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In der ersten Reihe sieht man Meer

Ungekürzte Lesung

(4)
Erinnern Sie sich noch? Die anstrengenden Urlaubsreisen ins Gelobte Land jenseits der Alpen. Morgens um fünf ging es los, eingepfercht auf der Rückbank des bis unters Dach beladenen Ford Sierra. 15 Stunden Fahrt ohne Klimaanlage und Smartphone, dafür mit ›Ich sehe was, was du nicht siehst‹. Und im Urlaubsparadies wurden Pizza und Espresso misstrauisch beäugt. Rückblickend betrachtet ist so ein Familienurlaub in Bella Italia doch eine Riesengaudi. Volker Klüpfel und Michael Kobr, bekannt für die beliebten Kluftinger-Krimis, lassen uns den ganzen Spass mit ihrem Helden Alexander noch einmal richtig nacherleben.
Bastian Pastewka, preisgekrönter Comedian, Schauspieler sowie kongenialer Synchronsprecher und Hörbuchinterpret, lässt uns den ganzen Spass noch einmal richtig nacherleben!

„Ein phantastisches Buch um eine Familienzusammenführung der besonderen Art. Um Urlaub an der Adria, gute Laune, volle Strände und Sonnenbrände. Ein Urlaubsbuch, wie Sie es mögen!“ Bastian Pastewka
Portrait

Volker Klüpfel, 1971 geboren, hat viele Jahre in Altusried gewohnt. Wer dort aufwächst, verfällt für gewöhnlich der Schauspielerei mit Leib und Seele. Bei Freilichtspielen und vielen Inszenierungen im Theaterkästle wirkte er mit. Klüpfels grosse Leidenschaft heisst allerdings: Krimis schreiben. Klüpfel studierte Politikwissenschaft, Journalistik und Geschichte in Bamberg, arbeitete bei einer Zeitung in den USA, beim Bayerischen Rundfunk und als Redakteur der überregionalen Kulturredaktion der Augsburger Allgemeinen Zeitung. Er treibt viel Sport und fotografiert gerne. Klüpfel lebt mit seiner Familie in Augsburg.

Michael Kobr, 1973 in Kempten geboren, studierte Germanistik und Romanistik in Erlangen. Nach seinem Staatsexamen arbeitete Michael Kobr als Realschullehrer für Deutsch und Französisch. Momentan ist Kobr beurlaubt - um sich dem Schreiben der Romane, den Shows und der Familien widmen zu können. Ausgleich zur Arbeit am Schreibtisch findet Michael Kobr beim Skifahren, auf Reisen und in der Musik. Kobr wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern im Allgäu.

Volker Klüpfel, 1971 geboren, hat viele Jahre in Altusried gewohnt. Wer dort aufwächst, verfällt für gewöhnlich der Schauspielerei mit Leib und Seele. Bei Freilichtspielen und vielen Inszenierungen im Theaterkästle wirkte er mit. Klüpfels grosse Leidenschaft heisst allerdings: Krimis schreiben. Klüpfel studierte Politikwissenschaft, Journalistik und Geschichte in Bamberg, arbeitete bei einer Zeitung in den USA, beim Bayerischen Rundfunk und als Redakteur der überregionalen Kulturredaktion der Augsburger Allgemeinen Zeitung. Er treibt viel Sport und fotografiert gerne. Klüpfel lebt mit seiner Familie in Augsburg.

Michael Kobr, 1973 in Kempten geboren, studierte Germanistik und Romanistik in Erlangen. Nach seinem Staatsexamen arbeitete Michael Kobr als Realschullehrer für Deutsch und Französisch. Momentan ist Kobr beurlaubt - um sich dem Schreiben der Romane, den Shows und der Familie widmen zu können. Ausgleich zur Arbeit am Schreibtisch findet Michael Kobr beim Skifahren, auf Reisen und in der Musik. Kobr wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern im Allgäu.

Bastian Pastewka, bekannt durch seine Auftritte in Die Wochenshow und seine Serie Pastewka, erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Deutschen Comedypreis und den Grimme-Preis. Neben seiner Arbeit als Komiker setzt er seine Stimme meisterhaft bei der Synchronisation von Animationsfilmen und als Hörbuchinterpret ein.

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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Bastian Pastewka
Anzahl 7
Erscheinungsdatum 18.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783869522975
Verlag Osterwoldaudio
Auflage 5
Spieldauer 500 Minuten
Hörbuch (CD)
Fr. 31.90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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unterhaltsam
von einer Kundin/einem Kunden aus Unterhaching am 20.07.2016

"In der ersten Reihe sieht man Meer" ist diesmal kein Krimi mit dem wohlbekannten Kluftinger aus der Feder des Autorenduos Kobr und Klüpfel sondern ein Unterhaltungsroman mit einem sehr ungewöhnlichen und ausgesprochen amüsanten Plot. Dieser funktioniert vor allem für die Generation, die ähnliches erlebt hat wie der Hauptdarsteller Alexander... "In der ersten Reihe sieht man Meer" ist diesmal kein Krimi mit dem wohlbekannten Kluftinger aus der Feder des Autorenduos Kobr und Klüpfel sondern ein Unterhaltungsroman mit einem sehr ungewöhnlichen und ausgesprochen amüsanten Plot. Dieser funktioniert vor allem für die Generation, die ähnliches erlebt hat wie der Hauptdarsteller Alexander Klein. Der wird nämlich im Schlaf in die eigenen Vergangenheit zurückkatapultiert und erwacht in seinem eigenen Teenager-Körper allerdings ist er innerlich immer noch um die 50. So macht er mit seinen Eltern und seiner Schwester nochmals einen der legendären Italienurlaube und reflektiert mit seinem gereiften Ich diese magische, schrille Zeitreise in die 80er. Genau solche Urlaube haben wir auch gemacht. Erst selbst mit den Eltern aber vor allem dann mit den eigenen Kindern. Und man kommt aus dem Lachen und Staunen kaum mehr heraus, wenn man sich an all die Dinge erinnert, die man längst vergessen hatte und die man liebgewonnen hatte und die das ganz eigene Flair ausmachten. Schon die Fahrt ins gelobte Urlaubsland war abenteuerlich, beschwerlich und lustig. Ohne Klimananlage, mit den Kassetten der Kinder im Autoradio. Und dann am Urlaubsort, am Strand mit Horden anderer Urlauber, mit Coccobello-Verkäufern. Hach, da werden Erinnerungen wachgerufen, die lange verschüttet waren. Das Buch lädt zum Debattieren ein. Ich habe das Hörbuch gehört. Es war das erste Mal, dass ich von Pastevka etwas gehört habe. Ich gebe zu, mich hat seine Art des Lesens etwas angestrengt. Er ist sehr bemüht alle Rollen verschieden zu sprechen und da viele der Figuren etwas nervig sind, sind es auch diese Stimmenimitationen und mit Kopfhörer wurde mir das stellenweise fast zu viel des Guten. Die Geschichte hätte meiner Meinung nach auch lustig gewirkt ohne dass der Vorleser die Frauen kreischen lässt, die Jungs heftig kieksen und die Schwester lispeln. Hierfür ziehe ich einen Stern ab. Am Ende gibt es nochmal eine überraschende Volte. Da die ganze Geschichte ja eher eine fantastische ist, habe ich auch diese Volte schmunzelnd akzeptiert. Fazit: Unterhaltsame Lektüre für Leser vor allem zwischen 35 und 55 und für den Italienurlaub sehr empfehlenswert.

