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Ich, die Andere

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Kelebek ist Deutsche. Und sie ist Türkin. Sie will mit ihren Freundinnen Spass haben und gleichzeitig mit ihrer Familie den Ramadan begehen. Sie liebt die Blaue Moschee in Istanbul - und sie liebt Janosch. Ihre Gefühle sind zu kostbar, als dass sie jemandem davon erzählen könnte, zu zerbrechlich. Doch Sercan, ihr Bruder, mit dem sie früher alle Geheimnisse geteilt hat, merkt sofort, dass Kelebek plötzlich anders ist. Er beginnt, sie zu kontrollieren, eindringliche Fragen zu stellen. Als er endlich Gewissheit hat, ist Sercan voller Hass. Hass auf Janosch, Hass auf Kelebek - Hass, der ausser Kontrolle zu geraten droht ...
Portrait
Jana Frey, geboren 1969 in Düsseldorf, ist Kinder- und Jugendbuchautorin. Nach ihrem Literaturstudium in Wiesbaden folgte das Kunst- und Geschichtsstudium in Frankfurt am Main, San Francisco/USA und Auckland/Neuseeland. Heute lebt sie als freie Autorin mit ihrer Familie in Deutschland und arbeitet auch für das Fernsehen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 346
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 01.06.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7855-7158-3
Verlag Loewe
Maße (L/B/H) 183/127/33 mm
Gewicht 384
Auflage 1
Verkaufsrang 21.061
Buch (Taschenbuch)
Fr. 11.90
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Kundenbewertungen


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Schauer lief mir über den Rücken!
von Regina Nikolic aus Bludenz am 15.03.2011

Wie kann sowas noch in der heutigen Zeit sein? Vielen wiederfährt das gleiche Schicksal wie Kelebek. Diese Geschichte hat mich zutiefst berührt und zum nachdenken gebracht. Frey schildert das Schicksal erschreckend, liebevoll und traurig.

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Toller Beitrag zum interkulturellen Dialog!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bayern am 17.09.2010

Eines der besten Bücher, das ich in den letzten Monaten gelesen habe! Ich kannte bereits ein anderes Buch von Jana Frey, das meine damalige Nachhilfeschülerin im Unterricht gelesen hatte und welches mir auch richtig gut gefallen hatte. Die Autorin hat einen wunderbaren, wenn auch manchmal etwas eigenwilligen Schreibstil (den scheinbar... Eines der besten Bücher, das ich in den letzten Monaten gelesen habe! Ich kannte bereits ein anderes Buch von Jana Frey, das meine damalige Nachhilfeschülerin im Unterricht gelesen hatte und welches mir auch richtig gut gefallen hatte. Die Autorin hat einen wunderbaren, wenn auch manchmal etwas eigenwilligen Schreibstil (den scheinbar sprunghaften Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart hat mich das ein oder andere Mal schon irritiert), der sich unheimlich flüssig lesen lässt. Frey schreibt aus der Sicher Kelebeks und so ist der Leser ganz nah an der Protagonistin „dran“. Freude, Leid, Hoffnung; ich habe mit Kelebek von Himmel hochjauchzend bis zu Tode betrübt fast alles erlebt und es wirkte so realistisch wie ein Bericht eines türkischen Mädchens. Die Handlung kam sehr authentisch und ehrlich ‘rüber. Dazu muss man sagen, dass Jana Frey, was den Islam, türkische Traditionen, etc. sehr gut recherchiert hat, was man an jedem geschriebenen Wort erkennt – da passt einfach alles – es wirkte auch nichts gestellt oder künstlich. Der leider in der muslimischen Gesellschaft sehr offen betriebenen Doppelmoral steht Jana Frey äußerst kritisch gegenüber – sie zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Ich für mich kann sagen, dass ich diese Art, Jungen und Mädchen in Hinblick auf Sexualität, Ehre, etc. so unterschiedlich zu behandeln, aus tiefstem Herzen verabscheue und die Menschen, die diese betreiben (in den meisten Fällen handelt es sich hierbei um die Herren der Schöpfung), werde ich wohl nie verstehen. Einerseits möchten sie, dass sich ihre Schwestern, Cousinen, etc. gemäß dem Islam, bzw. dem, was sie dafür halten, verhalten; sich selbst nehmen sie jedoch das Recht heraus, außereheliche Beziehungen mit allem, was dazugehört, zu hegen und zu pflegen, um irgendwann eine jungfräuliche Muslima zu heiraten. Dies wird jedoch nicht einmal – wie oben erwähnt - unter einem Deckmantel verhüllt, sondern völlig offen praktiziert, denn Jungs müssen sich ja austoben. Dabei könnte ich wortwörtlich an die Decke gehen. Entweder gleiches Recht für alle oder gar nicht! Im Islam ist die Frau dem Mann, was Keuschheit, Treue, vorehelichen Verkehr etc. angeht, völlig gleichgestellt; von dahergesehen ist es absolut nicht verständlich, weshalb Kelebek bestimmte Dinge verwehrt bleiben, die Sercan sehr wohl darf. Kelebeks Entwicklung zu verfolgen hat, war sehr ereignisreich und mich überaus berührt – schon alleine, weil man weiß, wie viele Mädchen da draußen sind, die lediglich ein normales Teenager Leben führen wollen und zwar im Einklang mit dem Islam, was meiner Meinung nach (wenn auch mit Einschränkungen) möglich ist. Trotz der traurigen Thematik, hat dieses Buch auch viele positive Töne, die einem Hoffnung geben. Ein wunderbares Buch, der einen großen Beitrag zum interkulturellen Dialog leistet, wenn auch nur alle Parteien auch mal ihre Ohren aufsperren.

