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Im Wald / Oliver von Bodenstein Bd.8

Kriminalroman

(126)
Ein Unbekannter stirbt im Feuer.
Eine alte Frau wird ermordet.
Ein Dorf schweigt.
Mitten in der Nacht geht im Wald bei Ruppertshain ein Wohnwagen in Flammen auf. Aus den Trümmern wird eine Leiche geborgen. Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11 in Hofheim ermitteln zunächst wegen Brandstiftung, doch bald auch wegen Mordes. Kurz darauf wird eine todkranke alte Frau in einem Hospiz erdrosselt. Bodenstein ist erschüttert, er kannte die Frau seit seiner Kindheit. Die Ermittlungen führen Pia und ihn in den Sommer 1972, als Bodensteins bester Freund Artur spurlos verschwand. Ein Kindheitstrauma, das er nie überwand – und für viele Ruppertshainer eine alte Geschichte, an die man besser nicht rührt.
Rezension
Marion Hirsch, Literatur-Expertin Thalia:
"Nele Neuhaus gehört zu meinen absoluten Lieblingsautoren des Krimigenres. In ihren „Taunus“-Krimis, die mittlerweile in 30 Sprachen übersetzt sind, versteht sie es wie kaum eine andere, Bodenständigkeit mit Originalität und Spannung hinsichtlich von Handlung und Charakteren zu kombinieren. Entsprechend groß war meine Vorfreude auf ihr neues Buch, den mittlerweile achten Fall des Ermittlerduos Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. „Im Wald“ beginnt mit einem brennenden Wohnwagen, dann folgt ein Mord in einem Hospiz. Das alles trägt sich in der beschaulichen Gemeinde Ruppertshain zu. Die wirklich packende, mit einigen Falltüren versehene Geschichte konfrontiert auch von Bodenstein mit einem tragischen Fall seiner Vergangenheit, der ihn und die Gemeinde nun wieder einholt. Wie Neuhaus die Spannung entspinnt, sie auch mit Mysteryelementen garniert, ist einfach ganz große Klasse. Ein Roman, der mehr ist als ein Krimi, da er uns auch ein bisschen unsere Welt erklärt."
Portrait
Nele Neuhaus, geboren 1967 in Münster / Westfalen, lebt seit ihrer Kindheit im Taunus und schreibt bereits ebenso lange. Ihr 2010 erschienener Kriminalroman Schneewittchen muss sterben brachte ihr den grossen Durchbruch, seitdem gehört sie zu den erfolgreichsten Krimiautorinnen Deutschlands. Ausserdem schreibt die passionierte Reiterin Pferde-Jugendbücher und, unter ihrem Mädchennamen Nele Löwenberg, Unterhaltungsliteratur. Ihre Bücher erscheinen in über 20 Ländern.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 14.10.2016
Serie Oliver von Bodenstein 8
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-550-08055-5
Verlag Ullstein Hardcover
Maße (L/B/H) 215/135/55 mm
Gewicht 760
Verkaufsrang 19
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
126 Bewertungen
Übersicht
76
36
12
1
1

spannend und fesselnd
von MarTina am 16.10.2016

Eines Nachts brennt auf einem Campingplatz ein Wohnwagen. Erst vermuten die Ermittler, Oliver von Bodenstein und Pia Sander, dass ein Feuerteufel dahintersteckt, doch dann wird im Wohnwagen eine Leiche entdeckt. Bald wird auch noch eine alte Frau im Hospiz ermordet, die Bodenstein von früher kannte. Bei den Ermittlungen stoßen... Eines Nachts brennt auf einem Campingplatz ein Wohnwagen. Erst vermuten die Ermittler, Oliver von Bodenstein und Pia Sander, dass ein Feuerteufel dahintersteckt, doch dann wird im Wohnwagen eine Leiche entdeckt. Bald wird auch noch eine alte Frau im Hospiz ermordet, die Bodenstein von früher kannte. Bei den Ermittlungen stoßen Bodenstein und Sander dann auch auf Artur. Er war Bodensteins bester Freund, der im Sommer 1972 spurlos verschwand. Dieser Vermisstenfall wurde nie aufgeklärt. Besteht vielleicht ein Zusammenhang zwischen den Morden und dem Vermisstenfall? Meine Meinung: Dies ist bereits der achte Fall mit dem Ermittlerduo Oliver von Bodenstein und Pia Sander. Ich habe die Vorgänger bisher noch nicht gelesen. Man merkt zwar, dass die beiden eine Vorgeschichte haben. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass mir viel Vorwissen fehlt. Die beiden Ermittler finde ich sympathisch. Oliver von Bodenstein ist der ruhigere von Beiden. Er handelt sehr überlegt, kann sich in die Menschen einfühlen und findet immer die richtigen Worte bzw. kann sich auch zurückhalten. Pia Sander dagegen ist impulsiver und handelt mehr nach dem Bauchgefühl. Sie ergänzen sich also sehr gut. Zusammen sind sie wirklich ein tolles Team. Die Geschichte ist wirklich spannend. Man rätselt selbst unablässig mit. Dabei wird man immer wieder auf falsche Fährten geführt. Wer der Täter ist, wird erst ganz am Ende klar. Dies ist dann wirklich überraschend. Außerdem gefiel mir, wie die verwirrenden Spuren am Ende alle zusammenpassen. Im Endeffekt war hier doch einiges anders als gedacht. Der Vermisstenfall setzte sich nach und nach durch Erinnerungen von Oliver und den Dorfbewohnern zusammen. Hier wurde auch das dörfliche Miteinander bzw. die Abhängigkeit zueinander, Hierarchien und Verwandtschaftsverhältnisse toll beschrieben. Vordergründig handelt es sich um harmonische Familien, die miteinander gut auskommen. Doch hinter der Fassade sieht es manchmal anders aus. Auch muss Bodenstein erkennen, dass er manche Menschen, obwohl er mit ihnen aufgewachsen ist, nicht wirklich kennt. In der Geschichte kommen sehr viele verschiedene Personen vor. Trotzdem habe ich größtenteils den Durchblick behalten. Als kleine Hilfestellung ist aber auch ein Personenregister am Anfang der Geschichte zu finden. Das fand ich wirklich klasse. Der Schreibstil ist flüssig und mitreissend. Auch werden die Charaktere und Schauplätze so anschaulich beschrieben, so dass ich sofort ein Bild vor Augen hatte. Fazit: Die Geschichte ist spannend und fesselnd von Anfang bis Ende. Ich habe sie in einem Rutsch durchgelesen, da ich unbedingt wissen wollte, wer der Täter ist. Außerdem gibt es sympathische Ermittler, viele falsche Fährten und eine überraschende Auflösung. Empfehlenswert!

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Oliver von Bodenstein 8. Fall
von einer Kundin/einem Kunden am 01.12.2016

Eine Leseempfehlung für Sie! Spannend bis zur letzten Seite, mit vielen unterschiedlichen Charakteren wieder gespickt und auch neuen Gesichert im Team von Oliver und Pia. Hat mir sehr gefallen!!

