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Ich nannte ihn Krawatte

Roman

(3)
Wer in einem Lachen nichts anderes als ein Lachen hört, der ist taub


Ist es Zufall oder eine Entscheidung? Auf einer Parkbank begegnen sich zwei Menschen. Der eine alt, der andere jung, zwei aus dem Rahmen Gefallene. Jeder auf seine Weise, beide radikal, verweigern sie sich der Norm. Erst einem fremden Gegenüber erzählen sie nach und nach ihr Leben und setzen zögernd wieder einen Fuss auf die Erde. Milena Michiko FlaSars Parkbank befindet sich in Japan und könnte doch ebenso gut anderswo in der westlichen Welt stehen. Dieser Roman stellt der Angst vor allem, was aus der Norm fällt, die Möglichkeit von Nähe entgegen - sowie die archaische Kraft der Verweigerung.


Portrait
Milena Michiko Flašar, geboren 1980 in St. Pölten, hat in Wien und Berlin Komparatistik, Germanistik und Romanistik studiert. Sie ist die Tochter einer japanischen Mutter und eines österreichischen Vaters, lebt als Schriftstellerin in Wien und unterrichtet nebenbei Deutsch als Fremdsprache.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 10.03.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74656-9
Verlag btb
Maße (L/B/H) 189/118/15 mm
Gewicht 155
Buch (Taschenbuch)
Fr. 13.90
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Das Schicksal von Einzelgängern ausdrucksstark und heilend erzählt
von einer Kundin/einem Kunden am 09.03.2014

Menschen, die aus der Gesellschaft „herausgefallen“ sind, sich dem Leben verweigern oder dem Leistungsdruck nicht mehr standhalten, gibt es nicht nur in Japan. Von zwei Außenseitern in diesem Land aber handelt dieses Buch der Halbjapanerin Flasar. In 114 Kapiteln erzählt uns die junge Autorin von zwei Menschen der japanischen... Menschen, die aus der Gesellschaft „herausgefallen“ sind, sich dem Leben verweigern oder dem Leistungsdruck nicht mehr standhalten, gibt es nicht nur in Japan. Von zwei Außenseitern in diesem Land aber handelt dieses Buch der Halbjapanerin Flasar. In 114 Kapiteln erzählt uns die junge Autorin von zwei Menschen der japanischen Gesellschaft, die sich eher zufällig in einem Park begegnen. Mit großem Respekt und Feingefühl nähert sie sich insbesondere dem Icherzähler, dem zwanzigjährigen Mann, der seit zwei Jahren sein Zimmer kaum verlässt und den Kontakt zur Außenwelt vehement vermeidet. Zunächst zögernd und unbeholfen erzählt er Wochen nach dem ersten Treffen dem sehr viel älteren Mann „Krawatte“ bruchstückhaft aus seinem Leben, und „Krawatte“ wiederum berichtet von sich. In sehr bildhafter und poetischer Sprache wird dem Leser in wenigen Worten das Schicksal von Einzelgängern in der Gesellschaft, von Menschen, die der Norm nicht entsprechen, sich unsichtbar machen und sich jeglicher Verantwortung entziehen, nahegebracht. Die Autorin erzählt von der Scham der Betroffenen, und am Rande auch von der Ohnmacht der Eltern im Umgang mit problematischen Jugendlichen. Wir dürfen den Icherzähler auf seinen ersten Schritten zurück ins Leben begleiten. „Ich nannte ihn Krawatte“ ist ein berührendes, ausdrucksstarkes, heilendes und optimistisches Buch, dem ein großer Leserkreis zu wünschen ist.

