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Im Schatten der Olivenbäume

(1)
Im Jahr 1890 reist die schöne Engländerin Fiona mit ihrem Mann nach Ligurien – sie ist eine begabte Malerin und sehnt sich nach dem Licht des mediterranen Südens. Fiona bekommt den Auftrag, den Genueser Tuchfabrikanten Fabricio Perlucci zu porträtieren, der jedoch eine Bedingung an das Bild knüpft: Im Hintergrund soll ein kostbares Damasttuch abgebildet sein, auf dem sich Blätter und goldseidene Oliven zu einem raffinierten Muster verweben. Während ihrer Arbeit verliebt sich Fiona leidenschaftlich in Perluccis Sohn. Doch dann ist eines Tages das geheimnisvolle ›Tuch des grünen Goldes‹ verschwunden. Und Fiona wird des Diebstahls verdächtigt…
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz
Seitenzahl 384, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.07.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783955305406
Verlag Edel Elements
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Zuviel Sachkunde, ohne Spannung und Tiefe
von einer Kundin/einem Kunden am 07.09.2015

Die junge Malerin Fiona heiratet in ihrer schottischen Heimat den amerikanischen Maler Jefferson, beiden Eltern ist das nicht Recht. Wir befinden uns am Ende des 19. Jahrhunderts. Die beiden reisen nach Ligurien, zu einem verwaisten Familienanwesen Fionas Familie. Das Ehepaar hat nun leichte Differenzen, denn er malt impressionistisch, nur... Die junge Malerin Fiona heiratet in ihrer schottischen Heimat den amerikanischen Maler Jefferson, beiden Eltern ist das nicht Recht. Wir befinden uns am Ende des 19. Jahrhunderts. Die beiden reisen nach Ligurien, zu einem verwaisten Familienanwesen Fionas Familie. Das Ehepaar hat nun leichte Differenzen, denn er malt impressionistisch, nur noch draußen, das Licht einzufangen, zusammen mit einem Malerfreund, ist tagelang verschwunden. Fiona ist eher der holländischen Malerei zugetan, was ihr Mann als altmodisch empfindet. Die Männer verlassen das Haus, um in den Bergen zu malen. Fiona erhält den Auftrag, die Familie Perlucci zu malen, ein wertvolles Tuch soll der Mittelpunkt des Bildes werden. Jefferson verunglückt tödlich in den Bergen und Fiona wird beschuldigt, das wertvolle Familientuch gestohlen zu haben. Der Konflikt zwischen den Ehepartnern wurde für mich schriftstellerisch nicht behandelt, was aber interessant gewesen wäre. Sie Autorin lässt Jefferson abreisen, auch noch mit einem anderen Mann, dem er sehr zugetan ist. Zwischenzeitlich ist auch der Sohn der Familie Perlucci aufgetaucht, der wiederum von Fiona angetan ist und sie von ihm. Ein guter Konflikt zwischen den Männern lag nah … Jefferson aber kommt nicht zurück. Man lässt ihn sterben. Alles, was eine gute Geschichte ausgemacht hätte, wird zugunsten von Information geopfert. Zwischendurch in der Geschichte findet ein Briefwechsel mit Fionas Eltern statt, die sich in China aufhalten und von China und der dortigen politischen Entwicklung berichten. Fangen wir mit dem Letzten an. Das Buch ist überfrachtet mit verschiedenen Informationen. Hier frage ich mich, was die Autorin bewegt hat, auch noch die Chinafrage und Qualitätstee aufzuarbeiten. Für mich gehört dieser Briefverkehr nicht zum Roman, mich hat es im Lesefluss der schon überfrachteten Geschichte sehr gestört. Dazu kommt die Feindschaft, die zwischen Mutter und Tochter herrscht. Die hätte ausgearbeitet werden können, die jedoch leider in den Reiseberichten versickert und man bis zum Ende