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Höchst vergnüglich
von melange aus Bonn am 28.03.2016

Zum Inhalt: Alex, Mitte Vierzig, verheiratet und Vater zweier pubertierender Kinder, schläft am Abend vor der Abreise in den Urlaub ein und erwacht als pickliger Jüngling in den 80er Jahren, - mit dem Wissen von heute. Unsicher, ob er zurück in sein altes Leben findet, fügt er sich wohl oder... Zum Inhalt: Alex, Mitte Vierzig, verheiratet und Vater zweier pubertierender Kinder, schläft am Abend vor der Abreise in den Urlaub ein und erwacht als pickliger Jüngling in den 80er Jahren, - mit dem Wissen von heute. Unsicher, ob er zurück in sein altes Leben findet, fügt er sich wohl oder übel in sein Schicksal und fährt mit Eltern, Oma und Schwester nach Italien. Mein Eindruck: Bastian Pastewka ist das Beste, was der Geschichte passieren konnte. Genial haucht, röchelt, brüllt, säuselt und spricht er der Geschichte Leben ein, großartig, wie er die unterschiedlichen Personen interpretiert. Aber selbst ein großer Künstler könnte nicht aus Mist Bonbons machen. Deshalb gerät es Herrn Pastewka und den Hörern zu einem großen Glück, dass die Vorlage für seine Sprecherbegabung nahezu perfekt ist. Die beiden Autoren beweisen, dass sie jenseits von Kluftinger sehr humorvolle Stories erdenken können. Dabei fangen sie den Zeitgeist der 80er ebenso gut ein, wie sie sich in die Sorgen und Nöte der Familienväter in der heutigen Zeit einfühlen. Das größte Pfund für das Zwerchfell-Training liegt jedoch in vielen kleinen Dingen, die mit großer Detailgenauigkeit als Spiegel der Zeit vor Schengen und Multi-Kulti dienen: Dazu gehören nicht nur die Angst vor schlecht gelaunten Grenzern, die Notwendigkeit des Kartenlesens und das Fehlen von Klimaanlagen, sondern vor allem die in den letzten 30 Jahren antrainierte politische Korrektheit, die Alex in Fleisch und Blut steckt, bei seiner Familie jedoch noch keinerlei Anwendung findet und ihn ein ums andere Mal innerlich erbeben lässt. Das Ende ist zwar für die Hörerschaft amüsant, wie es der Hauptperson in allen Konsequenzen damit gehen würde, sei dahingestellt. Fazit: Selbst an einem Montagmorgen auf dem Weg zur Arbeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln musste ich lachen (und brachte die muffeligen Mitfahrer garantiert zum Nachdenken über meinen Zustand). Eine klare Hörempfehlung!

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Ein Hauch Nostalgie
von einer Kundin/einem Kunden am 07.05.2016

Sie sind um die Fünfzig? Fuhren mit Ihren Eltern zum wohlverdienten Sommerurlaub an die Adria? Können die Hits der 80er mitträllern? Haben Bravo-Starschnitts gesammelt, um sie an die mit Textil-oder Blümchentapete in Gelb- /Orangetönen tapezierten Wände ihres Jugendzimmers zu hängen? Neonfarbige Stulpen, Vokuhila, Musikkassetten, Dieter Thomas Heck und seine... Sie sind um die Fünfzig? Fuhren mit Ihren Eltern zum wohlverdienten Sommerurlaub an die Adria? Können die Hits der 80er mitträllern? Haben Bravo-Starschnitts gesammelt, um sie an die mit Textil-oder Blümchentapete in Gelb- /Orangetönen tapezierten Wände ihres Jugendzimmers zu hängen? Neonfarbige Stulpen, Vokuhila, Musikkassetten, Dieter Thomas Heck und seine Hitparade wecken Erinnerungen an eine aufregende und unbeschwerte Jugendzeit? Dann sind sie „In der ersten Reihe am Meer“ genau richtig. Begleiten Sie den erfolgreichen Werbefachmann Alexander Klein auf seine Reise in die Vergangenheit: Urlaub an der Adria gemeinsam mit Eltern, Schwestern und Oma. Das Auto bis auf den letzten Millimeter voll gestopft mit Konserven, Putzmittel, Spitzentischdeckchen und natürlich deutschem Kaffee; denn der schmeckt in Italien bekanntlich ja gar nicht. Alexander beschreibt aus der Sicht eines pubertierenden Fünfzehnjährigen seine unverwechselbar komischen Urlaubserlebnisse – ohne Navi, ohne Internet, ohne Smartphone, ohne soziale Medien; dafür aber mit Grenzkontrollen, jeder Menge italienischem Lebensgefühl und neuen Freundschaften. Bezahlt wird natürlich noch mit italienischer Lira, den Euro gab es noch nicht. Excellente Situationskomik! Kopfkino ohne Grenzen! Sie werden aus dem Schmunzeln gar nicht herauskommen. Ganz selbstverständlich werden deutsch-italienische Klischees bedient, und das nicht zu knapp. Diese Urlaubsreise ist witzig, ironisch, herrlich nostalgisch. Einfach wunderbare Unterhaltung für den Urlaub oder zwischendurch. Die relativ kurzen Kapitel beginnen jeweils mit einem Hit der 80er oder 90er Jahre (Vielen Dank an die Autoren für die Ohrwürmer!). Dazu gibt es ein nostalgisches Urlaubsfoto aus dem privaten Fundus der Autoren – einfach schön. Lesen – Mitsingen – Sich erinnern! Ein Tipp: Die Hörfassung liest Batian Pastewka. Er ist in Höchstform. Gekonnt, mit viel Esprit und Empathie versetzt er sich in die jeweiligen Charaktere. Sie werden Muskelkater vom Lachen bekommen. Die Zeit vergeht wie im Fluge, man möchte Pastewka gern weiter zuhören. Ganz ohne Kassettenrekorder und Bandsalat! Das macht so richtig gute Laune!

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Back to the 80s
von einer Kundin/einem Kunden aus Remscheid am 26.03.2016

"In der ersten Reihe sieht man Meer" ist eine gelungene Zeitreise in die achtziger Jahre. Sofort fühlt man sich in die pubertäre Zeit zwischen Neonfarben, Alf und NDW zurückversetzt. Viele längst verschüttete Erinnerungen werden wieder wach, auch solche die man vielleicht peinlich berührt, lieber vergessen hätte. Selbstironisch können Klüpfel/... "In der ersten Reihe sieht man Meer" ist eine gelungene Zeitreise in die achtziger Jahre. Sofort fühlt man sich in die pubertäre Zeit zwischen Neonfarben, Alf und NDW zurückversetzt. Viele längst verschüttete Erinnerungen werden wieder wach, auch solche die man vielleicht peinlich berührt, lieber vergessen hätte. Selbstironisch können Klüpfel/ Kobr auch den verschrobensten Situationen einen Lacher abgewinnen. Detailverliebt haben sie die wirklichen Absurditäten dieser Epoche zusammengetragen. Dieses Buch/ Hörbuch ist mit Sicherheit ein Muss für die " Generation Golf". Sie wird sich wiederentdecken und mehr als einmal ausrufen: " Ja, genau so war das damals bei uns auch". Besonders passend und angenehm ist die Stimme von Bastian Pastewka, der das Hörbuch humorvoll eingelesen hat. Das Buch hat für mich an ein paar Stellen einige längen, über die ich aber, aus nostalgischen Gründen, gerne hinweg sehe.

