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Ich wünschte, ich könnte dich hassen

(1)
Du hast mich zuerst gesehen. Auf dem Flughafen, an jenem Tag im August. Dein intensiver Blick, noch nie hat mich jemand so angeschaut. Ich hab dir vertraut. Dann hast du mich entführt. Raus aus meinem Leben, weg von allem, was ich kannte. Hinein ins Nirgendwo, in Sand und Hitze und Dreck und Gefahr. Du hast geglaubt, dass ich mich in dich verliebe. Und dort im Nirgendwo, in Sand und Hitze und Dreck und Gefahr, hab ich mich in dich verliebt. Doch ich wünschte, ich könnte dich hassen. Die Geschichte einer Entführung - sensibel, verstörend, dramatisch.
Portrait
Lucy Christopher wurde 1981 in Wales geboren und wuchs in Australien auf. Bis zum Hauptstudium lebte sie in Melbourne. Nachdem sie sich als Schauspielerin, Kellnerin und Wanderführerin versucht hatte, zog sie nach England und machte ihren Magister in Kreativem Schreiben. Heute unterrichtet sie an der Bath Spa University. Ihr Debüt "Ich wünschte, ich könnte dich hassen" wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. Weitere Informationen unter: www.lucychristopher.com
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 368, (Printausgabe)
Altersempfehlung 14 - 16
Erscheinungsdatum 20.01.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783646920703
Verlag Carlsen
Originaltitel Stolen
eBook (ePUB)
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Purer Hass und Liebe gleichzeitig?
von Ines Fürstenberg aus Schwerin am 17.02.2011

Ein anziehender junger Mann mit wunderschönen blauen Augen und Gemma kann ihm nicht widerstehen. Sie lässt sich von ihm um den Finger wickeln. Ein großer Fehler, den sie schnell bereut. Denn als sie wieder zu sich kommt befindet sie sich im australischen Outback. Ein spannender Roman für Jugendliche mit... Ein anziehender junger Mann mit wunderschönen blauen Augen und Gemma kann ihm nicht widerstehen. Sie lässt sich von ihm um den Finger wickeln. Ein großer Fehler, den sie schnell bereut. Denn als sie wieder zu sich kommt befindet sie sich im australischen Outback. Ein spannender Roman für Jugendliche mit dem Thema Stockholm-Syndrom. Das tolle hierbei ist, dass die ganze Geschichte aus Gemmas Sicht erzählt wird und der Leser sich so gut in ihre Gefühle hineinversetzen kann, was es leichter macht den Widerspruch in ihren Gefühlen nachzuvollziehn.

