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Im Jahr des Affen

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2017, Kategorie Jugendbuch

(10)
Mini ist eine Banane: aussen gelb und innen weiss. Ihr Vater hingegen bleibt durch und durch gelb: Er spricht nur gebrochen Deutsch und betreibt ein Chinarestaurant.
Als ihr Vater ins Krankenhaus kommt, muss Mini im Restaurant schuften, sich mit dem trotzigen Koch streiten – und sie kann Bela nicht wiedertreffen, bei dem sie so viel Ruhe gefunden hat. Dann reist auch noch Onkel Wu an. Der traditionsbewusste Chinese holt die Vergangenheit wieder hoch: das frühere Leben, die gefährliche Flucht als Boatpeople aus Vietnam.
Poetisch, klug, unterhaltsam: Der ungewöhnliche Roman erzählt von der Tragik des Andersseins, der Suche nach Heimat – und der Suche nach Glück.
Rezension
"Wunderbar erzählt und absolut nachvollziehbar.", alliteratus.com, Jutta Seehafer, 04.11.2016
Portrait

Que Du Luu, 1973 geboren in Saigon/Südvietnam, ist chinesischer Abstammung. Nach Ende des Vietnamkriegs flüchtete sie wie Millionen andere Boatpeople über das Meer. In Bielefeld betrieb die Familie ein China-Restaurant. Luu erhielt u. a. den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis und den Hohenemser Literaturpreis. „Im Jahr des Affen" ist ihr erstes Buch bei Königskinder.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 18.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-56019-3
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 215/157/30 mm
Gewicht 451
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


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Im Jahr des Affen
von Mel aus Hiddenhausen am 27.05.2016

Zum Buch "Im Jahr des Affen" kann ich nicht viel negatives sagen. Zuerst dachte ich, es dreht sich alles um die Liebelei zwischen Hauptprotagonistin Mini und ihrem Schulfreund und Schwarm Bela. Glücklicherweise war dies aber nicht die Hauptgeschichte, sondern handelte von Mini und ihrem Vater und ihrem Leben als... Zum Buch "Im Jahr des Affen" kann ich nicht viel negatives sagen. Zuerst dachte ich, es dreht sich alles um die Liebelei zwischen Hauptprotagonistin Mini und ihrem Schulfreund und Schwarm Bela. Glücklicherweise war dies aber nicht die Hauptgeschichte, sondern handelte von Mini und ihrem Vater und ihrem Leben als Einwanderer in Deutschland. Vor allem geht es in diesem Buch um die Zugehörigkeit: Mini lebt seit sie 4 Jahre alt ist in Deutschland, kennt kaum noch etwas von der traditionellen chinesischen Kultur, fühlt sich aber dennoch nicht richtig angekommen. Sie weiß einfach nicht, wohin sie gehört. Jugendliche und auch Erwachsenen kann ich dieses Buch sehr empfehlen, denn es zeigt auf eine humorvolle, aber auch sehr ernste Weise, mit welchen Barrieren Einwanderer und Kriegsflüchtlinge in Deutschland zu kämpfen haben. Außerdem ist es ein Buch, dessen Handlung unmittelbar in meinem Heimatort spielt! Ich wohne im Kreis Herford und es war herrlich, im Buch Ecken und Orte wieder zuerkennen. Das hatte ich so bisher auch noch nicht erlebt. Mein Fazit Das Leben als chinesische Einwandererfamilie in Deutschland. Oft nicht leicht, oft aber auch sehr erheiternd. Daumen hoch.

