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Ich - mein größter Feind

Leben mit dem Borderline-Syndrom. Originalausgabe

(6)
Borderline - damit wird eine Vielzahl von Verhaltensweisen und Gefühlen beschrieben. Timm Flemming bekam 2002 die Diagnose, durch die seine Ängste und Schmerzen endlich einen Namen erhielten. Von klein auf galt er als eigenwillig, seltsam,
"anders". Die Eltern nehmen sich beide das Leben, als er vierzehn ist. Seine Trauer schlägt sich in Depressionen, einer Essstörung und ersten Selbstverletzungen nieder. Es beginnt ein harter Weg mit mehreren Klinikaufenthalten. Heute hat
Timm ein stabiles Leben aufgebaut und gelernt, Borderline nicht nur als Fluch, sondern auch als Segen zu betrachten, seine Kreativität auszuleben und seine extreme Sensibilität sinnvoll zu nutzen.
Portrait
Timm Flemming wurde 1985 geboren und wuchs in labilen Familienverhältnissen auf, die in den Selbstmorden seiner Eltern und später seiner Schwester gipfelten. Nach mehreren psychiatrischen Klinikaufenthalten erhielt er die Diagnose Borderline. 2003 gründete er eine Theatergruppe für sozial- und milieugeschädigte Kinder und Jugendliche. Er begann über seine Erfahrungen mit Borderline zu schreiben, startete ein Hörbuchprojekt und engagiert sich für die Borderline-Plattform.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 10.04.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-61613-8
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 186/124/23 mm
Gewicht 304
Auflage 6. Auflage 2007
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Ein Borderliner rekapituliert sein Leben
von einer Kundin/einem Kunden aus Bochum am 09.03.2012

Die Persönlichkeitsstörung "Borderline" gilt noch immer als Schreckgespenst der Psychiater und Psychotherapeuten. Die Menschen, die an dieser leiden, gelten als äußerst wechselhaft und impulsiv in ihrem Verhalten, verletzten sich in den meisten Fällen selbst, um eine zu hohe Anspannung zu reduzieren und sind mehr als jede andere Gruppe Psychisch... Die Persönlichkeitsstörung "Borderline" gilt noch immer als Schreckgespenst der Psychiater und Psychotherapeuten. Die Menschen, die an dieser leiden, gelten als äußerst wechselhaft und impulsiv in ihrem Verhalten, verletzten sich in den meisten Fällen selbst, um eine zu hohe Anspannung zu reduzieren und sind mehr als jede andere Gruppe Psychisch Kranker gefährdet durch Suizid ums Leben zu kommen. Die Ursachen für die äußerst komplexe Symptomatik werden in der Kindheit vermutet, in der viele Borderliner traumatische Erfahrungen machen mussten. Timm Flemming erlebte zwar weder Mißhandlung noch sexuellen Mißbrauch, wuchs jedoch in äußerst instablien familiären Verhältnissen auf. Schon als Kind gilt er als "auffällig" und "schwierig", was zunimmt als seine kleine Schwester Nathalie geboren wird und ihm die "Show stiehlt." Die Eltern, beide selbst psychisch krank, streiten viel ehe sie sich schliesslich trennen und scheiden lassen. Timm verliert völlig den Halt, entwickelt eine Eßstörung, Schuldgefühle, selbstverletzendes Verhalten und Depressionen. Erschwerend hinzu kommen Probleme in der Schule sowie dass er sich seiner sexuellen Orientierung nicht sicher ist. Schliesslich ist er damit konfrontiert, dass sich zuerst sein Vater, dann wenige Wochen später seine Mutter das Leben nimmt... Es ist besonders die Phase der Kindheit, die ihn äußerst prägt und den Nährboden für die Entwicklung seiner Borderline-Störung legt. Auch wenn er rückblickend schreibt, dass er diese als gar nicht so schrecklich empfunden hat - der Leser/die Leserin sieht das anders. Diesem Jungen ist so ziemlich alles vorenthalten worden, was für eine gesunde Entwicklung von Nöten ist. Wie soll ein Kind Stabilität leben, wenn es sie nie vorgelebt bekam? Ich finde, man kann sich sehr gut in Timms Gedankenwelt hineinversetzen, auch wenn man selbst nicht von Borderline betroffen ist. Die Diagnose wird bei ihm erst 2002 gestellt nachdem er schon mehrere Behandlungszyklen in Psychiatrien durchlaufen hat. Er beschreibt, eindringlich, wie er sich trotz seiner Störung versucht in einer Gesellschaft, in der Psychisch Kranke gern ausgegrenzt werden, zurecht zu finden versucht und schliesslich für sich erkennt, dass es auch Vorteile haben kann, ein Borderliner zu sein. So sind Borderline meist überdurchschnittlich intelligent und nehmen ihre Umwelt besonders feinfühlig war. Timm nutzt seine Kreativität, in dem er sich der Schauspielerei und dem Schreiben widmet. Dass ihm letzteres gelingt, beweist sein erstes Werk, welches mittlerweile bereits in der 5.Auflage erschienen ist und gerade unter Betroffenen sehr bekannt ist. Mir hat "Ich - mein größter Feind" sehr gut gefallen, so dass ich es bedenkenlos mit fünf Sternen auszeichnen und eine Empfehlung aussprechen kann. Ein Muss für alle, die selbst Borderliner sind oder jemandem im Familien,- Freundes - oder Bekanntenkreis haben, der/die daran erkrankt ist.

