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Ich hätte es wissen müssen

(12)
Mitten in der Nacht klingelt das Handy der 16-jährigen Tori. Der Anrufer heisst Andy und behauptet, Tori rein zufällig angerufen zu haben. Andy bittet Tori, ihm einen einzigen Grund zu nennen, warum er nicht Selbstmord begehen soll. Ausgerechnet Tori! Sie, die beschuldigt wird, mit ihren Posts auf Facebook einen Mitschüler in den Freitod getrieben zu haben. Will Andy sie nur vorführen? Aber was, wenn er die Wahrheit sagt? Wenn er wirklich seine grosse Liebe verloren hat? Und nun mit seinem Wagen an der Klippe steht, bereit, sich hinunterzustürzen? Tori muss etwas einfallen, und zwar schnell! Freundschaft in den Zeiten von Social Media – ein spannender Roman zu einem aktuellen Thema.
Portrait
Tom Leveen ist Mitgründer von Chyro Arts Venue, einem Kunstraum, der darstellenden und bildenden Künstlern Auftrittsmöglichkeiten bietet. Als dortiger Leiter organisierte er seit 1988 Ausstellungen, Konzerte und Events und führte in mehr als 30 Stücken Regie. Inzwischen ist er hauptsächlich Schriftsteller und hat bereits fünf Jugendromane geschrieben. Leveen stammt aus Arizona und lebt dort mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn. Nach seinem Debüt „Party“ (2013) folgt im Herbst 2015 sein zweites Jugendbuch bei Hanser: „Ich hätte es wissen müssen“
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Altersempfehlung 13 - 16
Erscheinungsdatum 27.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-24931-8
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 213/141/25 mm
Gewicht 334
Originaltitel Random
Buch (Taschenbuch)
Fr. 23.90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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1
1
1

Lesenswertes Buch über Cybermobbing und seine möglichen Folgen
von bromer65 aus Traunstein am 04.10.2015

"Ich hätte es wissen müssen" von Tom Leveen ist im Juli 2015 im Hanser Verlag erschienen. Das Buch ist 206 Seiten dick und zeigt auf dem Hochglanz-Cover ein blondes Mädchen, das verunsichert auf ein Handy in ihrer Hand starrt. In dem Buch dreht sich alles um eine einzige Nacht. Nämlich... "Ich hätte es wissen müssen" von Tom Leveen ist im Juli 2015 im Hanser Verlag erschienen. Das Buch ist 206 Seiten dick und zeigt auf dem Hochglanz-Cover ein blondes Mädchen, das verunsichert auf ein Handy in ihrer Hand starrt. In dem Buch dreht sich alles um eine einzige Nacht. Nämlich die Nacht vor der Gerichtsverhandlung, die Victoria "Tori" Hershberger vor sich hat. Tori wird beschuldigt, mit ein paar anderen Jugendlichen einen Jungen namens Kevin Cooper in den Selbstmord getrieben zu haben. Das alles ist im Internet passiert, sie und die anderen Jugendlichen haben Kevin dort gemobbt und als schwul bezeichnet. Toris Leben ist alles andere als einfach. Die Presse sitzt ihr und ihrer Familie im Nacken, sowohl die Eltern als auch ihr Bruder Jack sind aufgrund der Situation genervt ohne Ende. Tori sitzt seit Wochen zuhause und hat so gut wie keine Kontakte mehr. Den Computer und das Iphone haben ihr die Eltern weggenommen, sie hat nur noch ein altes Klapphandy, auf dem keine Rufnummern ihrer Freunde gespeichert sind. Wobei sich auch seit Wochen keiner ihrer Freunde mehr bei ihr gemeldet hat. Der einzige Freund ist Noah, der Am vorabend der Verhandlung noch versucht, Tori Mut zuzusprechen. Nach Mitternacht bekommt Tori dann noch einen Anruf. Am Telefon ist aber niemand, den Tori kennt, Der Anrufer heißt Andrew und behauptet, sich umbringen zu wollen. Tori steckt nun in der Klemme: Soll sie versuchen ihn vom Selbstmord abzuhalten? Ausgerechnet sie, die ihrem Freund Kevin das Leben so schwer gemacht hat, dass er nicht mehr leben wollte? Tori lässt sich darauf ein und spricht mit Andy. Über das, was ihm passiert ist. Warum er mit seinem Auto in den Abgrund fahren will. Die ganze Nacht lang. Sie beginnt, sich auch mit ihrem Leben auseinanderzusetzen. Mit der Zeit erfährt man immer mehr von Toris Vergangenheit, in Auszügen tauchen auch immer mehr facebook-Postings auf, die Tori mit Kevin geführt hat. Tori wollte eigentlich nur zu den beliebten Schülern gehören und hat daran teilgenommen, schwächeren und unbeliebteren Schülern das Leben schwer zu machen. In diesem schweren Fall hat das mit dem Tod eines Menschen geendet. Das Buch führt uns vor Augen, wie Mobbing heutzutage gemacht wird. Meiner Meinung nach sollte dieses Buch in den Schulen als Schul-Lektüre gelesen werden, um den Jugendlichen die Gefahr des (Cyber-) Mobbings vor Augen zu führen. Schuldig oder nicht schuldig: Die Grenzen sind fließend, auch Tori muss sich mit ihrem Verhalten auseinandersetzen und ihre Schlüsse daraus ziehen. Was in der Gerichtsverhandlung passiert, erfährt man nicht mehr, das Buch endet vorher. Überrascht hat mich das Ende trotzdem, und zwar positiv. Das war so nicht vorauszusehen. Ich kann das Buch jedem ans Herz legen, der sich mit diesem aktuellen Thema befasst. Lest das Buch auch mit euren Kindern und führt ihnen die Gefahren vor Augen !! Ich vergebe die volle Punktzahl von 5 Sternen.