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Nostalgie an der Adria
von leseratte1310 am 08.03.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Familie Klein bereitet sich auf den Urlaub vor. Am nächsten Tag soll es los gehen – ausnahmsweise mit dem Auto Richtung Italien. Alex‘ Eltern und seine Schwester werden mit ihnen dort den Urlaub verbringen. Schon jetzt fühlt sich Alex gestresst und meint, alles würde an ihm hängen bleiben. Nachdem... Familie Klein bereitet sich auf den Urlaub vor. Am nächsten Tag soll es los gehen – ausnahmsweise mit dem Auto Richtung Italien. Alex‘ Eltern und seine Schwester werden mit ihnen dort den Urlaub verbringen. Schon jetzt fühlt sich Alex gestresst und meint, alles würde an ihm hängen bleiben. Nachdem sich Frau und Kinder zurückgezogen haben, macht sich Alex auf die Suche nach den Ausweisen. Eine Flasche Wein und ein altes Fotoalbum lassen ihn in Erinnerungen schwelgen. Er schläft ein und erwacht als Fünfzehnjähriger und damit im ganz normalen Wahnsinn einer Urlaubsreise der 80er Jahre. Man lebt in einem Wettkampf mit den Richters aus der Nachbarschaft, ganz besonders, wenn es um den Urlaub geht. Jeder ist bestrebt, den schöneren Ort und die bessere Unterkunft gebucht zu haben und natürlich dem Stau gerade noch entkommen zu sein. Vater Norbert handelt dabei immer nach dem Motto: „Gute Planung ist die halbe Miete.“ Fünf Leute im Ford Sierra mit Fließheck, denn Oma fährt mit, bieten genügen Konfliktpotential. Wenn dann die italienische Grenze gerade überfahren ist, wird angehalten, die eingepackten Brote verzehrt und das Urlaubsfeeling beginnt. Selbst der Himmel ist blauer auf einem Rastplatz in Italien zwischen lauter anderen deutschen Urlaubern. Und bald schon ist man an der Adria und dann ist Urlaub, auch wenn man stets ein waches Auge auf alles haben muss, denn die Einheimischen sind bekannt dafür, dass sie klauen wie die Raben. Das Buch lässt sich einfach mal so runterlesen und ist sehr vergnüglich. Wer erkennt sich nicht darin wieder, auch wenn es überspitzt dargestellt ist. Selbst wenn man später geboren ist oder es Deutschland statt der Adria war, vieles hat man so oder ähnlich auch erlebt. Für Alex ist es nicht besonders einfach, mit der Reife von heute im Körper von damals das alles zu erleben. Er ist einfach komisch, aber das wird auf die Pubertät geschoben. Ich habe bisher noch kein Buch des Autorenduos Volker Klüpfel und Michael Kobr gelesen und habe mich wundervoll unterhalten lassen von Alexander Kleins Erlebnissen in einer vergangenen Zeit. Es ging auch ohne Navi und Internet und ist ein wenig Abenteuer pur. Ein unterhaltsames Buch – auch für den nächsten Urlaub.

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Wie man sich in Italien (nicht) verhält
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 04.06.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Viele Lacher und auch ein paar Aha-Erlebnisse begleiten den Leser durch dieses Buch. Dieses „Urlaubs-Buch“ des Krimi-Duos Klüpfel/Kobr ist in vielerlei Hinsicht unterhaltsam und für den einen oder anderen vielleicht noch lehrreich. Die einen, die sich zur beschriebenen Zeit selbst in Italien einen schönen Sonnenbrand geholt haben, werden sich... Viele Lacher und auch ein paar Aha-Erlebnisse begleiten den Leser durch dieses Buch. Dieses „Urlaubs-Buch“ des Krimi-Duos Klüpfel/Kobr ist in vielerlei Hinsicht unterhaltsam und für den einen oder anderen vielleicht noch lehrreich. Die einen, die sich zur beschriebenen Zeit selbst in Italien einen schönen Sonnenbrand geholt haben, werden sich oder die Nachbarn oder andere Urlaubsgäste wiedererkennen. Doch auch für jüngere Leser, die in den Neunzigern als Kinder auf solche Urlaube mitgenommen wurden, erkennen vieles wieder. Und wer weiß, einiges ist wohl auch heute noch so auf dem „Teutonengrill“. Für diejenigen, die vielleicht bald mit der eigenen Familie an den italienischen Sandstrand wollen und dorthin, wo „eh jeder hineinma….“, mag das Buch eine Anleitung bieten, wie man sich nicht unbedingt verhalten sollte. Alexander Klein, kurz vor einem ebensolchen Urlaub mit Familie, Eltern und Schwester, schläft ein und findet sich in seiner Jugend wieder. Seine Eltern sind plötzlich jünger und diejenigen, die das Sagen haben. Mit dem Geist eines Ü40-Jährigen im Körper eines U15-Jährigen durchlebt er diesen Urlaub zwischen bunten Jogginghosen, deutschem Essen in Italien und Nussöl aus Österreich erneut, gibt dem Ganzen aber durch sein natürlich anderes Verhalten eine neue Wendung, was ihm zunächst gar nicht bewusst ist. Mit Witz und einer Prise Selbstironie (die verwendeten Fotos sind allesamt aus den privaten Alben der Autoren) führen Klüpfel und Kobr dem Leser alles vor Augen, was ein Italienurlaub so braucht, nicht zu vergessen bravouröse Italienischkenntnisse der Beteiligten („Palazzi“, „Agentzia“). Nicht zu vergessen schriftliche Annäherungsversuche der Einheimischen an die Urlauber: „Kaffee vonne Vilter“ oder „Berline Waise mit Schus“. Das Cover ist wirklich liebevoll gestaltet, auch dem Thema angemessen als altes Fotoalbum und es liegt ein Kofferanhänger darauf. Diese kleinen Details setzen sich im Inhaltsverzeichnis fort, denn alle Kapitelüberschriften sind Liedtitel oder Liedzeilen.