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Spannend bis zum Schluss
von einer Kundin/einem Kunden aus Fürth am 26.11.2016

Inhalt: Die wohlbekannten Ermittler des K11 Pia Sander und Oliver von Bodenstein, untersuchen einen neuen Fall in Bodensteins Heimatort... nach einigen Wirrungen ist klar, die Ermittlungen führen tief in die Vergangenheit und Bodenstein ist Teil der „alten“ Geschichte. Meinung: Ich war sehr neugierig auf das neue Buch von Nele Neuhaus, da mir... Inhalt: Die wohlbekannten Ermittler des K11 Pia Sander und Oliver von Bodenstein, untersuchen einen neuen Fall in Bodensteins Heimatort... nach einigen Wirrungen ist klar, die Ermittlungen führen tief in die Vergangenheit und Bodenstein ist Teil der „alten“ Geschichte. Meinung: Ich war sehr neugierig auf das neue Buch von Nele Neuhaus, da mir die alten Bücher alle sehr gut gefallen haben. Der erste Blick fällt ja immer auf das Cover, und das gefällt mir gut; der Farbton und das Motiv gefallen mir und bieten einen ersten Eindruck auf eine Geschichte, die laut Cover eine eher düstere sein wird. Das Buch hat mich selbst sehr schnell in seinen Bann gezogen. Die Handlung ist spannend und auf den ersten Blick bekommt man den Eindruck, dass man bei allem hinter die Fassade schauen muss um die Geschichte und den Sinn erfassen zu können. Ich mag ihren Schreibstil sehr, er ist einfach zu lesen, die Figuren und die Handlungen sind sehr plastisch geschildert. Die Ermittlungen in der Geschichte selbst kommen mitunter nicht richtig zum Ende, sie drehen sich im Kreis und die Ermittler blicken nicht recht hinter Motiv und der Täter ist schwer greifbar. So muss ein guter Krimi meiner Meinung nach sein, man muss gedanklich des Öfteren einen „falschen“ Täter für den eigentlichen Täter halten. Der Täter, der erst ganz zum Ende des Buches wirklich überführt wird, war letztlich eine wirklich Überaschung für mich. Besonders plastisch und gut greifbar fand ich die Darstellung der Dorfbewohner und die jeweiligen Motive der einzelnen Personen. Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen, für mich war es auch sehr leicht lesbar, wobei ich verworrene Geschichten mag, die nicht zu leicht aufzulösen sind. Besonders die menschliche Seite Bodensteins, die in dem Roman zum Vorschein kommt hat mir sehr gut gefallen. Bitte mehr davon.

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Olivers vorerst letzter Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Fernwald am 26.11.2016

Das Cover des Buches ist schonmal sehr ansprechend. Und zum Titel absolut passend. Zum Inhalt: Diesmal haben es Oliver von Bodenstein und Pia Sander mit einem Fall zu tun, der Oliver an seine Grenzen bringt. Bei einem Brand in Ruppertshain kommt Olivers Schulkollege Clemens Herold ums Leben. Auch dessen Mutter... Das Cover des Buches ist schonmal sehr ansprechend. Und zum Titel absolut passend. Zum Inhalt: Diesmal haben es Oliver von Bodenstein und Pia Sander mit einem Fall zu tun, der Oliver an seine Grenzen bringt. Bei einem Brand in Ruppertshain kommt Olivers Schulkollege Clemens Herold ums Leben. Auch dessen Mutter wird im Hospiz ermordet, obwohl sie aufgrund ihrer schweren Krankheit nur noch wenige Tage zu Leben hat. Durch diesen Mord wird Oliver in die Vergangenheit zurück gebracht. Vor über 40 Jahren verschwand sein bester Freund und mit ihm Bodensteins treuer zahmer Fuchs Maxi. Oliver ist noch immer von Schuldgefühlen geplagt, da er ausgerechnet am Tag des Verschwindens Arthur nicht nach Hause begleitet hat, wie er es sonst immer tat, um ihn vor den Anfeindungen seiner Schulkameraden zu schützen. Auch Privat läuft es für Oliver nicht wirklich rund. Nachdem sich seine Ex Frau nur noch auf Reisen befindet, muß er sich jetzt auch noch um seine Jüngste Tochter kümmern, die es ihm nicht immer leicht machst. Während der Ermittlungen setzt er dann auch noch den Familienfrieden mit seinen Eltern aufs Spiel, denn schon bald wird klar, das der Tod der Herolds mit dem Verschwinden von Maxi und Arthur vor über vierzig Jahren zusammenhängt. Meine Meinung: Ein wieder mal gelungener Krimi von Nele Neuhaus. Nachdem mit „Böser Wolf“ weniger gefallen hat und zeitweise sehr langatmig war, hat mich „Im Wald“ wieder vom ersten Moment an gefesselt. Diesmal ist das ganze deutlich besser strukturiert, mit weniger Abschweifungen. Auch die Thematik ist wieder einmal sehr gut ausgewählt. Besonders gefallen hat mit, wie gut es Nele Neuhaus gelingt, das Gefühlschaos in Oliver zu verdeutlichen. Er muß gegen seine „Freunde“ ermitteln und merkt, das irgendwie jeder inclusive seiner Eltern wohl mehr wissen als er. Und Pias Ermittlungsansätze sind wie immer sehr strukturiert und durchdacht. Aus ihrem Privatleben erfährt man diesmal allerdings relativ wenig. Der Fokus liegt in diesem Buch eindeutig bei Oliver, denn es „wird“ sein vorerst letzter Fall sein. Ob dem wirklich so ist, bleibt abzuwarten. Denn so wirklich kann ich mir das K11 ohne Bodenstein noch nicht vorstellen. Pia als Chefin allerdings schon, obwohl es für sie äußerst schwer wird, denn auch ihr wieder Oliver fehlen. Da bin ich echt gespannt, ob es im nächsten Taunuskrimi ohne Oliver weitergeht. Wäre echt Schade. Mein Fazit: Wieder mal ein absolut lesenswerter Taunuskrimi, der Lust auf mehr macht.

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Olivers vorerst letzter Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Buseck am 26.11.2016