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Ein ganz zufälliger Anruf
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 22.09.2015

Victoria steht am Vorabend einer Gerichtsverhandlung. Sie ist angeklagt, einen ehemaligen Freund durch Cybermobbing in den Tod getrieben zu haben. Ihre Familie wird im Ort gemieden, sie wird beschimpft, im Internet und per Telefon. Als ihr Handy klingelt, erwartet sie einen weiteren Anruf, der sie mit Schimpfwörtern überhäuft.... Victoria steht am Vorabend einer Gerichtsverhandlung. Sie ist angeklagt, einen ehemaligen Freund durch Cybermobbing in den Tod getrieben zu haben. Ihre Familie wird im Ort gemieden, sie wird beschimpft, im Internet und per Telefon. Als ihr Handy klingelt, erwartet sie einen weiteren Anruf, der sie mit Schimpfwörtern überhäuft. Doch es ist ein zufälliger Anruf: Andy steht mit seinem Auto am Abgrund und möchte sich umbringen. Er bittet Victoria um einen Grund, dies nicht zu tun. Anfangs ist sie misstrauisch über so viel Zufall, doch je mehr sie mit ihm spricht, umso mehr nimmt sie ihn ernst. Eine lange Nacht steht ihr bevor… Anfangs konnte ich sie überhaupt nicht leiden, diese Victoria, die sich kaum Gedanken macht über den Tod des Freundes, mit dem sie noch vor einem Jahr eng zusammen war. Doch in diesem Schuljahr hat sie sich anderen Freunden angeschlossen, und die haben Kevin böse gemobbt. Statt dem Einhalt zu gebieten, hat sie munter mitgemacht. Dennoch fühlt sie sich nicht schuldig, denn Kevin hat ja selbst den Schal genommen und sich aufgehängt. Vielmehr zerfließt sie in Selbstmitleid, wenn ihr die Höchststrafe von zehn Jahren droht. Dann ist sie 26, wenn sie aus dem Gefängnis kommt, war nicht auf dem College. Überhaupt wird das Geld, das ihre Eltern für ihr College zurückgelegt haben, wohl an ihren Rechtsanwalt gehen. - Im Verlauf des Gesprächs jedoch zeigt Victoria ihre andere Seite, es gelingt ihr, mehr und mehr für Andy da zu sein, sie möchte ihn vor dem Selbstmord bewahren. Es ist keine leichte Lektüre, die Tom Leveen seinen Lesern vorlegt. Das geht bis zu feinen Spitzfindigkeiten, ob Victoria unschuldig oder nicht schuldig sei. Die Geschichte ist aus der Sicht der Jugendlichen geschildert, so dass der Leser sich sehr gut in ihre Gedanken einfühlen kann. Und ganz nebenbei kommt das wichtige Thema des Buches zur Sprache, Cybermobbing. In Zeiten, in denen Jugendliche frei von der Leber im Internet ihre Gedanken ausbreiten, kommt dieses schmale Büchlein genau richtig. Es liest sich spannend, die Cliffhanger sind genau richtig gesetzt, und die Geschichte um Kevin erfährt der Leser über die Einträge auf Victorias Facebook-Account, so dass er sich selbst seine Gedanken darüber machen kann. Etwas schwerfällig kommt der Titel daher, kurz und knackig jedoch der englische Originaltitel: Random. Ein zufälliger Anruf, der (gerade noch rechtzeitig) Victorias Leben verändert. Auch wenn ich keine Jugendliche mehr bin und mir das Ende ein bisschen arg aufgesetzt vorkam, hat mir das Buch sehr gefallen. Was Kevin geschehen ist, passiert täglich mehrfach, und die Aufarbeitung aus Victorias Sicht ist spannend und bringt den Leser zum Nachdenken. Somit ein äußerst aktuelles Thema jugendgerecht präsentiert. Ein Buch, das so kompromisslos und trotzdem einfühlsam für Toleranz steht, sollte sehr viele Jugendliche zum Nachdenken bringen, vielleicht sogar als Schullektüre.