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Unglaublich emotional
von einer Kundin/einem Kunden am 21.02.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die 16jährige Gemma wird auf dem Bangkoker Flughafen von einem jungen, gutaussehenden Mann angesprochen, der ihr den Kaffee ausgibt. Die beiden beginnen ein Gespräch, und Gemma ist sicher den jungen Mann schon einmal gesehen zu haben. Plötzlich wird ihr schwummrig. Ihr Gegenüber hilft ihr auf und zieht sie mit... Die 16jährige Gemma wird auf dem Bangkoker Flughafen von einem jungen, gutaussehenden Mann angesprochen, der ihr den Kaffee ausgibt. Die beiden beginnen ein Gespräch, und Gemma ist sicher den jungen Mann schon einmal gesehen zu haben. Plötzlich wird ihr schwummrig. Ihr Gegenüber hilft ihr auf und zieht sie mit sich. Nur vage wird ihr bewusst, dass er ihr andere Kleidung anzieht und mit sich zieht. Als sie schließlich nach längerer Zeit wieder aufwacht und vollkommen zu sich kommt, liegt sie benommen auf einem Bett. Als sie aufsteht und versucht aus dem Haus zu flüchten, kommt sie nicht weit, denn um sie herum ist nur rote Wüste und brütende Hitze. Ihr Entführer, Ty, beteuert ihr, dass er sie „gerettet“ habe- vor der Stadt, ihren Eltern und ihrem Leben. Er will sie für sich behalten und mit ihr gemeinsam im australischen Outback leben. Gemma versucht zu fliehen, doch die kommt nicht weit. Trotzdem bleibt Ty größtenteils gelassen und freundlich und versichert ihr immer wieder, dass er ihr nichts tun will, sondern sie nur beschützt. Er hat schon vor langer Zeit erkannt, dass sie beide zusammengehören, schon vor Jahren in England, und seitdem beobachtet er sie… Mein Fazit: Das Buch ist als eine Art Briefroman oder Tagebucheintrag geschrieben. Gemma nennt Ty immer nur „du“ und spricht ihn nicht mit Namen an. Dadurch entsteht eine unglaubliche Nähe zu beiden Charakteren. Der Roman beginnt gleich in bangkok mit der Entführung. Gemma beschreibt ungemein detailliert und lebensecht, wie sie sich fühlt, welchen Hass sie Ty und auch ihrer Umwelt entgegenbringt. Sie ist nicht eingekerkert, aber die lebensfeindliche Wüste hält sie sicherer fest als jede Kette. Sie schreibt, wie sie fast verrückt wird vor Angst, denn sie kann Tys Beweggründe nicht verstehen. Doch nach und nach erzählt er von sich, seiner Kindheit, und wie sehr er sie will und auch braucht, denn er glaubt in ihr eine verwandte Seele gefunden zu haben. Nach und nach verändert sich Gemmas Blickwinkel, sie beginnt Mitgefühl und auch Verständnis für ty zu entwickeln. Der seinerseits bleibt felsenfest davon überzeugt, nur das beste für sie zu wollen und auch getan zu haben. Er denkt, sie werde sein leben – und ihn- schon zu lieben lernen. Gemmas Gefühlsleben ist sehr überzeugend dargestellt. Angst und Verzweifeln, Resignation, dann Akzeptanz- und schließlich weiß sie selbst kaum noch, was sie denken und fühlen soll. Hat sie sich tatsächlich in Ty verliebt? Wahrhaftig, oder weil er sich ihr förmlich aufgezwungen hat? Wieviel ist echt, wieviel Stockholm-Syndrom und aus ihrer erzwungenen Nähe und gemeinsamer Gefahrenbewältigung hervorgegangen? Der Roman hat mich tief bewegt und zum Nachdenken gebracht. Ich habe mit Gemma mitgelitten und konnte mich vollkommen in sie hineinversetzen. Gerade das Ende, was häufig in Schwachpunkt in solchen Pseudo-Erlebnisberichten ist, war sehr überzeugend und glaubhaft dargestellt. Die Autorin hat ein absolut überzeugendes Werk geschaffen, das sich intensiv mit dem Gefühlsleben von Entführungsopfern auseinandersetzt und auch lange nach dem Lesen noch die Frage zurücklässt: Wie würde man sich selbst in einer solchen Situation verhalten? Konnte Gemma überhaupt anders fühlen?

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von einer Kundin/einem Kunden am 05.07.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein dramatischer, erschütternder Roman mit einem sehr ungewöhnlichen Thema und einer einzigartigen Form der Erzählung, die einen nicht so schnell wieder loslässt.

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Brief an einen Entführer
von einer Kundin/einem Kunden aus Gelsenkirchen am 12.06.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Das Buch ist aus Gemmas Sicht geschrieben. Sie spricht direkt zu Ty, ihrem Entführer. Es ist ein Brief in dem sie erklärt, wie alles für sie war. Gemma nimmt kein Blatt vor den Mund, schreibt direkt und ehrlich wie sie alles empfunden hat. Dieser Schreibstil hat mir sehr gut... Das Buch ist aus Gemmas Sicht geschrieben. Sie spricht direkt zu Ty, ihrem Entführer. Es ist ein Brief in dem sie erklärt, wie alles für sie war. Gemma nimmt kein Blatt vor den Mund, schreibt direkt und ehrlich wie sie alles empfunden hat. Dieser Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es war spannend aus der Sicht einer Entführten zu lesen und ihre Gedankengänge und ihren Gefühlswandel im Bezug auf Ty zu verfolgen. Ich finde es interessant, dass das Thema Stockholm-Syndrom aufgegriffen wird. Als Leser fragt man sich, ob Gemma sich möglicherweise falsche Tatsachen eingebildet hat und ob ihre Gefühle für Ty nicht doch "krankheitsbedingt" waren. Insgesamt ist "Ich wünschte, ich könnte dich hassen" von Lucy Christopher ein toller, spannender Roman. Ich hoffe, dass diese Autorin bald noch mehr Bücher schreibt, denn ihr Schreibstil und ihre Ideen sind großartig und ich würde gerne mehr von ihr lesen. Ein fantastisches Debüt, dass mich sehr zum positiven überrascht hat