Das Cover des Buches ist schonmal sehr ansprechend. Und zum Titel absolut passend. Zum Inhalt: Diesmal haben es Oliver von Bodenstein und Pia Sander mit einem Fall zu tun, der Oliver an seine Grenzen bringt. Bei einem Brand in Ruppertshain kommt Olivers Schulkollege Clemens Herold ums Leben. Auch dessen Mutter... Das Cover des Buches ist schonmal sehr ansprechend. Und zum Titel absolut passend. Zum Inhalt: Diesmal haben es Oliver von Bodenstein und Pia Sander mit einem Fall zu tun, der Oliver an seine Grenzen bringt. Bei einem Brand in Ruppertshain kommt Olivers Schulkollege Clemens Herold ums Leben. Auch dessen Mutter wird im Hospiz ermordet, obwohl sie aufgrund ihrer schweren Krankheit nur noch wenige Tage zu Leben hat. Durch diesen Mord wird Oliver in die Vergangenheit zurück gebracht. Vor über 40 Jahren verschwand sein bester Freund und mit ihm Bodensteins treuer zahmer Fuchs Maxi. Oliver ist noch immer von Schuldgefühlen geplagt, da er ausgerechnet am Tag des Verschwindens Arthur nicht nach Hause begleitet hat, wie er es sonst immer tat, um ihn vor den Anfeindungen seiner Schulkameraden zu schützen. Auch Privat läuft es für Oliver nicht wirklich rund. Nachdem sich seine Ex Frau nur noch auf Reisen befindet, muß er sich jetzt auch noch um seine Jüngste Tochter kümmern, die es ihm nicht immer leicht machst. Während der Ermittlungen setzt er dann auch noch den Familienfrieden mit seinen Eltern aufs Spiel, denn schon bald wird klar, das der Tod der Herolds mit dem Verschwinden von Maxi und Arthur vor über vierzig Jahren zusammenhängt. Meine Meinung: Ein wieder mal gelungener Krimi von Nele Neuhaus. Nachdem mit „Böser Wolf“ weniger gefallen hat und zeitweise sehr langatmig war, hat mich „Im Wald“ wieder vom ersten Moment an gefesselt. Diesmal ist das ganze deutlich besser strukturiert, mit weniger Abschweifungen. Auch die Thematik ist wieder einmal sehr gut ausgewählt. Besonders gefallen hat mit, wie gut es Nele Neuhaus gelingt, das Gefühlschaos in Oliver zu verdeutlichen. Er muß gegen seine „Freunde“ ermitteln und merkt, das irgendwie jeder inclusive seiner Eltern wohl mehr wissen als er. Und Pias Ermittlungsansätze sind wie immer sehr strukturiert und durchdacht. Aus ihrem Privatleben erfährt man diesmal allerdings relativ wenig. Der Fokus liegt in diesem Buch eindeutig bei Oliver, denn es „wird“ sein vorerst letzter Fall sein. Ob dem wirklich so ist, bleibt abzuwarten. Denn so wirklich kann ich mir das K11 ohne Bodenstein noch nicht vorstellen. Pia als Chefin allerdings schon, obwohl es für sie äußerst schwer wird, denn auch ihr wieder Oliver fehlen. Da bin ich echt gespannt, ob es im nächsten Taunuskrimi ohne Oliver weitergeht. Wäre echt Schade. Mein Fazit: Wieder mal ein absolut lesenswerter Taunuskrimi, der Lust auf mehr macht.

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Im Wald
von einer Kundin/einem Kunden aus Laakirchen am 22.11.2016

Die Aufmachung, das Cover und die gebundene Ausgabe des Buches haben mich sehr angesprochen. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend und auch sehr verworren (Auflösung der ganzen Geschichte gibt es erst auf den letzten 5 Seiten). Ich wusste bis zum Schluss nicht wer der... Die Aufmachung, das Cover und die gebundene Ausgabe des Buches haben mich sehr angesprochen. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend und auch sehr verworren (Auflösung der ganzen Geschichte gibt es erst auf den letzten 5 Seiten). Ich wusste bis zum Schluss nicht wer der Täter war und hatte immer einige Kandidaten im Auge, die sich dann aber als falsch herausstellen. Solche Geschichten mag ich wenn ich einfach nicht von selbst drauf komme :-) Das Buch hat auf einen der ersten Seiten ein Namensverzeichnis, damit man sich beim lesen etwas besser zurecht findet. Anfangs hat mich das etwas abgeschreckt, ich dachte mir Puh hoffentlich wird das nicht all zu kompliziert. Aber ich musste dann nicht einmal nachlesen und bin von Anfang an sehr gut in die Geschichte rein gekommen. Viele viel Namen aber man findet sich sehr schnell zurecht. Mit war das ganze dennoch leider manchmal etwas zu langatmig, 100 Seiten weniger hätten mich auch nicht gestört. Ich mochte das Buch und wurde wieder mal zu 100% von Nele Neuhaus überzeugt! Absolute Lese Empfehlung 5*

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Eine Geschichte, die vor über 40 Jahren begann
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 21.11.2016

Oliver von Bodenstein und Pia Sander ermitteln wieder. Und dieser Fall trifft von Bodenstein härter als erwartet. Innerhalb von kurzer Zeit gibt es in Ruppertshain 3 Tote. Von Bodenstein kennt alle toten Personen. Und dabei wird es nicht bleiben. Von Bodenstein wird den Verdacht nicht los, dass alle diese... Oliver von Bodenstein und Pia Sander ermitteln wieder. Und dieser Fall trifft von Bodenstein härter als erwartet. Innerhalb von kurzer Zeit gibt es in Ruppertshain 3 Tote. Von Bodenstein kennt alle toten Personen. Und dabei wird es nicht bleiben. Von Bodenstein wird den Verdacht nicht los, dass alle diese Taten mit einem Verbrechen aus dem Jahre 1972 zusammen hängen. Damals ist sein bester Freund Arthur spurlos verschwunden. Bis heute ist das Verbrechen an Arthur nicht geklärt, denn Oliver ist sich sicher, dass es ein Verbrechen gewesen sein muss. Und auch Olivers zahmer Fuchs Maxi ist damals verschwunden. Was ist in dieser Sommernacht nur passiert, in der es Oliver wichtiger gewesen ist Fernsehen zu schauen statt seinen Freund zu beschützen? Bis heute lassen Oliver diese Erinnerungen nicht los und er will, dass diese Nacht aufgeklärt wird. Aber ist er hierzu überhaupt in der Lage? Immerhin kennt er fast jeden im Ort. Kann Oliver hier noch objektiv ermitteln? Und es geschehen weitere Verbrechen. So langsam wird allen Beteiligten klar, dass sie sich in großer Gefahr befinden und manchmal alles ganz anders ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Für mich war es der erste Fall von Oliver von Bodenstein und Pia Sander und ich muss zugeben. Da würde ich gerne mehr lesen. Die beiden Hauptcharaktere sind einfach nur sympathisch, auch wenn sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Auch die Zusammenarbeit der beiden ist einfach perfekt aufeinander abgestimmt. Der Fall macht alles aus, was einen guten Kriminalroman ausmacht. Eine gute Geschichte mit viel Geschichte drum herum. Auch wenn das Buch über 500 Seiten, hat, sollte sich der Leser darauf einstellen, dass diese Seiten nur so dahin fliegen werden. Man muss einfach wissen, was passiert ist und auch wenn man die ein oder andere Ahnung hat. Nele Neuhaus hat es geschafft immer wieder zu überraschen! Hierfür gebe ich gerne 5 Sterne!

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Auch im Dorf lauert das Böse !
von einer Kundin/einem Kunden am 21.11.2016

Oliver von Bodenstein und Pia Sander ermitteln im Heimatdorf von Bodenstein. Das macht die Suche nach den Tätern nicht einfacher. Kennt doch jeder jeden und man will seinem Nachbarn doch nichts Böses. ODER? Vielleicht liegt der Ursprung des Verbrechens dort, wo es nie jemand vermutet hätte. Oder heilt die... Oliver von Bodenstein und Pia Sander ermitteln im Heimatdorf von Bodenstein. Das macht die Suche nach den Tätern nicht einfacher. Kennt doch jeder jeden und man will seinem Nachbarn doch nichts Böses. ODER? Vielleicht liegt der Ursprung des Verbrechens dort, wo es nie jemand vermutet hätte. Oder heilt die Zeit alle Wunden? Mitnichten! Es ist erstaunlich und kaum zu glauben, was hinter den Fassaden der Menschen und ihrer Häuser so schlummert. Verstellt auch die heimatliche Verbundenheit von Oliver von Bodenstein mal mehr, mal weniger die klare Sicht der Dinge, so ist ja noch Pia Sander da, die froh ist, von Bodenstein an ihrer Seite zu haben. Es ist extrem spannend und kurzweilig, in die Tiefen der "Dorfgemeinschaft" abzutauchen und an den Ermittlungen gefühlt teilzuhaben. Neuhaus versteht es, eine detaillierte Beschreibung einer Schicksalsgemeinschaft in Ruppertshain/Taunus mit kriminellen Handlungen von der Brandstiftung bis zum Mord in eine packende Geschichte zu verstricken.