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Eine Nacht der (vielen) Wahrheiten.
von kvel am 11.08.2015

Inhalt: Die 16-jährige Victoria, genannt Tori, hat so einiges "verbockt"; sie war beim Internetmobbing gegen einen Mitschüler beteiligt; nachdem dieser sich das Leben genommen hatte, hat sie am nächsten Tag ihren Verhandlungstermin vor Gericht. In eben jener Nacht bekommt sie zufällig einen Anruf von einem Unbekannten; dieser sagt ihr, dass er... Inhalt: Die 16-jährige Victoria, genannt Tori, hat so einiges "verbockt"; sie war beim Internetmobbing gegen einen Mitschüler beteiligt; nachdem dieser sich das Leben genommen hatte, hat sie am nächsten Tag ihren Verhandlungstermin vor Gericht. In eben jener Nacht bekommt sie zufällig einen Anruf von einem Unbekannten; dieser sagt ihr, dass er sich gerade das Leben nehmen wolle und sie solle ihm einen plausiblen Grund sagen, es nicht zu tun. Diese eine Nacht hat es in sich: Eine Nacht mit vielen Erkenntnissen - und einem nicht (immer) einfachen Weg zur Selbsterkenntnis. Hint: Die erzählte Zeit ist nur diese eine Nacht vor Toris Verhandlung. Meine Meinung: Das Leben von Jugendlichen / Heranwachsenden ist in der Tat wirr, unvorhersehbar, überraschend, chaotisch; ebenso deren Gefühlsleben / -chaos; ich finde, dies wurde in dem Roman gut herausgearbeitet. Ebenfalls finde ich, dass das nächtliche Leben im Hause der Familie der Protagonistin gut dargestellt ist: Man trifft sich nachts in der Küche bei der Kaffeemaschine; der große Bruder, der noch etwas für die Schule vorbereiten muss; der Freund des Bruders, der Tori bei ihrem nächtlichen, stundenlangen Telefonat zur Seite steht. Auch die Gefühlswelt der Geschwister finde ich sehr gut dargestellt: Der große Bruder, der immer für Tori da war; jetzt aber tief verletzt ist und nicht mehr mit Tori spricht; es sind sehr viele verletzte Gefühle im Spiel. Sehr gut von der Autorin fand ich, dass die Eltern (insbesondere ihre "Helikopter-Mutter") nicht öfters in dem Raum bzw. in Toris Zimmertür auftaucht, und die Geschichte wirklich unter den jugendlichen Protagonisten spielt. "Nicht schuldig zu sein, bedeutet nicht, dass du unschuldig bist." (S. 5)

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Spannend bis zum Schluß
von einer Kundin/einem Kunden am 08.08.2015

Tori ist 16 Jahre alt und wurde angeklagt, einen Schüler in den Selbstmord getrieben zu haben. Mit anderen Mitschülern hat sie ihn über facebook durch Kommentare dazu gebracht, dass er Selbstmord begangen hat. Nun ist weiß sie nicht wie ihr Leben weitergehen wird. Sie hat nur noch einen Freund,... Tori ist 16 Jahre alt und wurde angeklagt, einen Schüler in den Selbstmord getrieben zu haben. Mit anderen Mitschülern hat sie ihn über facebook durch Kommentare dazu gebracht, dass er Selbstmord begangen hat. Nun ist weiß sie nicht wie ihr Leben weitergehen wird. Sie hat nur noch einen Freund, alle anderen haben sich von ihr abgewendet. Auch ihre Familie. Als sie einen Anruf von einem jungen Mann erhält, der von ihr wissen will warum er sich nicht umbringen soll ist sie sehr geschockt. Treibt jemand ein böses Spiel mit ihr? Oder will der Anrufer sich wirklich umbringen? Als Leser wird man in die Geschichte von Tori und Andy mitgenommen und kann vor lauter Spannung nicht mehr aufhören zu lesen. Mich hat dieses Buch sehr beeindruckt und vor allem ist es nicht unrealistisch. Was heutzutage im Internet passiert, ist teilweise sehr gefährlich. Das Buch ist zwar für Jugendliche gedacht, jedoch auch als Erwachsene war es ein sehr brisantes Thema für mich.