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eine Bereicherung
von einer Kundin/einem Kunden aus Langenselbold am 12.04.2016

Mini und ihr Vater sind damals im Vietnamkrieg nach Deutschland geflüchtet, sie sind beide "vietenamesische Chinesen" und ihr Vater musste sich hart durchkämpfen. Mini (eigentlich Min Thi) hat sich sehr gut integriert, sie geht auf eine gute Schule und hat deutsche Freundinnen, eigentlich fühlt sie sich nicht richtig chinesisch,... Mini und ihr Vater sind damals im Vietnamkrieg nach Deutschland geflüchtet, sie sind beide "vietenamesische Chinesen" und ihr Vater musste sich hart durchkämpfen. Mini (eigentlich Min Thi) hat sich sehr gut integriert, sie geht auf eine gute Schule und hat deutsche Freundinnen, eigentlich fühlt sie sich nicht richtig chinesisch, eigentlich sind ihre Wurzeln ihr eher peinlich. Als dann ihr Vater ins Krankenhaus muss und ihr Onkel aus Australien auftaucht, mischt dieser ziemlich viel auf, da er ein traditionsbewusster Mann ist und zeigt Mini, was es heißt, chinesische Wurzeln zu haben. Meinung: Zunächst einmal finde ich das Cover des Buches wunderschön, ich liebe die chinesischen Drachen, die sowohl Vorder- als auch Hintergrund zugleich sind, die gesamten Frühlingsneuerscheinungen des Königskinder Verlages haben diesen Stil, der wunderschön ist (und weswegen ich fast alle Bücher des neuen Programms auch habe). Dieses Buch lag mir jedoch ganz besonders am Herzen, da ich, mit italienischen Ursprüngen, mich in einer ähnlichen Situation wie Mini befinde. Das Thema der traditionellen Wurzeln hat in mir großes Interesse geweckt, Minis innerliche Zerrissenheit konnte ich sehr gut mit ihr teilen. Ich habe mich einerseits stark mit Mini verbunden gefühlt, dadurch dass ich auch eher gebrochen italienisch spreche und von meinen Verwandten dadurch verhöhnt werde und ich auch des öfteren aufgefordert wurde italienischer zu sein, andererseits war der "chinesische" Teil ein vollkommen neuer Input für mich, da ich bisher nichts wusste über Chinesen in Vientam, über die Kommunisten und auch über die Flüchtlinge, die aus Vietnam kamen. Ganz interessant fand ich dabei, dass Minis Onkel erst nach dem Krieg geflohen ist, wegen der Schreckensherrschaft und der Perspektivlosigkeit, ich meine, wie bitter ist das denn? Da harrt man einen ganzen Krieg aus und überlebt und danach? Ist das Leben nur noch schlechter für einen. Mir gefällt auch noch, dass das Buch nicht aufdringlich ist, die Probleme werden nur ganz dezent thematisiert und dem Leser wird der Freiraum gegeben, sich mehr oder weniger mit dem Thema zu beschäftigen, dennoch ist es spannend, dadurch dass die Probleme existenzieller Natur sind und echte Umbrüche geschehen. Für mich war es eine absolute Bereicherung dieses Buch zu lesen, ich kann es nur jedem weiter empfehlen ! Volle Punktzahl! Was denn sonst?

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Hast du schon Reis gegessen?
von Vorleser am 29.03.2016