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Einfach echt...
von JessiBelle am 20.10.2011

Dieses Buch ist wirklich großartig, ich konnte es keine Sekunde aus den Händen legen. Timm Flemming schafft es, das Thema "Borderline" verständlich und nachvollziehbar zu umschreiben, ohne dabei auf die Mitleids- oder Selbstmitleidsschiene abzudriften. Mir als Betroffene fiel es oft schwer weiter zu lesen, da das Buch wirklich unter... Dieses Buch ist wirklich großartig, ich konnte es keine Sekunde aus den Händen legen. Timm Flemming schafft es, das Thema "Borderline" verständlich und nachvollziehbar zu umschreiben, ohne dabei auf die Mitleids- oder Selbstmitleidsschiene abzudriften. Mir als Betroffene fiel es oft schwer weiter zu lesen, da das Buch wirklich unter die Haut geht, und doch macht es Mut, dass ein Leben mit "Borderline" möglich ist...

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Das Beste Buch was ich je gelesen habe
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 07.04.2009

Ich habe mir dieses Buch auf anraten meiner Schwester gekauft und gelesen, nein ich habe es verschlungen. ich leide selbst an einer Borderline Störung und ich habe dieses Buch gelebt. Ich bin alle Phasetten von Timm Flemming durchgegangen beim lesen. Es hat mich berührt und ich habe mich in... Ich habe mir dieses Buch auf anraten meiner Schwester gekauft und gelesen, nein ich habe es verschlungen. ich leide selbst an einer Borderline Störung und ich habe dieses Buch gelebt. Ich bin alle Phasetten von Timm Flemming durchgegangen beim lesen. Es hat mich berührt und ich habe mich in vielen Dingen widergefunden. Teilwerise musste ich es weglegen, weil es einfach zu "nah" war. Zuviel erlebtes, zuviel Schjmerz, Trauer und Wut. Ich kann nur jedem raten, dieses Buch zu lesen. Egal ob man Borderliner ist oder nicht - vielleicht ist Akzeptanz danach sichtbar................

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Danke
von einer Kundin/einem Kunden aus Fürstenwalde /Spree am 30.05.2012

Dieses Buch ist das Erste,dass ich über Borderline gelesen habe und ich muss sagen,ich kann nur dankbar sein,dass es dieses war.Es hilft anhand von Timm´s Lebensgeschichte zu verstehen wie die eigene Partnerin denkt und sie besser zu verstehen.Borderline wird hierrin zu einem verständlichen Thema und ich hab es... Dieses Buch ist das Erste,dass ich über Borderline gelesen habe und ich muss sagen,ich kann nur dankbar sein,dass es dieses war.Es hilft anhand von Timm´s Lebensgeschichte zu verstehen wie die eigene Partnerin denkt und sie besser zu verstehen.Borderline wird hierrin zu einem verständlichen Thema und ich hab es in zwei Tagen durchgelesen. Sehr empfehlenswert!

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Tolles Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Kurort Hartha am 13.08.2011

Ich finde das Buch sehr intressant und man möchte garnicht mehr aufhören zu Lesen.Ich verschlinge es nur so. Mein Mann möchte es dann och Lesen.

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Lässt einen ratlos zurück
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 23.05.2014

Zu Beginn des Buches empfindet der Leser eine große Sympathie für den Autoren, der bereits mit 14 Jahren beide Elternteile verloren hat. Das Mitgefühl schwindet jedoch mit der weiteren Beschreibung seines Lebens, da es erschreckend ist, wie wenig Mitgefühl der Autor selbst für andere Menschen hat, obwohl er sich selbst... Zu Beginn des Buches empfindet der Leser eine große Sympathie für den Autoren, der bereits mit 14 Jahren beide Elternteile verloren hat. Das Mitgefühl schwindet jedoch mit der weiteren Beschreibung seines Lebens, da es erschreckend ist, wie wenig Mitgefühl der Autor selbst für andere Menschen hat, obwohl er sich selbst als sehr sensibel beschreibt. Ungesunde Beziehungen werden als große Freundschaften empfunden und all die vielen Menschen, die sich ernsthaft um ihn bemühen (Verwandte, Pflegeeltern, Sozialarbeiter, aber auch Fremde) werden als selbstverständlich empfunden, vom Autoren sehr schlecht behandelt, ausgenutzt und sind lediglich dafür da, um ihn immer wieder aus der Patsche zu helfen, in die er sich selbst gebracht hat. Die größte Enttäuschung des Buches ist jedoch der Schluss. Bis zum Ende hat sich der Autor so weit ins Abseits gestellt, dass seine Selbstverstümmelungen große Ausmasse angenommen haben, er überschuldet und ohne festes Einkommen ist, zudem drogensüchtig ist und diese Sucht über Prostitution finanziert. An der Stelle hätte man das Buch beenden können, oder aber noch weitere 100 Seiten hinzufügen müssen. Doch plötzlich auf der vorletzten Seite des Buches beschreibt der Autor, dass er sein Leben mag. Das sich selbst beigebrachte Wissen darüber, wie man eine Homepage formatiert wird dann zum großen Programmierer stilisiert, der mehrere Programmiersprachen im Schlaf beherrscht. Darüber hinaus erfährt der interessierte Leser, dass der Autor nun seit Jahren in einer glücklichen Beziehung lebt. Wie und ob es zu diesem Wandel gekommen ist, also der interessanteste Teil der Biographie wird nicht erzählt. Als Leser fühlt man sich da nur veräppelt. Fazit: Für Borderliner eventuell eine interessante, wenn auch wenig hilfreiche Lektüre. Für Menschen, die einen Borderliner kennen bietet das Buch jedoch keinerlei Erkenntnisse an.

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