfte eingelassen hat.
»Im Thrillergewand breitet Deon Meyer die Probleme, aber auch die Fortschritte der südafrikanischen Gesellschaft aus ... All das steckt in seinen ziemlich spannenden Geschichten.« Die Welt
Portrait
Deon Meyer, Jahrgang 1958, gilt als einer der erfolgreichsten Krimiautoren Südafrikas. Er begann als Journalist zu schreiben und veröffentlichte 1994 seinen ersten Roman. Mit seiner Frau und vier Kindern lebt er in Melkbosstrand. "Das Herz des Jäger" wurde mit dem ATKV Prose Prize ausgezeichnet, einem begehrten südafrikanischen Literaturpreis. In den USA wurde der Roman zu den zehn besten Thrillern des Jahres ernannt. Zeitgleich erscheint im Aufbau Taschenbuch Verlag sein Roman "Der traurige Polizist".
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 448, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.10.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783841210326
Verlag Aufbau digital
Verkaufsrang 12.348
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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Südafrika
von einer Kundin/einem Kunden am 02.01.2016

Dieser Autor ist sehr erfolgreich in Südafrika und auch bei uns schon relativ bekannt. Wenn Sie diesen Autor noch nicht kennen, sollten Sie unbedingt ein Buch von ihm lesen! Der Schreibstil ist immer sehr fesselnd und packend.

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lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Wolfenbüttel am 09.02.2016

...wiedermal ein typischer Deon Meyer....spannend erzählt und Süd Afrika vom Feinsten, man fühlt sich wie wieder in SA zu Hause

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5. Band der Bennie Griessel Reihe
von einer Kundin/einem Kunden am 14.11.2015

Ernst Richter , Betreiber der Firma "Alibi" , wird tot am Strand gefunden . Ein Kollege von Bennie Griessel hat sich umgebracht und da Bennie damit nicht klarkommt , beginnt er wieder zu trinken . Für Cupido ist das natürlich ein schlechter Zeitpunkt , da er Bennie decken muss und... Ernst Richter , Betreiber der Firma "Alibi" , wird tot am Strand gefunden . Ein Kollege von Bennie Griessel hat sich umgebracht und da Bennie damit nicht klarkommt , beginnt er wieder zu trinken . Für Cupido ist das natürlich ein schlechter Zeitpunkt , da er Bennie decken muss und auch Bennies Hilfe bei dem Fall bräuchte . Ernst Richter ist nicht der gute Mensch , wie er von vielen dargestellt wird . Parrallel dazu werden Gespräche vom Weinhändler Francois du Toit mit seiner Anwältin erzählt . Erst spät erfährt man , was beides genau miteinander zu tun hat . Deon Meyer ist wieder ein sehr guter und spannender Thriller gelungen mit sehr guten Zeichnungen der Protagonisten und guten Dialogen . Man erfährt wieder einiges über Bennies Privatleben und seinem "Kampf" mit und gegen seine Alkoholsucht und wie seine Freundin damit umgeht , die ja ähnliche Probleme hat . Auch wird uns Südafrika und der Weinanbau und -handel näher gebracht

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Eher Krimi als Thriller
von Daniela Braun aus Wien am 03.03.2016

Dieser in Süfafrika spielende Thriller ist für mich eher ein Kriminalroman und das war ich bis jetzt von Deon Meyer nicht gewohnt. Betrachtet man das Genre, so würde ich bei ‚Icarus‘ eine Themenverfehlung sehen, da die Spannung für mich so gut wie nie vorhanden war. Blickt man etwas mehr... Dieser in Süfafrika spielende Thriller ist für mich eher ein Kriminalroman und das war ich bis jetzt von Deon Meyer nicht gewohnt. Betrachtet man das Genre, so würde ich bei ‚Icarus‘ eine Themenverfehlung sehen, da die Spannung für mich so gut wie nie vorhanden war. Blickt man etwas mehr in Richtung Krimi, dann sieht die ganze Geschichte schon etwas anders aus. Was zu den Vorgängern der Reihe gleich bleibt, ist Ermittler Bennie Griessel, um den sich die Geschichte bewegt. War bei ‚Cobra‘ noch die Ermittlungsarbeit im Vordergrund, schließt ‚Icarus‘ dort an, wo ‚Cobra‘ geendet hat, nämlich beim Tod eines Freundes, der auch seine Familie umbringt. Das bringt Griessel aus dem Konzept und der trockene Alkoholiker beginnt wieder zu trinken. Das missfällt nicht nur Alexa, seiner Freundin, sondern auch seinem treuen Kollegen Vaughn Cupido, der ‚Benna‘ immer wieder in Schutz nimmt. Der Mord, den es zu klären gibt, spielt sich im Wirtschaftsmilieu ab. Der Jungunternehmer Ernst Richter hat mit ‚Alibi‘ ein Geschäftsmodell verwirklicht, das hohe Umsätze verspricht, denn jeder Kunde / jede Kundin soll ein hieb- und stichfestes Alibi in Form von Hotelrechnungen oder Flugtickets bekommen, wenn er / sie mal wieder untreu sein möchte. Natürlich wird in erster Linie in diese Richtung ermittelt, schnell wird man sich aber einig, dass da noch mehr dahintersteckt. Und der strangulierte Tote, der am Strand gefunden wurde, ist mit Sicherheit nicht dort ermordet worden … Der zweite Erzählstrang beschäftigt sich mit der Anhörung von Francois du Toit, einem Winzer, dem das Weingut Klein Zegen gehört. In Form von Gesprächsprotokollen, die von seiner Anwältin aufgenommen werden, erzählt Francois seine gesamte Familiengeschichte, was zwar manchmal ganz interessant ist, allerdings meistens der Geschichte die Fahrt nimmt, vor allem, da die Ermittlungen sowieso eher unspektakulär von Statten gehen. Bevor man zu ‚Icarus‘ greift, würde ich empfehlen, zumindest den Vorgängerthriller ‚Cobra‘ zur Hand zu nehmen, da man sonst vielleicht enttäuscht wird. Für mich war’s aber ein großes Lesevergnügen, denn die Personeneigenschaften wurden super herausgearbeitet (und es gibt auch einen neuen Blickwinkel auf Vaughn Cupido) und alles in allem war die Geschichte stimmig und nachvollziehbar. Auch die Auflösung des Mordfalles wurde klar verständlich und logisch dargestellt. Einzig die Spannung fehlte halt …