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Cocobello - Bücherwurm44
von einer Kundin/einem Kunden am 12.09.2016
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch-Download

Das Autorenduo Klüpfl und Kobr lässt diesmal nicht Kluftinger ermitteln, sondern schickt den Leser bzw. Hörer auf Zeitreise in die 80er Jahre. Und es ist eine rundum gelungene Reise und für mich das erste Hörbuch, dem ich gespannt gelauscht habe. Alexander Klein ist bei den letzten Reisevorbereitungen für den... Das Autorenduo Klüpfl und Kobr lässt diesmal nicht Kluftinger ermitteln, sondern schickt den Leser bzw. Hörer auf Zeitreise in die 80er Jahre. Und es ist eine rundum gelungene Reise und für mich das erste Hörbuch, dem ich gespannt gelauscht habe. Alexander Klein ist bei den letzten Reisevorbereitungen für den Urlaub an der Adria. Die Erinnerung an alte Zeiten will die ganze Familie mit Oma, Opa und Schwester von Alex zusammen nach Italien fahren. die Reisevorbereitungen laufen genauso "geplant und geordnet", wie in den meisten Familien. Doch eine Flasche Rotwein und ein altes Fotoalbum später, erwacht Alexander als 15jähriger, in seinem alten Kinderzimmer. Und los geht die Nostalgiereise im alten Ford, ohne Klimaanlage, mit Mama, Papa und nerviger Schwester. Mitten rein ins Dolce Vita, NDW, Itala-Pop, Vokuhilas und Telefonzellen. Viele der beschriebenen Situationen, erkennen nicht nur Italienurlauber wieder. Es gibt auch einige ruhige Momente zum Nachsinnen, aber die meiste Zeit darf gelacht werden. Einen großen Anteil daran hat auch Bastian Pastewka, der allen Figuren eine Seele einhaucht. Und auch Kommissar Kluftinger bekommt eine kleine Gastrolle. Einfach ein tolles Buch, das super als Hörbuch umgesetzt wurde. Beide Autoren haben wieder unvergleichliches geleistet.

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unterhaltsam
von einer Kundin/einem Kunden aus Unterhaching am 20.07.2016
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch-Download

"In der ersten Reihe sieht man Meer" ist diesmal kein Krimi mit dem wohlbekannten Kluftinger aus der Feder des Autorenduos Kobr und Klüpfel sondern ein Unterhaltungsroman mit einem sehr ungewöhnlichen und ausgesprochen amüsanten Plot. Dieser funktioniert vor allem für die Generation, die ähnliches erlebt hat wie der Hauptdarsteller Alexander... "In der ersten Reihe sieht man Meer" ist diesmal kein Krimi mit dem wohlbekannten Kluftinger aus der Feder des Autorenduos Kobr und Klüpfel sondern ein Unterhaltungsroman mit einem sehr ungewöhnlichen und ausgesprochen amüsanten Plot. Dieser funktioniert vor allem für die Generation, die ähnliches erlebt hat wie der Hauptdarsteller Alexander Klein. Der wird nämlich im Schlaf in die eigenen Vergangenheit zurückkatapultiert und erwacht in seinem eigenen Teenager-Körper allerdings ist er innerlich immer noch um die 50. So macht er mit seinen Eltern und seiner Schwester nochmals einen der legendären Italienurlaube und reflektiert mit seinem gereiften Ich diese magische, schrille Zeitreise in die 80er. Genau solche Urlaube haben wir auch gemacht. Erst selbst mit den Eltern aber vor allem dann mit den eigenen Kindern. Und man kommt aus dem Lachen und Staunen kaum mehr heraus, wenn man sich an all die Dinge erinnert, die man längst vergessen hatte und die man liebgewonnen hatte und die das ganz eigene Flair ausmachten. Schon die Fahrt ins gelobte Urlaubsland war abenteuerlich, beschwerlich und lustig. Ohne Klimananlage, mit den Kassetten der Kinder im Autoradio. Und dann am Urlaubsort, am Strand mit Horden anderer Urlauber, mit Coccobello-Verkäufern. Hach, da werden Erinnerungen wachgerufen, die lange verschüttet waren. Das Buch lädt zum Debattieren ein. Ich habe das Hörbuch gehört. Es war das erste Mal, dass ich von Pastevka etwas gehört habe. Ich gebe zu, mich hat seine Art des Lesens etwas angestrengt. Er ist sehr bemüht alle Rollen verschieden zu sprechen und da viele der Figuren etwas nervig sind, sind es auch diese Stimmenimitationen und mit Kopfhörer wurde mir das stellenweise fast zu viel des Guten. Die Geschichte hätte meiner Meinung nach auch lustig gewirkt ohne dass der Vorleser die Frauen kreischen lässt, die Jungs heftig kieksen und die Schwester lispeln. Hierfür ziehe ich einen Stern ab. Am Ende gibt es nochmal eine überraschende Volte. Da die ganze Geschichte ja eher eine fantastische ist, habe ich auch diese Volte schmunzelnd akzeptiert. Fazit: Unterhaltsame Lektüre für Leser vor allem zwischen 35 und 55 und für den Italienurlaub sehr empfehlenswert.

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unterhaltsam
von einer Kundin/einem Kunden aus Unterhaching am 20.07.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

"In der ersten Reihe sieht man Meer" ist diesmal kein Krimi mit dem wohlbekannten Kluftinger aus der Feder des Autorenduos Kobr und Klüpfel sondern ein Unterhaltungsroman mit einem sehr ungewöhnlichen und ausgesprochen amüsanten Plot. Dieser funktioniert vor allem für die Generation, die ähnliches erlebt hat wie der Hauptdarsteller Alexander... "In der ersten Reihe sieht man Meer" ist diesmal kein Krimi mit dem wohlbekannten Kluftinger aus der Feder des Autorenduos Kobr und Klüpfel sondern ein Unterhaltungsroman mit einem sehr ungewöhnlichen und ausgesprochen amüsanten Plot. Dieser funktioniert vor allem für die Generation, die ähnliches erlebt hat wie der Hauptdarsteller Alexander Klein. Der wird nämlich im Schlaf in die eigenen Vergangenheit zurückkatapultiert und erwacht in seinem eigenen Teenager-Körper allerdings ist er innerlich immer noch um die 50. So macht er mit seinen Eltern und seiner Schwester nochmals einen der legendären Italienurlaube und reflektiert mit seinem gereiften Ich diese magische, schrille Zeitreise in die 80er. Genau solche Urlaube haben wir auch gemacht. Erst selbst mit den Eltern aber vor allem dann mit den eigenen Kindern. Und man kommt aus dem Lachen und Staunen kaum mehr heraus, wenn man sich an all die Dinge erinnert, die man längst vergessen hatte und die man liebgewonnen hatte und die das ganz eigene Flair ausmachten. Schon die Fahrt ins gelobte Urlaubsland war abenteuerlich, beschwerlich und lustig. Ohne Klimananlage, mit den Kassetten der Kinder im Autoradio. Und dann am Urlaubsort, am Strand mit Horden anderer Urlauber, mit Coccobello-Verkäufern. Hach, da werden Erinnerungen wachgerufen, die lange verschüttet waren. Das Buch lädt zum Debattieren ein. Ich habe das Hörbuch gehört. Es war das erste Mal, dass ich von Pastevka etwas gehört habe. Ich gebe zu, mich hat seine Art des Lesens etwas angestrengt. Er ist sehr bemüht alle Rollen verschieden zu sprechen und da viele der Figuren etwas nervig sind, sind es auch diese Stimmenimitationen und mit Kopfhörer wurde mir das stellenweise fast zu viel des Guten. Die Geschichte hätte meiner Meinung nach auch lustig gewirkt ohne dass der Vorleser die Frauen kreischen lässt, die Jungs heftig kieksen und die Schwester lispeln. Hierfür ziehe ich einen Stern ab. Am Ende gibt es nochmal eine überraschende Volte. Da die ganze Geschichte ja eher eine fantastische ist, habe ich auch diese Volte schmunzelnd akzeptiert. Fazit: Unterhaltsame Lektüre für Leser vor allem zwischen 35 und 55 und für den Italienurlaub sehr empfehlenswert.