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Macht echt Nachdenklich!
von Petti am 01.08.2015

Morgen hat Tori eine Gerichtsverhandlung vor sich.Sie und sechs Mitschüler sollen Schuld am Selbstmord von Kevin sein. Dieser hat sich nach wiederholtem Cybermobbing erhängt. Um Mitternacht klingelt plötzlich ihr Handy. Am anderen Ende ist Andy. Er hat ihre Nummer nur zufällig gewählt, ist aber im Begriff sich mit seinem... Morgen hat Tori eine Gerichtsverhandlung vor sich.Sie und sechs Mitschüler sollen Schuld am Selbstmord von Kevin sein. Dieser hat sich nach wiederholtem Cybermobbing erhängt. Um Mitternacht klingelt plötzlich ihr Handy. Am anderen Ende ist Andy. Er hat ihre Nummer nur zufällig gewählt, ist aber im Begriff sich mit seinem Auto eine Klippe hinunter zu stürzen. Erst glaubt Tori an einen bösen Scherz, doch dann geht sie doch auf den Anrufer ein und beide erzählen sich schließlich ihre Geschichten. Auch wenn dieses Buch zu 95% aus dem Telefonat zwischen Tori und Andy besteht, ist es doch sehr spannend. Man wird sofort tief in die Geschehnisse hinein gezogen. Durch die Facebook Auszüge, welche immer mal wieder eingeflochten werden, bekommt man die ganze Tragik mit, die zum Tod Kevin`s geführt hat. Am Ende des Buches war ich total erschüttert was vermeintliche Freunde anrichten können und wie leichtfertig im Netz mit Beschimpfungen umgegangen wird. Mir gefiel dieses Buch sehr gut, da es nichts beschönt und auch kein vollendetes Happy End hat.

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Ja, du hättest es wissen müssen
von einer Kundin/einem Kunden aus Plauen am 30.11.2015

Victoria ist 16 Jahre alt und hat Hausarrest. Ihre Eltern haben ihr das Smartphone und ihren Laptop weggenommen. Ihr Bruder redet nicht länger mit ihr und ihre Eltern sind seltsam angespannt. Reporter stehen vor dem Haus und hämmern an die Tür. Was ist passiert? In diesem Buch hat der Amerikaner... Victoria ist 16 Jahre alt und hat Hausarrest. Ihre Eltern haben ihr das Smartphone und ihren Laptop weggenommen. Ihr Bruder redet nicht länger mit ihr und ihre Eltern sind seltsam angespannt. Reporter stehen vor dem Haus und hämmern an die Tür. Was ist passiert? In diesem Buch hat der Amerikaner Tom Leveen das moderne Problem des Cybermobbing thematisiert. Tori und ein paar ihrer Mitschüler sollen dafür verantwortlich sein einen Mitschüler in den Selbstmord getrieben zu haben. Sie sind dafür angeklagt. Tori ist der Meinung, dass sie unschuldig ist und versteht die ganze Aufregung gar nicht. Das Buch spielt vom Zeitpunkt her am Abend vor dem ersten Verhandlungstag. Tori telefoniert mit einem alten Handy noch mit ihrem besten Freund und will schlafen gehen. Plötzlich ruft sie eine unbekannte Nummer an. Der Anrufer, ein Junge namens Andrew, erzählt ihr er habe ihre Nummer zufällig gewählt. Er will sich umbringen und sucht nach einem Zeichen, dass er es nicht tun soll. Tori hält dies erst für einen Scherz, aber im Laufe des Gespräches glaubt sie ihm. Auch wenn sie ihn nicht kennt, will sie ihm helfen. Nur ist dies nicht so einfach wie sich herausstellt. Er möchte mehr über sie und ihre Geschichte erfahren und so muss sich Tori ihm Stück für Stück öffnen und ihre Geschichte erzählen. Die Jugendliche durchlebt ihre Taten erneut und fängt langsam an zu begreifen, welche Rolle sie bei dem tragischen Tod ihres Mitschülers tatsächlich gespielt hat. Das Buch ist sehr schnell und leicht zu lesen. Die Figuren sind nicht so klar gezeichnet wie ich es mir wünschen würde. Aus den Eltern werde ich nicht wirklich schlau, der Bruder hat einen sehr widersprüchlichen Charakter. Andrew ist gut getroffen und man fühlt beinahe seine Verzweiflung. Mit Tori kann man sich gut identifizieren, auch wenn ich manchmal gedacht habe, was ist das für eine blöde Kuh. Aber das lag v.a. an ihrer Art sich aus der Verantwortung zu ziehen, aber das hat sich ja gegen Ende verbessert. Das Thema Cybermobbing an sich finde ich gut eingebracht und die Pointe am Ende hat mich wirklich wirklich überrascht. Da war ich schon einen Augenblick baff. Ich hatte vieles vermutet, aber das nicht. Mehr möchte ich an dieser Stelle auch dazu nicht verraten. Das Buch kann ich jedem Jungen Erwachsenen und Teenager empfehlen, der etwas zum Nachdenken sucht. Gerade in der Zeit von Facebook, Instagram ect. sollten Jugendliche aufpassen, was man wie postet. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich doch noch gefunden: Das mit dem ?Liebesanteil? hätte man weglassen sollen. Das wirkte für mich fehl am Platz und hat mir die Gesammtstimmung ein wenig kaputt gemacht. Dafür bekommt das Buch von mir 4 von 5 Sterne.