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von einer Kundin/einem Kunden aus Hilden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein sauguter Krimi!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Kurz vor Weihnachten muss Bennie Griessel noch einen besonders schweren Fall lösen. Aufs Beste verbindet Deon Meyer unterschiedliche Themen zu einem spannenden Krimi.

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Tipp
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 07.02.2016
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Es gelingt Deon Meyer immer wieder aufs Neue mich nach Südafrika abzuholen. So auch in seinem neuen Buch. Mit jedem Kapitel mehr das ich lese, lerne ich mehr von den Menschen Südafrikas, ich lerne ihre Mentalität, ihre Lebensfreude und ich lerne über die Schönheit des Landes. Wie gewohnt holte mich... Es gelingt Deon Meyer immer wieder aufs Neue mich nach Südafrika abzuholen. So auch in seinem neuen Buch. Mit jedem Kapitel mehr das ich lese, lerne ich mehr von den Menschen Südafrikas, ich lerne ihre Mentalität, ihre Lebensfreude und ich lerne über die Schönheit des Landes. Wie gewohnt holte mich der Autor auch dieses Mal schon sehr früh in der Geschichte ab. Einmal gefangen, ist es unheimlich schwer das Buch aus den Händen zu legen. Und so habe ich das Buch in nur wenigen Tagen vor allem aber auch Nächten gelesen. Sehr Bildhaft beschreibt der Autor seine Figuren und vor allem auch Schauplätze bzw Landschaften. Dies macht es dem Leser sehr leicht sich die Figuren und Schauplätze vorzustellen. Ich behaupte, den einen oder anderen Schauplatz ohne Probleme erkennen zu können wenn ich ihn sehe. Es geht im Buch gleich spannend los und der Level steigt dann sachte an um dann zum Finale hin nochmals explosionsartig anzusteigen. Ins besonders die Figur des Bennie Griessel beschreibt Deon Meyer sehr tiefgründig, ja nahezu gläsern erscheint einem der Hauptermittler in diesem Buch. So versteht man auch die eine oder andere Reaktion von Bennie Griessel, insbesondere auch seinen Rückfall in den Alkohol. Menschlich absolut zu verstehen, ob man dies vielleicht aus moralischen Gründen verurteilen mag, ich weiß es nicht. Aber so erschafft er mit Griessel einen sympathischen Ermittler mit Ecken und Kanten. Grad so wie im echten Leben. Das Buch ist gewohnt stark und für uns für 5 von 5 Sternen gut, sowie eine Leseempfehlung.

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Ein spannender Krimi mit Hintergrundinformationen über Südafrika
von Silke Schröder aus Hannover am 06.11.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Deon Meyer schreibt nicht nur spannende Krimis, in seinen Romanen steckt auch immer jede Menge Information über den Zustand der südafrikanischen Gesellschaft und die noch immer schwelenden Spannungen zwischen Schwarz und Weiß. Dieses Mal beschäftigt er sich aber auch mit dem Weinanbau, für den Südafrika nach einem dornigen Weg... Deon Meyer schreibt nicht nur spannende Krimis, in seinen Romanen steckt auch immer jede Menge Information über den Zustand der südafrikanischen Gesellschaft und die noch immer schwelenden Spannungen zwischen Schwarz und Weiß. Dieses Mal beschäftigt er sich aber auch mit dem Weinanbau, für den Südafrika nach einem dornigen Weg mittlerweile zu Recht sehr bekannt ist. Meyers Story wechselt in lockerem Rhythmus zwischen den verschiedenen Handlungssträngen hin und her. Da ist zum einen sein bereits seit fünf Bänden eingeführter Kommissar Bennie Griesel, dessen immenses Alkoholproblem auf tragische Weise wieder akut wird. Daher darf auch sein Kollege Cupido dieses Mal die Hauptermittlungen führen. Und er gibt dabei sein Bestes, auch, weil er eine Zeugin sehr attraktiv findet. Die dritte Handlung ist die Geschichte eines Weinbauern und seiner Familie, die alle Höhen und Tiefen des südafrikanischen Weinanbaues in den letzten Jahrzehnten miterlebt haben: von den genossenschaftlichen Verschnittweinen über den internationalen Handelsboykott in der Endphase des Apartheit-Regimes bis zum allmählichen Aufstieg ab den 1990er Jahren. Deon Meyer schafft es auch in “Icarus” wieder, einen spannenden Krimi mit kenntnisreichen, gut recherchierten Hintergrundinformationen über Südafrika zu verbinden.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Spannend und sehr gut geschrieben. Es beweist sich einmal mehr, wer zu Deon Meyer greift, greift nicht daneben.