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Einfühlsames Plädoyer für mehr Toleranz
von einer Kundin/einem Kunden am 20.08.2010

Ich habe eine neue Favoritin unter den Jugendbuchautoren! Dies ist das erste Buch, das ich von Jana Frey gelesen habe und ich bin ihr jetzt schon verfallen. Sie schreibt wunderbar. Kelebeks Seelenleben (Ihr türkischer Name bedeutet "Schmetterling")schleicht sich einem ins Herz. Federleicht, wenn sie sich mutig und glücklich fühlt... Ich habe eine neue Favoritin unter den Jugendbuchautoren! Dies ist das erste Buch, das ich von Jana Frey gelesen habe und ich bin ihr jetzt schon verfallen. Sie schreibt wunderbar. Kelebeks Seelenleben (Ihr türkischer Name bedeutet "Schmetterling")schleicht sich einem ins Herz. Federleicht, wenn sie sich mutig und glücklich fühlt - dann nennt sie sich Siri, die Sonnenanbeterin. Und stolpernd, stumm, gelähmt - das ist dann Daphne, die Raupe. Ihre Familie, allen voran ihr Bruder, ist für ihr Unglück verantwortlich, denn ihre muslimische Verwandtschaft kann ihre Liebe zu Janosch nicht tolerieren. Und es wird immer riskanter, sich heimlich zu treffen... Aber schließlich, so empfinden es die beiden, glauben sie doch an denselben Gott. Ist es nicht egal, welchen Namen man ihm gibt? Diese Geschichte hat mich mehr als einmal zum heulen gebracht, und mich nebenbei sehr neugierig gemacht auf einen Klassiker, der an mancher Stelle zitiert wird: "Dshamilja" von Tschingis Aitmatow, die angeblich schönste Liebesgeschichte der Welt. Mal sehen, ob sie mit der Geschichte von Kelebek und Janosch mithalten kann!

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Großartig!
von Julia Kummer aus Köln am 14.06.2010

Dass Jana Frey außergewöhnlich intensiv und eindringlich schreibt, hat sie schon in vielen Büchern bewiesen. Hier befasst sie sich jedoch zudem mit einem sehr kontroversen wie aktuellen Thema. Es geht um die Liebe der jungen Türkin Kelebek zu dem deutschen Janosch. Doch es ist eine komplizierte Liebe, denn in... Dass Jana Frey außergewöhnlich intensiv und eindringlich schreibt, hat sie schon in vielen Büchern bewiesen. Hier befasst sie sich jedoch zudem mit einem sehr kontroversen wie aktuellen Thema. Es geht um die Liebe der jungen Türkin Kelebek zu dem deutschen Janosch. Doch es ist eine komplizierte Liebe, denn in den Augen Kelebeks Familie dürfte es soetwas nicht geben. Der Leser wird mit den religiösen und kulturellen Unterschieden sowie mit muslimischen Weltanschauungen konfrontiert und bekommt hautnah mit, wie zerrissen Kelebek innerlich ist und wie sie unter dem Druck ihrer Familie leidet. In Zeiten von Migration sicherlich ein wichtiges und gleichzeitig wunderbares Buch! Wirklich sehr empfehlenswert!

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