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unbedingt lesen
von einer Kundin/einem Kunden am 08.03.2014

Beinahe täglich begegnen sich ein verwahrlost aussehender, junger Mann und ein sehr viel älterer Geschäftsmann im Park. Anfangs jeder für sich und ohne sich gegenseitig Beachtung zu schenken sitzen sie sich gegenüber. Irgendwann beginnen sie einander aus ihrem Leben zu erzählen. Die Parkbank wird tagsüber für beide zum Zufluchtsort. ......."Diese Bank,... Beinahe täglich begegnen sich ein verwahrlost aussehender, junger Mann und ein sehr viel älterer Geschäftsmann im Park. Anfangs jeder für sich und ohne sich gegenseitig Beachtung zu schenken sitzen sie sich gegenüber. Irgendwann beginnen sie einander aus ihrem Leben zu erzählen. Die Parkbank wird tagsüber für beide zum Zufluchtsort. ......."Diese Bank, auf der ich lernen sollte, dass nichts so bleibt, wie es ist..........Ich meine, es sind meine Augen, die zuallererst krank geworden sind. Mein Herz ist ihnen lediglich gefolgt. Und so saß ich in viel zu dünnem Gewand. Noch dünner die Haut, unter der ich fröstelte.".......... Unbedingt lesen - großes Leseerlebnis

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Ich nannte ihn Krawatte
von einer Kundin/einem Kunden am 30.06.2015

Ich nannte ihn Krawatte Zwei japanische Verweigerer, gescheitert am Leistungsdruck und dem Normdenken der Gesellschaft, teilen sich eine Parkbank. Täglich treffen sich der junge Taguchi Hiro und der Geschäftsmann „Krawatte“ und beginnen sich ihre Vergangenheit anzuvertrauen. Allmählich entwickelt sich zwischen den beiden eine zarte Freundschaft, bis sie eines Tages einen... Ich nannte ihn Krawatte Zwei japanische Verweigerer, gescheitert am Leistungsdruck und dem Normdenken der Gesellschaft, teilen sich eine Parkbank. Täglich treffen sich der junge Taguchi Hiro und der Geschäftsmann „Krawatte“ und beginnen sich ihre Vergangenheit anzuvertrauen. Allmählich entwickelt sich zwischen den beiden eine zarte Freundschaft, bis sie eines Tages einen Deal schließen…. Milena Michiko Flasar´s Roman ist teilweise sehr melancholisch, trostlos, aber auch voll Hoffnung und Mut. Lesenswert!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein ganz besonderes Buch, das uns zeigt, wie sehr der Druck der Gesellschaft einen Menschen in die Tiefe reißen kann, aber auch Mut macht, sich dem Leben wieder zu stellen!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Es ist lange her das er sein Zimmer verlassen hatte. Seine Geschichte mit seiner großen liebe war genauso weg gesperrt wie er ...

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Die Chronik zweier Leidenden, die sich auf einer Parkbank trafen. Der eine jung, der andere alt. Betörend, traurig, großartig.

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Ich nannte ihn Krawatte
von einer Kundin/einem Kunden am 03.11.2012
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Ein jugendlicher Hikikomori bricht eines Tages aus seiner selbst auferlegten Isolation aus. In einem Park setzt er sich auf eine Bank. Tagelang beobachtet er nun auf einer gegenüberliegenden Bank einen älteren Herrn, der immer zur selben Zeit ankommt, den ganzen Tag an diesem Ort verbringt, dann immer zur selben... Ein jugendlicher Hikikomori bricht eines Tages aus seiner selbst auferlegten Isolation aus. In einem Park setzt er sich auf eine Bank. Tagelang beobachtet er nun auf einer gegenüberliegenden Bank einen älteren Herrn, der immer zur selben Zeit ankommt, den ganzen Tag an diesem Ort verbringt, dann immer zur selben Zeit geht. Irgendwann nickt der junge Einsame dem alten Einsamen zu, lädt ihn zu sich herüber ein. Aus einer ersten flüchtigen Unterhaltung wird in der Folge oberflächliche Bekanntschaft, schließlich enge Vertrautheit: Denn jeder erzählt dem anderen seine Geschichte. Flasar beschreibt zwei Individuen, die sich durch auffallendes Anderssein in einer Gesellschaft des zwanghaften Durchschnittlichseins verloren haben. Unterschiedlich in ihrer gesellschaftlichen Andersartigkeit sind sie doch gleich: Fremdbestimmt und schamhaft versteckt. Manche von Flasars Sätzen wirken wie melancholischen Tanka entlehnt, transportieren eine melodische Fremdartigkeit, die uns Europäern nur durch den kommunizierten Inhalt vertraut ist. Immer wieder verwendet sie dafür knappe Sätze, grammatikalisch unvollständig, die effektvoll Scham und Schweigenwollen ausdrücken. Mich beeindruckt an diesem Buch die schriftstellerische Fähigkeit zur erzählerischen Beschränkung auf Wesentliches. Sie führt dazu, dass Bedeutsames sich hier in Handlung und Buchumfang auf engem Raum abspielt und so der Großteil des verbleibenden Raums frei bleibt für die Gedanken und Gefühle der Leser.