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Zurück in die 80er Jahre
von einer Kundin/einem Kunden am 18.06.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Der lang ersehnte Sommerurlaub nach Italien steht an und der Abend davor ist Stress pur. Beim Betrachten eines alten Familienfotoalbums schläft Familienvater Alexander vor Erschöpfung ein und erwacht am nächsten Tag als 15-Jähriger pubertierender Teenager in den 80ern wieder auf. Total verwirrt beginnt er die 80er Jahre ein bisschen... Der lang ersehnte Sommerurlaub nach Italien steht an und der Abend davor ist Stress pur. Beim Betrachten eines alten Familienfotoalbums schläft Familienvater Alexander vor Erschöpfung ein und erwacht am nächsten Tag als 15-Jähriger pubertierender Teenager in den 80ern wieder auf. Total verwirrt beginnt er die 80er Jahre ein bisschen "aufzumischen", mit ungeahnten Folgen. Wer nach einer lockeren und amüsanten Urlaubslektüre sucht, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Reisen sie mit zurück in die 70iger. Jeder Familienurlaub endete im Chaos, und doch möchte man diese Zeit nicht missen. Vergnüglich erzählt vom Duo Klüpfel / Kobr. Schönen Urlaub.

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Für mich jetzt schon eines DER Bücher des Jahres 2016
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 08.06.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die Autoren Klüpfl und Kobr kennt man als eingefleischter Bücherfan mit der Reihe um den Kommissar Kluftinger. Nun wagen sie sich an was neues, ganz anderes. Alexander Klein ist Familienvater und es steht der große Familienurlaub vor der Tür. Zusammen mit seiner Frau und den beiden Kindern soll es an... Die Autoren Klüpfl und Kobr kennt man als eingefleischter Bücherfan mit der Reihe um den Kommissar Kluftinger. Nun wagen sie sich an was neues, ganz anderes. Alexander Klein ist Familienvater und es steht der große Familienurlaub vor der Tür. Zusammen mit seiner Frau und den beiden Kindern soll es an die Adria gehen. Ebenso gehen Alex Eltern mit und seine Schwester Nikki, die vor kurzem geschieden wurde und kinderlos ist. Irgendwie geht jeder nur dem anderen zuliebe mit. Als Alexander abends noch die Ausweise der Familie sucht, gerät ihm ein altes Fotoalbum in die Hände. Er nickt kurz ein und erwacht als 15-jähriger Teenie wieder. Tja, und wie sollte es anders sein, wird er in seine Jugendzeit versetzt, als es das erste Mal an die Adria ging! Nur gut, dass Alexander auf sei jetziges Wissen zurückgreifen kann. So hilft er den Einheimischen beim Aufbau eines Strandcafes mit typischen italienischen Spezialitäten und vielleicht ändert sich auch noch das ein oder andere mehr. Mir hat das Buch sehr viel Freude bereitet. Was soll ich sagen? Ich bin zwar ein Kind der Spätachtziger bzw. Neunziger und bei uns ging es auch nicht an die Adria, sondern an die Nordsee. Aber viele Sachen kommen mir mehr als bekannt vor. Ich kann mich gut daran erinnern, dass wir die ersten Jahre auch einige Lebensmittel vom Süden mit an die See geschleppt haben, weil die Norddeutschen ja unter anderem noch keine Nudeln kannten. Auch die Skepsis gegenüber der ein oder anderen regionalen Spezialität kommt mir irgendwie noch bekannt vor. Und ich bekenne mich schuldig! Auch mich zieht es als erwachsener Mensch immer wieder an den Sommerort meiner Kindheit und Jugend zurück und auch heute kann ich sagen: 4 Wochen sorgenfreier Sommerurlaub, das war schon eine feine Sache! Vielen Dank an die beiden Autoren und bitte mehr (meer) davon!

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Herrliche Urlaubslektüre
von Tintenherz aus Kronshagen am 05.06.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Alexander Klein will mit seiner Familie in den Urlaub fahren. Natürlich wie früher in seiner Kindheit mit dem Auto. In der Nacht vor der Fahrt wird er in der Zeit 30 Jahre zurück katapultiert und erlebt so einen Urlaub als Kind mit seinen Eltern in Italien. Meine Meinung zu dem... Inhalt: Alexander Klein will mit seiner Familie in den Urlaub fahren. Natürlich wie früher in seiner Kindheit mit dem Auto. In der Nacht vor der Fahrt wird er in der Zeit 30 Jahre zurück katapultiert und erlebt so einen Urlaub als Kind mit seinen Eltern in Italien. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Das Cover zu diesem Roman ist passend erheiternd gestaltet. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und mit einem spitzigen Humor leicht verständlich zu lesen. Jedes Kapitel beginnt mit einem dazu passenden Urlaubsfoto und wird in der Ich-Erzählform aus Sicht Alexanders erzählt. Ich fühlte mich durch dieses Buch sofort in meine Kindheit zurück versetzt und es kamen mir wieder damalige Urlaubserlebnisse in den Sinn. Nostalgie pur. Man wird durch diese Geschichte mit der deutschen und italienischen Lebensphilosophie konfrontiert. Das Buch ist nicht eine Aneinanderreihung von Urlaubsmomenten, sondern es sticht mit einer schlüssigen Handlung heraus. Fazit: Ein wunderschön erfrischender Roman, der aufzeigt, was ein Familienzusammenhalt bewirken kann!

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Herrliche Urlaubslektüre
von Tintenherz aus Kronshagen am 05.06.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Alexander Klein will mit seiner Familie in den Urlaub fahren. Natürlich wie früher in seiner Kindheit mit dem Auto. In der Nacht vor der Fahrt wird er in der Zeit 30 Jahre zurück katapultiert und erlebt so einen Urlaub als Kind mit seinen Eltern in Italien. Meine Meinung zu dem... Inhalt: Alexander Klein will mit seiner Familie in den Urlaub fahren. Natürlich wie früher in seiner Kindheit mit dem Auto. In der Nacht vor der Fahrt wird er in der Zeit 30 Jahre zurück katapultiert und erlebt so einen Urlaub als Kind mit seinen Eltern in Italien. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Das Cover zu diesem Roman ist passend erheiternd gestaltet. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und mit einem spitzigen Humor leicht verständlich zu lesen. Jedes Kapitel beginnt mit einem dazu passenden Urlaubsfoto und wird in der Ich-Erzählform aus Sicht Alexanders erzählt. Ich fühlte mich durch dieses Buch sofort in meine Kindheit zurück versetzt und es kamen mir wieder damalige Urlaubserlebnisse in den Sinn. Nostalgie pur. Man wird durch diese Geschichte mit der deutschen und italienischen Lebensphilosophie konfrontiert. Das Buch ist nicht eine Aneinanderreihung von Urlaubsmomenten, sondern es sticht mit einer schlüssigen Handlung heraus. Fazit: Ein wunderschön erfrischender Roman, der aufzeigt, was ein Familienzusammenhalt bewirken kann!