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Ein Dorf schweigt
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„...Verdrängung ist die tödlichste Form der Verleugnung...“ Elias hat sich entschieden, einen kalten Entzug zu machen. Deshalb zieht er sich in einen Campingwagen zurück. Ausschlaggebend war die Schwangerschaft seiner Freundin Nike. Elias möchte das Abi nachholen und sein Kind aufwachsen sehen. Felicitas lebt im Wald im Haus ihrer Schwester, die für... „...Verdrängung ist die tödlichste Form der Verleugnung...“ Elias hat sich entschieden, einen kalten Entzug zu machen. Deshalb zieht er sich in einen Campingwagen zurück. Ausschlaggebend war die Schwangerschaft seiner Freundin Nike. Elias möchte das Abi nachholen und sein Kind aufwachsen sehen. Felicitas lebt im Wald im Haus ihrer Schwester, die für einige Zeit verreist ist. Plötzlich hört sie in der Nacht einen Knall. Sie sieht einen hellroten Feuerball über den Campingplatz. Wenige Minuten später ist Oliver von Bodenstein am Tatort. Da weiß er noch nicht, dass die Kollegen eine Leiche gefunden haben und dass er den Toten kennt. Die Autorin hat einen fesselnden und abwechslungsreichen Kriminalroman geschrieben. Die Geschichte lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Oliver hat ein Sabbatjahr beantragt und wird in wenigen Wochen seine Dienststelle verlassen. Ob er je zurückkehrt ist ungewiss. Sein letzter Fall wird gleichzeitig sein persönlichster, denn er führt ihn weit zurück in seine Vergangenheit. Im Jahre 1972 verschwand der 11jährige Artur. Er war Olivers bester Freund. Außerdem hatte Oliver einen zahmen Fuchs. Auch er ward nach diesem Tag nie wieder gesehen. Als es jetzt eine weitere Tote gibt, erkennt Oliver, dass jemand aufräumt, damit die Geschehnisse von 1972 nicht ans Tageslicht kommen. Da er befangen ist, gibt er die Leitung der Ermittlung an Pia Sander ab. Der Schriftstil des Buches ist angenehm lesbar. Obiges Zitat ist dem Buch vorangestellt. Sein Inhalt durchzieht die Geschichte. Die Geschehnisse von 1972 haben die Menschen in Ruppertshain verändert. Das wird sprachlich deutlich herausgearbeitet. Doch anfangs schweigt ein ganzes Dorf – und das seit Jahren. Die Kinder von damals sind jetzt angesehene Bürger. Glücklich aber ist keiner, auch wenn es nach außen so scheint. Die Autorin legt viel Wert auf die Emotionen ihrer Protagonisten. Olivers Selbstanklage, seine Trauer, die erneut wieder aufbricht, die Selbstgerechtigkeit von Peter Lessing und Elias` Verzweiflung sind nur einige Beispiele dafür. Oliver hatte sich damals die Schuld gegeben. Die Autorin ermöglicht mir einen tiefen Blick in seine Seele. Nicht nur das damalige Verhalten der Kinderbande, auch seine Beziehung zu seinem Beruf hinterfragt er fortwährend. Zu den sprachlichen Höchstleistungen gehören die Verhöre. Die berührendste Szene aber ist die Rede von Arturs Schwester auf der Pressekonferenz. Sie vermittelt den Leuten, dass das Verschwinden ihres Bruders eine Familie zerbrochen und bei allen Spuren hinterlassen hat. Nach und nach wird klar, was geschehen ist. Erschütternd für Oliver ist die Information, wer damals die Fäden gezogen hat. Es war nicht derjenige, der jahrelang als Führer der Bande galt. Die Verflechtungen waren weit subtiler und die Geschehnisse komplexer, als es auf den ersten Blick schien. Hinter dem schönen Schein lebt nicht nur eine kaputte Familie. Unfälle der vergangenen Jahre erschienen im neuen Licht. Als Mörder der Gegenwart kommen viele in Frage. Doch es bedarf lange Zeit, bevor die richtigen Schlüsse gezogen werden konnte, denn der Täter agiert geschickt. Ein Personenregister und eine Danksagung vervollständigen die Geschichte. Das Cover mit dem hellen Licht im Wald und den auf einem Ast spazierenden Fuchs wirkt geheimnisvoll. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Autorin hat es verstanden, in einer komplexen Geschichte zu zeigen, was Eifersucht, Hass und Vorurteile anrichten können.

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Tödlicher Taunus
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Im Wald von Ruppertshain brennt ein Wohnwagen aus dem später ein Toter geborgen wird. Ein Fall für Oliver von Bodenstein und Pia Sander. Wenig später wird eine alte Frau in einem Hospitz und ein Pfarrer getötet. Im 8. Fall der Bodenstein/Sander Serie von Nele Neuhaus wird es für Oliver... Im Wald von Ruppertshain brennt ein Wohnwagen aus dem später ein Toter geborgen wird. Ein Fall für Oliver von Bodenstein und Pia Sander. Wenig später wird eine alte Frau in einem Hospitz und ein Pfarrer getötet. Im 8. Fall der Bodenstein/Sander Serie von Nele Neuhaus wird es für Oliver von Bodenstein persönlich. Aufgewachsen in dem Ort kennt er die Leute seit seiner Kindheit und muß sich mit seiner eigenen Vergangenheit auseinandersetzen. Vor 42 Jahren verschwand sein damals bester Freund und sein zahmer Fuchs spurlos. Er hatte den Jungen nicht nach Hause begleitet weil er lieber fernsehen schauen wollte. Er muss die Leitung der Ermittlungen abgeben. Immer mehr Personen aus seiner Vergangenheit geraten in Verdacht doch die Bewohner des kleinen Örtchen Ruppertshain schweigen sich aus. Doch was haben die Toten in der Gegenwart mit dem Verschwinden des kleinen Jungen aus der Vergangenheit gemeinsam? Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren bis am Ende die Wahrheit ans Licht kommt und der Täter bei einer Verfolgungsjagd gestellt werden kann. Das Personenverzeichnis am Anfang ist sehr hilfreich, denn es tauchen sehr viele Personen auf. Manchmal verliert man dennoch den Überblick wer mit wem verheiratet oder befreundet ist. Dazwischen gibt es kurze Episoden aus dem Privatleben von Oliver von Bodenstein der nicht so recht weiß wo er während der Herbstferien seine kleine Tochter unterbringen kann. Am Ende gelingt es Nele Neuhaus wieder gekonnt alle einzelnen Handlungsstränge zusammenzuflechten und zu einem gelungenen runden Ende zu führen. Der Spannungsbogen reißt nicht ab, man will immer weiter lesen da es gerade so spannend ist. Der Schreibstil ist lebendig, der hessische Dialekt kurz und knapp gehalten. Die Beschreibung der Landschaft im Taunus fließt gut ein in den Text. Besonders schön da ich selbst im Taunus wohne und alles gut wieder erkenne. Auch wenn Oliver von Bodenstein im Buch beschrieben eine Auszeit nehmen will, hoffe ich doch dass es weitere Bücher mit Pia Sanders und mit oder ohne von Bodenstein geben wird und jetzt nicht ein Schlußstrich unter diese Reihe gesetzt wird. Eine ganz klare Leseempfehlung für dieses Buch.