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Wirtschaftlicher, gemächlicher Südafrika-Krimi mit Fokus auf den Figuren
von Lasszeilensprechen aus Lübeck am 11.03.2016
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

An einem Strand in Kapstadt nimmt eine Drohne eine Leiche ins Visier. Der Tote ist Ernst Richter, der eine umstrittene Seitensprungfirma namens Alibi führte. Währenddessen wird Bennie Griessel zu einem Tatort gerufen, der ihn völlig aus der Bahn wirft: Ein Kollege hat erst seine Familie und dann sich selbst... An einem Strand in Kapstadt nimmt eine Drohne eine Leiche ins Visier. Der Tote ist Ernst Richter, der eine umstrittene Seitensprungfirma namens Alibi führte. Währenddessen wird Bennie Griessel zu einem Tatort gerufen, der ihn völlig aus der Bahn wirft: Ein Kollege hat erst seine Familie und dann sich selbst erschossen. Benni fällt in alte Verhaltensmuster zurück und ergibt sich dem Alkohol. Dummerweise lässt er sich in eine Schlägerei verwickeln, und es droht, dass der Vorfall bis zu seinen Vorgesetzten durchdringt. Gleichzeitig muss Benni mit Cupido und seinen Kollegen den Mörder von Richter schnell ausspüren. Denn es droht jemand, eine Liste aller Nutzer von Alibi zu veröffentlichen. Für mich war "Icarus" nach "Cobra" der zweite Teil rund um den trockenen Alkoholiker und Ermittler Bennie Griessel. Für das Allgemeinverständnis des Buches würde ich empfehlen, wenigstens den vorherigen Band gelesen zu haben. Bennies Alkoholprobleme sind auch in diesem Teil wieder ein zentrales Thema und drohen, Bennies Beruf und Familie zu zerstören. Allein ein Kollege schafft es, ihm ein Alibi für die Schlägerei zu geben. Wobei wir auch schon bei dem Thema des Buches wären: Eine Fremdgehagentur, die wasserdichte Alibis mit gefälschten Belegen anbietet. Dass solch ein Unternehmen für ziemliche Meinungsunstimmigkeiten führen kann, liegt da ja praktisch auf der Hand. Ob der Geschäftsführer von Alibi wegen seiner Firma umgebracht wurde? Neben der Firma Alibi wird eine zentraler zweiter Erzählstrang eingebaut: Die Anhörung des Winzers Francois du Toit. Dieser erzählt seine Familiengeschichte und lange Zeit habe ich mich gefragt, was diese Erzählung überhaupt soll. Anfangs empfand ich sie eher als uninteressant und als eine Unterbrechung der Hauptstory. Das änderte sich mit der Zeit und rückblickend war diese Erzählung sehr passend, wenn auch langwierig. Auf jeden Fall lernt der Leser hierbei eine Menge über den Weinhandel Südafrikas. Das Buch war für mich ein Südafrika Krimi, auch wenn Thriller auf dem Einband steht - wobei der Südafrika Teil bei weitem nicht zu kurz kommt. Ich war zwar noch nie in Südafrika, aber Deon Meyer schafft es außergewöhnlich gut, den Leser dort hinzuversetzen. Reibereien zwischen Kulturen und Gehaltsklassen, die Schilderung der Natur und der Bewohner Kapstadts lassen den Leser Südafrika näher kommen. Das Tempo des Buches lässt sich bemängeln, Deon Meyer legt den Fokus mehr auf die einzelnen Figuren der Valke, der Kapstädter Polizei, als auf einen temporeichen Thriller. Die Charaktere in diesem Buch sind so bunt, wie die Landschaft: Keine charakterlosen handelnden Figuren, sondern mit Herz und Seele bei der Sache. Meine Lieblingsfigur in diesem Buch war Vaughn Cupido, Griessels Parter, der so einige Maile für ihn in die Bresche springt, ansonsten aber eher unangepasst wirkt. Bei "Icarus" handelt es sich um einen gut recherchierten, wirtschaftlichen Krimi, der mitunter etwas mehr Spannung gebrauchen könnte. Eine gelungene Südafrika-Kulisse und überzeugende Figuren lassen mich 4 Sterne vergeben.

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