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absolut fesselnd von der ersten bis zur letzten Zeile
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 17.04.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, da ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Autorin versteht es sehr gut die Spannung aufzubauen und diese konstant zu halten. Auch nach der letzten Zeile hat mich das Buch noch nicht losgelassen und ich wollte es noch... Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, da ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Autorin versteht es sehr gut die Spannung aufzubauen und diese konstant zu halten. Auch nach der letzten Zeile hat mich das Buch noch nicht losgelassen und ich wollte es noch gar nicht zuklappen (das sind immer die besten Bücher). Das Buch ist in der Briefform geschrieben, was dazu führt, dass man sich in Gemma sehr schnell hineinversetzen kann und mit ihr mitfühlt. Von mir gibt es klare fünf Sterne für dieses Buch und ich freue mich schon sehr auf weitere Werke dieser Autorin. Klare Kaufempfehlung!

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Spannend geschrieben - Suchtgefahr!
von Tina am 02.04.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ich habe das Buch sehr schnell durch gehabt, es ist sehr spannend geschrieben und man möchte es gar nicht mehr weglegen. Das Ende habe ich mir persönlich anders erhofft, aber im ganzen sehr zu empfehlen!

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Unglaublich emotional
von einer Kundin/einem Kunden aus Göttingen am 21.02.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die 16jährige Gemma wird auf dem Bangkoker Flughafen von einem jungen, gutaussehenden Mann angesprochen, der ihr den Kaffee ausgibt. Die beiden beginnen ein Gespräch, und Gemma ist sicher den jungen Mann schon einmal gesehen zu haben. Plötzlich wird ihr schwummrig. Ihr Gegenüber hilft ihr auf und zieht sie mit... Die 16jährige Gemma wird auf dem Bangkoker Flughafen von einem jungen, gutaussehenden Mann angesprochen, der ihr den Kaffee ausgibt. Die beiden beginnen ein Gespräch, und Gemma ist sicher den jungen Mann schon einmal gesehen zu haben. Plötzlich wird ihr schwummrig. Ihr Gegenüber hilft ihr auf und zieht sie mit sich. Nur vage wird ihr bewusst, dass er ihr andere Kleidung anzieht und mit sich zieht. Als sie schließlich nach längerer Zeit wieder aufwacht und vollkommen zu sich kommt, liegt sie benommen auf einem Bett. Als sie aufsteht und versucht aus dem Haus zu flüchten, kommt sie nicht weit, denn um sie herum ist nur rote Wüste und brütende Hitze. Ihr Entführer, Ty, beteuert ihr, dass er sie „gerettet“ habe- vor der Stadt, ihren Eltern und ihrem Leben. Er will sie für sich behalten und mit ihr gemeinsam im australischen Outback leben. Gemma versucht zu fliehen, doch die kommt nicht weit. Trotzdem bleibt Ty größtenteils gelassen und freundlich und versichert ihr immer wieder, dass er ihr nichts tun will, sondern sie nur beschützt. Er hat schon vor langer Zeit erkannt, dass sie beide zusammengehören, schon vor Jahren in England, und seitdem beobachtet er sie… Das Buch ist als eine Art Briefroman oder Tagebucheintrag geschrieben. Gemma nennt Ty immer nur „du“ und spricht ihn nicht mit Namen an. Dadurch entsteht eine unglaubliche Nähe zu beiden Charakteren. Der Roman beginnt gleich in bangkok mit der Entführung. Gemma beschreibt ungemein detailliert und lebensecht, wie sie sich fühlt, welchen Hass sie Ty und auch ihrer Umwelt entgegenbringt. Sie ist nicht eingekerkert, aber die lebensfeindliche Wüste hält sie sicherer fest als jede Kette. Sie schreibt, wie sie fast verrückt wird vor Angst, denn sie kann Tys Beweggründe nicht verstehen. Doch nach und nach erzählt er von sich, seiner Kindheit, und wie sehr er sie will und auch braucht, denn er glaubt in ihr eine verwandte Seele gefunden zu haben. Nach und nach verändert sich Gemmas Blickwinkel, sie beginnt Mitgefühl und auch Verständnis für ty zu entwickeln. Der seinerseits bleibt felsenfest davon überzeugt, nur das beste für sie zu wollen und auch getan zu haben. Er denkt, sie werde sein leben – und ihn- schon zu lieben lernen. Gemmas Gefühlsleben ist sehr überzeugend dargestellt. Angst und Verzweifeln, Resignation, dann Akzeptanz- und schließlich weiß sie selbst kaum noch, was sie denken und fühlen soll. Hat sie sich tatsächlich in Ty verliebt? Wahrhaftig, oder weil er sich ihr förmlich aufgezwungen hat? Wieviel ist echt, wieviel Stockholm-Syndrom und aus ihrer erzwungenen Nähe und gemeinsamer Gefahrenbewältigung hervorgegangen? Der Roman hat mich tief bewegt und zum Nachdenken gebracht. Ich habe mit Gemma mitgelitten und konnte mich vollkommen in sie hineinversetzen. Gerade das Ende, was häufig in Schwachpunkt in solchen Pseudo-Erlebnisberichten ist, war sehr überzeugend und glaubhaft dargestellt. Die Autorin hat ein absolut überzeugendes Werk geschaffen, das sich intensiv mit dem Gefühlsleben von Entführungsopfern auseinandersetzt und auch lange nach dem Lesen noch die Frage zurücklässt: Wie würde man sich selbst in einer solchen Situation verhalten? Konnte Gemma überhaupt anders fühlen?