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Ein Blick in Oliver von Bodensteins Kindheit
von PMelittaM aus Köln am 18.11.2016

Ihr achter Fall führt die Kommissare Oliver von Bodenstein und Pia Sander (ehemals Kirchhoff) nach Ruppertshain, einem kleinen Ort, in dem von Bodenstein seine Kindheit verbracht hat, er kennt die meisten Einwohner und verbindet gute und schlechte Erinnerungen an die damalige Zeit. Zunächst ein möglichener Fall von Brandstiftung, entwickelt... Ihr achter Fall führt die Kommissare Oliver von Bodenstein und Pia Sander (ehemals Kirchhoff) nach Ruppertshain, einem kleinen Ort, in dem von Bodenstein seine Kindheit verbracht hat, er kennt die meisten Einwohner und verbindet gute und schlechte Erinnerungen an die damalige Zeit. Zunächst ein möglichener Fall von Brandstiftung, entwickelt sich der Fall schnell zu einer Serie von Mordfällen. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, wodurch könnte der Mord an genau diesen Menschen motiviert sein? Hat es etwa etwas mit dem Geschehen zu tun, dass sich vor über 40 Jahren in dem Örtchen abspielte und an das sich von Bodenstein nur sehr widerwillig erinnert? Doch warum sollte das, was damals geschah, heute noch relevant sein? Nicht nur von Bodenstein muss sich seiner Vergangenheit stellen und sich erinnern. Ich bin ein großer Fan der Krimireihe, auch wenn ich noch nicht alle Romane gelesen habe, zwischendrin fehlen mir noch drei. Mir ist vor allem Oliver von Bodenstein sehr sympathisch und ich las mit Schrecken, dass es sich hier womöglich um seinen letzten Fall handeln könnte. Oliver ist ausgebrannt und möchte sich mehr seinem eigenen Leben widmen, zumal seine jüngste Tochter fast nur noch bei ihm lebt und die Beziehung zu seiner Freundin auch Zeit benötigt. Zunächst nimmt er sich ein Sabbatjahr, ob er danach zurück kommen wird, ist allerdings fraglich. Ich hoffe für seine Fans sehr, dass er das tut, zumindest aber weiter eine Rolle spielt. Vergleicht man ihn mit Pia, hat er das eindeutig interessantere Privatleben. Dass sein letzter Fall ausgerechnet so persönlich ist, trägt aber möglicherweise dazu bei, dass er endgültig aussteigt. Ich bin nun sehr gespannt darauf, wie es im nächsten Band, der hoffentlich kommt, weitergehen wird. Es sind meiner Meinung nach die Charaktere, die Nele Neuhaus' Romane auszeichnen, denn sie sind immer gut und tiefgründig gezeichnet. Das Romangeschehen erleben wir auch dieses Mal nicht nur aus den Perspektiven der Ermittler, sondern auch aus der anderer Charaktere, mitgefühlt habe ich vor allem mit dem 19jährigen Elias Lessing, der sein Leben wieder in den Griff bekommen möchte, nicht immer schlau handelt und in Verdacht gerät, mit den Mordfällen in Zusammenhang zu stehen. Sehr gut gefällt mir auch der neue Kollege Pias und Olivers, Tariq Omari, auf seine weitere Entwicklung bin ich gespannt. Apropos Charaktere, der Roman wird mit einem Personenregister eingeleitet, das sicher sehr nützlich ist für diejenigen, die sich schnell durch viele handelnde Personen erschlagen fühlen oder die sich in Erinnerung rufen möchten, in welchem Zusammenhang die Charaktere untereinander stehen. Auch die beiden Karten sind nützlich, um die Wege der Charaktere nachvollziehen zu können. Den Fall finde ich sehr interessant, zumal er einen auch zum Nachdenken über eigene Kindheitserinnerungen bringt. Er lässt den Leser gut miträtseln und hält Überraschungen bereit. Am Ende wird er zufriedenstellend aufgelöst. Manch einem mag die ausführliche Erzählung vielleicht zu viel sein, ich mag so etwas, kann mich damit noch besser in das Geschehen und die Menschen hineinversetzen. Sehr gut ist der Autorin auch gelungen, die besondere Atmosphäre darzustellen, die in solch kleinen Orten herrscht, wo jeder jeden kennt und alle irgendwie verwandt und verschwägert sind. Die Perspektivewechsel gehen in der Regel mit Cliffhangern einher, wodurch Spannung erzeugt wird, wobei der Roman nicht nervenzerfetzend spannend ist, man will aber unbedingt wissen, was genau hinter allem steckt Natürlich gibt es auch etwas, das mich gestört hat, aber nicht so, dass es zu einer Abwertung führen würde. Liebe Frau Neuhaus, lieber Ullstein Verlag, es gibt immer noch den Genitiv, der aber in diesem Roman nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt, sehr schade! Gerade in Büchern finde ich es wichtig, dass etwas mehr Wert auf die deutsche Sprache gelegt wird. Nele Neuhaus ist es wieder gelungen, einen Roman zu schreiben, der mich mitgenommen hat in die Geschichte, den ich interessant fand, der mich gut unterhalten, mich emotional berührt und mir von Anfang bis Ende gut gefallen hat. Dazu noch das wirklich sowohl farblich als auch motivisch wunderbare Cover, das auch sehr gut zum Inhalt passt. Volle Punktzahl und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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Sehr spannend!
von Henny176 am 17.11.2016

Inhalt: Ein neuer Fall für das Ermittlerduo. Ein Wohnwagen wird mitten in der Nacht in Brand gesteckt. Bei der darin gefundenen verbrannten Leiche handelt es sich um den Bruder eines ehemaligen Klassenkameraden von Oliver von Bodenstein. Je weiter die Ermittlungen voranschreiten desto mehr wird klar, dass der Fall mit... Inhalt: Ein neuer Fall für das Ermittlerduo. Ein Wohnwagen wird mitten in der Nacht in Brand gesteckt. Bei der darin gefundenen verbrannten Leiche handelt es sich um den Bruder eines ehemaligen Klassenkameraden von Oliver von Bodenstein. Je weiter die Ermittlungen voranschreiten desto mehr wird klar, dass der Fall mit einem alten ungelösten Fall aus Bodensteins Kindheit zusammenhängt. „Im Wald“ ist der 8. Band aus der Kirchhoff und Bodenstein Reihe von Nele Neuhaus. Meinung: Ein wirklich spannender und sehr fesselnd geschriebener Krimi. Ich hatte bis zum Schluss keine Ahnung wer der Täter ist. Frau Neuhaus führt einen wirklich sehr geschickt in die Irre. Obwohl dies mein erstes Buch aus der Reihe war war ich trotzdem schnell mit dem Ermittlerduo vertraut, die beide sehr sympathische Charaktere sind. Allerdings kommt man mit den übrigen, gefühlten 100 Personen, schnell mal durcheinander. Da ist das Personenregister wirklich von Vorteil.