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Indem man da ist und atmet. begegnet man der ganzen Welt.
von BianFox am 13.06.2012
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Inhalt: Zwei Menschen begegnen sich auf einer Parkbank: Der eine ist ein junger Hikikonori, einer der sich aus der Gesellschaft zurückgezogen hat, der andere ist alt und wurde von der Gesellschaft verstoßen. So unterschiedlich sie auch beide sind, haben sie eines gemein: Sie fallen aus der Norm. Indem sie sich... Inhalt: Zwei Menschen begegnen sich auf einer Parkbank: Der eine ist ein junger Hikikonori, einer der sich aus der Gesellschaft zurückgezogen hat, der andere ist alt und wurde von der Gesellschaft verstoßen. So unterschiedlich sie auch beide sind, haben sie eines gemein: Sie fallen aus der Norm. Indem sie sich langsam annähern und ihre Lebensgeschichte einander anvertrauen, finden sie Stück für Stück wieder ins Leben und zu sich selbst. Eigene Meinung: Selten ist wohl ein Debut so gelungen wie dieses: Flašar hat einen Roman geschrieben, der beeindruckend anders ist. Er berührt jenseits von Handlung und Spannung durch die Menschen und ihre Schicksale. Dabei bedient sie sich einem Sprachstil, der den Konflikt dieser Menschen mit der Gesellschaft auf so wunderbar einfühlsame und doch so klare Weise darlegt. Die Traurigkeit und die Melancholie, aber auch die Hoffnung, die Flašar präsentiert, füllen die Seele mit Tränen und stimmen nachdenklich. Denn dies ist die Geschichte zweier Menschen, die überall auf der Welt zuhause sein könnten. Dies ist die Geschichte vom Verlust und der Wiederentdeckung der Menschlichkeit. Fazit: Eine Geschichte, die das Leben beschreibt, die berührt und die nachdenklich macht. Eine Geschichte, die gelesen werden sollte!

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Zwei Außenseiter auf einer Parkbank
von Dorothee Jaschke aus Reutlingen am 09.06.2012
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Wunderschön erzählt Milena Michiko Flasar wie sich zwei Außenseiter annähern. Sie nähern sich langsam und vorsichtig, wie auch die Sprache die verwendet wird, langsam und ruhig wirkt. Die Geschichte hat nur 135 Seiten und die Sätze bestehen oft nur aus ein, zwei oder drei Worten-aber der Autorin gelingt... Wunderschön erzählt Milena Michiko Flasar wie sich zwei Außenseiter annähern. Sie nähern sich langsam und vorsichtig, wie auch die Sprache die verwendet wird, langsam und ruhig wirkt. Die Geschichte hat nur 135 Seiten und die Sätze bestehen oft nur aus ein, zwei oder drei Worten-aber der Autorin gelingt es dem Roman eine Melodie zu geben, sacht und schön. Ungewöhnlich und auf jeden Fall lesenswert!