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Herrliche Urlaubslektüre
von Tintenherz aus Kronshagen am 05.06.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Alexander Klein will mit seiner Familie in den Urlaub fahren. Natürlich wie früher in seiner Kindheit mit dem Auto. In der Nacht vor der Fahrt wird er in der Zeit 30 Jahre zurück katapultiert und erlebt so einen Urlaub als Kind mit seinen Eltern in Italien. Meine Meinung zu dem... Inhalt: Alexander Klein will mit seiner Familie in den Urlaub fahren. Natürlich wie früher in seiner Kindheit mit dem Auto. In der Nacht vor der Fahrt wird er in der Zeit 30 Jahre zurück katapultiert und erlebt so einen Urlaub als Kind mit seinen Eltern in Italien. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Das Cover zu diesem Roman ist passend erheiternd gestaltet. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und mit einem spitzigen Humor leicht verständlich zu lesen. Jedes Kapitel beginnt mit einem dazu passenden Urlaubsfoto und wird in der Ich-Erzählform aus Sicht Alexanders erzählt. Ich fühlte mich durch dieses Buch sofort in meine Kindheit zurück versetzt und es kamen mir wieder damalige Urlaubserlebnisse in den Sinn. Nostalgie pur. Man wird durch diese Geschichte mit der deutschen und italienischen Lebensphilosophie konfrontiert. Das Buch ist nicht eine Aneinanderreihung von Urlaubsmomenten, sondern es sticht mit einer schlüssigen Handlung heraus. Fazit: Ein wunderschön erfrischender Roman, der aufzeigt, was ein Familienzusammenhalt bewirken kann!

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Coccobello!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Wangen am 02.06.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Wer die 80er als Jugendlicher erlebt hat, fühlt sich bei diesem Buch sofort zurückversetzt. Schon allein die Kapitelüberschriften, bestehend aus den Songs, die damals rauf- und runtergespielt wurden, würden jeder 80er-Party zur Ehre gereichen. Nena-Starschnitt im Kinderzimmer, Neonleggings und Stulpen, Vokuhila-Frisur, Oberlippenbart, fehlt nur noch die obligatorische Dauerwelle. Wer... Wer die 80er als Jugendlicher erlebt hat, fühlt sich bei diesem Buch sofort zurückversetzt. Schon allein die Kapitelüberschriften, bestehend aus den Songs, die damals rauf- und runtergespielt wurden, würden jeder 80er-Party zur Ehre gereichen. Nena-Starschnitt im Kinderzimmer, Neonleggings und Stulpen, Vokuhila-Frisur, Oberlippenbart, fehlt nur noch die obligatorische Dauerwelle. Wer schämt sich nicht angesichts alter Fotos aus dieser Zeit? Alexander Klein, moderner und erfolgreicher Werbefachmann, steckt in den letzten Urlaubsvorbereitungen. Mit Frau Mona und den zwei Kindern solls am nächsten Morgen an die Adria gehen, zusammen mit Kleins Schwester Nicole und seinen Eltern – aus Gründen der Nostalgie und des Familienzusammenlebens. Allerdings liegen Alexanders Nerven jetzt schon blank. Beim Suchen der Ausweise stößt er auf alte Familienalben, in die er sich sentimental vertieft und darüber einnickt. Er erwacht – aber als 15-jähriger pickliger Teenager in seinem Kinderzimmer. Die Reise an die Adria startet, mit Alex, seiner Schwester, den Eltern und natürlich Oma, nur sind alle 30 Jahre jünger. Vollbepackt mit Proviant gehts an den Teutonengrill. Dort trifft die Familie genau die Nachbarn, die sie schon daheim nicht ausstehen kann. Alex Familie sowie auch alle anderen Deutschen scheinen dem Klischee-Bilderbuch entstiegen zu sein und haben den Italienern gegenüber praktisch jedes gängige Vorurteil. Das alleine wäre noch nicht so wahnsinnig lustig. Der Reiz an der Geschichte ist eher Alexanders „gespaltene“ Identität, ein erwachsener Geist des 21. Jahrhunderts gefangen in einem pubertierenden Körper der 80er-Jahre. Dies wird ihm auch immer wieder mal zum Verhängnis, wenn er von facebook oder Navi spricht und ihn keiner versteht. Auch ist er der einzige, der sich an der Bezeichnung „Strandneger“ stört, was damals offensichtlich noch niemand politisch unkorrekt fand. Das Ende wartet dann noch mit einer kleinen Überraschung auf, die bestätigt, dass sich Alexanders Zeitreise doch gelohnt hat. Obwohl diesmal kein Krimi, bleiben Klüpfel und Kobr auch hier ihrem Stil treu: witzig, teils derb, eher leichte Kost, diese aber sehr unterhaltsam verpackt. Auch Klufti hat einen kleinen Gastauftritt......... mehr wird aber nicht verraten.

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Nur zu empfehlen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Gilching am 31.05.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Sehr lustig geschrieben, man fühlt sich sofort in seine Kindheit versetzt! Für jeden Italienfan und Fan der beiden Autoren ein muss.