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...und da habe ich mich in dich verliebt!
von Tanja Ciprian aus Vogel Thalia Winterthur am 07.02.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Stell dir vor, du wirst verschleppt - und verliebst dich in deinen Entführer... "Ich wünschte, ich könnte dich hassen" ist das grandiose Debüt von Lucy Christopher.

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von einer Kundin/einem Kunden am 05.07.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Gutes Jugendbuch. Aufrüttelnd und ehrlich.

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von einer Kundin/einem Kunden am 05.07.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Sehr spann

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Ich wünschte, ich könnte dich hassen
von Katharina am 02.08.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Zum Inhalt: Die 16-jährige Gemma wird, als sie mit ihren Eltern auf dem Weg in den Urlaub ist, auf dem Flughafen von einem jungen Mann, Ty, entführt und nach Australien verschleppt. Verzweifelt versucht sie zu entkommen. Doch wohin soll sie sich schon wenden, wenn um sie herum nichts als Wüste... Zum Inhalt: Die 16-jährige Gemma wird, als sie mit ihren Eltern auf dem Weg in den Urlaub ist, auf dem Flughafen von einem jungen Mann, Ty, entführt und nach Australien verschleppt. Verzweifelt versucht sie zu entkommen. Doch wohin soll sie sich schon wenden, wenn um sie herum nichts als Wüste und roter Sand ist? Zitat: Ich hielt mir die Hand über die Augen. Es war nichts zu sehen als Sand und Weite und Horizont….es gab keine Gebäude auf der anderen Seite, keine Städte…nicht einmal eine Straße. Es sah dort haargenau so aus wie um das Haus herum. Weit, flach und vollkommen leer.(S.86) Schreibstil: Das Buch ist aus der Sicht von Gemma geschrieben und in der Form eines Briefes an Ty verfasst. Das vor allem dadurch zu erkennen, dass sie immer, wenn sie von ihm erzählt, „Du“ statt „Er“, schreibt. Die Art wie Gemma erzählt, hat mich vom ersten Satz an fasziniert und in den Bann gezogen, sodass die ersten 100 Seiten wie im Flug vergingen. Der Anfang ist wirklich sehr spannend und packend, nur leider schafft es die Autorin nicht, diese Spannung das ganze Buch über aufrecht zu erhalten. Teilweise zog sich die Geschichte doch ziemlich und ich hatte das Gefühl, dass sich ganze Passagen wiederholen würden. Doch am Ende wurde es noch einmal richtig aufwühlend und das Buch endete mit einem Schluss, den ich so nicht erwartet hatte. Zitat: „Wie lange willst du mich hier festhalten?“, fragte ich. Du zucktest mit den Achseln. „Natürlich für immer.“(S.42) Charaktere: Es ist schon mutig, einen Roman mit nur zwei Protagonisten zu schreiben. Das es gelingt, ist dann natürlich immer noch schöner. Zwar tauchen in Gemmas Erzählungen, auch immer mal Bekannte und Freunde auf, ebenso wie die Eltern, die kurz in der Geschichte vorkommen, doch die Handlung wird eigentlich nur von Gemma und Ty bestritten. Ich konnte besonders gut mit Gemma mitfühlen, ihre Angst und Verzweiflung nachempfinden und verstand, dass sie nichts lieber wollte, als zu fliehen. Bei Ty war das schon schwieriger. Er dachte, er hätte Gemma mit diesem Schritt, sie zu entführen und ins Nirgendwo zu bringen, gerettet. Das war für mich als Leser natürlich erst einmal absolut unverständlich, aber es machte mich auch neugierig: „Wieso denkt er so?