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am Leben zerbrechen...
von einer Kundin/einem Kunden am 18.05.2012
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Was treibt einen jungen Menschen dazu, sich jahrelang von der Außenwelt abzuschotten? Milena Michiko Flasar erzählt in diesem wunderbaren, fesselnden Buch die Geschichte eines Hikikomori, in Japan die Bezeichnung für einen jungen Menschen, der sich jahrelang, ohne sozialen Kontakt zur Außenwelt in seinem Zimmer einschließt. Für die Familien eine... Was treibt einen jungen Menschen dazu, sich jahrelang von der Außenwelt abzuschotten? Milena Michiko Flasar erzählt in diesem wunderbaren, fesselnden Buch die Geschichte eines Hikikomori, in Japan die Bezeichnung für einen jungen Menschen, der sich jahrelang, ohne sozialen Kontakt zur Außenwelt in seinem Zimmer einschließt. Für die Familien eine Schande, über die nicht gesprochen wird. Auf einer Parkbank begegnet der junge Taguchi Hiro einem arbeitslosen Geschäftsmann, den er kurzerhand Krawatte nennt. Aus ihrem täglichen Kontakt entspinnt sich eine leise Freundschaft, und sie beginnen sich ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Schnell wird klar, dass beide an einem bestimmten Punkt in ihrem Leben bedingt durch Leistungsdruck, soziale Kälte und starre Konventionen gescheitert sind. Langsam und zögernd beginnen sie, sich dem anderen zu nähern, und den ersten Schritt in Richtung Leben zu setzen…. Einfühlsam, ruhig und zugleich fesselnd, ein Roman, den ich nicht mehr weglegen wollte…

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Ich nannte ihn Krawatte
von einer Kundin/einem Kunden am 02.03.2012
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Zwei Außenseiter, die dem Leistungsdruck nicht standhalten, sitzen sich im Park auf einer Bank gegenüber. Ein junger Mann, ein Hikikomori, so werden in Japan Menschen genannt, die, das Elternhaus nicht verlassen, sich in ein Zimmer einsperren und keinen Kontakt zu anderen haben möchten. Der zweite Mann ist um die... Zwei Außenseiter, die dem Leistungsdruck nicht standhalten, sitzen sich im Park auf einer Bank gegenüber. Ein junger Mann, ein Hikikomori, so werden in Japan Menschen genannt, die, das Elternhaus nicht verlassen, sich in ein Zimmer einsperren und keinen Kontakt zu anderen haben möchten. Der zweite Mann ist um die fünfzig, hat seine Arbeit verloren, es aber seiner Frau verheimlicht und isst jeden Tag zu Mittag seine Bento-Box. Langsam kommen sich beide näher und beginnen über ihr Leben zu reden. Der Ältere weiß nicht, ob er mit seiner Frau darüber reden soll oder sich lieber das Leben nehmen soll. Der Jüngere lernt wieder zu reden, das Vertrauen zueinander wächst und er hofft jeden Tag dem anderen wieder zu begegnen. Wird ihnen ein neuer Anfang in das Leben gelingen? Ein sehr berührender, ausdrucksstarker Roman, einer jungen japanisch - österreichischen Autorin.

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Sehnsucht nach Nähe
von einer Kundin/einem Kunden am 16.02.2012
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Ein Hikikomori, - so werden in Japan Menschen genannt, die für längere Zeit, oft Jahre, den Kontakt zur Außenwelt gänzlich abgebrochen haben, - und ein Salaryman (männlicher Angestellter) sind die Protagonisten in diesem Buch. Die beiden Männer treffen auf einer Parkbank aufeinander. Zunächst verbringt jeder die Zeit auf der... Ein Hikikomori, - so werden in Japan Menschen genannt, die für längere Zeit, oft Jahre, den Kontakt zur Außenwelt gänzlich abgebrochen haben, - und ein Salaryman (männlicher Angestellter) sind die Protagonisten in diesem Buch. Die beiden Männer treffen auf einer Parkbank aufeinander. Zunächst verbringt jeder die Zeit auf der Bank in seiner eigenen Gedankenwelt. Sie sehen sich jeden Tag, immer sitzen sie nebeneinander, die Stunden vergehen, ohne dass sie ein Wort miteinander gewechselt hätten. Allmählich öffnen sie sich und jeder erzählt dem anderen Bruchstücke aus seinem Leben. Beide sind Außenseiter, die dem Leistungsdruck und den Erwartungen der Gesellschaft nicht mehr gerecht werden können. Die Angst vor der Normalität des Alltags treibt sie in die Isolation. Eine wirklich bemerkenswerte Neuentdeckung! Sehr lesenswert!