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Zurück in die 80er
von Barbara W am 17.05.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt Für Alex Klein, Mittvierziger und erfolgreicher Marketing-Spezialist, verheiratet und Vater zweier pubertierender Teenager, bedeuten Ferienreisen Flugreisen. Diese Sommerferien jedoch wird es eine Autofahrt nach Italien geben, denn es ist ein Nostalgie-Revival-Urlaub geplant. Alex hat sich breitschlagen lassen, eine große Familienreise zusammen mit seinen Eltern und seiner Schwester zu unternehmen... Inhalt Für Alex Klein, Mittvierziger und erfolgreicher Marketing-Spezialist, verheiratet und Vater zweier pubertierender Teenager, bedeuten Ferienreisen Flugreisen. Diese Sommerferien jedoch wird es eine Autofahrt nach Italien geben, denn es ist ein Nostalgie-Revival-Urlaub geplant. Alex hat sich breitschlagen lassen, eine große Familienreise zusammen mit seinen Eltern und seiner Schwester zu unternehmen – genau so wie früher in den 80er Jahren. Am Abend vor der Abreise sind alle gereizt, nur Alex Vater nicht. Der kommt noch schnell vorbei und bringt Alex den „Großen Shell-Atlas“ vorbei, schließlich müsse man ja wissen, wo es lang geht... Auf der Suche nach den Reisepapieren fällt Alex das Fotoalbum mit den Bildern ihres ersten Italienurlaubs in die Hand. Er holt sich eine Flasche Rotwein und schwelgt in Erinnerungen, bis ihn die Müdigkeit überfällt. Das Aufwachen ist dann ein Schock. Er befindet sich im Körper seines jugendlichen Ichs kurz vor der Abreise in den Urlaub. Zu fünft, Oma kommt auch mit, wird sich in den Ford Sierra gezwängt und gen Süden gefahren – hinein in den 80er-Jahre-Italienurlaub. Meine Meinung Das Buch ist ein Muss für alle, die ebenfalls zur damaligen Zeit ähnliche Urlaube gemacht haben. Aber auch jüngere Generationen werden ihren Spaß haben können, wenn sie lesen, wie es den Eltern damals in etwa ergangen ist. Ich jedenfalls habe Anfang der 80er Jahre den damals von gefühlt allen Bekannten unternommen Bibione-Ferienhaus-Urlaub gemacht und es kamen beim Lesen des Buches viele Erinnerungen hoch und ich musste an vielen Stellen einfach nur lachen. Ich erinnere mich noch gut, wie wir drei Geschwister auf dem Rücksitz kreuz und quer gelegen haben (Kindersitze waren ja unbekannt), an gruselige Grenzübergänge (uhh, Uniformierte, bloß nicht auffallen) und das besondere Gefühl, nun in einem anderen Land zu sein. Und auch daran, dass die Spaghetti gar nicht so schmeckten, wie zuhause meine geliebten Miracoli. ;) Viele Details wie Walkmen, Nena, Dolomiti-Eis, die Mode etc. lassen einen gemeinsam mit Alex in die Zeit zurückfallen. Es werden viele Klischees über die deutschen Urlauber und die Vorurteile gegenüber dem fremden Land („Italien ist ja schön, wenn hier nicht so viele Italiener wären“) aufs Korn genommen. Vieles wirkt überspitzt dargestellt, aber ehrlich gesagt wirkte es auch erschreckend realistisch. Die Familie Klein wird nicht die einzige Familie gewesen sein, die bergeweise Proviant aus Deutschland mitgebracht hat, weil man ja dem fremden Essen nicht trauen kann („Die haben andere Mägen hier“). Natürlich bietet die Familie Klein hier alles in sich vereint, was eine typische deutsche Familie damals so erleben haben konnte und wie sie gezielt in alle Fettnäpfchen treten konnten. Und der besondere Reiz war dabei für mich, dass Alex dies nun alles aus der Sicht eines Erwachsenen der heutigen Zeit miterlebt und ich mich mit ihm gemeinsam aufregen, fremdschämen oder amüsieren konnte. Lustige Momente waren dabei natürlich seine Ausrutscher, wenn er von Handys sprach oder davon, dass er etwas auf Facebook posten wird. Er ist 30 Jahre reifer, für ihn ist die italienische Küche natürlich längst ein Muss und das Miteinander vieler Nationen selbstverständlich. Und so drängt es ihn oft, bei den „Vergehen“ seiner Eltern einzugreifen. Als er dann ganz selbstverständlich die einzige und leere italienische Verkaufsbude ansteuert, um als bisher wohl einziger Deutscher dort italienische Häppchen zu essen, freundet er sich mit dem einheimischen Jungen Andrea an - und verliebt sich in dessen Tante. Spontan macht er es sich zum Ziel, die stoffeligen Deutschen Urlauber dazu zu bringen, die italienischen Köstlichkeiten nicht länger zu verachten. Hier kommen seine Marketingkenntnisse zum Tragen und es hat Spaß gemacht, seine Bemühungen zu beobachten. Das Buch ist ein Gute-Laune-Buch, das die 80er Jahre wieder auferleben lässt. Alex’ Ziel, der italienischen Familie mit ihrer Verkaufsbude zum Erfolg zu verhelfen ist dabei ein kleiner roter Faden, der von vielen kleinen Erlebnissen und Katastrophen im Urlaub begleitet wird. Man kann das Buch daher immer schön zwischendurch lesen, falls einem die „Gagdichte“ zu viel wird, die kurzen Kapitel bieten dies an. Mir hat die Geschichte riesigen Spaß gemacht, gerade wohl, weil ich die Zeit damals auch miterlebt habe. Ich habe oft gelacht, mich auch fremdgeschämt aber auch das ein oder andere Mal ein warmes Gefühl bekommen, wenn ich z. B. durch die Sonnencreme mit dem „besonders hohen Schutzfaktor 6“ zwar an meine eigenen Sonnenbrände, aber damit auch an schöne Sommerferien in meiner Kinder- und Jugendzeit erinnert wurde, die ich stundenlang mit meiner besten Freundin im Freibad verbracht hatte.

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Back to the 80's
von Jennifer aus Stadtroda am 03.05.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

INHALT Der Familienvater Alexander Klein plant eine nostalgische Reise. Mit Frau, Kindern, Eltern und Schwester soll es wieder an die Adria gehen. Doch bevor der heitere Generationentrip starten kann, nickt Alexander zuhause ein und träumt von der letzten Fahrt nach Italien, als er noch 15 gewesen ist und Babyspeck mit... INHALT Der Familienvater Alexander Klein plant eine nostalgische Reise. Mit Frau, Kindern, Eltern und Schwester soll es wieder an die Adria gehen. Doch bevor der heitere Generationentrip starten kann, nickt Alexander zuhause ein und träumt von der letzten Fahrt nach Italien, als er noch 15 gewesen ist und Babyspeck mit sich herum trug. MEINUNG Das Autorenduo Volker Klüpfel und Michael Kobr nimmt den Leser mit auf eine ganz besondere Reise, zurück in die 80er Jahre. Wer schon immer einmal wissen wollte, wie Urlaub in einer gutbürgerlichen, westdeutschen Familie zu dieser Zeit aussah, wird hier fündig werden. Familie Klein mit Vater Norbert, Mutter Renate, Tochter Nicole, Sohn Alexander und Oma haben in mir Erinnerungen an den Heinz-Erhardt-Film "Das kann doch unseren Willi nicht erschüttern" wachgerufen. Jedes Familienmitglied wurde so wunderbar authentisch beschrieben, dass man meint selbst mitzureisen - eine Art Zeitreise zu machen. Besonders die heutigen Best Ager werden sich in dieser Geschichten bzw. der ein oder anderen Szene wiederfinden und nickend zustimmen, weil's genau so oder so ähnlich bei ihnen auch gewesen ist. Ich habe vor allem über den Mode- und den Musikgeschmack der 80er lachen müssen. Leggings, Walkman, Nena oder Vokuhila, wer erinnert sich nicht gern oder gar mit Grausen an diese verrückte Zeit zurück. Ich war damals selbst noch ein Kind, kann mich aber gut in Alexander & Co hineinversetzen. Damals gab es noch kein Navi, von Smartphone oder Eurogeld ganz zu schweigen. Es war eine ruhigere und natürlichere Zeit. So erleben es auch die Kleins, wenngleich sie sich anfangs gegen alles Ausländische bzw. Fremde sträuben und lieber das mitgebrachte Essen genießen. Diese so herrlich lustigen Klischees sind alles andere als unwahr. Ob nun Vaters Geiz, Mutters Hygieneeifer oder Omas vehementes Eintreten für deutsche Hausmannskost, vieles wirkt und ist zeitlos. Als es dann am italienischen Strand auch noch zu einer Art Völkerverständigung a la "Maria ihm schmeckt's nicht" kommt, sind bei mir alle Dämme gebrochen und ich musste mir vor Lachen den Bauch halten. Es ist diese überaus stimmige Mischung aus Autobiografischen und Situationskomik, die überzeugt und die 320 wie im Fieber weglesen lässt. FAZIT Ein heiteres Urlaubsbuch, das man besten in der prallen Sonne mit einen Cocktail im 80's-Style genießen sollte. Buon viaggio!