“ Tatsächlich braucht es das ganze Buch, um Ty auch nur ansatzweise zu verstehen. Mein Fazit: Trotz des eher schleppenden Mittelteils, ist und bleibt diese Geschichte einer Entführung absolut spannend, nervenauftreibend und bewegend. Neben dem, dass ich mit gut in Gemma hineinversetzen konnte, fragte ich mich aber auch, was ich an ihrer Stelle gemacht hätte. Auf ein Ergebnis bin ich nicht gekommen. Zu verstörend ist die Vorstellung, dass man gezwungen wird, den Rest seines Lebens im Nirgendwo ohne Zivilisation zu verbringen. Einem würde wohl nur die Hoffnung bleiben und daher wird das gesamte Buch auch von der Frage begleitet: „Wird Gemma es schaffen zu entkommen?“

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Ungewöhnlich und spannend
von Corinna Jeske aus Köln (Neumarkt-Passage) am 21.04.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Gemma erzählt die Geschichte in Form eines Briefes an ihren Entführer. Mitten in der Wüste Australiens hält er sie etwa einen Monat fest, allerdings nicht, um sie zu quälen, sondern um sie zu retten, wie er nicht müde wird, zu behaupten. Er zeigt ihr die Natur und erzählt ihr... Gemma erzählt die Geschichte in Form eines Briefes an ihren Entführer. Mitten in der Wüste Australiens hält er sie etwa einen Monat fest, allerdings nicht, um sie zu quälen, sondern um sie zu retten, wie er nicht müde wird, zu behaupten. Er zeigt ihr die Natur und erzählt ihr Geschichten über die Sterne. Mehrfach versucht Gemma, ihm zu entkommen, bis sie sich irgendwann scheinbar damit abgefunden hat, bei ihm zu bleiben. Wegen der recht einfachen, aber nicht platten Sprache gut lesbar.

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Zu wissen, was man fühlen soll...
von einer Kundin/einem Kunden am 10.02.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Bei Lucy Christophers Debut "Ich wünschte, ich könnte dich hassen" handelt es sich um eine äußerst spannende Entführungsgeschichte, die das Stockholm-Syndrom thematisiert. Während eines Zwischenstopps auf dem Bangkoker Flughafen verlässt die 16-jährige Gemma kurz ihre Eltern, um sich einen Kaffee zu kaufen. Sie kehrt jedoch nicht mehr zu ihnen... Bei Lucy Christophers Debut "Ich wünschte, ich könnte dich hassen" handelt es sich um eine äußerst spannende Entführungsgeschichte, die das Stockholm-Syndrom thematisiert. Während eines Zwischenstopps auf dem Bangkoker Flughafen verlässt die 16-jährige Gemma kurz ihre Eltern, um sich einen Kaffee zu kaufen. Sie kehrt jedoch nicht mehr zu ihnen zurück, da sie von Ty, einen attraktiven, jungen Mann, der ihr flüchtig bekannt vorkommt, entführt wird. Er verschleppt sie in das australische Outback, wo sie mitten in der Wildnis mit ihm leben soll. Der Roman ist in Briefform geschrieben, wodurch man als Leser in Gemmas Rolle schlüpft und nachvollziehen kann, wie sich ihr "Schwarz-Weiß-Denken" immer weiter verschiebt. Man erlebt mit ihr, wie sich ihre Gefühle von Hass und Verzweiflung in Zuneigung und Liebe verwandeln. In dem Brief, den Gemma an ihren Entführer schreibt, erfährt man aber auch Tys Sicht auf die Geschehnisse und die Geschichte seiner Obsession. Ergänzt wird dieser vielschichtige Roman, um den täglichen Überlebenskampf in der australischen Wüste und den Gefahren, die dort lauern. Ein verstörend realistischer Roman, der einen berührt! Für alle Mädels ab 14 Jahren, die sich mal wieder von einer Geschichte fesseln lassen wollen!