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Ungleich gesellt sich gern!
von einer Kundin/einem Kunden am 13.02.2012
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Zwei Männer begegnen sich auf einer Parkbank irgendwo in Japan. Sie könnten kaum unterschiedlicher sein: der Eine, jung, ein so genannter "Hikikomori", der sein Zimmer eigentlich nie verlässt, der Andere viel älter, ein "Salaryman" mit Anzug und gestreifter Krawatte. Erst grüßen sie sich zaghaft aber schon bald vertiefen sie... Zwei Männer begegnen sich auf einer Parkbank irgendwo in Japan. Sie könnten kaum unterschiedlicher sein: der Eine, jung, ein so genannter "Hikikomori", der sein Zimmer eigentlich nie verlässt, der Andere viel älter, ein "Salaryman" mit Anzug und gestreifter Krawatte. Erst grüßen sie sich zaghaft aber schon bald vertiefen sie sich in Gesprächen über das Leben im Allgemeinen und ihr Leben im Besonderen und freunden sich an. Wunderbares, tiefgründiges Kammerspiel, das berührt und zum Nachdenken anregt. Manche Passagen sind sprachlich und gedanklich so schön, dass man sie zwei mal liest. Einfach klasse!

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"Wunderbar!"
von einer Kundin/einem Kunden am 05.02.2012
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Vielen Dank an die junge japanisch-österreichische Autorin Milena Michiko Flasar für dieses wunderbare, schmale, literarische Büchlein. Es passiert sehr wenig, aber das Wenige hat mich sehr berührt. Ganz großartig! Meine erste "5-Sterne-Empfehlung" im neuen Jahr. Bitte lesen Sie selbst.

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Hikikomori ist kein Sushi
von einer Kundin/einem Kunden am 02.02.2012
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Hikikomoris sind junge Männer in Japan, welche sich ins Zimmer einschließen und den Familienkontakt tunlichst meiden. Der zweite Protagonist, ein "Salaryman" (der Name ist selbst erklärend) verbringt den Tag auf der Parkbank, weil Job verloren, und wegen Gesichtsverlust seiner Frau nichts sagt. Beide treffen sich, und Flasar erschließt uns... Hikikomoris sind junge Männer in Japan, welche sich ins Zimmer einschließen und den Familienkontakt tunlichst meiden. Der zweite Protagonist, ein "Salaryman" (der Name ist selbst erklärend) verbringt den Tag auf der Parkbank, weil Job verloren, und wegen Gesichtsverlust seiner Frau nichts sagt. Beide treffen sich, und Flasar erschließt uns die Lebensart Japans, die Regeln der Gesellschaft, den Mut zum Anderssein in einer mitreissenden Prosa. Ein tolles Buch!

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Eines der schönsten deutschsprachigen Bücher der letzten Jahre
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 30.01.2012
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Poetisch, anspruchsvoll, berührend - bereits nach den ersten paar Zeilen war ich so in den Bann gezogen, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Es passiert wenig, und doch steckt so viel in dieser Geschichte. Ich nannte ihn Krawatte ist eines der schönsten deutschsprachigen Bücher, die ich in den letzten... Poetisch, anspruchsvoll, berührend - bereits nach den ersten paar Zeilen war ich so in den Bann gezogen, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Es passiert wenig, und doch steckt so viel in dieser Geschichte. Ich nannte ihn Krawatte ist eines der schönsten deutschsprachigen Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.

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