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Wunderbar unterhaltsam!
von warmerSommerregen aus Essen am 30.04.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Alexander Klein steckt mitten in den Vorbereitungen für den Familienurlaub: Schon morgen soll es auf nach Italien an die Adria gehen, was sich in der Familie durch immer hektischeres Suchen von Pässen und Ähnlichem bemerkbar macht. Schließlich handelt es sich auch nicht nur um irgendeinen, sondern einen Nostalgie-Urlaub, der... Alexander Klein steckt mitten in den Vorbereitungen für den Familienurlaub: Schon morgen soll es auf nach Italien an die Adria gehen, was sich in der Familie durch immer hektischeres Suchen von Pässen und Ähnlichem bemerkbar macht. Schließlich handelt es sich auch nicht nur um irgendeinen, sondern einen Nostalgie-Urlaub, der wirklich die ganze Familie zusammenschweißen soll. Noch als seine Frau und ihre beiden pubertierenden Kinder zu Bett gehen, schließlich soll die Fahrt um fünf Uhr morgens beginnen, versucht Alex urlaubswichtige Vorbereitungen zu treffen – bis er schließlich mit einer Flasche Wein und dem Fotoalbum von seinem ersten Urlaub an der Adria auf dem Schoß auf dem Sofa sitz und … einschläft. Als er plötzlich geweckt wird scheint irgendetwas verkehrt zu sein: Er wird von seiner Mutter geweckt und als dann auch noch seine Schwester Niki in einem schrillen Neonleggins-Aufzug, der ausschließlich in die 80er-Jahre-Hölle passt, in seinem Zimmer auftaucht, ist die Verwirrung bei Alex komplett. Auf die Stacheleien seiner Schwester etwas erwidern wollend setzt er an – und bringt nur noch ein Quiken heraus. Er scheint wohl doch mehr Wein getrunken zu haben, als ihm guttut. Doch dann lässt ein Blick in den Spiegel keinen Zweifel daran, was genau hier so falsch läuft: Alex ist in seinem pickelig-pummeligen Teenagerkörper mit Oberlippenflaum gefangen. Auch das noch. Welch ein Glück, dass es sich hier nur um einen Traum handelt… Der vierzigjährige muss wohl über das Fotoalbum eingeschlafen sein, denn tatsächlich macht sich die Familie Klein gerade auf den Weg nach Italien an die Adria. Und zwar nicht irgendwie sondern mit drei Generationen und fünf Leuten in einem bis zum Bersten vollgepackten Ford Sierra. Auch wenn der Anblick seiner vor ein paar Jahren verstorbenen Großmutter schon ein leichter Schock ist, versucht Alex natürlich nicht vollkommen aufzufallen; auch wenn sein Gebrabbel von “Navi programmieren” und Ähnlichem schon auf reichlich Unverständnis stößt. Eine Begebenheit, die noch für manches Missverständnis sorgen wird, wenn Euros plötzlich als eine brandneue Bonbonsorte ausgegeben werden müssen. Jedenfalls sind die Torturen mit dem Ende der Fahrt noch längst nicht vorbei: Überall drohen Italiener Autos, Handtaschen und sonst noch alles, was nicht niet- und nagelfest ist, zu stehlen, arme Urlauber über den Tisch zu ziehen oder ihnen wenigstens mit merkwürdigem Essen den feinfühligen Magen zu verderben; zumindest aus der Sicht von Alex’ Eltern und Großmutter… Allerdings gibt es ohne Handy und Computer am Strand herzlich wenig zu tun, sodass sich der nicht genügend ernst genommene Alex seine Zeit am Kiosk der Berlusconi-Familie verbringt. Als einer der einzigen Deutschen Kunden in der gesamten Kiosk-Geschichte ist die Neugierde auf beiden Seiten groß. Auf Alex’ Seite wächst sie jedenfalls noch mehr, als die schöne Maria auftaucht, die, wenn mehr Arbeit ansteht, aushilft. Da das aber nicht häufig der Fall ist, weil die Deutschen Besucher nur das deutsch anmutende Essen der Konkurrenz verspeisen, beschließt Alex seine Fähigkeiten aus der Berufswelt zu nutzen. Schon bald betreibt er mit dem auch jugendlichen Andrea Marktanalysen, um den Kiosk perfekt auf die Zielgruppe anzupassen. Irgendwie muss man es doch schaffen, mehr Kundschaft (und damit Maria) zum Kiosk zu locken. Aber auch Niki ist völlig mit dem braun – oder besser rosa – Werden und Flirten beschäftigt. Von da an schlittern die Kleins von einem in das nächste Abenteuer. Besonders für Alex, dem sein pubertierender Körper zu Zeiten des Oben-Ohne schwer zu schaffen macht, versprechen dies die aufregendsten Ferien zu werden. Wobei die Frage, ob er nicht vielleicht seine Vergangenheit tatsächlich ändert, noch zu klären wäre… Es ist einfach herrlich in das “entartete Jahrzehnt” abzutauchen und die Kleins bei ihrem Urlaubsabenteuer zu begleiten. In diesem Buch wird gekonnt mit Vorurteilen gespielt, ohne dass es zuviel und deswegen nervig oder ermüdend würde. Mich hat “In der ersten Reihe sieht man Meer” sehr gut unterhalten, da der zweiwöchige Urlaub so humorvoll und mit etwas Selbst-Ironie und die Charaktere so genial beschrieben werden. ich konnte von der ersten Seite problemlos in die Geschichte abtauchen und mich an den “Teutonengrill” versetzt fühlen. Darüber hinaus ist die Geschichte wunderbar authentisch erzählt, und der flüssige Schreibstil trägt auch zum Lesevergnügen bei. Es kommt nicht soo häufig vor, dass mich das Lesen von als unterhaltsam angepriesenen Büchern wirklich zum Lachen bringt – dem für die Kluftinger-Krimis bekannten Autoren Duo Klüpfel/Kobr ist dies mit diesem Buch aber definitiv gelungen! Auch sehr schön ist die Idee, dass jedes Kapitel nach einem 80er oder 90er Jahre Hit benannt und durch ein nostalgisches Urlaubsfoto der Autoren eingeleitet wird. Von mir gibt es daher 5/5 eisgekühlte Sterne

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In der ersten Reihe sieht man Meer

In der ersten Reihe sieht man Meer

von Volker Klüpfel , Michael Kobr

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von Moritz Matthies

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