nicht aufgeklärt wird, worum es in diesem Konflikt wirklich geht. Sämtliche zwischenmenschlichen Konflikte, die einen guten Roman ausmachen, werden nicht angegangen. Auf Grund der Informationsüberfrachtung wirkt die Geschichte sehr distanziert, was die Charaktere betrifft. Nicht einer konnte mein Wohlwollen erlagen, Emotionen bei mir aufkommen lassen, auch nicht Fiona. Die Figuren bleiben fern, verblassen zwischen den Beschreibungen. Der Anfang des Romans trieb mich mehrfach dazu, mich mit anderen interessanten Büchern weiterzubeschäftigen, ich war es leid, eine Abhandlung über diverse Dinge zu lesen, die wie die Abschrift aus dem Lexikon klangen. Auch hier schaffte es die Autorin es nicht, Geschehnisse mit Informationen so zu verweben, dass es nach einer Geschichte klang. Hier wurde der Impressionismus erklärt, die alten holländischen Maler, die Farbherstellung der alten Schule, wobei Fiona mit Farben aus der Tube malt. Fiona hält beim Malen einer Familie, einen Vortrag über die verschiedenen Gifte in den Farben, unter anderem über Quecksilber. Nach dem Vortrag hätten alle aufstehen und den Raum verlassen müssen. Ich denke nicht, dass sich ein Maler so ernsthaft mit der Giftigkeit der Farben auseinandergesetzt hat. Ebenso war über Quecksilber zu der Zeit nicht viel bekannt, schon gar nicht wusste jeder darüber Bescheid, wie hier sämtliche Familienmitglieder. Auch wirkte der Vortrag so, als hätte die Autorin einen Teil eines Lehrbuchs in den Text kopiert. Ich fragte mich die ganze Zeit, wohin die Autorin mich führen will, es eröffnete sich kein Konzept für mich. Reisen, Beschreibungen, Erörterungen, Briefe aus China über Land und Leute, Politik. Die Sprache der Zeit wurde für mich auch nicht umgesetzt, alles klang wie heutige Sprachverwendung. Nicht einmal fühlte ich mich über 100 Jahre rückversetzt. Briefe begannen mit: „Liebe Fiona, Lieber Jefferson“. Die Mutter schreibt: „… klare Zeichnung der Motive auf hellem Untergrund (Scherz!) – und bestem Darjeeling.“ Ein Brief von heute … Fiona wird gefragt: „Wer verdammt noch mal sind Sie Fiona?“ Das habe ich mich bis zum Ende gefragt. Nach der Hälfte nimmt die Geschichte endlich ein wenig Stabilität an und es entwickelt sich eine Handlung. Fiona sucht nach dem Tuch, will nicht auf sich sitzen lassen, als Dieb beschuldigt zu werden. Die Exkurse zur Herstellung von Olivenöl haben mich etwas besänftigt, hier wurden Fakten gekonnt in die Erzählung eingesetzt. Allerdings wurde die Geschichte hier an vielen Stellen unglaubwürdig. Ich erwähnte, dass Beschreibung von Zwischenmenschlichkeit der Autorin nicht liegt. Das gilt insbesondere für die (glücklicherweise kurzen) Liebesszenen und Unterhaltungen innerhalb der Familie. Hier wird es schwülstig und passt so gar nicht zu den nüchternen Beschreibungen. Das Ende ist dann nicht nur schnulzig, sondern nicht zu fassen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute … Die Autorin hat im Schmetterlingsstil geschrieben, flatterhaft, immer mal ein wenig nippen … Die Geschichte springt von Quelle zu Quelle und wenn es in der Erzählung schwierig wird zwischen den Menschen, flattert man weiter, man legt Kilometer dazwischen oder lässt Leute verschwinden durch Reisen oder den Tod. Bloß nicht in die menschliche Tiefe gehen, nur nichts ausdiskutieren. Es gibt keinen wirklich roten Faden in diesem Buch und darum auch keinen Spannungsbogen. Ich jedenfalls habe mich hindurchgequält.

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