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Der nächtliche Anrufer
von claudi-1963 aus Schwaben am 13.11.2015

Victoria genannt Tori hat mit ihren Freunden den größten Blödsinn gemacht, sie haben Kevin im Internet gemobbt. Dieser fühlte sich von dieser Attacke so in die Enge getrieben das er sich das Leben nahm. Am Abend vor der Gerichtsverhandlung vor der Tori schon riesige Angst hat, weil sie nicht weiß was... Victoria genannt Tori hat mit ihren Freunden den größten Blödsinn gemacht, sie haben Kevin im Internet gemobbt. Dieser fühlte sich von dieser Attacke so in die Enge getrieben das er sich das Leben nahm. Am Abend vor der Gerichtsverhandlung vor der Tori schon riesige Angst hat, weil sie nicht weiß was passiert, (Eigentlich fühlt sie sich unschuldig, weil sie ja das alles nur als Scherz ansah und sich dabei nichts dachte) bekommt sie einen Anruf von Andy. Andy den sie nicht kennt und von dem sie nicht weiß ob er alles so ernst meint was er erzählt, hat anscheinend ihre Nummer rein zufällig gewählt. Wie sich beim abendlichen Gespräch herausstellt will Andy Selbstmord begehen. Tori ist hin- und her gerissen zwischen auflegen oder zuhören und so entscheidet sie sich ihm zuzuhören und will versuchen Andy von seinem Vorhaben abzubringen. Damit sie nicht ganz alleine die Verantwortung trägt bittest sie ihren Freund Noah zu ihr zu kommen. Und so kommt es wie es kommen muss das Tori diese Nacht niemals vergessen wird, weil sie eine ganz andere Wendung nimmt wie man am Anfang vermutet. Meine Meinung: Ich war sehr ergriffen wie gut er Autor die Problematik der heutigen Zeit in der das Cybermobbing eine große Gefahr birgt aufgegriffen hat. Naiv wie oft die jungen Leute sind schreiben sie Nachrichten die sie wahrscheinlich niemals sagen würden wenn derjenige vor ihnen stehen würde. Und so ist die Gefahr auch groß das man Meldungen schreibt die einem im nach hinein vielleicht Leid tun oder die man gar nicht so schreiben wollte wie bei Tori. Auch das hat Tom Leveen sehr gut in seinem Roman beschrieben. Auch wenn ich das Ende etwas anders erhofft bzw. erwartet hätte hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es ist emotional,aber gut zu lesen, so das es für Jugendliche empfehlenswert ist. Durchaus könnte ich es mir auch als Schullektüre gut vorstellen, weil es gerade die Gefahren des Internets sehr gut beschreibt. Ich selber konnte mich jetzt in Tori nicht hinein versetzen, weil ich sie einfach zu naiv fand, kann mir jedoch gut vorstellen das manche jungen Menschen so sind wie Tori dargestellt wird. Ich kann das Buch nur empfehlen, für jeden Jugendlichen ab 12 Jahren sollte es eine Pflichtlektüre sein. Aber auch für Erwachsene ist er gut geeignet weil es die Gefahren wo ihre Kinder in Facebook,Twitter usw. ausgesetzt sind vor Augen zu führen. Von daher vergebe ich gute 4 von 5 Sterne.

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Gut, jedoch nicht überragend
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 03.08.2015

Tori, ist 16 Jahre alt und steht an einem Punkt in ihrem Leben der so gar nichts mit Schule oder Ausbildung zu tun hat. Tori ist gemeinsam mit sechs anderen angeklagt, einen Jungen im Internet gemobbt zu haben,bis er Selbstmord begeht. Am Abend vor ihrer Verhandlung erhält Tori einen seltsamen... Tori, ist 16 Jahre alt und steht an einem Punkt in ihrem Leben der so gar nichts mit Schule oder Ausbildung zu tun hat. Tori ist gemeinsam mit sechs anderen angeklagt, einen Jungen im Internet gemobbt zu haben,bis er Selbstmord begeht. Am Abend vor ihrer Verhandlung erhält Tori einen seltsamen Anruf von einer ihr unbekannten Nummer. Ein Junge namens Andrew behauptet, er habe ihre Nummer zufällig gewählt und wolle sich umbringen. Tori hält es für einen schlechten Scherz und legt auf. Doch was, wenn Andrew ernst macht und sie noch einen Tod eines Menschen zu verantworten hätte? Schnell entwickelt sich eine fesselnde Geschichte, die sich flüssig lesen lässt. Die Handlung umfasst nur einen Abend und eine Nacht und dennoch fühlt man sich nach dem Lesen gut informiert. Es braucht nicht mehr als das, was da ist an Infos. Internetmobbing ist ein aktuelles Thema und unter Jugendlichen so weit verbreitet wie kaum ein anderes Problem. Dabei wird mit dem Thema "Cybermobbing" oft sehr locker umgegangen. Auch Tori war in diesem Fall eher Mitläufer im Geschehen. Ein guter, wenn auch nicht überragender Roman, der trotzdem lesenswert ist