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Bodensteins persönlichster Fall
von Kuhni77 am 16.11.2016

INHALT: Oliver Bodenstein und Pia Sander vom K11 ermitteln wieder. Mitten in der Nacht werden sie zu einem Wohnwagenbrand, auf einem Campingplatz in Ruppertshain gerufen. Aus dem Trümmern wird die Leiche eines Mannes geborgen. Alles sieht im ersten Moment nach Brandstiftung aus. Als dann kurz darauf, eine todkranke alte Frau und der... INHALT: Oliver Bodenstein und Pia Sander vom K11 ermitteln wieder. Mitten in der Nacht werden sie zu einem Wohnwagenbrand, auf einem Campingplatz in Ruppertshain gerufen. Aus dem Trümmern wird die Leiche eines Mannes geborgen. Alles sieht im ersten Moment nach Brandstiftung aus. Als dann kurz darauf, eine todkranke alte Frau und der Pfarrer ermordet werden, sind sich Pia und Bodenstein sicher, dass alle Fälle etwas miteinander zu tun haben, und das erste Opfer auch ein Mordopfer ist. Oliver ist ziemlich erschüttert, kommt er doch aus Ruppertshain und hat alle Mordopfer gekannt. Die weiteren Ermittlungen, führen das Team zu einem Fall im Jahr 1972. In diesem Jahr verschwand sein bester Freund Artur und gleichzeitig auch sein zahmer Fuchs Maxi, den Bodenstein mit der Flasche aufgezogen hat. Die damaligen Ermittlungen haben nichts ergeben und keiner weiß was damals passiert ist. Oder wissen die Dorfbewohner doch mehr und hüllen sich in Schweigen? Liegt evtl. ein Fluch über dem Dorf? Denn es bleibt nicht bei diesen 3 Morden und ganz Ruppertshain lebt in Angst! MEINUNG: Für mich war dieser Nele Neuhaus Krimi, das erste Buch was ich von ihr gelesen habe. Schnell wurde mir klar, das ich unbedingt auch die anderen Bände von ihr lesen muss. Nele Neuhaus hat einen tollen Schreibstil und versteht es den Leser mit in die Geschichte einzubinden. Man versucht selbst den Täter zu finden, ermittelt mit, hat einen Verdacht und wirft ihn dann doch wieder um. Bis zum Schluss wusste ich wirklich nicht, wer den nun der Täter ist. Ich hatte zwar so einige Schwierigkeiten mit den ganzen Namen, aber am Anfang gibt es ein Personenregister auf das man immer wieder zurückgreifen kann. Oliver Bodenstein tat mir wirklich leid. Für ihn ist dieser Fall ein sehr persönlicher Fall, kennt er doch alle Personen und muss daher so einiges erfahren und verkraften. Dadurch das auch der Fall seines besten Freundes wieder aufgerollt wird, muss Bodenstein sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen. FAZIT: Ein wirklich gelungener Krimi, der mir sehr schöne und spannende Lesestunden bereitet hat. Es ist auf jeden Fall nicht mein letzter Nele Neuhaus Krimi gewesen.

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Spannung!
von einer Kundin/einem Kunden aus Ober-Grafendorf am 16.11.2016

Um nicht zu viel verraten möchte ich nicht näher auf den Inhalt eingehen. Inhalt (Klappentext): Mitten in der Nacht geht im Wald bei Ruppertshain ein Wohnwagen in Flammen auf. Aus den Trümmern wird eine Leiche geborgen. Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11 in Hofheim ermitteln zunächst wegen... Um nicht zu viel verraten möchte ich nicht näher auf den Inhalt eingehen. Inhalt (Klappentext): Mitten in der Nacht geht im Wald bei Ruppertshain ein Wohnwagen in Flammen auf. Aus den Trümmern wird eine Leiche geborgen. Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11 in Hofheim ermitteln zunächst wegen Brandstiftung, doch bald auch wegen Mordes. Kurz darauf wird eine todkranke alte Frau in einem Hospiz ermordet. Bodenstein ist erschüttert, er kannte die Frau seit seiner Kindheit. Die Ermittlungen führen Pia und ihn vierzig Jahre in die Vergangenheit, in den Sommer 1972, als Bodensteins bester Freund Artur spurlos verschwand. Ein Kindheitstrauma, das er nie überwand - und für viele Ruppertshainer eine alte Geschichte, an die man besser nicht rührt. Es bleibt nicht bei zwei Toten. Liegt ein Fluch über dem Dorf? Mein Fazit: Tolle Geschichte, wie von Nele Neuhaus gewöhnt, Spannungsaufbau ab der ersten Seite. Es kommt immer wieder zu unerwarteten (aber dennoch pausiblen) Wendungen, so bleibt es bis zum Schluss spannend und man kann miträtseln. Anfangs waren die vielen Namen etwas verwirrend, doch man kommt sehr schnell hinein. Der Schreibstil, ist wie immer bei Nele Neuhaus, sehr flüssig.

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Ein persönlicher Fall für Bodenstein
von Xanaka aus Berlin am 16.11.2016

In Ruppertsheim ist die Hölle los. Auf einem leeren Campingplatz explodiert ein Wohnmobil. In den Überresten findet die Polizei eine völlig verbrannte Leiche. Auf der Suche nach der Identität geschieht ein weiterer Mord. Dieses Mal soll es wie ein natürlicher Tod aussehen. Als sich dann auch noch der Pfarrer... In Ruppertsheim ist die Hölle los. Auf einem leeren Campingplatz explodiert ein Wohnmobil. In den Überresten findet die Polizei eine völlig verbrannte Leiche. Auf der Suche nach der Identität geschieht ein weiterer Mord. Dieses Mal soll es wie ein natürlicher Tod aussehen. Als sich dann auch noch der Pfarrer von Ruppertsheim umbringt, ist das Chaos perfekt. Schnell wird klar, alle Todesfälle gehören zusammen. Alle Personen hatten miteinander zutun. Wer wollte ihren Tod? Für Oliver von Bodenstein ist dieser Fall anders als alle bisherigen Fälle. Er ist in Ruppertsheim groß geworden. Er kennt alle Leute und er kennt auch die Mordopfer. Gemeinsam mit Pia Sander und dem Team versuchen sie einen Grund für die Morde und den Täter zu finden. Nele Neuhaus hat hier ein für mich beispielhaftes Bild einer Kleinstadt skizziert und charakterisiert. Die Alteingesessenen kennen sich. Viele sind irgendwie miteinander verwandt und mögen sich trotzdem nicht. Geheimnisse bleiben nicht lange geheim, irgendeiner bekommt immer etwas heraus und dann erfahren es die anderen auch über kurz oder lang. Nur Neuhinzugezogene, die haben selten eine Chance. Ihnen gelingt es selten sich in so einem Ort zu etablieren. Nur in diesem Fall haben einige Alteingesessene ein gemeinsames Geheimnis und es ist ihnen gelungen, dieses über viele Jahre zu verbergen. Die Autorin hat diese Atmosphäre äußerst treffend eingefangen. Sicher es war auf Grund der wirklich vielen Personen, die so ein Ort nun einmal hat, mitunter schwer die Beziehungen zwischen ihnen zu verstehen. Aber dank des vorangestellten Personenregisters war es dann doch möglich. Die Handlung ist fesselnd, dramatisch und packend und das vom Anfang bis zum Ende des Buches. Der flüssige Schreibstil und die ansprechenden Dialoge – beides erleichtert das Lesen ungemein. Die Autorin schreibt in einem guten Tempo, so dass man das Buch gar nicht aus den Händen legen mag. Mir hat dieser Krimi wieder wirklich gut gefallen. Ich bin richtig tief in den Ort Ruppertshain eingetaucht. Lange konnte ich mich nicht auf einen Täter festlegen, hat Nele Neuhaus doch immer wieder neue Aspekte eingebracht, die mich zweifeln ließen und diese dann erneut kurze Zeit wieder verdächtig werden ließen. Dann dachte ich, das ist die richtige Spur. Sogar Bodenstein und Sander waren kurze Zeit mit mir einer Meinung. Von mir gibt es für diesen Krimi wieder verdiente fünf Lesesterne und eine ausdrückliche Leseempfehlung.