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Stockholm-Syndrom
von Silvia Schliessleder aus Wels am 05.02.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Nach einem kurzen Flirt auf einem Zwischenflughafen findet sich Gemma in einer Hütte im Nirgendwo wieder. Überall um sie herum ist Wüste. Ihr Entführer, der "Flirt", ist ein junger Mann der sie bereits seit Jahren unauffällig verfolgt hat. Über viele Fluchten und Tränen verliebt sie sich in "ihn". Das... Nach einem kurzen Flirt auf einem Zwischenflughafen findet sich Gemma in einer Hütte im Nirgendwo wieder. Überall um sie herum ist Wüste. Ihr Entführer, der "Flirt", ist ein junger Mann der sie bereits seit Jahren unauffällig verfolgt hat. Über viele Fluchten und Tränen verliebt sie sich in "ihn". Das Buch ist eine spannende Lektüre für junge Mädchen und auch als Referatsthema (Stockholm-Syndrom) in der Schule geeignet.

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Ein Alptraum den man nie erleben möchte.
von einer Kundin/einem Kunden am 04.04.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Als Gemma wieder aufwacht, befindet sie sich in einem Alptraum. Ein Alptraum, aus dem es keine Flucht gibt. Ty hat sie in ein anderes Land entführt, mitten in eine Wüste, ein auswegloses Nirgendwo. Beängstigend real schildert Lucy Christopher die Ängste und Hoffnung von Gemma, so dass man beim Lesen... Als Gemma wieder aufwacht, befindet sie sich in einem Alptraum. Ein Alptraum, aus dem es keine Flucht gibt. Ty hat sie in ein anderes Land entführt, mitten in eine Wüste, ein auswegloses Nirgendwo. Beängstigend real schildert Lucy Christopher die Ängste und Hoffnung von Gemma, so dass man beim Lesen den Wunsch verspürt, sie zu „retten“. Es ist toll und spannend geschrieben und wird ab 12 Jahren empfohlen.

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Australischer Ausflug in das Stockholm-Syndrom
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Gemma kommt zu sich und befindet sich in einer ganz anderen Welt. Sie kann sich an nichts mehr erinnern. Wo ist sie und was soll sie hier? Sie versucht aufzustehen, aber ihr ist schwindelig. Sind das Drogen? Nach einer Verschnaufpause macht sie sich auf den Weg durch das Haus,... Gemma kommt zu sich und befindet sich in einer ganz anderen Welt. Sie kann sich an nichts mehr erinnern. Wo ist sie und was soll sie hier? Sie versucht aufzustehen, aber ihr ist schwindelig. Sind das Drogen? Nach einer Verschnaufpause macht sie sich auf den Weg durch das Haus, bis sie die Eingangstüre findet. Sie ist im Nirgendwo gelandet. Weit und breit keine Menschen, Bäume und Wiesen. Nur Wüste. Sie fängt an zu Laufen. Will fliehen und dann hört sie das Geräusch des Autos. Was anfangs eine spannende Story zu sein scheint, wird aufgrund der vielen Seiten etwas zu langatmig und das Finale zu kurz. Ein junges Mädchen auf der Flucht vor ihrem Entführer. Ein wahnsinniger Einblick mit kleinem Ausflug in das Stockholm-Syndrom.

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