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Cybermobbing und dessen Folgen
von spozal89 am 01.08.2015

Die sechszehn jährige Tori hat in ihrem Leben einen riesigen Fehler beganngen. Durch Cybermobbing bei dem sie mitgewirkt hat, hat ein Mitschüler von ihr Selbstmord begangen.Eigentlich war Kevin sogar mal ein richtig guter Freund von ihr. Bis Tori in den falschen Freundeskreis rutschte und diese mit den Mobbingattaken begonnen... Die sechszehn jährige Tori hat in ihrem Leben einen riesigen Fehler beganngen. Durch Cybermobbing bei dem sie mitgewirkt hat, hat ein Mitschüler von ihr Selbstmord begangen.Eigentlich war Kevin sogar mal ein richtig guter Freund von ihr. Bis Tori in den falschen Freundeskreis rutschte und diese mit den Mobbingattaken begonnen haben. In der Nacht vor dem Gerichtstermin erhält Tori plötzlich einen Anruf auf ihrem Handy. Jemand unbekanntes meldet sich bei ihr und stellt ihr eine alles entscheidene Frage. Andrew steht mit seinem Auto an einem Abgrund und ist kurz davor, in den Tod zu stürzen und bittet Tori darum, ihm einen guten Grund zu nennen um diese Tat nicht zu begehen. Zuerst ist Tori geschockt, doch sie lässt sich auf das Telefonat ein. Und es endet anders als erwartet. Schon die Leseprobe hat mich mitgerissen. Der Schreibstil des Autors ist spannend und flüssig, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und hab es an einem freien Nachmittag komplett am Stück durchgelesen. Das Gespräch mit Andrew und Tori hat mich so fasziniert, dass ich unbedingt wissen wollte wie es aus geht und war am Ende richtig überrascht. Die Rückblicke durch die Facebookpostings am Ende der Kapitel fand ich super, sie haben das ganze Thema nochmal kräftig unterstützt. Tori ist an sich ein toller Charakter. Man merkt, dass sie nur den falschen Freundeskreis hatte und unbedingt Aufmerksamkeit von den älteren Schüler wollte. In der heutigen Zeit aber ist das Thema Cybermobbing ein absolut heftiges Thema und ich finde der Autor hat es gut umgesetzt und auch Denkanstöße gegeben. Ich finde es immer wieder wichtig auf die Gefahren des Internets hinzuweisen. Hat es doch schon des öfteren solche Fälle gegeben. Und das ist leider wirkich erschreckend. Das Cover und auch der Titel des Buches passen übrigens sehr gut zum Inhalt. Schade war nur, dass man nicht erfahren hat wie das Gerichtsurteil für Tori ausfällt. Vielleicht auch bewusst so gewählt, damit sich der Leser sein eigenens Urteil bilden kann. Wer gerne Jugendbücher mit einem gewissen "Lern-daraus-Faktor" liest, ist hier auf jendenfall richtig.

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Ich hätte es ahnen können
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 30.01.2016