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Im Wald -Nele Neuhaus
von einer Kundin/einem Kunden aus Breidenbach am 16.11.2016

Rezension IM WALD von Nele Neuhaus der neue Taunuskrimi mit Oliver von Bodenstein und Pia Sander als sympathische Ermittler geht in eine neue Runde. In Ruppertshain brennt ein Wohnwagen auf einem Campingplatz ab, darin eine verkohlte Leiche. Als es sich herausstellt, dass es nicht nur Brandstiftung, sondern Mord war, findet... Rezension IM WALD von Nele Neuhaus der neue Taunuskrimi mit Oliver von Bodenstein und Pia Sander als sympathische Ermittler geht in eine neue Runde. In Ruppertshain brennt ein Wohnwagen auf einem Campingplatz ab, darin eine verkohlte Leiche. Als es sich herausstellt, dass es nicht nur Brandstiftung, sondern Mord war, findet schon der nächste statt. Eine totkrankeFrau wird im Hospitz ermordet. Oliver kann die Frau seit seiner Kindheit. Als sich die Hinweise und Verbrechen häufen und es immer mehr darauf hindeutet, dass die Verbrechen im Zusammenhang mit dem vor über vierzig Jahren Jungen verschwunden Artur in Zusammenhang stehen, wird das ganze Dorf misstrauisch. Eine Geschichte, die besser nicht wieder aufgewühlt wird und ein Trauma, was Bodenstein bisher nie verwunden hat, denn der kleine Artus war damals sein bestern Freund. Wird es Oliver von Bodenstein und Pia gelingen, den Mörder zu erwischen, bevor noch mehr passiert? Und wird geklärt, was mit dem kleinen Artur vor über vierzig Jahren passiert ist? Die Geschichte ist super ausgearbeitet, es gibt viele Personen und Nebenhandlungen, da kommt einem das vorangehende Personenregister und eine Landkarte das ein oder andere Mal zur Hilfe. Das ein oder andere Mal war ich etwas überfordert mit den vielen Namen und Verschwandtschaftsverhätnissen, aber es hat mich nicht gestört. Nele Neuhaus erzählt hier einen spannenden Krimi, der tief in die Vergangenheit von Oliver von Bodenstein reicht und seine Gefühle aufwühlt. Wir lernen ich - so habe ich das Gefühl - von einer ganz anderen Seite kennen. Ich habe bisher nur die Filme gesehen, es war mein erster Tauniskrimi, aber sicher nicht mein letzter. Ich werde auf jeden Fall vorne anfangen und mich zu "Im Wald" vorarbeiten. Ich freue mich schon total auf einen neuen Band von Nele Neuhaus!

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Ein ganzes Dorf schweigt
von einer Kundin/einem Kunden aus Memmingen am 15.11.2016

Oliver von Bodenstein kann es kaum erwarten, in sein Sabatical zu starten und hofft auf ein paar ruhige Tage im K11 in Hofheim. Doch es kommt anders: seine Kollegin Pia Sander und er werden zu einem Wohnwagenbrand im Wald bei Ruppertshain gerufen. Im Wohnwagen finden sie eine Leiche und... Oliver von Bodenstein kann es kaum erwarten, in sein Sabatical zu starten und hofft auf ein paar ruhige Tage im K11 in Hofheim. Doch es kommt anders: seine Kollegin Pia Sander und er werden zu einem Wohnwagenbrand im Wald bei Ruppertshain gerufen. Im Wohnwagen finden sie eine Leiche und die Ermittlungen beginnen. Es bleibt allerdings nicht bei einem Opfer, denn kurz darauf wird die im Hospiz lebende und sterbenskranke Rosie Herold ermordet aufgefunden. Für die Nacht des Wohnwagenbrandes gibt es einen Zeugen, der sich allerdings aus gutem Grund auf der Flucht befindet. Oliver von Bodenstein und Pia Sander treten lange Zeit auf der Stelle und jede neue, kleine Spur wirft nur noch mehr Fragen auf. Zudem wird Bodenstein in seine Jugendzeit in Ruppertshain zurückversetzt, als sein bester Freund Artur – Sohn russischer Einwanderer – und Bodensteins Fuchs eines Nachts spurlos verschwinden. Alle Einwohner des Dorfes hüllen sich in Schweigen und bald ist es ein sehr persönliches Anliege für Bodenstein, den alten Fall aus dem Jahr 1972 wieder aufzurollen. Er ist sich im Laufe der Ermittlungen immer sicherer, dass die beiden Morde, denn um solche handelt es sich bei der Brandleiche und der alten Frau, mit dem damaligen Verschwinden von Artur zusammenhängen und der Mörder versucht, seine Tat zu vertuschen. Die Kollegen des K11 schlagen sich viele Nächte um die Ohren, um endlich eine heiße Spur zu finden und Pia Sander sorgt sich, wie sie ohne Bodenstein weiterarbeiten soll, wenn er das K11 verlässt. Nele Neuhaus ist wieder einmal ein sehr spannender, emotional aufgeladener und für Oliver von Bodenstein sehr persönlicher Krimi gelungen. Alleine schon das Cover erzeugt einen Wow-Effekt und ist sehr stimmig mit der Geschichte um den Wald bei Ruppertshain, die düsteren Geheimnisse, die sich darin verbergen und Maxi, der Fuchs, dessen rotes Fell sich als Blickfang neben den leicht erhabenen Buchstaben des Autorennamens und des Titels abhebt. Das Leben in einem Dorf mit seinen Einwohnern, eigenwillig, wortkarg, intrigant und auch naiv wird hier zum Schauplatz mehrerer Morde und dem Verschwinden eines russischen Jungen, der dort nie akzeptiert oder gar gemocht wurde. Arturs Verschwinden ruft auch nach über 40 Jahren Schuldgefühle und Trauer, ebenso wie Wut und ein verbissenes Suchen nach Antworte in Oliver von Bodenstein hervor. Ich konnte mich sehr gut in ihn hineinversetzen und habe mit ihm gehofft und gebangt, dass er die Ereignisse des Sommers 1972 aufdeckt und seinen Frieden findet. Die bisweilen sehr verworrenen Familienverhältnisse der Ruppertshainer Bürger haben auch mich immer wieder auf falschen Fährten gelockt und Bodensteins Wut über das Schweigen der ehemaligen „Kinderbandenmitglieder“ und ihre Ignoranz waren für mich sehr präsent. Alle Charaktere sind so sorgfältig und bildlich beschrieben, so dass ich mir sie gut vorstellen konnte. Da ich bereits ein paar Fälle von Bodenstein und Sander, ehem. Kirchhoff, gelesen habe, war ich sehr gespannt auf diesen neuen Fall und meine Erwartungen wurden übertroffen. Das Team um Bodenstein und Sander mit ihren Eigenarten und Stärken war zudem sehr unterhaltsam und ich bin etwas traurig, dass sich Bodenstein zurückzieht. Ich hoffe doch sehr, dass Nele Neuhaus auch weiterhin über das K11 in Hofheim schreibt und es vielleicht ein „Wiedersehen“ mit dem sympathischen Kommissar gibt. Für mich ist „Im Wald“ ein sehr unterhaltendes, spannendes und gelungenes Buch.