Inhalt: Mini möchte nichts lieber sein als ein typischer Teenager. Im Freundeskreis gelingt ihr das auch, nicht so jedoch in ihrer Familie, oder im Chinarestaurant, welches ihr Vater betreibt. Als dieser ins Krankenhaus kommt, muss Mini das Restaurant führen und sich gleichzeitig um ihren Onkel kümmern, der zu Besuch aus... Inhalt: Mini möchte nichts lieber sein als ein typischer Teenager. Im Freundeskreis gelingt ihr das auch, nicht so jedoch in ihrer Familie, oder im Chinarestaurant, welches ihr Vater betreibt. Als dieser ins Krankenhaus kommt, muss Mini das Restaurant führen und sich gleichzeitig um ihren Onkel kümmern, der zu Besuch aus Australien angereist ist. Dabei ist Mini frisch verliebt und würde sich am Liebsten nur um Bela kümmern - so heißt der Junge ihrer Träume. Meine Meinung: Es ist gar nicht so einfach den Inhalt zusammenzufassen ohne zuviel Preis zugeben. Mini hat mit diversen Problemen zu kämpfen, und zwar von allen Seiten. Die Deutschen können es nicht verstehen, dass Mini so gar keine Erinnerung an ihre Flucht aus Vietnam hat (dabei war sie erst drei Jahre alt als ihr Vater mit ihr floh), und dass sie auch nicht übermäßig daran interessiert ist. Sie lebt aber im Hier und Jetzt, und ist ein ganz normaler Teenager mit all den Problemen die das mit sich bringt. Als ihr Onkel (der ältere Bruder ihres Vaters) zu Besuch kommt, ist dieser empört dass Mini weder die chinesische Sprache beherrscht, noch etwas über die Kultur oder ihre Vergangenheit weiß. Ungerechterweise lastet er das Mini an, obwohl doch ihr Vater ganz offensichtlch versäumt hat, Mini diese Dinge zu vermitteln. Ihr Vater hat aber anscheinend seine Vergangenheit verdrängt -- jedenfalls ist er anfangs nicht zu glücklich, dass sein Bruder das alles wieder aufrührt. Nach einem Herzinfarkt und einem weiteren Zusammenbruch kommt Minis Vater ins Krankenhaus, und jetzt hat Mini plötzlich das Restaurant und die beiden Mitarbeiter am Bein (von Onkel Wu ganz zu schweigen). Mit Bao, dem Koch, streitet sie sich, erfährt dann aber von ihm so einiges über die Flucht. Der andere Mitarbeiter, Ling, hat keine Arbeitsgenehmigung. Das Restaurant läuft sehr schlecht, ich habe mich das ganze Buch über gefragt, wie es überhaupt laufen kann, denn Geld kommt wenig herein. Anscheinend bekommen Bao und Ling fast kein Geld, und es gibt diverse offene Rechnungen, wie Mini erfährt als sie die Post öffnet. Es gibt diverse Verwicklungen, und wir Deutschen bekommen einen Spiegel vorgehalten, die Chinesen aber auch. Die Situationskomik die sich aus dem Aufeinanderprallen zweier so verschiedener Kulturen ergibt ist wundervoll beschrieben. Überhaupt vereint der Roman diverse Genres sehr gelungen: es ist ein bisschen eine Komödie, ein Bildungs- und Entwicklungsroman. Es gibt hier keinen vorgehaltenen Zeigefinger, keine Vorwürfe oder dergleichen, trotzdem erfährt man eine Menge, und wer ehrlich ist, wird sich selbst wiedererkennen. Es gibt eine Szene in einem noblen Café-Restaurant die urkomisch ist, gleichzeitig aber aufzeigt, wie verschieden die Kulturen sind -- etwas, das auch durch die Sprache erklärt wird, denn es sind oft chinesische Worte eingestreut, die erklärt werden und das Buch und die Leser bereichern. Oft sind es Kleinigkeiten, die die Unterschiede ausmachen, wie zum Beispiel, dass schmatzen und schlürfen hier verpönt ist. Und auch wenn ich weiß, dass dies (und ausspucken) in China zum guten Ton gehört, finde ich es unangenehm. Zum Glück beruht das auf Gegenseitigkeit, und wir haben viele Eigenschaften, die für einen Chinesen unangenehm oder zumindest absonderlich sind. Mini durchleidet all diese Situationen. Besonders schlimm wird es, als ihr Onkel Minis Schwarm Bela mit einbezieht. Mini schämt sich eh schon wegen ihres Pickels, ihrer Klamotten, und überhaupt, und dann muss Bela auch noch das Essen mit Wu, Bao und Ling einnehmen. Eine Katastrophe, zumindest in Minis Augen. Sie fürchtet, dass dies alles Bela endgültig vertreiben wird, zumal sie vermutet, dass er nicht aus einem derart ärmlichen Elternhaus kommt wie sie. Es hat mir großen Spaß gemacht, auf diese leichte und humorvolle Weise einen Spiegel vorgehalten zu bekommen, und wie Mini habe auch ich eine Menge Stoff zum nachdenken bekommen. Ein sehr vergnügliches Buch mit Biss das man unbedingt lesen sollte.

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