Die Buchidee zu "Ich hätte es wissen müssen" gefällt mir sehr gut, den Cybermobbing ist ein aktuelles Thema. Tori (Victoria) ist 16 Jahre alt und hat sich am Cybermobbing eines ehemaligen Freundes und Klassenkammeraden beteiligt, in der Hoffnung, dadurch selbst sozial aufzusteigen und von den "angesagten" Typen in der... Die Buchidee zu "Ich hätte es wissen müssen" gefällt mir sehr gut, den Cybermobbing ist ein aktuelles Thema. Tori (Victoria) ist 16 Jahre alt und hat sich am Cybermobbing eines ehemaligen Freundes und Klassenkammeraden beteiligt, in der Hoffnung, dadurch selbst sozial aufzusteigen und von den "angesagten" Typen in der Schule weiterhin positiv wahrgenommen zu werden. Es beginnt damit, dass sie sich immer weiter vom Opfer Kevin Cooper distanziert und zum Schluss auch ins Mobbing einsteigt, was Kevin dann letztendlich in den Selbstmord treibt. Die Geschichte beginnt mit einem Telefonanruf von "Andy", der sich angeblich das Leben nehmen will. Tori weiß nicht, ob an der Gescichte was dran ist, und fragt ihren Bruder und ihren besten Freund um Rat - gar nicht so einfach, wenn man kein Smartphone, keinen Computer und keine Telefonnummern hat - und sich auch nie welche notiert hatte, denn elektronisch ist ja eh alles gespeichert. Sie spricht die ganze Nacht mit Andy, ihrem Bruder und ihrem besten Freund. Die Grundidee (auch in moralischer Hinsicht) hinter diesem Buch gefällt mir wirklich gut. Nur verstehen kann ich Toris Verhalten überhaupt nicht. Wie kann ein Mensch mit so wenig Empathie ausgestattet sein wie Tori? Wenn sich irgendjemand umbringt, den ich kenne, bin ich fix und fertig - auch, wenn ich diesen Menschen nicht besonders gut kannte oder mochte. Gerade am ach so christlich gläubigen Amerika müsste man sich doch alleine schon am Thema "Freitod" mehr Anstoß nehmen, überhaupt, wenn im Raum steht, dass man daran mitschuldig ist. Somit bleiben für mich diese Facetten offen und unklar. Auch Toris Entwicklung im dem Buch ist komisch. Wenn es mir egal ist, dass ein "Freund" gemobbt wird, was interessiert mich dann irgendein Fremder am Telefon so plötzlich? Auch diese Handlung passt nicht zu der Tori, die in diesem Buch beschrieben wird. Durch die Auflösung finde ich das ganze noch viel schlimmer konstruiert, denn alle Figuren in diesem Buch werden meiner Meinung nach oberflächlich und lieblos dargestellt - gerade der Vorwurf der Oberflächlichkeit wird im Buch aber der Protagonistin gemacht. Schade! 50 Seiten mehr, die den Protagnonisten Persönlichkeit und Tiefe geben, hätten dieses Buch sicher noch besser werden lassen. So bleibt es leider oberflächliches Teenagergeplapper, das aber auf Grund der Kürze und der Thematik trotzdem lesenswert ist.

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Substanzlos
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 14.10.2015

Die Medien sind hinter der jungen Tori her und auch von vielen anderen wird sie verachtet. Sie hingegen tut, als wäre nichts geschehen und ihre hilflosen Eltern schweigen. Ist sie tatsächlich Schuld am Freitod eines Mitschülers, indem sie ihn durch ihr Cybermobbing so fertig gemacht hat, dass er nur... Die Medien sind hinter der jungen Tori her und auch von vielen anderen wird sie verachtet. Sie hingegen tut, als wäre nichts geschehen und ihre hilflosen Eltern schweigen. Ist sie tatsächlich Schuld am Freitod eines Mitschülers, indem sie ihn durch ihr Cybermobbing so fertig gemacht hat, dass er nur noch diesen Ausweg sah? Mit diesem schrecklichen Verdacht setzt die Handlung ein. Ein ernstes Thema, nicht nur für Jugendliche. Kann die Geschichte daher mit einer ernstzunehmenden und kritischen Annäherung an die Thematik aufwarten? Leider nein. Die anfängliche Spannung sowie das geweckte Interesse kann der Fortgang der Handlung absolut nicht aufrecht erhalten. Erwachsen werden, Verantwortung übernehmen, soziale Kompetenz entwickeln, sich bewusst werden, was man tut und vor allem auch an die Konsequenzen seines Handelns denkt. All dies wird im Roman nur ansatzweise und völlig unzureichend besprochen. Im Mittelpunkt der Handlung stehen Toris Dauergespräche mit anderen involvierten Jugendlichen. Ein wirklicher Dialog findet hingegen nicht statt. Durchweg leichtfertig, unreflektiert, plappernd, eben teeniemäßig geht es zu. Dabei schwebt eine eventuelle 10jährige Haftstrafe wie ein Damokles-Schwert über der Protagonistin. Nur ihr älterer Bruder Jack scheint die richtigen Fragen zu stellen: „Tut dir leid, was du getan hast, oder tut es dir leid, dass du deswegen jetzt Ärger hast?“ S. 10 Sie selbst bleibt bei sich, ein wirkliches Einsehen, eine gewisse Reifung sind nicht zu erkennen. Schier gelassen lebt und „quatscht“ Tori munter weiter. Teenager werden ihre Persönlichkeit sicher besser verstehen können, für mich allerdings war es an sich unerträglich, mitzulesen, wie bedauerlich unspektakulär und mittelmäßig die Buchidee umgesetzt wurde. Die nicht ganz nachvollziehbare Handlung widerspricht dem Anspruch, den der erwachsene Leser anhand des Klappentextes bezüglich Sensibilisierung und Prävention entwickelt. Die Lektüre, in Mädchenhände gegeben, bewirkt daher auch leider keinen Lerneffekt, wie man ihn sich gewünscht hätte. Vielleicht ganz im Gegenteil. Das empfohlene Lesealter ab 13 Jahren ist demzufolge auch zu niedrig angesetzt.