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Interessanter Krimi, allerdings langwierig und anstrengend.
von Sternenlicht_ am 14.11.2016

Das Buch ist der achte Band der Reihe Kirchhoff und Bodenstein von Nele Neuhaus. Die Rezension bezieht sich auf die ebook-Ausgabe, welche mir vom Verlag Ullstein freundlicherweise über netgalley.de im Austausch für eine ehrliche Rezension zur Verfügung gestellt wurde. Titel: Im Wald Autorin: Nele Neuhaus Erscheinungsdatum Erstausgabe : 14.10.2016 Aktuelle Ausgabe : 14.10.2016 Verlag... Das Buch ist der achte Band der Reihe Kirchhoff und Bodenstein von Nele Neuhaus. Die Rezension bezieht sich auf die ebook-Ausgabe, welche mir vom Verlag Ullstein freundlicherweise über netgalley.de im Austausch für eine ehrliche Rezension zur Verfügung gestellt wurde. Titel: Im Wald Autorin: Nele Neuhaus Erscheinungsdatum Erstausgabe : 14.10.2016 Aktuelle Ausgabe : 14.10.2016 Verlag : Ullstein Buchverlage Fester Einband 560 Seiten Genre: Krimi Inhalt: Pia Sander und Oliver von Bodenstein, Ermittler der K11 in Hofheim, untersuchen einen neuen Fall in Ruppertshain: Im Wald bei Ruppertshain brennt ein Wohnwagen, eine Leiche wird geborgen. Kurz darauf stirbt eine alte Bekannte Bodensteins in einem Hospiz - sie wurde ermordet. Die Ermittlungen führen tief in die Vergangenheit. Meinung: Das ist mein erstes Buch von Frau Neuhaus und ich stehe ihm mit gemischten Gefühlen gegenüber. Das Cover gefällt mir ganz gut; der vorherrschende Blauton in Verbindung mit schwarz lässt die Atmosphäre weniger düster wirken und trotzdem entfachen die einzelnen Bäume ein mulmiges Gefühl der Angst, des Gruselns. Der Titel ist kurz und knackig, meiner Meinung nach etwas zu kurz geraten. Da finde ich die anderen Titel der Nele Neuhaus-Bücher viel interessanter (z.B. "Schneewittchen muss sterben"). Die Handlung ist äußerst spannend und fesselnd, allerdings auch sehr langwierig und verworren, denn die Ermittlungen laufen oft im Kreis bzw. gehen in falsche Richtungen. Das macht zwar ein guter Krimi aus, für mich war das aber ein wenig zu viel des Guten. Dadurch kann die Lektüre für den Leser sehr anstrengend sein, das Lesen des Buchs war für mich eher Arbeit als Vergnügen. Was auch dazu beigetragen hat, waren die vielen Personen mit den vielen vielen Informationen. Der Leser muss höllisch aufpassen, alle Informationen zu merken, um den Faden der Geschichte nicht zu verlieren. Die Auflösung des Falls war für mich tatsächlich überraschend. Zu Anfang des Buchs gibt es eine kleine Karte der Schauplätze und ein Personenregister. Da hat Frau Neuhaus gut mitgedacht, denn diese eignen sich gut als Gedächtnisstütze für den Leser. Die Protagonisten erscheinen mir glaubwürdig, habe sie allerdings nicht in mein Herz geschlossen, wie es bei Hercule Poirot und Miss Marple der Fall war. Wahrscheinlich habe ich nur noch nicht genügend Bücher der Reihe gelesen. Fazit: Eine spannende Lektüre, die mit Arbeit verbunden ist. 3.5 Sterne für dieses Werk.

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Im Wald
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 14.11.2016

Pia Sander hat die Leitung vom K11 übernommen, da der bisherige Leiter Oliver von Bodenstein eine Auszeit nehmen möchte. Und ausgerechnet sein letzter Fall betrifft ihn persönlich. In einem ausgebrannten Wohnwagen mitten im Wald wird eine Leiche gefunden und kurze Zeit später wird eine bereits totkranke alte Frau im... Pia Sander hat die Leitung vom K11 übernommen, da der bisherige Leiter Oliver von Bodenstein eine Auszeit nehmen möchte. Und ausgerechnet sein letzter Fall betrifft ihn persönlich. In einem ausgebrannten Wohnwagen mitten im Wald wird eine Leiche gefunden und kurze Zeit später wird eine bereits totkranke alte Frau im Hospiz ermordet. Spätestens als der Pfarrer, der die Beichte der alten Frau abgenommen hat, scheinbar mit Selbstmord, aufgefunden wurde ist von einem Serienkiller auszugehen. Er hat ein persönliches Interesse und ist in dem Dorf gut bekannt. Alle Fäden führen zu einem lange vergangenen Vorfall, das Verschwinden eines Jungen vor 42 Jahren. Der Jugendfreundeskreis von Oliver hängt mit drin und scheinbar hat das ganze Dorf etwas zu verheimlichen. Vertuschungen und falsche Behauptungen, unauffällige Todesfälle und lange vergangene Vorfälle, Fremdenhass und falsch verstandene Beschwörungen nichts zu sagen bestimmen den hervorragend gelesenen Kriminalroman.

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Ein Nele Neuhaus-Roman, wie ich ihn liebe
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle (Saale) am 14.11.2016

„Im Wald“ ist persönlicher und verworrener als irgendein Fall zuvor, aber mindestens ebenso spannend. Erst ein Toter bei einem Wohnwagenbrand, kurz darauf wird dessen Mutter getötet und dann auch noch ein Pfarrer – gleich 3 Morde sind aufzuklären, die alle miteinander zusammen hängen. Und die alle zu einem 42 Jahre... „Im Wald“ ist persönlicher und verworrener als irgendein Fall zuvor, aber mindestens ebenso spannend. Erst ein Toter bei einem Wohnwagenbrand, kurz darauf wird dessen Mutter getötet und dann auch noch ein Pfarrer – gleich 3 Morde sind aufzuklären, die alle miteinander zusammen hängen. Und die alle zu einem 42 Jahre zurückliegenden Fall führen, der nach wie vor ungeklärt ist. Doch bei diesem alten Fall handelt es sich nicht um irgendwen, sondern ausgerechnet um einen vermissten Jungen, der damals der beste Freund von Oliver von Bodenstein war. So nimmt ihn dieser Fall persönlich sehr mit. Oliver sieht viele seiner alten Bekannten wieder und erfährt Dinge über sie, die er nie für möglich gehalten hätte. Auch dieser Roman ist wieder fesselnd und spannend von der ersten Seite bis zum Ende. Der Roman ist eine Reise in die Vergangenheit, bei der ich Oliver von Bodenstein aus einer anderen Sicht kennengelernt habe. Ich habe mit ihm mitgefühlt und war über viele Wendungen des Buches sehr überrascht. Für mich wieder ein tolles Buch und ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

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