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"Ich sehne mich sehr nach Dir"

Frauen im Leben Kaiser Franz Josephs

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Franz Joseph war nicht nur ein seelenloser, verknöcherter Autokrat, wie uns viele Historiker Glauben machen wollen: Er war ein Mensch aus Fleisch und Blut. Er war Stimmungen unterworfen, die er allerdings nicht offen zur Schau trug, er wurde von Sorgen gequält und von Gewissensbissen geplagt, er musste schwere Schicksalsschläge verkraften, er konnte lieben und hassen, unerbittlich und nachtragend sein, aber auch fürsorglich und liebevoll, vornehm und ritterlich.
Diese menschliche Seite seiner Persönlichkeit und seines Psychogramms kommt in vielen Darstellungen zu kurz, bleibt jedenfalls unterbelichtet.
In seinem neuesten Werk legt Friedrich Weissensteiner sein Augenmerk auf ebendiese dunklen Flecken in Kaiser Franz Josephs Biografie. Augenmerk wird dabei auch auf die Erziehung, Kindheit und Jugend des Monarchen gelegt – Lebensphasen, die auch bei ihm prägenden Charakter hatten.
Franz Joseph war für weibliche Schönheit durchaus empfänglich. Er unterhielt ein langjähriges, ganz auf seine sexuellen Bedürfnisse abgestelltes Liebesverhältnis zu einem süssen Wiener Mäderl namens Anna Nahowski, von der seine Sisi nichts wusste. Auch seine Beziehung zu Katharina Schratt war gewiss nicht platonisch, wie jüngst aufgetauchte Briefe dokumentieren.
Portrait

Friedrich Weissensteiner, Hofrat, Dr. phil. Geboren am 25. November 1927 in Grosspertholz (NÖ). Studium der Geschichte und Anglistik an der Universität Wien. Lehramt für Mittelschulen. Autor und Herausgeber von Büchern zur österreichischen Zeitgeschichte und literarischer Porträts. Biograf zahlreicher Persönlichkeiten des Hauses Habsburg- Lothringen. Seine insgesamt mehr als dreissig Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt. Für sein pädagogisches Wirken und seine schriftstellerische Arbeit zuletzt mit dem Grossen Silbernen Ehrenzeichen der Republik Österreich und dem Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse ausgezeichnet.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 255
Erscheinungsdatum 23.08.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-85002-806-6
Verlag Amalthea Verlag
Maße (L/B/H) 228/154/30 mm
Gewicht 522
Abbildungen schwarzweisse Fotos
Auflage 2
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Sehr gute Darstellung des Menschen Franz Joseph und seiner Probleme mit Frauen
von Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 05.11.2012

Der Autor schreibt zunächst relativ ausführlich über eine Frau, die den Kaiser wohl nachhaltig beeinflusst hatte – über seine Mutter, die Erzherzogin Sophie. Diese Einleitung ist wichtig, um den weiteren Inhalt des Buches und das darin geschilderte Verhalten Franz Josephs besser verstehen zu können. Der größte Abschnitt ist dann... Der Autor schreibt zunächst relativ ausführlich über eine Frau, die den Kaiser wohl nachhaltig beeinflusst hatte – über seine Mutter, die Erzherzogin Sophie. Diese Einleitung ist wichtig, um den weiteren Inhalt des Buches und das darin geschilderte Verhalten Franz Josephs besser verstehen zu können. Der größte Abschnitt ist dann der eigenwilligen Frau des Kaisers, Elisabeth, gewidmet. Seine Beziehungen zu den Töchtern Gisela und Marie Valerie werden beleuchtet sowie die besondere Beziehung zu seiner Lieblingsenkelin, Elisabeth Marie. Eine bislang nur in Nebensätzen erwähnte Frau im Leben des Kaisers, Anna Nahowski, beschreibt Weissensteiner auf 20 Seiten. Sie wurde mit einer großen Geldsumme für ihre Liebesdienste von Franz Joseph abgefunden als seine neue und letzte Liebe in sein Leben trat: Katharina Schratt. Friedrich Weissensteiner vergisst aber auch nicht im Kapitel „Nachklänge“ dem Leben der im Buch erwähnten Frauen nach dem Ende der Monarchie nachzugehen. Es ist ein Buch, das die schweren Momente im Leben des Kaisers ebenso schildert, wie seine männlich-menschlichen Bedürfnisse, die ihm Elisabeth immer mehr verweigert hatte. Das Buch lässt den Leser nun besser das Leben des Kaiserpaares verstehen. Es zeichnet aber auch ein sehr unsentimentales Bild von der Kaiserin, von deren Egoismus, Selbstliebe und mangelnder Mutterliebe. 41 Abbildungen von den beschriebenen Personen, Auszüge aus teilweise erst in jüngster Vergangenheit freigegebenen Tagebüchern der Damen geben Einblick in einfältiges und raffiniertes Denken der Weiblichkeit um Kaiser Franz Joseph herum. Wohl hatte der Kaiser kein leichtes Leben, machte Fehler, die letztlich Millionen Menschen im Ersten Weltkrieg das Leben kosteten, aber trotzdem kann man gegen Ende des Buches eine gewisse Sympathie für diesen Herrn empfinden. Er liebte „seine Sisi“ zeitlebens, obwohl diese schon bald nach ihrer Hochzeit – sie war damals noch nicht einmal 17 Jahre alt – ihrer späteren Hofdame gegenüber erwähnt, sie fühle sich so verlassen, so einsam. Sie, ihrerseits, ließ später den Kaiser oft tagelang warten, bevor sie ihn in ihre Gemächer ließ. Ein hoher Offizier am Hofe meinte einmal, der Kaiser täte ihm schon sehr leid, so von seiner Frau behandelt zu werden. Seine Liebschaften waren Ausdruck seiner ganz menschlichen Sehnsucht nach einem Menschen in seiner Nähe. Dieses Buch beleuchtet diesen Aspekt und bringt das Leben des Kaisers mit seinen Frauen durchaus spannend geschrieben.

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