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Interessantes Thema, aber viel zu oberflächlich behandelt
von scarlett_ohara aus Isselburg am 26.10.2015

Zum Inhalt: Tori Hershberger ist ein ganz normaler amerikanischer Teenager. Ganz normal? Ja, wären da nicht ihre Posts auf Facebook gewesen, die einen Mitschüler in den Freitod getrieben haben sollen. Eine Hetzjagd der Presse auf sie hat begonnen. Ihr Elternhaus wird belagert. Ihr älterer Bruder Jack scheint sie zu verachten... Zum Inhalt: Tori Hershberger ist ein ganz normaler amerikanischer Teenager. Ganz normal? Ja, wären da nicht ihre Posts auf Facebook gewesen, die einen Mitschüler in den Freitod getrieben haben sollen. Eine Hetzjagd der Presse auf sie hat begonnen. Ihr Elternhaus wird belagert. Ihr älterer Bruder Jack scheint sie zu verachten und geht ihr aus dem Weg. Ihre Eltern schotten sie ab und haben jegliche Kontaktmöglichkeiten zum Internet unterbunden, indem sie Computer und Smartphone konfisziert haben. Lediglich über ein veraltetes Handy kann sie telefonieren. Und genau mitten in der Nacht vor der entscheidenden Gerichtsverhandlung, in der ihr eine mehrjährige Haftstrafe droht, klingelt dieses Handy. Ein unbekannter Anrufer, der sich Andy nennt, gibt vor, rein zufällig ihre Nummer gewählt zu haben. Er erzählt ihr, sich selbst töten zu wollen, falls sie ihm nicht einen einzigen triftigen Grund nennen kann, warum er das nicht tun sollte. Tori muss sich schleunigst etwas einfallen lassen, damit Andy sich nicht, wie angedroht, mit seinem Auto von der Klippe stürzt: Meine Meinung: Die Leseprobe fand ich noch ganz spannend, und auch die Grundidee hinter diesem Buch fand ich sehr interessant. Doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich dieses Buch enttäuscht. Die Protagonistin wirkt zunehmend unsympathischer, ja mehr noch, sie hat mich nur noch genervt. Sie hat anscheinend aus der ganzen Sache nichts gelernt. Tatsache ist, dass ihre Posts und die ihrer angeblichen „Freunde“ ihren Mitschüler Kevin tatsächlich in den Freitod getrieben haben. Und dabei war sie früher einmal richtig gut mit Kevin befreundet. Doch sie erliegt dem Gruppenzwang und beteiligt sich ohne ein schlechtes Gewissen an den fiesen Mobbereien. Man hätte jetzt meinen können, dass bei Tori ein Umdenken einsetzt, aber leider Fehlanzeige. Der Einzige, der ihr die richtigen Fragen stellt, ist Jack. Zitat „Tut dir leid, was du getan hast, oder tut es dir leid, dass du deswegen jetzt Ärger hast?“ Das trifft genau den Punkt. Sie bemitleidet eher sich selbst als ihren toten Mitschüler. Es findet kein Einsehen der Tat statt; es ist kein Reifeprozess zu erkennen. Absolut unbegreiflich bleibt für mich auch, warum die Eltern so wenig auf das Geschehen eingehen und versuchen, mit ihr Gespräche zu führen, um ihr vor Augen zu führen, wohin bloßes „Mitlaufen“ führen kann. Aber sie scheinen selbst absolut hilflos. Es fällt ihnen nicht mehr ein, als Toris Zugang zum Internet zu unterbinden. Und auch das ellenlange Telefonat, das sie mit dem unbekannten Andy führt, kann dieses Buch nicht mehr retten. Es wird immer langweiliger und auch unerträglicher. Tori quatscht und plappert munter weiter vor sich hin; ich hätte sie manchmal einfach nur schütteln können. Zu dem Zeitpunkt hat der Leser auch längst erkannt, wer und was wohl hinter dieser angeblichen Selbstmordgeschichte steckt; das ist einfach zu vorhersehbar. Nun bin ich sicherlich nicht die Zielgruppe für dieses Buch. Teenager werden sich vielleicht eher mit Tori identifizieren können. Umso trauriger, wie oberflächlich der Autor an diese Geschichte rangeht. Da gibt es keine Sensibilisierung für das Thema im Umgang mit „Social Media“ und deren Auswirkung auf das reale Leben. Und es hat leider auch keinerlei präventiven Charakter. Fazit: ein eigentlich sehr aktuelles und interessantes Thema, das vom Autor aber leider total an die Wand gefahren wird,

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